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Mrz 16

Angelbegriffe nach „S“

     

Hier findest du eine Auflistung häufiger Angelbegriffe, die mit dem Buchstaben  S anfangen und nicht in einer unserer Datenbanken beschrieben werden.

Salmoniden
Ordnung der Knochenfische. Sämtliche Lachsartigen Fische. Ihre Sammelbezeichnung kömmt von der Gattung Salmo , und den nach ihr bezeichneten Leitarten Salmo salar (Atlantischer Lachs) und Salmo Trutta (Europäische Forelle) mit ihren öklogischen Formen Salmo trutta forma trutta (Meerforelle als Stammform), Salmo trutta forma fario (Bachforelle) und Salmo trutta forma lacustris (Seeforelle). Salmoniden sind neben sämtlichen Lachs – und Forellenarten, atlantische Saiblingsarten, Äschen, Renken (letztere begründen als Coregonen eine eigene Familie) und weitere, auch pazifische Arten wie Hakenlachse (Oncorrhynchus mykiss ff.), zu denen auch die Regenbogenforelle zählt, und pazifische Saiblinge (salvelinus fontinalis; salvelinus Namaycush).
Ein allen Arten gemeinsames Merkmal der Salmoniden ist die Fettflosse, eine strahlenlose zweite Rückenflosse vor dem Schwanzstil.

Saragossameer
Nach bisherigen Erkenntnissen laicht der Aal in diesem Gewässer.

Sargblei
In verschiedenen Gewichten erhältliches, schweres Durchlauf – Grundblei in Rautenform (ähnlich einem Sarg) zum Auffädeln auf die Hauptschnur.
Heute wird allerdings Tellerbleien oder Birnenbleien am Anti-Tangle-Röhrchen der Vorzug gegeben.

Sbirolino
In Italien entwickelte Kombination aus Pose und Wurfgewicht zum Fischen mit bewegten Ködern, v.a. auf Salmoniden und Raubfische.
Sbirolinos gibt es in schwimmenden, langsam sinkenden und sinkenden Versionen.
Zu den Montagen siehe „Sbirolinomontagen“.

Sbirolino-Rute
Ruten, die sowohl als Tele- wie auch als Steckruten erhältlich sind. Die Suche nach Teleruten ist aber einfacher. Vor ein paar Jahren in Deutschland noch völlig unbekannt, jetzt sind schon sehr viele Formen der Sbirolinos erhältlich, von dem kleinsten Bombardo, Saltarello bis zum übergroßen Sbirolino mit über 30g. Die Sbirolinos werden von schwimmend, schwebend, langsam sinkend bis schnell sinkend je nach Gewässer, Köder und Zielfisch gewählt. Die Gewichte der Sbirolinos sollten innerhalb des angegebenen Wurfgewichtes der Sbirolinorute liegen, um Rutenbrüche oder -beschädigungen zu verhindern. Die Ruten sind in der Regel sehr fein und weisen eine Spitzenaktion auf. Das macht den Blank sehr schnell und lässt den Angler sehr schnell reagieren. Die Spitze zeigt die Bisse gut an. Eine optimale Forellenrute! An Forellenteichen wird sie immer beliebter. Aber auch Raubfischangler machen sich die Eigenschaften dieser Rute bzw. dieser Angelart zu Nutzen und werfen Kunstköder wie Twister, Wobbler, Spinner etc., um jede noch so weite Angelstelle zu erreichen, die sonst für kleine Köder unerreichbar wäre. Es ist kein Geheimnis mehr, die Sbirolino-Angelei ist fängig und vor allem für Salmoniden extrem gefährlich.
Hier erfahrt ihr alles Weitere über Sbirolinoruten

Schiebebremse
Das Bremssystem von Multirollen wird als Schiebebremse bezeichnet

Schlangenring
Form der Schnurführungsringe der Fliegenrute. Sie ermöglichen ein schnelles Durchgleiten der dicken Fliegenschnur.

