«

»

Mrz 16

Angelbegriffe nach „H“

    

Hier findest du eine Auflistung häufiger Angelbegriffe, die mit dem Buchstaben  H  anfangen und nicht in einer unserer Datenbanken beschrieben werden.

H – Boje
Sie dient der Markierung des angelegten Futterplatzes.

Haar-Aufstoßer
Hilfswerkzeug zum Fliegenbinden. Zylindrisches Metallgefäß mit stark beschwertem Boden.
Damit die Spitzen der für Flügel oder Schwänzchen verwendeten Haarbüschel alle an derselben Stelle enden, werden sie in den H. locker eingefüllt und dann mehrmals leicht auf einer festen Unterlage aufgestoßen. Die Haarspitzen rutschen so alle auf die gleiche Ebene.

Haarwaschl
auch „Forellenzopf“ genannt: im Alpenraum beim Spinnfischen auf Forellen üblicher, aus Rehhaar gebundener, schwerer Bleikopfstreamer, der entweder eine Mühlkoppe oder eine Elritze imitiert. H. haben in der Regel einen Bleikopf mit Bohrung, durch die ein Forellen-hakenvorfach hindurchgezogen werden kann. Ein Stopper verhindert, dass das Hakenöhr oder – plättchen mit dem Bleikopf selbst in Berührung kommt. Der Haken pendelt somit frei, von diesen gut verborgen, zwischen den Rehhaaren des H.

Hair Rig
siehe: „Haarmontage“.

Hairwings
also Kunstfliegen mit einer nach hinten weisenden Schwinge aus Tier – oder Kunsthaaren, sind etwas größere Streamer, die entweder als Reizfliege oer als Imitation eines kleinen bis mittelgroßen Beutefischchens gedacht sind. Einer der unübersehbaren Vorzüge von Haaren im Vergleich zu Federn ist sicher die große Strapazierfähigkeit gegen die Attacken von scharfzahnigen Raubfischen.
Hairwings finden meist beim schwereren Fliegenfischen sowohl auf Hecht und Zander wie auch auf Lachs und Huchen Verwendung.

Hakenbinder
Hilfswerkzeug zum Anbinden von Angelhaken an das Vorfach mittels Haken – oder Schaftknoten.
Bei sehr kleinen Haken und dünnem Schnurmaterial, sowie bei nachlassender Sehkraft sehr hilfreich.

Hakenteig
Beliebter Friedfischköder. Nach vielen unterschiedlichen Rezepten herstellbar. Wird an den Haken geknetet. Weiteres siehe unter „Praxistipps“, Hakenteige

Hanfsaat
Samenkörner des Hanfs. Geröstet oder und Wasser gegart und gequollen vor allem in der kalten Jahreszeit ein gutes Anfutter und fängiger Parikelköder in Hakenteigen für zahlreiche Weißfischarten.
H. ist aromatisch, wirkt bei den Fischen appetitanregend und verdauungsfördernd und sättigt nicht.

Harling
langer, schmaler Bootstyp, der früher beim Lachsfischen am Oberrhein eingesetzt wurde, sowohl von der Berufsfischerei zum Auslegen der Netze, als auch von Angelfischern. Letztere betrieben vom H. aus eine Art Schleppangelei, indem sie die Ruten auswarfen und dann diagonal zur Strömung den Fluss kreuzten.

Harness
Hüft- und Schulterhalter für das Big Game fischen, unterstützt den Angler beim Drillen großer Fische. Wird mittlerweile auch Beim Hochseefischen in Norwegen z.B. auf Heilbutt verwendet.

Heberute
Die Heberute ist eine spezielle Rute zum „zupfen“ auf Renken und Saiblinge. Bei dieser Angelart wird die Hegene durch ganz langsames Heben und Senken präsentiert.
Die Rute hat eine extrem feine Spitze, da sie zur Bisserkennung dient und auch kleinste Zupfer anzeigen muss. Spezielle Renkenruten, aber auch Wickelpicker in einer Länge von 1,8 bis 2,7 m sind für diese Angelei bestens geeignet.

Hechel
Dieser Begriff stammt aus dem Fliegenfischen, darunter versteht man Federn die sich beim Fliegenbinden auseinanderspreizen.

