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	<title>Angler-Online.de - Angelforum und Informationseite rund ums Angeln &#187; Gewässer</title>
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	<description>Informationen rund um das Thema Angeln</description>
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		<title>Anglerwissen: Der Wasserfrosch oder wenn der Hecht nicht beisst&#8230;.</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 03:08:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn der Frosch im Schilfe springt, den Angler auf die Palme bringt.  Denn jener vermutet Räuber wie Barsch und Hecht  in der  Flach-Sumpf-Uferzone. Nicht zu Unrecht. Doch in bestimmten Monatsabschnitten sind es andere Wasser liebende Tiere die mit planschen und Geräuschkulisse auf  sich aufmerksam machen. Die Rede ist vom Wasserfrosch sein lat. Name Pelophylax. Vollständiger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-2730     aligncenter" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/06/Frosch.jpg" alt="" width="428" height="294" /></p>
<p style="text-align: center;">
<p>Wenn der Frosch im Schilfe springt, den Angler auf die Palme bringt.  Denn jener vermutet Räuber wie Barsch und Hecht  in der  Flach-Sumpf-Uferzone. Nicht zu Unrecht. Doch in bestimmten Monatsabschnitten sind es andere Wasser liebende Tiere die mit planschen und Geräuschkulisse auf  sich aufmerksam machen. Die Rede ist vom Wasserfrosch sein lat. Name <em>Pelophylax</em>. Vollständiger halber <em>Ranidae </em>die Familienform der <em>echten Frösche.</em> Nun diese Klasse der Lurche (Amphibia) hat mir zwar nicht Kopfschmerzen bereitet, allerdings muss ich zugeben, gewisse Selbstzweifel in meine Spinnmethoden gebracht. Doch dazu später.</p>
<p><span id="more-2726"></span></p>
<p>Also unser Grünfrosch ( ja auch dies ist ein Name seiner Vertretung) lebt im Großteil seines Daseins, im halbierten Verhältnis zum Wasser. Fälschlicher Weise könnte man schnell aus seinem Namen den permanenten Kontakt im Wasser ableiten, doch dies ist nicht so. Hier kommt der Grünfrosch ins Spiel, da er auch im Grase springt ist er nun mal grün! War ein kleiner, wenn auch nicht ganz so falscher Spaß. Tatsächlich teilt sich der Grünfrosch sein Lebensraum mit <em>in</em> Wasser und <em>an</em> das Land  auf. Wissenschaftler und Biologen und, und,.. und ich schreiben hier von einem halbaquatischen Leben. Also mehr in der Nähe des Wassers als unbedingt drinnen. Sie halten sich an Uferkanten oder bei und auf Seerosenblätter und andere zum Teil schwimmende Pflanzen und Krautbänken in Ufernähe auf.</p>
<p>Dort sonnen sie sich, bringen ihren Kreislauf auf Touren und jagen nach Libellen, Mücken und anderen vorbei schwirrenden Insekten. Wird es kälter, also Winter geht es ab zu frostsicheren Plätzen oder  zum Gewässergrund und rein ins Sediment. Dort die Energieversorgung auf ein Minimum beschränkt, wird gewartet auf wärmere Tage. Gasaustausch wird über die Haut vorgenommen. Mit der Größe meines von mir erwähnten Wasserfrosches ist es weit her. Ich habe Exemplare von 7-15 cm gesehen. Leute die sie vermessen haben geben eine Spanne von 3-17 cm an. Die größeren Exemplare am Wasser waren „die Träger“ so nannte ich sie, gemeint sind die Weibchen. Weil sie einen kleineren Frosch, in diesem Falle das Männchen auf den Rücken trugen. Aber wir sind ja noch bei den Merkmalen!</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-2741  aligncenter" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/06/Frontansicht.jpg" alt="" width="453" height="342" /></p>
<p style="text-align: center;">
<p>Ich vermute und habe es auch schon nachgelesen, die Musterung des Grünfrosches ist von Frosch zu Frosch nicht gleich, wenn auch auf dem ersten Blick die Grundfärbung unseres Grünfrosches (scheinbar logisch) grün mit schwarzen Punkten und Flecken ist, sind verschiedene Graustufen oder bräunliche Farben keine Seltenheit.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-2731  aligncenter" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/06/Braunfärbung.jpg" alt="" width="465" height="326" /></p>
<p style="text-align: center;">
<p>Die Wirbelsäule ist gut sichtbar könnte man denken, doch handelt es sich hier um <em>die Rückendrüsenleiste.</em></p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-2732  aligncenter" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/06/Rückenansicht.jpg" alt="" width="499" height="401" /></p>
<p style="text-align: left;"><em> </em>Die Schnauze oder Kopfform (ich kann mich der Bezeichnung <em>Schnauze</em> bei Amphibien nicht anfreunden, auch wenn es fachlich richtig ist) ist spitz zulaufend und symmetrisch, zur Rückendrüsenleiste liegen die Augen eng an. Das hintere Beinpaar ist mit größeren Schwimmhautzehen und  mehr Muskulatur versehen als die vorderen Beine. (Sonst wäre es auch kein uns bekannter Frosch schnell hoch und weit hüpfen, in diesem Fall noch schnell schwimmend). Absolut typisch für die Männchen sind die Schallblasen. Wer so etwas nicht gesehen hat, muss sie sich wie eine Kaugummiblase vorstellen aber diese extrem dünn und beidseitig beim Frosch festgemacht. Ist schwer Vorstellbar. Diese Schalllasen dienen der Erzeugung von schallenden Lock- und Verständigungsrufen. (Nach und für das Frauenvolk oder besser Froschdamen ist klar).Es wird den Rivalen klar gemacht, dies ist mein Revier und du kannst abfahren!! Missachtung wird mit anspringen bestraft. Dieses „Froschkonzert“ wird meist von Mai bis Juni sehr deutlich wahrgenommen. Es kommt es zur Paarung.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-2748  aligncenter" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/06/Frosch-mit-Schallblase1.jpg" alt="" width="481" height="360" /></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: left;">Nun wird es Wissenschaftlich: Der Amplexus bei beiden erfolgt Axillar. So nun auf Deutsch. Amplexus ist der Klammerungszustand bei der Paarung. Hier kommt mein laienhafter Ausdruck „Träger“ wieder auf den Plan. Das Männchen klammert sich mit seinen Armen hinter den Vordergliedmaßen des Weibchens fest, dieser Reflex ist sehr stark ausgebildet. Es kann vorkommen dass männlich Frösche sich an andere Artgenossen, Treibgut und anderes auf dem Wasser treibende festklammern um sich fortzupflanzen. Einmal aufgesessen gibt es kein loslassen mehr. Ich habe einen Stock aus dem Wasser gehoben der Frosch hat sich nicht von ihm gelöst. Es könnte ja ein anderer Rivale „Aufsitzen“ und deshalb sitzen viele Männchen schon auf ihren Weibchen bei der Laichplatzwanderung. Stellt euch einmal vor ihr lasst euch von euren Frauen jedes mal durch das Haus bis in die Schlafstube tragen!! kleiner Scherz. Die  Eiablage und Befruchtung findet außerhalb des Körpers statt. Die hellbraunen Eier werden als Geleepaket an und unter Wasserpflanzen geheftet.</p>
