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Mai 24

Teamtreffen Plauer See 2012

Für das diesjährige Teamtreffen hatten wir den Campingplatz „Zuruf“ am Plauer See ausgewählt. Es waren 4 Finnhütten und auch 4 Boote vorreserviert. Die Hälfte der Truppe, Olaf, Dominik, Frank und Guido, traf am Mittwochabend ein und bezog Quartier.

Dann wurden die ersten Würfe gemacht, zu dieser Zeit noch vom Ufer aus. Auch das erste Bier wurde geöffnet und sich gegenseitig zugeprostet.

Für das erste gemeinsame Abendessen schnell den Grill angeheizt und ein paar Würste draufgelegt. Es wurde noch gelacht und auch wenn man sich regelmäßig im Forum austauscht und auch gelegentlich telefoniert, so gab es doch reichlich Gesprächsstoff.

Am Donnerstag einen Kaffee gemacht, schnell ein paar frische Brötchen geholt und in Ruhe gefrühstückt. Als Selbstversorger hatten wir uns gut ausgestattet und so war für jeden Geschmack etwas dabei.

In der Zwischenzeit hatte Olaf schon zwei der Boote übernommen und so konnten wir direkt nach dem Frühstück die Ruten fertig machen, die Boote beladen und gemeinsam auf den See fahren.

Die Sonne schien zwar, aber es war doch recht frisch und auch windig. Leider hatten die Boote viel zu kleine Anker und so trieben wir mehr als dass wir uns an vermeintlichen Hotspots festmachen konnten. Trotzdem wurden an diesem Tag einige Hechte und ein Barsch gefangen, auch wenn die erhofften Brocken nicht dabei waren.

In der Zwischenzeit war auch der Rest des Teams, Heiko, Herbert, Günter und Volker, eingetroffen und hatte die Hütten bezogen. Schnell die beiden anderen Boote übernommen und dann waren auch sie auf dem See. Selbst Herbert ließ es sich nicht nehmen rauszufahren und einige Würfe zu machen.

Als gegen Abend endlich alle vom See zurück kamen, war der Grill schon angeheizt und die ersten Würste und Steaks brutzelten lecker vor sich hin.

Nachdem alle satt waren, machten wir uns über das Paket von Angel-Walter her. Inhalt war Bier aus allen möglichen Ländern. Bevor wir aber anstießen und die Biere leerten, gab es noch ein Erinnerungs-Danke-für-das-Bier-Foto.

Danach wurde noch bis weit in die Dunkelheit gequatscht und gelacht. Zum Glück hatte unser Oldie, Herbert, an Brennmaterial für den Grill gedacht und so ließ es sich trotz der kalten Temperaturen einigermaßen aushalten.

Am nächsten Morgen früh raus aus den Federn, denn in der s. g. Adminhütte sollte das gemeinsame Frühstück stattfinden. Dazu mussten aber vom Bäcker noch Brötchen geholt, Kaffee gemacht und der Tisch gedeckt werden. Es war zwar ganz schön eng, aber ich glaube nicht, dass jemand aus der Runde hungrig aufgestanden ist.

Danach wurden die Boote besetzt und es ging wieder raus auf den See. Vielleicht noch ein Wort zum Wetter, es war die ganzen Tage unangenehm windig und trotz der Sonne war es doch recht kalt. Wenigstens regnete es nur am Samstag früh für ein paar Minuten. Zu dieser Zeit lag aber die Hälfte der Truppe noch im Bett.

Zum Mittag traf man sich wieder am Steg, um ein paar Happen zu essen und dann die Bootsbesatzungen  zu tauschen, denn schließlich wollte jeder mit jedem ein paar Stunden die Kunstköder fliegen lassen.

Leider war dieser Tag nicht ganz so erfolgreich und es gab dann auch schon mal ein paar Schneider in der Runde. Die anderen fingen wieder Durchschnittshechte.

Es war aber auch nicht so leicht, einen so großen See mit kleinen Booten bei kräftigem Wind nach Fischen abzusuchen. Und der See ist groß, und zwar so groß, dass schon mal ein Flugzeug vor einem landet.

Dann war es auch schon wieder Zeit den Grill anzumachen. Wieder gab es Fleisch und Würste mit Laugenbrezeln oder Toastbrot. Wieder wurde ein Feuer entzündet und so manche Anekdote ließ die Zeit wie im Flug vergehen. Natürlich wurde auch reichlich gelacht.

Samstagmorgen das selbe Spiel. In der Adminhütte wurde der Tisch gedeckt und gemeinsam gefrühstückt. Dann ging es mit neuer Hoffnung in die Boote. Es war zwar etwas wärmer als die Tage vorher, aber der Wind blies mit gleichbleibender Stärke aus unterschiedlichen Richtungen. Wieder waren die Bootsbesatzungen getauscht worden und einige versuchten es gar auf Friedfisch.

 

Gegen Mittag waren wieder alle am Steg, um gemeinsam ein paar Happen zu essen und den Vormittag auszuwerten. Dann ging es wieder mit neuen Besatzungen raus auf den See.

Scheinbar hilft doch der Einsatz von Lockmitteln auf Raubfisch, denn nach einem Hecht-Pils am Abend kam auch Dominiks erster Hecht. Leider hat mein Forellen-Pils nicht die gleiche Wirkung gezeigt.

Zum Kaffee traf man sich erneut am Steg, um mal wieder festen Boden unter den Füßen zu haben und natürlich, um erneut die Besatzungen durcheinander zu würfeln.

Dann ging es noch einmal bis gegen 20:00 Uhr auf den See. Immer mit der Hoffnung noch einen richtig Kapitalen zu erwischen, aber keiner hatte das Glück, obwohl wir alles Erdenkliche versucht hatten. Es wurden auch einige Fische gefangen, doch so erfolgreich wie am ersten Tag waren wir leider nicht mehr.

Dann die Boote ausgeräumt und gereinigt. Da Herbert am Nachmittag keine Lust mehr auf die ständige Wackelei hatte und Heiko vom Fußball nichts verpassen wollte, war der Grill schon vorgeheizt. Eigentlich wollten wir an diesem Abend den Lieferservice einer nahen Pizzeria bemühen, aber nachdem wir alles von den Boote an unseren Hütten hatten war es schon so spät, dass wir doch lieber wieder den Grill anfeuerten.

Am Sonntag ließen wir es in Ruhe angehen und konnten dank besseren Wetters auch draußen frühstücken.

Danach wurden Urkunden verteilt, die Olaf extra als Erinnerung an dieses Treffen gefertigt hatte. Da Marc von Pro-Fishing noch einige Preise spendierte und Frank Glaspokale hat fertigen lassen (nochmals Danke dafür), sollten die Besten der Runde gekürt werden.

Dann ging es ans Wasser zum Gruppenfoto. Danach fuhren unsere beiden Hoffmann-Brüder gemeinsam mit Frank noch einmal raus. Der Rest packte schon ein und machte die Hütten grob sauber. Inzwischen war es doch so warm geworden, dass wir auf ein geplantes, gemeinsames Mittagessen verzichteten und so war gegen 12:00 Uhr große Verabschiedung. Danach machten sich alle auf den Weg nach Hause.

Falls sich einige fragen, warum wir es nicht vom Land aus versucht haben – man kam nur vom Strand aus an den See und dieser Strand war recht gut besucht.

Alles in allem kann man aber von einem gelungenen Treffen sprechen. Die Fänge waren zwar nicht berauschend, aber das störte keinen wirklich, da das Zusammensein mit den Teammitgliedern eindeutig im Vordergrund stand.

Petri Heil

euer Angler-Online-Team

 

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