«

»

Dez 03

Zippo Chrome Handwarmer

Nachdem ich bei feuchtem Wetter Probleme hatte, die mit Kohlestäbchen betriebenen Taschenöfen in Betrieb zu nehmen, bin ich nun auf die Zippo – Hand Warmer Chrome – Taschenöfen mit Benzinbetrieb umgestiegen.

 

 

Es gibt sicherlich wesentlich preiswertere Modelle, doch der Zippo Hand Warmer überzeugt durch gute Qualität, Zuverlässigkeit und Funktionstüchtigkeit. Schon das äußere Erscheinungsbild macht einen edlen und hochwertigen Eindruck. Hochglanzpoliertes Chrom-Vollmetall und sehr kompakte Maße von nur 9 x 7 x 1,5cm.

Mitgeliefert werden ein Einfüllkännchen mit Maßeinteilung für Benzin sowie ein verschließbares Samtsäckchen. Dazu gehört auch eine mehr sprachige Bedienungsanleitung.

 

 

Mit Hilfe des Einfüllkännchens kann die Benzinmenge und somit die Brenndauer des Taschenofens bestimmt werden. Die maximale Brenndauer ist mit 12 Stunden angegeben, Näheres dazu siehe „Praxistest“.

 

Im Gegensatz zu vielen Billigmodellen verfügt der Zippo-Taschenofen über einen hochwertigen Brenner, der ohne Probleme 80-100 Füllungen übersteht und gleichmäßige fast geruchslose Wärme abgibt. Wird dann ein Ersatzbrenner fällig, ist dieser jedoch kaum unter 10.- Euro zu bekommen …

 

 

Nach dem Einfüllen des Benzins wird der Brenner einige Sekunden mit dem Feuerzeug o.ä. entzündet und dann die Verschlusskappe aufgesetzt. Der Brenner arbeitet nach dem Katalytprinzip ohne offene Flamme.

 

 

Nach dem Verstauen im Samtsäckchen ist der Taschenofen betriebsbereit und sorgt über viele Stunden für warme Hände …

Praxistest:

Habe beide Tachenöfen nach Bedienungsanleitung gefüllt, angezündet und die Betriebsdauer / Heizzeit gemessen.

Ergebnis: Ofen 1 gab insgesamt 10,5 Stunden gleichmäßige Wärme ab, bei Ofen 2 waren es fast 11 Stunden – und er arbeitet dabei fast geruchslos … diesen Test habe ich außerhalb der Samtbeutel durchgeführt.

 

 

Die Taschenöfen wurden dabei wirklich sehr heiß – fast zu heiß zum Anfassen. Beide Öfen erreichten fast 70 Grad. Bei Betrieb im Stoffbeutel sank die Temperatur dann etwas ab, was wohl an der verringerten Sauerstoffzufuhr liegt.

Nach einigen Fehlinvestitionen habe ich nun den idealen Taschenofen gefunden, in den Wintermonaten wird er mein ständiger Begleiter in den Jackentaschen sein …

Zum Schluß noch ein paar Hinweise:

Das Brennergitter des Taschenofens ist Platin beschichtet und sollte wegen der Säurebildung nicht mit der Hand angefasst werden, dies zerstört die Beschichtung und vermindert so die Leistung des Brenners. Zum Anzünden sollte keine rußende Flamme benutzt werden. Ich habe mir dazu ein preiswertes Feuerzeug mit Jet – oder Laserflamme besorgt, dies erleichtert das Anzünden auch bei Wind und Wetter und es gibt keinen Ruß ab.
 

Gruß und Petri Heil H. Günter

Zur Werkzeugleiste springen