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Jan 15

Scholle, Goldbutt / Pleuronectes platessa

Die Scholle ist eine unserer wirtschaftlich wichtigsten Speisefische. Sie sind schwarmbildende, bodenorientierte Küstenfische.

Von den meisten Anglern werden Schollen meist mit anderen Plattfischen verwechselt, obwohl die Scholle aufgrund ihrer auffälligen kreisförmigen roten Punkte auf der Augenseite nahezu unverwechselbar ist. Wie dem auch sei, viele Angler, auch die, die Nah an der Küste leben, angeln nicht auf Scholle sondern auf „Butt“.

Merkmale:
Asymmetrischer, seitlich stark abgeflachter, ovaler Körper mit oberständigem Maul. Bei den meisten Schollen liegen die Augen auf der rechten Körperseite. Zwischen den Augen und über dem Kopf erstreckt sich ein Kamm mit 4-9 Knochenhöckern. Der vordere Rückenflossenansatz liegt über dem oberen Auge. Die Augenseite ist meist grau, braun oder sandfarben mit kreisförmigen rötlichen Flecken. Die Blindseite ist weiß.

Lebensräume:
Die Scholle ist an fast allen Europäischen Küsten zuhause: vom weißen Meer bis Portugal, Nord -und Ostsee, sowie im westlichen Mittelmeer. Sie leben über Sand- und Schlickgrund in Tiefen von 1-200 mtr.

Größe:
Länge: bis 40 cm, max. 90 cm; Gewicht bis 7 kg. so große Exemplare werden jedoch selten gefangen. Durchschnittsgröße 25-40 cm.

Laichzeit:
Schollen laichen bei einer Wassertemperatur von 6°C in der Nordsee von Januar bis Juni in Tiefen von 20-40 mtr. und in der Ostsee von November bis Juni in Tiefen von 60-90 mtr. Die Rogener geben, je nach Größe 50 000-500 000 pelagische Eier ab, aus denen nach 10-20 Tagen 6 mm lange, symmetrische Larven schlüpfen. Geschlechtsreife bei den Männchen nach 3-4 Jahren mit einer Länge von 18-26 cm, bei den Weibchen nach 6-9 Jahren mit einer Länge von 30-40 cm. Schollen können bis zu 50 Jahre alt werden.

Nahrung:
Ihre Nahrung setzt sich aus dünnschaligen Muscheln, Schnecken, Kleinkrebsen und Borstenwürmern zusammen. Auf ihren Nahrungswanderungen dringen sie auch in Lagunen und in den Brackwasserbereich von Flussmündungen ein.

Fangmethoden & Fangplätze
Die Scholle wird in allen Bereichen der Nord- und Ostsee an der Grundangel gefangen. Der Beste aller Köder ist nach wie vor der Wattwurm. Schollen mögen es gerne bunt: Perlen, Spinnerblätter, Fluo Perlen usw. Hat eine Scholle gebissen nur die Ruhe bewahren: eine Scholle kommt selten allein und es ist nicht ungewöhnlich, dass der zweite Haken nach kurzer Zeit auch besetzt ist.

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