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Mai 10

Angler Online Teamtreffen auf Fehmarn 2014

 

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Die letztjährige Tour noch in bester Erinnerung, hat es uns für unser Teamtreffen wieder auf die Insel Fehmarn verschlagen. Das selbe Haus, das selbe Revier, nur diesmal noch ein Mann mehr und es hieß 4 Tage Salzwasserangeln. Wir wollten es vom Ufer und vom Bellyboot aus auf Dorsch und Meerforelle versuchen. Wir waren guter Dinge, wenn die Wettervorhersagen auch nicht die besten für die kommenden Tage sein sollten. Aber bekanntermaßen kann man sich das Wetter nicht raussuchen und wir nahmen es so wie es kommt.

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Wir trafen, bis auf einen Mitstreiter, alle am Mittwoch ein und konnten es kaum erwarten die ersten Würfe zu machen. Für eine herzliche Begrüßung hat es aber natürlich noch gereicht, aber dann wurden auch schon die Bellys und die Ruten startklar gemacht und schnell fanden wir uns auf dem Wasser wieder. Schließlich warteten ja Meerforelle, Dorsch und Co. auf uns.

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Ab aufs Wasser und es dauerte auch gar nicht lang und die ersten Fische landeten auf den Bellys. Es waren zunächst die Dorsche, die uns viel Angelspaß bereiteten. Und am leichten Spinngeschirr machen auch die kleineren bis mittleren Fische ordentlich Spaß. Jeder fing seine Dorsche und so musste keiner als Schneider wieder ans Ufer.

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Es waren sogar ein paar Doubletten dabei. Als Hauptköder kamen vorwiegend Blinker und Gummifische zum Einsatz. Garniert wurde das ganze dann noch mit einer Springerfliege.

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Neben den Dorschen zeige sich als nette Abwechselung sogar eine schöne Flunder, die mit der Springerfliege im Garnelendesign überlistet werden konnte.

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Zwischendurch trafen wir uns immer wieder zu gemeinsamen Mahlzeiten am Haus und werteten auch gleich das Erlebte aus. Schließlich wurde ja auch vom Ufer aus geangelt und wir mussten uns austauschen was bei den Anderen so ging. Es zeigte sich aber, das es tagsüber von den Bellys aus deutlich besser lief, denn hier konnte man die tieferen Stellen erreichen, wo sich die Fische dann vorwiegend aufhalten.

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Das Wetter spielte am ersten Tag gut mit und so konnten wir bis in die Abendstunden hinein angeln. Der fehlende Wind machte die Ostsee zum Ententeich. Die einzigen Wellen erzeugten nur die gedrillten Fische oder die Belly-Boote. Es waren weiterhin die Dorsche die uns an die Haken gingen. Eine der begehrten silbernen Meerforellen konnten wir leider (noch) nicht überlisten.

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66Zwei der besseren Dorsche die mit einem gejiggten Gummifisch überlistet werden konnten.

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Die Bellys wurden zum Abend natürlich ordnungsgemäß geparkt.

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Der nächste Tag zeigte sich windtechnisch von einer anderen Seite und es war Uferangeln angesagt. Das man aber da seine Fische fängt, wurde gleich unter Beweis gestellt und die ersten Fische zeigten sich. Hornhechte und sogar die erste Mefo konnten überlistet werden.

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Da der Wind aber immer mehr zunahm, mussten wir uns für einen anderen Strandabschnitt entscheiden. Also kurzerhand die Windrichtung geprüft und schnell an das windgeschützte Ufer der Insel gefahren. Natürlich kamen auch andere Angler auf die Idee und so waren wir nicht grad die Einzigsten. Aber auch hier fingen wir unsere Fische. Wieder waren es Dorsche und Hornhechte, sowie eine weitere Meerforelle, die in die Kescher kamen.

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Am nächsten Morgen ging es für ein paar von uns schon sehr zeitig ans Wasser. Und es war doch tatsächlich der erste Wurf des Morgens der auch direkt eine schöne Mefo brachte . Und da spricht man immer vom Fisch der 1000 Würfe. Aber scheinbar wurden die Tage zuvor schon etliche Würfe abgespult.

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Der Wind ließ schließlich nach und erlaubte uns wieder die Bellys klar zu machen und das etwas tiefere Wasser aufzusuchen. Schon bald landeten Mefo Nummer 4 und 5 der Tour in den Keschern. Was für ein Tag.

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Aber auch dem Uferangeln wurde weiter gefröhnt. Schließlich lassen sich hier auch schöne Plattfische fangen, was auch immer wieder gelang.

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Und das man für den Fang einer Meerforelle nicht immer nur Spinnrute und Blinker dabei haben sollte, sondern auch mal eine Rute und einen Wurm, zeigte sich kurze Zeit später, als eine der silbernen Schönheiten mit der Grundrute überlistet werden konnte.

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Die Angeltour neigte sich so langsam dem Ende, aber den letzten Abend wollten wir es nochmal bis in die späten Abendstunden vom Ufer aus versuchen. Und auch diesmal ließen uns die Dorsche nicht im Stich. Zwar keine Riesen, aber wenn man diese Kämpfer aus voller Wurfdistanz bis ans Ufer drillen muss, dann tut die Schulter schon mal nach einer Weile weh.

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Beim letzten gemeinsamen Frühstück ließen wir die vergangenen Tage noch mal Revue passieren und waren uns einig, das die Zeit viel zu schnell verging. Es war wieder eine rundum gelungene Tour. Wir haben alle unsere Fische gefangen und hatten jede Menge Spaß. Natürlich wurde auch gleich wieder über das kommende  Jahr nachgedacht und wie soll es weiter sein, Fehmarn ist ganz vorn dabei, wieder Ziel unseres Teamtreffens zu werden. Aber mal sehen wie es kommt.

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Wenn ihr noch ein paar Tipps rundum Fehmarn braucht und wie man da am besten Angeln sollte, so meldet euch doch im Forum an und wir tauschen unsere Erfahrungen aus.

Petri Heil, das Angler-Online-Team

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