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Dez 26

Bologneseruten

Bologneseruten


 

Die nächste italienische Rute, die vermutlich auch schon fast jeder deutscher Angler kennt – die Bologneserute. Die Rede ist von einer langen beringten „Stipprute“, die als Posenrute für die Flussangelei ihren Platz gefunden hat. Die Vorteile liegen ganz klar in der Länge, die weite Würfe und einen sauberen Anschlag auch auf größere Entfernungen zulässt. Ihren Namen hat sie von der italienischen Stadt „Bologna“ bekommen.

Basismontagen:


Länge und Teile:
ab 5m bis zu 8 oder 9m.
Für den Anfänger sind 6m lange Boloruten zu empfehlen. Alles das kürzer ist, macht nicht wirklich viel Spaß.

Ringe:
„Gewichtsreduzierte“ Ringe. Sollten aber trotzdem sehr widerstandsfähig sein, sich nicht verbiegen lassen und keinerelei rauhe oder scharfe Stellen haben. Nichst sollte wackeln.

Wurfgewicht und Aktion:
Mit Wurfgewichten bis ca. 25 oder 30g perfekt für größere Strömungsposen. Es gibt auch feinere Ausführungen.
Die Rute besitzt eine Spitzenaktion.

Griff :
ohne Kork oder Kunststoff, z.T. Rough-Grip Griff. Alles auf Leichtigkeit ausgelegt.

Rollenhalter:
Schnellklapprollenhalter – die Rolle ist schnell montiert und hält sehr fest.

Rutengewicht:
Wie bei der Sbirolinorute wird auch hier auf Leichtbauweise gesetzt. Bei diesen Längen ist das auch unverzichtbar.

Schnur:
Feine monofile Schnüre, wie etwa bei Feeder- oder Matchrute. Am Fluss lieber nicht zu fein.

Rolle:
kleinere Stationärrollen mit gut arbeitender Frontbremse!!
Achtung, ein Fehler von Anfängern ist oft, dass mit allen Mitteln versucht wird die Rute und Rolle in eine Balance zu versetzten. Die Folge ist dann, dass überdimensionale Rollen als Begleiter unter der Rute montiert werden. Die Balance ist bei diesem Rutentyp nicht das Wichtigste!

Zielfische:
Rotaugen, Rotfedern, Brachsen!, Güstern, Döbel, Schleien, (Karpfen)

Köder:
alle gängigen Friedfischköder von Mais, Mistwurm, Maden, Teig bis Zuckmückenlarven

Gewässer:
Fluss, aber auch für Seen geeignet

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