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	<title>Angler-Online.de - Angelforum und Informationseite rund ums Angeln &#187; Friedfischangeln</title>
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	<description>Informationen rund um das Thema Angeln</description>
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		<title>Treffen des Angler-Online-Teams</title>
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		<pubDate>Tue, 18 May 2010 07:52:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hanns</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Angelberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Friedfischangeln]]></category>
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		<description><![CDATA[Am Vatertag 2010 war es endlich soweit. Nach 201 Tagen oder ca. 4.830 Stunden Vorbereitung war das ersehnte Teamtreffen angesagt. Zugesagt hatten: Olaf, Guido, Honky, Andreas, Oldman, Juup und Ha_Pe. Nicht dabei sein konnten leider Frank(y) und Catfish. Zusätzlich wurden von Pro-Fishing.de noch Marc und Kenneth erwartet. Oldman war der Erste und begutachtete schon einmal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-2411" title="teamtreffen_2010" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/05/teamtreffen_2010.jpg" alt="" width="400" height="233" /></p>
<p><strong>Am Vatertag 2010</strong> war es endlich soweit. Nach 201 Tagen oder ca. 4.830  Stunden Vorbereitung war das ersehnte Teamtreffen angesagt. Zugesagt  hatten: Olaf, Guido, Honky, Andreas, Oldman, Juup und Ha_Pe. Nicht dabei  sein konnten leider Frank(y) und Catfish. Zusätzlich wurden von  Pro-Fishing.de noch Marc und Kenneth erwartet.</p>
<p><span id="more-2367"></span>Oldman war der Erste und begutachtete schon einmal die Unterkunft und  das Gewässer, probierte die Verpflegung, die uns in den nächsten Tagen  erwarten sollte und testete die Temperatur der Getränke. So gegen 15:30  Uhr traf Ha_Pe dann ein und wurde Begrüßt. Eine weitere mit Spannung  vergangene ½ Stunde später trafen dann Olaf mit Marc und Kenneth und  Guido mit Honky ein.</p>
<p><strong>Nach der herzlichen Begrüßung</strong> wurden schnell die Zimmer bezogen – schön  aufgeteilt nach Schnarchern und Nichtschnarchern – und das Angelgerödel  ausgepackt. Die neuen Teamjacken &#8220;HART Apex-Men Softshell&#8221;, die zum  Treffen fertig geworden waren, wurden ebenfalls verteilt.</p>
<p>Anschließend ging es neu eingekleidet ohne große Umschweife das 1. Mal  auf das Wasser.</p>
<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-2368" href="http://www.angler-online.de/allgemein/treffen-des-angler-online-teams_2367.html/attachment/rudern-ist-angesagt"><img class="aligncenter size-full wp-image-2368" title="Rudern ist angesagt" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/05/Rudern-ist-angesagt.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a>Rudern ist angesagt</p>
<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-2370" href="http://www.angler-online.de/allgemein/treffen-des-angler-online-teams_2367.html/attachment/welcher-ist-heute-fangig"><img class="aligncenter size-full wp-image-2370" title="Welcher ist heute fängig" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/05/Welcher-ist-heute-fängig.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a>Welcher ist heute fängig</p>
<p style="text-align: left;">Gefangen wurde leider nicht viel, aber Hauptsache wir waren draußen.  Selbst die fliegenden Fische, die Schutz im nahen Uferbewuchs suchten,  wollten nicht beißen und gaben den Köder wieder frei.</p>
<p>Abends haben wir bei der einen oder anderen Gerstenkaltschale und ein  paar kleinen Erfrischungsgetränken bis in den frühen Morgen hinein  geklönt, gelacht und getanzt.</p>
<p style="text-align: left;"><a rel="attachment wp-att-2372" href="http://www.angler-online.de/allgemein/treffen-des-angler-online-teams_2367.html/attachment/klonen"><img class="aligncenter size-full wp-image-2372" title="Klönen" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/05/Klönen.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a></p>
<p style="text-align: left;"><a rel="attachment wp-att-2373" href="http://www.angler-online.de/allgemein/treffen-des-angler-online-teams_2367.html/attachment/tanzen1"><img class="aligncenter size-full wp-image-2373" title="Tanzen1" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/05/Tanzen1.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a></p>
<p style="text-align: left;"><a rel="attachment wp-att-2374" href="http://www.angler-online.de/allgemein/treffen-des-angler-online-teams_2367.html/attachment/tanzen2"><img class="aligncenter size-full wp-image-2374" title="Tanzen2" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/05/Tanzen2.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Der nächste Morgen …</strong></p>
<p>Gegen 07:00 Uhr sind wir dann teilweise aufgestanden – auf Grund des  langen anstrengenden Vorabends mit ca. 60 Minuten Verspätung – und haben  uns in die Angelkluft geworfen. Ohne Frühstück ging es auf das Wasser  um die Räuber ein wenig zu ärgern. Die Boote, zwischenzeitlich mit  E-Motoren bestückt um die mühselige Ruderei zu umgehen, konnten wir gut  Strecke und uns mit dem Gewässer vertraut machen. Nach dem Frühstück  ging es dann weiter und Ziel 1 wurde erreicht. Ha_Pe konnten seinen  allerersten Hecht landen. Zwar nur ein kleiner Schniepel aber der Bann  war gebrochen. Nach einem Fototermin wurde der Kleine wieder in sein  Element entlassen. 10 Minuten später hatte er dann den Nächsten am  Haken, diesmal war er schon etwas größer. Auch er konnte nach der  Fotosession wieder zurück ins kalte Nass.</p>
<p style="text-align: left;"><a rel="attachment wp-att-2375" href="http://www.angler-online.de/allgemein/treffen-des-angler-online-teams_2367.html/attachment/hapes-1"><img class="aligncenter size-full wp-image-2375" title="HaPes 1" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/05/HaPes-1.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-2376" href="http://www.angler-online.de/allgemein/treffen-des-angler-online-teams_2367.html/attachment/und-der-2-folgt-sogleich"><img class="size-full wp-image-2376   aligncenter" title="und der 2 folgt sogleich" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/05/und-der-2-folgt-sogleich.jpg" alt="" width="480" height="640" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Auch die Anderen konnten Hechte und Barsche verhaften, leider blieben  die wirklich Großen aus.</p>
<p style="text-align: left;"><a rel="attachment wp-att-2377" href="http://www.angler-online.de/allgemein/treffen-des-angler-online-teams_2367.html/attachment/hecht"><img class="aligncenter size-full wp-image-2377" title="Hecht" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/05/Hecht.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a></p>
<p style="text-align: left;"><a rel="attachment wp-att-2378" href="http://www.angler-online.de/allgemein/treffen-des-angler-online-teams_2367.html/attachment/barsch"><img class="aligncenter size-full wp-image-2378" title="Barsch" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/05/Barsch.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Mittags kamen dann die beiden noch fehlenden Teammitglieder Andreas und  Juup und wurden herzlich begrüßt. Auch die Beiden bezogen ihre Zimmer  und machten anschließend ihre ersten Würfe.</p>
<p>Auch am Nachmittag und Abend wurden wieder mehrere Räuber gefangen. Von  Einigen wurde auch noch der Friedfisch erprobt.</p>
<p style="text-align: left;"><a rel="attachment wp-att-2379" href="http://www.angler-online.de/allgemein/treffen-des-angler-online-teams_2367.html/attachment/uben-fur-friedfischen"><img class="aligncenter size-full wp-image-2379" title="Üben für Friedfischen" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/05/Üben-für-Friedfischen.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a></p>
<p style="text-align: left;"><a rel="attachment wp-att-2381" href="http://www.angler-online.de/allgemein/treffen-des-angler-online-teams_2367.html/attachment/1-uben-und-fachsimpeln"><img class="aligncenter size-full wp-image-2381" title="1 Üben und Fachsimpeln" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/05/1-Üben-und-Fachsimpeln.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Der Tag klang abends mit viel Gelächter und einigen interessanten  Anekdoten und schönen Gesprächen bei Grillwürstchen aus.</p>
<p style="text-align: left;"><a rel="attachment wp-att-2382" href="http://www.angler-online.de/allgemein/treffen-des-angler-online-teams_2367.html/attachment/2-kuchenchef-oldie"><img class="aligncenter size-full wp-image-2382" title="2 Küchenchef Oldie" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/05/2-Küchenchef-Oldie.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a></p>
<p style="text-align: left;"><a rel="attachment wp-att-2383" href="http://www.angler-online.de/allgemein/treffen-des-angler-online-teams_2367.html/attachment/3-grillabend"><img class="aligncenter size-full wp-image-2383" title="3 Grillabend" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/05/3-Grillabend.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Samstag:</strong></p>
<p>Wie abgesprochen trafen wir uns morgens um 05:15 Uhr, um 05:30 Uhr  sollte das Angeln beginnen. Der Blick nach draußen verhieß nichts Gutes,  es regnete aus Eimern und auch der Wetterbericht lies keine Besserung  erwarten: Dauerregen und Temperaturen bis maximal 10 °C. Die meisten  ließen sich trotzdem nicht abhalten und wollten mit entsprechender  Regenbekleidung raus. Ha_Pe kochte erst noch einen Kaffee damit die  Lebensgeister richtig wach wurden.</p>
<p style="text-align: left;"><a rel="attachment wp-att-2384" href="http://www.angler-online.de/allgemein/treffen-des-angler-online-teams_2367.html/attachment/4-kaffee-am-morgen"><img class="aligncenter size-full wp-image-2384" title="4 Kaffee am Morgen" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/05/4-Kaffee-am-Morgen.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a></p>
<p style="text-align: left;">und dann ging es für die Unentwegten auf die Boote und ab zu den  Fangplätzen. Gemeinsame Frühstückspause war für 09:00 Uhr angesetzt.</p>
<p>Guido war, als Wallerpose verkleidet, über den ganzen Teich zu erkennen.</p>
<p style="text-align: left;"><a rel="attachment wp-att-2385" href="http://www.angler-online.de/allgemein/treffen-des-angler-online-teams_2367.html/attachment/6-wallerpose"><img class="aligncenter size-full wp-image-2385" title="6 Wallerpose" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/05/6-Wallerpose.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Leicht verfroren trudelten die Ersten – mit Fangergebnissen – ein und wurden  mit neugierigen Fragen begrüßt. Nach dem wärmenden Kaffee wurde lecker  gefrühstückt und die nächste Tour zusammengestellt. Leider regnete es  immer noch aus Kübeln.</p>
<p style="text-align: left;"><a rel="attachment wp-att-2386" href="http://www.angler-online.de/allgemein/treffen-des-angler-online-teams_2367.html/attachment/7-und-es-regnet"><img class="aligncenter size-full wp-image-2386" title="7 Und es regnet" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/05/7-Und-es-regnet.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a></p>
<p style="text-align: left;"><a rel="attachment wp-att-2387" href="http://www.angler-online.de/allgemein/treffen-des-angler-online-teams_2367.html/attachment/8-kleine-starkung-zwischendurch"><img class="aligncenter size-full wp-image-2387" title="8 Kleine Stärkung zwischendurch" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/05/8-Kleine-Stärkung-zwischendurch.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Wieder wurden die Boote besetzt und bis Mittag geangelt – Hardcoreangeln  war angesagt.</p>
<p style="text-align: left;"><a rel="attachment wp-att-2388" href="http://www.angler-online.de/allgemein/treffen-des-angler-online-teams_2367.html/attachment/9-keine-besserung-in-sicht"><img class="aligncenter size-full wp-image-2388" title="9 Keine Besserung in Sicht" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/05/9-Keine-Besserung-in-Sicht.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a></p>
<p style="text-align: left;"><a rel="attachment wp-att-2389" href="http://www.angler-online.de/allgemein/treffen-des-angler-online-teams_2367.html/attachment/10-uferhecht"><img class="aligncenter size-full wp-image-2389" title="10 Uferhecht" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/05/10-Uferhecht.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Nach dem Mittagessen sah es so aus, als ob Petrus ein Einsehen hätte und  der Regen lies nach. Es sah aber nur so aus und der Regen wurde wieder  stärker. Inzwischen hatten sich alle – bis auf einen – entschneidert.  Auch ein seltenes Exemplar, ein Kettenaal, wurde gefangen.</p>
<p style="text-align: left;"><a rel="attachment wp-att-2390" href="http://www.angler-online.de/allgemein/treffen-des-angler-online-teams_2367.html/attachment/11-kettenaal"><img class="aligncenter size-full wp-image-2390" title="11 Kettenaal" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/05/11-Kettenaal.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Gegen 18:00 Uhr trafen wir uns zum Abendessen und Aufwärmen wieder im  Anglerheim. Kurz darauf ging es bei Dauerregen weiter. Ab ungefähr 20:30  Uhr und somit 15 Stunden Regen hatten die Wolken ihre Ausdauer verloren  und es kam kein weiteres Wasser von oben. Somit blieb wenigstens die  verbleibende Stunde bis Sonnenuntergang trocken. Einige konnten jetzt  noch die ihnen fehlenden Fischarten fangen und die Ergebnisse,  fotographisch festgehalten, später präsentieren.</p>
<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-2391" href="http://www.angler-online.de/allgemein/treffen-des-angler-online-teams_2367.html/attachment/12-jeder-cm-zahlt"><img class="size-full wp-image-2391  aligncenter" title="12 Jeder cm zählt" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/05/12-Jeder-cm-zählt.jpg" alt="" width="480" height="640" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Am Abend wurden noch ein paar Getränke vernichtet und reichlich erzählt  und gelacht.</p>
<p><strong>Der letzte Tag</strong></p>
<p>Sonntag war der Tag des Abschiednehmens, aber vorher sollten noch über  die Preise abgestimmt werden. Schnell standen die Sieger fest.</p>
<p style="text-align: left;"><a rel="attachment wp-att-2392" href="http://www.angler-online.de/allgemein/treffen-des-angler-online-teams_2367.html/attachment/14-verkundung-des-ergebnisses"><img class="aligncenter size-full wp-image-2392" title="14 Verkündung des Ergebnisses" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/05/14-Verkündung-des-Ergebnisses.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Um 09:00 Uhr haben wir das vorerst letzte gemeinsame Frühstück zu uns  genommen bevor es zur Siegerehrung</p>
<p style="text-align: left;"><a rel="attachment wp-att-2393" href="http://www.angler-online.de/allgemein/treffen-des-angler-online-teams_2367.html/attachment/15-3-platz"><img class="aligncenter size-full wp-image-2393" title="15 3 Platz" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/05/15-3-Platz.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a></p>
<p style="text-align: left;"><a rel="attachment wp-att-2394" href="http://www.angler-online.de/allgemein/treffen-des-angler-online-teams_2367.html/attachment/16-2-platz"><img class="aligncenter size-full wp-image-2394" title="16 2 Platz" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/05/16-2-Platz.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a></p>
<p style="text-align: left;"><a rel="attachment wp-att-2395" href="http://www.angler-online.de/allgemein/treffen-des-angler-online-teams_2367.html/attachment/17-the-winner-is"><img class="aligncenter size-full wp-image-2395" title="17 The Winner is" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/05/17-The-Winner-is.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a></p>
<p style="text-align: left;"><a rel="attachment wp-att-2396" href="http://www.angler-online.de/allgemein/treffen-des-angler-online-teams_2367.html/attachment/19-1-preis"><img class="aligncenter size-full wp-image-2396" title="19 1 Preis" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/05/19-1-Preis.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a></p>
<p style="text-align: left;"><a rel="attachment wp-att-2397" href="http://www.angler-online.de/allgemein/treffen-des-angler-online-teams_2367.html/attachment/20-2-preis"><img class="aligncenter size-full wp-image-2397" title="20 2 Preis" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/05/20-2-Preis.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a></p>
<p style="text-align: left;"><a rel="attachment wp-att-2398" href="http://www.angler-online.de/allgemein/treffen-des-angler-online-teams_2367.html/attachment/20-the-winners"><img class="aligncenter size-full wp-image-2398" title="20 The Winners" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/05/20-The-Winners.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a></p>
<p style="text-align: left;">und zum abschließenden Teamfoto ging.</p>
<p style="text-align: left;"><a rel="attachment wp-att-2399" href="http://www.angler-online.de/allgemein/treffen-des-angler-online-teams_2367.html/attachment/ao-teamtreffen-gruppe"><img class="aligncenter size-full wp-image-2399" title="AO Teamtreffen Gruppe" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/05/AO-Teamtreffen-Gruppe.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a></p>
