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Jan 15

Forellenbarsch / Micropterus salmoides

Der Forellenbarsch besitzt einen legendären Ruf. Es gibt viele Gründe wo drin dies liegen könnte. Zum Beispiel seine unglaubliche Kampfkraft und Stärke im Drill, oder seine eleganten Sprünge. Kurz gesagt: Er ist für viele der perfekte Fisch zum Spinnfischen.
Viele Angler wünschten sich deshalb, dass man ihn auch ihn Mitteleuropa finden könnte.

Merkmale:
Den meisten Anglern ist der Forellenbarsch wohlbekannt. Sein Körper ist gedrungen, mehr oder weniger seitlich zusammengedrückt und hochrückig, bei Tieren aus kälteren Regionen auch länglicher.
Wangen, Kiemendeckel und Körper sind von Kammschuppen bedeckt. Die Seitenlinie ist stets sichtbar. Der vordere Teil der ungeteilten Rückenflosse mit Stachelstrahlen ist niedriger, als der folgende weichstrahlige Teil. Afterflosse mit 6 – 9 Strahlen. Das Maul ist groß und endständig; der vorstehende Unterkiefer ist weit vorstülpbar. der Zwischenkiefer weniger.
Die kleinen Zähne findet man in dichten, samtartigen Reihen auf den Kiefern. Die äußere Zahnreihe ist nur wenig größer. Es sind keine Hundszähne zu finden. Zähne findet man des weiteren auf dem Pflugscharbein und auf den Gaumenbeinen sowie der Zunge. Als eine Folge der jagenden Lebensweise ist der Verdauungskanal kurz . Im Magen kann man meistens acht Pförtneranhänge (Pylorusanhänge) finden.

Lebensräume:
Der Forellenbarsch liebt verkrautete Gewässer mit vielen Unterständen. Oft findet man ihn im dichtesten Kraut oder, an versunkenen Bäumen und anderen Strukturelementen, wie Wasserbauwerken. Scharkanten sind für ihn auch ein häufiger Versammlungsort. Kleinere Exemplare sowie Adulti findet man im Sommer meistens im flachem Wasser. Dort sind einzeln stehende Krautfelder ein Anziehungspunkt. Schwarzbarsche stehen meistens in Gruppen. Das Ursprüngliche Verbreitungsgebiet mag wohl der Südosten der USA sein. Dort ist er heute in allen Bundesstaaten außer Alaska und Hawaii und anderen Überseegebiete anzutreffen.
Das nördlichste Verbreitungsgebiet dürfte wohl, das Nordufer von Lake Superior sein.
Forellenbarsche findet man aber auch in Europa z.B. im Ebrokomplex, oder auch in Südafrika.

Größe:
Da der Schwarzbarsch extrem unterschiedliche klimatische Gebiete bewohnt, kann man hier keine generellen Angaben machen. Der derzeitige Weltrekord wog knapp 20 metrische Pfund.

Laichzeit:
Forellenbarsche laichen während dem ganzen Frühling und Frühsommer. Hauptmonat ist der Juni. Forellenbarsche bauen, wie viele Sonnenbarschverwandte, große Laichgruben im flachem Wasser die aus Laub oder Wasserpflanzen errichtet, gepflegt und bewacht werden.
Ein Grundkriterium für den Laichvorgang ist eine Wassertemperatur von 18 Grad Celsius im Juni.

Nahrung:
Schwarzbarsche sind Raubfische. Ihre Hauptbeute sind Fische, aber auch kleine Wasservögel, Wasserinsekten und Amphibien werden nicht verschmäht .

Fangmethoden & Fangplätze:
Strukturen unter Wasser, sowie Krautfelder und andere Unterstände sind immer die besten Stellen, um einen Schwarzbarsch zu fangen. Oft lauert er dort auf seine Beute, ähnlich dem Hecht. Man sollte also die Fangplätze suchen.
Forellenbarsche werden fast nur mit Kunstködern beangelt. Besonders Spaß macht dies mit Oberflächenködern wie dem Popper. In Amerika ist das angeln mit Gummiködern am populärsten diese werden meistens weedless angeboten, also hängervermindert. Ein sehr guter, aber oft vernachlässigter Köder für Forellenbarsche sind Spinner aller Arten. Auch mit Jerkbaits und Wobblern kann man gute Erfolge haben.
Kinder stellen ihm des öfteren auch mit Würmern nach. Hier ist die Gefahr des Schluckens aber sehr groß.

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