Schlangenwurf
siehe „Wiggle Cast“

Schleiken
(schwytzerdt.) Schleppfischen

Schlundzähne
Alle karpfenartige Fische besitzen weil sie Friedfische sind, sogenannte Schlundzähne. Sie haben aber ein zahnartiges Gebilde auf den Schlundknochen. Sie können mit diesem Schlundgebiss z.B. sogar harte Boilis zermalmen.

Schneemann
Kombination aus einem sinkenden und einem schwimmenden Boilie am Haar .

Schneider
1. (umgangsspr.) Angler, der nichts gefangen hat.
2. Kleincyprinide (Alburnoides bipuctatus) der Fließgewässer. Sehr selten, vielerorts ganzjährig geschont.
Körpermerkmale:
Spindel-oder torpedoförmiger, leicht hochrückiger, seitlich abgeflachter Körper, endständiges Maul mit fast waagerechter Maulspalte, mittelgroße Rundschuppen. Auffällige Körperfärbung: Rücken bräunlich, zu den Flanken hin ins Grünliche übergehend, schmales violettes Flankenband, zum Bauch hin silberglänzend. Die Seitenlinie weißt einen deutlichen Knick nach unten auf und ist oben und unten mit einer Linie von schwarzen Punkten eingefasst, ähnlich einer Steppnaht, was dem Fisch den Namen gegeben hat. Die Rückenflosse beginnt hinter dem Ansatz der bauchständigen Bauchflossen, die Afterflosse ist sehr lang und leicht konkav, die Schwanzflosse gegabelt. Mittlere Körperlänge: 9-13cm; maximale Länge: ca. 15cm.
Lebensraum, Lebensweise:
Als geselliger Schwarmfisch bevölkert der Schneider schnellfließende, klare Gewässer der Äschen – und Barbenregion im Einzugsbereich von Rhein und Donau. Er ernährt sich von Kleintieren und reagiert empfindlich auf Gewässerverschmutzungen.
Laichzeit, Laichverhalten:
Der Schneider laicht im späten Frühjahr von Mai bis Juni. Kieslaicher an sandiggem bis kiesigem Grund. Laichausschlag bei Milchnern.
Fischereiliche Bedeutung:
Als Angelfisch keine; jedoch sollten Angler zum Erhalt dieser gefährdeten Art beitragen, indem sie in Gewässerbereichen, in denen Schneider noch vorkommen, Aitel und andere Raubfische intensiv befischen.

Schneidertag
Humorvolle Bezeichnung von Anglern für einen Tag an welchem man nichts fing.
Diese Bezeichnung rührt daher ,dass Schneider (unter anderem durch das Verlagswesen) arm waren.
Und genau das ist der Angler an einem „Schneidertag“ auch : Nämlich arm an Fischen

Schnellwüchsig
Fischarten, die sehr schnell abwachsen. Wie zum Beispiel der Wels.

Schonmaß
Im jeweils für ein Fischgewässer geltenden Fischereirecht für bestimmte Fischarten festgelegte Mindestlänge (gemessen von der Maulspitze bis zum Ende der zusammengelegten Schwanzflosse). Fische unterhalb dieser Mindestlänge dürfen nicht angeeignet werden.
Das Sch. soll gewährleisten, dass jeder Fisch wenigstens einmal in seinem Leben abgelaicht hat.
Gewässerbewirtschafter haben das Recht, die geltenden gesetzlichem Sch.e für ihr Gewässer zu erhöhen.

Schrumpfschlauch
Kunststoffschlauch, der beim Erhitzen auf die Hälfte seines Durchmessers schrumpft.
Universell beim Angeln einsetzbar, z.B. zum zusätzlichen Fixieren von Boilie-Haken an Haarmontagen, oder von Drillingen auf dem Stahlvorfach an Sofortanschlagsystemen.

Schuppenkarpfen
Die der Urform des Wildkarpfens am nächsten stehende Zuchtform des Karpfens (Cyprinus carpio ).
Schuppenkarpfen haben ein den gesamten Körper bedeckendes Schuppenkleid aus normal großen Rundschuppen.
Näheres siehe in unserer Fischdatenbank.