<p style="text-align: left;"><a rel="attachment wp-att-6417" href="http://www.angler-online.de/allgemein/anglerwissen-der-wasserfrosch-oder-wenn-der-hecht-nicht-beisst_2726.html/attachment/cimg3968"><img class="size-full wp-image-6417 aligncenter" title="Froschlaich" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/06/CIMG3968.jpg" alt="" width="448" height="336" /></a></p>
<p style="text-align: left;"><a rel="attachment wp-att-6417" href="http://www.angler-online.de/allgemein/anglerwissen-der-wasserfrosch-oder-wenn-der-hecht-nicht-beisst_2726.html/attachment/cimg3968"></a>Die Auffälligen Eierketten die man häufig sieht sind nicht von unseren Wasserfrosch sondern vom Grasfrosch! Es wird geschlüpft. Wir sprechen jetzt noch nicht vom Frosch sondern von der nachembryonalen Entwicklungsstufe, der <strong>Kaulquappe</strong>.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-2738  aligncenter" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/06/Kaulquappe1.jpg" alt="" width="458" height="255" /></p>
<p style="text-align: center;">
<p>Quappe nimmt der Angler sofort wahr. Oder? Befreit durch ein Enzym das die Geleeschicht langsam aufgelöst hat, schwimmt unsere Kaulquappe los . Bestehend aus drei Kiemenbüschelfür die Atmung und einen Ruderschwanz zur Fortbewegung mehr ist nicht drann. (Mit viel Phantasie könnte man es mit dem menschlichen Sperma vergleichen nur größer und ohne Kiemen dafür mit Augen&#8230;.) Schon wieder ein Scherz. Zuerst ernährt es sich vom Eigallert indem es sich anheftet und zehrt und zehrt…Der Maulschlitz wird größer. Dies kann man bei dem unteren Bild durch genaues betrachten vielleicht erkennen?</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-2734   aligncenter" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/06/Kaulquappen.jpg" alt="" width="493" height="371" /></p>
<p>So es sind einige Monde vergangen. Die Geschichte der Kaulquappe könnte eine eigene Erörterung über 4 Din A4 Seiten sein. Hier der Schnelldurchgang: Ausbildung des Maulschlitzes –der Ruderschwanz vergrößert und verbreitert sich mit saumhafter Umrandung &#8211; Ausbildung der Hintergliedmaßen &#8211; Ausbildung der Vordergliedmaßen &#8211; Kiemen weg &#8211; Schwanz wird kleiner – fällt ab &#8211; kleiner Frosch ist da, auch Jungfrosch genannt und dieser wächst auf die Größe des normalen Erkennens.    Zeitraffer aus!</p>
<p>Viel Arbeit hat der Frosch nun hinter sich, jetzt heißt es sich auch vor Fressfeinden zu schützen. Füchse, Vögel, streunende Katzen und auch der Mensch haben es ja schließlich auf ihn abgesehen.Wenn auch nicht mehr in Deutschland. Sein Wissenschaftlicher Name ist nicht umsonst <em>Rana esculenta </em>„essbarer Frosch“ aber auch als Versuchstiere wurde oder wird zum Teil der Frosch noch aus seinem normalen Leben genommen. Nur sollte dies der Vergangenheit angehören, geschützt ist er bei uns  durch Bundesartenschutzgesetz.</p>
<p><strong>Ich habe einen Fressfeind vergessen? Habe ich bewusst nicht! sonst hätte ja keiner bis zum Schluss meinen Artikel gelesen.</strong></p>
<p>Richtig, es gibt neben der<strong> Libellenlarve</strong>, die allerdings nur Kaulquappen und Jungfrösche attackiert noch einen Räuber aus dem Wasser. Der <strong>Hecht (Esox)</strong>. <em>Hörst du den Frosch am Ufer quaken, kannst du dein  Blech nach Hause tragen.</em> In unserem Forum gibt es auch eine interessante Diskussion darüber.</p>
<p>Und so war es auch, beim Watangeln mit der Spinnrute stand der Hecht 2-3m vor mir. Ich habe ihm alles was das Kunstköderarsenal her gab vor das Maul geworfen, nichts. So traf ich noch einen Hecht an der Uferkante an, desgleichen. Nichts. Wen sollte es wundern, wenn man nach erfolgreichen überlisten des Esox seinen Mageninhalt studiert und folgendes vorfindet!</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-2739  aligncenter" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/06/Mageninhalt-vom-Esox.jpg" alt="" width="463" height="348" /></p>
<p style="text-align: center;">
<p><strong>Nun gebe ich einen gut zu beherzigten Rat,</strong> der Frosch unterliegt wie schon geschrieben den<strong> Artenschutz.</strong> Dies auch nicht ohne Grund, die Zeiten von Experimenten sind für ihn bei uns zum Glück vorbei und dass soll auch so bleiben. Gute Chancen hat man dennoch wenn man seinem Abbild aus Gummi eine Chance zum Einsatz gibt. Probiert es einmal aus.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-2740  aligncenter" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/06/Froschimitate1.jpg" alt="" width="466" height="350" /></p>
<p>Wenn du mehr über Natur und Anglerpraxis erfahren möchtest, komme zu uns in das Forum. Also bis bald!</p>
<p><strong>Petri Heil Dominik.</strong></p>
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		<title>Eine kleine Erzählung über Odonata oder Wasserjungfern</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 16:31:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik</dc:creator>
