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Okt 25

Der Rhein in Deutschland

Der Rhein ist mit ca. 650 Flusskilometern (von Gesamt 1.235 km) der längste Fluss Deutschlands. Er wird in Deutschland unterteilt in Oberrhein (von der Grenze zur Schweiz bis zum Mainzer Becken), Mittelrhein (weiter bis nach Bonn) und den Nierrhein (weiter bis zur Grenze zu den Niederlanden). Zu den wichtigsten Nebenflüssen des Rheins in Deutschland zählen  Neckar,  Main, Lahn, Mosel, Ruhr und Lippe.

Mit seinen zahlreichen Brücken, Häfen, Buhnen und Altarmen ist der Rhein ein wahres Paradies für Angler. Dennoch erfordert es oftmals einiges an Zeit und Erfahrung um die aussichtsreichen Stellen, an denen sich massenweise Fische tummeln, sicher bestimmen zu können. Auf Grund des ständig wechselnden Wasserpegels, der großen Belastung mit Schifffahrt und unterschiedlichsten Wassertrübungen ist es für Anfänger nicht immer einfach den besten Köder und die richtige Anfuttermischung an die Witterungs- und Gewässerverhältnisse anzupassen.

Zur Zeit gibt es im Rhein 63 verschiedene Fischarten. Zu den typischen, im Rhein heimischen, Fischarten zählen unter anderem Aal, Äsche, Barbe, Brassen, Döbel, Flussbarsch, Hecht, Karausche, Karpfen, Kaulbarsch, Nase, Neunauge, Rapfen, Rotauge, Rotfeder, Schleie, Schneider, Stint, Ukelei, Wels und Zander. Auch Lachs und Meerforelle sind wieder häufig anzutreffen, jedoch ganzjährig geschützt.

Zu den wohl gängigsten Angelmethoden am Rhein zählen das Feder- und das Spinnangeln.

Beim Federangeln wird der Köder (z.B.: Maden, Wurm, Köderfisch, Mais usw.) am Grund des jeweiligen Gewässers angeboten. Zum Grundangeln am Rhein empfiehlt es sich auf Grund der starken Strömung eine starke, stabile Federrute mit einem Wurfgewicht ab 60 Gramm bis zu 300 Gramm zu verwenden. Die Hauptschnurstärke sollte je nach Schnurart und Zielfisch zwischen 0,35mm bis 0,50mm und die Vorfachlänge zwischen 80 und 150 cm betragen. Grundsätzlich gilt es Bleigewicht und Schnurstärke von Strömung, Wellenschlag, Wind und Untergrund abhängig zu machen.

Beim Spinnfischen wird der Kunstköder in allen nur erdenklichen Variationen, Materialien, Formen und Farben (Wobbler, Twister, Spinner, Blinker, Gummifische etc.) benutzt. Meist sind die Köder zusätzlich mit Rasselkugeln und/oder Duftstoffen ausgestattet, die die Räuber zum Biss animieren sollen. Die Reiznerven der Raubfische werden bei dieser Methode so stark angesprochen, dass Sie die angebotenen Kunstköder auch dann nehmen, wenn Sie satt und vollgefressen sind. Man kann den Kunstköder schnell oder langsam führen, mit oder ohne Stopps.

Es können jedoch auch alle anderen Angelarten, wie z.B. Grund-, Stipp-, Match-, Boilieangeln etc., angewendet werden.

Bei der Angelplatzauswahl am Rhein streiten sich die Gemüter. Die einen wollen lieber gemütlich in ruhigen Altarmen und Häfen angeln, die anderen direkt im Rheinstrom.

Mehr zum Thema Rhein und Angler die im Rhein fischen, findet ihr im Angelforum.

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