<p style="text-align: left;"><a rel="attachment wp-att-2400" href="http://www.angler-online.de/allgemein/treffen-des-angler-online-teams_2367.html/attachment/23-ein-letzter-blick"><img class="aligncenter size-full wp-image-2400" title="23 Ein letzter Blick" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/05/23-Ein-letzter-Blick.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Anschließend musste Oldman leider schon fahren und wurde von den Anderen  verabschiedet.</p>
<p>Die Unentwegten fuhren ein letztes Mal raus und die Verbliebenen packten  schon einmal Ihre Sachen in die Autos. Es sah aus wie nach einem  10-Tagetripp. Um 13:00 Uhr wurde noch mal gemeinsam etwas gegessen und  dann kam der große Abschied. Insgesamt lagen so um die 2.300 km  Fahrtstrecke vor uns.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Ein traumhaftes Wochenende mit coolen Leuten zusammen verbracht und die  Erkenntnis, dass das Treffen in jedem Fall wiederholt werden muss. Dann  hoffentlich mit allen Teammitgliedern.</p>
<p>Viele Grüße<br />
Olaf, Guido, Honky, Dominik, Herbert, Andreas und Hanns<br />
Marc und Kenneth</p>
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		<title>Eisangeln – gut gemeinte Hinweise</title>
		<link>http://www.angler-online.de/allgemein/eisangeln-%e2%80%93-gutgemeinte-hinweise_1113.html</link>
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		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 18:52:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Guido</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Friedfischangeln]]></category>
		<category><![CDATA[Gewässer]]></category>
		<category><![CDATA[Angelarten]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Winter hat uns voll im Griff und die Temperaturen sind seit Wochen unter dem Gefrierpunkt. Da bietet es sich doch förmlich an es mit Eisangeln zu versuchen.  Hier ein paar gut gemeinte Hinweise und Sicherheitstipps für das Betreten von Eisflächen, denn kein Fisch ist es wert für ihn sein Leben zu riskieren. • Auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Der Winter hat uns voll im Griff und die Temperaturen sind seit Wochen unter dem Gefrierpunkt. Da bietet es sich doch förmlich an es mit Eisangeln zu versuchen.  Hier ein paar gut gemeinte Hinweise und Sicherheitstipps für das Betreten von Eisflächen, denn kein Fisch ist es wert für ihn sein Leben zu riskieren.</p>
<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-1572" href="http://www.angler-online.de/allgemein/eisangeln-%e2%80%93-gutgemeinte-hinweise_1113.html/attachment/eisangeln-hinweise-3"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1572" title="Eisangeln Hinweise" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/01/Eisangeln-Hinweise2-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a></p>
<p><span id="more-1113"></span></p>
<p>• Auf die Warnhinweise der Wasserschutzpolizei und auch der örtlichen Medien achten.</p>
<p>• Nicht jedes Gewässer mit einer geschlossenen Eisdecke kann auch automatisch betreten werden.</p>
<p>• Bei Schnee auf dem Eis ist besondere Vorsicht geboten, da in diesem Fall die dünneren Eisstellen optisch nicht erkennbar sind.</p>
<p>• Nie auf strömende Gewässer gehen, dort können sich durch die Strömung oder durch schnell fallenden Wasserstand Hohlräume unter dem Eis bilden und sollte man doch einbrechen, wird man sofort vom Loch weg, unter die geschlossene Eisdecke getrieben.</p>
<p>• Beim ersten Betreten in Ufernähe (Flachwasserbereich) mit einer Probebohrung beginnen und sich mit weiteren Bohrungen langsam auf das Gewässer  „hinaus tasten“ dabei sollte das Eis wenigstens eine Stärke von 15 cm aufweisen</p>
<p>• Nie allein auf das Eis gehen, immer wenigstens eine zweite Person dabei haben die einen absichert.</p>
<p>• Wenn die Möglichkeit besteht, mit Skiern auf das Eis gehen, man verteilt damit sein Gewicht auf eine größere Fläche und hat auch gleich ein Hilfsmittel zur Hand, das man einem Eingebrochenen reichen kann.</p>
<p>• Eine Rettungsleine oder anderes Rettungswerkzeug und vor allen Dingen Eiskrallen mitführen, um sich oder Andere retten zu können.</p>
<p>• Die Löcher in das Eis bohren und nicht hacken um Risse zu vermeiden.</p>
<p>• In der Nähe von Schilf, größeren Booten, Steganlagen, oder Ähnlichem größte Vorsicht, da an solchen Stellen das Eis meist dünner als auf dem Rest des Gewässers ist.</p>
<p>• Einige Gewässer, die von Personen betreten werden dürfen sind mit farbigen Wimpeln versehen. Dabei bedeutet rot = Eisfläche betreten verboten,  grün = die Fläche ist sicher und darf betreten werden.</p>
<p>• Nicht mit mehreren Personen gleichzeitig auf einer kleinen Flächen aufhalten.</p>
<p>• Wenn möglich ein Handy mitführen um im Ernstfall schnell Hilfe anfordern zu können.</p>
<p>• Bei der Größe der Löcher die örtlichen Vorschriften beachten (z.B. in Brandenburg 20 cm Kantenlänge bzw. Durchmesser).</p>
<p>• Nach dem Angeln die Löcher deutlich kennzeichnen um Unfällen vorzubeugen.  So z.B. mit Schilfhalmen oder trockenen Ästen die gut sichtbar in die Löcher gesteckt werden.</p>
<p>• Ordnung und Sauberkeit auf dem Eis – das gilt nicht nur für Abfälle sondern auch für Zigarettenkippen.</p>
<p>Jetzt noch ein Hinweis in eigener Sache:</p>
<p>wenn das Eis stark genug ist und von vielen Menschen betreten wird, rücken wir als Angler meist besonders in das „Licht der Öffentlichkeit “. Ich will damit ausdrücken, dass wir von vielen Teilen der Bevölkerung aus nächster Nähe beobachtet werden. Also benehmen wir uns als Angler obervorbildlich &#8211; vor allem im Umgang mit unserem Fang. Ich habe Angler erlebt die ihren Fang nach dem Abhaken einfach auf das Eis geworfen haben, wo die Fische noch ewig zappelten und das unter etlichen Zuschauern.</p>
<p>Petri Heil Guido</p>
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		<title>Karpfenangeln &#8211; Teil 2</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 08:59:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hanns</dc:creator>
				<category><![CDATA[Friedfischangeln]]></category>
		<category><![CDATA[Angelarten]]></category>
		<category><![CDATA[Boilieangeln]]></category>
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		<category><![CDATA[Karpfen]]></category>
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		<category><![CDATA[Schwimmbrot]]></category>

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		<description><![CDATA[Teil 2 Nachdem im ersten Teil eine Vorstellung der verschiedenen Karpfenarten erfolgte und ein Überblick über die Angelmethoden gegeben wurde, möchte ich Euch nun in diesem Teil weitere hoffentlich nützliche Informationen zur Ausrüstung (Tackle), den Hotspots und dem Anfüttern geben. 3. Angelgerät Vorweggesagt, es gibt unzähliges Gerät von den verschiedensten Herstellern. Ich möchte hier nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center"><strong>Teil 2</strong></p>
<p>Nachdem im ersten Teil eine Vorstellung der verschiedenen Karpfenarten erfolgte und ein Überblick über die Angelmethoden gegeben wurde, möchte ich Euch nun in diesem Teil weitere hoffentlich nützliche Informationen zur Ausrüstung (Tackle), den Hotspots und dem Anfüttern geben.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">3. Angelgerät</span></p>
<p>Vorweggesagt, es gibt unzähliges Gerät von den verschiedensten Herstellern. Ich möchte hier nur grundsätzliches aufzählen, da der Kauf  – gerade beim Karpfenangeln – tief in die Geldbörse einschlägt und schöne Löcher im Budget hinterlässt. Außerdem ist bei manchen auch die Optik ein Kaufgrund.<span id="more-393"></span></p>
<p>Rute:</p>
<p>Es werden Ruten mit einer Länge von ca. 3,60 m und einer Testkurve von 2 bis 3 ½ lbs in Abhängigkeit von Art der Angelei und Entfernung zur Angelstelle benötigt. Das Wurfgewicht sollte bei der „alten Art“ bis zu 80 gr. betragen und beim „modernen Karpfenangeln“ mindestens 60 bis 80 gr. Die Rute sollte eine semiparabolische Spitzenaktion haben. Die Preise bewegen sich zwischen 50 und deutlich über 500 Euro.</p>
<p>Rolle:</p>
<p>Die Rolle sollte (muss aber nicht) eine Freilaufrolle sein und ca. 200 m 30er monofile Schnur fassen. Bei den Freilaufrollen ist der Vorteil von zwei getrennten Systemen – Bremse und Freilauf – vorhanden. Es kann durch einfaches Umlegen des Hebels zwischen Bremse und Freilauf gewechselt werden. Wenn man „normale“ Rollen verwenden möchte, muss man auf eine perfekt einzustellende Bremse achten. Die Bremse muss nach dem Auswerfen so leicht eingestellt werden, dass der Karpfen nach einem Biss ohne Probleme Schnur abziehen kann und beim Hochnehmen muss die Bremse wieder fester eingestellt werden.</p>
<p>Schnur:</p>
<p>Man sollte bei monofilen Schnüren Stärken zwischen 0,30 und 0,42 mm verwenden. Wenn man allerdings nicht mit so ganz Kapitalen rechnen muss, können auch dünnere Schnüre verwendet werden. Für das Angeln in hindernisreichen Gewässern, wie z.B. bei vielen Wasserpflanzen, wird besser geflochtene Schnur verwendet, die dann wegen der höheren Tragkraft auch dünner ausfallen kann. Jedoch ist beim Drill dann die fehlende Dehnung der Schnur zu berücksichtigen.</p>
<p>Was wird noch gebraucht:</p>
<p>Großer Kescher, Rod-Pod, Bissanzeiger, Abhakmatte, Boiliebohrer und –nadel, PVA-Netz oder –schnur, Bivvy, Bedchair, Boot u.v.m.</p>
<p>Jeder muss für sich selbst entscheiden, was er benötigt. Einiges ist nur bei Longturns erforderlich, anderes ist Nützlich aber nicht zwingend Erforderlich bzw. wird nur bei bestimmten Angelarten verwendet, oder es kann durch anderes ersetzt werden (z.B. Rod-Pod durch Banksticks).</p>
<p>Es geht auch ohne das große Schleppen:</p>
<p style="text-align: center">
<div id="attachment_490" class="wp-caption aligncenter" style="width: 624px"><img class="size-large wp-image-490" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2009/11/Kleines-Karpfentackle-1024x768.jpg" alt="Kleines Karpfentackle" width="614" height="461" /><p class="wp-caption-text">Kleines Karpfentackle: Rute mit Rolle, 2 Banksticks, Bissanzeiger, Kescher, Boilies und Boiliebohrer mit -nadel</p></div>
<p><span style="text-decoration: underline;">4. Finden der Hot Spots:</span></p>
<p>Nachdem nun der Zielfisch erkannt, die Angelmethode gewählt und das Tackle bereit liegt, geht es an das Wasser um die Futterplätze der Karpfen ausfindig zu machen.</p>
<p>Die Karpfen nutzen im Gewässer fast immer dieselben Strecken auf der Futtersuche – die so genannten Karpfenstrassen. Diese gilt es zu finden. Die Karpfenstrassen liegen, in Abhängigkeit vom natürlichen Nahrungsangebot und Gewässertyp, meistens an markanten Stellen. Das können z.B. Wasserpflanzenfelder (Schilf, Seerosen etc.), flache Sandbänke, Muschelbänke, Buchten oder Landzungen, Inseln oder auch Stellen an denen Wasservögel gefüttert werden sein.</p>
<p style="text-align: center"><img class="size-full wp-image-430 aligncenter" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2009/11/hinter-Halbinsel_41.jpg" alt="Karpfenplätze" width="640" height="480" /></p>
<p>Dort, wo ein Boot erlaubt ist, macht es Sinn mit einem Echolot die Grundstruktur abzusuchen. So kann man sich in einer eigenen Gewässerkarte die markanten Stellen eintragen.</p>
<p>In Gewässern, in denen Boote nicht erlaubt sind, bleibt nur das Loten.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">5. Anfüttern:</span></p>
<p>Ein viel diskutiertes und teilweise auch umstrittenes Thema ist das Anfüttern. Hier tauchen Fragen wie welcher Köder, wie lange und welche Mengen soll ich anfüttern auf.</p>
<p>Ein Problem ist, dass wir die großen und wirklich kapitalen Karpfen mit unserem Futter aller Wahrscheinlichkeit nach nicht zu unserem Futterplatz locken können. Die „Dicken“ haben feste Plätze, an denen sie fressen und die sie gegen die kleinen und mittleren Artgenossen verteidigen. Hier heißt es nach guten Stellen Ausschau halten. Da die wirklich Kapitalen Einzelgänger sind und es Ruhig und Ungestört lieben, suchen wir die Stellen, an denen die Angelkollegen nicht laufend ihre Montagen hinlegen. Oft reichen zum Fang kurze Ansitze aus und wir brauchen daher keine komfortablen und großflächigen Angelplätze.</p>
<p>Doch vor dem Fang kommt erst einmal das Anfüttern. Wer ohne Vorfüttern Angelt, fängt das, was gerade zufällig an unserem Hakenköder vorbeischwimmt. Und der Fisch muss sich an unseren Köder gewöhnen.</p>
<p>Ob nun mit Boilies oder mit Partikelködern geangelt wird, mag jeder für sich entscheiden. Auch ist die Wahl des Köders abhängig von der Methode mit der wir dem Karpfen nachstellen und die ist häufig wiederum davon abhängig welche Stelle wir beangeln.</p>
<p>Wichtig ist, dass über einen längeren Zeitraum – möglichst täglich – gefüttert wird ohne die Stelle zu beangeln, der Platz also absolut ungestört bleibt. Die Futtermenge sollte am Bestand und der Gewässergröße angepasst werden. Zu viel des Guten ist nicht unbedingt ein Garant für mehr Fänge. Bis zu einem Kilogramm täglich sollte reichen.</p>
<p>Unter Wasser passiert jetzt folgendes: Zuerst kommen die die neugierigen kleineren Karpfen und fressen unser Futter, dann werden sich nach und nach die Größeren einfinden und die Kleinen vertreiben. Bei Partikelködern bzw. wenn man zu Beginn der Futteraktion zusätzlich Grundfutter beifügt werden sich zu allererst die Weißfische einfinden, die dann von den kleinen Karpfen und die wiederum von den Größeren verdrängt werden.</p>
<p>Wir kennen wir nun unseren Zielfisch und das benötigte Gerät, wissen (hoffentlich) wo wir die Karpfen finden und wie wir sie mit welchen Ködern anlocken können.</p>
<p>Im dritten und letzten Teil versuche ich dann die Angelarten näher zu beschreiben, das Landen zu erklären und möchte Anregungen zur Fischverwertung geben.</p>
<p>In der Zwischenzeit könnt Ihr in den Berichten fleißig lesen und im Forum fleißig Fragen stellen.</p>
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		<title>Winterliche Jagd auf Quappe (Lota Lota)</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 17:17:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Friedfischangeln]]></category>
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		<description><![CDATA[Hurra es wird kalt und wir suchen die Quappe (Trüsche / Rutte / Lota lota). Unaufhörlich und unerbittlich nähert sich das Angeljahr (zumindest kalendarisch) dem Ende zu. Abgesehen davon, daß es mehr Nacht als Tag ist, sausen auch so langsam die Aussentemperaturen in den Keller. Also wird es Zeit die Ausrüstung einzumotten und vor dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hurra es wird kalt und wir suchen die Quappe (Trüsche /  Rutte / Lota lota).	  Unaufhörlich und unerbittlich nähert sich das Angeljahr (zumindest kalendarisch) dem Ende zu. Abgesehen davon, daß es mehr Nacht als Tag ist, sausen auch so langsam die Aussentemperaturen in den Keller. Also wird es Zeit die Ausrüstung einzumotten und vor dem heiligen Ofen die Füsse hochzuwerfen und sich elendig in sein nichtanglerisches Schicksal zu fügen !? Weit gefehlt. Der richtige Angler, seines Zeichens ein kampferprobter Naturbursche, kälteresistent, wasserabweisend und mit nachtwandlerischen Fähigkeiten ausgestattet macht sich nun auf die Jagd.  Die Quappe, der nachtaktive Kaltwasser-Freak wird nun hungrig und aktiv.<br />
(Bilder mit freundlicher Genehmigung von Guido Parant)</p>
<p><span id="more-352"></span><strong>Was sind das für Fische ?</strong><br />
Sie laichen zwischen November und März. Dazu ziehen sie sehr zahlreich in die Oberläufe, wo sie über Sand- und Kiesböden enorme Mengen an Laich absetzen. Die Rutte ist der einzige Vertreter der Dorschartigen, der auch im Süßwasser vorkommt. Dieser heimliche Fisch macht sich für den Angler nur in den kalten Monaten des Jahres bemerkbar. In der Küche ist sie ein Star. In manchen Gegenden prügeln sich die Spitzenköche beinahe um sie. Ruttenleber ist eine Delikatesse!</p>
<p><strong>Wie sieht er aus ?</strong><br />
Die Rutte hat einen dorschtypischen, massigen Kopf. Das Maul ist leicht unterständig. Am Unterkiefer sitzt eine lange Bartel. Die Rückenflosse ist extrem lang, die Brustflossen kehlständig. Die Schuppen sind sehr klein und dünn. Die Afterflosse ist lang. Rücken und Flanken sind hellbraun gelblich marmoriert. Der Bauch ist hell. Größe: Durchschnittlich 30 – 60 cm in unseren Gefilden. Maximal erreicht sie 150 cm und bis zu 30 Kg. Die ganz kapitalen Rutten werden in Skandinavien und im Baltikum und klimatisch ähnlichen Gebieten gefangen.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-357 aligncenter" title="Q3" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2009/11/Q31.jpg" alt="Q3" width="463" height="256" /></p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-358 aligncenter" title="Q4" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2009/11/Q41.jpg" alt="Q4" width="434" height="319" /></p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-359 aligncenter" title="Quappe" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2009/11/Quappe1.jpg" alt="Quappe" width="648" height="350" /></p>
<p><strong>Wo ist er zu finden ?</strong><br />
Die Rutte kommt in fast ganz Eurasien und Amerika vor. Sie fehlt westlich der Rhone und südlich des Pos, sowie auf den Britischen Inseln, mit Ausnahme des äußersten Südostens. Sie bewohnt bevorzugt kalte und tiefe Seen mit harten Gründen. Sie kommt aber auch in Flüssen vor. Dort vermehrt in der Barben- bis unteren Forellenregion. Seltener findet man sie in den Unterläufen der Flüsse und in leicht brackigen Bereichen. Schlammigen Boden meidet sie.</p>