Schusskopf-System auch engl: Shooting Taper (ST)
Besteht aus einem etwa sieben bis elf Meter langen und schweren Vorderteil, an dem sich ein besonders dünnes Hinterteil anschließt.
Mit Schussköpfen lassen sich große Distanzen erreichen (bis zu 30 Meter). Sie eignen sich außerdem sehr gut zum Werfen großer Fliegenmuster, wie zum Beispiel eines Hechtstreamers

Schussschnur
Die „Running Line“ einer WF-Schnur. Siehe „Running Line“.

Schwarzreuther
Kleinwüchsige Art des Seesaiblings der in großer Tiefe lebt.

Schwimmblattpflanzen
Zwar im Gewässergrund wurzelnde, aber ihr Blattwerk an der Wasseroberfläche entfaltende Pflanzen.
Die Blätter sind so geformt, dass sie auf der Wasseroberfläche schwimmen und den Lichteinfall ins Gewässer stark behindern. S. geben den durch Photosynthese gewonnenen Sauerstoff an die Luft ab.
Typische Schwimmblattpglanzen sind: Weiße Seerose (Nymphaea aöba ); Gelbe Teichrose (Nuphar lutea ); Seekanne (Nymphoides peltata); Gemeiner Wasserhahnenfuß (Ranunculus aquatilis ); Froschbiss (Hydrocharis morsus-ranae ); Wasserlinsen (Lemna spp., Spirodela spp., Wolffia spp. ) u.a.
Einige dieser Arten, wie die Gelbe Teichrose und die Weiße Seerose, sind nach BArtSchV streng geschützt.

Schwimmschnur
Schnur zum Trockenfliegenfischen die auf der ganzen Länge schwimmt.

Sea-Boom
auch Casting Sea-Boom:
Besondere, meist kürzere (5-8cm), sehr stabile, gerade Ausführung des Anti-Tangle-Röhrchens.
Der Einhängekarabiner für das Grundblei befindet sich an einem verstrebten Seitenausleger an der Spitze des Röhrchens.
Besonders geeignet für sehr schwere Grundbleie von 100g und mehr beim Wallerfischen mit der Unterwasserposenmontage.

Sedge
engl. für Köcherfliege. Siehe auch „Caddis“.

Seeforellensee
Größere Seen des Alpenbereichs. Im Idealfall von einem größeren Gebirgsbach durchflossen oder wo so ein solchen Bach einmündet. Die Seeforellen brauchen so einen Bach um Ihr Laichgeschäft zu verrichten.

Seitenarm
An der Hauptschnur oder am Vorfach angebrachte Schnur, an der ein Blei, Futterkorb oder Köder angebracht werden können.

semiparabolische Aktion
auch progressive Aktion:
Aktionskurve einer Rute, die sich von der Spitze zum Griffteil hin, je größer die Belastung wird, immer weniger durchbiegt.
Die meisten Spinnruten haben eine semiparabolische Aktion.

Service
Der abschließende Wurf nach mehreren Luftwürfen, mit dem die Kunstfliege dem Fisch präsentiert wird.

Session
Angelansitz in der Insidersprache der Carphunter. Kann als „short session“ nur drei Tage dauern oder als „long session“ auch drei Wochen (oder Monate).

Setzkescher
Zylindrisches, reusenähnliches Netz, das der Lebendhälterung gefangener Fische dient.
In etlichen Bundesländern fischereirechtlich, in vielen Vereinen auf Grund von internen Statuten verboten.
Konfliktpunkte ergeben sich aus dem Tierschutzgesetz, das verbietet, Wirbeltieren ohne vernünftigen Grund Schmerzen oder Stress zuzufügen.
Grundsätzlich sind zur Verwertung bestimmte Fische unverzüglich zu betäuben und zu töten.
Es gibt jedoch Umstände, die eine Lebendhälterung in einem Setzkescher rechtfertigen können. Diese ist gerechtfertigt, wenn…
… es sich um geschmacksbeeiträchtigte (mooselnde) Fische handelt, die ohne Zwischenhälterung im Frischwasser ungenießbar wären; oder wenn…
… Fische lebend für wissenschaftliche Untersuchungs- und Forschungszwecke benötigt werden.
Setzkescher müssen ausreichend geräumig und zur Schonung der Fische aus knotenfreien Textilien hergestellt sein. Die Hälterung muss auf die geringstmögliche Dauer beschränkt werden. Das Hältern von Fischen, um diese gegebenenfalls später wieder in das Fanggewässer zurückzusetzen (z.B. Fangselektion), ist abzulehnen.

