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Mrz 16

Angelbegriffe nach „V“

              

Hier findest du eine Auflistung häufiger Angelbegriffe, die mit dem Buchstaben V anfangen und nicht in einer unserer Datenbanken beschrieben werden.

Verangeln
Als verangeln bezeichnet man wenn untermaßige Fische durch den Haken so stark verletzt sind, daß sie getötet werden müssen.

Verblinkert bzw. Verblitzt
Ü bermässiges und einseitiges Fischen mit Blinkern/Spinnern führt dazu das die Fische diesen Ködern gegenüber misstrauisch geworden sind. Man nennt dieses Gewässer dann verblinkert

Verbuttung
Man spricht von Verbuttung wenn man an Fischen Wachstumsstörungen feststellt, meistens geschieht eine solche Verbuttung in Gewässern mit vielen Fischen einer Fischart. Häufig tritt bei Barschen Verbuttung in Erscheinung.

Verkrautet
ein Gewässer wird als verkrautet bezeichnet wenn es einen sehr starken Pflanzenbewuchs hat und z.B. Spinnfischen nicht mehr oder nur sehr eingeschränkt möglich ist.

Vernille
Sehr feinfaseriges „Chenille“, das auf einen zähfaserigen Kern aufgewunden ist. Wird als Dubbing benötigt u.a. für „detached body-Flies“, also Kunsfliegen, deren Körper nicht auf den Hakenschaft gewunden, sondern angehängt ist.

VHS
Virale Hämorrhagische Salmonidenseptikämie, auch Forellenseuche genannt.
Durch Viren ausgelöste, nach dem Tierseuchengesetz meldepflichtige Fischkrankheit, von der ausschließlich Salmoniden betroffen sind.
Man unterscheidet eine akute und eine chronische Form dieser fast immer Massenfischsterben auslösenden Erkrankung.
Die akute Form tritt hauptsächlich in der kalten Jahreszeit auf. Häufig kommt es innerhalb kurzer Zeit zu Massensterben.
Symptomatik:
Äußerlich: Dunkelfärbung der Haut, Glotzaugen
Innerlich: nicht abwischbare Blutungen in Auge, Muskulatur und an der Schwimmblase, Darmentzündungen, bei Jungfischen durch die Haut scheinende, innere Blutungen.
Die chronische Form hingegen ist hauptsächlich auf die warme Jahreszeit beschränkt. Befallene Fische sterben vereinzelt über einen Zeitraum von Monaten.
Symptomatik:
Äußerlich kaum deutliche Symptome. Gelegentlich schwimmen kranke Fische vor dem Verenden in spiraligen Bewegungen.
Bekämpfung:
In nicht geschlossenen Gewässern nicht möglich.
Schutzmaßnahmen:
Alle verwendeten Geräte (z.B. Kescher) desinfizieren. Verendete Fische unschädlich beseitigen (Tierkörperverwertung).

Viskosität
= Zähigkeit. Physikalische Eigenschaft des Wassers, abhängig von der Wassertemperatur.
Je kälter das Wasser, desto zäher wird es. Durch die Viskosität werden die Stabilität des Oberflächenfilms (Oberflächenspannung) und die physikalische Sauerstoffbindung des Wassers bedingt.

Vogelschutzgebiete
Wie der Name schon sagt, sind diese Gebiete zum Schutz verschiedener Vogelarten gedacht. Diese Bereiche können natürlich auch am Gewässer bzw. in einem Teil des Gewässers liegen. Eine Beschilderung muss vorhanden sein. Grundsätzlich sollte man sich hier, auch als Angler, naturschonend aufhalten und fortbewegen, denn mit jedem Schilfgürtel, den man niedertrammelt könnte ein wichtiges Brutgebiet verloren gehen. Oft sind diese Gebiete auf der Gewässerkarte bzw. der Tages- oder Jahreserlaubnis für die Fischerei vermerkt. Zum Teil gilt auch Uferbetretungsverbot für Angler. Hier hilft nur ein Blick in die regionalen Verordungen

Vomer
siehe „Pflugscharbein“.

Vorgebleite Pose
Eine vorgebleite Pose trägt den größten Teil des Bleies zum Ausloten bereits in sich.

Vorgestreckte Brut
Die nach dem schlüpfen sehr kleine Brut wird in besonderen Vorstreckteichen bis zu einer Größe von ca. 4 cm herangezogen und erst dann in normale Teiche mit zum Teil Naturnahrung umgesetzt.
Dieses Verfahren wird zum Beispiel für Karpfen, Hechte und Forellen angewendet.

Vorschaltkopf
Bleikopf mit Karabiner, der, vor einen Spinnköder geschaltet, diesen zusätzlich beschwert und seinen Lauf drallfrei stabilisiert.

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