<p><strong>Wie krieg ich einen davon, wo und womit ?</strong><br />
Die Rutte lebt als ausgesprochen nachtaktiver Fisch von allem, was sie an tierischer Nahrung erbeuten kann.  Auf Rutten wird ausschließlich mit der Grundangel gefischt, ähnlich wie bei der Aalanglerei.  Eine mittlere Feeder- oder Karpfenrute mit Grundmontage mit dem Grundblei am Anti-Tangle-Röhrchen bietet sich an. Zum Einsatz kann sowohl eine geflochtene Leine (12er) oder eine Mono (bis 25er) kommen. Je niedriger die Temperatur, desto stärker der Trend zur Mono. Das Ganze wird mit einem 4er oder 6er Haken vollendet. Diesen dann noch mit einem Tauwurm garnieren bzw. mit einem „Wurmschaschlik“ und schon ist man relativ gut gewappnet um als Sieger vom Feld zu ziehen. Den „wurmigen“ Köder kann man als „Leckerli“ auch noch gerne mit Pinkies oder Maden „pimpen“. Unterhalb von Wehren oder anderen baulichen Hindernissen stehen die Erfolgschancen sehr gut. Quappen sind Wanderfische und ziehen bei Wassertemperaturen von unter 10 Grad zum Laichen in die Oberläufe von Flüssen. Da Wehre in vielen Flüssen unüberwindbare Hindernisse für die Quappen darstellen sammeln sie sich davor. Je strukturreicher dabei der Grund ist, desto besser. In Seen findet man sie am Fuß steiler, steiniger Halden und gerne auch in der Tiefe der Schuttkegel einmündender Bäche. Grundsätzlich immer dort, wo es sehr schnell sehr tief wird. Hat man den Kameraden dann am Haken sollte es das Ziel sein ihn auch recht flott  an die Oberfläche zu pumpen. Gelingt es ihm sich ins „Unterholz“ zu verziehen kann es sehr schnell zu einer nervenaufreibenden Aktion werden die im Verlust der Montage enden kann.</p>
<p><strong>In diesem Sinne wünsche ich euch nun viel Erfolg bei der winterlichen Jagd. Nach der Anmeldung im Forum könnt ihr uns gerne eure Erfahrungen und Erlebnisse (und noch viel mehr) mitteilen. Also denn, bis bald auf dieser Plattform.</strong></p>
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		<item>
		<title>Karpfenangeln &#8211; Ein Überblick in 3 Teilen</title>
		<link>http://www.angler-online.de/friedfischangeln/karpfenangeln-ein-uberblick-in-3-teilen_279.html</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 05:21:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hanns</dc:creator>
				<category><![CDATA[Friedfischangeln]]></category>
		<category><![CDATA[Angelarten]]></category>
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		<description><![CDATA[Teil 1 Die Angelei auf Karpfen ist, neben dem Nachstellen auf Raubfische, eine der beliebtesten Angelarten. Sie ist äußerst vielfältig und der Drill extrem spannend. Die Vielfalt kann natürlich auch verwirren: welche Montage soll ich verwenden, welches Gerät benötige ich und welches ist vielleicht unnötig, welche Futterstrategie u.v.m. Ich möchte Euch einen kleinen Überblick vom [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center"><strong>Teil 1</strong></p>
<p style="text-align: left">Die Angelei auf Karpfen ist, neben dem Nachstellen auf Raubfische, eine der beliebtesten Angelarten. Sie ist äußerst vielfältig und der Drill extrem spannend.</p>
<p style="text-align: left">Die Vielfalt kann natürlich auch verwirren: welche Montage soll ich verwenden, welches Gerät benötige ich und welches ist vielleicht unnötig, welche Futterstrategie u.v.m.</p>
<p style="text-align: left">Ich möchte Euch einen kleinen Überblick vom Zielfisch selbst über Angelarten und das entsprechende Equipment dafür bis hin zur Verwertung des Fisches geben.</p>
<p style="text-align: left"><span style="text-decoration: underline;">1. Karpfenarten</span></p>
<p style="text-align: left">Karpfen „Cyprinus Carpio“ kennen wir heute in den unterschiedlichsten Arten und Körperformen.</p>
<p style="text-align: left">Die Urform – der Wildkarpfen – kommt nur noch sehr selten vor und steht auf der „roten Liste bedrohter Tierarten“ und ist dort in der Kategorie 2 (stark gefährdet) eingestuft. Jedoch sind die verschiedensten Zucht- und Mischformen in fast allen unserer Gewässer anzutreffen.</p>
<p style="text-align: left">Der Wildkarpfen besitzt ein mit unregelmäßiger Schuppenbesetzung angeordnetes Schuppenkleid. Die Körperform ist Spindelförmig. Viele der in den Fanglisten aufgeführten „Rekordfänge“ sind wahrscheinlich keine reine Wildkarpfen sondern Kreuzungen mit Schuppenkarpfen, da der Wildkarpfen „nur“ ein Gewicht von ca. 10 Pfund auf die Waage bringt. Eine Zuordnung zu den Wildkarpfen kann eigentlich nur über einen aufwendigen Bluttest erfolgen.</p>
<p style="text-align: left"><span id="more-279"></span></p>
<p style="text-align: left">Bei den Zuchtformen unterscheiden wir zwischen dem, der Urform am nächsten kommenden, Schuppenkarpfen,</p>
<p style="text-align: center"><img class="size-full wp-image-291 aligncenter" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2009/11/Schuppenkarpfen.JPG" alt="" width="358" height="269" /></p>
<p style="text-align: left">den wenig beschuppten Spiegelkarpfen,</p>
<p style="text-align: center"><img class="size-full wp-image-286 aligncenter" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2009/11/Spiegelkarpfen.jpg" alt="" width="370" height="248" /></p>
<p style="text-align: left">den nur mit einer Schuppenreihe gezeichneten Zeilkarpfen, den schuppenlosen Leder- oder Nacktkarpfen und dem extrem hochrückigen „Aischgründer Karpfen“.</p>
<p style="text-align: left">Oft sind Mischformen der Vorgenannten anzutreffen.</p>
<p style="text-align: center"><img class="size-medium wp-image-288 alignnone" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2009/11/Karpfen-20052009-1-300x225.jpg" alt="" width="344" height="256" /></p>
<p style="text-align: left">Auch werden Karpfen nach ihrem Vorkommen benannt: z.B. Moorkarpfen oder Flusskarpfen. Diese zeichnen sich durch ihre besondere Färbung oder geänderte Körperform aus.</p>
<p style="text-align: left">Die Zuchtformen sind hochrückiger als der Wildkarpfen und haben gleichmäßigere Schuppen.</p>
<p style="text-align: left">Die Karpfen haben eine lange Rückenflosse und eine schwach gegabelte Schwanzflosse, 4 Barteln (zwei längere unten und zwei kürzere oben) und ein großes rüsselartiges Maul.</p>
<p style="text-align: left">Die „Karpfenarten“ Gras-, Silber- und Marmorkarpfen sind keine Karpfen im eigentlichen Sinne. Sie sind reine Planktonfresser und spielen in der Angelei so gut wie keine Rolle. Sie sind entweder Zufallsfänge oder das Ergebnis vom Reißangeln.</p>
<p style="text-align: left">Bei den Koi´s wurden durch Züchtung farbige Mutationen erzeugt.</p>
<p style="text-align: left">Wenn Ihr mehr über die Karpfen wissen wollt, dann schaut <a href="http://www.angler-online-forum.de/cms.php?q=28490">hier</a> oder <a href="http://www.angler-online-forum.de/cms.php?q=43522">hier</a> nach.</p>
<p style="text-align: left"><span style="text-decoration: underline;">2. Angelmethoden (Grundsätzliches)</span></p>
<p style="text-align: left">Das Fischen auf Karpfen ist sehr vielfältig. Jeder schwört auf seine eigene Methode und Montage, jedoch ist vieles hauptsächlich vom zu beangelnden Gewässer abhängig. Daher ist das nachfolgende erst einmal nur ein grober Überblick.</p>
<p style="text-align: left">Die nachfolgende Aufzählung orientiert sich in der Reihenfolge an der beangelten Tiefe.</p>
<p style="text-align: left">- Angeln mit Schwimmködern</p>
<p style="text-align: left">- Angeln auf die „traditionelle Art“</p>
<ul style="text-align: left">
<li>mit der Pose</li>
<li>auf Grund</li>
</ul>
<p style="text-align: left">- „modernes Karpfenangeln“</p>
<p style="text-align: left">Beim Angeln mit Schwimmködern wird der Köder (Brot, Popup-Boilie) meist an der „freien Leine“ auf Sicht angeboten. Um den von Natur aus sehr leichten Köder etwas auf Weite zu bringen kann eine nach Bedarf gefüllte Wasserkugel eingesetzt werden. Die Angelmethode wird im Sommer genutzt, wenn die Karpfen sich sonnen und daher kurz unter der Wasseroberfläche schwimmen.</p>
<p style="text-align: left">Das Posenangeln ist variabel einzusetzen und erlaubt eine schnelle Reaktion auf verändertes Verhalten des Zielfisches in Bezug auf Angeltiefe und Köder. Es können die verschiedensten Köder angeboten werden: Wurm, Made, Teig, Mais, Kartoffel und vieles mehr, wie auch Käse oder Wurst.</p>
<p style="text-align: left">Für das Grundangeln wird eine einfache Montage mit Laufblei genutzt, die Köder sind meistens die Gleichen, die bei der Posenmontage genutzt werden.</p>
<p style="text-align: left">„Modernes Karpfenangeln“ bezeichnet das Angeln mit Haar, d.h. der Köder wird nicht am Haken sondern auf ein über den Haken hinaus verlängertes Vorfach, dem Haar gefädelt und vor dem Haken angeboten. Als Köder werden hauptsächlich Boilies, Tigernüsse, Pellets und Mais verwendet. Hier werden meistens „Selbsthakmethoden“ eingesetzt.</p>
<p style="text-align: left">Neben den vorgenannten Methoden können kleinere Karpfen auch gezielt mit der Match und der Stippe beangelt werden. Auch die Pirsch auf Karpfen ist eine interessante Variante der Angelei.</p>
<p style="text-align: left">Hier endet der erste Teil. In den weiteren Teilen möchte ich dann einen Überblick in die Bereiche Angelgerät, Hotspots, Anfüttern geben sowie die Angelarten ausführlicher beschreiben.</p>
<p style="text-align: left">Im <a href="http://www.angler-online-forum.de">Angler-Online-Forum</a> sind viele Karpfenangler vertreten, so dass kaum eine Frage unbeantwortet bleiben wird. Also nicht scheuen, Eintreten, Vorstellen und Fragen stellen.</p>
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		<item>
		<title>Feederfischen</title>
		<link>http://www.angler-online.de/friedfischangeln/feederfischen_5996.html</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Jan 2009 11:39:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herbert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Friedfischangeln]]></category>
		<category><![CDATA[Feederkorb]]></category>
		<category><![CDATA[Feederrute]]></category>
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		<description><![CDATA[Zum Feedern werden Ruten in den Längen von 3,30 bis über 5m im Fachhandel angeboten. Zu den gängigsten Längen zählen wohl die 3,60-4,80m langen Exemplare. Es gibt Telefeeder und Steckfeederruten mit meist 3 auswechselbaren Spitzen aus Glas oder Kohlefaser zur Auswahl, wobei man eine Glasspitze fast zu einem Kreis biegen kann. Ruten gibt es ebenfalls [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-6002" title="4" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/47.jpg" alt="" width="400" height="328" /></p>
<p>Zum Feedern werden Ruten in den Längen von 3,30 bis über 5m im Fachhandel angeboten. Zu den gängigsten Längen zählen wohl die 3,60-4,80m langen Exemplare. Es gibt Telefeeder und Steckfeederruten mit meist 3 auswechselbaren Spitzen aus Glas oder Kohlefaser zur Auswahl, wobei man eine Glasspitze fast zu einem Kreis biegen kann. Ruten gibt es ebenfalls als Kohlefaser, oder Glasfaser Ruten, wobei zu beachten ist, dass Kohlefaser Ruten wesentlich weitere Würfe erlauben als Glasfaser Ruten<br />
<strong> </strong></p>
<p><strong><span id="more-5996"></span><br />
Feederfischen &#8211; die Rute</strong></p>
<p>Zum Feedern werden Ruten in den Längen von 3,30 bis über 5m im Fachhandel angeboten. Zu den gängigsten Längen zählen wohl die 3,60-4,80m langen Exemplare. Es gibt Telefeeder und Steckfeederruten mit meist 3 auswechselbaren Spitzen aus Glas oder Kohlefaser zur Auswahl, wobei man eine Glasspitze fast zu einem Kreis biegen kann. Ruten gibt es ebenfalls als Kohlefaser, oder Glasfaser Ruten, wobei zu beachten ist, dass Kohlefaser Ruten wesentlich weitere Würfe erlauben als Glasfaser Ruten. Man unterscheidet 3 Typen von Ruten, die Light,Medium und Heavyfeeder was bei der letzteren ein Wurfgewicht von 250 Gramm bedeuten kann.<br />
Bei dieser Angelart ist die Spitze unser Bissanzeiger und es wird je nach Gegebenheit (Stillwasser-starke Strömung)die richtige ausgewählt. Die Stärken der Spitzen werden in oz (unzen) angegeben. Bei starkem Wind z.B., wenn keine genaue Bisserkennung mehr möglich ist ,kann über dem Griff am Blank eine zusätzliche sensible Erkennung ,die so genannten Bibberstäbe mittels eines Adapters angebracht werden. Manche Modelle verfügen schon ab Hersteller über eine solche angewickelte Halterung. Man hat dann die Möglichkeit die Rutenspitze unter Wasser zu tauchen um dem Wind zu entgehen.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-5997 aligncenter" title="bip1" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/bip1.jpg" alt="" width="265" height="190" /></p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-5998 aligncenter" title="bip2" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/bip2.gif" alt="" width="265" height="199" /></p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-5999 aligncenter" title="bip3" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/bip3.jpg" alt="" width="300" height="255" /></p>
<p>Bei starker Strömung muss die Rute am Wasser möglichst hoch ausgerichtet werden, damit möglichst viel von der Schnur aus dem Wasser gehalten wird. Die Standard Ausrichtung ist jedoch in einem Winkel etwas größer als 90°, d.h. nicht ganz parallel zum Ufer.</p>
<p><strong>Feederfischen &#8211; die Rolle</strong></p>
<p>Zu einer geeigneten Rolle fürs Feedern kann man eigentlich nicht allzuviel sagen(Würde ich eigentlich streichen). Für schmale Gewässer kann man eigentlich alle Stationärrollen verwenden. Wichtig ist, dass die Rolle eine gut funktionierende und ruckfrei arbeitende Bremse hat. Auch die Übersetzung sollte nicht zu niedrig, aber auch nicht zu hoch sein, von Profis (wie z.B. Matt Hayes) wird oft eine Übersetzung von 5,2:1 empfohlen. Man sollte vorher wissen welche Schnur gefischt werden soll um die geeignete Rollengrösse zu bestimmen. Die Schnurreserve sollte mindestens 150 m betragen. Wenn man auf Weite fischt, wie in Seen oder in großen Flüssen ist es ratsam eine Rolle mit großer Spule verwenden, weil die Schnur leichter von einem großen Durchmesser abläuft als wie von einem kleinen Durchmesser. Diese Rollen nennen sich meist Long Cast oder Long Distance. Auf jeden Fall sollte sie einen Schnurclip aus Metall haben, am besten noch gefedert. Für weite Würfe leisten geflochtene Schnüre große Hilfe, jedoch muss dann auch mit einer Rolle von hoher Qualität gefischt werden, die vor allem eine aüßerst exakte Schnurverlegung haben muss.</p>
<p><strong>Das Futter</strong></p>
<p>Welchen Zweck hat das Futter? Nun wir brauchen das Futter vor allem zum anlocken der Fische. Das bedeutet für uns, wenn das Futter schöne große Wolken im Wasser bildet, dann haben wir eine höhere Lockwirkung, da sich die locker gelöste Wolke besser im Wasser verteilen kann. So kann der Fisch die „Witterung“ aufnehmen und hoffentlich zu unserem Köder gelockt werden. Es soll aber auch bereits angelockte und noch nicht gehakte Fische an unserem Platz halten. Das Futter soll also 2 Funktionen erfüllen: Anlocken und am Platz halten.</p>
<p>Die Konsistenz ist für die Anlockwirkung entscheidend. Ein Futter zu verwenden, dass im Korb kleben bleibt und welches wir 3 oder 4 mal auswerfen können, hat so gut wie keine Effektivität. Um eine gute Anlockwirkung zu erhalten, muss das Futter in einer Konsistenz sein, wo es eine schöne Wolke im Wasser bildet. Wenn wir das Futter also langsam befeuchten, und letztendlich eine Konsistenz haben, bei der wir mit eine wenig Druck einen Ball in der Hand Formen können und diesen ganz leicht wieder zerdrücken können, so haben wir die geeignete Konsistenz erreicht. Jedoch sei an dieser Stelle gesagt, dass es Ausnahmen von dieser Regel gibt, auf die wir noch eingehen werden.</p>
<p>Nachdem wir die Fische zu unserem Platz gelockt haben, wollen wir sie natürlich auch genau dort halten. Dazu kann es unerlässlich sein sogenannte Freebies am Futterplatz und auch im Futter zu haben. Freebies sind „Kostproben“ ohne Haken, wie z.B. Mais, oder Hanf. Falsch ist es natürlich nie, wenn dies die gleichen wie unser Köder sind. Jedoch sei hierbei immer im Maße dosiert. Futter kann man notfalls immer nachwerfen, aber hineingeworfenes Futter kann man nicht mehr aus dem Wasser holen.</p>
<p>Beim Feederfischen stellt man sich oft die Frage, ob selbstgemachtes Futter besser ist, als Fertig-Futter. Es gibt keinen Zweifel daran, dass man bei selbstgemachten Futtermischungen die Zutaten überwachen kann und nur die frischesten Mehle in das Futter kommen, nur ist der Aufwand selber Futter zu mischen sehr hoch. Auch der Preis ist nur geringer, wenn man entsprechend viel Futter selbst mischt und damit auch entsprechend oft angeln geht. Bei Fertig Futter entfällt natürlich diese ganze Arbeit. Beide Futtermischungen, ob selbstgemacht, oder fertig gemischt erfüllen auf jeden Fall ihren Zweck. Wichtig ist, dass man sein Futter den Gegebenheiten des Gewässers anpasst. An einen stehenden Gewässer muss sich das Futter natürlich gut und zügig auch ohne Strömung auflösen und an einem fließenden Gewässer muss dass Futter natürlich am Platz sein und sich nicht schon in der Absinkphase auflösen.<br />
Taktiken<br />
