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Jun 01

Nachts wenn alles schläft …

 


Der Tag legt sich langsam auf die Seite, einige Petrijünger packen ihr Angelzeug ein, oder legen noch einmal los und andere bereiten sich akribisch auf die Nacht vor.
Meist wenn es Sommer ist, kann man sie mit etwas Glück sehen. Die gut getarnten Ansitz-aufbauten der Fried und Raubfischangler. Der Tag wird sichtlich von ihnen genutzt zum ausruhen und entspannen. Einige waren dennoch rege um sich für die „Nacht-räuber“ zu wappnen. Es ist kein Geheimnis, nachts wenn alles schläft, beginnt für einige Schuppen-träger der unbeschwerte Gang zum Mittagstisch.

Aale, Waller, Zander oder Karpfen drehen ihre Runden und suchen Stellen auf, welche sie tagsüber wegen herrschender Unruhe meiden.
Generell verzaubert die Nacht das Gewässer mit ihrem eigenen Flair, es riecht völlig anders, die Geräuschkulisse ist verändert und eine Mischung aus Spannung, Müdigkeit und Erwartung lassen uns in die Dunkelheit starren. Viele Angelfreunde genießen diesen Einklang mit Hobby und Natur.

Der Kick; wenn der Schwimmer mit dem Knicklicht untergeht, das Einhängeplättchen über den Grund wandert, eine Aalglocke zart schellt oder ein elektronischer Bissmelder die Stille durchschlägt, ist unbeschreiblich.
Aber ohne Fleiß kein Preis, im Vorfeld wurde genau dieser Moment geplant.

  • Denn in der Nacht ist der Lichtkegel der Kopflampe begrenzt und ungern mehr als nötig  in Benutzung.
    So liegen Ersatz-vorfächer bereit, .die Auswurfrichtungen wurden gekennzeichnet,  der Futterplatz ausgelotet und die Schnur zum abbremsen präpariert. Tief hängendes Geäst ausgemacht, Kescher und Geräte an einem festgelegten Platz gestellt. (Eine Wurmnadel ist schnell im Gras oder Kies unsichtbar in der Nacht):
    Nichts soll dem den „Run“ mit dem Nachtflossler entgegen stehen.Deshalb Freunde der Nacht, die Vorbereitung ist Alles!
  • Gefährliche Stellen (Angelstützen, Wurzel, Grasbüschel,Senke im Gelände etc.)  lokalisieren und kenntlich machen (Knicklicht)
  • Fluoreszierendes Band oder Knicklicht an ausgewählter Auswurfstelle anbringen.
    Bei Flüssen unbedingt Kanten markieren ein Sturz im Dunkeln in einen Fluss kann Lebensgefährlich sein!
  • Ausloten der Angelstelle und Schnurmarkierung
  • Köderstelle zum auswerfen markieren (wenn möglich mit Knicklichtpose)
  • Ködervorrat gut sichtbar deponieren, bei Verwendung von Köderfischen, die Sauerstoffpumpe kontrollieren
  • Auswurffreiheit überprüfen auf herabhängendes Geäst, Schilf usw.
  • Aufbewahrungsplatz für Kleinteile (Wurmnadel, Blei usw.) festlegen
  • auf hellen Untergrund (Tuch/Tüte) Messer, Kescher, Abschlaghilfe etc. ablegen
  • Funktionstest der Leuchtmittel wie Kopflampe oder Campinglampe
  • Vorfächer wenn präpariert, auf Reserve legenNehmt zur Sicherheit eine Powerbank mit zum Ansitz, denn ein leeres Telefon nützt im Notfall nichts.Wir wünschen einen erfolgreiche Nacht!Petri heil
    Dominik

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