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Dez 16

Kleine Stammesgeschichte des Fisches

Kleiner Einblick zur Stammesgeschichte des Fisches

Laut dem Spiegel, sind so ca. vor 380 Millionen Jahren, Fische mit den Merkmalen von Vierbeinern durch die Meere geschwommen. Die frühesten Landwirbeltiere, entstanden im Meer bevor sie vor 365Mill. Jahren an Land kamen. Ein Übergangsbeweis ist der Tiktaalik roseae, der durch eine Öffnung im Kopf Luft holte, wo später sich aus dieser Öffnung ein Mittelohr entwickeln sollte. Lassen wir die Fossile erst einmal.

Ursprung

Nun, der Ursprung der Fische wird heute meinem Wissen nach in das Kambrium gelegt. Was einem Zeitplatz von etwa 550 Mio. Jahren entspricht. Richtige genaue Vorstellungen von dem „Fisch“ gibt es nicht wirklich. Sprich der Urvater ist ohne Gestalt. Anzunehmen sind nur, die Ähnlichkeiten zum heutigen Fisch,  waren  so nicht ausgeprägt. Es fehlten die paarigen Flossen, die differenzierten Sinnesorgane, es hatte keinen echten Kopf, kein Gehirn, von Kiefer und Zähnen nicht zu sprechen. Es hatte eine Chorda(knorpeliger Stützstab), anstelle des Rückrades.

Zeitsprung: vor 400 Mio. Jahren.

Im oberen Silur (Entwicklungsepoche unserer Erde), gab es schon die ersten Fischähnlichen Verwandten. Der Kiefer nahm  sehr langsam bei verschiedenen Arten die typische Form an. Es gab da aber auch noch die Ostracodermen (Panzerfische), diese starben jedoch, so gegen Ende des Devon(Entwicklungsepoche) aus. Diese Panzerfische nahmen ihre Nahrung vom Grund auf, sie spülten diese  durch ihre Kiemen.

Man kann schon davon ausgehen, dass die Panzerfische die Vorfahren unseres heute bekannten Neunauges gewesen sind. Zurück zum Kiefer. Durch die ausfeinerung des Apparates, lies es die Evolution zu, dass eine Entwicklung der Nahrungsbeschaffung voran ging. Fische konnten nun erstmals im Freiwasser jagen, waren nicht mehr auf den Grund angewiesen. So laufen ca. 60 Mio. Jahre weiter. Bei den Plakodermen (Schuppenhäutern) entwickelten sich nun die verschiedenen Merkmale der Kiefer. Zerreißen, Mahlzähne, Fang und Halteformen prägten sich aus. Durch die Eroberung des Freiwassers, wurde die Entwicklung der paarigen Flossen eingeleitet. Da wird geraden was das Zeug hält. (Spekulativ) wird von  abgewandelten Stacheln des Acanthodir (Flossenstachler) gesprochen, wo aus Fossilen Funden der Übergang von veänderten Kiemenbögen zum Flossenpaar spekuliert wird. Auch veränderte Hautfalten, die seitlich am Körper abhingen sollten, werden in die Thesen mit einbezogen.

Weiterhin steht die genaue zeitliche Trennung der Knorpelfische und Knochenfische auf diskutierender Ebene. Unangefochten ist jedoch der Aspekt: zwei Lösungen für das Leben im Wasser, was auch immer kommt.

Die Chondrichthyes (Knorpelfische) sind  in die Minderheit geraden sie verloren nach ca 80 Mill. Jahren an ihrer eigenen Bedeutung (Natur).Wer blieb übrig? Der uns heute bekannten Familien  Rochen und Hai.

Der Osteichthyes (Knochenfisch) überwiegt bis zu unserer Zeitrechnung. Diese Unterscheidet man unter:

Strahlenflosser (Actinopterygier). Zwischen den Strahlen, befindet sich feste Haut. So wie bei vielen unserer heutigen Fischarten.

Und dem Paddelflosser( Rhipidistier). Schlappige Flossen, einem Skelett das von Muskeln umgeben war, die Fingerförmig angesetzt waren. Vorgekommen im Mitteldevon bis Ende des Paläozikums. Daraus sollten sich später Amphibien entwickeln. Nur  sollten die Paddelflosser am Ende des Paläozikums ausgestorben sein, nur die Artverwanten Coelacanthiden schleppten sich zur Kreidezeit. Scheinbar!. 1938 wurde ein Zeitzeuge gefangen. Der Quastenflosser oder nach seiner Entdeckerin Latimera. Ein Hallo für die Wissenschaft.

Der Entwicklungssprung der Teleosteer unserer eigendl. Knochenfische, ist in der Zeit der Jura Periode entstanden. In der Kreidezeit explodierte die Artenvielfalt. Jeder passte sich einer bestimmten Lebenslage an. Entwicklungen zur Anpassung waren, Flossenstellung, Symetrie des Körpers und der Schwanzflosse.

Heute sind sie in fast jedem lebensfähigem Biotop zu finden, mit den unterschiedlichsten Körperformen wie Aal, Seeskorpion, Barsche und, und. Mit dem Teleosteern  sind noch andere Entwicklungsgruppen in unserer Aera angekommen und diese Urgesellen sind weiterhin heute noch zu entdecken: Lungenfische, Störe, Flösselhechte, Neunaugen etc.

Sie alle sind lebende Fossile und haben nur durch ihre Eigenschaft des spezialisierens, bis heute ihren Platz. Mögen wir ihnen die Chance geben ihn auch zu behalten.

Wellenschlag

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