Grundsätzlich sollte man beim füttern beachten, dass man sein Futter immer an der gleichen Stelle ins Gewässer einbringt. Dazu bedient man sich beim Feeder gewisser Hilfsmittel. Man peilt zunächst einen markanten Punkten am gegenüberliegenden Ufer ein, der in Richtung des gewünschten Angelplatzes liegt. Das kann ein Baum, ein Haus, ein Steg oder irgendetwas anderes sein. Sollte man bis in die Dämmerung hinein Fischen, oder sogar in die Nacht hinein, so ist es Ratsam sich einen Punkt zu suchen, der sich vom gegenüberliegenden Horizont abhebt. Damit nun auch die Entfernung stimmt hängt man die Schnur nach dem Wurf in den Schnurclip ein. Ein guter Tip ist, statt die Schnur einzuhängen kann man auch Powergum über die Spule ziehen und dann das Powergum einclippen. Damit auch nach dem Drill eines größeren Fisches die gleiche Stelle erreicht werden kann markiert man z.B. mit einem wasserfesten Stift die Clipstelle an der Schnur. Wichtig ist, dass man nach dem auswerfen den Bügel der Rolle schließt und danach einclippt. Tut man dies nicht, kann es sein, dass man mit dem verwendeten Wurfgewicht nicht auf die benötigte Entfernung kommt.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-6000" title="4" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/46.jpg" alt="" width="400" height="328" /></p>
<p>Wie bereits erwähnt kann es sehr von Vorteil sein, wenn man seine Freebies im Futter dosiert, um die Fische vor allem nicht zu sättigen. Wir werden dazu im folgenden zwei Taktiken zur Dosierung vorstellen:</p>
<p><strong>1. Das Sandwich</strong><br />
Beim Sandwich wird zunächst Futter in die Hand genommen, auf dieses Futter wird der Korb gestülpt und dann wird durch Druck mit den Finger ein Boden aus Futter im Korb erzeugt. Auf diesen Boden kommen Partikel. Diese Partikel werden nun in der Mitter fixiert indem nochmals Futter auf die Partikel kommen und das ganze unter etwas Druck zu einem Sandwich im Korb geformt wird. Der Effekt ist, dass sobald das Wasser das Futter angreift und auflöst werden die Partikel freigegeben. Open End Feeder sind bei dieser Taktik von großem Nutzen, da sie anders als die Cage Feeder das Wasser nur langsam zum Futter durchlassen, bzw. nur an den Enden.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-6001" title="5" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/58.jpg" alt="" width="400" height="331" /></p>
<p><strong>2. Mixed Up</strong><br />
Es kann unter Umständen auch sehr praktisch sein, Partikel direkt ins Futter zu mischen, wenn man z.B. nur Hanf als Partikel einsetzen möchte und darauf setzt eher sparsam dafür aber häufiger anzufüttern. Man mixt einfach seine Partikel unters angesetzte Futter, dabei sollte man aber beachten nicht zu viele Partikel hinein zu mischen, um die Sättigungswirkung möglichst gering zu halten. Auch hier ist weniger manchmal mehr.</p>
<p>Man kann beim Feederfischen nicht über Taktiken schreiben, ohne dabei the Method „die Methode“ zu erwähnen. Method Feederfischen ist vor allem auf Karpfen sehr effektiv. Das Grundprinzip beim Method Feederfischen ist, dass man einen Ball Grundfutter verwendet, der sehr langsam, aber kontinuierlich, seine Lockstoffe ins Wasser gibt. Dabei ist der Hakenköder an einem sehr kurzen Vorfach entweder kurz neben, oder direkt in dem Ball geknetet. Damit der Ball seine Lockstoffe langsam ins Wasser gibt, muss die Konsistenz des Futters angepasst werden. Das Futter muss fester werden, damit es sich um die Spirale (engl. Method Feeder) kneten lässt. Das kann man erreichen, indem man entweder dem Futter Zusätze beimischt, welche die Klebekraft erhöhen, oder man erhöht den Wasseranteil beim Anrühren. Es gibt auch Fertig Futter, speziell für diese Methode. In den Ball sollte man auch Partikel Köder kneten, dies hält Fische wie Karpfen am Platz und lässt den Hakenköder unauffälliger erscheinen.</p>
<p><strong>Montagen</strong></p>
<p>Über die Montagen möchten wie hier nicht viel schreiben. Es gibt viele Möglichkeiten für viele unterschiedliche Situationen. Die gängigste Montage ist die Schlaufenmontage. Neben den Antitangle Eigenschaften dieser Montage, zeigt sie auch sehr zuverlässig Bisse an, da völlig unabhängig von der Schwimmrichtung der Fisch immer an der Schnur gezogen wird. Montagen findet ihr in der Montage Datenbank. Natürlich könnt ihr auch gerne im Forum fragen.</p>
<p>Autoren</p>
<p>Jörg Wielinski &amp; Mattes Godau</p>
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		<title>Angepasst fischen</title>
		<link>http://www.angler-online.de/friedfischangeln/6059_6059.html</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Jan 2009 16:58:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herbert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Friedfischangeln]]></category>
		<category><![CDATA[Castingboom]]></category>
		<category><![CDATA[Feederkorb]]></category>
		<category><![CDATA[Winklepicker]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute wollen wir uns einmal ein wenig mir der Futterkorbangelei beschäftigen. Dies ist zweifellos eine der effektivsten Angelarten auf Fische die angefüttert oder angelockt werden können. In den Anfangstagen diese Angelmethode war das Gerät noch nicht so verfeinert und spezialisiert wie heute, und dennoch erzielten die Futterkorbangler beträchtliche &#8211; für Aufmerksamkeit sorgende &#8211; Fänge. Man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-6061" title="Brasse" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/Brasse1-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></p>
<p>Heute wollen wir uns einmal ein wenig mir der Futterkorbangelei beschäftigen. Dies ist zweifellos eine der effektivsten Angelarten auf Fische die angefüttert oder angelockt werden können.</p>
<p><span id="more-6059"></span></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>In den Anfangstagen diese Angelmethode war das Gerät noch nicht so verfeinert und spezialisiert wie heute, und dennoch erzielten die Futterkorbangler beträchtliche &#8211; für Aufmerksamkeit sorgende &#8211; Fänge. Man nahm damals einfach einen größeren Drahtkorb und füllte diesen mit Brötchen und Brotstücken und gab eventuell noch einige Wurmstücke hinzu. Das ganze wurde dann an einer Schnur befestigt an einer langen Stange ins Wasser gelassen.</p>
<p>Etwas unterhalb, in der durch die Strömung erzeugten Futterspur, wurde dann gefischt.<br />
Heute gibt es spezielle für die Futterkorbangelei entwickelte Ruten, die einerseits über genügend Rückgrat verfügen Montagen bis 200 Gramm Gewicht weit und zielgenau auszuwerfen und andererseits über so feine Spitzen verfügen, dass selbst ein vorsichtiger Nuckelbiss auf große Entfernungen zuverlässig angezeigt wird. Für langsam strömende Gewässer und Seen gibt es diese Ruten in abnehmenden Wurfgewichtsklassen bis dahin, dass gerade noch ein Madenkörbchen ausgeworfen werden kann. Sieht man den schmalen Blank dieser Ruten, mag man kaum glauben, dass sich damit sogar mit der nötigen Besonnenheit ein Karpfen oder eine Barbe ausdrillen lassen kann.</p>
<p>In jedem Fall sollte man für die Futterkorbangelei eine Rolle mit einer recht großen Übersetzung wählen, damit man schnell einholen und wieder erneut auswerfen kann (der Ursprung und Sinn in dieser Angelmethode lag ja darin in möglichst kurzer Zeit viele Fische zu fangen). Ich persönlich nehme für die extrem leichte Futterkorbangelei mit dem Winklepicker eine 18er Hauptschnur, für den Light- bis Medium-Feeder eine 20er bis max. 23er Hauptschnur und für den Heavy-Feeder eine 25er oder sogar 30er Hauptschnur, wenn ich z.B. im Rhein in der vollen Strömung auf Barben angele. Ich bevorzuge monofile Schnüre, da diese übe eine gewisse Dehnung verfügen und an den zum Teil fragilen Blanks und Spitzen weniger schnell zu Rutenbruch führen als geflochtene Schnüre.</p>
<p>Die nachstehend beschriebene Montage eignet sich hervorragend für das Fischen in strömenden Gewässern, durch die beschriebene Anordnung des Feederbooms (oder Castingbooms) werden Verhedderungen zwischen Hauptschnur und Vorfach quasi eliminiert. Dass die Fische nun unter Umständen beim Anbeissen und Abziehen gegen das Gewicht des Futterkorbs ziehen ist bei dieser Angelmethode nicht so tragisch, da Flussfische keine Zeit haben sich ihre Nahrung lange anzugucken (da sie sonst durch die Strömung abtreiben würde) packen sie beherzter zu als Fische im Stillwasser und durch das Gewicht des Futterkorbs und die gespannte Rutenspitze schlägt sich der Fisch auch schon oft selbst an. Man fädelt also das Boom so auf die Hauptschnur, dass der Wirbel zur Aufnahme des Futterkorbes in Richtung Rutenspitze zeigt, unterhalb des Booms fädelt man eine Stopperperle auf, dann eine Gummiperle (oder Shockbead) als Stossdämpfer, dann kommt der Wirbel.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-6063" title="1" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/12.gif" alt="" width="580" height="169" /></p>
<p>Futterkorb weiter in Richtung Rutenspitze schieben bis ans Ende des Booms.<br />
Jetzt kommt der nächste Trick: Damit man beim Auswerfen immer wieder die gleiche Stelle trifft (sonst bringt das ganze Anfüttern ja nichts, außer dass es die Fische satt macht ), muss man die Schnur fixieren. Manche Angler klemmen die Schnur dazu unter den Schnurklipp der Rolle, was meiner Ansicht nach ein kapitaler Fehler ist und unbedingt vermieden werden sollte! Nimmt nämlich jetzt ein kapitaler Fisch wie ein Karpfen oder eine Barbe unseren Köder, haben wir mit der feinen Rute, der dünnen Schnur, der Strömung des Flusses die dem Fisch hilft und keiner Schnurreserve nicht die besten Chancen den Fisch auszudrillen und zu landen. Mein Rat geht also dahin, dass ihr erst einen Probewurf mit leerem Futterkorb macht und dann eure Hauptschnur vor der Rolle mit einem wasserfesten Stift markiert. Jetzt nehmt ihr ein (zu Hause vorbereitetes Stück) Fahrradschlauch so ca. 3,5 cm breit und zieht es über die Spule eurer Rolle. Damit ist die Schnur fixiert und ihr trefft immer wieder die gleiche Weite, jetzt müsst ihr euch nur noch die Richtung merken und das Anfüttern kann beginnen. Der Vorteil meines Systems liegt darin, dass ein kapitaler Fisch die Schnur unter dem Fahrradschlauch hervorziehen kann und ihr ihn somit dann mühelos ausdrillen könnt. Die Farbe auf der Hauptschnur dient dann dazu, die Angelentfernung wieder richtig einstellen zu können.</p>
<p>Bezüglich des Futters kann ich hier keine Tipps abgeben, da die Zusätze Zielfisch- oder Jahreiszeit bedingt zu sehr abweichen können. Hauptbestandteil ist in jedem Fall Paniermehl, Wasser und einige Bissen des eingesetzten Hakenköders.</p>
<p>Nachdem die Rute und das Futter vorbereitet sind, wirft man zunächst einige Male mit gefülltem Futterkorb, aber ohne Vorfach und Haken aus um die Stelle anzufüttern. Dann schlauft man das Vorfach ein (am besten 2/10 dünner als die Hauptschnur) und stellt die Rollenbremse auf die Vorfachstärke ein.<br />
Jetzt den Haken beködern und auswerfen und Schnurfangbügel der Rolle schließen.</p>
<p>Damit eine zuverlässige Bissanzeige hat, muss man die Rute in Rutenhaltern ablegen. Bei mäßig strömenden Gewässern empfiehlt sich die Rute mit zwei Rutenhaltern parallel zum Wasser abzustellen und zwar so, dass Rute und Hauptschnur ungefähr einen 90° Winkel bilden, wobei die Rutenspitze leicht in Richtung Wasser und Köder gebogen sein sollte. Bei starker Strömung verwende ich nur einen Rutenhalter oder einen sog. Brandungsrutenständer. In jedem Fall steht die Rute jetzt relativ steil nach oben um soviel Schnur wie möglich aus dem Wasser zu holen und dem Strömungsdruck zu entziehen.</p>
<p>Bisse kündigen sich durch ruckartige Bewegungen an der Rutenspitze an und sollten sofort mit einem leichten Anschlag aus dem Handgelenk quittiert werden. Bei Brassenbissen kann es auch vorkommen, dass sich die gebogene Rutenspitze langsam entspannt, was einen Hebebiss signalisiert.</p>
<p>Da das Feederangeln schnelles Angeln ist, kommen kleine Köder wie Maden in Frage, jedoch keine Würmer.</p>
<p>Unsere Hauptbeute wird je nach Fischvorkommen und Jahreszeit und Köderwahl aus Brassen, Güstern und Rotaugen bestehen, jedoch gehen auch oft Aal, Barbe, Barsch, Karpfen und Schleie an diese Montagen.</p>
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		<item>
		<title>Boiliefischen auf Schleien</title>
		<link>http://www.angler-online.de/friedfischangeln/boiliefischen-auf-schleien_6065.html</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Jan 2009 17:10:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herbert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Friedfischangeln]]></category>
		<category><![CDATA[Aminosäure]]></category>
		<category><![CDATA[Boilie]]></category>
		<category><![CDATA[Montagen]]></category>
		<category><![CDATA[Schleie]]></category>

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		<description><![CDATA[Boilies sind nicht nur hervorragende Karpfenköder, sie sind auch zum Befischen von Schleien bestens geeignet. Welcher Schleienangler kennt diese Situation nicht: Man schleicht sich an den Angelplatz, sitzt mit der feinen Matchrute am Gewässer, hat gut angefüttert und einen großen Tauwurm oder ein Mistwurmbündel am Haken, doch anstatt der Tincas interessieren sich die Barsche für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><strong><img class="aligncenter size-full wp-image-6066" title="1" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/119.jpg" alt="" width="210" height="155" /><br />
</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Boilies sind nicht nur hervorragende Karpfenköder, sie sind auch zum Befischen von Schleien bestens geeignet. Welcher Schleienangler kennt diese Situation nicht: Man schleicht sich an den Angelplatz, sitzt mit der feinen Matchrute am Gewässer, hat gut angefüttert und einen großen Tauwurm oder ein Mistwurmbündel am Haken, doch anstatt der Tincas interessieren sich die Barsche für den Köder</p>
<p><span id="more-6065"></span></p>
<p>Höchste Zeit, um diesen (für Schleienangler) lästigen Beifang zu verhindern. Im Folgenden werdet ihr einen kurzen Überblick über die Fischerei mit Miniboilies und dem Zielfisch Schleie erhalten, und hoffentlich reichlich fette Schleien damit fangen. In den kalten Jahreszeiten gibt es sicher bessere Köder, aber wenn sich das Wasser langsam erwärmt kann man mit diesen Köder wahre Sternstunden am Wasser erleben.<br />
<strong>Der Köder:</strong><br />
Als beste Geschmacksrichtungen haben sich Muschel, Fisch (Forelli oder direkt aus Fischmehl), Tutti Frutti oder Erd, Wurm, Erdnuss, Zimt und Frolic (aus gemahlenen Frolicstückchen) bewiesen. Je nach Gewässer und Jahreszeit &#8220;laufen&#8221; diese Geschmacksrichtungen verschieden gut.</p>
<p><strong>TIPP:</strong> Unbedingt die Boilies vorher in Aminosäure tunken! Das erhört die Fängigkeit enorm und unterscheidet die Proteinkügelchen von den Futterboilies, verleiten also noch schneller zum Anbiss.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-6067" title="schlebo1" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/schlebo1.jpg" alt="" width="304" height="277" /></p>
<p>Die Boilies sollten eine relativ weiche Konsistenz aufweisen. Schleien lieben weiche Köder und auf Grund der weichen Eigenschaften des Boilies gibt er zudem noch leichter seinen Geschmack an das Wasser ab. Die Köder sollten aber nicht zu weich sein. Wenn man den Boilie mit den Fingern zerdrücken kann, ihn ohne Boiliebohrer (nur mit einer Köder- oder Boilienadel) anködern kann, er gut am Haar hält und die Weißfische ihn nicht vom Haar lutschen können &#8211; hat er die perfekte Konsistenz. Ich finde, dass man mit günstig selbst hergestellten Boilies genauso gut fangen kann, wie mit extrem teuren Boilies, die man im Angelgeschäft oder online bekommt.</p>
<p>Das günstige Frolic-Mais Rezept hat mich bei den letzten Ansitzen immer wieder begeistert. Mengenangaben sind nicht vorhanden, da die Größe der Eier oft das ganze Rezept über den Haufen wirft.</p>
<p>Für das Rezept braucht man:<br />
*Frolic<br />
*Weichweizengries<br />
*Dosenmais<br />
*Eier<br />
*eine Prise Salz<br />
*(etwas Öl)<br />
*(Boiliefarbe)<br />
*Milchpulver</p>
<p>Man püriert den Dosenmais mit dem Saft, mengt die Eier bei, eine Prise Salz (um den Geschmack zu verstärken) und die Lebensmittelfarbe, wobei das Letztere nicht unbedingt nötig ist, da das Frolic eine rötliche Färbung an die Boilies abgibt. Danach wird das noch suppenähnliche Gemisch mit Weichweizengries und Frolic soweit abgedickt, dass ein fester formbarer Teig entsteht. Wobei der Frolic-Anteil ganz klar dominieren sollte. Milchpulver kann auch ein kleiner Bestandteil sein, muss aber nicht. Wenn der Teig nicht geschmeidig genug ist, sollte die Konsistenz mit wenigen Tropfen Öl korrigiert werden.</p>
<p>Erdnussboilies lassen sich gut mit einer Erdnussmehlbasis oder Erdnussbutter, Fisch-Boilies mit gemahlenem Forelli oder fertig gemahlenen Fischmehlen herstellen. Der Proteingehalt dieser Mischungen ist dann deutlich höher.</p>
<p>Einen hohen Proteingehalt kann man auch mit Eiweißprodukten aus dem Fitness-Handel erreichen. Das Pulver enthält ca. 90 % Eiweiß und die Geschmacksrichtung ist auch gleich eingebaut.</p>
<p>Wenn das Wasser noch kalt ist, hilft manchmal Zucker, Traubenzucker oder Alkohol. Durch die gute Löslichkeit nehmen die Fische den Geschmack viel besser wahr.</p>
<p>Damit wären wir bei einer weiteren <strong>&#8220;Faustregel&#8221;</strong>:<br />
Niedrige Wassertemperatur &#8211; Flavour auf Alkoholbasis<br />
Hohe Wassertemperatur &#8211; Flavour auf Ölbasis</p>
<p><strong>Herstellung:</strong><br />
