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Okt 26

Markierung von abwandernden Aalen in Ostsee und Schwentine

Im Laufe des Projektes „Quantifizierung der Sterblichkeit von Aalen in deutschen Binnengewässern“ am IFM-GEOMAR werden Gelbaale und Blankaale aus der Schwentine und der Ostsee mit sog. Data Storage Tags (DST) ausgestattet (siehe Foto 1). Diese in die Bauchhöhle implantierten Datenlogger zeichnen kontinuierlich Temperatur und Druck (entsprechend der Tauchtiefe) auf und sollen helfen mehr über das Wanderverhalten der Aale zu erfahren. Um die Daten auszulesen, sind wir auf den Wiederfang der markierten Aale durch Angler und Berufsfischer angewiesen.

Foto 1Aalmarkierung 1

Um mit Datenloggern ausgestattete Aale auf den ersten Blick zu erkennen, werden zusätzlich externe, gut sichtbare gelbe Fähnchen (T-Bar Tags) in der Rückenmuskulatur verankert (siehe Foto 2). Sowohl auf den externen T-Bar Tags, als auch auf den DSTs sind Kontaktdaten zu finden, damit Sie nach dem Fang eines markierten Aals Kontakt mit uns aufnehmen können.

Foto 2Aalmarkierung 2

Wir bitten Sie, auch den Fang eines markierten Aales außerhalb des Schwentinesystems zu melden. Die wiedergefangenen Aale sollen später bestmöglich untersucht werden. Dafür benötigen wir neben Fangort und –zeit wenn möglich auch den gesamten Aal, der nach dem Fang so schnell wie möglich eingefroren werden sollte.

Beim Fang eines markierten Aals, aber auch beim Fund eines Datenloggers, nehmen Sie bitte unmittelbar Kontakt mit uns auf. Ihre Mithilfe wird selbstverständlich großzügig belohnt.

Bei weiteren Fragen können Sie sich jederzeit ans uns wenden.

Dipl. Biol. Enno Prigge

Tel.: 0431 – 600 4554

Email: eprigge@ifm-geomar.de

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