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		<description><![CDATA[An schönen Sommertagen kann man sie beobachten, eine Vielfalt an Insekten beim Angeln. Mein besonderes Augenmerk galt einer besonders anmutigen Kreatur mit großen Flügeln. Beim erholenden Ansitz bekam ich Besuch von einem, wie ich meine  größeren Exemplar seiner Gattung. Mit einer Selbstverständlichkeit landete eine Libelle auf dem Blank meiner Angel, wippte wie von einem inneren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center"><a rel="attachment wp-att-1487" href="http://www.angler-online.de/allgemein/eine-kleine-erzahlung-uber-odonata-oder-wasserjungfern-2_1486.html/attachment/cimg0730-2"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1487" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/02/CIMG07301-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>An schönen Sommertagen kann man sie beobachten, eine Vielfalt an Insekten beim Angeln. Mein besonderes Augenmerk galt einer besonders anmutigen Kreatur mit großen Flügeln. Beim erholenden Ansitz bekam ich Besuch von einem, wie ich meine  größeren Exemplar seiner Gattung. Mit einer Selbstverständlichkeit landete eine Libelle auf dem Blank meiner Angel, wippte wie von einem inneren Takt angetrieben mit ihrem Rumpfende auf und ab. Vorsichtig erhob ich mich um sie näher zu betrachten. Mit dem Geräusch eines Modellhubschraubers schnurrte sie davon. Klasse.<span id="more-1486"></span></p>
<p style="text-align: center"><a rel="attachment wp-att-1503" href="http://www.angler-online.de/allgemein/eine-kleine-erzahlung-uber-odonata-oder-wasserjungfern-2_1486.html/attachment/cimg0723"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1503" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/02/CIMG0723-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Ich verfolgte sie mit meinem Blick und sah wo sie erneut landete. Vorsichtig schlich ich mich an sie heran. Schillernd waren ihre Flügel, in ihren riesigen Augen strahlten sämtliche Spektralfarben des Lichtes- umwerfend. &#8221; Wenn mir jetzt ein Foto gelingen würde! &#8221; Langsam streckte ich meine Arme mit der Kamera an sie heran. Klick. Das erneute Starten des Minihelicopters war zu hören.  Ich beschloss das Ufer nach weiteren Libellen abzusuchen, mein Angelspezi Axel belächelte mich als ich meine Ruten einzog. Ich musste nicht lange suchen, zusammen verknotet flog ein Doppelpack blau schimmernde  Libellen an mir vorbei und ließen sich auf einen Schilfhalm vor mir nieder. Was war den das für eine Mutation? Meine Neugierde war nun gänzlich geweckt. Dicht neben diesen Knäuel es müssen zwei gewesen sein (denn ich zählte 8 Flügel) sonnten sich ebenfalls zwei rotbraune Libellen, die an ihren Körperenden zusammen verbunden waren. &#8221; Paarung, alles klar &#8221; gab ich von mir, keinen Schimmer wieso, aber es musste so sein! Schnell den Fotoapparat und meinen laienhaften Abschuss ausgeführt (nur einen Versuch!) Meinen Modellhubschrauber, der sich später beim Nachlesen als Mosaikjunfer entpuppte, konnte ich beim eintauchen seines Körperendes beobachten. Ein kleiner weißer Punkt fiel auf den Grund. Ich beobachtete eine Odonata bei der Eiablage. So verging locker eine Stunde mit meinen Beobachtungen.    &#8220;Fang sie nicht&#8221; dröhnte damals eine Stimme hinter mir. &#8221; Es ist eine Keilfleck Mosaikjungfer, diese Art ist auf der roten Liste wie viele andere auch, es sind schon imposante Insekten&#8221;. Ich erklärte ihn  dass ich sie nur ablichten möchte und ein Anfassen unter gar keinen Umständen drin wäre &#8221; Ich bin allergisch gegen Wespen, wenn mich so ein Teil sticht, nicht auszudenken&#8221;. &#8220;Aberglaube, Libellen stechen nicht, womit auch? Die Weibchen haben einen kleinen Legestachel und Libellen verfügen maximal über scharfes Gebiss, dies allerdings würde man nur bei großen Exemplaren überhaupt spüren&#8221;. Eine Augenbraue hoch gezogen fragte ich ihn schließlich. &#8220;Sie kennen sich gut aus mit Libellen, sind Sie Biologe oder so etwas in der Art? &#8221; Er lachte kurz und kam schließlich zu mir. Während ich ihn meine futterverklebte Hand zum Gruß reichte, antwortete er auf meine Frage. &#8220;Nein, ich bin Lehrer. Biolehrer und mein Fabel sind Käfer und Co. Ich sammle Schmetterlinge und Käfer. Es interessiert nur leider heute kaum noch jemanden was da alles so um einen herumschwirrt. Außer Moskitos und Zecken. Bis vor wenigen Minuten war ich auch der Meinung, Sie wollen etwas für ihren Haken fangen. Etwas was leider auf der roten Liste steht&#8221;. Ich bat ihn mir etwas über meinen kleinen Modellhelicopter zu erzählen. Was er auch mehr als ausgiebig tat. Ich versuche einmal seine Erörterung wiederzugeben.</p>
<p style="text-align: center"><a rel="attachment wp-att-1490" href="http://www.angler-online.de/allgemein/eine-kleine-erzahlung-uber-odonata-oder-wasserjungfern-2_1486.html/attachment/cimg0716-2"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1490" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/02/CIMG07161-300x225.jpg" alt="Libelle von Dominik" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Die Libellen oder auch Wasserjungfern fachlich richtig Odanata. Sind weit verbreitet jedoch nicht mehr alle Arten. Diese schillernden, schlanken und farbenfrohen Insekten sind meist in der Nähe von Gewässern anzutreffen, bis auf wenige Ausnahmen, die Weiden und Waldlichtungen als ihr Element erkoren haben. Libellen haben Flügelspannen, die von weniger als 1cm bis über 14 cm reichen, je nach Art. Die Vermehrung, welche ich beobachten durfte, erfolgt mit der Eiablage im Wasser. Es entschlüpft in geraumer Zeit eine Larve, meist- so habe ich es verstanden im Winter. Die Larven sind gefräßige Zeitgenossen, die mit ihren kräftigem Greifzangen ähnelndem Maul so ziemlich alles an Wasserinsekten attackieren, welche sie halbwegs bewerkstelligen können. Somit stehen auch kleine Fische auf ihren Speiseplan. Das Larvendasein dauert im Schnitt so ca. ein ganzes Jahr, je nach Art kürzer oder länger. Ist es Zeit zur Metamorphose, krabbelt die Larve aus dem Wasser. Dies geschieht meist an einem Schilfhalm. Der Akt der Verwandlung beginnt ähnlich wie beim Schmetterling der aus einer Puppe entsteigt.Dabei  schält sich die Libelle aus ihrem Larvengebilde (ich nenne es einmal so). Der Vorgang ist ein Kraftakt! Die Libelle pumpt sich auf bis das Larvenkostüm immer weiter aufgerissen wird. Verharrende Haltung ist angesagt, Stunden in der Wärme, diese benötigt das noch unförmige Wesen nämlich stetig für seine Entwicklung. Ist sie entschlüpft pumpt sie Blut