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Jan 15

Der Knurrhahn


Allgemeines

Es gibt vom Knurrhahn  10 Arten mit über 100 Unterarten. Die Bekanntesten sind der Graue Knurrhahn (siehe Foto) und der rote Knurrhahn.

Der Knurrhahn ist ein Knochenfisch und gehört zur Gattung der Panzerwangen. Seinen Namen hat der Knurrhahn von den knurrenden/grunzenden  Lauten  die er von sich geben kann, welche er mittels eines Muskels und  seiner Schwimmblase erzeugt. Mit seinen an den Brustflossen befindlichen beweglichen Strahlen/Stacheln, welche mit Tastorganen ausgestattet sind, ist er in der Lage über den Meeresgrund zu „laufen“. Der Knurrhahn kann je nach Art bis 75 cm groß, 6 kg schwer und bis zu 15 Jahre alt werden.

Lebensraum/Vorkommen

Der Knurrhahn  ist ein Grundfisch. Von der Nordsee bis Westafrika ist er verbreitet. Man trifft ihn in einer Tiefe von bis zu 400m an. Sein bevorzugter Lebensraum jedoch ist das Schelf, dem Festland vorgelagerter Meeresgrund mit weichen, sandigen Boden.

Merkmale

Markante Merkmale des Knurrhahns sind:

– sein lang gestreckter Körper mit dem  großen dreieckigen  gepanzerten Kopf.

– ein endständiges breites Maul.

– den mit Dornen/Stacheln besetzten Kiemendeckeln.

– die ähnlich beim Barsch mit Stacheln/Strahlen  besetzten Rückenflossen.

– die mit beweglichen Stacheln/Strahlen versehenen Brustflossen.

Nahrung

Mit seinen an den Brustflossen befindlichen beweglichen Stacheln/Strahlen, welche mit Geschmacksknospen versehen sind, läuft der Knurrhahn über den Meeresgrund  und stochert im sandig-weichen Grund nach Nahrung (z.B. kleine Fische, Krebs- und Weichtiere).

Fortpflanzung

In der Laichzeit von Mai bis Juni legt das Weibchen bis zu 300.000 kugelförmige Eier im Freiwasser ab, welche dann von den Männchen befruchtet werden.

Dabei kommt es oft zu Revierkämpfen.

Bereits nach 10-15 Tage schlüpfen die Larven und ernähren sich dann von Plankton.

Bedeutung für die Fischerei

Der Knurrhahn ist trotz seines wohl schmeckenden Fleisches für die Fischerei

eher unbedeutend, da der nutzbare Fischanteil nur gering ist.

Herbert

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