Setzling
Jungfische, meist je nach Art zwischen 5 und 20 cm lang, die zwecks Nachbesatz in ein Gewässer eingebracht werden.

Shad
Ursprünglich engl. Name für einen kleinen Meeresfisch, der die Beute vieler Meeresraubfische ist.
Als allgemeiner Oberbegriff für Gummifische heute in der Anglersprache gebräuchlich.

Shock Leader
Schlagschnur in der Insider-Sprache der Carphunter. Erfüllt verschiedene Aufgaben: wenn mit einer sehr dünnen Hauptschnur geangelt wird, aber ein schweres Blei weit geworfen werden muss, würde die Hauptschnur reißen. Die Schlagschnur hat eine so hohe Tragkraft, dass sie den Auswurf abpuffert. Die feine Hauptschnur läuft leichter von der Spule als eine Starke Hauptschnur und ermöglicht so das Erreichen einer maximalen Distanz. Wenn scharfkantige Hindernisse oder Muschelbänke im Wasser die Schnur gefährden, schützt eine starke Schlagschnur vor dem Verlust der Montage. Beim Angeln mit dehnungsfreier geflochtener Schnur puffert die monofile Schlagschnur den Anhieb ab, so dass ein Ausschlitzen des Fisches vermieden wird.

SIC – Beringung
übersetzt Silicium Carbide
Heutzutage gibt es kaum noch Ruten die nicht über SIC Beringung verfügen (Ausnahme Billig – Ruten)
Silicium Carbide ist leicht, sehr hart und glatt zugleich, dies ist vor allem bei geflochtenen Schnüren wichtig, natürlich sollte man von Zeit zu Zeit die Runtenringe kontrollieren ob doch nicht irgendwelche Furchen hinein gekommen sind, denn mit diesen Furchen rauht man sich jede Schnur auf.

Silkworm
besonders geschmeidiges Schnurmaterial für geflochtene Karpfenvorfächer an Haarmontagen, wie der Festbleimontage oder dem Helicopter-Rig.

Silt
So bezeichnen Karpfenangler die Schicht aus Pflanzenresten auf den meisten Gewässerböden vor dem Zersetzungsprozess. Birgt alle möglichen Arten von Organismen und Larven, die sich davon ernähren und bei der Zersetzung helfen. Somit ein wichtiger natürlicher Nahrungsplatz für die gefräßigen Karpfen. Wenn der Zersetzungsprozess abgeschlossen ist, bleibt nur noch eine faulige, schwarze Schicht zurück, auf der sich kein Karpfen mehr blicken läst.

Siluriden
oder Siluriformes : Fischfamilie der Welsartigen.
Auch wenn der einzige europäische Vertreter dieser Familie der Waller oder europäische Wels (Silurus glanis) ist, handelt es sich bei den S. um eine sehr große, weltweit verbreitete Fischfamilie, deren meiste Vertreter allerdings in tropischen Süßgewässern leben. Neben den sehr großen Arten wie dem europäischen Wels, der mancherorts bis zu 3m lang werden kann, gibt es zahlreiche tropische Arten, deren Individuen nur 3cm Maximalgröße erreichen.
Gemeinsame Merkmale der S. sind mehrere, meist 6-8, Barteln; eine weite, meist leicht oberständige Maulspalte, fehlende Schuppen. Die Schwimmblase der S. ist zweikammerig und hat bei den meisten Arten eine Verbindung zum Innenohr, den sog. „Weberschen Apparat“, die diese Fische sehr gut hören lässt.