in ihre Flügel so dass diese ihre knittrige Form verlassen und sich spannen. Mit dem Licht der Sonne härten diese aus. Jetzt ist der Rest des Körpers dran, das Blut gerät in den Hinterleib welcher sich jetzt auch füllt und streckt. Um den Überdruck im Körper abzulassen scheiden Libellen nach ihrem fertigen Schlupf Blutstropfen aus. Von der Sonne gewärmt und gehärtet steigt die Libelle zum Erkunden auf. Dieser Flug führt aber weg von ihrem Gewässer, sonst würden mänl. Artgenossen Ihn als Konkurrent sehen und sollte es eine Sie sein, würde sie sofort in Paarungsbedrängniss geraten. Also erst einmal weg. Hat sie sich erholt und drucktechnisch normalisiert, fliegt die Libelle an ihr Schlupfgewässer zurück nicht immer; aber öfters. Und es geht zur Paarung. Wer denkt wie ich, dass dies von mir gesehene Knäuel die Paarung ist, liegt richtig. Man spricht von einer Verschlüsselung, falsch wäre die Annahme dass die beiden Geschlechtsteile zusammen sind und die Befruchtung so abliefe. Es ist komplexer als man denkt. Wir Menschen haben es da einfach. Beim Libellenmännchen wird der Samen nicht wie erwartet, beim- so nenne es zum Vergleich einmal- Penis gebildet, sondern im 9. Körpersegment und von dort aus muss es erst einmal zum 2. Segment gelangen. Das Männchen greift sich mit seiner „Zange“ am Körperende das Weibchen am oder hinter dem Kopf. Durch Form und Größe der Zange und den Einbuchtungen beim Weibchen ist ein Artenfremdgehen so gut wie ausgeschlossen. Schon interessant, gäbe es das beim Menschen hätte er nur eine Frau, die auf ihn zugeschnitten ist und Fremdgehen wäre hinfällig. Zurück zum Thema. Unser Libellenmännchen krümmt seinen Körper so dass der Samen aus dem besagten 9. Segment zum 2. läuft, wo die Samentasche ist. Und es ist  beim Weibchen auch so verrückt, es muss ihr 9. Segment, was ihr Geschlechtsteil darstellt, zum 2. Segment des Männchens bringen und andocken. So jedenfalls habe ich es verstanden.</p>
<p style="text-align: center"><a rel="attachment wp-att-1493" href="http://www.angler-online.de/allgemein/eine-kleine-erzahlung-uber-odonata-oder-wasserjungfern-2_1486.html/attachment/cimg0717-2"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1493" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/02/CIMG07171-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Also gar nicht so einfach. Diese Nummer dauert je nach Art Sekunden oder Stunden. Danach geht es zur Eiablage, je nach Art gibt es die unterschiedl. Variationen, doch enden alle im Wasser. Immer unter Bewachung des Männchens das entweder noch angedockt ist oder als wachsamer Begleider, die Eiablage mit verfolgt. Bei den meisten Libellenarten ist das  Verhältniss zu Larve und Libelle sehr hoch. Ein Larvenstadium kann je nach Art locker 3 Jahre dauern und das Libellendasein 2-3 Monate oder weniger. Was ich damit sagen will, das Larvenstadium ist länger als das eigendliche Leben als Libelle.  &#8220;Willst du heute noch angeln, oder nur quatschen?&#8221; Ah ja, mein Spezi Axel stand neben uns. &#8221; Ich habe Libellen fotografiert &#8221; teilte ich ihm mit. &#8221; Das habe ich mitbekommen und dann noch 2 Stunden blablabla gehalten&#8221; bekam ich als Antwort. &#8220;Ich muss denn&#8221; sagte ich zum Biolehrer und reichte ihm zum Abschied  die, mit der Weile getrocknete mit Lockfutter  verkrustete ,Hand. &#8220;War sehr interessant, vielleicht stelle ich einmal die Libelle in unseren Angelforum vor&#8221; sagte ich ihm. Er winkte ab und mit den Worten &#8220;wen interessiert den so etwas heute noch? &#8221; schlurfte er davon. &#8220;Mich schon&#8221; und mit diesen Gedanken warf ich meine Angeln wieder aus.</p>
<p style="text-align: center"><a rel="attachment wp-att-1504" href="http://www.angler-online.de/allgemein/eine-kleine-erzahlung-uber-odonata-oder-wasserjungfern-2_1486.html/attachment/cimg0721"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1504" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/02/CIMG0721-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
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		<title>Anglerwissen: Das Neunauge</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 13:02:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Meister der  Täuschung  für uns, ist das Neunauge (Petromyzontidae) Flüchtig betrachtet könnte man wirklich davon ausgehen, was sich da im Wasser tummelt wäre ein Aal und somit ein Fisch. Doch weit gefehlt, dies ist nicht der Fall. Zusammen mit den Schleimaalen zählen sie zu den Rundmäulern, eine Urgattung  (Agnatha) der kieferlosen Wirbeltiergruppe die weder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Meister der  Täuschung  für uns, ist das Neunauge (Petromyzontidae)</p>
<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-1224" href="http://www.angler-online.de/allgemein/anglerwissen-das-neunauge_1221.html/attachment/meerneunaugen-gewasser"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1224" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/01/Meerneunaugen-Gewässer-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a></p>
<p>Flüchtig betrachtet könnte man wirklich davon ausgehen, was sich da im Wasser tummelt wäre ein Aal und somit ein Fisch. Doch weit gefehlt, dies ist nicht der Fall.<span id="more-1221"></span> Zusammen mit den Schleimaalen zählen sie zu den Rundmäulern, eine Urgattung  (Agnatha) der kieferlosen Wirbeltiergruppe die weder über einen Kiefer noch paarige Flossen verfügen.</p>
<p>Neunaugen besitzen ein trichterförmiges  saugfußähnliches  Maul, dieses ist mit Hornzähnen ausstaffiert.  Je nach Art lässt sich durch Stellung, Aufteilung und Anzahl der Zähne die genaue Art bestimmen. Mit ihrer Saugeigenschaft haften sie sich an ihre Beute an. Durch raspeln wird z.B. die Fischhaut verletzt, nach einfließenlassen eines Sekretes, wird beim Beutetier die Blutgerinnung gehemmt und Gewebe zersetzt. Wovon sich das Neunauge ernährt. Die Beutetiere überleben meist den Schmarotzerangriff nicht.</p>
