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	<title>Angler-Online.de - Angelforum und Informationseite rund ums Angeln &#187; Meeresangeln</title>
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	<description>Informationen rund um das Thema Angeln</description>
	<lastBuildDate>Tue, 07 Sep 2010 14:46:14 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
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		<title>Seekrank/-heit</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 18:21:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herbert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meeresangeln]]></category>
		<category><![CDATA[Medikamente]]></category>
		<category><![CDATA[Seekrankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Symptome]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbeugen]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Hochseeangeln vom Kutter auf Dorsch und Co. erfreut sich großer Beliebtheit. Doch so manchem ist es im wahrsten Sinne des Wortes schlecht bekommen. Ich weiß wo von ich spreche. Jahrelang fuhr ich  Ein- bis  Dreimal zum Hochseeangeln, meistens von Burg auf Fehmarn oder Großenbrode aus und hatte nie Probleme. Ich glaube es war so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-5041" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/Boot1-300x231.jpg" alt="" width="300" height="231" /></p>
<p>Das Hochseeangeln vom Kutter auf Dorsch und Co. erfreut sich großer Beliebtheit. Doch so manchem ist es im wahrsten Sinne des Wortes schlecht bekommen.<span id="more-4955"></span></p>
<p>Ich weiß wo von ich spreche. Jahrelang fuhr ich  Ein- bis  Dreimal zum Hochseeangeln, meistens von Burg auf Fehmarn oder Großenbrode aus und hatte nie Probleme. Ich glaube es war so im sechsten Dienstjahr beim Bund. Wieder war über ein langes Wochenende von Fünen aus Hochseeangeln angesagt. Auf der Fähre nach Langeland ging es nach einem  opulenten Mahl  feucht fröhlich zu und das alles kostenlos  im Kapitänssalon, da man vergessen hatte unseren 6 Personentisch  freizuhalten, welchen wir reserviert hatten. Gesättigt und lustig erreichten wir unser Privatquartier auf Fünen, wo schon wieder Essen auf uns wartete: Sauerbraten mit Knödel und Rotkohl und  entsprechenden mitgebrachten Getränken.</p>
<p>Nach einer kurzen Nacht ging es dann auf den von uns gemieteten Kutter.  Ruten an der Reling befestigt, den Kapitän und dessen Gattin begrüßt, ging es  dann nach einem Begrüßungsschluck auch schon los. Bis jetzt war noch alles gut.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-5081" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/Pilker4-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></p>
<p>Der erste Angelplatz war erreicht und kaum hatte ich den Pilker ausgeworfen, wurde mir irgendwie anders. Erst wurde mir warm, dann traten Schweißperlen ins Gesicht, aus der Wärme wurde Kälte, die Gesichtsfarbe wechselte von Normal ins Weiße bis Grünliche und  dann rannte ich auch schon zum Anfüttern zur Reling. Nun ja, wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-5082" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/Kotz2-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></p>
<p>Kaum nahm der Kutter wieder Fahrt auf war alles wieder in Ordnung. Doch sobald er wieder stand ging das Ganze von vorne los. Ja nun hatte die Seekrankheit mich auch erwischt.</p>
<p>Letztendlich war ich heil froh, als die Fahrt zu Ende war. So etwas hatte ich doch  noch nie. Dachte das war was Einmaliges und gab der Völlerei vom Vortag die Schuld an diesem Dilemma. So lebte ich dann diesen Tag auch ganz solide, denn am anderen Morgen ging es wieder auf große Fahrt.</p>
<p>Was soll ich lange Schreiben – es ging wieder los – alle  guten Ratschläge, wie festen Horizont suchen, sich ablenken bis hin zum berühmten Kaugummi, halfen nichts.</p>
<p>Da ja solche Touren oft, wie unsere auch an Monaten welche ein R in ihrem Namen haben stattfinden, es also kalte Monate sind, friert man,  so  total geleert, doppelt stark.</p>
<p>Das lieb gemeinte Angebot in der warmen Kajüte Platz zu nehmen erwies sich auch als totaler Flop. Ich beschreibe es einmal so: die Wände  der Kajüte kamen  wie die Mauern eines Wolkenkratzers auf mich zu. So suchte ich dann den Platz auf an dem es mir am Besten ging. Die Fischkiste genau in der Mitte des Bootes. Bei Kuttern mit Gastronomie ist es die Mitte des „Lokales&#8221;.</p>
<p>Ich gab nicht auf, präpariert mit den neuesten Medikamenten gegen Seekrankheit, versuchte noch einige Male mein Glück. Leider immer mit dem gleichen schrecklichen Ergebnis. Ja es wurde so schlimm, dass ich nicht einmal eine Seebrücke betreten konnte.  So verlegte ich mich aufs Brandungsangeln.</p>
<p>Aus vorgenannten Gründen befasste ich mich ein wenig mit dem Thema Seekrankheit.</p>
<p>Hier eine  Zusammenfassung.</p>
<p><strong>Was ist Seekrankheit?</strong></p>
<p>Seekrankheit – Reise-oder Bewegungskrankheit ((Kinetose). Es gibt unterschiedliche  Stärken<br />
der Seekrankheit. Entscheidend für die Stärke ist die Wellenlänge der Bewegung. Kurze Wellen lösen eine schwächere Seekrankheit als lange Wellenbewegungen aus. Die Symptome jedoch sind die Selben.</p>
<p><strong>Symptome:</strong></p>
<p>Einige Symptome wie kalter Schweiß, Blässe, Frösteln, drückendes Gefühl in der Magengegend und<br />
Erbrechen habe ich schon Eingangs beschrieben.</p>
<p><strong>Wodurch ausgelöst:</strong></p>
<p>Wodurch die Seekrankheit ausgelöst wird, da ist man sich nicht 100% sicher.<br />
Aufgrund vieler Versuche  ist jedoch die vorherrschende Meinung, dass der Auslöser in den widersprüchlichen Informationen  welche die Augen, Gelenke und Innenohr zur eigentlichen Lage und Bewegung  des Körpers  dem Gehirn liefern. Man spricht oft, wenn auch nicht ganz richtig, von einer Gleichgewichtsstörung.</p>
<p><strong>Was tun wenn man direkt betroffen ist:</strong></p>
<p>- mit aufrecht gehaltenen Kopf, einen Punkt am Horizont betrachten<br />
- sich ablenken z. B. ein interessantes Gespräch beginnen</p>
<p><strong>Sollte nichts davon helfen:</strong></p>
<p>- den ruhigsten und tiefsten Punkt – Schiffsmitte  (Fischkiste) aufsuchen<br />
- hinsetzen, wenn möglich auf den Rücken legen und Augen schließen.<br />
- auf einen freien Weg zur Reling achten.</p>
<p><strong>Was kann man vorbeugend tun:</strong></p>
<p>- gegen die Seekrankheit und Reiseangst trainieren.<br />
- vor und während der Fahrt keinen Kaffee, Schwarzen Tee oder Alkohol trinken<br />
– Wasser ist angesagt<br />
- vor und während der Fahrt keine schwere sondern fettarme, kohlehydratreiche  Kost zu sich nehmen.</p>
<p><strong>Arzneimittel:</strong></p>
<p>Dieses ist ein besonderes Kapitel. Mittlerweile gibt es  viele verschreibungspflichtige und apothekenpflichtige Arzneimittel. Alle haben jedoch erhebliche Nebenwirkungen, so dass ich hier keine  Empfehlung aussprechen möchte.<br />
Auch das Kauen von Ingwer und Akupunktur sollen helfen.</p>
<p><strong>Schlusswort:</strong></p>
<p>Bei mir wurde bei einem Hörtest ein Hörschaden  durch Schießen beim Bund festgestellt, woraus wohl meine plötzlich auftretende Seekrankheit resultiert.</p>
<p>Ich werde deshalb als vorbeugende Maßnahme gegen die Seekrankheit trainieren – mit einem Ruderboot fange ich an und einige Tage vorher und während der Fahrt solide leben und als der Weisheit letzter Schluss vorbeugend mitgenommene, verschreibungspflichtige Arznei  zu mir nehmen.</p>
<p>Mal sehen ob es hilft.</p>
<p>Gruß Oldman</p>
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		<item>
		<title>Produktvorstellung: Daiwa Infinity Q 3000 Zaion</title>
		<link>http://www.angler-online.de/spinnfischen/produktvorstellung-daiwa-infinity-q-3000-zaion_2339.html</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 14:27:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jochen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meeresangeln]]></category>
		<category><![CDATA[Produktvorstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Spinnfischen]]></category>
		<category><![CDATA[Testberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Spinnrolle]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier stelle ich euch die Daiwa Infinity Q 3000 Zaion vor.  Ich war auf der Suche nach einer neuen Spinnrolle, von der Größe her ein Mittelding meiner Shimano Twin Power 3000SFC und der Shimano Sahara 4000FD. -Meine ersten Eindrücke: Beim ersten Anblick fehlen mir die Worte. Die schwarze Farbe lässt die Rolle sehr edel erscheinen, die goldene Abwurfkante [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier stelle ich euch die Daiwa Infinity Q 3000 Zaion vor.  Ich war auf der Suche nach einer neuen Spinnrolle, von der Größe her ein Mittelding meiner Shimano Twin Power 3000SFC und der Shimano Sahara 4000FD.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2664" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/06/Daiwa-Infinity-Q-011-Kopie-300x278.jpg" alt="" width="300" height="278" /></p>
<p><span id="more-2339"></span>-Meine ersten Eindrücke:</p>
<p>Beim ersten Anblick fehlen mir die Worte. Die schwarze Farbe lässt die Rolle sehr edel erscheinen, die goldene Abwurfkante der Spule unterstützt dieses. Auch die ersten Kurbelumdrehungen zeigen mir sofort, dass diese Rolle in einer anderen Liga spielt. Vibrationen und Laufgeräusche sind nicht vorhanden. Der Kurbelwiederstand ist so gering, dass man fast denkt, gar keine Rolle in der Hand zu haben. Nichts wackelt, alles scheint gut aufeinander abgestimmt zu sein. Die Kurbel ist aus einem Stück gefräst und einschraubbar um möglichst wenig Spiel zum Getriebe zu haben.</p>
<div class="mceTemp">
<div class="mceTemp mceIEcenter">
<div class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align: center;">
<dl>
<dt>
<div class="mceTemp mceIEcenter">
<div class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align: center;">
<dl>
<dt><img class="size-medium wp-image-2667" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/06/Daiwa-Infinity-Q-015-300x184.jpg" alt="" width="300" height="184" /></dt>
<dd>Durch die aus einem Stück gefräßte Schraubkurbel wird das Getriebespiel auf ein Minimum reduziert</dd>
</dl>
</div>
</div>
</dt>
</dl>
</div>
</div>
</div>
<p>-technische Details laut Hersteller:</p>
<ul>
<li><span style="font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: x-small;">REAL FOUR Concept</span></li>
<li><span style="font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: x-small;">Digigear II gefrästes Getriebe</span></li>
<li><span style="font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: x-small;">ZAION Rotor</span></li>
<li><span style="font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: x-small;">Geschmiedete Aluminium-Weitwurfspule mit TiN-beschichteter Abwurfkante</span></li>
<li><span style="font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: x-small;">9 Kugellager (inkl. 4 &#8220;CRBB&#8221;)</span></li>
<li><span style="font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: x-small;">Versiegeltes Bremssystem</span></li>
<li><span style="font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: x-small;">Infinite System Rücklaufsperre</span></li>
<li><span style="font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: x-small;">Aluminiumkurbel, eloxiert</span></li>
<li><span style="font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: x-small;">Airbail Bügel (Patent-Nr. EP1038437B1)</span></li>
<li><span style="font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: x-small;">Twist Buster 2 Schnurlaufröllchen (Patent-Nr. EP0876760B1)</span></li>
<li><span style="font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: x-small;">Washable Konstruktion</span></li>
<li><span style="font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: x-small;">Longlife Bügelfeder</span></li>
<li><span style="font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: x-small;">Cross Wrap Schnurverlegung</span> (Excentergetriebe)</li>
<li><span style="font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: x-small;">Gyro Spin</span></li>
<li><span style="font-family: Verdana; font-size: x-small;">Übersetzung: 4,8:1</span></li>
<li><span style="font-family: Verdana; font-size: x-small;">Schnurfassung: 270m/0.25mm</span></li>
<li><span style="font-family: Verdana; font-size: x-small;">Schnureinzug: 81cm</span></li>
<li><span style="font-family: Verdana; font-size: x-small;">Gewicht: 280gr</span></li>
</ul>
<p><span style="font-family: Verdana; font-size: x-small;">Im Lieferumfang sind zudem Unterlegscheiben vorhanden, mit denen sich das Wickelbild verändern lässt. Leider liegt keine Ersatzspule bei, diese muss man extra für einen recht hohen Betrag kaufen.</span></p>
<p>-Eindrücke aus der Praxis:</p>
<p>Viele Leute behaupten, Daiwarollen halten dem Salzwasser nicht stand. Nicht die Infinity Q Zaion! Ich fische sie jetzt regelmäßig in der Ostsee, mehrmals ist sie schon &#8220;abgetaucht&#8221;  und dennoch kann ich keine Veränderung am Lauf feststellen. Durch die &#8220;Washable&#8221; Funktion lassen sich Salzwasser(spritzer) einfach herausspülen, ohne den Lauf der Rolle zu beeinflussen. Wie schon geschrieben, läuft die Rolle butterweich, nicht zuletzt durch die 9 Kugellager, darunter 4 keramikbeschichtete Abec 5 Lager. 2 Kugellager stecken in dem Kurbelknauf, welcher abnehmbar ist, um für noch weniger Reibungswiederstand zu sorgen. Die Schnurverlegung ist gleichmäßig, eigentlich perfekt, zur Wickelbildverbesserung liegen Unterlegscheiben bei.</p>
