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Dez 26

Floatruten

Floatruten

 

 

Das Einsatzgebiet der Floatrute lässt sich schnell vom Namen ableiten. Float bedeutet Floß oder Pose. Die Ruten sind auch manchmal als Schleien- bzw. Tenchruten ausgezeichnet. Der Begriff Specialist-Rute kommt auch manchmal vor. Die Eigenschaften entsprechen in etwa, der der Matchrute (siehe Matchrute). Die Aktion ist härter und die Ruten sind kürzer. Gerade bei guten Karpfenvorkommen ist man mit Floatruten besser bedient, als mit einer Matchrute, da man größere Waggler bzw. Posen dort platzieren kann, wo man mit der Matchrute nur schwer hinkommt. Die härtere Aktion und die stabileren Ringe geben mehr Kraft im Drill von größeren Fischen. Es können auch dickere Schnüre eingesetzt werden. Auch diese Rute ist geeignet für das Trotting auf kapitale Friedfische. Auch als Grundrute macht sie eine gute „Figur“.
Floatruten lassen sich auch ausgezeichnet als Posenruten zum Renkenfischen mit dem Schwimmer verwenden.
Durch die Länge der Ruten und durch die relativ großen Ringe lassen sich die Hegene und der Stopper ohne Probleme weit werfen.

Basismontagen:

Länge und Teile:
Floatruten sind zwischen 3,3 – 4,5m lang und 3-teilig.

Ringe:
Die Ringe sind größer als bei der Matchrute gewählt, der Ringabstand ist größer. Die stärkeren Ringe (im Gegensatz zu Matchruten) machen die Rute stabiler, um auch kapitale Friedfische sicher landen zu können und durch den größeren Ringabstand wird die Wurfweite verbessert.

Wurfgewicht und Aktion:
Das Wurfgewicht kann 30, bei den härteren Ausführungen auch 40 oder 50g betragen.

Griff :
Korkgriffe gehören zum Standard. Manchmal Kombinationen mit Moosgummi

Schnur:
Geeignet sind hochwertige monofile Schnüre in Stärken zwischen 0.20mm und 0.25mm.
Geflochtene Schnüre sind nicht besonders geeignet, da sehr schnell Schnurbögen entstehen.

Rolle:
Hochwertige Stationärrollen mit ruckfreier Bremse. Front- oder Heckbremse, je nach Vorliebe.
Auf die Balance der Rute sollte geachtet werden. 200 Meter von der gewählten Schnurstärke sollten draufpassen.
Beim Trotting -> Centrepin

Köder:
Dosenmais, verschiedene Würmer, Teig, Maden…

Zielfische:
Schleie und Karpfen, Weißfische

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