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Mrz 16

Angelbegriffe nach „D“

               

Hier findest du eine Auflistung häufiger Angelbegriffe, die mit dem Buchstaben  D  anfangen und nicht in einer unserer Datenbanken beschrieben werden.

Dead Drift
Unbewegte, natürliche Abdrift der Kunstfliege (Trockenfliege) in der Strömung.

Dendrobena
Riesenrotwurm (Dendrobaena veneta oder Eisenia veneta ). Sehr fortpflanzungsfreudiger Angel – und Kompostwurm. Im Unterschied zum Tauwurm ist er an seiner Unterseite gelblich gefärbt. Die einzelnen Ringe des Körpers sind braun gerändert. Bei Verletzungen tritt eine gelbliche Körperflüssigkeit aus.
D. kann man als Angler in geeigneten Behältnissen sehr gut selbst züchten.
Wegen ihrer großen Bewegungsfreude auch noch am Angelhaken sind sie ein beliebter Köder.

Detached body-flies
Kunsfliegen, deren Körper nicht auf den Hakenschaft gewunden, sondern angehängt ist.
Klassisches Muster: Palomino Midge.

Dichteanomalie
Besondere, physikalische Eigenschaft des Wassers, bei +4°C seine höchste Massendichte (höchstes spezifisches Gewicht) zu erreichen.
Diese Besonderheit des Wassers ist für das Gewässer als Lebensraum eine elementare Voraussetzung.
Aufgrund der Dichteanomalie des Wassers
– friert ein Gewässer von oben her und nicht vom Grund her zu
– kommt es im Sommer und im Winter zu konstanten Temperaturschichtungen im Gewässer
– ist das Tiefenwasser in Bodennähe größerer Gewässer nie kälter und nie wärmer als +4°C.

Dispenser Box
Vorratsbehälter für Vorfachschnur oder Fliegenbindematerial, in denen sich eine kleine Spule befindet, auf der die jeweilige Schnur oder Bindematerial aufgewickelt ist. Im Deckel der Dispenser Box befindet sich ein Loch, durch das die Schnur nach außen geführt wird.

Diver
Diese Köder zählen zu den ursprünglichsten aller Jerkbaits. Ihr Lauf ist in der Regel vertikal geradlinig, aber horizontal gesehen laufen sie im Zick-Zack, dem so genannten Sägezahnmuster. Beim Schlag/Zug tauchen sie ab, in den Pausen steigen sie wieder in Richtung Oberfläche. Gerade diese Pausen sind die Momente, in denen die meisten Attacken erfolgen.

Dottersack
Die frisch geschlüpfte Fischbrut trägt äußerlich am Bauch hängend einen Sack mit Nährstoffreserven für die ersten Lebenstage. Dieser Sack wird als Dottersack bezeichnet.

Drachkovitchsystem
Spinnfischsystem, das nach seinem Erfinder, dem französischen Raubfischangler Albert Drachkovitch, benannt ist. Es besteht aus einem Grundrahmen aus Metalldraht, der dem toten Köderfisch durch das Maul eingeführt wird, einem ca 15cm langen Stück Kupferdraht, das dem Köderfisch durch die Kiemen gezogen und anschließend um den Kopf gewunden wird, zwei Drillingen an unterschiedlich langen Stücken Stahlvorfach und aus einem vorne am System angebrachten Bleikopf. Mit dem D. lassen sich sowohl tote Köderfische als auch Gummifische präsentieren. Das D. eignet sich bervorragend zum Spinnfischen mit Köderfisch auf Zander, aber auch Hecht und Barsch werden mit dem D. gefangen.

Drehkrankheit
Durch einzellige Parasiten hervorgerufene Fischkrankheit, die hauptsächlich Regenbogenforellen, aber auch andere Salmoniden betrifft. Der Parasit dringt bei der Brut in die Knorpel ein und verursacht die späteren Verkrüpelungen und Störungen des Gleichgewichtsorgan.
Symptome: bei Jungfischen Schwarzfärbung im Schwanzbereich; drehförmige Schwimmbewegungen (Schwanzjagen).
Da die befallenen Fische nicht unbedingt daran sterben, müssen diese aus den Gewässern entnommen werden. Beim Absterben chronisch erkrankter Fische werden die Sporen wieder frei. Sie bleiben im teichschlamm jahrzehntelang ansteckungsfähig.

Dreifachwirbel
Wirbel mit drei hintereinander geschalteten Wirbelgelenken zur optimalen Vermeidung von Schnurdrall -etwa beim Sbirulino-Fischen.

Driftbeater
Hebepose mit sehr dünner Antenne für Liftmontagen in Stillgewässern mit starker Gewässerdrift durch Wind oder Unterströmungen.

Drop Bite
Englisch für Fallbiß. Ausgelöst wird er dadurch das der Fisch zum Angler zuschwimmt. Erkennbarbar ist der Fallbiß wenn die Schnurspannung nachlässt oder der eingehängte Bissanzeiger sich zum Boden hin bewegt.

Dropper
siehe: „Springer“

Dropshot-Rig
In den USA entwickelte Montage zum Spinnfischen mit Weichplastikködern, v.a. auf Schwarzbarsche.
Näheres zum D. auf Greg’s Seite

Dubbing
Gefärbtes, faseriges Material, aus dem beim Fliegenbinden der Körper der Kunstfliege gefertigt wird.
Als Dubbing werden ebenso verschiedene Tierhaare (Hasen – ; Eichhörnchen – ; Reh – ; Gemsen – oder Fuchshaare) verwendet, wie auch Pfauengras oder synthetische Fasern wie Antron, Polyäthylen, Chenille und Vernille.
Der Name (von engl.: „dubbin“ = zähes Fett) rührt vom Dubbing-Wachs her, mit dessen Hilfe die D.-Fasern an den Bindefaden oder in eine D.-Schlinge angesponnen werden.

Dubbing Brushes
Bereits auf stabilen Bindefaden oder feinen Kupferdraht angewundenes Hasenohr-/ Eichhörnchendubbing. Werkseitig auf Spulen gewickelt, kann es mittels eines Keramik-Bobbins verarbeitet werden.

Dubbing-Twister
Hilfswerkzeug beim Fliegenbinden zum Einspinnen von Dubbingfasern in eine mit dem Bindefaden gebildete Dubbingschlaufe.

Dubbingnadel
Spitzer, konischer Gegenstand, der beim Fliegenbinden nicht nur zum Auszupfen einzelner Dubbingfasern dient, sondern als Universalwerkzeug auch beim Lackieren der Fliege oder als Bindehilfe Verwendung findet.

Dun
Erstes Schlupfstadium einer Eintagsfliege (Subimago). Der Ausdruck „Dun“ kommt von der meist eher unscheinbaren, gedeckten Körperfarbe dieses Stadiums. Zweites Stadium wäre der Spinner (Imago).
Klassische Fliegenmuster, deren englischer Name das Wort „Dun“ enthält, imitieren dieses erste Schlupfstadium.

Duo-Lock-Snap
An zwei Stellen zu öffnender bzw. verschließbarer Karabiner. Der sicherste Sicherheitskarabiner.

Dystropher
Schwer löslicher Überschuß an organischen Stoffen. Meißt in Moorgebieten der Fall.

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