Hechelklemme
Die Hechelklemme ist ein recht hilfreiches Werkzeug beim Fliegenbinden das zum greifen von feinen Materialien gedacht ist. Sie leistet auch gute Dienste wenn man Materialien einbinden möchte für die unsere Finger einfach zu dick und unbeholfen sind.

Hecht-Schleien – See
Flacher Flachlandsee.
Besondere Merkmale:
– breite, flache Uferzone
– mittlere Tiefe: 5-20m
– schlammiger Gewässergrund
– hoher Nährstoffgehalt (eutroph)
– üppige Unterwasserpflanzenbestände, üppige Wasserpflanzenbestände am Ufer, Schwimmblattpflanzen
– zeitweise starke Algentrübung

Fischarten:
Hecht, Schleie, Brachse, Güster, Rotauge und andere Weißfische, Waller

Heringspaternoster
Es gibt eine Vielzahl von speziellen Heringspaternostersystemen im Handel. Hier sind normal 5 Haken an einem Vorfach gebunden, meistens mit kleinen Glitterartikeln versehen die die Heringe zum Anbiss verleiten sollen.

Herzstich
Waidgerechtes Töten betäubter Fische ist mittels Herzstich möglich. Das (spitze) Messer wird kurz vor dem Brustflossenansatz in den Fisch gestochen, so dass das Herz verletzt wird und der Fisch ausblutet.
Da das Herz nicht immer sicher getroffen werden kann, ist es ratsamer, den Fisch mit einem „Kiemenrundschnitt“ zu töten.

Hi Viz
von „high visibility“: Fliegenmuster mit besonders auffällig gefärbten Flügeln.

Hochseeangeln
wird im offenen Meer ausgeübt. Bevorzugte Beute in unserer Gegend sind Dorsch,Köhler,Heibutt und Pollack.

Holdall
ist ein stabiles Futteral für das sämtliche Zubehör wie z.B. Schirm, Ruten und Rod Pod.

Holding Area
Begriff aus der Karpfenszene der den bevorzugten Standort bzw.Unterstand der Karpfen bezeichnet. Es ist meist das Gebiet, in dem sie sich bevorzugt aufhalten um sich auszuruhen.

Hologrammfolie
Selbstklebende Folie zum Aufkleben auf Spinnerblätter oder Blinker, die die phosphoreszierenden Lichtreflexionen an Fischschuppen imitiert. Sorgt für einen zusätzlichen optischen Anbissreiz beim Spinnfischen v.a. auf Forellen und Barsche.

Holographic Tinsel
Fliegenbindematerial, das v.a. zum Binden von Streamern verwendet wird, die kleine Fischchen imitieren. Durch seine irisierenden Reflexionen des einfallenden Lichtes kommt es den Richtreflexen an Fischschuppen sehr nahe.

Huchenzopf
Ist ein Köder der mehrere laichende Neunaugen imitieren soll. Zur Herstellung nimmt man z.B. Leder- oder Gummistreifen. Moderne Huchenzöpfe fertigt man jedoch aus 3-4 Twisterschwänzen die an einer Bleikappe oder einem Twisterkopf montiert werden.
Laut Huchenexperten immer noch der beste Köder für Huchen.

Hybriden
Dieser Begriff bezeichnet Fische, die aus zwei verschiedenen Fischarten entstanden sind. Die beiden Fischarten müssen aber ähnlich sein, das bedeutet konkret, dass eine Mischung nur innerhalb einer Fischfamilie entstehen kann. (z.B. innerhalb der Cypriniden). So weißt z.B. ein Karauschen-Karpfen-Mischling Merkmale beider Fischarten auf. Die Barteln sind hierbei besonders zu beachten

Hüpferlinge
auch Ruderfüßler genannt (Copepoda spp.):
Ca. 100 verschiedene Hüpferling – Arten gibt es in Europa. Hüpferlinge sind Kleinkrebse von 1 bis 4 mm Größe. Sie kommen hauptsächlich im Freiwasser stehender Gewässer vor, aber je nach Art auch im Pflanzengürtel oder auf Schlammgrund.
Als Bestandteil des Zooplanktons sind sie eine wichtige Fischnahrung.
Durch H. und Kleinfische als weitere Zwischenwirte werden aber auch Hechtbandwürmer übertragen.

Schreibe einen Kommentar

Zur Werkzeugleiste springen