<p>Zu den charaktertypischen Merkmalen gehört weiterhin dass  auf dem Kopf das einzige Atmungsorgan liegt. An den Seiten der schuppenlosen Schleimhaut befinden sich sieben Kiemenöffnungen die mit der Atmungsöffnung zusammen  &#8216;Neun&#8217; so genannte Augen optisch ergeben. Kiemendeckel sind beim Neunauge nicht vorhanden. Adulte  Tiere haben zwei Rückenflossen die wie beim Aal in die Schwanzflosse übergehen.</p>
<p>In der Laichzeit wandern die Neunaugen zu bestimmten Gebieten aus. Diese haben kiesige oder mittelsteinige Grundbeschaffenheiten. Dort legen sie ihre Eier in primitive Nester ab welche unter Geröll, alten Wurzeln oder ähnl. gebaut wurden, die sie dann mit Kieselgestein zum Schutze abdecken. Einige Neunaugenarten nehmen im adulten Zustand keine Nahrung mehr auf, diese sterben meist nach dem Laichvorgang.</p>
<p>Sind die kleinen Larven auch Querder genannt geschlüpft, lassen diese sich mit der Strömung in ruhige Gewässerabschnitte treiben. Dort vergraben sich die blinden Querder im Schlick und ernähren sich von Kleinstlebewesen, die durch Wasserverwirbelungen in ihren klebrigen Schlund gelangen, bis ihre Zähne und ihr Saugmaul vollständig entwickelt sind.</p>
<p>Der Übergang  vom Querder  zum adulten Tier ist spektakulär, es entsteht die Saugscheibe mit den Hornzähnen in ca. einer Woche. Die Haut wird silbrig und das durchsichtige verschwindet, bis auf den Kopf. Dieser bleibt durchsichtig um den Tieren das sehen zu ermöglichen. Durch ihre Schmarotzerart waren Neunaugen schon ein Problem, durch Kanalarbeiten gelangten Neunaugen zum ersten Mal  in Nordamerika in die großen Seen, wo sie übel den wirtschaftlich bedeutsamen Fischbestand attackierten. Dem amerikanischen  Seesaiblingbestand wurde arg mitgespielt.</p>
<p>In unseren Breitengraden allerdings haben es einige Neunaugenarten nur bis auf die rote Liste bedrohter Arten geschafft. So kann es zugehen.</p>
<p>Europäische Neunaugen:</p>
<p>Meerneunauge(Petromyzon marinus),  Querder, Kaspineunauge (Caspiomyzon wagneri), Donauneunauge (Eudontomyzon), Donaubachneunauge (Eudontomyzon vladykovi), Ukrainisches Bachneunauge (Eudontomyzon mariae), Arktisches Neunauge (Lampetra japonica), Flußneunauge (Lampetra fluviatillis), Bachneunauge (Lampetra planeri).</p>
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		<title>Eisangeln – gut gemeinte Hinweise</title>
		<link>http://www.angler-online.de/allgemein/eisangeln-%e2%80%93-gutgemeinte-hinweise_1113.html</link>
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		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 18:52:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Guido</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Friedfischangeln]]></category>
		<category><![CDATA[Gewässer]]></category>
		<category><![CDATA[Angelarten]]></category>
		<category><![CDATA[angeln]]></category>
		<category><![CDATA[Friedfisch]]></category>
		<category><![CDATA[Kälte]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Outdoor]]></category>
		<category><![CDATA[Winter]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Winter hat uns voll im Griff und die Temperaturen sind seit Wochen unter dem Gefrierpunkt. Da bietet es sich doch förmlich an es mit Eisangeln zu versuchen.  Hier ein paar gut gemeinte Hinweise und Sicherheitstipps für das Betreten von Eisflächen, denn kein Fisch ist es wert für ihn sein Leben zu riskieren. • Auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Der Winter hat uns voll im Griff und die Temperaturen sind seit Wochen unter dem Gefrierpunkt. Da bietet es sich doch förmlich an es mit Eisangeln zu versuchen.  Hier ein paar gut gemeinte Hinweise und Sicherheitstipps für das Betreten von Eisflächen, denn kein Fisch ist es wert für ihn sein Leben zu riskieren.</p>
<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-1572" href="http://www.angler-online.de/allgemein/eisangeln-%e2%80%93-gutgemeinte-hinweise_1113.html/attachment/eisangeln-hinweise-3"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1572" title="Eisangeln Hinweise" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/01/Eisangeln-Hinweise2-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a></p>
<p><span id="more-1113"></span></p>
<p>• Auf die Warnhinweise der Wasserschutzpolizei und auch der örtlichen Medien achten.</p>
<p>• Nicht jedes Gewässer mit einer geschlossenen Eisdecke kann auch automatisch betreten werden.</p>
<p>• Bei Schnee auf dem Eis ist besondere Vorsicht geboten, da in diesem Fall die dünneren Eisstellen optisch nicht erkennbar sind.</p>
<p>• Nie auf strömende Gewässer gehen, dort können sich durch die Strömung oder durch schnell fallenden Wasserstand Hohlräume unter dem Eis bilden und sollte man doch einbrechen, wird man sofort vom Loch weg, unter die geschlossene Eisdecke getrieben.</p>
<p>• Beim ersten Betreten in Ufernähe (Flachwasserbereich) mit einer Probebohrung beginnen und sich mit weiteren Bohrungen langsam auf das Gewässer  „hinaus tasten“ dabei sollte das Eis wenigstens eine Stärke von 15 cm aufweisen</p>
<p>• Nie allein auf das Eis gehen, immer wenigstens eine zweite Person dabei haben die einen absichert.</p>
<p>• Wenn die Möglichkeit besteht, mit Skiern auf das Eis gehen, man verteilt damit sein Gewicht auf eine größere Fläche und hat auch gleich ein Hilfsmittel zur Hand, das man einem Eingebrochenen reichen kann.</p>
<p>• Eine Rettungsleine oder anderes Rettungswerkzeug und vor allen Dingen Eiskrallen mitführen, um sich oder Andere retten zu können.</p>
<p>• Die Löcher in das Eis bohren und nicht hacken um Risse zu vermeiden.</p>
<p>• In der Nähe von Schilf, größeren Booten, Steganlagen, oder Ähnlichem größte Vorsicht, da an solchen Stellen das Eis meist dünner als auf dem Rest des Gewässers ist.</p>
<p>• Einige Gewässer, die von Personen betreten werden dürfen sind mit farbigen Wimpeln versehen. Dabei bedeutet rot = Eisfläche betreten verboten,  grün = die Fläche ist sicher und darf betreten werden.</p>
<p>• Nicht mit mehreren Personen gleichzeitig auf einer kleinen Flächen aufhalten.</p>
<p>• Wenn möglich ein Handy mitführen um im Ernstfall schnell Hilfe anfordern zu können.</p>
<p>• Bei der Größe der Löcher die örtlichen Vorschriften beachten (z.B. in Brandenburg 20 cm Kantenlänge bzw. Durchmesser).</p>
