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Apr 01

Auf Meerforelle am Ostseestrand

1 Titel

Frank und ich sind am letzten Wochenende kurzentschlossen an die Ostsee gefahren, um es auf Meerforellen zu versuchen. Freitag nach dem Frühstück los und dank freier Autobahn konnten wir schon kurz vor dem Mittag unsere Unterkunft beziehen.

Gespräche mit einheimischen Anglern dämpften erst einmal unsere Erwartungen. Trotzdem nahmen wir gern einen Tipp an, und so fuhren wir zu einem Strandabschnitt in der Nähe unseres Bungalows.

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Leider war das Wetter nicht besonders einladend, es war kalt und der Wind kam recht frisch aus Nordost. Egal, dafür gibt es ja die entsprechende Kleidung und so flogen schon bald unsere Köder in die Fluten. Leider wollte kein Fisch die Köder, oder es waren einfach keine Fische da. Jedenfalls brachen wir nach einigen Stunden den Versuch ab und kehrten in unsere Unterkunft zurück, um uns aufzuwärmen und das weitere Vorgehen zu besprechen.

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Die Köder umsortiert, die Kopflampen auf Funktion überprüft und diesmal blieben wir an unserem Strandabschnitt. Es wurde langsam dunkel und endlich hing der erste Fisch an der Leine. Ein kleiner Dorsch hatte sich meinen Blinker geschnappt.

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Kurz danach ist auch Franks Rute krumm. Das gab noch einmal einen richtigen Motivationsschub, aber leider blieben es an diesem Abend die einzigen beiden Fische.

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Auf dem Weg zurück noch ein kurzes Gespräch mit einem Brandungsangler, der uns vom Fang einer Meerforelle an diesem Abend berichtete. Er zeigte uns auch die genaue Stelle und so kam es, dass wir bei Sonnenaufgang an genau dieser Stelle die Blinker Richtung Horizont fliegen ließen.

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Es dauerte auch nicht allzu lange und wir konnten die ersten Dorsche auf ein Foto am Strand begrüßen. Dazu die aufgehende Sonne – wir haben schon ein tolles Hobby.

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Als dann auf weite Entfernung kein Kontakt mehr war, suchten wir die flacheren Strandabschnitte ab und hatten Erfolg, denn kurz darauf konnte ich die erste Meerforelle in die Kameralinse halten.

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Leider ist die Kombination von Drilling und Watkescher nicht gerade ideal und so mussten erst einmal die Haken aus dem Netz operiert werden. Keine Angst, beide haben den Eingriff unbeschadet überstanden.

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Dann wurde aber der Appetit auf einen frischen Kaffee und ein ordentliches Frühstück zu groß. So zogen wir uns erst einmal zurück, um uns zu stärken.

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Nach dem Frühstück fuhren wir an einen etwas weiter entfernten Strand, da dieser im Net empfohlen wurde. Leider wimmelte es von Spaziergängern, die ihre Hunde ins Wasser jagden. Es gefiel uns dort auch nicht so richtig und da der Wind nachgelassen hatte entschlossen wir uns, die Belly-Boote aufzupumpen und ein paar Meter rauszufahren.

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Tja, wie das so ist. Kaum ein paar Meter vom Ufer entfernt nimmt der Wind wieder zu und von weitem kommt eine dicke Nebelwand den Strand entlang.

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Also die Belly-Boote zum Trocknen in die Sonne gestellt und für uns gab es eine stärkende Mahlzeit.

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Dann noch etwas an unseren Montagen gebastelt und bald darauf standen wir wieder im Wasser und ließen die Köder fliegen. Wir hatten uns wieder für die Stelle entschieden, an der wir am Morgen erfolgreich waren.

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Als die Sonne sich dann immer mehr dem Wasser näherte, kam auch der erhoffte Ruck in die Gerte. Nach kurzem Drill kann die zweite Meerforelle abgelichtet werden.

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Auch das Wetter liess uns weiter nicht im Stich und wir konnten in einen schönen Sonnenuntergang hinein angeln.

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Nur wenige Minuten später darf ich zufriedenen die dritte Meerforelle des Tages in die Kameralinse halten.

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Wir hielten zwar noch etliche Stunden bis in die Dunkelheit aus, konnten aber keine weiteren Fische fangen.

Nach einem ausgiebigen Abendessen schliefen wir zufrieden ein, um natürlich am Sonntag wieder am Strand zu stehen. Leider ging nichts mehr. Nach dem Frühstück räumten wir unseren Bungalow und fuhren noch einmal an den „Spaziergänger-Strand“.

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Aber auch hier wollte keiner unsere Köder oder es waren zu dieser Zeit an diesem Strand keine Fische.

Die Ruten schon transportfertig hatten wir dann auch mal einen genaueren Blick für die Umgebung. Wenn man sich den Strand etwas genauer anschaut, dann kann man so einige Kuriositäten entdecken.

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Wenn ihr mehr über Tour, eingesetztes Material, Montagen und Köder erfahren wollt, dann meldet euch doch im Forum an und wir tauschen unsere Erfahrungen aus.

Petri Heil

Guido und Frank

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