Die Boilies kann man entweder fix und fertig im Handel kaufen, man kann eine Boilie-Basismischung verfeinern oder einfach alles selbst machen. Die Schleienkugeln werden dann wie alle Boilies gekocht. Eier machen die Kugeln fester. Oft ist der &#8220;rohe Teig&#8221; zu weich und lässt sich daher am Besten von Hand verarbeiten. Falls kleinere Boilies (z.B. 6mm) gefischt werden, muss man auch auf Boilieroller verzichten und von Hand rollen, da Boilieroller nur bis 8mm angeboten werden. Manche Rezepte kann man auch mit einem Boilieroller zu Kugeln formen bzw. formen lassen. Das geht schneller und ist gerade bei großen Mengen eine gute Lösung.</p>
<p>Danach werden die Boilies paniert! Je nach Sorte z.B. mit Kartoffelflocken und Frolicmehl.</p>
<p><strong>Boiliedurchmesser:</strong><br />
Der Boiliedurchmesser wird an den Weißfischbestand angepasst:<br />
Kleine Weißfische -&gt; Boilies zwischen 6 und 8mm<br />
Große Weißfische -&gt; Boilies zwischen 10 und 12mm, bei extremen Rotaugen- und Brassenvorkommen manchmal sogar 14-16mm.</p>
<p>Normalerweise werden zwei Boilies am Haar befestigt, aber sie können auch einzeln gefischt werden. An verschlammten Gewässern kann man vor die Boilies noch ein Styroporkügelchen schalten. Die Boilies versinken dann nicht im Schlamm und werden dem entsprechend schneller erspäht.</p>
<p><strong>Anfüttern:</strong><br />
In der Regel werden die Boilies einige Tage vorher angefüttert. Es ist aber oft ausreichend nur am Angeltag direkt anzufüttern. An Gewässern, wo ohnehin schon viele Karpfenangler ihre Boilies ins Wasser schießen, sind auch den Schleien diese leckeren Kugeln bekannt.<br />
Es ist auch möglich am Angeltag morgens mit grobem Grundfutter zu Werke zu gehen. Wenn die Schleien es erst einmal eingefunden haben, kann man gute Erfolge erzielen.<br />
So sieht mein Schleienfutter aus. Die Werte sind nur geschätzt, da ich mein Futter immer nach der Konsistenz genau dosiere. Nach einigen Ansitzen hat man das Verhältnis raus.<br />
20% Paniermehl oder Sojamehl<br />
20% gemahlenes Frolic<br />
20% Wurmerde mit Mistwürmern<br />
10% gekochter Hartmais (kann auch gefärbt werden)<br />
*10% Cornflakes (zerkrümelt)<br />
5% Mohn (quetschen und 10min. in kochendem Wasser ziehen lassen)<br />
5% Nussmehl<br />
*5% Kokosmehl<br />
*5% Haferflocken<br />
*treibt leicht auf und reizt die Fische. Dieser Effekt kann auch durch Einweichen verhindert werden.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-6068" title="schlebo2" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/schlebo2.jpg" alt="" width="266" height="273" /></p>
<p>Zusätzlich können noch die Boilies beigemengt werden. Wichtig ist, dass man das Futter nicht zu fein hält. Es sollten genügend große Partikel wie gekochter Hartmais, Haferflocken, Cornflakes usw. enthalten. Zerdrückte Caster (verpupte Maden) und Wurmstückchen dienen als natürliche Lockstoffe. Hanf könnte auch ins Futter gemischt werden. Das Kochwasser vom Hartmais und vom Mohn dient später zum Befeuchten. Die Flüssigkeit wird nur langsam da zugegeben um zu feuchtes Futter mit zu viel Wasser zu vermeiden.</p>
<p><strong>Eine andere Möglichkeit für das Anfüttern:</strong><br />
Man schießt vor dem Fischen ca. 20-30 Boiliekugeln ein. Sie sättigen nicht so schnell wie das Grundfutter, machen weniger Lärm, und die eingeworfenen Kugeln entsprechen dem Hakenköder.</p>
<p><strong>Rute:</strong><br />
Für Fortgeschrittene sind Matchruten, Floatruten, feine Karpfenruten aber auch Feederruten bestens zu empfehlen. Die Feederrute macht jeden Bisse der goldenen Schönheiten sichtbar und ist durch ihr hohes Wurfgewicht auch für „the method“ oder die Fluchtmontage erste Wahl. Ansonsten sollte man feine Bissanzeiger einsetzen.</p>
<p>Für die Ruten- und Schnurwahl stellen sich viele Fragen:</p>
<p><strong>Ist das Ufer stark bewachen bzw. ist der Raum zum Auswerfen begrenzt?</strong><br />
kürzere Rute</p>
<p><strong>Kommen viele Wasserpflanzen wie Seerosen vor?</strong><br />
stärkere Rute und Schnur wählen.</p>
<p><strong>Sind gute Karpfenbestände vorhanden?</strong><br />
stärkere Rute und Schnur wählen.</p>
<p>Welche<strong> Methode</strong> wollt ihr anwenden? Fluchtmontage, the method oder wollt ihr selbst den Anschlag setzen?<br />
Fluchtmontage und the method verlangen ein hohes Wufgewicht, z.B. Feederrute</p>
<p><strong>Fischt ihr im Uferbereich oder in großer Entfernung?</strong><br />
Oft ist es am Besten, Seerosenfelder in unmittelbarer Ufernähe aufzusuchen. Dies ist ein guter Standplatz für Schleien und in Ufernähe ist die Wassertiefe geringer und die Wassertemperatur höher.</p>
<p>Aus gewissen Gründen (z.B weit entfernte Seerosenfelder) sind manchmal große Wurfweiten gefragt. Dann sollte man auf lange etwas härtere Matchruten, Floatruten oder leichte Karpfenruten mit einem Wurfgewicht von etwa 1 ½ lbs zurückgreifen.</p>
<p>Für den Anfänger ist eine 2lbs Karpfenrute besser, da die feinen Ruten bei Überbelastung und Gewaltwürfen brechen könnten.</p>
<p><strong>Rolle:</strong><br />
Für die Boiliefischerei auf Schleien haben sich, wie auch beim Boiliefischen auf Karpfen, die Freilaufrollen bewährt. Für die goldenen Schönheiten sind die kleineren Modelle ausreichend. Eine Schnurfassung von mindestens 200m 0.25mm Schnur sollte vorhanden sein, eher mehr. Der Freilauf sollte fein einstellbar sein. Aber Vorsicht, wenn er zu leicht eingestellt ist kommt es bei schnellen Abzügen z.T. Zu Verwicklungen der Schnur. Mit einem speziellen Bissanzeiger, der in die Schnur eingehängt wird kann auch mit offenem Bügel gefischt werden, dann sind auch gewöhnliche Stationärrollen möglich.</p>
<p><strong>Hauptschnur:</strong><br />
Dünner als 0.18mm Mono sollte man die Hauptschnur nicht wählen. Bei hindernissreichen Gewässern sollte man lieber auf eine stärkere 0.20mm oder gar 0.25mm „dicke“ monofile Schnur zurückgreifen. Geflochtene Schnüre sind für diesen Zweck störend.</p>
<p><strong>Vorfach:</strong><br />
Das beste Vorfach für die Mini-Boilies besteht meiner Meinung nach aus einer 20 cm langen geflochtenen Spezialschnur für Boiliemontagen (z.B. Silkworm) und einem chemisch geschärften 10er Haken. Bei größeren Boilies Haken in Größe 8 oder 6. Der Haken sollte nicht zu dickdrähtig sein, dass er leichter ins Fischmaul eindringt.</p>
<p>Das vier bis sechs Pfund starke Vorfach (in Ausnahmefällen auch dicker) lässt der vorsichtigen Schleie einen gewissen Spielraum, um den Köder zu testen, wird aber dennoch sehr wirkungsvoll gehakt.</p>
<p>Andere Schleienangler schwören auf monofile Vorfächer mit 10cm Länge und einer monofilen Hauptschnur in gleicher Stärke. (z.B. 0.20mm)</p>
<p><strong>Montagen:</strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Selbsthaktechnik oder Fluchtmontage:</span></strong><br />
Für den Selbsthakeffekt bieten 35-40g schwere Bleie Sicherheit. Das Birnenblei kann an einem Anti-Tangle-Röhrchen angebracht werden. Davor eine Gummiperle und dahinter auch eine Gummiperle und ein fester Posenstopper. An den Wirbel, der an die Tragkraft der Schnur angepasst ist, kommt das Vorfach mit dem Köder.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">„the method“</span></strong><br />
Für die Montage braucht man diese speziellen „the method“-Spirale mit einem Gewicht von ca. 30g. Es wird mit Grundfutter gefüllt. Das Futter sollte entsprechend fester sein und länger an der Montage halten. Das Vorfach wird ebenfalls in das Grundfutter eingeknetet, so verhindert man Hänger. Tinca wird wie bei der Fluchtmontage selbst gehakt.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Konventionelle Grundmontage:</span></strong><br />
Alles was man für diese Montage braucht ist ein kleines Grundblei (z.B. Birnenblei, Größe variiert je nach gewünschter Entfernung), eine Gummiperle und ein Wirbel. Wenn man das Blei feststellen will wird ein Stopper benötigt. Die erste Montage ist allerdings feiner und bietet der Schleie nicht so viel Widerstand.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Pop-Up-Montage:</span></strong><br />
Der schwimmende Boilie wird mit Pop-Up Putty (ein schweres knetbares Material) am Vorfach in der gewünschten Höhe angeboten. Bei 5-10cm sollte der Boilie die Laubschicht am Grund überragen.</p>
<p>Sicher werden mit den kleineren Boilies nicht nur Schleien, sondern auch Karpfen bzw. im Fluss Barben, Brachsen und Döbel gefangen. Aber zumindest hat man dann einen schönen Beifang, das Fischen wird abwechslungsreicher und der Barsch scheidet nahezu 100%ig aus.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-6069" title="schlebo3" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/schlebo3.jpg" alt="" width="283" height="153" /></p>
<p>Auch schöne Karpfen können den Mini-Boilies nicht widerstehen!</p>
<p>Ich hoffe, dass ich euch diese Angelart ein bisschen näher bringen konnte.</p>
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		<title>Karpfen auf die &#8220;Alte Art&#8221;</title>
		<link>http://www.angler-online.de/friedfischangeln/karpfen-auf-die-alte-art_6075.html</link>
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		<pubDate>Sat, 17 Jan 2009 14:50:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herbert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Friedfischangeln]]></category>
		<category><![CDATA[Karpfen]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinteile]]></category>
		<category><![CDATA[Landung]]></category>
		<category><![CDATA[Montage]]></category>
		<category><![CDATA[Rolle]]></category>

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		<description><![CDATA[Von allen Friedfischen ist der Karpfen (Cyprinius carpio) der beliebteste Angel- und Speisefisch. Keinem anderen Mitglied dieser Familie wurde und wird eine derartige Aufmerksamkeit gewidmet. Man könnte mit der vorhandenen Literatur eigene Bibliotheken füllen! Mittlerweile kann man denken der Karpfen ließe sich nur noch mit den modernen Techniken des Boilieangelns fangen. Trotzdem oder gerade vielleicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-6077" title="carp" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/carp.jpg" alt="" width="400" height="180" /></p>
<p>Von allen Friedfischen ist der Karpfen (Cyprinius carpio) der beliebteste Angel- und Speisefisch. Keinem anderen Mitglied dieser Familie wurde und wird eine derartige Aufmerksamkeit gewidmet. Man könnte mit der vorhandenen Literatur eigene Bibliotheken füllen! Mittlerweile kann man denken der Karpfen ließe sich nur noch mit den modernen Techniken des Boilieangelns fangen. Trotzdem oder gerade vielleicht deshalb sind die Methoden der „Alten Art“ immer noch erfolgreich und besonders für einen Einsteiger viel leichter zu erlernen. Außerdem bieten sich so reichliche Gelegenheiten diesen Fisch richtig kennen zu lernen</p>
<p><span id="more-6075"></span></p>
<p><strong>Rute, Rolle und Schnur:</strong><br />
Die Steckrute misst zwischen 300 und 390 cm, verfügt über ein Wurfgewicht von bis zu 80 gr. und hat eine straff progressive Aktion. Die Teilung und der Griff spielt dabei keine besondere Rolle. Mittlerweile gibt es genügend gute, dreiteilige Steckruten mit Korkgriff, die einen Vergleich mit den typischen zweiteiligen Karpfenruten mit ihren geteilten Duplongriffen nicht scheuen müssten. Diese Ruten haben dann eine Testkurve von 2 – 2 ½ lbs., für die traditionellen Methoden und mittlere Entfernungen durchaus ausreichend.</p>
<p>Die Rolle kann gerne eine Freilaufrolle sein und wenigstens 200 Meter einer 30er Monoschnur fassen. Der größere Spulendurchmesser erleichtert auch hier den reibungslosen Ablauf der Schnur und kommt somit der Wurfweite zu gute. Auf die beiden Spulen kommt jeweils 30er und 35er Monoschnur (Für die Gewässer, wo mit größeren Fischen oder mehr Hängerfallen zu rechnen ist.).<br />
Die Schnur sollte möglichst geschmeidig und zugleich abriebfest sein. Karpfenangeln ist Grundangeln. Dabei ist sie besonderen mechanischen Beanspruchungen ausgesetzt.<br />
Die Geschmeidigkeit der Schnur, die gute(!) Bremse der Rolle und die progressive Aktion der Rute gewährleisten, dass auch kapitale Karpfen ohne Verlust im Nahbereich sicher ausgedrillt und schließlich gelandet werden können.</p>
<p><strong>Montage, Haken und Kleinteile:</strong><br />
Die Montage sollte in jedem Fall möglichst einfach und ohne größeren Widerstand freilaufend auf der Schnur angebracht sein.<br />
Das kann entweder mit einem Grundblei oder aber auch mit einer Futterspirale geschehen. Bei sehr weichgründigen Gewässern empfiehlt es sich das Blei an einem frei gleitenden Seitenarm, oder über ein sog. „Antitangle-Röhrchen“ zu montieren. So kann die Schnur nicht mit dem Wurfgewicht in das weiche Sediment einsinken und einen unnötigen Widerstand erzeugen.</p>
<p>Die Haken der Größen 2 bis 10 sollten kurzschenkelig und aus dickerem Material hergestellt werden. Für die robusten Vorfächer, sie dürfen auch gerne aus geflochtenem Material bestehen, gilt grundsätzlich das Gleiche, wie bei anderen Methoden. Lediglich bei Verwendung von Futterspiralen und –körben sollte es nicht länger als 40 cm sein. So befindet sich der Köder immer in unmittelbarer Nähe des Lockfutters.</p>
<p>Eine einfache Grundmontage mit frei gleitendem Birnenblei: (Reihenfolge der Einzelteile)<br />
- Blei auf die Schnur fädeln.<br />
- Gummiperle zum Schutz des Knotens folgen lassen.<br />
- Karabinerwirbel anknoten.<br />
- Vorfach einhängen.</p>
<p><strong>Weiteres Zubehör:</strong><br />
Neben den allgemeinen und bereits bekannten Zubehörteilen kommt dem Kescher eine besondere Bedeutung zu. Ein guter Karpfenkescher kann gar nicht groß und stabil genug sein! Wegen einem zu großen Kescher wurde noch kein Karpfen bei der Landung verloren. Umgekehrt schon unzählige.</p>
<p><strong>Futter und Köder:</strong><br />
Karpfen bevorzugen ein grobes Futter mit einem hohen Anteil von Partikeln. Da wären: Mais, Hanf, Pellets, Körner und Saaten aller Art.<br />
Dem Futter sollte man im Sommer eine fruchtige und gegen den Winter eine herbe Note beibringen. Dazu eigenen sich gut die fertigen Futtermischungen aus dem Fachhandel.<br />
Als Köder kommen zum Einsatz: Dosenmais, gekochter und gequollener Hartmais, Würmer, Brot, Teige, Kartoffeln, aber auch Fleischwurst und Käse!</p>
<p><strong>Fang und Landung:</strong><br />
Zuerst ist es einmal von größter Wichtigkeit, dass man sich gründlich am Gewässer umschaut, wo sich die Karpfen befinden und vor allem wo sie fressen!<br />
Karpfen sind Gewohnheitstiere, die sich auf festen Routen durch das Gewässer bewegen. Sie von diesen Bahnen durch Futtergaben abzubringen ist enorm aufwändig, wenn nicht gar unmöglich.<br />
Karpfen-Zeichen zu erkennen ist mit etwas Übung recht leicht. Der Karpfen macht aus seiner Anwesenheit an einem Platz keinen Hehl. Sie verraten sich u.a. durch Sprünge, dem sog. Rollen, durch deutlich sichtbare Bewegungen der Wasserpflanzen, merkliche Trübungen des Wassers und durch das Aufsteigen größerer, flächiger Blasenteppiche. An diesen Plätzen gilt es die Fische zu füttern und zu beangeln. Lediglich sich gemütlich an der Oberfläche sonnende Fische sind nicht an Fressbarem interessiert. Nicht zu verwechseln mit Karpfen die genüsslich Nahrung von der Oberfläche schlürfen. Sie kann man mit Brotstückchen anlocken und dann mit einer Brotflocke an der freien Leine fangen.</p>
<p>Normalerweise aber nehmen sie ihre Nahrung vom Grund auf und dort gehört auch der Köder hin. Also legt man an einem erkundeten Fressplatz einen Futterplatz an und bringt seinen Köder aus.<br />
Die Rute legt man danach auf zwei Rutenständern ab und hängt einen leichteren Bissanzeiger in die Schnur zwischen dem ersten und zweiten Rutenring ein. Wer will, der benützt zusätzlich einen elektronischen Bissanzeiger. Das ist kein muss, aber er erleichtert doch die Überwachung der Montagen bei einem längeren Ansitz. So bekommt man alle Aktivitäten am Köder mit und der Fisch kann nicht zu tief schlucken. Sobald der Fisch deutlich sichtbar anzieht setzt man den beherzten, dosierten Anhieb und nimmt den Drill auf.</p>
<p>Oft lassen sich Karpfen nach der ersten Flucht bereitwillig ans Ufer ziehen, um dort erst so richtig den Kampf um ihre Freiheit aufzunehmen! Jetzt darf man keine brachialen Versuche unternehmen, die ihn in den Kescher zwingen sollen. In den meisten Fällen verliert man dann den Fisch!</p>
<p>Erst wenn er sich auf die Seite legt und deutlich „weiß“ zeigt führt man ihn behutsam über den ins Wasser gesenkten Kescher und hebt ihn zügig heraus. Niemals mit dem Netz nach dem Karpfen stochern! Eine Berührung kann genügen und der Fisch setzt zu einer letzten kraftvollen Flucht an, die man mit einer Hand an der Rute und an kurzer Schnur kaum parieren kann. Es schadet nicht, wenn man kurz vor der Landung die Bremse der Rolle etwas lockert. Das verschafft Sicherheit, sollte er noch einmal zu einer Flucht ansetzen.</p>
<p>Admin</p>
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		<title>Matchangeln</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Jan 2009 15:57:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herbert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Friedfischangeln]]></category>
		<category><![CDATA[Matchangeln]]></category>
		<category><![CDATA[Montagen]]></category>
		<category><![CDATA[Posen]]></category>

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		<description><![CDATA[Das englische Posenangeln unterscheidet sich ziemlich stark von den Posenmethoden, die auf dem Kontinent gebräuchlich sind. Bei uns wird sehr viel mit Laufposen, vorzugsweise Innenlaufposen, und relativ grobschlächtigen Montagen gefischt. Das Matchangeln ist dagegen wesentlich feiner und präziser auf die Bedingungen und Zielfische abgestimmt. Man versteht darunter das Posenangeln mit längeren (360 &#8211; 480 cm), [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-6090" title="match2" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/match21.gif" alt="" width="236" height="154" /></p>