<div class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align: center;">
<dl>
<dt>
<div class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align: center;">
<dl>
<dt><img class="size-medium wp-image-2668" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/06/Daiwa-Infinity-Q-012-Kopie-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></dt>
<dd>überzeugend: die perfekte Schnurverlegung</dd>
</dl>
</div>
</dt>
</dl>
</div>
<p style="text-align: left;">Die Bremse gibt sowohl bei leichten, als auch bei harten Einstellungen die Schnur ruckfrei ab, bei leichten Einstellungen wackelt die Spule nicht. Dies hängt mit dem Aufbau der Rollenachse zusammen. Eine Metallbuchse hält die Spule am Platz, da drauf liegt ein Kugellager, um die gleichmäßig laufende Bremse zu unterstützen.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-medium wp-image-2669  aligncenter" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/06/Daiwa-Infinity-Q-014-300x206.jpg" alt="" width="300" height="206" /></p>
<p style="text-align: left;">Bei absolut geschlossener Bremse ist der Schnurabzug fast unmöglich. Die Bremsscheiben bestehen aus gewebten Carbon, welches extrem verschleißarm ist. Der Rotor besteht aus einem neuartigem Carbonstoff, Zaion. Laut Daiwa soll dieses Material in etwa die Stärke von Magnesium haben, dabei sehr leicht und verwindungsfest sein. Mein Eindruck war, dass dieses Material wirklich sehr robust ist und sich unter großer Last kaum verbiegt. Der Rollenbügel ist Innen hohl, dadurch ist er relativ dick und stabil. Die Schnuraufnahme zum Schnurlaufröllchen wurde ohne Kanten gebaut, damit die Schnur nach dem Werfen schnell dort ist wo sie hingehört: ins Schnurlaufröllchen, welches unter Druck noch gleichmäßig rollt.</p>
<div class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align: center;">
<dl>
<dt>
<div class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align: center;">
<dl>
<dt><img class="size-medium wp-image-2670" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/06/Daiwa-Infinity-Q-013-300x186.jpg" alt="" width="300" height="186" /></dt>
<dd>Der &#8220;Airbail-Bügel&#8221; lässt die Schnur schnell zum Schnurlaufröllchen gleiten.</dd>
</dl>
</div>
</dt>
</dl>
</div>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: left;">-Fazit:</p>
<p style="text-align: left;">Zum Einsatz kam die Rolle sowohl im Süß-, als auch im Salzwasser. Dabei kam sie an verschiedenen Ruten mit den unterschiedlichsten Ködern zum Einsatz. Leichteres Spinnfischen auf Barsch mit kleinen Spinnern, Spinnfischen auf Meerforelle und Dorsch, schweres Spinnfischen auf Hecht mit großen Gummiködern, leichtes Schleppfischen auf Meerforelle und selbst zum Pilken musste die Rolle schon herhalten! Wer eine feine Power-Rolle sucht, wird mit dieser bestens bedient sein.</p>
<p style="text-align: left;">Bisher hat die Rolle mich voll überzeugt und es wird wohl eine fürs Leben sein&#8230;</p>
<p style="text-align: left;">In diesem Sinne,</p>
<p style="text-align: left;">Petri Heil,</p>
<p style="text-align: left;">Jochen</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wieder entdeckt – der Buttlöffel</title>
		<link>http://www.angler-online.de/meeresangeln/wieder-entdeckt-%e2%80%93-der-buttloffel_1927.html</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 20:47:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herbert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meeresangeln]]></category>
		<category><![CDATA[Anwendung]]></category>
		<category><![CDATA[Buttlöffel]]></category>
		<category><![CDATA[Köder]]></category>
		<category><![CDATA[Montage]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Buttlöffel war in den 70 er Jahren fast in allen Angelläden  an der Küste zu finden. Aus unerklärlichen Gründen verschwand er aus den Regalen und geriet in Vergessenheit– nun aber wurde er,  man kann sagen, wieder entdeckt. Der Buttlöffel, der Name sagt es schon, wird  vornehmlich  für das Angeln auf Plattfisch mit der Spinnrute [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><br />
</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><img class="aligncenter size-medium wp-image-1956" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/03/Bild-03-300x219.jpg" alt="" width="300" height="219" /><br />
</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Der Buttlöffel war in den 70 er Jahren fast in allen Angelläden  an der Küste zu finden. Aus unerklärlichen Gründen verschwand er aus den Regalen und geriet in Vergessenheit– nun aber wurde er,  man kann sagen, wieder entdeckt.</p>
<p>Der Buttlöffel, der Name sagt es schon, wird  vornehmlich  für das Angeln auf Plattfisch mit der Spinnrute eingesetzt .Er gehörte einst zur Standartausrüstung  jeden Meeresanglers und war  somit fast in jeder Angelkiste  zu finden.</p>
<p>Selbst  Dorsche, Wittling  und sogar Meerforellen gingen auf  eine Buttlöffelmontage; auch Zander sollen damit schon gefangen wurden sein.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><span id="more-1927"></span></p>
<p><strong>Der Buttlöffel</strong></p>
<p>Er ist kein Köder, sondern ein Lockmittel und Wurfgewicht. Er ist aus einem Stück Metall geformt; ein kleinerer  und ein größerer Kreis  mit einemSteg dazwischen. Die Kreise sind gegenläufig  hohlgedrückt/gesenkt. Für die Herstellung wird  ein Druck von ca. 4 Tonnen und mehr  benötigt, abhängig von der Größe und  Gewicht des Buttlöffels. Bei näherem hinsehen erinnert er an einen Suppenlöffel in Miniaturausgabe aus einem Chinarestaurant.</p>
<p>Daher auch der Name  &#8211; Butt<strong>löffel.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Die  Form des Buttlöffels hat sich im Laufe der Jahre ein wenig geändert.</p>
<p>Während die heutige Form mehr an eine verunglückte  Acht erinnert,</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1958" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/03/Bild31-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></p>
<p>ist bei dem Ur-Buttlöffel die Löffelform deutlich  erkennbar</p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1959" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/03/Bild13-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1960" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/03/Bild22-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;">
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Montage</strong></p>
<p>Die Montage ist äußerst simpel.</p>
<p>Das dünnere Ende des  Buttlöffels wird  mit dem Sprengring an den Karabinerwirbel der Hauptschnur eingehängt. An dem anderen dickeren Ende, wird ein 15 -30 cm langes  Vorfach  an den Tonnenwirbel gebunden. Das Vorfach  sollte aus 25 -30 er Monoschur oder  Geflochtene  gleicher Tragkraft bestehen. Der Haken ist in der Regel  ein langstieliger Butthaken  der Größe 1/0 oder 2/0</p>
<p>Die Montage kann noch mit vor dem Haken angebrachten Leucht-/Auftriebsperlen oder gar einem Spinnerblatt getunt werden.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1961" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/03/Bild-42-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></p>
<p><strong>Tipp:</strong></p>
<p>Buttlöffel werden oft nur mit Sprengringen  oder  nur mit einem  zusätzlichen Tonnenwirbel verkauft. Besser ist es an dem Sprengring einen Karabinerwirbel zu befestigen, den Tonnenwirbel gegen solch einen auszutauschen. So kann man z. b. bei einem  Abriss das Vorfach schneller austauschen oder wechseln.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Köder</strong></p>
<p>Als Köder kommen die vom Brandungsangeln bekannten Köder zum Einsatz, welche da sind Wattwurm, Seeringelwurm, Fischfetzen , Garnelen u. s. w.</p>
<p><strong>Wie anwenden:</strong></p>
<p>Die Buttlöffelmontage kann  universal  vom Kutter, Ufer, Molen angewendet werden. Nach dem Auswerfen mit einer Spinnrute ,  60gr. Wurfgewicht genügen, lässt man den Buttlöffel auf den Grund absinken. Danach wird die Montage wie beim  Gufieren mit  größeren oder kleineren Hüpfern  über den Grund gezupft oder gar über den Grund geschleppt. Hierbei erzeugt der Buttlöffel  aufgrund seiner speziellen Form  Druckwellen  und  Schlammwolken welche dem Fisch fliehende  oder sich verstecken wollende n Beute vortäuscht. Druckwellen, Schlammwolke, glänzender Buttlöffel, Lockperlen, duftender Naturköder sind für den Fisch eine  unwiderstehliche Kombination.</p>
<p>Petri  Heil</p>
<p>Oldman</p>
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		<title>Teil 4 &#8211; Brandungsangeln und was da zu gehört.</title>
		<link>http://www.angler-online.de/meeresangeln/teil-4-brandungsangeln-und-was-da-zu-gehort_1735.html</link>
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		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 10:52:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herbert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meeresangeln]]></category>
		<category><![CDATA[Angelplatz]]></category>
		<category><![CDATA[Fingerschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Wurftechik]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo! Nachdem in den vorherigen Teilen die notwendige Bekleidung, Ausrüstung, Köder und Montagen vorgestellt wurden, geht es nun ans Angeln. Teil 1 Wo angeln? Die Ausrüstung ist gepackt, doch wo als Neuling an den endlos langen Küsten angeln? Bevor man ans Werk geht, einen geeigneten Küstenabschnitt zu suchen, ist es immer ratsam bei den ansässigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><br />
</strong></p>
<p style="text-align: center"><img class="size-full wp-image-1736 aligncenter" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/02/Überschrift3.jpg" alt="" width="300" height="168" /></p>
<p>Hallo!<br />
Nachdem in den vorherigen Teilen die notwendige Bekleidung, Ausrüstung, Köder und Montagen vorgestellt wurden, geht es nun ans Angeln.</p>
<p><a href="http://www.angler-online.de/meeresangeln/brandungsangeln-und-was-dazu-gehort_1419.html">Teil 1</a></p>
<p><strong><span id="more-1735"></span><br />
Wo angeln?</strong><br />
Die Ausrüstung ist gepackt, doch wo als Neuling an den endlos langen Küsten angeln?<br />
Bevor man ans Werk geht, einen geeigneten Küstenabschnitt zu suchen, ist es<br />
immer ratsam bei den ansässigen Angelgeschäften nach fängigen Plätzen zu<br />
fragen. Dort, wo man die nicht gerade billigen Wattwürmer oder Seeringelwürmer und vielleicht noch ein paar Kleinteile kauft, bekommt bestimmt Auskunft.<br />
Oft kann auch der Vermieter der Ferienwohnung, des Ferienhauses gute Auskunft geben.<br />
Weiterhin ist es ratsam, erst einmal einen Tag vorher den Küstenabschnitt zu erkunden. Bei ein wenig Glück, sieht man wo andere Angler den Fischen nachstellen.<br />
Ist dieses nicht der Fall, hält man Ausschau nach dem sogenannten Leopardengrund, ein Mischgrund aus Kies, Sand und Seetang. Dieser ist von oben, an den vielen dunklen Flecken am Grund zu erkennen.<br />
Bei dieser Erkundung sollte man sich auch die Lage evtl. vorhandener Sandbänke merken. Eine Sandbank ist immer eine Erfolg versprechende Angelstelle, wird hier doch durch die Wellen der Grund und vorhandenes Futter aufgewirbelt.<br />
Weitere gute Angelplätze sind weit hinaus gehende Seebrücken und Molen.<br />
<strong><br />
Mole in Hvide Sande &#8211; Dänemark</strong></p>
<p style="text-align: center"><img class="aligncenter size-full wp-image-1739" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/02/Mole5.jpg" alt="" width="300" height="180" /></p>
<p><strong>Seebrücke in Rerik</strong></p>
<p style="text-align: center"><img class="aligncenter size-full wp-image-1741" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/02/Seebrücke3.jpg" alt="" width="300" height="193" /></p>
<p><strong>Angeln</strong><br />
Ist ein Erfolg versprechender Küstenabschnitt gefunden, wird das Brandungsdreibein kippsicher an gewünschter Stelle aufgebaut oder die Einzelrutenhalter tief in den Sand gesteckt.<br />
Kippsicher wird das Brandungsdreibein in dem man an dem Haken unterhalb der Rutenauflage einen mit Sand gefüllten Beutel oder Tasche hängt.</p>
<p style="text-align: center"><img class="aligncenter size-full wp-image-1746" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/02/Dreib3.jpg" alt="" width="300" height="236" /></p>
<p>Jetzt werden die Ruten montiert und ein Vorfach an dem Wirbel der Schlagschnur befestigt. Anschließend kommt ein, der Brandung angepasstes, Wurfgewicht/Blei an das Vorfach.<br />
Nun werden die Haken mit Wattwürmern, Seeringelwürmer oder anderen Köder bestückt.<br />
Die Würmer werden mittels einer Wurmnadel auf den Haken aufgezogen um ein Auslaufen der Selbigen zu vermeiden.<br />
Nach dem das geschehen ist, wird so weit wie möglich ausgeworfen.<br />
Oft müssen Weiten bis zu 100m erreicht werden um den Fisch zu finden. Dieses ist meistens<br />
bei ablandigen Wind, oder einer vor gelagerten Sandbank der Fall. Bei auflandigem Wind passiert es oft, dass der Fisch überworfen wird.<br />
Der Fisch steht also näher zum Ufer hin.<br />
Angelt man mit 2 Ruten so empfiehlt es sich, das eine Rute möglichst weit rausgeworfen und<br />
die 2. Rute näher zum Ufer hin platziert wird.<br />
Sind die Köder ausgeworfen, befestigt man die Bißanzeiger und stellt die Brandungsruten aufrecht in die/an den Rutenständer.<br />
Anschließend kurbelt man die Schnur stramm, damit möglichst wenig der Schnur im Wasser ist. Dadurch wird verhindert, dass die Wellen allzu stark an der Schnur zerren und damit eine Bißerkennung erschweren.<br />
Nun heißt es warten, warten, warten …….., nach ca. 20 min sollte eine Köderkontrolle erfolgen.<br />
