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Okt 04

Ein Kurztrip nach Rügen

Es war eine ganz spontane Sache. Frank war am Sonntagvormittag bei mir. Seine Sachen in meinen Caddy umgeladen, ein schnelles Foto und schon waren wir auf der Piste.

 

Die Fahrt verging wie im Fluge und bald waren wir auf der Glewitzer Fähre. Kurz danach Quartier bezogen, die Reisetaschen verstaut und los ging es für die ersten Würfe an den Bodden. Schnell in die Wathose, die Köder montiert und schon standen wir im Wasser. Es dauerte auch nicht allzu lange und die Gerte war das erste mal krumm.

Für ein Schmunzeln sorgte dann dieser Brassen an der BC.

Langsam ging vor uns die Sonne unter…

…und hinter uns der Mond auf

Raus aus den Wathosen und zurück in unsere Behausung. Abendbrot gegessen und überlegt, ob wir es noch von der Seebrücke mit Wurm versuchen sollten oder zeitig ins Bett und dafür ganz früh wieder in den Bodden.

Wir entschieden uns und so standen wir nach ein paar Stunden Schlaf wieder im Bodden….

…und diesmal ging vor uns der Mond unter…

…und hinter uns die Sonne auf.

Ein Barsch im Licht der ersten Sonnenstrahlen…

…und auch der erste Hecht durfte nicht fehlen

Nach einiger Zeit haben wir uns für einen Stellungswechsel entschieden und sind über die Insel zu einer anderen Stelle gefahren.

Auch hier konnten wir einige kleinere Hechte fangen

 

Dann wieder zurück Richtung Quartier, jedoch nicht ohne noch einmal einen Stopp an einem anderen Bodden einzulegen. Immer mit der Hoffnung auf den richtig Kapitalen rein in die Wathose und ab ins Wasser

Aber auch an dieser Stelle konnten wir nur einige kleine Hechte überlisten

Dieses Mal vor Einbruch der Dunkelheit aus dem Wasser, zurück und ein paar Happen gegessen. Die Grundruten fertig gemacht und mit dem Auto zur Seebrücke gefahren. Würmer aufgezogen und ab mit den Montagen ins Wasser. Leider schien der Mond in (fast) voller Pracht vom Himmel und machte die Nacht zum Tag.

Trotzdem hatten wir einige Bisse und konnten auch ein paar kleine Flundern, Plötzen und auch Grundeln fangen

Am Morgen doch etwas länger geschlafen, in Ruhe gefrühstückt und dann aber ab ins Wasser.

Leider sind an diesem Tag nur kleine Hechte auf unsere Köder hereingefallen. Auch der Wechsel in einen anderen Bodden brachte keinen richtigen Erfolg.

 

Zwischendurch ein paar ordentliche Fischbrötchen gegessen. Die gehören zu einem Besuch der Insel einfach dazu. Dann konnten wir unsere vorbestellten Wattwürmer abholen und machten uns wieder auf Richtung Seebrücke.

Diesmal hingen ein paar Wolken vor dem Mond, es nieselte ab und zu ganz leicht und wir hatten Wattwürmer. Psychologisch half das, aber fangtechnisch brachte es uns auch nicht weiter. Wir hatten wieder viele ganz vorsichtige Bisse und konnten nur kleine Flundern, Grundeln und Plötzen fangen.

 

 

Wir hielten zwar bis gegen 03:00 Uhr aus, aber unsere Ausdauer wurde nicht wirklich belohnt. So fielen wir gegen Morgen ins Bett. Nach dem Aufstehen (ausgeschlafen waren wir sicher nicht) gab es Frühstück. Dann hieß es auch schon zusammenpacken und ab nach Hause.

Fazit: Rügen ist immer eine Reise wert. Auch wenn es mit einem richtig kapitalen Fisch nichts geworden ist, so hat uns doch das Inselflair und das super Wetter entschädigt und wir beide sind uns sicher – jeder Zeit wieder.

Petri Heil wünschen Frank und Guido

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