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Nov 11

Der Wasserfrosch (Pelophylax)

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Ein regelmäßiger Vertreter in unseren Gewässern ist der Wasserfrosch. Da dieser Lurch halbaquatisch lebt, ist er im Wasser und an Land anzutreffen. Als Wasserfrösche werden meist verschiedene Arten bezeichnet, da eine Unterscheidung aufgrund ähnlichem Aussehen sehr schwierig ist. So werden der kleine Wasserfrosch, der Seefrosch und weitere ganzjährig in Gewässernähe lebende Froschlurche unter dem Begriff Wasserfrosch zusammengefasst.

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Wasserfrösche zeichnen sich durch eine grüne Färbung aus. Daher werden sie auch Grünfrösche genannt. Der Rücken ist zusätzlich mit dunklen, meist braunen Flecken bedeckt. Sie sind somit perfekt ihrem Lebensraum angepasst und gut getarnt. Je nach Geschlecht und Art können Wasserfrösche zwischen 5 und 15cm groß werden. Die Weibchen sind i.d.R. größer als die männlichen Exemplare. Die Wasserfrösche sind in fast ganz Europa verbreitet.

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Der Wasserfrosch ist vorwiegend in Gewässern mit reichem Pflanzenwuchs anzutreffen. Hier findet er reichlich Nahrung, vorwiegend Insekten. Je kleiner das Gewässer, umso die Chance einen der Frösche zu Gesicht zu bekommen. Große und tiefe Gewässer werden eher gemieden. Neben Insekten stehen u.a. auch Spinnen, Schnecken und Würmer auf dem Speisezettel. Aber auch vor eigene Artgenossen machen sie nicht halt. Gerade bei großen Froschpoulationen ist der Kannibalismus weit verbreitet.

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Die Laichzeit der Frösche fällt in den Mai, die Weibchen heften den Laich dabei in mehreren einzelnen Ballen an Wasserpflanzen. Die durchschnittliche Eierzahl liegt dabei zwischen 1000 und 3.000 Eiern. Nach der Paarung halten sich die meisten Wasserfrösche am Gewässerufer auf, wo sie auf Beute lauern und sich kaum weiter als 10 Meter von Wasser entfernen. Die Larven schlüpfen je nach Wassertemperatur nach wenigen Tagen oder Wochen und die ersten Jungfrösche verlassen bereits im Juli das Wasser.

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Zu seinen natürlichen Feinden gehören unter anderem Vögel, wie Reiher und Stroch, aber z.B. auch die Ringelnatter.

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Da der Wasserfrosch auch auf dem Speiseplan einiger Raubfische, vor allem dem Hecht steht, gibt es natürlich auch Spinnköder die diesen Gewässerbewohner imitieren. Eine spannende Art der Oberflächenangelei. Probiert es mal aus.

Wenn ihr noch mehr über die Bewohner in unseren Gewässern wissen wollt, dann schaut doch mal in unserem Forum vorbei.

Gruß und Petri Heil

Das Angler-Online-Team

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