Oft haben dann andere Meeresbewohner (Krabben) sich die Köder einverleibt.<br />
<strong><br />
Wurftechnik</strong></p>
<p>Zum Ausbringen der Köder gibt es mehrere Wurftechniken. Die wohl meist angewandten sind<br />
<strong><br />
der Überkopfwurfwurf /Grundwurf</strong><br />
Dieser Wurf ist wohl allen Anglern bekannt.<br />
Der Angler steht frontal mit dem Gesicht zur Brandung. Die Rutenspitze zeigt nach hinten,<br />
Position ca. 03:00 Uhr. Eine Hand befindet sich Anfang des Rutengriffes die andere Hand<br />
in Rollennähe, der Schnurfangbügel geöffnet und der Zeigefinger hält die Schnur. Nun wird<br />
mit oder ohne Anlauf die Rute kraftvoll mit Schwung mit den Armen nach vorn gezogen, wobei der Zeigefinger im geeigneten Moment, wenn die Schnur die größte Spannung hat, frei gibt.<br />
Mit dieser Wurftechnik werden oft nicht die gewünschten Weiten erzielt, da der Schwung nur<br />
aus den Armen heraus erfolgt. Anders sieht es aus bei dem Seitenwurf.<br />
<strong><br />
der Seitenwurf</strong><br />
Bei dieser Wurftechnik steht der Angler seitlich, mit dem Gesicht längs zur Brandung. Die Rutenspitze zeigt ebenfalls nach hinten, Position ca. 03:00 Uhr. Die linke Hand befindet sich Anfang des Rutengriffes, die rechte Hand in Rollennähe, der Schnurfangbügel geöffnet und der Zeigefinger hält die Schnur. Beim Auswerfen zieht der Angler die Rute ebenfalls kraftvoll mit Schwung nach vorn, der Körper aber macht während des Werfens eine Viertel Drehung zur Brandung. Das zur Brandung stehende Bein ist der Drehpunkt. Durch das Zusammenspiel Arm-und Körperschwung erreicht man größere Weiten.<br />
Diese Wurftechnik muss ein wenig geübt werden. Man sieht immer wieder, dass Anfänger<br />
Rechtshänder – einen Rechtsdrall, Linkshänder einen Linksdrall haben, weil die Schnur zu früh freigeben wird.</p>
<p style="text-align: center"><img class="aligncenter size-full wp-image-1743" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/02/seitwurf2.jpg" alt="" width="300" height="164" /></p>
<p><strong><br />
Anmerkung</strong><br />
Beim Auswerfen mit diesen schweren Wurfgewichten entsteht eine große Beschleunigung<br />
und Fliehkraft, deshalb sollte man sich unbedingt vergewissern das die Bremse geöffnet ist.<br />
Ein Rutenbruch, mindestens aber ein Schnurabriss, ist sonst vorprogrammiert, wenn aus irgend<br />
einem Grund der Schnurfangbügel einmal umschlägt.<br />
Durch die wirklich auftretende große Kraft kann es passieren, dass die Schnur in den Finger,<br />
welcher] die Schnur beim Auswerfen fixiert, einschneidet und eine schmerzhafte, blutige Verletzung erzeugt. Um diesem vorzubeugen gibt es im Handel solch einen Fingerschutz</p>
<p style="text-align: center"><img class="aligncenter size-full wp-image-1744" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/02/Fingerschutz2.jpg" alt="" width="300" height="287" /></p>
<p style="text-align: left">
<p>oder man umwickelt den Finger einfach mit Isolierband (Coroplast) oder Pflaster (Leukoplast). Hierbei ist zu beachten, dass die Wicklung in Schneckenform von oben nach unten erfolgt. So kann die Schnur beim Auswerfen, wenn sie vom Finger gleitet, nicht an einer Wicklungskante hängen bleiben</p>
<p style="text-align: center"><img class="aligncenter size-full wp-image-1745" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/02/Coroplast2.jpg" alt="" width="300" height="270" /></p>
<p><strong>Ordnung am Angelplatz</strong><br />
Brandungsangeln ist überwiegend Nachtangeln. In dieser Jahreszeit ist es irgendwie dunkler als sonst. Kein Streulicht einer in der Nähe gelegenen Ortschaft oder Stern erhellt den Angelplatz.<br />
Ein gewisses Ordnungssystem beim Einrichten des Angelplatzes macht das Angeln stressfrei.<br />
Entfällt doch dadurch lästiges Suchen, nach Gerät oder Kleinmaterial z.B. einer Wurmnadel oder einem Blei..</p>
<p><strong>Schlußwor</strong>t<br />
Dieser 4 teilige Bericht erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Soll er doch Anfängern einen ersten Überblick vermitteln und einen Einstieg in das Brandungsangeln erleichtern. Ich denke, wie auch wo anders, gilt auch beim Brandungsangeln der Spruch &#8211; Übung macht den Meister.</p>
<p>Petri Heil wünscht</p>
<p>Oldman</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Teil 3 – Brandungsangeln und was dazu gehört</title>
		<link>http://www.angler-online.de/meeresangeln/teil-3-%e2%80%93-brandungsangeln-und-was-dazu-gehort_1630.html</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 18:25:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herbert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meeresangeln]]></category>
		<category><![CDATA[Köder]]></category>
		<category><![CDATA[Montagen]]></category>
		<category><![CDATA[Vorfächer]]></category>

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		<description><![CDATA[Köder und Montagen Nach dem in Teil 1 und 2  Bekleidung und Gerät vorgestellt wurde, nähern wir uns jetzt so langsam dem Angeln. Bevor es los geht stellt sich die Frage, mit welchen Ködern und welchen Montagen  wird eigentlich geangelt. Copyright: Für Skizzen und Köder liegt die Genehmigung vor. Danke hierfür an die Angelkollegen Elbangler [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center"><strong><img class="aligncenter size-medium wp-image-1631" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/02/Brandung-1-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /><br />
</strong></p>
<p><strong> </strong><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Köder und Montagen</strong></p>
<p>Nach dem in Teil 1 und 2  Bekleidung und Gerät vorgestellt wurde, nähern wir uns jetzt so langsam dem Angeln. Bevor es los geht stellt sich die Frage, mit welchen Ködern und welchen Montagen  wird eigentlich geangelt.</p>
<p><strong>Copyright:</strong> Für Skizzen und Köder liegt die Genehmigung vor. Danke hierfür an die Angelkollegen Elbangler und Carsten.</p>
<p><a href="http://www.angler-online.de/meeresangeln/teil-4-brandungsangeln-und-was-da-zu-gehort_1735.html">Teil 4</a></p>
<p><span id="more-1630"></span><br />
<strong><strong>Köder</strong></strong></p>
<p><strong>Wattwurm </strong></p>
<p style="text-align: center"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1633" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/02/Watti-1-300x167.jpg" alt="" width="300" height="167" /></p>
<p>-der Wattwurm ist wohl der  meist benutzte Köder bei der Brandungsangelei. Diese kann man mühsam selber sammeln oder im Angelfachgeschäft erwerben.</p>
<p><strong> Seeringelwurm</strong></p>
<p style="text-align: center"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1634" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/02/Seeringel1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>- der Seeringelwurm, ein recht borstiger Geselle, ist die 2. Wahl nach dem Wattwurm. Für eine Beschaffung gilt das Gleiche wie beim Wattwurm.</p>
<p><strong>Anmerkung</strong></p>
<p>Für eine Nacht benötigt man ca. 60 &#8211; 100  Wattwürmer oder Seeringelwürmer, welche sich im feuchten Zeitungspapier eingewickelt oder im Eimer mit etwas Sand und Salzwasser ohne Probleme ein bis zwei Tage/ Nächte halten. Wie Watt-und Seeringelwurm auf den Haken gebracht werden ist  im Link  Teil2, Wurmnadel wie anwenden zu sehen. Wer mehr über Watt-und Seeringelwurm wissen möchte, kann  hier nach lesen.</p>
<p><a href="http://www.angler-online-forum.de/cms.php?q=12">Link:</a></p>
<p><strong>Fischfetzen</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1635" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/02/Fischfetzen-300x150.jpg" alt="" width="300" height="150" /></p>
<p>Aus einem Köderfisch oder einem Fisch von der Fischtheke werden ca. 5 cm lange und ca. 2 cm breite Streifen geschnitten. Der Fischfetzen wird wie auf der Skizze zu sehen doppelt auf den Haken gezogen. So hält er auch bei kräftigen Würfen sicher am Haken.</p>
<p><strong>Krabben/Garnelen/Krebsfleisch</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Neben vorgenannten Ködern finden auch diese Krustentiere als Köder, gepuhlt oder mit Schale, zum Einsatz. Erhältlich sind diese Tierchen in jedem guten Fischgeschäft. Diese Köder werden einfach, von der Spitze her auf den Haken gezogen.</p>
<p><strong>Montagen</strong></p>
<p>Im 2. Teil habe ich schon einige Vorfächer abgebildet. Nachfolgend werden 3 der meist verwendeten Montagen und ihre Anwendung gezeigt. Für das Grundangeln vom Strand (Brandungsangeln) gibt es viele Montagen. Fragt man jedoch eingefleischte Angler, so bevorzugen sie meist  die einfachen Montagen. Im Handel findet man diese preiswert als Fertigmontagen mit 2 Anbißstellen, bestückt  mit Lock-und Auftriebskörpern.</p>
<p>Hier  die 3  meist verwendeten Montagen</p>
<p><strong>Einfache Grundmontage</strong></p>
<p style="text-align: center"><img class="aligncenter size-full wp-image-1666" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/02/Vor-12.jpg" alt="" width="900" height="675" /></p>
<p>Beide beköderte Haken liegen dann auf Grund auf.  Das Blei ist fest am Schnurende befestigt.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Einfache Grundmontage &#8211; auftreibend</strong></p>
<p style="text-align: center"><img class="aligncenter size-full wp-image-1667" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/02/Vor-22.jpg" alt="" width="900" height="675" /></p>
<p>Bei überwiegend sandigem Grund kann man einfache Lockperlen verwenden. Auf dem Bild sieht man jedoch einen Mischgrund, sogenannter Leopardengrund mit Steinen, Seegras u. s.w.Erinnert die Farbgebung doch stark an das Fell eines Leoparden.Hier halten sich eher Dorsch und Co. auf,  so dass es zweckmäßiger ist, die Haken auftreiben zu lassen. Dazu verwendet man auftreibende Lockperlen. Neon-rot / -gelb-/gelbrot sind die am meisten verwendeten  Farben. Aber auch helle Perlen mit Flecken, die Nachtleuchtend sind, (mit der Taschenlampe vor dem Wurf anstrahlen) sind besonders in der Dunkelheit empfehlenswert.<br />
<strong>Montage mit Zwischenvorfach</strong></p>
<p style="text-align: center"><img class="aligncenter size-full wp-image-1671" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/02/Vor-33.jpg" alt="" width="900" height="675" /></p>
<p>Für den Plattfischfang, bei den die Köder eigentlich am Grund liegen, eignen sich Perlmuttperlen oder andere, stark glänzende/reflektieren Perlen. Bei Untergründen mit viel Sand, einzelnen Gräsern/Steinen/Muscheln etc., wo sich hauptsächlich Plattfische aufhalten, aber auch Dorsche und Meerforellen auf Jagd gehen, kann man die Grundmontage kombinieren. Der obere Haken wird mit Auftriebsperlen in die Höhe gebracht, der untere Haken liegt mit glitzernden Lockperlen am Grund.Hier zu sehen an einer Montage bei dem das Blei nicht am Ende des Vorfaches. sondern zwischen den  beiden Anbißstellen, als Laufblei an einem Wirbel, an einem sogenannten Zwischenvorfach angebracht ist.</p>
<p><strong>Liftmontage</strong></p>
<p style="text-align: center"><img class="aligncenter size-full wp-image-1669" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/02/Vor-44.jpg" alt="" width="900" height="326" /></p>
<p>Eine 3. Montage ist die „Liftmontage“ sie ähnelt der Montage mit dem Zwischenvorfach. Bei dieser Montage werden an den Enden des Zwischenvorfaches  beide Anbißstellen befestigt. Das Zwischenvorfach ist beweglich an Hauptschnur befestigt, läuft durch eine Öse des Wirbels an der Hauptschnur. Das Blei ist ebenfalls beweglich direkt oder mittels eines Karabinerwirbels auf einer Seite des Vorfaches befestigt.</p>
<p>Die Skizze zeigt noch einmal die  Montagen/Vorfächer im Detail</p>
<p style="text-align: center"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1644" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/02/Vor-Detail-244x300.jpg" alt="" width="244" height="300" /></p>
<p><strong>Allgemeines</strong></p>
<p>Die Mundschnüre/Seitenarme können auf verschiedene Arten an der Vorfachschnur befestigt sein. Direkt an der Vorfachschnur geknotet. Bei dieser Art der Befestigung  werden oft Abstandshalter mit auf die Vorfachschnur  gezogen  um Todder zu  vermeiden.</p>
<p style="text-align: center"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1645" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/02/Abstands-fertig-300x229.jpg" alt="" width="300" height="229" /></p>
<p>oder  an einem Kreuzwirbel mit und ohne Karabiner befestigt, welche in die Vorfachschnur eingeknotet werden. Bei Kreuzwirbel mit Karabiner können die Haken schnell ausgewechselt werden. Damit sich die Seitenarme nicht vertoddern, werden die beköderten Hakenoft in sogenannte Weitwurfclips  (<strong>1</strong>) oder in einem Impact-Shield  (<strong>2</strong>) eingehängt. Die Mundschnüre mit Köder liegen dann Parallel zur Vorfachschnur  und bieten damit  weniger Luftwiderstand, die Köder halten besser am Haken und es kann deshalb kräftiger und somit weiter  geworfen werden. Kann bei allen Befestigungsarten verwendet werden.</p>
<p style="text-align: center"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1647" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/02/Clip-180x300.jpg" alt="" width="180" height="300" /></p>
<p>Oldman</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Teil 2 &#8211; Brandungsangeln und was dazu gehört</title>
		<link>http://www.angler-online.de/meeresangeln/teil-2-brandungsangeln-und-was-dazu-gehort_1509.html</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 15:14:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herbert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meeresangeln]]></category>