Single Taper
AFTMA – Abk.: „ST“. Einseitig verjüngte Fliegenschnur. Auf den vorderen drei Metern in Richtung Vorfach verjüngt sich eine solche Schnur auf etwa ein Drittel ihrer Dicke.
“ ST“ – Schnüre sind kaum noch gebräuchlich.

Sink-Schnur
Bei diesen Schnüren zum Fliegenfischen mit Nassfliege oder Nymphe sinkt ein Teil der Schnur. Das Sinkteil der Schnur gibt es in Unterschiedlicher Länge.

Sink-Tip
Schwimmende Fliegenschnur mit unterschiedlich langer (3-6m) sinkender Spitze, speziell zum Nymphenfischen.

Sinker
Sinkender Boilie (Standard) – im Gegensatz zu Pop-Up Boilies und Floatern.

Slider
Fachbegriff für eine Laufpose

Smektit
siehe: „Bentonit“.

Smolt
nennt man einen zwei- bis dreisömmrigen Junglachs, der sich gerade anschickt, vom Laichgebiet in der Forellenregion eines Flusses in Richtung Meer abzuwandern.

Sohlschwelle
Querliegende Steinschüttung in einem Flussbett zur Verlangsamung der Strömung bzw. zur Erzeugung einer Rausche.

Sojamehl vollfett
Sojamehl wird aus Sojabohnen hergestellt und enthält eine Menge essentieller Aminosäuren. Es schmeckt nussartig und ist nahezu in allen Boiliemixen einsetzbar.

Speciman Hunter
Man bezeichnet damit Angler die sich auf eine Fischart spezialisiert haben, wie z.B Speciman Carphunter kurz genannt Carphunter

Spent
Englische Bezeichnung für ein nach der Eiablage abgestorbenes, an der Wasseroberfläche treibendes Insekt.

Spin-n-Glo
Vorschaltspinnköder vor Spinn – und Grundmontagen zur Erhöhung der Lockwirkung.

Spinnfischen
Von engl.: to spin = drehen, kurbeln.
Aktives Angeln mit bewegten Kunstködern oder Köderfischen an Systemen auf Raubfische und Salmoniden. Durch Auswerfen und sofort anschließendes Wiedereinholen (Einspinnen) des Köders wird dem Fisch, den es zu erbeuten gilt, ein Beutetier vorgetäuscht. Eine möglichst echt wirkende Köderführung erreicht man durch möglichst unregelmäßiges Einspinnen des Köders. Letzteres Kann durch Spinnstops oder Zupfen mit der Rutenspitze oder durch die unterschiedliche Drehgeschwindigkeit der Rolle erreicht werden.

Spinnruten
In nahezu allen Wurfgewichtsklassen erhältliche, speziell für das Angeln mit Kunstködern ausgerichtete, meist 2,70m-3,30m lange Angelrute mit wenigen, weiten Schnurringen.
Alles Weitere zu Spinnruten in unserer Gerätedatenbank

Spinnstangen
Spinnstangen ersetzen die üblichen Stahlvorfächer, wenn sich große Wobbler, Jerks etc. trotz Multirolle überschlagen. Die Spinnstange ist sehr steif und sollte mindestens so lang wie der Köder sein, dass sie ihren Zweck erfüllt

Spittstange
auch „Räucherstab“: Angespitzte Edelstahlstange zum direkten Aufspießen von Räucherfischen. Zwei Spittstangen hinter dem Kopf rechts und links von der Wirbelsäule durchgestochen sind eine sehr sichere Aufhängung für mehrere Raucherfische.

Spitzenaktion
Eine Rute mit einer Spitzenaktion biegt sich vor allem in der ersten Partie der Rute, wenn sie belastet wird. Dadurch ist sie besonders „schnell“

Spitzkopfaal
Kleinwüchsige Form des Aals der sich fast nur von Würmern und anderen kleineren Wassertieren ernährt.

Splitcane
Englische Bezeichnung für eine gespließte Fliegenrute.

Spoeket
Fängiges Meerforellen-Blinkermuster

Springer
oder „Dropper“: Seitenstück am Vorfach mit einer weiteren Fliege.

