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Jan 15

Makrele / Scomber scombrus

Die Makrelen sind pelagisch lebende Schwarmfische, die als ausdauernde und schnelle Schwimmer nah der Wasseroberfläche leben.

Ein Großteil überwintert in bodennahen Schichten der nördlichen Nordsee und des Skagerrak. In den Sommermonaten suchen sie die wärmeren Wasserschichten auf und ziehen in küstennahe Gewässer. Da den Makrelen die Schwimmblase fehlt, können sie sehr schnell große Tiefen aufsuchen bzw. aus großen Tiefen schnell zur Oberfläche aufsteigen. Makrelen sind hochwertige Speisefische, die ähnlich dem Hering in allen möglichen Variationen angeboten werden.

Merkmale:
Torpedoförmiger Körper, mit endständigem, bis unter die Augen reichendem Maul. Zwei getrennte Rückenflossen, die hintere steht über der Afterflosse. Zwischen der hinteren Rückenflosse und der Schwanzflosse, befinden sich fünf kleine „Flösselchen“. Oberseite blau oder grün gefärbt mit dunklen, welligen Querlinien, Unterseite silbrigweiß.

Lebensräume:
Ostatlantik von Nordnorwegen bis Marokko, Nordsee, Ostsee und dem Mittelmeer. Lebt in den Sommermonaten in den oberen Wasserschichten der Küstennahen Gewässer und verläßt diese wieder im August-September.

Größe:
Länge: bis 50 cm, Gewicht bis 1,8 kg

Laichzeit:
In der Nordsee Mai-Juni, im Skagerrak und Kattegat Juni-Juli, im Mittelmeer bereits März-April. Die Rogener legen 200 000-450 000 pelagische Eier nahe der Wasseroberfläche ab. Die Larven schlüpfen nach ca. 6 Tagen. Im Spätjahr entfernen sich die Jungfische von der Küste, sie sind nach 2 Jahren bereits über 20 cm lang.

Nahrung:
Nach der Winterruhe beginnt die Makrele sich hauptsächlich von Zooplankton zu ernähren, dass sie mit Hilfe ihres Kiemenfilters aus dem Wasser aussiebt. Außerdem ernährt sie sich von kleinen Fischen. Nach dem Laichgeschäft beginnt die Makrele sehr stark zu fressen. In kleinen Trupps macht sie Jagd auf Kleinheringe, Sprotten und Sandaale.

Fangmethoden & Fangplätze:
Makrelen werden hauptsächlich von Booten und Kuttern aus gefangen. Entlang der deutschen Nordseeküste gibt es eine ganze Reihe Kutter die in den Sommermonaten speziell zum Makrelenangeln rausfahren. Geangelt werden die schnellen Schwimmer überwiegend mit Makrelenpaternostern. Die meisten Angler gehen mit relativ schwerem Gerät auf die Makrelenjagd. Wer die Möglichkeit hat, sollte es mal mit einer Spinnrute, so um die 30g Wurfgewicht und silbernen Meerforellenblinkern versuchen. Eine erwachsene Makrele steht im Drill einer guten Forelle in nichts nach. Sie begeht rasante Fluchten, die teilweise so heftig sein können, dass sich die Rute zum Halbkreis verneigt. Gerade nach der Laichzeit sind Makrelen sehr hungrig, sie gehen auf alles was sie bewältigen können. Auch auf Köder die sie gar nicht bewältigen können z.B. Pilker oder große Fischfetzen

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