		<category><![CDATA[Beleuchtung]]></category>
		<category><![CDATA[Brandungsruten]]></category>
		<category><![CDATA[Rollen]]></category>
		<category><![CDATA[Schnur. Bißanzeiger]]></category>

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		<description><![CDATA[Angelgerät und Zubehör An das Gerät zum Brandungsangeln werden erhöhte Anforderungen gestellt.In diesem Teil wird das Gerät vorgestellt, welches unbedingt erforderlich ist und worauf beim Kauf zu achten ist. Copyright: Einige der Bilder in diesem Bericht wurden mit freundlicherGenehmigung dem Askari Online Shop entnommen. Danke dafür. Teil 3 Brandungsruten Es kommen Brandungsruten in der Länge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><br />
</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1511" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/02/Strand-300x199.jpg" alt="" width="333" height="220" /></p>
<p><strong>Angelgerät und Zubehör</strong></p>
<p>An das Gerät zum Brandungsangeln werden erhöhte Anforderungen gestellt.In diesem Teil wird das Gerät vorgestellt, welches unbedingt erforderlich ist und worauf beim Kauf zu achten ist.</p>
<p><strong>Copyright:</strong> Einige der Bilder in diesem Bericht wurden mit freundlicherGenehmigung dem Askari Online Shop entnommen. Danke dafür.</p>
<p><a href="http://www.angler-online.de/meeresangeln/teil-3-%E2%80%93-brandungsangeln-und-was-dazu-gehort_1630.html">Teil 3</a></p>
<p><span id="more-1509"></span></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Brandungsruten</strong></p>
<p>Es kommen Brandungsruten in der Länge von 3,60 -4,50 m zum Einsatz. Beim Kauf einer Brandungsrute sollte man die eigene Körpergröße, Statur und natürlich die im Umgang mit der Rute vorhandenen Fertigkeiten zu Grunde legen. Brandungsruten gibt es in vielen Preislagen., auch für den schmalen Geldbeutel ist was brauchbares dabei. Die für den Bau verwendeten Materialien reichen je nach Preisklasse von Glasfaser über Glas-/Kohlefasercomposit (Mischung) bis hin zur High End Kohlefaserrute Das Standartwurfgewicht so einer Brandungsrute liegt von  bis  250 Gramm.</p>
<p>Es  gibt Brandungsruten als Tele-und Steckrute.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Steckrute </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1514" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/02/Steckr-300x112.jpg" alt="" width="310" height="115" /></p>
<p>Die Steckruten werden von den meisten Brandungsanglern aufgrund ihrer höheren Belastbarkeit, Aktion und des geringeren Pflegeaufwands  bevorzugt.</p>
<p><strong>Telerute</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1515" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/02/Tele-300x75.jpg" alt="" width="324" height="81" /></p>
<p>Für die Telerute spricht eigentlich nur ihre kurze Transportlänge. Der Pflegeaufwand ist erheblich höher. Sie müssen nach jedem Gebrauch ordentlich durchgespült werden. Schnell haben sich Sandkörner  zwischen die Passstücke der einzelnen Teleteile gesetzt und verkeilen diese Teile derart, dass diese nur mit erheblichem Kraftaufwand wieder zusammen geschoben werden können.</p>
<p><strong>Rollen:</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1519" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/02/Rolle-1-287x300.jpg" alt="" width="287" height="300" /></p>
<p>Als Rollen kommen Meer-/Salzwasserresistente Rollen zum Einsatz. Diese Rollen kommen meistens im Gegensatz zu den Spinnrollen mit nur 3 bis 4  versiegelten Edelstahlkugellagern aus. Die Übersetzung liegt zwischen 1 zu 4 oder 5. Also eine Kurbelumdrehung sind gleich 4 bis 5 Spulenrotorumdrehungen. Diese Rollen sollen eine ausreichend lange und kräftige Kurbel besitzen, damit die erforderliche Kraft über das Getriebe  auch zum Einsatz gebracht werden kann. Das Getriebe sollte so ausgelegt sein, das eine Kreuzverlegung der Schnur auf der Spule erfolgt Hier gibt es verschiedene Techniken. Eine davon ist die Wormschafttechnik. Durch die Kreuzverlegung schneiden die einzelnen Klänge(Windungen) sich nicht in die bereits aufgespulte Schnur ein. Die Spule, eine Weitwurfspule,  sollte ein Schnurfassungsvermögen von 200 m 40er Mono und einen großen, konisch zulaufend Spulendurchmesser haben. Die Kreuzverlegung und die große konische  Weitwurfspule, lassen die Schnur leicht  von dieser ablaufen.Als Bremse ist die Kopfbremse zu bevorzugen weil  in der Spule größere Bremsscheiben eingebaut werden können.</p>
<p><strong>Schnur</strong></p>
<p>Als Hauptschnur hat man die Wahl zwischen Mono Schnur, geflochtener Schnur oder einer speziellen Brandungsschnur ( Keulenschnur)</p>
<p><strong>Die Monoschnur</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1523" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/02/Soft-296x300.jpg" alt="" width="296" height="300" /></p>
<p>Bei der Monoschnur sollte es sich aufgrund  der höheren Belastbarkeit um eine Qualitätsschnur  mit einen Durchmesser von 0,25 mm bis 0,30 mm handeln. Eine „Soft“, weiche Ausführung ist von Vorteil, läuft sie doch besser von der Spule und ermöglicht so weitere Würfe. Der Monoschnur wird eine  Mono -Schlagschnur vorgeschaltet.</p>
<p><strong>Geflochtene Schnur</strong></p>
<p style="text-align: center"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1524" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/02/Geflochten-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></p>
<p>Eine geflochtene Schnur sollte einen Durchmesser von 0,10 mm nicht unter- und 0,16 mm nicht überschreiten. Bei Kauf einer geflochtenen Schnur ist darauf zu achten, das sie eng /rund geflochten ist. Dadurch nimmt sie weniger Wasser auf. Aufgrund des geringeren Durchmesser und Geschmeidigkeit geht sie  noch leichter von der Spule und ermöglicht so noch weitere Würfe. Ob- wohl sie trotz geringerem Durchmesser eine höhere Tragkraft als die Monoschnur besitzt wirdauch hier eine Schlagschnur vorgeschaltet, weil die Mono &#8211; Schlagschnur Abrieb-und schnittfester ist. Dieses ist besonders wichtig, wenn  z.B. an Muschelbänken oder an Stellen mit scharfkantigemGestein geangelt wird.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Brandungsschnur (Keulenschnur)</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1527" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/02/Keulenschnur-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></p>
<p>Die Brandungsschnur ist eine Monoschnur welche sich z.B. von 0,28mm  auf den letzten 20 m auf 0,60mm verdickt.  Eine Schlagschnur ist hier nicht erforderlich, sie ist hier quasi eingearbeitet. Es  gibt keinen  Knoten,  welcher  zwei vom Durchmesser unterschiedliche Schnüre verbindet. Dadurch gleitet die Schnur ungehemmt  durch die Ringe. Eine weitere  Besonderheit der Brandungsschnur ist die alle 25 m andere Einfärbung. Durch die so gekennzeichneten Abschnitte kann man leicht ausrechnen wie weit man geworfen hat.</p>
<p><strong>Schlagschnur:</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1528" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/02/Schlag-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></p>
<p>Die Länge der Schlagschnur, so eine Faustformel, sollte die doppelte Rutenlänge betragen. Die Hauptaufgabe dieser Schnur ist es, die beim Auswerfen auftretenden hohen Fliehkräfte auf zu fangen, zugleich ist sie eine Sollbruchstelle  bei einem evtl. Hänger. Die Schlagschnur ist eine  Mono –oder Hartmonoschnur von 0,40 -0.60 mm Durchmesser, welche der eigentlichen Hauptschnur mittels eines Blut- Albright -oder den doppelten Uni Knoten vorgeschaltet wird. Diese Knoten haben sich beim zusammenbinden von Schnur unterschiedlichen Durchmessers bewährt.</p>
<p><a href="http://http://www.angler-online-forum.de/cms.php?q=11"></a><a href="http://www.angler-online-forum.de/cms.php?q=11">Link</a></p>
<p>Schlagschnur gibt es  im Fachhandel auf   50 m Spulen in verschiedenen Durchmesser auf</p>
<p><strong>das Vorfach</strong></p>
<p style="text-align: center"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1529" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/02/Vorfach1-300x201.jpg" alt="" width="300" height="201" /></p>
<p>Das Vorfach besteht aus einer 1,5m bis 2m langen Hauptschnur. Der Durchmesser ist gleich der Schlagschnur. An den Enden wurden Wirbel mit Karabiner oder Ösen zum Befestigen an der Schlagschnur und des Wurfgewichtes  (Bleies)  angebracht.Mehr über Wirbel gibt es hier <a href="http://www.angler-online.de/allgemein/wirbel_692.html">(Link) </a></p>
<p>An dieser Hauptschnur sind dann im Abstand vom ca.60 cm  2 Anbißstellen (Haken) an Seitenarme, sogenannte Mundschnüre befestigt. Es gibt Vorfächer in einfacher Ausführung  oder mit vor dem Haken angebrachten Auftriebs-/Lockperlen, um den Köder über Grund zuhalten bzw. um eine Lockwirkung zu erzielen. Fertige Vorfächer der verschiedensten Art sind preisgünstig im Fachhandel zu erwerben. Spezialisten stellen ihre Vorfächer selbst her und bestücken die Seiten arme mit„Perlen , Auftriebskörper  unterschiedlichster Farben und Größen bis hin zu kleinen Spinnerblättern, inder Hoffnung damit besser zu fangen.</p>
<p><strong>Bleie:</strong></p>
<p><strong> </strong>Beim Brandungsangeln werden Bleie der unterschiedlichsten Formen<br />
von– 200gr verwendet, Das verwendete Gewicht und die Form des Bleies richtet sich nach der Stärke der Brandung damit dieses nicht so schnell abgetrieben oder an das Ufer gespült werden können .</p>
<p>Hier ein paar Beispiele</p>
<p><strong>Birnenbleie</strong></p>
<p style="text-align: center"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1531" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/02/Birnenb-161x300.jpg" alt="" width="161" height="300" /></p>
<p>Birnenbleie  können aufgrund ihrer runden Form von der Strömung leicht abgetrieben werden. Als Vorteil könnte man sehen, dass durch dieses Abtreiben eine große Fläche nach Fisch abgesucht wird.</p>
<p><strong>Flach- /Ring-/Tellerbleie </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center"><strong> </strong><br />
<img class="aligncenter size-medium wp-image-1532" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/02/Flach-a-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Flach-, Ring–oder Tellerbleie legen sich flach auf den Grund und saugen sich regelrecht dort fest und können deshalb nicht so leicht von der Strömung/Brandung abgetrieben, ans Ufer gespült werden.</p>
<p><strong>Krallenbleie</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1534" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/02/Kralle-2-300x112.jpg" alt="" width="300" height="112" /></p>
<p>Bei sehr starker Brandung kommen dann so genannte Krallenbleie zum Einsatz. Das sind Birnenbleie mit klappbar angebrachten Stahldrähten. Durch Straffen der  Schnur krallen diese  sich in den Grund fest.  Gelöst werden  diese Bleie durch richtig starkes Ziehen  mit der Rute. Dadurch klappen die Stahldrähte nach hinten und geben das Blei frei. Vor einem erneutem Auswerfen sind die Drähte erst wieder in ihre Ausgangsform zurück geklappt werden.</p>
<p><strong>Rutenhalter:</strong></p>
<p><strong>Dreibeinrutenhalter </strong></p>
<p style="text-align: center"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1536" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/02/Dreib-250x300.jpg" alt="" width="250" height="300" /></p>
<p>Stabile, standsichere, teleskopierbare Dreibeinrutenhalter sind beim Brandungsangeln Standard.  Diese Rutenhalter sind universell –beim Brandungs-/ Flussangeln, auf geraden oder unebenen Untergrund, einsetzbar. Durch ein zusätzliches Gewicht,  z.B. einen Sandsack, welcher an einem Haken unterhalb der Rutenauflage gehängt wird, kann die Standsicherheit bei starkem Wind,  noch erhöht werden. Die Rutenauflage ist in der Regel für 2 Ruten ausgelegt. Eine Netz zwischen den drei Beinen dient als Ablage für Kleinmaterial.</p>
<p><strong>Einzelrutenhalter</strong></p>
<p style="text-align: center"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1537" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/02/Einzel-180x300.jpg" alt="" width="180" height="300" /></p>
<p>Außer vorgenannten Dreibeinrutenhalter kommen noch Einzelrutenhalter zum Einsatz. Einzelrutenhalter können nur an Sandstränden richtig eingesetzt werden, bei kiesigem Untergrund ist es fast unmöglich bzw. nur mit erheblichem Kraftaufwand möglich, diese in den Boden zu treiben. Hier solch ein Einzelrutenhalter Marke Eigenbau,  der durch ein Rundeisen quer durch den Rutenhalter gesteckt, durch das eigene Körpergewicht in den Boden gedrückt werden.Sie haben den Vorteil, dass  man an 2  auseinander liegenden  Stellen angeln kann. z.B. an Buhnen.  Ein weiterer Vorteil ist, dass bei starker Drift, durch den größeren Abstand, sich die Schnüre nicht ins Gehege kommen, sich vertoddern.</p>
<p><strong>Bißanzeiger:</strong></p>
<p>Bißanzeiger zeigen in der Dunkelheit akustisch und optisch an, dass ein Biss erfolgte. Als Bißanzeiger haben sich Aalglocken mit einem Knicklicht oder einer Mini LED kombiniert, aufgrund ihrer einfachen Handhabung, durchgesetzt.</p>
<p style="text-align: center"><strong><img class="aligncenter" src="../wp-content/uploads/2010/02/Bi%C3%9F-300x217.jpg" alt="" width="300" height="217" /></strong></p>
<p>Mittlerweile gibt es  im Fachhandel   E.-Bißanzeiger unterschiedlichster Art, welche am Rutenblank  befestigt werden.</p>
<p style="text-align: center"><img class="aligncenter" src="../wp-content/uploads/2010/02/E.-Bi%C3%9F-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></p>