Sprock
ein Sprock ist die Larve der Köcherfliege und ein hervorragender Köder auf viele Fischarten.

Spulenachsenknoten
Sicherung der Hauptschnur auf der Spulenachse der Angelrolle. Animierte Anleitung: hier.

Squirrel
Engl. für Eichhörnchen. Das Körper – und Schwanzhaar wird sehr gerne als Dubbing und für Schwanzborsten beim Fliegenbinden verwendet.

Stachelstrahlen
auch „Hartstrahlen“: Flossenstrahlen, die ungegliedert spitz zulaufen.
Bei allen Barschartigen Fischen ist die vordere Rückenflosse stachelstrahlig.

Stack Mending
Beim Trockenfliegenfischen stromabwärts wird mit schnellen, rollenden Bewegungen der Rutenspitze laufend Schnur nachgefüttert, um der servierten Fliege ein ungehindertes stromabwärts – Driften ohne Furchen (Dreggen) zu ermöglichen.

Stalking
Pirschangeln. Angelmethode, bei der der Angler versucht, gezielt Fische zu überlisten, die er mit dem Auge ausmachen kann. Ruhiges Verhalten und unauffällige Kleidung sollen dabei verhindern, dass auch der Fisch den Angler sieht – wohl ein Grund, warum Karpfenangler so gern in Comouflagekleidung auftreten.

Stand-up Jig
Besonderer Bleikopfjighaken, der, sobald er auf Grund zu liegen kommt, den Hakenschaft nach oben hebt, sodaß der aufgezögene Spinnköder sateil zum Grund steht. Besonders geeignet für das Spinnfischen mit Gummikrebsen und Doppelschwanztwistern.

Standorttreue
als Standorttreue Fische werden die bezeichnet die ein festes Revier haben und nicht im Gewääser umherwandern oder sogar abwandern.
Ein Standorttreuer Fisch ist z.B. die Bachforelle.

Steelhead
Wanderform des pazifischen Hakenlachses (Oncorrhynchus Mykiss), der im Unterschied zur Stationärform der Regenbogenforelle sein Laichverhalten als anadromer Wanderfisch beibehalten hat.

Stehaufblei
auch „Aufstehblei“: ein mit Auftriebskörpern versehenes Blei, das sich im Wasser aufrichtet und somit nicht ganz in den Gewässergrund einsinken kann.

Steinkrebs
(Austropodamobius torrentium):
Einheimische Krebsart.
Körpermerkmale: ähnlich wie beim Edelkrebs, nur deutlich kleiner. Brustteil im Vergleich zum Hinterleib deutlich breiter. Scheren groß und breit, an der Oberseite grob gekörnt, der starre Scherenfinger ist stärker gebogen als beim Edelkrebs. Färbung grau-grün marmoriert, Scherenunterseite weiß bis weiß-grau
durchschnittliche Länge des erwachsenen Weibchens: 6-10cm, Gewicht bis 40g
durchschnittliche Länge des erwachsenen Männchens: 7-12cm, Gewicht bis 90g
Lebensraum:
In sauberen, strukturreichen Bächen mit steinigem Grund und in kiesgründigen sauberen Seen.
Der Jahresgang der Wassertemperatur sollte im Sommer 20°C nicht übersteigen.
Laichzeit / Laichverhalten: Oktober bis November. Das Weibchen wickelt sich nach der Befruchtung die klebrigen Laichschnüre (Eizahl 20-80 Stück) um den Hinterleib, wo die Brut heranreift und im Sommer schlüpft. Daher haben weibliche Steinkrebse vielerorts von Oktober bis Juli Schonzeit bei einem für Männchen und Weibchen gleichermaßen geltenden Schonmaß von 10cm.
Der Angler sollte Männchen und Weibchen anhand der beim Männchen an der Unterseite des Hinterleibs vorzufindenden Griffelbeine (Begattungshilfe) sicher unterscheiden können.
Wie der Edelkrebs ist auch der Steinkrebs ein Allesfresser.

