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Dez 25

Stellfischruten

Stellfischruten

Eine gute Rute für den Fang kapitaler Raubfische. Die ungewöhnliche Länge (manchmal über 8m) bereitet dem Raubfischangler neue Möglichkeiten in Sachen Entfernung.

Basismontagen:
Posenmontage mit Köderfisch

Länge und Teile:
Stellfischruten sind bekannt für Längen im Bereich zwischen 4 und über 8m. Bei dieser Länge wären Steckruten zu aufwendig und oft zu schwer, deswegen sind nur Teleruten erhältlich. Ein Kohlefaserblank ist unverzichtbar.

Wurfgewicht und Aktion:
Das Wurfgewicht sollte so hoch gewählt werden, dass man auch größere Köderfische sicher werfen kann. 150 Gramm Wurfgewicht sind ausreichend.

Griff :
Ohne Kork- oder Moosgummigriff. Um Gewicht einszusparen setzt man auf Rough-Grip-Griffe.

Rollenhalter:
Schnellklapp-Rollenhalter

Rutengewicht:
Die Leichtbauweise ist unabdingbar bei dieser Rute. Die Blankdurchmesser sind gering, haben aber trotzdem genügend Power, um auch größere Raubfische sicher landen zu können. Es ist schon erstaunlich, wenn man sieht, dass das Eigengewicht dieser starken Raubfischruten den Gewichten von Kopfruten oder Bologneseruten (in der gleichen Länge) sehr nahe kommt, obwohl die Wurgewichte so verschieden, genau wie das Einsatzgebiet, sind.

spezielle Rutenauflagen:
Der Rutenhalter sollte gut in der Erde sitzen, um auch bei Gewaltbissen die Rute zu sichern. Die Rute nicht zu weit nach vorne lehnen, sonst kommt sie schnell mal ins Kippen.

Schnur:
Starke monofile Schnüre in Stärken von 0,30mm-0,40mm

Rolle:
Eine stabile Stationärrolle mit genügend Schnurfassung, um im Drill auch mal nachgeben zu können ist von hoher Bedeutung.

Zielfische:
Der Hecht zählt als absoluter Lieblings-Zielfisch dieser Rute. Auch Zander, Aale, Waller und Großbarsche finden nicht selten den Weg zum Köderfisch und somit auch zum Angler.

Köder:
Köderfische in verschiedenen Größen (seltener werden Wurmbündel, Fetzenköder oder Innereien verwendet)

Gewässer:
Einen sicheren Platz hat diese Rute bisher nur in großen Strömen wie beispielsweise dem Rhein erkämpft, an Seen wird sie selterner gesehen.

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