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Jan 15

Flunder / Platichthys flesus

Flundern sind gesellige und bodenorientierte Fische. Tagsüber graben sie sich oft im Sand ein. Hinsichtlich der Salzkonzentration sind Flundern sehr Anpassungsfähig, sie kommen häufig in Flußmündungen und im Brackwasser vor und ziehen im Sommer bis in die Mittelläufe von Flüssen.

Merkmale:
Die Flunder hat einen ovalen, asymmetrischen, seitlich stark abgeflachten Körper. Bei 70% aller Flundern wandern die Augen auf die rechte Körperseite. Das relativ kleine Maul reicht nicht bis unter das Auge. Auf der Augenseite befinden sich dornige Hautwarzen entlang der Seitenlinie, sodass sich die Oberfläche rau anfühlt. Die Färbung ist je nach Stimmung und Untergrund variabel: Augenseite meist grau, braun oder olivfarben mit dunklen oder manchmal rötlichen Flecken. Die Flunder wird gerne mit der Kliesche verwechselt.

Lebensräume:
Nordostatlantik, Nord- und Ostsee, Schwarzes Meer und Mittelmeer. Lebt über Sand und Schlickküsten in Tiefen bis zu 30 mtr.

Größe:
Länge: bis 30 cm, selten bis 50 cm

Laichzeit:
Flundern laichen von Januar bis April in Tiefen von 20-100 mtr. Die Rogener legen, je nach Größe 400 000-2 000 000 Eier, aus denen nach 5-10 Tagen die Larven schlüpfen. Sie sind symmetrisch gebaut und leben pelagisch. Mit einer Länge von 1 cm wandeln sie sich in Plattfische um und gehen zur bodenorientierten Lebensweise über. Männchen werden nach 3, Weibchen nach 4 Jahren geschlechtsreif.

Nahrung:
In der Dämmerung oder Nachts jagen sie Krebse, Fische, Insektenlarven und Mollusken.

Fangmethoden & Fangplätze:
Die Flunder wird wie alle anderen Plattfische mit der Grundangel befischt, ein leichter Auftrieb des Köders (sehr beliebt der Wattwurm, in Flüssen und Kanälen auch der Tauwurm), um ein leichtes Spiel in der Strömung zu gewährleisten, hat schon so manche Flunder überlistet.

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