<p><strong>Beleuchtung:</strong></p>
<p>Brandungsangeln ist Nachtangeln, da ist eine ausreichende Beleuchtung ein unbedingtes Muss. Vom Lagerfeuer über Petroleumlampen, Gaskartuschenlampe, universal Akkuscheinwerfer, Kopf-/ Stirnlampe  bis hin DOTs kommen hier zum Einsatz.<strong> </strong></p>
<p><strong>Akkuscheinwerfer</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong><img class="aligncenter size-medium wp-image-1543" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/02/Scheinw-214x300.jpg" alt="" width="214" height="300" /><br />
</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Der Akkuscheinwerfer ist eine universelle Angelplatzbeleuchtung Er  ist wieder aufladbar und kann als Suchscheinwerfer oder als „Lampe“ eingesetzt werden. Leuchtdauer – eine Nacht als Lampe.</p>
<p><strong>Kopf-/Stirnlampe</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong><img class="aligncenter" src="../wp-content/uploads/2010/02/Kopfl-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Eine Kopf- /Stirnlampe muss einfach sein. Beim Beködern, suchen in der Angelkiste  u. s .w. ist sie unersetzlich;  hat man doch die Hände frei und immer Licht dort wo man es braucht. Es gibt diese Lampen mit einer oder  auch mehreren LED. Lampen mit mehreren LED  können oft in Stufen, je nach Lichtbedarf, geschaltet werden. Selbst mit Rotlicht für die Wurmsuche  sind einige Modelle ausgestattet. Durch die Verwendung von LED als Leuchtmittel beträgt die Leuchtdauer mehrere Angelnächte.</p>
<p><strong>DOT`s</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong><img class="aligncenter size-medium wp-image-1544" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/02/DOT-1-300x262.jpg" alt="" width="300" height="262" /><br />
</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Solche DOT `s (LED –Lampen) gibt es  oft in den Baumärkten oder Möbelhäusern schon für wenig Geld. Durch den an der Rückseite befindlichen Magneten oder mittels Klettband sind sie schnell dort befestigt wo man Licht benötigt. DOT benötigen ebenfalls nur wenig Strom, so das ihre Leuchtdauer mehrere Nächte beträgt.</p>
<p><strong>Weiteres nützliches Gerät: </strong>Sitzgelegenheit, Kühlbox, Fischbetäuber, Messer zum Versorgen der gefangenen Fisches, Hakenlöser-/Arterienklemme, Spitzzange zum lösen des Hakens, Wurmnadel zum Beködern der Haken, Eimer, Lappen/Handtücher sowie ein Behältnis mit Klein- und Ersatzmaterial. Zu diesen Geräten ist wohl nicht viel zu sagen, sie sind eigentlich beim jeder Angelei immer dabei. Die Wurmnadel zum Beködern möchte doch noch einmal hervorheben. Mehr darüber und über ihre Anwendung kann hier nachgelesen werden.</p>
<p><a href="http://www.angler-online.de/allgemein/wurmnadel-wie-anwenden_767.html">Link: </a></p>
<p><strong>Transport</strong></p>
<p>Wie man sieht und liest, muss allerhand  Gerät zum Strand gebracht werden. Entweder schleppt man selbst, mietet sich einen Sherpa (Träger) oder legt sich solch einen Transportkarre, Wagen oder Trolli zu.</p>
<p style="text-align: center"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1548" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/02/Transport-300x125.jpg" alt="" width="300" height="125" /></p>
<p>Beim Kauf ist auf eine robuste Ausführung zu achten. Das Transportgefährt sollte für den besseren Transport im Auto zusammen klappbar sein. Große, Breite Gummireifen verhindern ein Einsinken im Sand und erleichtern den Weg zum Angelplatz erheblich.</p>
<p>Oldman</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Brandungsangeln und was dazu gehört,</title>
		<link>http://www.angler-online.de/meeresangeln/brandungsangeln-und-was-dazu-gehort_1419.html</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 21:07:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herbert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meeresangeln]]></category>
		<category><![CDATA[Bekleidung]]></category>
		<category><![CDATA[Mütze Termoanzug]]></category>
		<category><![CDATA[Overall]]></category>
		<category><![CDATA[Stiefel]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese ist eine Grundanleitung zum Brandungsangeln  in mehreren Teilen. Sie soll vor allem Anfängern eine  Übersicht geben, was zum Brandungsangeln benötigt wird und auf was beim Kauf der Ausrüstung zu achten ist. Im  ersten Teil wird speziell für das Brandungsangeln  erforderliche Bekleidung eingegangen. Im Teil 2  wird Angelgerät und Zubehör abgehandelt. Teil 3 befasst sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1452" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/02/bild-5017-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></p>
<p>Diese ist eine Grundanleitung zum Brandungsangeln  in mehreren Teilen. Sie soll vor allem Anfängern eine  Übersicht geben, was zum Brandungsangeln benötigt wird und auf was beim Kauf der Ausrüstung zu achten ist. Im  ersten Teil wird speziell für das Brandungsangeln  erforderliche Bekleidung eingegangen. Im Teil 2  wird Angelgerät und Zubehör abgehandelt. Teil 3 befasst sich mit Köder und Montagen und im 4. Teil geht es dann endlich ans Angeln.</p>
<p><strong>Copyright:</strong> Einige der Bilder in diesen Berichten wurden mit freundlicher Genehmigung dem Askari Online Shop entnommen. Danke dafür.</p>
<p><a href="//www.angler-online.de/meeresangeln/teil-2-brandungsangeln-und-was-dazu-gehort_1509.html#more-1509">Teil2 </a></p>
<p><span id="more-1419"></span></p>
<p><strong>Teil 1 &#8211; Bekleidung:</strong></p>
<p>Da die Brandungsangelei nicht gerade in der schönsten Jahreszeit stattfinden, ist unbedingt winddichte, wasserfeste, warme Kleidung /Schuhwerk erforderlich, welche da im Einzelnen sind.</p>
<p>Ich fange einmal von oben an</p>
<p><strong>Kopfbedeckungen: </strong>Bei der Kopfbedeckung sind die Klassiker<strong> </strong></p>
<p><strong>die „“Pudel-/ Skimütze“</strong></p>
<p style="text-align: center"><img class="size-medium wp-image-1432 aligncenter" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/02/Pudel1-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></p>
<p>Beim Kauf einer solchen  Mütze ist darauf zu achten, dass sie aus dickem Garn besteht,  eng gestrickt ist und zusätzlich einen eingenähten Einsatz aus Fleece hat. Nur so wird verhindert, dass  der Wind ungehindert durchgehen kann.<strong> </strong></p>
<p><strong>die Fellmütze </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center"><img class="size-medium wp-image-1433 aligncenter" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/02/Fell1-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></p>
<p>Diese Kopfbedeckung bietet wohl den besten Schutz gegen Kälte und Wind. Hier ist darauf zu achten das die Seitenteile lange genug sind, damit sie  sicher unter dem Kinn verschlossen  werden kann.  Der Verschluss sollte aus Klettband sein;  Druckknöpfe dagegen bilden eine Kältebrücke und es sehr unangenehm  damit in Berührung zu kommen.<strong> </strong></p>
<p><strong>die Sturmhaube</strong></p>
<p style="text-align: center"><img class="size-medium wp-image-1434 aligncenter" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/02/Sturm-1-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></p>
<p>Solche eine Sturmhaube eignet sich nicht nur für Banküberfälle, sondern ist auch ein hervorragender Gesichtsschutz  gegen kalten schneidenden Wind.</p>
<p><strong>Anmerkung:</strong> Eine zusätzliche Behandlung alle Kopfbedeckungen mit handelsüblichen  Imprägnierungsmittel  wird empfohlen</p>
<p><strong>Oberbekleidung</strong></p>
<p><strong>der Thermoanzug-/ Overall</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1439" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/02/Anzug-1-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></p>
<p>Zum Schutz des Körpers empfiehlt sich ein Thermoanzug-/Overall. Sie müssen Wind -und Wasserdicht sein und einen  Wärmeeinsatz haben. Eine großzügig  bemessene, am Hals verschließbare  Kapuze  besitzen. Die Ärmel (Bündchen) müssen eng anliegen. Die Beine sollten zwecks   leichterer Handhabung beim An-und Ausziehen  zu öffnen sein. Ein paar Taschen für diverses Kleinmaterial sollten  auch nicht fehlen. Anzug oder Overall, das ist Geschmacks-und Ansichtssache. Ich bevorzuge den Anzug. Bei diesem Anzug ist die Kapuze im Kragen verborgen.</p>
<p>Ich sehe die Vorteile gegen über einen Overall darin: Er ist schneller angezogen und man kommt in einer  plötzlichen  Notdurft Situation auch schneller wieder raus. Desweiteren  ist der Oberkörper bedingt durch die Latzhose ist der Oberkörper doppelt geschützt.</p>
<p>Zu Beiden gilt wie oben schon einmal gesagt. Sie müssen Wind -und Wasserdicht sein und einen  Wärmeeinsatz haben. Eine großzügig  bemessene, am Hals verschließbare  Kapuze  besitzen. Die Ärmel (Bündchen) müssen eng anliegen. Die Beine sollten zwecks   leichterer Handhabung beim An-und Ausziehen  zu öffnen sein.  Ein paar Taschen für diverses Kleinmaterial sollten  auch nicht fehlen.</p>
<p><strong>Anmerkung:</strong> Thermoanzug oder Overall immer eine Nummer größer kaufen, damit noch entsprechen was darunter<strong> </strong>angezogen werden kann.<strong> </strong></p>
<p><strong>Unterbekleidung:</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Thermounterwäsche </strong></p>
<p>aus dem Sportbereich  (Funktionsunterwäsche)</p>
<p style="text-align: center"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1440" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/02/Thermo-f-300x210.jpg" alt="" width="300" height="210" /></p>
<p>oder aus den Angelbereich, etwas großzügiger geschnitten</p>
<p style="text-align: center"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1441" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/02/Unterw-2-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>erfüllen  hier  hervorragend ihren Zweck. Wichtig ist das die Bekleidung den Schweiß aufsaugt und nach außen von der Haut weg transportiert, atmungsaktiv ist.</p>
<p>Darüber  evtl. einen Rollkragenpullover, eine Jeanshose,  so sollte  man ausreichend  gegen  Wetterunbilden geschützt sein.<strong> </strong></p>
<p>Generell aber gilt das Zwiebelprinzip, &#8211; lieber mehrere Dünne, als eine dicke Schicht.</p>
<p><strong>Schuhwerk</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1442" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/02/Stiefel-300x257.jpg" alt="" width="300" height="257" /></p>
<p>Wie soll es anders sein.</p>
<p>Die Schuhe/Stiefel  müssen Wasserdicht und warm sein. Solche „Alaska Stiefel“   bis minus 20° C haben sie hervorragend bewährt. Die Stiefel sollte man immer eine Nummer größer kaufen, dann kann man durch Einlegesohlen und  durch ein zusätzliches Paar Strümpfe die Wärmeisolierung  noch erhöhen.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Handschuhe</strong></p>
<p style="text-align: center"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1444" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/02/HF-300x187.jpg" alt="" width="300" height="187" /></p>
<p>Handschuhe  dürfen auf keinen Fall  fehlen.</p>
<p>Am Wärmsten halten Fausthandschuhe, daneben gibt es da noch die Fingerhandschuh, welche jedoch  nicht so warm halten.  Einen Nachteil haben alle  im normalen Laden gekaufte Handschuhe; man kann damit die Haken nicht beködern und auch nicht vernünftig auswerfen. Deshalb wurden extra Handschuhe für Angler konstruiert. Bei diesen Handschuhen lassen sich die Faust- und Fingerlinge nach hinten klappen um vorgenannte Tätigkeiten durchführen zu können.</p>
<p>Doch welche kaufen?  Ich denke das liegt am Kälteempfinden eines jeden Einzelnen und sollte jeder für sich selbst entscheiden<strong> </strong></p>
<p><strong>Anmerkung </strong>Eine zusätzliche Imprägnierung aller Handschuhe, außer Neoprenhandschuh,  verhindert das Feuchtigkeit durch den Handschuh dringen kann.   Wem es  dann immer noch friert kann mit solchen Taschenöfen oder Wärmepads für zusätzliche<strong> </strong>Wärme sorgen.  Hier Ausführliches über  Taschenöfen und Co.:</p>
<p><a title="Taschenöfen und Co" href="http://angler-online-forum.de/cms.php?q=31659"></a></p>
<p style="text-align: center"><a class="aligncenter" title="Tschenöfen &amp; Co." href="http://angler-online-forum.de/cms.php?q=31659" target="_blank">Taschenöfen &amp; Co.</a></p>
<p>Oldman</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das erste Mal &#8211; angeln an/in der Ostsee</title>
		<link>http://www.angler-online.de/meeresangeln/das-erste-mal-angeln-anin-der-ostsee_597.html</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 05:12:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jochen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meeresangeln]]></category>
		<category><![CDATA[Aal]]></category>
		<category><![CDATA[Brandungsangeln]]></category>
		<category><![CDATA[Dorsch]]></category>
		<category><![CDATA[Hornhecht]]></category>
		<category><![CDATA[Meerforelle]]></category>
		<category><![CDATA[Ostsee]]></category>
		<category><![CDATA[Pilken]]></category>
		<category><![CDATA[Pilker]]></category>
		<category><![CDATA[Plattfisch]]></category>
		<category><![CDATA[Wattwurm]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Angler, welche aus dem Innenland Deutschlands kommen und an der Ostsee Urlaub betreiben, fragen sich oft, wie man auf was und wo fischen kann. Vorallem die Wahl des Gerätes fällt vielen schwer, dabei hat fast jeder das, was man braucht. Hier zeige ich Ihnen, welches Gerät, das sie bestimmt herumliegen haben, Sie wofür verwenden können. Hauptsächlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Angler, welche aus dem Innenland Deutschlands kommen und an der Ostsee Urlaub betreiben, fragen sich oft, wie man auf was und wo fischen kann. Vorallem die Wahl des Gerätes fällt vielen schwer, dabei hat fast jeder das, was man braucht.</p>
