«

»

Mrz 16

Angelbegriffe nach „Z“

Hier findest du eine Auflistung häufiger Angelbegriffe, die mit dem Buchstaben Z anfangen und nicht in einer unserer Datenbanken beschrieben werden

Zanderblei
Das Zanderblei wird auch Bleiweitwurfstab genannt. Der Name gibt Informationen über die Form und Verwendung. Allerdings kann dieses Blei natürlich auch für viele andere Zielfische verwendet werden. Der Widerstand, den der Fisch spürt bleibt relativ gering, außerdem versinkt dieses Blei nicht bzw. nur unwesentlich im Schlammgrund.

Zanderhaken
ein langschenkliger, sehr scharfer Einzelhaken meißt an ein dünnes (0.20mm) monofiles Vorfach gebunden.

Zandersee
Flacher Flachlandsee.
Besondere Merkmale:
– breite, flache Uferzone
– mittlere Tiefe 5-20m
– Gewässergrund nur in der Tiefenzone schlammig, Uferzonen hingegen kiesig
– sehr hoher Nährstoffgehalt (eutroph)
– starke Wassertrübung durch die Massenentwicklung von Phyto – und Zooplankton, daher
– kaum Unterwasserpflanzenwachstum
– meist reichlich Überwasserpflanzenbestände

Fischarten:
Zander, Flussbarsch, Rotauge, Brachse, Güster und andere Weißfische, Waller (Wels)

Zonker Strip
2-3 mm breiter Fellstreifen von Hase, Fuchs oder anderen Felltieren, der besonders beim Binden von Streamern als Rückenteil Verwendung findet.

Zooplankton
Plankton sind Kleinorganismen, die frei schwebend im Wasser vorkommen.
Zooplankton nennt man das tierische Plankton, das überwiegend aus Kleinkrebsarten wie Wasserflöhen und Hüpferlingen besteht.

Zuckmückenlarven, rote
Naturköder für den Fang von Weißfischen.
Larven bestimmter Arten von Zuckmücken.
Die Familie der Zuckmücken (Chironomidae) stellt nach mit ca. 1.000 Arten alleine in Mitteleuropa die wohl artenreichste Insektenfamilie der Binnengewässer dar. Nur bestimmte Arten haben die rote Farbe: andere Arten sind weiß, gelblich, grün oder braungrau.
Die Larven werden je nach Art zwischen 2 mm und 20 mm lang und stellen ein wichtiges Futtertier für einheimische Fische dar. Auf Grund ihres Artenreichtums kommen Zuckmückenlarven in den unterschiedlichsten stehenden bis langsamfließenden Gewässern vor und stellen dort dan ca. 50% der Fischnahrung dar.
Als Angelköder gebräuchlich sind die roten Larven, die durch den Blutfarbstoff Hämoglobin in der Lage sind, auch in sauerstoffarmen Gewässern zu überleben. Man findet sie im Schlamm bzw. vereinzelt im Freiwasser von Gewässern oder manchmal auch in der Regentonne.
Alles über Zuckmückenlarven erfahrt ihr in unserer Angelköderdatenbank
Erwähnung finden sollte noch, dass auch Fliegenfischer sich die rote Zuckmückenlarve gerne für klassische Nymphenmuster wie „Bloodworm“ und „Serependity“ zum Vorbild nehmen.

Zupfen
Sanftes bis ruckartiges Anheben der Rutenspitze
1. beim Einholen einer Spinnmontage, um dem Spinnköder einen möglichst lebendigen Lauf zu verleihen.
2. beim Fischen mit der Hegene vom Boot aus. Durch das Z. wird die Montage vom Grund angehoben und wieder auf diesen zurück gelassen, so dass die Nymphen sehr naturgetreu auf und ab tanzen.

Zwiebackmehl
Sehr aromatische Grundlage für Angelteige und Feederfutter.
Auch eignet sich ein aus reinem Zwiebackmehl mit etwas Wasser angerührter Teig sehr gut als Köderteig für den Fang kleiner Weißfische.

Schreibe einen Kommentar

Zur Werkzeugleiste springen