Stellfischrute
Eine gute Rute für den Fang kapitaler Raubfische. Die ungewöhnliche Länge (manchmal über 8m) bereitet dem Raubfischangler neue Möglichkeiten in Sachen Entfernung.
Basismontagen:
Posenmontage mit Köderfisch. Diese wird nicht geworfen, sondern in Rutenlänge eingesetzt.
Stellfischruten sind bekannt für Längen im Bereich zwischen 4 und über 8m. Bei dieser Länge wären Steckruten zu aufwendig und oft zu schwer, deswegen sind nur Teleruten erhältlich. Ein Kohlefaserblank ist unverzichtbar.
Alles Weitere zu Stellfischruten in unserer Gerätedatenbank

Stick
Leichteste Strömungspose (vgl. Chubber, Avonpose, Bobber) zum Über-Grund-Fischen mit abtreibender Montage in Fließgewässern. Weitere Erläuterungen siehe hier.

Stillborn
Flugunfähiges Insekt, das sich beim Schlupfvorgang nicht aus dem Oberflächenfilm des Wassers befreien konnte und nun hilflos auf der Wasseroberfläche treibt.

Stirnlampe
siehe: „Kopflampe“.

Stocker-System
siehe: „Wikam-System“.

Stopsel
bayerisch für Pose, Floss

Straight Paternoster
Das Straight Paternoster, b.z.w. die feste Seitenarmmontage, ist die einfachste und zugleich einfachste Montage, um auf Grund zu fischen. Sie eignet sich für alle Gewässertypen.
Eine bebilderte Anleitung findet ihr in unserer Montagendatenbank.

Strecker
Bezeichnung für die letzte Fliege am Vorfach, wenn Springer verwendet werden.

Streifen
Gewinnung von Rogen und Milch aus laichreifen Fischen.
Wird in Fischereizuchten und Berufsfischern zum Zweck der künstlichen Besamung praktiziert. Dabei wird mit leichtem Druck der Rogen aus den weiblichen Fischen, und die Milch aus den männlichen Fischen gestreift. Der so gewonnene befruchtete Laich wird dann in dafür bestimmten Behältern aufgezogen.

Stringer
Methode für punktgenaues Anfüttern: einige Köder meist Boilies(4 bis 6 Stück) werden wie Perlen auf eine PVA -Schnur gefädelt. Die Schnur wird dann entweder am Wirbel und entlang der Anti-Tangle-Tube an der Hauptschnur festgebunden, parallel zum Vorfach zwischen Wirbel und Haken geknotet, oder am Ende des Vorfaches an den Haken gebunden. Im Wasser löst sich die PVA-Schnur schnell auf und gibt die Boilies frei. Auch mit Frolic kann so sehr genau in unmittelbarer Hakennähe angefüttert werden.

Stringernadel
Eigentlich nur eine verlängerte Boilienadel, die zum Aufzug von mehreren Boilies gleichzeitig auf eine PVA-Schnur dient.

Strömer (Leuciscus souffia ):
sehr selten gewordener, farbenfroher Weißfisch (Cyprinide) in Fließgewässern. Vielerorts in der Roten Liste der von Aussterben bedrohten Tierarten geführt.
Körpermerkmale:
Langgestreckter, spindel- oder torpedoförmiger, nur wenig seitlich abgeflachter Körper. Unterständiges Maul mit fast horizontaler Maulspalte. Mittelgroße Rundschuppen. Körperfärbung: Rücken dunkel graugrün, Bauch silbrig. Seitenlinie auffällig orangefarben. Zur Laichzeit haben die Milchner ein schwarz – violett glänzendes Flankenband. Rückenflosse senkrecht über dem Ansatz der bauchständigen Bauchflossen, Afterflosse leicht konkav, Schwanzflosse tief gegabelt. Kleinwüchsig; mittlere Länge 12-17cm, maximale Länge 20cm.
Lebensraum, Lebensweise:
Der S. lebt als geselliger Schwarmfisch in größeren Tiefen schnellfließender Gewässer (Äschen – und Barbenregion). In Seen eher selten. Sein Verbreitungsgebiet ist auf das Einzugsgebiet der Oberläufe von Rhein, Donau und Rhone beschränkt.
Laichzeit, Laichverhalten:
Von März bis Mai laicht der S. in feinem Kiesgrund in der Strömung. Das auffällige Hochzeitskleid der Milchner wurde oben beschrieben.
Fischereiliche Bedeutung:
Keine. Es sollte Anglern aber sehr am Erhalt der noch verbliebenen Bestände gelegen sein. Wo sich Strömerschwärme noch ausmachen lassen, sollten Aitel (Döbel) und Raubfische intensiv befischt werden.