<p>• Nach dem Angeln die Löcher deutlich kennzeichnen um Unfällen vorzubeugen.  So z.B. mit Schilfhalmen oder trockenen Ästen die gut sichtbar in die Löcher gesteckt werden.</p>
<p>• Ordnung und Sauberkeit auf dem Eis – das gilt nicht nur für Abfälle sondern auch für Zigarettenkippen.</p>
<p>Jetzt noch ein Hinweis in eigener Sache:</p>
<p>wenn das Eis stark genug ist und von vielen Menschen betreten wird, rücken wir als Angler meist besonders in das „Licht der Öffentlichkeit “. Ich will damit ausdrücken, dass wir von vielen Teilen der Bevölkerung aus nächster Nähe beobachtet werden. Also benehmen wir uns als Angler obervorbildlich &#8211; vor allem im Umgang mit unserem Fang. Ich habe Angler erlebt die ihren Fang nach dem Abhaken einfach auf das Eis geworfen haben, wo die Fische noch ewig zappelten und das unter etlichen Zuschauern.</p>
<p>Petri Heil Guido</p>
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		<title>Lachse in der Elbe</title>
		<link>http://www.angler-online.de/allgemein/lachse-in-der-elbe_543.html</link>
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		<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 19:04:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gewässer]]></category>
		<category><![CDATA[Elbe]]></category>
		<category><![CDATA[Fischtreppe]]></category>
		<category><![CDATA[Fluss]]></category>
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		<category><![CDATA[Sachsen]]></category>
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		<description><![CDATA[Das der &#8220;König der Fische&#8221; einmal wieder heimisch in Elbe werden könnte, war vor 20 Jahren noch unvorstellbar. Das Wasser der Elbe hatte einen derart schlechten Zustand, so dass an eine Ansiedlung der edlen Salmoniden, geschweige denn an eine kommerzielle Nutzung, nicht zu denken war. Intensive Naturschutzprogramme, ein Verbot der Einleitung von Industrieabwässern und eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das der &#8220;König der Fische&#8221; einmal wieder heimisch in Elbe werden könnte, war vor 20 Jahren noch unvorstellbar. Das Wasser der Elbe hatte einen derart schlechten Zustand, so dass an eine Ansiedlung der edlen Salmoniden, geschweige denn an eine kommerzielle Nutzung, nicht zu denken war. Intensive Naturschutzprogramme, ein Verbot der Einleitung von Industrieabwässern und eine damit verbesserte Wasserqualität haben aber dafür gesorgt, dass sich die Fische wieder heimisch in  der Elbe fühlen.</p>
<p style="text-align: center">
<p style="text-align: center"><img class="aligncenter size-full wp-image-547" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2009/11/Elbe.jpg" alt="Elbe" width="300" height="225" /></p>
<p style="text-align: center"><strong>Elbe bei Dresden</strong></p>
<p><span id="more-543"></span></p>
<p>Ganz allein schafft es der Lachs natürlich nicht. Für eine Wiederansiedlung sorgten und sorgen weiterhin intensive Besatzmaßnahmen in den Zuflüssen der Elbe. Gestartet wurde dieses Programm 1995. So wurden in diesem Jahr erstmals in Sachsen Lachsbrut in den Flüssen besetzt. Schon 3 Jahre später (1998) wurden dann die ersten Rückkehrer registriert. Diese Fische stiegen in den Flüssen auf, in denen sie ausgesetzt wurden, um sich wiederum selbst fortzupflanzen.</p>
<p>Ein Jahr später, 1999, gelang der erste Nachweis natürlicher Reproduktion in der Polenz, einem Nebenfluss welcher bei Bad Schandau (Sachsen) in die Elbe mündet. Seit her steigen immer wieder laichfähige Lachse aus dem Atlantik kommend über die Nordsee die Elbe hinauf um sich an ihren Geburtsstätten fortzupflanzen.</p>
<p>In diesem Jahr wurden die ersten Lachse schon Mitte Oktober registriert. Die derzeit guten Verhältnisse des Wasserstandes erlauben einen derart zeitigen Aufstieg. Registriert wurden 5 Lachse, darunter 3 Milchner (Männchen) und 2 Rogner (Weibchen). Einer der Fische brachte bei 98cm stattliche 14 Pfd. auf die Waage. Die Wanderung ist also derzeit in vollem Gange. Man geht davon aus, das noch sehr viele Lachse folgen werden und der diesjährige Jahrgang ein ausgesprochen Guter wird. Wie die Lachse Jahr für Jahr den Weg zu ihrer Geburtsstätte finden ist nach wie vor ein großes Phänomen.</p>
<p>Nach erfolgter Eiablage werden im kommenden Jahr die Jungtiere in der Zeit von März bis April schlüpfen und zunächst in dem Gewässer verbleiben.</p>
<p>Lachsflüsse im Einzugsgebiet der Elbe in Sachsen:</p>
<ul>
<li>Polenz (natürliche Reproduktion)</li>
<li>Sebnitz (natürliche Reproduktion)</li>
<li>Müglitz (Besatzmaßnahmen)</li>
<li>Lachsbach (Besatzmaßnahmen)</li>
<li>Kirnitzsch (Besatzmaßnahmen)</li>
<li>Wesenitz (Besatzmaßnahmen)</li>
</ul>
<p>Hoffen wir das auch in den nächsten Jahren wieder viele Fische in die Elbe ziehen werden. Voraussetzung hierfür ist natürlich die Erhaltung und Verbesserung der Wasserqualitäten in unseren Flüssen sowie der Bau von Fischtreppen damit der Weg für die Fische frei gemacht wird. Denn eine weitere große Hürde sind die Wehre auf dem Weg der Lachse. Um auch in anderen Flüssen einen Bestand an Lachsen aufbauen zu können, müssen gerade solche unüberwindbaren Hindernisse mit Fischtreppen versehen werden.</p>
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		<title>Angeln in der Wathose – gut gemeinte Sicherheitstipps</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Nov 2009 08:57:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Guido</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gewässer]]></category>
		<category><![CDATA[Meeresangeln]]></category>
		<category><![CDATA[Raubfischangeln]]></category>
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		<description><![CDATA[Anglern, die oft mit der Wathose im Wasser sind, mögen diese Punkte ein Schmunzeln in das Gesicht zaubern, aber für unerfahrene Sportfreunde kann ein kleiner, unbedachter Schritt böse Konsequenzen haben &#8211; also die Sache etwas vorsichtiger angehen und länger Freude am Leben haben. Ich habe hier ein paar einfache Tipps zusammengetragen, die leicht von Jedem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anglern, die oft mit der Wathose im Wasser sind, mögen diese Punkte ein Schmunzeln in das Gesicht zaubern, aber für unerfahrene Sportfreunde kann ein kleiner, unbedachter Schritt böse Konsequenzen haben &#8211; also die Sache etwas vorsichtiger angehen und länger Freude am Leben haben.</p>
