«

»

Nov 01

Angeln in der Wathose – gut gemeinte Sicherheitstipps

Anglern, die oft mit der Wathose im Wasser sind, mögen diese Punkte ein Schmunzeln in das Gesicht zaubern, aber für unerfahrene Sportfreunde kann ein kleiner, unbedachter Schritt böse Konsequenzen haben – also die Sache etwas vorsichtiger angehen und länger Freude am Leben haben.

Ich habe hier ein paar einfache Tipps zusammengetragen, die leicht von Jedem umgesetzt werden können:

  • wenn immer möglich, nicht allein in das Wasser gehen,
  • im Wasser vorsichtig bewegen,
  • grundsätzlich vorwärts bewegen, wenn man in der Rückwärtsbewegung strauchelt, ist kein Ausweichschritt mehr möglich,
  • nicht zu tief in das Wasser gehen – dabei auch Wellen mit in das Kalkül ziehen (z. B. Ostsee, Boddengewässer),
  • den Fuß erst belasten, wenn beim Vorgehen der Untergrund einen festen Stand bietet,
  • bei schlammigem Untergrund die Stiefel langsam aus dem Boden ziehen, um nicht zu Straucheln,
  • Vorsicht bei Steinen, diese sind oft glatt und können wegrutschen oder umkippen (z. B. im Bachbett),
  • während des Laufens nicht angeln,
  • möglichst um die Brust einen Gürtel tragen, der die Wathose dicht an den Körper drückt,
  • für den Fall der Fälle ein Messer zum Aufschneiden der Hose in Griffnähe haben,
  • in unbekannten Gewässern möglichst zuerst mit einem Watstock den Untergrund nach Löchern abtasten,
  • in fließendem Wasser: es kann sehr, sehr schnell ansteigen durch Gewitter am Oberlauf, oder bei Nutzung des Gewässers zur Stromerzeugung werden ab und zu und ohne Vorwarnung Schleusen geöffnet. Die anrauschende Flutwelle reißt alles mit! Beispielhaft: An der Aare wird mit großen Schildern vor solchen Flutwellen gewarnt.
  • beim Waten auch an den Rückweg denken. Einsetzende Flut oder Strömungen können den Rückweg abschneiden,
  • am besten zusätzlich eine Schwimmweste tragen, wenn man doch kippt, treiben nicht die Beine oben, sondern der Kopf bleibt über Wasser.

Petri Heil

Guido

Schreibe einen Kommentar

Zur Werkzeugleiste springen