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Mrz 16

Angelbegriffe nach „G“

        

Hier findest du eine Auflistung häufiger Angelbegriffe, die mit dem Buchstaben  G  anfangen und nicht in einer unserer Datenbanken beschrieben werden.

Garnele(Crangon crangon ):
Körpermerkmale:
Garnelen sind langschwänzige Zehnfußkrebse von bis zu 8 cm Länge. Sie sind sandfarben, haben kleine Scheren und lange Fühler und vergraben sich meist flach im Sand. Mit der Flut wandern sie auf die Wattflächen hinauf, mit der Ebbe zurück in die Priele.
Sowohl als Räuber als auch als Beutetier ist die Garnele eine Schlüsselart im ökologischen Gefüge des Wattenmeeres.
Lebensweise:
Wie viele andere Tierarten nutzen Garnelen das Wattenmeer nur in der warmen Jahreszeit. Im Herbst wandern sie ins Tiefwasser ab. Die Garnele ist trotz ihrer kleinen Scheren ein gefräßiger Räuber und knabbert sogar Wattwanderern an den Füßen, wenn diese geduldig in einem Priel verharren. Vögel, Fische, junge Seehunde und Fischer machen intensiv Jagd auf Garnelen. Jährlich werden in der Nordsee etwa 25.000 t gefangen, davon 10.000 t in Deutschland.
Garnelen sind das, was in Ostfriesland als „Granat“ und anderswo als „Krabben“ im Fischhandel angeboten wird, entweder fertig gepult oder zum Selberpulen.
Darüberhinaus sind Garnelen auch als Angelköder auf Meerforelle, Lachs, Plattfische und Aal in Gebrauch.

Gear Rotation
Darunter versteht man die Rollenübersetzung. Jede Rolle hat eine andere Übersetzung.
Für das leichte Spinnfischen in Fließgewässern sind hohe Übersetzungen (5 : 1 bis 7 : 1) nötig, da der gegen die Strömung ausgeworfene Spinnköder schneller eingeholt werden muss als er von der Strömung abgetrieben wird.
Für das Karpfen – und Welsangeln hingegen benötigt man eher Rollen mit niedrigeren Übersetzungen, da bei diesen die Kraftübertragung auf die Spule größer ist und die Spulenachse besser geschont wird.

Gelbaal
auch Steigaal: heranwachsender Aal im Süßwasser, der sich im Fresstadium befindet. Entwicklungsstufe des Flussaals (anguilla anguilla ).
Kennzeichen: gelbliche Bauchfärbung, Rücken dunkelgrau-grün.

Gewässerwart
Vom Angelverein Beauftragter der für die Hege und Plege des Gewässers und den Fischbesatz zuständig ist. Von den Landesfischereiverbänden werden extra spezielle Kurse für Gewässerwarte angeboten.

Gimbal
Bauchgurt mit einer Halterung zur Aufnahme der Rute, v.a. beim schweren Kutterfischen im Gebrauch. Spezielle Ruten haben ein Kreuzabschluss zur Aufnahme in den Gimbal.

Glasaal
zweite Entwicklungsstufe des Flussaals (anguilla anguilla):
Nach dem Ende des Larvenstadiums, bei ihrer Ankunft mit dem Golfstrom von den Laichgründen in der Sargassosee an den Küsten Europas, verwandeln sich die weidenblattförmigen Aallarven in Glasaale. Diese sind durchsichtig und ca. 6cm lang, besitzen aber bereits die typische Aalform.
So steigen die Jungaale nun bis in die Flussoberläufe auf.
Leider gelten gebratene Glasaale in vielen Ländern als Delikatesse, weshalb mehrere europäische Staaten an der Atlantikküste den Glasaalfang mit immer perfekteren technischen Mitteln betreiben – mit der Folge, dass kaum noch Glasaale in die Flüsse aufsteigen und die Aalbestände innerhalb der wenigen letzten Jahre vielerorts drastisch zurückgegangen sind.

Gleitpose
siehe „Laufpose“.

Glider
Diese Jerkbaits arbeiten im Gegensatz zu den Divern eher horizontal, d.h. sie gleiten bei jedem Schlag von einer Seite zur anderen. Zusätzlich gibt es Glider, die dazu auch noch vertikal nach oben oder unten ausbrechen. Es ist schon erstaunlich, was man mit einem guten Glider alles anstellen kann.
Glider gibt es sowohl schwimmend als auch sinkend, so dass man sich der jeweiligen Gewässertiefe bis zu einer gewissen Grenze anpassen kann. Wichtig sind Pausen in der Führung, dort erfolgen die meisten Attacken.

Glow Bead
Phosphoreszierende Leuchtperle mit der Lockwirkung des Lichts für das Fischen auf Meeresfische, Brandungsangler bevorzugen bei Montagen für Plattfische diese Technik.

Glow Bug Yarn
Faseriges, synthetisches, extrem schwimmfähiges Dubbingmaterial beim Binden von Kunstfliegen. Meist in Signalfarben verwendet.

Goldkopfnymphe
Nymphe mit goldfarbenem Kopf(meißt aus Messing),der die Nymphe durch sein Gewicht auf Tiefe bringt.
Die Goldkopfnymphe ist ein hevorragender Köder auf alle Salmoniden.

Gonaden
Geschlechtsorgane (der Fische).

Granat
Ostfriesische Bezeichnung für die Nordseegarnele.
Nicht nur zum Selberpuhlen für den Menschen – auch Wolfsbarsche schätzen G. als Köder.

Greyline
Anzeige des Bodenbeschaffenheit bei einem Echolot wodurch man unterscheiden kann ob es sich zum Beispiel um einen schlammigen oder um einen Kiesgrund handelt.

Grils
Einjähriger atlantischer Sommerlachs, der, nachdem er den Fluss verlassen hat, einen Winter im Meer zugebracht hat.

Großkernrolle
Fliegenrolle mit einem Spulenkern mit großem Durchmesser.
G. bauen einem Kräuseln der Fliegenschnur besser vor als normale Fliegenrollen.

Gummizug
Ein Gummizug wird im Inneren der Stipprute montiert und erlaubt das Abfangen längerer Fluchten im Drill .
Die Stärke des Gummizugs variiert je nach beangelter Fischart.Rotaugen und kleinere Brassen benötigen einen Gummizug Nr.3 bis Nr. 4 bei Karpfen oder Schleien kommen Gummizüge der Stärke Nr.8,10 oder 12 zum Einsatz.

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