<p>Ich habe hier ein paar einfache Tipps zusammengetragen, die leicht von Jedem umgesetzt werden können:<span id="more-274"></span></p>
<ul>
<li>wenn immer möglich, nicht allein in das Wasser gehen,</li>
<li>im Wasser vorsichtig bewegen,</li>
<li>grundsätzlich vorwärts bewegen, wenn man in der Rückwärtsbewegung strauchelt, ist kein Ausweichschritt mehr möglich,</li>
<li>nicht zu tief in das Wasser gehen &#8211; dabei auch Wellen mit in das Kalkül ziehen (z. B. Ostsee, Boddengewässer),</li>
<li>den Fuß erst belasten, wenn beim Vorgehen der Untergrund einen festen Stand bietet,</li>
<li>bei schlammigem Untergrund die Stiefel langsam aus dem Boden ziehen, um nicht zu Straucheln,</li>
<li>Vorsicht bei Steinen, diese sind oft glatt und können wegrutschen oder umkippen (z. B. im Bachbett),</li>
<li>während des Laufens nicht angeln,</li>
<li>möglichst um die Brust einen Gürtel tragen, der die Wathose dicht an den Körper drückt,</li>
<li>für den Fall der Fälle ein Messer zum Aufschneiden der Hose in Griffnähe haben,</li>
<li>in unbekannten Gewässern möglichst zuerst mit einem Watstock den Untergrund nach Löchern abtasten,</li>
<li>in fließendem Wasser: es kann sehr, sehr schnell ansteigen durch Gewitter am Oberlauf, oder bei Nutzung des Gewässers zur Stromerzeugung werden ab und zu und ohne Vorwarnung Schleusen geöffnet. Die anrauschende Flutwelle reißt alles mit! Beispielhaft: An der Aare wird mit großen Schildern vor solchen Flutwellen gewarnt.</li>
<li>beim Waten auch an den Rückweg denken. Einsetzende Flut oder Strömungen können den Rückweg abschneiden,</li>
<li>am besten zusätzlich eine Schwimmweste tragen, wenn man doch kippt, treiben nicht die Beine oben, sondern der Kopf bleibt über Wasser.</li>
</ul>
<p>Petri Heil</p>
<p>Guido</p>
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		<title>Vertikales Angeln unter dem Boot</title>
		<link>http://www.angler-online.de/allgemein/vertikales-angeln-unter-dem-boot_259.html</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 16:48:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Guido</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie es der Name schon verrät, wird bei dieser Angelmethode der Köder am Bleikopf direkt unter der Rutenspitze angeboten. Rute, Rolle und Schnur: Als Ruten kommen Längen von 1,80 bis 2,00 m mit geringem Eigengewicht und einer steifen Spitze zum Einsatz. So kann man den ganzen Tag den Köder führen, spüren wie Boden berührt wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie es der Name schon verrät, wird bei dieser Angelmethode der Köder am Bleikopf direkt unter der Rutenspitze angeboten.</p>
<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-1601" href="http://www.angler-online.de/allgemein/vertikales-angeln-unter-dem-boot_259.html/attachment/vertikal-1-4"><img class="aligncenter size-full wp-image-1601" title="Vertikal 1" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2009/10/Vertikal-13.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p><strong>Rute, Rolle und Schnur:</strong></p>
<p><strong></strong>Als Ruten kommen Längen von 1,80 bis 2,00 m mit geringem Eigengewicht und einer steifen Spitze zum Einsatz. So kann man den ganzen Tag den Köder führen, spüren wie Boden berührt wird und auf jeden Bisskontakt reagieren, ohne dass einem der Arm lahm wird.An die Rute schrauben wir eine kleine Stationärrolle mit einer Größe (je nach Hersteller) von 1500 bis 2500. Als Schnur ist geflochtenes Material ein absolutes Muss. Nur so haben wir das Gefühl für die Köderführung und die genaue Bisserkennung. <span id="more-259"></span>Die Stärke der Schnur sollte etwa 0,10 – 0,15 mm betragen. Als Vorfach nehmen wir abriebfestes Material, wie Hardmono, Fluorocarbon oder bei Hechtgefahr ein dünnes Stahlvorfach. Ein Karabiner am Ende lässt einen schnellen Köderwechsel zu.</p>
<p><strong>Die Köder:</strong></p>
<p><strong></strong>Hier kommen spezielle Vertikalköder zum Einsatz. Der Unterschied ist die fehlende Schwanzschaufel bzw. der Twisterschwanz. Die Vertikalköder laufen meist hinten spitz zu (Fadenschwanz) oder haben eine kleine Gabel bzw. Fransen als Schwanzende. Egal welche Schwanzform zum Einsatz kommt, wichtig ist bei diesen Ködern der breite flache Rücken, denn der sorgt beim Anheben für die Wasserverdrängung und somit für Druckwellen, die Barsch oder Zander selbst bei sehr trüben Wasser noch über das Seitenlinienorgan wahrnehmen können. Der dünne Schwanz sorgt beim Nachschwingen ebenfalls für Druckwellen, allerdings nicht so kräftig wie die der Rückenpartie.</p>
<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-1602" href="http://www.angler-online.de/allgemein/vertikales-angeln-unter-dem-boot_259.html/attachment/vertikal-2-2"><img class="aligncenter size-full wp-image-1602" title="Vertikal 2" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2009/10/Vertikal-21.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Der Schwanzform sorgt für unterschiedliche Aktionen, wobei an dieser Stelle gegenüber den normalen Gummiködern nicht unbedingt von Aktion gesprochen werden kann. Aber gerade diese minimale Aktion in Form von Schwingungen des Schwanzes passt bei niedrigen Wassertemperaturen oftmals besser in das Beuteschema als die lebhaften Twister oder Gummifische, da bei kaltem Wasser die Beutefischchen auch nicht mehr durch das Wasser jagen. Auch in den wärmeren Jahreszeiten und Wassertiefen von 2,0 bis über 15,0 m kann diese Methode erfolgreich eingesetzt werden. Wenn die Räuber dicht am Grund stehen, können sie meist dem auf den Boden klopfenden Köder nicht wiederstehen.</p>
<p><strong>Die Köderführung:</strong></p>
