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Feb 02

Eisangeln – punktgenaues Anfüttern

Anfüttern beim Eisangeln ?? Jeder Angler weiß, dass gerade bei niedrigen Wassertemperaturen ein punktgenaues Anfüttern wichtig ist. Aber wie bekommt man das am besten hin? Jetzt werden die meisten Angler schmunzeln und antworten:  „Ich lasse einfach die Futterbälle oder besser Futterkugeln durch meine Eislöcher absinken“.

Alles richtig, nur kann es passieren, dass das Futter bedingt durch seine Form oder die Strömung abgetrieben wird. Ich konnte schon öfter beobachten, dass mein Futter, durch die unrunde Form des Futterballs, ähnlich wie ein Kunstköder seitlich abdriftete. Da kann es gut sein, dass unser Futter bei rund 5,0 – 6,0 m Gewässertiefe 2,0 m von unserem Angelplatz entfernt zum Liegen kommt. Was kann man dagegen unternehmen?

Ich mache das ganz einfach. Ich nehme mir eine 30er oder 40er Mono auf einer möglichst großen Spule (je größer die Spule, umso schneller bekommt man die Sehne wieder aufgewickelt) und befestige vorn einen Karabiner. An den Karabiner kommt ein Futterkorb, den ich je nach Futtermenge und -konsistenz auswähle. Das Futter locker in den Korb gedrückt und langsam zum Grund abgelassen. Bei wem es etwas schneller gehen soll, der kann ja noch ein Lotblei oder ähnliches am Futterkorb befestigt. Wenn der Korb auf dem Grund angekommen ist, wird durch einige kurze Zupfer an der Schnur das Futter ausgeleert.

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Petri Heil

Guido

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