<p>Hier zeige ich Ihnen, welches Gerät, das sie bestimmt herumliegen haben, Sie wofür verwenden können.<span id="more-597"></span></p>
<p>Hauptsächlich kann man die Fischerei an der Ostsee in mehrere Kategorien aufteilen:</p>
<ul>
<li>-Spinnfischen (Meerforelle/kleinere Lachse; Hornhechte und Dorsch</li>
<li>-Pilken (Hauptsächlich Dorsch)</li>
<li>-Naturköderangeln (Dorsch, Plattfisch und Aal)</li>
<li>-Brandungsangeln/Molenangeln (Dorsch, Plattfisch, Aal)</li>
</ul>
<p> Meerforellen und Dorsche lassen sich ab Herbst bis Anfang Sommer in großer Zahl fangen. Besonders Dorsche ziehen erst Nachts in Ufernähe, dafür in großen Schwärmen. Hornhechte gibt es ab Mitte Mai bis Anfang Herbst und lassen sich tagsüber in teilweise großen Mengen fangen. Plattfische gibt es das ganze Jahr über, bevorzugt am Tag, zu fangen. Und Aalangler sollten ihr Glück in der Nacht versuchen.</p>
<ul>
<li>Beginnen wir mit dem Spinnfischen:</li>
</ul>
<p> </p>
<p>Ruten von 240cm bis 330cm Länge und einen Wurfgewicht zwischen 20gr und 50gr sind Ideal zum Fischen auf Meerforelle, Hornhecht und Dorsch. Wenn es auf Dorsche geht, sollte man eher schwerer fischen, denn Küstendorsche sind starke Kämpfer! Die Aktion sollte Semi-Parabolisch bis Parabolisch sein, um härtere Drills gut ab federn zu können, jedoch mit schneller Spitze um ein sicheres Setzen des Hakens zu gewährleisten. Als Rollen empfehlen sich die Größen 2500-4000 (je nach Hersteller), am besten mit Frontbremse. Bei den Schnüren empfehlen sich hier geflochtene Schnüre mit einer Tragkraft von rund 5-8Kg, aufgrund der geringen Dehnung hat man direkten Kontakt zum Fisch.</p>
<p>Und auch bei den Ködern muss es nichts Extravagantes sein. Der Markt bietet eine Vielzahl von Küstenblinkern und Küstenwobblern, für erschwingliche Preise. Es ist aber nicht ratsam sich billige Modelle zu kaufen, diese haben oft schlechte Haken und einen eher nüchternen Lauf. Besonders zu empfehlen sind der Gno und Spöket von Falkfish, der Fight und Stripper von Hansen und der Snap. Diese Köder haben sich ganz klar gegenüber anderen Ködern herausgehoben. Dabei haben sollte man Köder in Gewichten von 15-30gr, je nach Strömung und Wind.</p>
<p style="text-align: center"><img class="size-full wp-image-617 aligncenter" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2009/11/024.JPG" alt="024" width="504" height="240" /></p>
<p style="text-align: center">Bei den Farben ist es wie im normalen Leben: weniger ist mehr!</p>
<p style="text-align: left">Im Grunde genommen verwende ich immer nur die selben Farben, mit denen ich auch fange. Man sollte sich nicht die Köderbox vollkaufen und später beim Angeln alle 10 Minuten den Ködern wechseln, eher sollte man immer nur eine begrenzte Anzahl an Ködern bei sich haben, dafür aber welche, denen man vertraut und durchgehend verwendet.</p>
<p style="text-align: left">Jedoch sollte in keiner Köderbox fehlen:</p>
<ul>
<li>
<div style="text-align: left">Silber</div>
</li>
<li>
<div style="text-align: left">Kupfer</div>
</li>
<li>
<div style="text-align: left">Schwarz(+Rot)</div>
</li>
<li>
<div style="text-align: left">Blau(+Silber)</div>
</li>
<li>
<div style="text-align: left">Grün</div>
</li>
</ul>
<p style="text-align: left">Sonstiges:</p>
<p style="text-align: left">Unerlässlich ist die Verwendung einer (Neopren) Wathose, hiermit kann man ggf. ein wenig ins Wasser gehen, zudem isoliert sie gut die Körperwärme wenn man außerhalb des Wassers steht. Gummiwathosen sind recht günstig, jedoch gehen die schnell bei schlechter Pflege kaput und isolieren schlecht im Wasser. Neoprenwathosen kosten ein wenig mehr halten dafür selbst bei kaltem Wasser warm. Es empfiehlt sich, einen Watkescher dabei zu haben, darin kann man ggf. auch (getötete!!!) Fische aufbewahren.</p>
<p style="text-align: left"> </p>
<ul>
<li>
<div style="text-align: left">Kommen wir zum Pilken</div>
</li>
</ul>
<p style="text-align: left">Um es gleich zu sagen: Für das Pilken benötigt man ein Boot, bzw. man angelt von einem Angelkutter</p>
<p style="text-align: left">Unter Pilkangeln stellen sich viele Leute die Verwendung dicker Ruten, großer Rollen, starken Schnüren und großen Ködern vor. Nicht in der Ostsee. Man braucht keine extra Pilkruten, wenn man nur 1x im Leben losgeht, schwere Spinnruten mit einem Wurfgewicht ab 80gr bis 150gr und einer Länge von rund 270cm sind Ideal. Rollen der größe 4000-6000 sind völlig ausreichend und als Schnur empfehlen sich geflochtene Schnüre von rund 8-15Kg, bei Monofil ist man mit guten 0,35mm Produkten gut beraten. Wenn man sich die Gerätezusammenstellung anguckt, bemerkt man, dass sie der Zusammenstellung des Hechtangelns sehr ähnelt, bzw. übereinstimmt.</p>
<p style="text-align: left">Wie der Name schon sagt, sind sog. &#8220;Pilker&#8221; extra Köder für das Pilken. Man kann sie vergleichen mit sehr schweren Blinkern, mit schneller Sinkgeschwindigkeit. Erhältlich sind sie ab 20gr, bis hin zu 1000gr, für die Ostsee reichen im Normalfall Gewichte von 50-100gr. Keine Angst, leichte Überschreitungen des Wurfgewichtes halten ihre Spinnruten locker stand.</p>
<p style="text-align: center"><img class="size-full wp-image-622 aligncenter" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2009/11/Kieler-Blitz.jpg" alt="Kieler Blitz" width="428" height="316" /></p>
<p>Pilker werden &#8211; wie alle Kunstköder- in tausenden von Farben verkauft, doch anders als beim Spinnfischen ist es oft von Vorteil mehrere Farben bei sich zu haben, denn oft fangen andere auf dem Kutter besser, weil sie eine andere Farbe verwenden, mit mehr Farben in der Köderkiste ist man flexibler und kann immer umsteigen. Jedoch muss auch die Köderführung stimmen, sonst ist der beste Köder nutzlos!</p>
<p>Aber auch wie beim Spinnfischen sollten folgende Farben unbedingt dabei sein:</p>
<ul>
<li>Japanrot(+Schwarz)</li>
<li>Schwarz</li>
<li>Orange(+Silber)</li>
<li>Grün</li>
<li>Blau(+Silber)</li>
</ul>
<p>Es hat sich auch als fängig erwiesen, ein Monovorfach mit einem kleinen Seitenarm, an dem ein Twister mit 2gr Kopf befestigt ist, über den Pilker zu montieren, so wird oft ein Fressneid hervorgerufen.</p>
<p>Sonstiges:</p>
<p>Es ist wichtig, dass der Pilker immer am Grund bleibt, am besten immer den Pilker einmal auf Grund sinken lassen, man spürt wenn er angekommen ist! Es gibt zudem zwei verschiedene Driftarten: die An- und Ab- Drift. Bei der Andrift treibt der Köder auf einen zu &#8211; man muss möglichst weit vom Kutter wegwerfen (Achtung! Überkopfwürfe sind nicht gern gesehen!)  und die Schnur möglichst immer stramm halten. Bei der Abdrift treibt der Köder von einem weg &#8211; man muss immer wieder Schnur lassen.</p>
<ul>
<li>Auch vom Boot betrieben wird das Naturköderangeln:</li>
</ul>
<p>Das Naturköderangeln ist die perfekte Angelmethode in der Ostsee für die, die nichts lieber mögen, als mit dem Boot rauszufahren, die Angeln auszuschmeißen und dann in aller Ruhe auf einen Biss zu warten.</p>
<p>Ideal für diese Angelmethode sind schwere Picker- oder Feederruten mit einer Länge von maximal 270cm, längere Ruten sind auf dem Boot zu unhandlich. Als Rollen kommen 2500er bis 5000er Rollen in Frage, stehen aber nicht im Vordergrund. Auch hier empfiehlt sich die Verwendung von Geflochtenen Schnüren,  so sind selbst feinste Plattfischbisse in der ohnehin sehr sensiblen Spitze gut zu erkennen. Die Montage kann aus einer ganz normalen Durchlaufmontage mit einem Haken bestehen, so wie man sie z.B. auf Aal verwendet, oder man nimmt fertig geknüpfte Vorfächer aus dem Fachhandel. Wichtig ist, dass die Haken langschenklig sind, so passt der Wattwurm besser und Plattfische saugen den Haken besser ein. Die Bleie haben je nach Wind und Strömung Gewichte von 40gr bis 200gr und die Montage wird entweder vor dem Boot runter gelassen oder man wirft ganz leicht aus.</p>
<p>Als Köder sind und bleiben Wattwürmer die Nummer 1, dicht gefolgt von Seeringelwürmern. Beide lassen sich bei fast jeden Händler an der Ostsee kaufen. Oft noch unterschätzt sind Garnelen. Diese lassen sich vorallem im Sommer ganz leicht im Flachwasser mit einem Kinderkescher fangen. Es empfiehlt sich immer zwei Wattwürmer auf den Haken zu ziehen, so ergibt sich eine höhere Lockwirkung.</p>
<p>Sonstiges:</p>
<p>Die Mitnahme eines Bootskeschers ist wichtig, auf keinen Fall sollten Schwimmwesten und ein gut gefüllter Tank fehlen! Alkohol hat nichts beim Bootsfahren zu suchen und nie bei Nebel oder Sturm losfahren! Für das Aufziehen der Köder sollte eine lange Ködernadel verwendet werden</p>
<p> </p>
<ul>
<li>Und zum Schluss: Das Brandungsangeln bzw. Molenangeln</li>
</ul>
<p>Schwere Karpfenruten von mindestens 3Lbs sollte man verwenden, schwächere wabbeln bei starken Würfen zu stark. Als Rollen empfehlen sich große Weitwurfrollen, wie Karpfenangler sie oft auf großer Distanz nutzen, bespult mit 200m 0,30mm Schnur ist man gut bedient. Auch Geflochtene Schnüre von rund 7Kg Tragkraft kann man verwenden, sie erlauben bessere Bisserkennung und weitere Würfe. Wenn man von der Mole angelt, benötigt man nicht unbedingt so große Rollen, die Größe 4000 bis 5000 reicht völlig aus. Auch können von der Mole starke Feederruten verwendet werden, wenn es recht ruhig ist. Als Montagen kommen bei mir nur sogenannte &#8220;Weitwurfclips&#8221; an die Angel, sie erlauben weitere, geziehltere Würfe, zudem zerfetzt der Wattwurm nicht beim Aufschlagen der Wasseroberfläche. Benötigt werden Bleie von 100-250gr, am besten Aerodynamisch geformt.</p>
<p style="text-align: center"><img class="size-full wp-image-631 aligncenter" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2009/11/BR-STN1.JPG" alt="BR-STN~1" width="310" height="462" /></p>
<p>Unbedingt erforderlich ist ein Dreibein, welches ein standortunabhängiges Aufstellen der Ruten ermöglicht. Es empfielt sich, einen Sandsack anzubringen, damit die Ruten bei härteren Bissen nicht umfallen. Dreibeine eignen sich übrigens auch wunderbar zum Feederangeln und Aalangeln, so hat man davon noch länger was.</p>
<p>Als Köder kommen hauptsächlich Wattwürmer und Seeringelwürmer in Frage, am besten immer 2 Stück aufziehen, so duftet es mehr im Wasser!</p>
<p>Sonstiges:</p>
<p>Man sollte unbedingt immer eine Kopflampe dabei haben, wenn man in die Nacht angelt.</p>
<p> </p>
<ul>
<li>Anderes:</li>
</ul>
<p>Die Auflistung der Gerätschaften ist natürlich größtenteils nicht das Optimale, jedoch möchte ich mit diesem Bericht zeigen, dass es Notfalls auch ohne Neuanschaffungen geht. Selbstverständlich gehört zu jeder Angelmethode die Mitnahme von einen Fischbetäuber und einem scharfem Messer. Es ist von großer Bedeutung, das komplette Angelgerät, welches mit Salzwasser in Berührung kam, nach dem Angeln gründlich abzuwaschen und anschließend gut trocknen zu lassen. So werden Schäden und Folgeschäden durch Salz verhindert.</p>
<p> </p>
<p>Petri Heil,</p>
<p>Jochen</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Produktvorstellung: Sondermodell Shimano Sahara 4000FD</title>
		<link>http://www.angler-online.de/raubfischangeln/produktvorstellung-sondermodell-shimano-sahara-4000fd_375.html</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 16:33:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jochen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meeresangeln]]></category>
		<category><![CDATA[Raubfischangeln]]></category>
		<category><![CDATA[Spinnfischen]]></category>
		<category><![CDATA[Testberichte]]></category>
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		<category><![CDATA[Shimano]]></category>
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		<description><![CDATA[Ursprünglich nur auf dem amerikanischen Markt erhältlich, gab es ab Sommer 2009 auch in Deutschland die Shimano Sahara FD zu kaufen. Dieses Modell wird als Sondermodell bezeichnet, da es nicht in den Katalogen von Europa erschien und Shimano recht spontan diese Rollenserie für Deutschland anbot. Da ich auf der Suche nach einer neuen Pilkrolle und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ursprünglich nur auf dem amerikanischen Markt erhältlich, gab es ab Sommer 2009 auch in Deutschland die Shimano Sahara FD zu kaufen. Dieses Modell wird als Sondermodell bezeichnet, da es nicht in den Katalogen von Europa erschien und Shimano recht spontan diese Rollenserie für Deutschland anbot.<span id="more-375"></span></p>
<p style="text-align: center"><img class="size-full wp-image-384 aligncenter" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2009/11/Shimano-Sahara-001.JPG" alt="Shimano Sahara 001" width="391" height="336" /></p>
<p>Da ich auf der Suche nach einer neuen Pilkrolle und Hechtrolle war, habe ich mir gleich einmal diese Rolle gekauft, die Sahara 4000FD.</p>
<p>3 Salzwasserresistente Kugellager und ein Walzenlager sorgen für einen seidenweichen Lauf der Rolle, da diese an der richtigen Stelle liegen und somit perfekt arbeiten. Zudem erledigt ein Shimano Walzenlager den Job von 4 Kugellagern.</p>
<p>Der Körper der Shimano Sahara ist aus Metall gefertigt, Seitenplatte und Rotor sind aus XT-7, einem Carbonstoff, wodurch die Rolle selbst stärksten Belastungen stand hält. Die Schnurverlegung wird von Shimano als &#8220;Slow Oscilation&#8221; bezeichnet, welches für eine sehr langsame Auf- und Abbewegung der Spule sorgt und auch dünne Schnurdurchmesser perfekt verlegt werden. Bei diesem Schnurverlegungssystem handelt es sich hierbei wie bei dem &#8220;Shimano Varispeed&#8221; System um eine Exzenterverlegung, welche zwar nicht so perfekt wie ein Wormshaft verlegt, aber dafür um einiges robuster und unempfindlicher ist.</p>