<p>Das englische Posenangeln unterscheidet sich ziemlich stark von den Posenmethoden, die auf dem Kontinent gebräuchlich sind. Bei uns wird sehr viel mit Laufposen, vorzugsweise Innenlaufposen, und relativ grobschlächtigen Montagen gefischt. Das Matchangeln ist dagegen wesentlich feiner und präziser auf die Bedingungen und Zielfische abgestimmt. Man versteht darunter das Posenangeln mit längeren (360 &#8211; 480 cm), feinen und eng beringten Wurfruten sowie meist sehr feinen Schnüren. Beim klassischen Matchangeln sind 20er Schnüre bereits als sehr dick anzusehen</p>
<p><span id="more-6085"></span></p>
<p>Auch die Posen unterscheiden sich von den bei uns üblicherweise benutzten und eher gedrungenen Formen.<strong> </strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><img class="aligncenter size-full wp-image-6086" title="match1" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/match1.gif" alt="" width="419" height="155" /><br />
</strong></p>
<p>zeigt die klassischen Waggler. Gerade (Straight), mit eingesetzter feiner Antenne (Insert), oder mit einem Auftriebskörper (Bodied) versehene lange und schlanke Posen.<strong> </strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><img class="aligncenter size-full wp-image-6087" title="match2" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/match2.gif" alt="" width="236" height="154" /><br />
</strong></p>
<p>zeigt die moderneren vorgebleiten (Loaded) Waggler. Hier wurde ein Großteil der Tragkraft bereits am Fuß der Pose angebracht. Bei einigen Modellen sogar mit auswechselbaren Gewichten. Man muss nur noch den verbleibenden Rest des Bleies an der Schnur anbringen, damit die Pose perfekt austariert ist. Diesen Posentyp benutzt man vorzugsweise beim Fischen auf größere Entfernungen, da er sehr gut und weit zu werfen ist.<strong> </strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-6088" title="match3" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/match3.gif" alt="" width="400" height="272" /></p>
<p>zeigt die verschiedenen Möglichkeiten die Pose an der Schnur anzubringen.<br />
Feste Montagen ( B, C, D)<br />
D<br />
Hier wird die Pose durch zwei Bleischrote auf der Schnur fixiert. Die beiden Schrote sollten etwa zwei Drittel der Posentragkraft haben.<br />
B<br />
Hier wird die Pose mit einem feinen Drahtbügel, dem sog. Posy Peg und zwei Silikonschläuchen auf der Leine fixiert. Man kann den Draht entweder direkt durch die Posenöse führen, oder wie gezeigt, einen sehr kleinen Karabinerwirbel dazwischen setzen. Das ermöglicht einen schnellen Posenwechsel. Das gesamte Blei wird hier unter der Pose auf der Schnur verteilt.<br />
C<br />
Zeigt eine andere Form des Posenadapters, der vor allem für schwerere Loaded Waggler besonders geeignet ist. Feste Montagen kommen immer da zum Einsatz, wo die Gewässertiefe die Rutenlänge nicht überschreitet. Hier funktioniert sie zuverlässiger und mit weniger Verwicklungen beim Wurf, als die gleitende Montage.</p>
<p>Gleitende Montagen (E, F)<br />
E<br />
Die Abbildung zeigt einen frei auf der Schnur gleitenden Einhänger für den Waggler.<br />
F<br />
Damit man die richtige Angeltiefe einstellen kann, benötigen gleitende Montagen einen Stopper, der auf der Schnur verschiebbar angebracht ist, trotzdem aber nicht verrutscht. Für das Matchangeln sind Fadenstopper am geeignetsten. Sie gleiten auch noch durch die feinen Ringe der Matchrute. Wenn die Öse der Pose zu groß ist muss noch zwischen dem Stopper und der Pose eine Stopperperle aufgezogen werden.</p>
<p>Gleitende Montagen benutzt man, wenn das Gewässer an der Angelstelle tiefer als die Rute lang ist. Dabei ist es sehr wichtig, dass die Pose auch nach unten durch einen kleinen Wirbel, ein kleines Bleischrot, oder einen weiteren Stopper gebremst wird. Der Abstand dieses zusätzlichen Stoppers und der Hauptmenge des Bleies muss größer sein, als die Pose lang ist, sonst kann es beim Wurf öfter zu Verwicklungen mit dem Vorfach und der Schnur kommen.<strong> </strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><img class="aligncenter size-full wp-image-6089" title="match4" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/match4.gif" alt="" width="292" height="369" /><br />
</strong></p>
<p>zeigt eine typische Montage für das Angeln mit einem fest auf der Schnur montierten Straight Waggler. Die Bleimenge wird mit Schroten aufgeteilt auf der Schnur und dem Vorfach angebracht. 2/3 fixieren die Pose auf der Hauptschnur. Das restliche Drittel verteilt sich in kleiner werdenden Schroten zum Haken hin. Das letzte Schrot sitzt dabei etwa 10 &#8211; 15 cm vom Haken entfernt. Das verbessert die Bissanzeige!</p>
<p>Die Tiefe stellt man so ein, dass dieses Signalschrot gerade eben nicht auf dem Grund aufliegt. Das erfordert zwar einige Würfe, um die genaue Tiefe auszuloten, dafür wird der Köder aber vollkommen unauffällig am Grund angeboten. Dies ist eine klassische und sehr fängigen Montage für Rotaugen und alle anderen Fischarten, die ihre Nahrung bevorzugt am Gewässerboden aufnehmen.</p>
<p>Natürlich kann man die Montage auch flache justieren, wenn sich z.B. die Fische im Mittelwasser oder nahe der Oberfläche aufhalten. Beispielsweise Rotfedern.<br />
Beim Matchangeln fischt man auf einem vorher angelegten Futterplatz. Es genügt die Fütterung vorzunehmen und dann die Montage zu fertigen.</p>
<p>Diesen Futterplatz überwirft man grundsätzlich immer um einige Meter und lässt die Montage absinken. Dann senkt man die Rutenspitze unter Wasser und zieht, über die Rolle, die Montage schnell auf den Angelplatz. Dadurch sinkt die Schnur ab und wird somit dem Wind entzogen. Das verhindert lästige Schnur bögen, die einen ordentlichen Anhieb erschweren. Man kann die Schnur zusätzlich sinkend machen, indem man sie vor dem Fischen mit einem feuchten Lappen und etwas Spülmittel entfettet.</p>
<p>Der Biss zeigt sich entweder durch ein Abtauchen der Pose oder dadurch, dass sie sich etwas aus dem Wasser hebt. Das kommt durch den Fisch, der den Köder nimmt und dabei auch das Signalschrot anhebt. Jetzt ist es Zeit den Anhieb zu setzen. Der sollte aber nicht nach oben, sondern schräg nach der Seite erfolgen. Schließlich liegt die Schnur unter der Wasseroberfläche. So kommt er viel direkter beim Fisch an!</p>
<p>Den Fisch führt man nun zügig von der Futterstelle weg, damit dort keine unnötige Unruhe entsteht und seine Artgenossen nicht vergrämt werden. Angesichts der feinen Montagen keschert man beim Matchangeln auch kleinere Fische! Das schont Fisch und Material.</p>
<p>Admin</p>
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		<title>Angeln auf Sicht &#8211; Mit Schwimmbrot auf Karpfen</title>
		<link>http://www.angler-online.de/friedfischangeln/6092_6092.html</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Jan 2009 16:09:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herbert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Friedfischangeln]]></category>
		<category><![CDATA[Anti Tangle Tubes]]></category>
		<category><![CDATA[Hair Rigs]]></category>
		<category><![CDATA[Schwimmbrot]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt beim Angeln eine unglaublich große Vielfalt an möglichen Montagen, Gerätezusammenstellungen und Möglichkeiten einen Köder anzubieten. Gerade beim Karpfenangeln stößt man immer wieder auf besonders ausgefeilte Montagen. Was man diesbezüglich heutzutage im Angelladen alles erwerben kann, geht weit über die, vor ein paar Jahren noch neuartigen, „Hair Rigs“, „Boilies“ und „Anti Tangle Tubes“ , [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-6093" title="Schwimmbrotkarpfen" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/Schwimmbrotkarpfen-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></p>
<p>Es gibt beim Angeln eine unglaublich große Vielfalt an möglichen Montagen, Gerätezusammenstellungen und Möglichkeiten einen Köder anzubieten. Gerade beim Karpfenangeln stößt man immer wieder auf besonders ausgefeilte Montagen. Was man diesbezüglich heutzutage im Angelladen alles erwerben kann, geht weit über die, vor ein paar Jahren noch neuartigen, „Hair Rigs“, „Boilies“ und „Anti Tangle Tubes“ , hinaus</p>
<p><span id="more-6092"></span></p>
<p>Doch auch mit diesen, der Theorie nach ja wirklich makellos durchdachten Montagen, haben nicht nur Einsteiger, sondern auch erfahrene Angler öfters Schneidertage. Das ist bitter, gerade auch deswegen, weil diese Geräte meist auch richtig teuer sind. – Aber es gibt eine Montage, an die viele Karpfenangler gar nicht mehr denken: Das Schwimmbrotangeln. Eine sehr kostengünstige Methode welche an Tagen wenn sie denn fängt, unter Garantie mehr Fische auf die Schuppen legt als jede Grundangelei.</p>
<p><strong>Wann und wo habe ich gute Chancen mit Schwimmbrot?</strong><br />
Von Frühlingsanfang bis Ende des Sommers ist die eigentliche Fangzeit. Mit dem einfachen Grund, dass die Karpfen sich in den warmen Wasserschichten ganz nah der Oberfläche aufhalten. Gerade in kleinen Teichen, wo sich das Wasser schnell erwärmt hat man im Sommer beste Voraussetzungen. Wichtig ist auf jeden fall die Sonne. Nach mehreren völlig wolkenverhangenen Tagen wird man wohl kaum Oberflächenkarpfen antreffen. Wenn aber die Sonne von oben auf’s Wasser knallt, sieht man meist sogar in der prallen Mittagshitzegroße Karpfen unmittelbar unter der Oberfläche stehen, wo sie sich sonnen.<br />
Außerdem eignen sich auf jeden Fall Teiche, wo ältere Leute oder auch Kinder, gern Enten füttern. Dort kennen die Karpfen Brot schon genau und man braucht selbst kaum anzufüttern. Schon oft habe ich gesehen wie eine Ente drauf und dran war, sich eine Brotflocke zu schnappen, im letzten Moment aber zurückwich, weil mit einem großen Schwall ein dicker Rüssel das Brot in die Tiefe zog.</p>
<p><strong>Anfüttern?</strong><br />
Ja, und zwar ganz einfach: Brot in 3-6cm große Stücke schneiden bzw. reißen und dort wo man Fische vermutet (Stand der Sonne beachten), bzw. wo man sie sieht, auf die Oberfläche werfen. Sobald die Karpfen angefangen haben zu fressen, kann man seinen Köder hinterherwerfen.</p>
<p><strong>Welche Gerätezusammenstellung eignet sich?</strong><br />
Da man ja immer noch auf Karpfen angelt braucht man auf jeden Fall eine überaus kräftige Rute um den kampfstarken Fischen im Drill auch gewachsen zu sein. Das Wurfgewicht allerdings braucht nicht sehr hoch sein, da Brot ja gewöhnlich nicht viel wiegt. Dazu eine gewohnt kräftige Rolle mit ausreichend Schnurreserven für die ganze großen „U-Boote“. Die Schnur sollte demnach natürlich auch kräftig gewählt werden, ich verwende eine 0,33er Mono an einem 0,30er Vorfach.</p>
<p><strong>Wie soll ich den Köder anbieten?</strong><br />
An einem kleinen Teich, wo man auch keine großen Wurfdistanzen bewältigen muss, oder auch wenn die Karpfen sich in unmittelbarer Ufernähe aufhalten, reicht es schon, wenn man einen ausreichend kräftigen Karpfenhaken einfach per Vorfach an die Hauptschnur knotet. Der Haken wird durch die Rinde der Brotflocke gestochen, weil er dort besser hält. Nun hält man den Köder kurz ins Wasser, damit er sich voll saugt und man zusätzlich ein wenig Wurfgewicht hat. Dann wird vorsichtig ausgeworfen. Bei ruckartigen Würfen löst sich das Brot im Nu vom Haken.</p>
<p>Wenn man über größere Distanzen angeln muss, zieht man am besten eine kleine, durchsichtige, zu ¾ mit Wasser gefüllte Wasserkugel auf die Hauptschnur. Dann eine mittlere Glasperle und einen kleinen Tönnchen- oder Karabinerwirbel, woran wiederum das Vorfach befestigt wird. Es ist auf jeden Fall von Vorteil, wenn der Fisch Schnur durch die Wasserkugel hindurch abziehen kann und nicht schon vor dem Anhieb den Widerstand der Kugel spürt.</p>
<p>Sollte das Brot absolut nicht am Haken halten, kann man es auch in Würfel schneiden, mit dünner Angelschnur paketartig einschnüren und anschließend den Haken in die Schnur einknoten, so dass er praktisch lose neben dem Köder hängt, so wie es Boilieangler auch kennen.</p>
<p>Sollte die Schnur nach dem Auswurf zu sehr absinken, so lohnt es sich die Schnur mit Schnurfett minimal einzufetten, so dass sie auf der Oberfläche liegen bleibt.</p>
<p><strong>Wie verhalte ich mich vor dem Drill?</strong><br />
Nach dem Auswurf lässt man den Bügel an der Rolle gleich geöffnet so dass der Karpfen nach dem Biss erstmal ungehemmt Schnur abziehen kann.<br />
Den Biss sieht man ja deutlich sobald das Brot mit einem Platsch an der Oberfläche verschwindet. Nun wartet man 10-20Sekunden und lässt den Fisch abziehen. Dann wird schnell der Bügel geschlossen und man setzt eine kurzen, kräftigen Anhieb.</p>
<p>Es gibt in meinen Augen keine spannendere Angelmethode, für Friedfische, als die Schwimmbrotangelei. So einfach, aber so mitreißend. „Angeln auf Sicht“ hat eben einen besonderen Reiz.<br />
Wenn man einen dicken Rüssler schon vorneweg sieht, oder man direkt mitverfolgen kann, wie ein gewaltiger Schuppi sich erst das Brot schnappt und anschließend zügig von dannen zieht, kann man schon ahnen was für ein Drillerlebnis einem kurz bevorsteht</p>
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		<item>
		<title>Modernes Feederfischen</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Jan 2009 15:23:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herbert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Friedfischangeln]]></category>
		<category><![CDATA[Angelplattform]]></category>
		<category><![CDATA[Feederarm]]></category>
		<category><![CDATA[Futterteppich]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Angeln mit der Feederrute gehört, wohl nicht zuletzt wegen der Masse an möglichen Fängen, zu einer der beliebtesten Angelmethoden. Das Feedern wird von einigen Anglern, den sogenannten Hegefischern jedoch auf einem ganz anderen Niveau betrieben, als von den Wochenendanglern Zunächst möchte ich kurz die Ausrüstung der Profis und deren Vorgehensweise beim Fischen erklären. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><strong><img class="aligncenter size-medium wp-image-6103" title="mofe3" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/mofe31-300x185.jpg" alt="" width="300" height="185" /><br />
</strong></p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">Das Angeln mit der Feederrute gehört, wohl nicht zuletzt wegen der Masse an möglichen Fängen, zu einer der beliebtesten Angelmethoden. Das Feedern wird von einigen Anglern, den sogenannten Hegefischern jedoch auf einem ganz anderen Niveau betrieben, als von den Wochenendanglern</p>
<p><span id="more-6096"></span></p>
<p>Zunächst möchte ich kurz die Ausrüstung der Profis und deren Vorgehensweise beim Fischen erklären.<br />
Das Wichtigste für das moderne Feederfischen ist wohl die Aluminium Plattform, auf der man mit seiner Sitzkiepe Platz nimmt. Diese, auch als Stippplattform bekannte Sitzhilfe hat mehrere Vorteile. (Einfache Plattformen ohne Zubehör findet man schon für ca. 80,- € im Handel). Zunächst sitzt der Angler immer gerade und hat auf Grund der in der Höhe verstellbaren Füße keinerlei Probleme mit der Uferbeschaffenheit um die optimale Sitzposition zu finden.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-6097" title="mofe1" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/mofe1.jpg" alt="" width="400" height="294" /></p>
<p>Bei Bedarf kann die Plattform sogar im Wasser aufgestellt werden. So ist beim Distanzfischen der eine Meter mehr schon garantiert. Ein weiterer wichtiger Vorteil so einer Plattform ist, dass man für fast alle Modelle einen Satz Reifen bekommt, mit der die Plattform auf dem Weg zum Angelplatz als Transportkarre dienen kann.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-6098" title="mofe2" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/mofe2.jpg" alt="" width="400" height="282" /></p>
<p>Der größte Vorteil einer Plattform ist wohl ihre Ausbaufähigkeit. Mit verschiedenen Adaptern werden sowohl der Setzkescher an die Plattform montiert, als auch der sog. Feederarm.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-6099" title="mofe3" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/mofe3.jpg" alt="" width="400" height="247" /></p>
<p>Der Feederarm ist eine meist telekopierbare Alu-Stange, an deren Ende eine Rutenauflage befestigt ist. Der Vorteil des Feederarms ist, dass die Spitze der Feederrute bei Bedarf (z.B. starker Wind) bis zu 1-2 cm über der Wasseroberfläche herangeführt werden kann.</p>
<p>Zusätzlich gibt es noch Futterwannen und Köderpaletten zum anbringen.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-6100" title="mofe4" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/mofe4.jpg" alt="" width="400" height="179" /></p>
<p>Diese können bei starkem Sonnenschein auch noch durch Mini Sonnenschirme vor dem Austrocknen geschützt werden. Wer es etwas bequemer mag, bekommt natürlich noch separate Fußpodeste zu kaufen.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-6101" title="mofe5" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/mofe5.jpg" alt="" width="400" height="366" /></p>
<p>Um das Ganze noch etwas luxuriöser zu gestalten, können selbstverständlich auch Beistelltische an die Plattform montiert werden.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-6102" title="mofe6" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/mofe6.jpg" alt="" width="300" height="264" /></p>
