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Okt 10

Ultimate Culture Dome Attack Pleasure Bivvy

 

Habe mir das neueste Bivvy aus dem Hause Ultimate vor ca. 4 Wochen beschafft und nun mal in Dänemark in Ruhe aufgebaut und begutachtet. Dabei wurden auch bei Regenwetter erste Erfahrungen gesammelt, die ich gerne an euch weitergebe.

Im Transportbeutel befindet sich das komplette Bivvy nebst Zubehör: Das Bivvy selbst, die Bodenplane, das Bogen-Gestänge aus Fiberglas, die Zeltheringe.  Selbst beschafft habe ich dazu einen Satz Quantum Heringe und ein  zusätzliches Bogengestänge für die Türe sowie einen Hammer für die Quantum-Heringe.

 

 

Für mich war das geringe Gewicht (ca. 3,5kg) und das kleine Packmaß kaufentscheidend (nur 17x17x64cm). Des weiteren verfügt es über einen herausnehmbaren Boden – ggf. wichtig  an Orten an denen Zelte verboten sind – und es ist wirklich wind- und wasserdicht.

Das Ultimate-Bivvy macht einen robusten Eindruck, an der Verarbeitung gibt es wenig auszusetzen. Stabile Reißverschlüsse, starke Schlaufen und Nähte dürften auch höheren Windgeschwindigkeiten standhalten und auch bei stärkeren Regenfällen blieb das Bivvy absolut dicht.

 

 

Das Bivvy bietet reichlich Platz. Die Abmessungen sind so groß gehalten, dass ein Angler mit seinem gesamten Tackle problemlos rein passt. Auch das Unterbringen einer 2. Liege ist bei einer Länge von 2,50m und einer Breite von 2,20m noch möglich. Bei einer Höhe von 1,50m kann man sich noch bequem bewegen und hat auch mit einem Stuhl genügend Kopffreiheit.

Zu beanstanden wären die dünnen mitgelieferten Zeltheringe aus Draht, die ich sofort entsorgt und gegen einen Satz Quantum-Heringe mit Schraubgewinde und Hammerkopf ausgetauscht habe. Hier sollte Ultimate nachbessern, die dünnen Drahtstifte bieten keinerlei Halt im Boden.

 
DerAufbau selbst ist kinderleicht, beim ersten Aufbau brauchte ich aber knapp 10 Minuten. Habe die Bodenplane beim Aufbau weggelassen, sie wird einfach an die vorhandenen Klettverbindungen angebracht.

Die Bivvyplane wird ausgebreitet, und die 3 Gestänge in die vorgesehenen Schlaufen  der Hauptplane eingezogen … wichtig dabei: Das Gestänge durch die Planenschlaufen schieben, nicht ziehen – denn dabei lösen sich die Steckverbindungen. Das gleiche gilt für den Abbau. Nach dem Einschieben der Gestänge muss der Spanngurt im Bodenbereich in den Karabiner eingehängt werden, er begrenzt die Zeltbreite und sorgt für die Spannung beim Aufbau.

 

 

Dann wird das Bivvy beidseitig mit Heringen befestigt.

 

 

Anschließend rundum ausgerichtet und gespannt – fertig. Für die Türe habe ich mir ein weiteres Bogengestänge und ein Seil besorgt, man kann jedoch auch jeden anderen Teleskopstab zum Abspannen verwenden. So hat man einen zusätzlichen Wetterschutz am Eingang.

 

 

Nähte, Heringaufnahmen und Schlaufen sind stabil und ordentlich verarbeitet … Die beiden Fenster sind mit Gaze versehen um Mücken und andere Plagegeister draußen zu halten, sie lassen sich mit stabilen Klettverschlüssen schließen.

 

 

Fazit:
Wer ein preiswertes Bivvy nur für gelegentliche Ansitze braucht, findet mit dem Ultimate Culture Dome Attack eine sehr gute Alternative zu Schirmzelt, Brolly und Co.  Zur Übernachtung kann es komplett geschlossen werden. Platz für Liege oder Schlafsack + Tackle ist reichlich vorhanden und – der wesentliche Vorteil gegenüber Schirmzelt oder Brolly – alles bleibt trocken !
 
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Gruß und Petri Heil H. Günter

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