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Jan 15

Mairenke / Alburnus chalcoides

Die Mairenke gehört trotz ihres Namens nicht zur Familie der Coregonen.
Als Küchenfisch hat sie keine Bedeutung.

Merkmale:
Die Mairenke ist ein heringsähnlicher Fisch, der leicht und gerne mit der Laube (Alburnus alburnus) verwechselt wir. Sie hat eine oberständige Maulspalte mit einem leicht vorspringenden, etwas verdicktem Unterkiefer. Der Rücken ist dunkel oliv, die Flanken silbrig mit verlaufenden hell oliven Flecken und der Bauch ist weiß. Die lang gezogenen Afterflosse setzt bereits vor dem Ende der Rückenflosse an. Die Rücken- und Schwanzflosse ist dunkelgrau, die restlichen Flossen farblos.
Entlang der Seitenlinie befinden sich 60 – 67 Schuppen.
Schlundzahnformel: 2.5-5.2, lang und dünn, mit Kerben.

Lebensräume:
Abgesehen vom unmittelbaren Einzugsgebiet der unteren Donau und der südrussischen Schwarzmeerküste bis zum Kaspischen Meer, kommt sie nur im nördlichen Alpenraum vor.
Vor der Errichtung des Staudammes am „Eisernen Tor“ in Rumänien bestand eine Verbindung der Populationen.
Die kälteliebenden Seepopulationen, auch Seelauben genannt, leben in den kiesigen Uferregionen von Chiemsee, Attersee und Wolfgangsee, bevor sie sich bei zunehmender Wärme in die Tiefe zurückziehen.

Größe:
Durchschnittlich 15 – 25 cm. Maximal 40 cm.

Laichzeit:
Als Kieslaicher ziehen sie im Mai (Name!) und Juni in die zufließenden Bäche. Milchner tragen dabei einen Laichausschlag. Gewässerverbauung, Verschlammung der Kiesbetten und nicht zu Letzt fischfessende Vögel, wie der Kormoran, setzen dieser Art schwer zu.

Nahrung:
Mairenken ernähren sich von Plankton, aber auch gerne von Anflugnahrung.

Fangmethoden & Fangplätze:
Anglerisch ist die Mairenke von geringer Bedeutung. An der Fliegenrute bietet sie aber einen durchaus spannenden Drill. Man stellt ihr über flachem Kiesgrund mit der Trockenfliege nach.

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