<p>Wenn man bei dem Angelausflug neben dem Feedern eventuell auch Stippen möchte, bekommt man selbstverständlich noch eine Vielzahl an Zubehör, welches wiederum ebenfalls an die Plattform montiert werden kann.</p>
<p>In Kombination mit einer Sitzkiepe, vollgestopft mit Zubehör ist nun gewährleistet, dass der moderne Feederfischer “seine zur furchteinflößenden Festung ausgebaute Plattform die ganze Angelsession nicht mehr verlassen muss. (Wer muss schon aufs Klo!?) Ob ein solcher Aufwand für den Wochenendangler nun nötig ist, muss jeder für sich entscheiden. Ich für meinen Teil sitze lieber in einem gemütlichen Karpfenstuhl und laufe während der mehrstündigen Angelsession auch gerne mal 2-3 Schritte.</p>
<p>Trotzdem liefern uns die Hegefischer einige Wertvolle Kniffe, die auch ohne großen finanziellen Aufwand von dem normalen Feederfischer übernommen werden können.</p>
<p>Zum einen sind es die vielen Anfütterungstaktiken, zum anderen sind es die schon fast unverzichtbaren Haken-Köder Dips. Beim Feedern muss oft auf große Distanz gefischt werden. Um immer die gleiche Wurfweite zu erzielen, dient der wohl praktischste und einfachste Trick.</p>
<p>Die Schnur wird nach dem Auswerfen bei der gewünschten Weite einfach in den Schnurclip der Rolle eingespannt. Das Auswerfen muss danach mit etwas Gefühl erfolgen und man sollte mit der Rutenspitze in Richtung Wasser deuten, damit das abrupte Bremsen durch den Schnurclip bestmöglich abgefedert wird.</p>
<p>Es sollte NUR mit dem Futterkorb angefüttert werden. Diese Regel sollte unbedingt beachtet werden, denn sie macht Sinn. Erstens ist es ab einer gewissen Distanz unmöglich per Hand das Futter ins Wasser einzubringen und zweitens ist auch auf kürzere Distanz das Füttern per Korb wesentlich genauer. Zudem kommt, das die Futterportionsgröße aus einem Futterkorb ersten immer gleichgroß und zweitens optimaler für die Teppichbildung und das Auflöseverhalten des Futters ist.</p>
<p>An dieser Stelle ist es Sinnvoll, kurz auf die Beschaffenheit des Futters einzugehen. Zum Futter nur soviel, dass es grob und hell (gelb) und absolut Protein frei seien sollte.</p>
<p>Das ganze hat mehrere Gründe:<br />
Der Wettkampfangler möchte aus seiner Natur heraus möglichst nur große Fische fangen, um auf das maximale Gewicht zu kommen. Also ist es wichtig, den kleinen Fischen das Leben schwer zu machen. Die kleinen Fischchen meiden die gelben bzw. hellen Futterteppiche aus dem einfachen Grund, dass sie dort für die Räuber einfacher auszumachen sind. Zumal werden die kleinen Fische durch die groben Partikel oft überfordert, und die dicken Brassen stehen richtig drauf, wenn sie was zu beißen “haben und nicht nur eine feine Pampe einsaugen müssen.</p>
<p>Ins Futter gehören KEINE Maden. Viele, die bei jedem Feedern mindestens einen halben Liter Maden ins Futter kippen werden mich jetzt für verrückt erklären, aber auch das macht Sinn. Nicht nur das die Maden sich im Futtereimer meist eh nur am Boden sammeln, wenn man die Maden im Futter hat kann man nicht mehr mit ihnen taktieren. Ein wichtiger Joker im Spiel ist verschenkt. Die Maden sollten direkt in den Futterkorb gegeben werden, je nach Gegebenheiten nur 3-8 Stück.</p>
<p>Maden sättigen die Lieben Brassen leider sehr schnell, weshalb sie sparsam eingesetzt werden sollten. Zudem kommt, das wir ja schließlich mit Maden am Haken fischen, und wenn man keine Maden direkt im Futter hat, ist der Hakenköder etwas besonderes für die Fische. Die paar Maden pro Korbfüllung halten die Fische derweil bei Laune. Caster werden von vielen Anglern unterschätzt&#8230;.diese Proteinbomben sind allerdings das Non + Ultra an Köder des modernen Feederfischens. Soviel sollte zum Thema Futter erstmal genügen.</p>
<p>Fahren wir mit der Technik des Anfütterns fort. Da wie oben bereits gesagt, das Futter nur mit dem Korb eingebracht werden sollte, ist es erforderlich alle 2-3 Minuten neu einzuwerfen. Das Futter muss sich in dieser Zeit natürlich aus dem Korb gelöst haben. Da zunächst mal eine gewisse Menge Futter eingebracht werden muss, verbinden die Fische ziemlich schnell das Aufschlagen des Futterkorbes auf die Wasseroberfläche mit Fressen, wie Schulkinder die Schulglocke mit der Pause. Man kann in diesem Fall von einer klassischen Konditionierung sprechen.</p>
<p>Der Futterteppich sollte möglichst klein gehalten werden. Benutzt man den Schnurclip, um die Distanz festzulegen, ist das Auftreffen des Korbe auf dem Grund schon in 2 von 3 Dimensionen Festgelegt, Da wir immer in der gleichen Entfernung angeln, können wir davon ausgehen das es dort immer gleich tief ist. Jetzt müssen wir nur noch darauf achten, immer an die gleiche Stelle zu werfen, und nicht mal 3 Meter weiter links, oder 3 Meter weiter rechts. Das würde die ganze Mühe zu nichte machen. Ein sehr kleiner Teppich hat den riesigen Vorteil, dass die Fische in eine Art Futterneid verfallen, wenn sie sich nicht auf einem großen Teppich aus dem Weg gehen können. Der durch die reduzierte Madenanzahl eh schon attraktive Hakenköder wird sehr oft noch aufgewertet, d.h. der Hakenköder wird in konzentrierten Geschmacksstoff gedippt, oder mit diesem bestrichen.</p>
<p>Die Geschmacksrichtungen dabei können sehr vielfältig sein. Bei mir haben sich die Geschmacksrichtungen Leber und Erde als sehr fängig erwiesen. Die Dipps kann man häufig schon so kaufen Viele Anbieter bieten ihre Produkte sowohl in Dipp-Gläschen mit einer großen Öffnung, sowohl auch in Pinsel-Fläschchen an. Ich bevorzuge die Dipp Flaschen. Wenn der Händler vor Ort keine speziellen Feeder Dips anbietet, Kann man auch getrost zu Boilie Flavour greifen. Auch die kleinen Konzentrat Fläschchen von Top-Secret sollte man fast überall bekommen. Aufgrund ihrer Form eignen sich diese allerdings nicht zum dippen, in der Apotheke kann man sich allerdings für einige Cents geeignete Fläschchen mit Schraubverschluss besorgen. Um die Dips wird Mittlerweile mindestens genau so ein Hype wie um das Futter betrieben und das nicht ohne Grund.</p>
<p>Beachtet man diese Tipps, so sind mit 2 Mann Fänge von bis zu 130 Kg in 5 Stunden möglich. (Zammataro und Krawczyk in der Maas bei Meerum).</p>
<p>Bei Hegefischen wird heute fast ausschließlich mit geflochtener Schnur gefischt. Dies hat auch seine Gründe. Z.B. das sich auf Distanz nur mit geflochtener Schnur gut der Anschlag setzten lässt. Die Geflochtene hat allerdings auch ihre Nachteile, z.B. das sie über keinerlei Dehnung verfügt. Das wiederum macht den Anschlag zu einer heiklen Angelegenheit, wenn man mit Vorfächern um die 0,14 mm fischt. Diese Vorfächer halten einem beherztem Anschlag an einer geflochtenen Schnur oft nicht stand. Deshalb verwenden immer mehr Angler mittlerweile eine 10 m lange, Monofile Schlagschnur.</p>
<p>Auch die Verwendung von Glasfaserspitzen bringt dem Angler einige Vorteile bei der Bisserkennung.</p>
<p>Die am häufigsten verwendete Montage ist die Schlaufenmontage, auf die ich an dieser Stelle nicht weiter eingehen möchte, da sie bereits erstklassig in der Angler-Online Datenbank erklärt ist.</p>
<p>Sicherlich kann und will sich nicht jeder eine Plattform wie die Profis zulegen, aber ich denke, dass man doch den einen oder anderen einfachen Tipp von ihnen übernehmen kann, auch wenn jeder einzelne ausprobieren muss, ob sich die Techniken für den Freizeitbereich geeignet sind.</p>
<p>Noch mehr Erfolg mit der Feederrute wünscht euch Feederking</p>
<p>Alle Bilder mit freundlicher Genehmigung von Mosella.</p>
<p>Tobias Buschmann</p>
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		<title>Grundlagen zum Thema Futter</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Jan 2009 15:50:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herbert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Friedfischangeln]]></category>
		<category><![CDATA[Caster]]></category>
		<category><![CDATA[lebend Köder]]></category>
		<category><![CDATA[Oberflächenfutter]]></category>
		<category><![CDATA[Partikelköder]]></category>

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		<description><![CDATA[Längst ist das Futter des Anglers kein Zufallsprodukt mehr. Das Futter muss perfekt an den Zielfisch, das Gewässer, das Wetter und die Jahreszeit angepasst werden. Trotzdem sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Es muss nicht unbedingt immer das teure Fertigfutter aus dem Angelgeschäft sein, was nicht heißen muss, dass ich die Fängigkeit dieser Mischungen bezweifeln [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-6116" title="Hanf-trocken-300x225" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/Hanf-trocken-300x2253.jpg" alt="" width="300" height="225" /></p>
<p>Längst ist das Futter des Anglers kein Zufallsprodukt mehr. Das Futter muss perfekt an den Zielfisch, das Gewässer, das Wetter und die Jahreszeit angepasst werden.</p>
<p><span id="more-6113"></span></p>
<p>Trotzdem sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Es muss nicht unbedingt immer das teure Fertigfutter aus dem Angelgeschäft sein, was nicht heißen muss, dass ich die Fängigkeit dieser Mischungen bezweifeln möchte. Aber Erfolg wird man haben, wenn man sich aus der Menge heraushebt, selbst sein Futter kreiert und neue Zusätze ausprobiert. Durch ständige Verbesserungen schafft man sein ganz persönliches Futter.</p>
<p>Nicht nur Friedfische, sondern auch Raubfische lassen sich erfolgreich anfüttern. Mit diesem Bericht versuche ich euch bei der Futterwahl zu helfen.<br />
Das Gewässer erkunden:<br />
Doch was tun, wenn man über das Gewässer nicht viel weiß?<br />
Die beste und zeitsparendste Lösung wäre natürlich ein erfahrener Angler, der schon längere Zeit an dem Gewässer fischt, viel darüber weiß und, ganz wichtig, sein Wissen auch weitergibt.</p>
<p><strong>Loten:</strong><br />
Hat man so einen Angler nicht zur Hand, hilft das Loten oft weiter. Nicht nur die Gewässertiefe kann man ermitteln, sondern auch die Beschaffenheit des Grundes. Beispielsweise bei Schlammgrund lotet man zweimal an der gleichen Stelle, mit verschieden schweren Lotbleien. Das Erste sollte sehr leicht sein &#8211; es sinkt dadurch nicht in den Schlamm ein. Das zweite Lotblei sollte so schwer sein, dass es durch den Schlamm, bis zum Grund absackt. Die Differenz der beiden Werte ist die Dicke der Schlammschicht. Ist kein Schlamm am Grund, erhält man zweimal den selben Wert.</p>
<p>Man sollte sich vor dem Angeln immer genügend Zeit für die Erkundung des Gewässers nehmen. So können eventuelle Gräben, Flachwasserstellen, Krautbänke oder Äste im Wasser festgestellt werden</p>
<p>Wie ist die Fließgeschwindigkeit bzw. möchte ich an stehenden Gewässern angeln?<br />
Welchem Zielfisch möchte ich nachstellen?<br />
Wie ist die Beschaffenheit vom Gewässergrund?<br />
usw.</p>
<p><strong>Hier sind einige Beispiele:</strong><br />
Oberflächenfutter sollte besonders leicht sein, nur eine geringe Klebkraft besitzen und beim Aufprall auf die Wasseroberfläche sofort auseinander fallen. Eine geringe Bindung kann entweder durch sehr wenig oder sehr viel Wasser (als Brei) entstehen. Eine Futterwolke entsteht.</p>
<p>Vor allem an flachen Seen mit dicken Schlamm am Grund wird oft der Fehler gemacht, dass das Futter viel zu schwer ausfällt. Das Futter sollte auch hier schon an der Oberfläche zerfallen und dann langsam zum Grund sinken. Ansonsten sinken die ganzen Futterballen in den Schlamm und werden logischerweise nicht oder nur schwer von den Fischen gefunden.</p>
<p>Für mäßig bis schnelle Fließgeschwindigkeiten und unregelmäßigen Steingrund sollte sich das Futter schneller auflösen. Aber nicht davon driften.</p>
<p>Für mäßig bis schnell fließende Flüsse mit glattem Sand- oder Kiesboden ist ein schweres, gut bindendes Futter angemessen. Die Ballen sinken schnell zum Grund und lösen sich dann langsam auf. Bei langsamer Fließgeschwindigkeit wird Sand (aus dem selben Fluss), feiner Aquarienkies oder Lehm (Wolken bildend, kein Nährwert) in das Futter eingebracht.</p>
<p>Feederfutter sollte nicht zu stark binden und auch nicht zu stark in den Korb gepresst werden. Es sollte sich am Grund angekommen gut lösen können. Zum Testen, ob die benötigte Bindekraft erreicht ist, lässt man den Futterballen aus etwa einem Meter in die Futterschüssel fallen. Diese Höhe sollte der Ballen überstehen.</p>
<p>Futter für The Method sollte viel stärker binden. Auch wenn eingeholt wird, muss noch reichlich Futter an dem „The Method“-Blei haften.</p>
<p>Die nächste Frage, die sich sicher stellt, dreht sich um die Farbe des Futters. Mit Futter- oder Boilliefarben in hochkonzentrierter pulvriger oder flüssiger Form sind besonders ergiebig und auch nahezu in jedem Angelladen zu kaufen. Lebensmittelfarbe aus dem Supermarkt, ist die günstigere Alternative. Auf diesem Gebiet wird man auf sehr unterschiedliche Meinungen treffen. Manche Angler färben das Futter so, dass es möglichst an den Grund angepasst ist (schwarz, braun&#8230;), andere mischen sich ein Futter, das sofort ins Auge “sticht”(rot, gelb,&#8230;).</p>
<p>Bei den vorsichtigen Schleien ist mein Favorit ganz klar das an den Grund angepasste Futter, aber bei manchen Fischarten wird man mit solch einem Futter beobachten können, dass verstärkt kleinere Fische beißen. Die kleinen Fische fühlen sich auf dem unauffälligen Futter vor Räubern sicher. Auf dem hellen, farbigen Futter werden sie hingegen sehr schnell von Hechten, Waller, Zander usw. erspäht. Sie suchen also lieber das Weite. Gerade für den gezielten Fang, kapitaler Fische würde ich zu rotem Futter raten. Wenn auf algenfressende Fische (z.B. Nase und Meeräsche) geangelt wird, ist grünes Futter der absolute Hit!</p>
<p>Nun zum letzen Punkt, der Körnung des Futters. Grundsätzlich sollte man beachten, dass Kleinfischfutter besonders fein und Futter für größere Fische (wobei dieser Begriff relatv gesehen werden muss) gröber sein sollte. Verschiedene Partikel und andere grobe Bestandteile peppen das Futter nicht nur auf, sondern erzielen genau diesen Effekt. Im Winter können auch nur Partikel wie Hanf als Futter dienen. Kokosflocken, Haferflocken, Cornflakes, Daphnien getrocknet&#8230; haben die Eigenschaft, dass sie im Wasser vom Grund aufsteigen. Das reizt die Fische zwar, aber ist das nicht erwünscht sollten diese Bestandteile einen Tag vorher eingeweicht werden, mit warmem Wasser.</p>
<p><strong>Aroma verbessern:</strong></p>
<p>Natürlich aromatisieren:<br />
Das Aroma des Futters lässt sich zum einen durch natürliche Lebendköder wie Maden, Mistwürmer, Zuckmückenlarven, zerschnittene Dendrobenas oder Tauwürmer verbessern.<br />
Zum Zerschneiden sind natürlich spezielle Wurmscheren perfekt, aber auch mit dem Messer ist es machbar.</p>
<p>Maden, je nach Einsatzgebiet:<br />
frisch = sinkend, bringen Bewegung ins Futter, reizen<br />
schwebend = Zwischenzustand von sinkender Made zum schwimmenden Caster<br />
schwimmend = Caster (rote Farbe)<br />
Caster geben am Besten ihren Geschmack ab, wenn man sie zerquetscht und in die Futterballen einarbeitet. Eine gute Lösung für das Flussfutter, wegen der zustätzliche Bindung der zerquetschen Caster. Die Maden von den Spänen befreien, und dass der Ammoniak-Geschmack völlig verschwindet werden die Maden noch mit gepudert.</p>
<p>Lebendfutter kann fast immer dem Futter beigemischt werden, aber vorsicht mit der Dosierung! Die aufgeführten Köder enthalten viel Protein, das bedeutet auch, dass das Futter die Fische schneller sättigt. Beißen die Fische gut, kann der Lebendköderanteil erhöht werden. Kommen viele große Fische wie Karpfen und Schleien vor, muss der Anteil der “lebenden Proteinbomben” dementsprechend höher ausfallen. Im Winter ist dieser Anteil jedoch sehr gering zu halten, da im Winter ohnehin wenig Futter aufgenommen wird.<br />
&#8230;durch Lockstoffe, Booster, Sprays usw.:<br />
Natürlich kann man auch mit künstlichen Lockstoffen, Booster und Sprays die Attraktivität des Futter peppen. Aber immer sparsam mit den hochkonzentrierten Aromen haushalten! Lockstoffe sind schnell mal überdosiert und anstatt des Lockeffekts, tritt ein Schreckeffekt auf. Unbedingt auf die Dosierhinweise auf der Flasche achten und lieber weniger ins Futter mischen.</p>
<p>Beim Feederfischen, kann man auch den befüllten Futterkorb noch mit einem Spray behandeln.</p>
<p><strong>Welche Aromen zu welcher Zeit?</strong><br />
Als Faustregel sollte man sich merken: Warmes Wasser &#8211; süßes Aroma, kaltes Wasser, herbe Aromen. Aroma-Mehle aus Forellenpellets, Frolic, oder Katzenfutter, die auch eher herzhaft sind, sind auch im Sommer absolut fängig. Im Winter sind auch besonders scharfe Aromen zwar genauso ungewohnt wie beispielsweise ein Fisch-Erd-Aroma im Sommer, aber sehr fängig.</p>
<p><strong>Die Futtermenge:</strong><br />
Für die Futtermenge gibt es kein Standard! So verschieden wie die Zielfische, Gewässer, Jahreszeiten sind kann man hier nur schlecht Angaben machen. Manchmal reicht eine Hand voll Partikel, ein anderes mal sind 3l Grundfutter noch lange nicht genug. Manche Angler werfen gleich zu Beginn alle Futterbälle an den Futterplatz und füttern dann nichts mehr. (besonders bei Schleien zu empfehlen) Andere füttern anfangs 2-3 apfelsinengroße Futterballen und schießen dann stetig Maiskörner oder Maden nach, wieder andere füttern völlig gleichmäßig. Aber die Beißreaktion der Fische ist da das beste Maß. Da muss man experimentieren.</p>
<p>Last but not least&#8230;</p>
<p><strong>Futter vorbereiten:</strong><br />
Alle Mehle in einen runden Futtereimer oder eine runde Schüssel geben<br />