<p>Die Spule der Rolle ist aus kaltgeschmiedetem Aluminium gefertigt und fasst ca. 100m 0,40mm monofiler Schnur. Die Spule besitzt eine von Shimano genannte &#8220;Ar-C&#8221; (Aero-C) Spulenlippe, welche dafür sorgt, dass sie Schnur in flacheren Klängen von der Spule fliegt, auch sollen so Perücken verhindert werden. Leider ist im Lieferumfang keine Ersatzspule vorhanden, bzw. vorgesehen Zudem besitzt die Rolle unter dem Rotor ein Gummiring, welcher beim werfen zuverlässig verhindert, dass der Bügel ungewollt umklappt. Das Antidrall-Schnurlaufröllchen arbeitet sehr leicht und macht seinen Job. Der Kurbelgriff ist aus angerautem Gummi gefertigt, liegt sehr gut in der Hand und rutscht selbst bei Nässe nicht.</p>
<p style="text-align: center"><a href="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2009/11/Shimano-Sahara-005.JPG"><img class="aligncenter size-medium wp-image-386" title="Shimano Sahara 005" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2009/11/Shimano-Sahara-005-279x300.jpg" alt="Shimano Sahara 005" width="279" height="300" /></a></p>
<p>Zum Einsatz kam die Rolle bei dem größtem Feind der Stationärrollen &#8211; dem Salzwasser. Diesen meisterte sie jedoch ohne Probleme. Egal ob mit der Pilkrute mit leichten und schweren Pilkern, Buttangeln oder Meerforellenangeln auf Distanz, alles bestand die Rolle ohne Makel. Gefischt habe ich mit einer 0,14mm Spiderwire mit rund 10Kg, welche nahezu perfekt verlegt wurde. Die recht flotte Übersetzung von 5,7:1 (bei den kleinere Modellen 6,2:1 (3000&amp;2500) ; 5,6:1(1000er) und 4,7:1  (bei der 500er)) sorgt für einen hohen Einzug wodurch Köder bei Fehlwürfen oder aus großer Tiefe schnell wieder hochgekurbelt werden können. Die Bremse arbeitet ruckfrei, auch bei stärkerer Bremseinstellung. Die maximale Bremskraft beträgt laut Hersteller rund 7,5Kg. Die Bremsscheiben sind aus reinem Carbon gefertigt, welche selbst nach längerem Einsatz wenig Verschleiß zeigen.</p>
<p>Der geringe Preis ist bei der Leistung dieser Rolle mehr als akzeptabel!  Wer eine neue Rolle für das Hecht-; Dorsch-; oder Meerforellenangeln sucht, ist mit dieser Rolle aller bestens bedient!</p>
<p>Gruß, Jochen</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Angeln in der Wathose – gut gemeinte Sicherheitstipps</title>
		<link>http://www.angler-online.de/allgemein/angeln-in-der-wathose-%e2%80%93-gut-gemeinte-sicherheitstipps_274.html</link>
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		<pubDate>Sun, 01 Nov 2009 08:57:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Guido</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gewässer]]></category>
		<category><![CDATA[Meeresangeln]]></category>
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		<description><![CDATA[Anglern, die oft mit der Wathose im Wasser sind, mögen diese Punkte ein Schmunzeln in das Gesicht zaubern, aber für unerfahrene Sportfreunde kann ein kleiner, unbedachter Schritt böse Konsequenzen haben &#8211; also die Sache etwas vorsichtiger angehen und länger Freude am Leben haben. Ich habe hier ein paar einfache Tipps zusammengetragen, die leicht von Jedem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anglern, die oft mit der Wathose im Wasser sind, mögen diese Punkte ein Schmunzeln in das Gesicht zaubern, aber für unerfahrene Sportfreunde kann ein kleiner, unbedachter Schritt böse Konsequenzen haben &#8211; also die Sache etwas vorsichtiger angehen und länger Freude am Leben haben.</p>
<p>Ich habe hier ein paar einfache Tipps zusammengetragen, die leicht von Jedem umgesetzt werden können:<span id="more-274"></span></p>
<ul>
<li>wenn immer möglich, nicht allein in das Wasser gehen,</li>
<li>im Wasser vorsichtig bewegen,</li>
<li>grundsätzlich vorwärts bewegen, wenn man in der Rückwärtsbewegung strauchelt, ist kein Ausweichschritt mehr möglich,</li>
<li>nicht zu tief in das Wasser gehen &#8211; dabei auch Wellen mit in das Kalkül ziehen (z. B. Ostsee, Boddengewässer),</li>
<li>den Fuß erst belasten, wenn beim Vorgehen der Untergrund einen festen Stand bietet,</li>
<li>bei schlammigem Untergrund die Stiefel langsam aus dem Boden ziehen, um nicht zu Straucheln,</li>
<li>Vorsicht bei Steinen, diese sind oft glatt und können wegrutschen oder umkippen (z. B. im Bachbett),</li>
<li>während des Laufens nicht angeln,</li>
<li>möglichst um die Brust einen Gürtel tragen, der die Wathose dicht an den Körper drückt,</li>
<li>für den Fall der Fälle ein Messer zum Aufschneiden der Hose in Griffnähe haben,</li>
<li>in unbekannten Gewässern möglichst zuerst mit einem Watstock den Untergrund nach Löchern abtasten,</li>
<li>in fließendem Wasser: es kann sehr, sehr schnell ansteigen durch Gewitter am Oberlauf, oder bei Nutzung des Gewässers zur Stromerzeugung werden ab und zu und ohne Vorwarnung Schleusen geöffnet. Die anrauschende Flutwelle reißt alles mit! Beispielhaft: An der Aare wird mit großen Schildern vor solchen Flutwellen gewarnt.</li>
<li>beim Waten auch an den Rückweg denken. Einsetzende Flut oder Strömungen können den Rückweg abschneiden,</li>
<li>am besten zusätzlich eine Schwimmweste tragen, wenn man doch kippt, treiben nicht die Beine oben, sondern der Kopf bleibt über Wasser.</li>
</ul>
<p>Petri Heil</p>
<p>Guido</p>
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		</item>
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		<title>Dorschbestände in der Ostsee haben sich erholt</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 11:20:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meeresangeln]]></category>
		<category><![CDATA[Dorsch]]></category>
		<category><![CDATA[Fischbestand]]></category>

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		<description><![CDATA[Durch den Internationalen Rat für Meeresforschung wurde bestätigt, dass sich der Dorschbestand in der Ostsee deutlich erholt hat. Ein großer Anstieg des Bestandes wurde in der östlichen Ostsee festgestellt. Gründe für diese positive Erholung der Dorschbestände sind : massive Kontrollen, die guten Nachwuchsjahrgänge 2005 und 2006. Fischer haben mit dem freiwilligen Benutzen von großmaschigen Netzen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Durch den Internationalen Rat für Meeresforschung wurde bestätigt, dass sich der Dorschbestand in der Ostsee deutlich erholt hat. Ein großer Anstieg des Bestandes wurde in der östlichen Ostsee festgestellt. Gründe für diese positive Erholung der Dorschbestände sind : massive Kontrollen, die guten Nachwuchsjahrgänge 2005 und 2006. Fischer haben mit dem freiwilligen Benutzen von großmaschigen Netzen den &#8220;Kleinen&#8221; ein Weiterschwimmen ermöglicht. Beitragend war auch die Einsicht der Angler, die bewusst auf das Angeln in Laich Einzugsgebieten verzichtet haben.<span id="more-221"></span> Doch nicht nur in der Ostsee hat sich der Dorschbestand wieder erholt, wenn auch gering steigen die Bestandszahlen in der Nordsee laut ICES wieder an. Mitwirkend ist die Verkleinerung der Dänischen und Holländischen Flotten ( Treibstoffkosten). Übrigens, in der Barentssee ist der Dorschbestand weiterhin im grünen Bereich. So bleibt uns Angler nur zu hoffen, das dieser Bestandsanstieg anhält und dieser wertvolle Fisch uns weiterhin schöne Angeltage beschert.  <img class="aligncenter size-full wp-image-223" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2009/10/CIMG16651.JPG" alt="" width="448" height="141" /> Mehr zum Thema Dorsch findest du<a href="http://www.angler-online-forum.de/cms.php?q=28402"> hier.</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Start in die Meerforellensaison</title>
		<link>http://www.angler-online.de/meeresangeln/start-in-die-meerforellensaison_91.html</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 08:50:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jochen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meeresangeln]]></category>
		<category><![CDATA[Blinker]]></category>
		<category><![CDATA[Küste]]></category>
		<category><![CDATA[Meerforelle]]></category>
		<category><![CDATA[Ostsee]]></category>
		<category><![CDATA[Spinnfischen]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit dem Herbst sinken die Temperaturen, die Tage werden kürzer und für so manchen endet die Angelsaison 2009.  Aber nicht für alle, denn nun schlägt die Zeit der Meerforellenangler. Das begehrte Ostseesilber kommt nun in immer größeren Mengen an die Küste und in die Wurfweite der Spinnangler. Man braucht teilweise nicht einmal eine Wathose, da die Fische sogar im Knietiefem Wasser zu finden sind und man sie nur unnötig verschrecken würde. Besonders am frühen Morgen und am späteren Abend stehen die Chancen gut einen dicken Fisch zu landen. Und wenn alles klappt, kann man wahre Sternstunden am Wasser erleben.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mit dem Herbst</strong> sinken die Temperaturen, die Tage werden kürzer und für so manchen endet die Angelsaison 2009.  Aber nicht für alle, denn nun schlägt die Zeit der Meerforellenangler. Das begehrte Ostseesilber kommt nun in immer größeren Mengen an die Küste und in die Wurfweite der Spinnangler. Man braucht teilweise nicht einmal eine Wathose, da die Fische sogar im Knietiefem Wasser zu finden sind und man sie nur unnötig verschrecken würde. Besonders am frühen Morgen und am späteren Abend stehen die Chancen gut einen dicken Fisch zu landen. Und wenn alles klappt, kann man wahre Sternstunden am Wasser erleben.<span id="more-91"></span></p>
<p><strong>Als Topköder</strong> haben sich kleine, leichte Küstenblinker und Küstenwobbler im Sandaaldesing oder für die Nacht in schwarz(+rot) erwiesen, welche mit kleinen Rucken eingeholt werden. Auch als effektiv hat sich herausgestellt, einen Küstenwobbler (ich bevorzuge Spöket) ruckartig aus dem Wasser springen zu lassen, wobei er popperähnliche Geräusche macht. Diese Köderführung imitiert einen flüchtenen Sandaal. Auf jeden Fall sollte man aber die Pudelmütze und ein paar Handschuhe nicht vergessen, denn Nachts wird es eiskalt!</p>
<div class="mceTemp">
<div id="attachment_205" class="wp-caption alignnone" style="width: 514px"><img class="size-full wp-image-205" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2009/10/0241.JPG" alt="Besonders wichtig ist es, den Köder nicht zu schwer zu wählen, Gewichte von bis zu 25gr reichen völlig aus" width="504" height="240" /><p class="wp-caption-text">Besonders wichtig ist es, den Köder nicht zu schwer zu wählen, Gewichte von bis zu 25gr reichen völlig aus</p></div>
</div>
<p><strong>Eine weiterer Besonderheit</strong> liegt auch bei den Fischen selber: Denn die Meerforellen und Lachse sind nun mitten in der Schonzeit und man bekommt oft einen wunderschön bunt gefärbten Fisch zum sehen. Diese Fische sind jedoch am besten unmittelbar nach dem Fang frei zu lassen, denn die Schonzeit beginnt am 1. Oktober und endet am (einschließlich) 31. Dezember. Dies gildet <strong>nur</strong> für Fische im Laichkleid, blanke Fische mit u.A. losen Schuppen von über 40 cm (Mindestmaß) sind ausgeschlossen. Es gehört aber dennoch dazu, solche Fische freizulassen, zum Erhalt des Bestandes und als Zeichen des Respekts gegenüber der Kreatur.</p>
<div class="mceTemp">
<div class="mceTemp">
<div class="mceTemp">
<div id="attachment_208" class="wp-caption alignnone" style="width: 482px"><img class="size-full wp-image-208" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2009/10/0194.JPG" alt="Oft gehen auch kleine Meerforellen (Grönländer) an den Haken" width="472" height="262" /><p class="wp-caption-text">Oft gehen auch kleine Meerforellen (Grönländer) an den Haken</p></div>
</div>
</div>
</div>
<p>Für interessierte Angler, die es auch gerne mal versuchen würden finden  unter  <a title="Meerforellenangeln" href="http://www.angler-online-forum.de/cms.php?q=36265" target="_blank">http://www.angler-online-forum.de/cms.php?q=36265</a> Tipps, Tricks &amp; Infos.<a class="aligncenter" title="HIER" href="http://www.angler-online-forum.de/cms.php?q=36265" target="_blank"></a></p>
<p>Petri Heil, und ein paar schöne Stunden am Wasser,</p>
<p>euer Jochen</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Pilker bleifrei??</title>
		<link>http://www.angler-online.de/meeresangeln/pilker-bleifrei_5070.html</link>
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		<pubDate>Sun, 08 Feb 2009 12:25:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herbert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meeresangeln]]></category>
		<category><![CDATA[bleifrei]]></category>
		<category><![CDATA[Pilkerfarbe]]></category>
		<category><![CDATA[Pilkergewicht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.angler-online.de/?p=5070</guid>
		<description><![CDATA[Wer hat sich nicht schon mal gefragt welche Pilker soll ich jetzt kaufen, normale aus Blei oder die aus bleifreiem Material hergestellten. Im Prinzip ist es eine ganz einfache Sache, wenn ich weiß, wo die Pilker benutzt werden sollen, im flachen Wasser der Ostsee oder in den Tiefen von Norwegen oder am Gelben Riff. Immer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-5071" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/PI_Pilker_gruen_gross-300x120.jpg" alt="" width="300" height="120" /></p>