Stuck Mending
Beim Fliegenfischen stromabwärts wird mit schnellen, rollenden Bewegungen der Rute laufend SChnur nachgefüttert. So kann die Fliege ohne Dreggen stromab driften.

Subfloat
Transparente Unterwasserpose. Dient nicht zur Bissanzeige, sondern soll die Schnur anlupfen und die Montage senkrecht zum Boden führen, um sie von Hindernissen (Unterwasserpflanzen) fern zu halten und gleichzeitig noch die Funktion elektronischer Bissanzeiger zu ermöglichen.

Subimago
Erstes Schlupfstadium einer Eintagsfliege, auch „Dun“ genannt.

Sweeter
Konzentrierter Süßstoff in flüssiger oder Pulverform um den Köder zu „süßen“.

Swiss Straw
auch „Raffia“ genannt:
Alt bewährtes, naturbastartiges Fliegenbindematerial zum naturgetreuen Nachbilden von Rückenpanzern und Insektenflügeln. In mehreren Farben erhältlich.

Switchcast
Trickwurf beim Fliegenfischen. Mit dieser Variante des Rollwurfs können v.a. beim Watfischen recht große Weiten erzielt werden. Der S. ist ein Luftrollwurf mit deutlicher Zugunterstützung durch die Schnurhand.
In der Ausgangsphase hebt der Fliegenfischer die ausgelegte Schnur mit leichter Zugunterstützung von der Wasseroberfläche ab und zieht sie durch die Luft und knapp über der Wasseroberfläche zu sich heran. Dann kippt er die Rute in einer fließenden, wellenartigen Bewegung seitlich und führt sie am Körper vorbei nach hinten wieder hoch, wobei sich eine deutliche Schnurschlaufe, das sogenannte „D“, unter der Rutenspitze nach hinten ausformt. In dem Moment, wo Schnurspitze und Vorfach etwa auf der Höhe des Anglers wieder das Wasser berühren, setzt der Angeler zum Vorschwung an. Die einen kurzen AUgenblick auf dem Wasser „klebende“ Schnur lädt die Rute auf.
Nun läuft alles wie bei einem Überkopfwurf ab. Bei Beschleunigen wird die Rute parallel zum Wasser nach vorne geschoben; die Schnurhand zieht im Moment der höchsten Beschleunigung kurz und scharf nach unten und lädt die Rute damit noch weiter auf. Bei der Entladung saust dann das „D“ in Form einer flachen Schnurrolle am Angler vorbei, die nach wenigen Metern vom Wasser abhebt und mit großer Geschwindigkeit in der Luft ausrollt.

Säurebindungsvermögen (SBV-Wert)
Maß für den Kalkgehalt eines Wassers. Kalk bindet Säuren und sorgt für einen ausgeglichenen pH-Wert des Gewässers. In der Fischerei beurteilt man die Gewässerfruchtbarkeit nach dem Kalkgehalt eines Wassers. Gut gepufferte, also Gewässer mit hohem Kalkgehalt, gelten als fischereilich fruchtbar.
Ist der SBV-Wert kleiner als 1, gilt das Gewässer als ertragsarm, liegt er bei 2-4, so liefert das Gewässer mittlere Erträge, ist er größer als 4, so sind hohe Fischerträge zu erwarten. Gewässer in den Nördlichen und Südlichen Kalkalpen und an deren Rande sind sehr ertragsreiche Fischgewässer.

Sömmerling
Ist ein Jungfisch, der einen Sommer alt ist.

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