Bei rechteckigen oder quadratischen Schüsseln bleiben Rückstände in den Ecken</p>
<p>Mit Flüssigkeit langsam befeuchten. Wer dies nur mit Wasser machen will, sollte Wasser aus dem Gewässer nehmen, an dem gefischt wird. Dann eignen sich Spray-Flaschen sehr gut. Ich befeuchte mein Futter aber am liebsten mit dem Kochwasser der Partikel. (z.B. Hartmais, Mohn, Kichererbsen&#8230;) So ist das Aroma schon eingebaut. Wenn diese Flüssigkeit noch warm über das Futter verteilt wird, entwickelt es ein besonders gutes Aroma. Flüssiglockstoffe werden auch in Flüssigkeiten gelöst (Wasser) und unter das Futter gemischt. Aromen in Pulverform werden logischerweise unter die Mehle gemischt. Bei Dann lässt man das Futter einige Minuten ruhen. Dieser Vorgang sollte etwa 20-30min. dauern. Das Futter saugt sich dann besser voll und muss gegebenenfalls noch einmal nach befeuchtet werden. Das Futter wird ordentlich gemischt. Dies kann man auch mit einem Akkubohrer und einem speziellen Aufsatz machen um das perfekt gemischte Futter zu erreichen. Das Sieben nicht vergessen. Macht man das nicht, entstehen Klumpen und das hat vor allem am Fluss große Nachteile, da ein Teil des Futter abdriften wird. Auch am See sollte das Futter gleichmäßig sein. Siebe gibt es mit unterschiedlichen Maschenweiten und Ausführungen. Dann können auch endlich die Partikel untergemischt werden. Das könnten Dosenmaiskörner, Erbsen oder auch die oben angesprochenen Lebendköder sein.</p>
<p>Es ist immer gut, wenn auch der Hakenköder im Futter enthalten ist.<br />
Die Besonderheiten bei der Zubereitung der Partikelköder, wird in der nächsten Ausgabe zu lesen sein.</p>
<p>In der nächsten Ausgabe wächst dieser Grundlagenbericht zu einer Futterdatenbank. Nach dem Grundfundament des Anfütterns werden dann konkrete Futterrezepte zu sehen sein. Natürlich werden auch die einzelnen Zutaten mit Wirkung und Eigenschaften extra erklärt. Hakenteige werden auch erklärt.<br />
Die Futterdatenbank wird anschließend im Portal für euch zur Verfügung stehen.</p>
<p>Leo</p>
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		<title>Winterrotaugen im Hafen</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Jan 2009 15:36:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herbert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Friedfischangeln]]></category>
		<category><![CDATA[Feststellpose]]></category>
		<category><![CDATA[Pinkie]]></category>
		<category><![CDATA[Schlaufenknoten]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute nehme ich Euch mit auf die winterliche Jagd nach Rotaugen. Ich habe mir diesen Fisch ausgesucht, da jeder weiss, der mich kennt, dass ich beim Angeln möglichst oft &#8220;Biss&#8221; vor mich hin murmeln möchte. Obwohl so ein Industriehafen weiß Gott kein schöner Anblick ist, sollte jeder der die Möglichkeit hat einmal hier sein Glück [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-6109" title="Rot-300x225" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/Rot-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></p>
<p>Heute nehme ich Euch mit auf die winterliche Jagd nach Rotaugen. Ich habe mir diesen Fisch ausgesucht, da jeder weiss, der mich kennt, dass ich beim Angeln möglichst oft &#8220;Biss&#8221; vor mich hin murmeln möchte. Obwohl so ein Industriehafen weiß Gott kein schöner Anblick ist, sollte jeder der die Möglichkeit hat einmal hier sein Glück versuchen. Nicht umsonst wurde im Neusser Hafen so manches Mal die Deutsche Meisterschaft ausgeangelt!</p>
<p><span id="more-6108"></span></p>
<p>Wer zum ersten Mal in einem unbekannten Hafen angeln will, sollte nach Möglichkeit einheimische Angler nach den &#8220;Hot-Spots&#8221; befragen oder die Augen aufhalten. Prinzipiell wird es sich bei jedem Hafen um ein künstlich geschaffenes Gewässer handeln, wobei in den eigentlichen Hafenbecken nahezu Stillwasserbedingungen herrschen. Dennoch ist hier Angelplatz nicht gleich Angelplatz. Unbedingt zu bevorzugen sind folgende Stellen: Anlegestellen von Schiffen an Futtermittelfabriken oder Ölmühlen. Hier fallen immer Sojaschrot oder Mais, Weizen oder andere Getreidekörner ins Wasser und es entstehen wahre Fischfutterplätze. Im Winter sollte man genau darauf achten, ob man an Ölmühlen Warmwasserausflüsse findet (diese leiten das Spülwasser aus den Mühlen &#8211; heutzutage gereinigt) in das Hafenbecken. Hat man einen solchen Platz gefunden ist man quasi direkt am Fisch.</p>
<p><strong>Nun kurz zum Gerät und zur Taktik:</strong></p>
<p>Da sich die Fische im Winter aus den Fließregionen der Flüsse in die Stilllwasserzonen zurückziehen, bietet unser Angelplatz im Hafen natürlich optimale Bedingungen. Wenn man jetzt das Verhalten der Fische ein bisschen berücksichtigt, ergibt sich die Methode der Wahl nahezu von selbst. Im Winter sind die Fische als wechselwarme Tiere aufgrund der niedrigen Wassertemperaturen nicht so aktiv, sie fressen aber dennoch, jedoch nur wenig. Für uns bedeutet das, dass wir unseren Fisch in Grundnähe suchen sollten, da dort das Wasser im Winter am wärmsten ist. Unser Köder muss ruhig liegen und zwar direkt in der Futterspur und die Montage muss so fein wie möglich sein, um die spitzen Bisse der trägen &#8220;Winterfische&#8221; zuverlässig anzeigen zu können. Die optimale, weil ruhigste Köderführung erreichen wir, indem wir direkt unter der Rutenspitze fischen, dass bedeutet wir entscheiden uns heute für die unberingte Stipprute. Ich bevorzuge für diese Angelart die unberingte Stippe, da wir im Winter nicht mit Karpfen rechnen können und für unseren heutigen Zielfisch ist es ohnehin die Methode der Wahl. Wenn irgend möglich rate ich zum Einsatz von Steckruten, da man mit diesen mit verkürzter Schnur angeln kann und die verkürzte Schnur ist im Winter besonders wichtig, damit wir immer einen direkten Draht zum Köder haben und auch vorsichtig nuckelnde Flossenträger prompt anschlagen können. Unter verkürzter Schnur versteht man das Fischen mit einer Schnur, die maximal einem Meter länger ist als die Wassertiefe. Z.B. haben wir eine Wassertiefe von 2,8 m und der Fisch steht 8 m vom Ufer entfernt, dann benutzen wir trotzdem nur eine Schnur von maximal 3,8 m Länge. Jetzt müsste man schon artistisch veranlagt sein, um an einer Teleskoprute einen gehakten Fisch zu lösen, da ich vom zusammenschieben der Rute mit Fisch an der Leine nur dringend abraten kann! Neme ich jetzt aber zum Beispiel eine Teleskoprute von 8 oder 9 m Länge habe ich an der oben beschriebenen Angelstelle einen Schnurbogen von 5,2 bis 6,2 m auf dem Wasser liegen und dieser Schnurbogen bewirkt eine solche Verzögerung, dass man einen vorsichtig beissenden Fisch kaum anschlagen kann. Fischt man nun mit einer Steckrute und verkürzter Schnur, kann man beim Beködern oder Abhaken eines Fisches einfach soviele Teile von der Rute abstecken, bis man ohne Verrenkungen an den Haken gelangen kann.</p>
<p>Im übrigen sollte man auch als stolzer Besitzer einer 14 Meter langen Rute nicht direkt in der Maximalentfernung anfangen zu fischen, da die Fische die Eigenschaft haben nach einiger Zeit (und einigen herausgefangenen Exemplaren) weiter vom Ufer wegzuschwimmen, und dann kommt man nicht mehr an sie heran, was ja schade wäre.</p>
<p><strong>Gerät genauer betrachtet:</strong></p>
<p>Wie oben beschrieben verwenden wir nach Möglichkeit eine leichte Steckrute (Put-In oder Pull-Over Verbindungen nach Geschmack). Daran befestigen wir (am einfachsten und &#8220;tüddelfreiesten&#8221; gelingt dies mit einem an der Rutenspitze angeklebten &#8220;Stonfo&#8221;) unsere Hauptschnur die ca. 0,5 m länger sein sollte als die Wassertiefe an unserem Angelplatz. Auf der Hauptschnur befestigen wr eine leichte Feststellstippose ca. 0,5 bis 1 Gramm Tragkraft je nach Wassertiefe und Strömung. Ich verwende als Hauptschnur 0,12 oder 0,10er Damyl. Ans Ende der Hauptschnur kommt ein doppelter Schlaufenknoten, hieran schlaufen wir dann unser Vorfach ein. Auf die Hauptschnur kommt dann eine abgestufte Bebleiung, die der tragkraft der Pose entspricht. Das Vorfach kann ruhig 50 cm lang sein und es ist egal ob fertig gekauft oder selbst gebunden. Die Hakengröße richtet sich nach dem Beissverhalten der Fische und dem verwendeten Köder. Ich beginne im Winter meist mit Hakengröße 12 und 2 Maden und sehe zu was passiert. Beissen die Fische gierig kann man ggf. auf Hakengröße 10 und 3 Maden hochgehen, lutschen die Fische die Maden aus geht man auf kleinere Haken und 1 Made oder 2 Pinkies oder auch nur 1 Pinkie herab.</p>
<p>In jedem Fall nehme ich immer meine Hakenlösezange und drücke die Widerhaken am Angelhaken platt, da ich die Fische möglichst schnell und schonend vom Haken kriegen will und aufgrund der bei dieser Angelart ständig gestrafften Schnur gibt es so gut wie nie Aussteiger. Unbedingt rate ich zum Einsatz eines möglichst langen Unterfangkeschers mit flachem Wettkampfnetz (ultraleicht und bis 4 oder 5 m Länge für relative kleines Geld erhältlich). Wo es erlaubt ist sollte man in jedem Fall einen großen geräumigen Setzkescher verwenden (minimal 50 cm Durchmesser und mindestens 3 m lang, je länger je besser!). Durch den Einsatz des Setzkeschers verhindern wir die Unruhe und Panik im Schwarm, die gehakte und wieder zurückgesetzte Fische dort verbreiten und ermöglichen uns bessere Fänge.</p>
<p><strong>Futter und Hakenköder:</strong></p>
<p>Beim Stippen ist Anfüttern oberste Pflicht, sogar im Winter! Ich mische mir mein Futter immer selber, obwohl es hervorragende Fertigmischungen gibt. Mein Winterfutter für Rotaugen im Hafen sieht wie folgt aus:</p>
<p>Paniermehl ca. drei kg, 500 gr. geröstetes Hanfmehl, 1 Beutel La Sirene X 21, etwas Coprahmelasse und ca. 20 gr. Lebkuchen- oder Spekulatiusgewürz (Rotaugen lieben es würzig). Vor dem Anmischen die trockenen Bestandteile sieben und dann vorsichtig mit Wasser durch- feuchten und ca. fünf Minuten quellen lassen. Ca. eine Handvoll Hakenköder zugeben (Maden, Pinkies oder gequollenen Hanf) dann das Futter noch einmal durchmischen und ggf. nachfeuchten. Man muss gut Bälle formen können, die wir direkt vor unserer Rutenspitze an der ausgestreckten Rute auswerfen. Herrscht keine bis mäßige Strömung sollten sich die Bälle schon dicht unter der Wasseroberfläche auflösen, um einen Futterteppich bzw. eine Futterspur zu erzeugen, die wir dann abfischen können. Ist die Strömung stärker, müssen die Bälle fester sein, damit sie sich erst am Grund auflösen. Jetzt die Maden auf den Haken und immer schön in der Futterspur bleiben!</p>
<p>Zum Schluss noch einen Geheimtipp: Wer sie bekommt sollte sich unbedingt auch rote Maden kaufen. 1 bis 2 weisse Maden und eine knallrote oder 1 weiße und 1 rote fängt deutlich besser als nur weiße Maden.</p>
<p>Ihr wisst ja&#8230;ich will beim Angeln viele Fische fangen&#8230;und nun viel Glück beim nächsten Ausflug in den Hafen</p>
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		<title>Matchkarpfen</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Jan 2009 16:04:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herbert</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Selbsthakmethode]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich sitze schön gemütlich beim Matchangeln, als plötzlich meine leichte Pose ruckartig abtaucht. Ich brauche schon gar nicht mehr anzuschlagen. Schnell steht fest, dies muss ein Karpfen sein; und am leichten Geschirr ist es ein traumhafter Drill. Am Ende konnte ich einen schönen 9pfündigen Schuppi landen. Das brachte mich auf die Idee, feiner auf Karpfen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-6122" title="matchkarpfen2" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/matchkarpfen21-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Ich sitze schön gemütlich beim Matchangeln, als plötzlich meine leichte Pose ruckartig abtaucht. Ich brauche schon gar nicht mehr anzuschlagen. Schnell steht fest, dies muss ein Karpfen sein; und am leichten Geschirr ist es ein traumhafter Drill. Am Ende konnte ich einen schönen 9pfündigen Schuppi landen. Das brachte mich auf die Idee, feiner auf Karpfen zu fischen. Und so passierte es auch, dass ich mir zu Hause Gedanken darüber gemacht habe, wie ich auf die Karpfen feiner fischen kann.</p>
<p><span id="more-6119"></span></p>
<p>Ich wollte das Gerät möglichst leicht wählen, aber trotzdem noch genügend Reserven haben. Also fiel meine Wahl auf Zanderruten und Matchruten. Doch beim Praxistest haben sich die Zanderruten als die besseren Gerten bewährt.<br />
Den Rollen sprach ich eine nicht so große Bedeutung zu. Ich wollte auf eine Freilaufrolle nicht verzichten, die leicht und mit Heckbremse ausgestattet ist (feiner ist natürlich eine Frontbremse, ich persönlich bevorzuge aber eine Heckbremse), aber trotzdem robust sein sollte. So fiel meine Wahl auf die gute alte Shimano Baitrunner GTE 5000.<br />
Bei den Schnüren war ich mir zuerst unsicher, welche Schnurstärke ich wählen sollte. Ich bewegte mich dabei in einem Bereich von 0,22mm bis0,26mm. Noch feiner wollte ich nicht wählen, da das Risiko, den Fisch zu verlieren, unkalkulierbar sein würde. Am Ende fiel meine Wahl auf die Berkley Iron Silk, weil diese Schnur eine sehr gute Abriebfestigkeit gegenüber vergleichbaren Schnüren(300%) hat.</p>
<p>Die Montage ist eine ganz einfache Laufbleimontage, da bei diesen Ruten eine Selbsthakmontage auf Grund des zu geringen Wurfgewichtes nicht in Frage kommt. Dabei fädele ich ein 10 bis maximal 35 gr. schweres Anti-Tangleblei auf, gefolgt von einer Gummiperle auf die Hauptschnur. Darauf folgt ein Sicherheitswirbel der Größe 8-12. Als Vorfach verwende ich meist Haarvorfächer. Aber die Wahl des Vorfachs hängt von der Köderwahl ab, die ich nun genauer erläutern werde.</p>
<p>Die Köderwahl ist jedem selbst überlassen. Es hat sicher jeder seinen „Vertrauensköder“. Diesen kann er natürlich auch verwenden. Einige schwören auf Mais, Tigernüsse, oder Boilies. Ich als Jungangler bevorzuge Frolic, Tigernüsse und Pellets, aber seltener Boilies. Für die oben genannten Köder verwende ich ein Haarvorfach, welches ich normalerweise ein paar Zentimeter kürzer, als mein Anti-Tangleblei, wähle. Dadurch reduziere ich die Verhedderungsgefahr beim Werfen. Wichtig ist bei schlammigen Gewässern, den Köder nicht in den Schlamm zu „drehen“. Dies kann dadurch passieren, dass ich die Schnur gerne unter Wasser haben möchte und ich sie mit ins Wasser gesenkter Rutenspitze so lange drehe, bis die Schnur unter Wasser ist. Ich kann es vermeiden, indem ich die Rutenspitze ins Wasser halte und sie langsam an gestraffter Schnur absinken lasse. So liegt der Köder meist auf der Schlammschicht und nicht im Schlamm. Aber wie gesagt dies trifft meines Erachtens nur bei schlammigen Gewässern zu.</p>
<p>Der Gewässerwahl messe ich auch große Beachtung bei. Denn erstens muss ein solches Gewässer einen guten Karpfenbestand aufweisen. Zweitens sollte das Gewässer nicht allzu groß sein, denn es bringt nichts wenn die Karpfen 100 Meter weit draußen stehen und ich 20 gr. Blei benutze. Ich würde selbst bei noch dünnerem Schnurduchmesser diese Weite nicht erreichen können. Drittens ist ein geringer Weißfischbestand auch nicht das Schlechteste, da so Fehlbisse vermieden werden können. Auch sollte die Angelstelle keine scharfen Steine, Äste oder sonstige für die Schnur gefährliche Gegenstände im Wasser aufweisen, da bei diesen geringen Schnurdurchmessern die Schnur dort schnell beschädigt werden kann. Außerdem sollte man bedenken, dass die weitere Umgebung des eigentlichen Angelplatz auch weitgehend frei sein sollte, da man die Karpfen nicht 100% steuern kann auf Grund der Gerätewahl.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-6120" title="matchkarpfen1" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/matchkarpfen1.jpg" alt="" width="400" height="267" /></p>
<p>An diese Stelle würde ich gern noch auf hilfreiches Zusatzmaterial zu sprechen kommen. Zum Beispiel auf elektronische Bissanzeiger. Diese möchte ich auch beim „matchen“ auf Karpfen nicht missen, da es um einiges angenehmer ist, als nur auf die Schnur zu schauen. Auf Swinger verzichte ich aber weitgehend. Auch wichtig finde ich das Anfüttern. Wie bei den „normalen“ Karpfenangeln ist es besser ein wenig vorzu füttern, da so die Karpfen an das Futter (und den Köder) gewöhnt werden und auch wissen, dass es um eine bestimmte Uhrzeit an dieser Stelle Futter gibt. Das Anfüttern soll natürlich nicht übertrieben werden, da an meist kleineren Gewässern geangelt wird und wenn an einem solchen Gewässer mehrere Leute anfüttern, kann dies auf einem längeren Zeitraum dazu führen, dass das Gewässer umzukippen droht. Gefüttert wird am besten mit dem Köder, wobei eine Streckung von 2:3 auch noch voll in Ordnung ist.</p>
<p>Wenn die meisten dieser Punkte beachtet werden, steht einer erfolgreichen Matchangelei auf Karpfen nichts mehr im Wege. Hier sei aber nochmals darauf hingewiesen, dass man diese Angelei nicht als Anfänger ausüben sollte, da man schon ein wenig Gefühl und Erfahrung braucht. Dies gilt vorallem für den Drill. Man kann die Karpfen einfach nicht hart nehmen, sondern sollte sie sehr vorsichtig drillen, da sonst ein Ausschlitzen des Fisches nicht zu vermeiden ist.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-6121" title="matchkarpfen2" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/matchkarpfen2.jpg" alt="" width="400" height="267" /></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: left;">Tim Schmidt</p>
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