<p>Wer hat sich nicht schon mal gefragt welche Pilker soll ich jetzt kaufen, normale aus Blei oder die aus bleifreiem Material hergestellten.</p>
<p><span id="more-5070"></span></p>
<p>Im Prinzip ist es eine ganz einfache Sache, wenn ich weiß, wo die Pilker benutzt werden sollen, im flachen Wasser der Ostsee oder in den Tiefen von Norwegen oder am Gelben Riff. Immer mehr Hersteller von Pilker springen auf den Zug mit bleifreien Pilker  ohne wirklich zu wissen auf was es ankommt. Pilker aus bleifreiem Material, außer aus Stahl, machen nur bis zu Pilker Gewichten von 200 Gramm wirklich Sinn, alles darüber wird im Verhältnis zum Gewicht zu groß und erfüllt nicht mehr den Zweck wofür ein Pilker gedacht ist. Zum leichten Pilken auf der Ostsee sind die bleifreien Modelle absolut Top, das Spiel welches ein bleifreier Pilker erreicht ist mit einem Pilker aus Blei kaum zu schaffen, andersrum kommt ein Pilker aus einem bleifreien Material bei Strömung oder großen Tiefen kaum am Boden an, das Verhältnis Größe zum Gewicht stimmt einfach nicht mehr. Hier ein Vergleich von einem Pilker aus Blei und einem aus bleifreiem Material, der Pilker aus Blei wiegt 120 Gramm und der aus bleifreien Material gerade mal 80 Gramm.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-5072" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/Pilker1.jpg" alt="" width="200" height="333" /></p>
<p>Der linke Pilker ( Silber &#8211; Bau ist aus Blei) der andere ist Bleifrei</p>
<p>Oder noch ein Beispiel an einem Pilker welcher für das Fischen am Gelben Riff entwickelt wurde, beide wiegen 300 Gramm und bei den Größen Unterschied ist es keine Frage welcher am Boden ankommt und welcher Pilker nicht.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-5073" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/Pilker2.jpg" alt="" width="200" height="333" /></p>
<p>Der Linke Pilker ( gelb &#8211; rot besteht aus Blei) der andere ist Bleifrei</p>
<p>Es gibt für beide Arten von Pilker genügend Gründe weiterhin auch beide Arten zu benutzen, die leichten zum Zocken im flacheren Wasser und die großen aus Blei für das Gelbe Riff oder die Fjorde in Norwegen. Die Technik bei dem bleifreien Pilker gibt oft den Ausschlag ob gefangen wird oder nicht, statt den Pilker nur auf und ab zu bewegen können mit den bleifreien Pilker auch Sprünge am Grund gemacht werden und so durch die schnellen Aktionen so mancher Fisch extra gelandet werden.</p>
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		<title>Pilker &#8211; welche Farbe</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Feb 2009 12:07:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herbert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meeresangeln]]></category>
		<category><![CDATA[Köderfarben]]></category>
		<category><![CDATA[Pilker]]></category>

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		<description><![CDATA[Welche Farbe brauch ich jetzt und hier für meinen Pilker um nicht als Schneider nach Hause zu gehen, wer kennt diese Frage als Meeresangler nicht. Die Farbe für alle Gelegenheiten gibt es nicht, obwohl die Kombination Gelb-Rot immer einen Versuch wert ist. Für die Wahl der Köderfarbe ist erst einmal wichtig, wo und wie Tief [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-5066" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/PI_Pilkwd_ftreifen_kle.jpg" alt="" width="400" height="79" /></p>
<p>Welche Farbe brauch ich jetzt und hier für meinen Pilker um nicht als Schneider nach Hause zu gehen, wer kennt diese Frage als Meeresangler nicht. Die Farbe für alle Gelegenheiten gibt es nicht, obwohl die Kombination Gelb-Rot immer einen Versuch wert ist. Für die Wahl der Köderfarbe ist erst einmal wichtig, wo und wie Tief will ich fischen.<br />
<span id="more-5065"></span><br />
Jenseits von fünfzig Metern Tiefe ist die Farbe des Pilkers nicht mehr so wichtig, jetzt kommen andere Faktoren ins Spiel, Form des Köders und die Art und Weise wie der Pilker geführt wird. Als einzigste Farbe hat sich in größeren Tiefen das Glänzende Farbbild von Verchromten Pilkern oder selbstleuchtende bewährt. Fragen Sie mal einen Norwegischen Fischer nach Bunten Pilkern, er zeigt auf Silberne Modelle.</p>
<p>Beim fischen auf der Ostsee ist die richtige Farbe aber wohl doch nicht ganz unbedeutend, obwohl auch hier die Köderform und die Angeltechnik des Anglers mit endscheidend sind. Eine gute Wahl ist oft die Kombination Silber-Blau oder Silber-Grün, liegt wohl am Futterangebot in der Ostsee. Es gibt Tage an den die Farbe Schwarz nicht zu schlagen ist, ohne das jemand den Grund kennt, Rot und Gelb ist für die kältere Jahreszeit eine gute Farbe.</p>
<p>Es gibt das Sprichwort in Dänemark „ schönes Wetter auf dem Wasser, dann schöne Köderfarbe und bei schlechtem Wetter auch eine nicht so schöne und kräftige Köderfarbe. Für mich steht schon lange fest, das bewegliche 3 D Augen nur den Angler im Laden fangen, aber keinen Fisch mehr als ohne. Die Technik beim Pilken macht den Unterschied beim Fangen und die Form des Pilkers. Ich mache es so wie viele Angler es auch machen, beim ersten gefangenen Fisch den Mageninhalt Untersuchen und den Köder und die Köderfarbe anpassen. Einen besonderen Reiz auf Fische machen Reflexe aus, die beim auf und ab Bewegen des Pilkers entstehen, dies können durch Lichtbrechung oder auch durch Druckwellen die der Pilker Erzeugt Entstehen und den Fisch zum Anbeißen bringen. Fische haben nicht viele Versuche um das benötigte Futter zu Erbeuten und reagieren auf Bewegungen oft sehr impulsiv. Fische haben ein besseres Farbsehen als wir Menschen, aber im ganzen Tierreich ist es doch nur Durchschnitt. Einige wirklich gute Kutterangler die ich kenne fischen mit einigen wenigen Pilkern und auch wenigen Farben, aber jeder Pilker wird Perfekt geführt und die Fangergebnisse am Ende einer Kuttertour sind immer beachtlich. Als Urlaubsangler oder Gelegentlicher Meeresangler auf der Ostsee reicht nach meiner Erfahrung ein Satz Pilker in drei oder vier verschiedenen Farben und in Gewichten von 40 Gramm bis 200 Gramm aus. Norwegenfahrer oder Angler im Ärmelkanal brauchen höhere Gewichte.</p>
<p>Reinhard D.</p>
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		<title>Meeresangeln mit Naturködern</title>
		<link>http://www.angler-online.de/meeresangeln/meeresangeln-mit-naturkodern_5055.html</link>
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		<pubDate>Sat, 07 Feb 2009 11:48:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herbert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meeresangeln]]></category>
		<category><![CDATA[Krallenblei]]></category>
		<category><![CDATA[Multirolle]]></category>
		<category><![CDATA[Mundschnur]]></category>
		<category><![CDATA[Naturköder]]></category>
		<category><![CDATA[Sandbank]]></category>

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		<description><![CDATA[Beim Naturköderfischen wird der Köder an der Montage bis zum Grund abgelassen und die Schnur wird dann gestrafft. Jetzt wird die Schnur zwischen den Fingern gehalten, um so jeden Biss mitzubekommen. Deshalb werden auch beim Naturköderfischen Multirollen benutzt. Bei einem Biss wird gewartet, bis die Schnur mit einem gleichmäßigen Zug abläuft, aber es gibt auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-5062" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2009/02/natur_e1.jpg" alt="" width="213" height="158" /></p>
<p>Beim Naturköderfischen wird der Köder an der Montage bis zum Grund abgelassen und die Schnur wird dann gestrafft. Jetzt wird die Schnur zwischen den Fingern gehalten, um so jeden Biss mitzubekommen. Deshalb werden auch beim Naturköderfischen Multirollen benutzt.</p>
<p><span id="more-5055"></span></p>
<p>Bei einem Biss wird gewartet, bis die Schnur mit einem gleichmäßigen Zug abläuft, aber es gibt auch Tage, wo sofort beim ersten Rucken angeschlagen werden muss. An diesen Tagen lohnt es sich auch, die Köder kleiner zu machen, um damit sicherer haken zu können. Wichtig ist, immer genügend schweres Blei an der Montage zu haben, um die Montage am Boden zu halten, sonst wird das nichts mit dem Fisch. Je nachdem auf welchen Fisch gefischt wird, kommt das leichte Naturköderfischen oder das schwere Naturköderfischen zum Einsatz. Plattfischangeln auf der Ostsee ist leichtes Naturköderangeln und das Fischen auf Leng und Heilbutt in großen Tiefen das schwere Naturköderangeln.</p>
<p>Zur Ausrüstung für das leichte Naturköderangeln brauchen wir eine Bootsrute mit einem Wurfgewicht von 150 – 300 g und einer Länge bis 3 m und eine Multirolle mit ausreichend geflochtener Schnur in der Stärke 0,18 mm bis 0,25 mm. Montagen mit mehreren Haken oder auch Einzelhaken am Seaboom kommen zum Einsatz, die mit Wattwurm, Seeringelwurm, Fischfetzen oder auch ganzen Fischen bestückt werden. Die Hakengröße geht von 1/0 bis 4/0 als Naturköderhaken. Gefischt wird beim leichten Naturköderangeln auf Plattfisch, Dorsch, kleinere Lengs, Lump, Seewolf und andere vorkommende Fischarten.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-5056" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/natur_1.jpg" alt="" width="403" height="391" /></p>
<p>Naturködermontage zum Fischen mit Wattwurm oder Seeringelwurm auf Plattfisch und Dorsch. Mit dieser Montage lässt sich nicht sehr weit werfen, aber für die meisten Angelplätze ist die Montage ausreichend. Die Mundschnüre sind drehend befestigt und verfangen sich nicht so schnell in der Hauptschnur, das Krallenblei hat Drahtarme, die sich bei großem Druck von den Klammern lösen und das Einholen der Montage erleichtern. Hakengröße bis 2/0, Hauptschnur bis 0,60 mm und Mundschnüre bis 0,40 mm, Krallenbleie bis 250 Gramm.</p>
<p><strong>Schweres Naturköderfischen</strong></p>
<p>Beim schweren Naturköderfischen kommt nur erstklassiges Material zum Einsatz: Bootsruten ab einer Klasse von 50 lbs und Multirollen mit großer Schnurfassung von geflochtener Schnur in den Stärken ab 0,40 mm aufwärts. Hier wird in Tiefen von 100 bis 400 m und mehr gefischt. Montagen mit Einzelhaken oder auch Mehrfachhaken kommen zum Einsatz mit Hakengrößen bis zu 14/0 und Bleigewichten von bis zu 2000 g. Als Köder kommen Fischfetzen oder ganze Fische an den Haken, Nicht vergessen: regelmäßig, am besten jede halbe Stunde, den Köder erneuern, um den Reiz auf den Zielfisch zu erhöhen. Gefangen werden beim schweren Naturköderangeln Leng, Lump, Dorsch, Heilbutt, Hai und andere vorkommende Fischarten.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-5057" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/natur_2.jpg" alt="" width="400" height="274" /></p>
<p>Naturködermontage für das Fischen auf Dorsch, Leng, Lump und Plattfisch in großen Tiefen. Diese Montage bringt den Köder, Oktopus mit Fischfetzen versehen, nach unten zum Fisch und verleiht dem Köder dennoch eine gute Beweglichkeit am Boden. Aus sandigen Bösen kann sehr gut vom driftenden Boot gefischt werden, um größere Gebiete nach Fisch abzusuchen. Die Schnurstärke geht ja nach den zu beangelnden Fischen bis über 100 lbs und die Hakengröße bis 12/0. Bleie bis über 1000 Gramm sind möglich.</p>
<p><strong>Zur Technik beim Naturköderangeln gibt es einige Tricks:</strong></p>
<p>Montagen mit langen Mundschnüren lassen sich besser bei Strömung benutzen, sonst gibt es beim Runterlassen oft schon Verwicklungen. An Tagen ohne Strömung wird besser mit festen Edelstahlarmen gefischt oder die Montage hat kurze Seitenarme aus dicker monofiler Schnur. Beim Ablassen der Schnur immer kontrolliert mit der Multirolle ablassen mit Pausen zum Ausrichten der Montage. Wichtig ist, das Ganze nicht zu schnell abzulassen. Fischfetzen oder ganze Köderfische sichert man am besten mit Draht zusätzlich am Haken, um ein Abzupfen durch Fische zu erschweren.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-5058" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/natur_3.jpg" alt="" width="323" height="489" /></p>
<p>Beim leichten Naturköderfischen auf Plattfisch wie Scholle oder Seezunge suchen wir Sandbänke, um über diesen zu fischen. Falls die Tiefe es zulässt, kann es nicht schaden zu ankern. Am besten sind Sandbänke, die an einer Kante liegen, von wo es ins tiefere Wasser geht: bei aufkommender Flut kommen hier die Fische hoch. Beim Fischen mit schwererem Gerät gilt dasselbe: Kanten, an denen es aus großen Tiefen von einigen hundert Metern Tiefe nach oben geht, sind immer fängig. Sandbänke, die an solchen Kanten liegen auf 20 bis 60 m Tiefe liegen, sind in Norwegen Plätze für jüngere Heilbutts und Lengs. Bei aufkommender Flut fischt man am besten an der Kante von der Tiefe zur Sandbank.</p>
<p><strong>Naturködermontage zum Fischen vom Boot</strong></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-5059" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/natur_4.jpg" alt="" width="601" height="355" /></p>
<p>Mit dieser Montage kann bei Strömung gut in großen Tiefen geangelt werden; durch den Dreiwege-Wirbel kann sich die Mundschnur zum Oktopus hin sehr gut bewegen. Der Haken wir noch zusätzlich mit Fischfetzen garniert. Schnurstärke je nach Fischart und Tiefe über 100 lbs, Wirbel mit 200 lbs und Hakengröße bis 14/0. Das Gewicht der Bleikugel kann bis zu 2000 Gramm gehen. Diese Montage ist besonders für Norwegen und für das Wrackangeln im Ärmelkanal geeignet.</p>
<p>Zur Ausrüstung beim Naturköderfischen gehört ein stabiles Gaff, ein anständiges Stück Holz zum Abschlagen des Fisches, eine vernünftige Zange zum Lösen der Haken und nicht zu vergessen ein gutes Filetiermesser.</p>
<p>Reinhard D.</p>
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