<p>Im Gegensatz zum herkömmlichen Gummifisch wird der Köder nicht in Sprüngen über den Gewässergrund geführt, sondern erst einmal wie gewohnt auf den Grund abgelassen. Wenn wir spüren, dass der Köder den Grund berührt hat, wird er zügig aus dem Handgelenk etwa 10 bis max. 30 cm angehoben. Jetzt kommt das Wichtigste, eine Pause, in der man den Vertikalköder hält ohne ihn zu bewegen. Ich habe mir angewöhnt langsam zu zählen – 21…22…23 – jetzt lassen wir den Köder wieder zum Grund, pausieren kurz und beschleunigen ihn wieder nach oben. Die Bisse kommen oft bei …22 in der Haltephase, aber auch beim Absinken. Hat man beim Absinken das Gefühl, dass der Köder zu früh aufsetzt oder beim Anheben einen zu großen Widerstand leistet, schlagen wir sofort an, denn dann hält ihn wahrscheinlich schon ein Räuber fest.</p>
<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-1603" href="http://www.angler-online.de/allgemein/vertikales-angeln-unter-dem-boot_259.html/attachment/vertikal-3-2"><img class="aligncenter size-full wp-image-1603" title="Vertikal 3" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2009/10/Vertikal-31.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Wichtig ist die Bootsgeschwindigkeit = Ködergeschwindigkeit.  Leider ist der Wind mal zu schwach und wir stehen fast auf der Stelle, ein anderes Mal zu stark, so dass wir  viel zu schnell treiben. Bei zu starkem Wind kann das Boot mittels Treibanker (Driftsack) gebremst werden. Um aber bei fehlendem Wind auf die richtige Geschwindigkeit zu kommen, greifen wir auf einen E-Motor zurück (auf Gewässern, auf denen Motoren erlaubt sind). Der Motor wird am Heck befestigt und der Köder bei leichter Fahrt rückwärts angeboten. Natürlich macht sich auch bei starkem Wind ein E-Motor am besten, da wir die ideale Geschwindigkeit wählen können und uns der Wind nicht die Richtung vorgibt, sondern wir die Route selbst wählen.</p>
<p>Idealerweise kommt diese Angelmethode vom Boot aus zum Einsatz, selbst wenn es ein Schlauch- oder Bellyboot ist. Aber auch als Uferangler kann man an den richtigen Stellen, wie z. B. von Brücken, an Spundwänden oder Stegen, den Köder in Augenhöhe anbieten und erfolgreich den Stachelrittern nachstellen.</p>
<p>Petri Heil</p>
<p>Guido</p>
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		<title>Der Rhein in Deutschland</title>
		<link>http://www.angler-online.de/gewaesser/der-rhein-in-deutschland_167.html</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 08:41:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hanns</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gewässer]]></category>
		<category><![CDATA[Angel]]></category>
		<category><![CDATA[Angelgewässer]]></category>
		<category><![CDATA[angeln]]></category>
		<category><![CDATA[Rhein]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Rhein ist mit ca. 650 Flusskilometern (von Gesamt 1.235 km) der längste Fluss Deutschlands. Er wird in Deutschland unterteilt in Oberrhein (von der Grenze zur Schweiz bis zum Mainzer Becken), Mittelrhein (weiter bis nach Bonn) und den Nierrhein (weiter bis zur Grenze zu den Niederlanden). Zu den wichtigsten Nebenflüssen des Rheins in Deutschland zählen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Rhein</strong> ist mit ca. 650 Flusskilometern (von Gesamt 1.235 km) der längste Fluss Deutschlands. Er wird in Deutschland unterteilt in Oberrhein (von der Grenze zur Schweiz bis zum Mainzer Becken), Mittelrhein (weiter bis nach Bonn) und den Nierrhein (weiter bis zur Grenze zu den Niederlanden). Zu den wichtigsten Nebenflüssen des Rheins in Deutschland zählen  Neckar,  Main, Lahn, Mosel, Ruhr und Lippe.</p>
<p>Mit seinen zahlreichen Brücken, Häfen, Buhnen und Altarmen ist der Rhein ein wahres Paradies für Angler. Dennoch erfordert es oftmals einiges an Zeit und Erfahrung um die aussichtsreichen Stellen, an denen sich massenweise Fische tummeln, sicher bestimmen zu können. Auf Grund des ständig wechselnden Wasserpegels, der großen Belastung mit Schifffahrt und unterschiedlichsten Wassertrübungen ist es für Anfänger nicht immer einfach den besten Köder und die richtige Anfuttermischung an die Witterungs- und Gewässerverhältnisse anzupassen. <span id="more-167"></span></p>
<p><strong>Zur Zeit</strong> gibt es im Rhein 63 verschiedene Fischarten. Zu den typischen, im Rhein heimischen, Fischarten zählen unter anderem Aal, Äsche, Barbe, Brassen, Döbel, Flussbarsch, Hecht, Karausche, Karpfen, Kaulbarsch, Nase, Neunauge, Rapfen, Rotauge, Rotfeder, Schleie, Schneider, Stint, Ukelei, Wels und Zander. Auch Lachs und Meerforelle sind wieder häufig anzutreffen, jedoch ganzjährig geschützt.</p>
<p>Zu den wohl gängigsten Angelmethoden am Rhein zählen das Feder- und das Spinnangeln.</p>
<p><strong>Beim Federangeln</strong> wird der Köder (z.B.: Maden, Wurm, Köderfisch, Mais usw.) am Grund des jeweiligen Gewässers angeboten. Zum Grundangeln am Rhein empfiehlt es sich auf Grund der starken Strömung eine starke, stabile Federrute mit einem Wurfgewicht ab 60 Gramm bis zu 300 Gramm zu verwenden. Die Hauptschnurstärke sollte je nach Schnurart und Zielfisch zwischen 0,35mm bis 0,50mm und die Vorfachlänge zwischen 80 und 150 cm betragen. Grundsätzlich gilt es Bleigewicht und Schnurstärke von Strömung, Wellenschlag, Wind und Untergrund abhängig zu machen.</p>
<p><strong>Beim Spinnfischen</strong> wird der Kunstköder in allen nur erdenklichen Variationen, Materialien, Formen und Farben (Wobbler, Twister, Spinner, Blinker, Gummifische etc.) benutzt. Meist sind die Köder zusätzlich mit Rasselkugeln und/oder Duftstoffen ausgestattet, die die Räuber zum Biss animieren sollen. Die Reiznerven der Raubfische werden bei dieser Methode so stark angesprochen, dass Sie die angebotenen Kunstköder auch dann nehmen, wenn Sie satt und vollgefressen sind. Man kann den Kunstköder schnell oder langsam führen, mit oder ohne Stopps.</p>
<p>Es können jedoch auch alle anderen Angelarten, wie z.B. Grund-, Stipp-, Match-, Boilieangeln etc., angewendet werden.</p>
<p>Bei der Angelplatzauswahl am Rhein streiten sich die Gemüter. Die einen wollen lieber gemütlich in ruhigen Altarmen und Häfen angeln, die anderen direkt im Rheinstrom.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema Rhein und Angler die im Rhein fischen, findet ihr im <a href="http://www.angler-online-forum.de">Angelforum</a>. </strong></p>
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