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Mai 21

Okuma one Rod – das Leichtgewicht unter den Spinnruten

Da ich seit kurzer Zeit stolzer Besitzer einer der leichtesten Spinnruten, der Okuma one, bin und mich diese Rute begeistert, möchte ich sie euch kurz vorstellen.

Nr. 1

 

Okuma bietet 5 verschiedene Modelle mit einer Länge von jeweils 6ʹ6ʺ (198 cm) an. Dabei sind zwei Modelle mit einem Trigger und drei mit normalem Griff. Die Wurfgewichte gehen dabei von 7 – 45 Gramm. Ich habe mich für die Rute mit einem Wurfgewicht von 10 – 30 Gramm entschieden.

Technische Daten:

  • Artikel Nr. 45622
  • Länge: 6ʹ6ʺ (198 cm)
  • Teilung: einteilig
  • Gewicht: 89 g
  • Wurfgewicht: 10 – 30 g

Ausstattung:

  • Ultra leichter 40T Carbon Blank
  • FUJI new K R concept Beringung
  • Neuer geteilter FUJI ultra light Rollenhalter
  • Patentierter, konischer Okuma Carbon Griff
  • Erstklassige und leichte Carbon-Tape Wicklung
  • Bewegliche FUJI Hakenöse

Persönliche Eindrücke:

Die Rute wurde mir in einem Stofffutteral geliefert. Natürlich sofort ausgepackt und das erste Mal geschwungen. Ein schöner straffer Blank, den man der feinen Gerte gar nicht zutraut. Der erste Eindruck super, also genauer hingeschaut. Aber auch hier alles wie man es erwartet. Die 8 Ringe sind ordentlich auf dem Blank ausgerichtet, sauber gewickelt und der matte Look passt einfach.

Nr. 4

Die Skepsis über den fehlenden Rutengriff ist auch schnell in Begeisterung umgeschlagen, denn die Rute liegt super in der Hand. Grund dafür ist auch der abgeflachte Fuji-Rollenhalter. Ein schönes Extra ist ganz sicher auch die bewegliche Fuji-Hakenöse, vor allem, da die meisten Rutenhersteller in letzter Zeit ganz auf eine Hakenöse verzichten.


Nr. 3

 

Dann endlich die Zeit und Möglichkeit, die Rute in der Praxis zu testen. Rolle dran, Schnur durch die Ringe und als Erstes einen Blinker von 22 Gramm montiert. War der erste Wurf noch etwas zaghaft, so flog der Köder von Wurf zu Wurf weiter. Auch einen Köder mit mehr als die empfohlenen 30 Gramm Wurfgewicht schleudert der Blank bis zum Horizont. Jetzt mal etwas leichtere Köder. Auch super, lassen sich gut werfen und dank des straffen, ultra-schnellen Blank wird jeder Kontakt bis in die Hand geleitet.

Nr. 2

Müsste ich die Rute in einem Satz beschreiben, würde ich folgendes Statement geben: Eine megaleichte Rute mit super schnellen und kräftigem Blank, die vor Kraft nur so strotzt.

Nr. 6

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Im Drill lässt die Okuma one keine Wünsche offen. Nach dem meist sicheren Anhieb parierte sie mit Leichtigkeit die Stöße und bietet auch ordentlichen Fischen Paroli. Dabei ist sie immer noch fein genug, um den Haken nicht ausschlitzen zu lassen.

Dann verschiedenste Kunstköder, wie Wobbler, Gummifische u. v. m., getestet. Alles kein Problem für diese Rute. Man spürt jede Köderbewegung und auch bei kräftigeren Wobblern krümmt sich der Blank kaum.

Als letzten Test sollte die Rute noch eine Meerforelle vom Ufer aus bzw. mit der Wathose in der Brandung bringen. Eigentlich werden dafür längere Ruten empfohlen, um auf größere Wurfweiten zu kommen. Voll Stolz kann ich berichten, dass meine Nachbarn zwar rund 1,0 m längere Ruten hatten, aber nicht viel weiter warfen als ich. Und noch stolzer kann ich berichten, dass ich an dem Tag meine Meerforelle fing.

Nr. 5

Jetzt der Satz, den ich nicht leichtfertig sage bzw. schreibe: Allen Anglern, die beim Ausüben ihres Hobbys richtig Freude haben wollen, kann ich diese Rute mit ruhigem Gewissen empfehlen.

Gruß und Petri Heil Guido

Bezugsquelle: Pro-Fishing.de

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