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Jan 15

Silberkarpfen / Hypophthalmichthys molitrix

Der Silberkarpfen wurde bei uns eingeschleppt, um Algenblüten zu bekämpfen.

Der Versuch schlug fehl. Als Filtrierer reduzierte anstatt der Algen, das Zooplankton. Das führte dann in Folge zu noch üppigeren Algenblüten. In der Küche spielt er mit seinem fetten und sehr schwer verdaulichen Fleisch keine Rolle.

Merkmale:
Sein Kopf wirkt mit den sehr tief sitzenden Augen unproportioniert. Die Maulspalte ist groß und oberständig. Seine Schuppen sind sehr klein. Die Färbung ist grau, mit leicht silbrigem Glanz.
Entlang der Seitenlinie finden sich 110 – 124 Schuppen.

Lebensräume:
Entsprechend Besatz

Größe:
Im Ursprung angeblich bis zu 100 cm. Hier etwas kleiner.

Laichzeit:
Vermehrt sich zum Glück in Europa nicht.

Nahrung:
Der Silberkarpfen filtriert Plankton von weniger als 0,1 mm

Fangmethoden & Fangplätze:
Der gezielte Fang gilt als unmöglich. Fänge durch Angelfischer dürfen als Zufall bezeichnet werden.
Fänge mit Spinnködern sind in der Regel gerissene Fische.

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