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Spitzschlammschnecke

Oder Spitzhornschnecke (Lymnaea stagnalis) zählt zu den größten Wasserlungenschnecken hier bei uns in Europäischen Gefilden. Sie erreicht eine Größe bis maximal 8cm (Gehäuse) und hat ein relativ dünnes zu Hause. Wie der Name Spitzhornschnecke schon aussagt,verläuft die Form des Gehäuses Spitzkegelig zu. Abhängig vom Vorkommen sind die Gehäuse unterschiedlich ausgebildet. So haben die Schnecken die am stark bewegten Uferrand leben einen breiten „Hausausgang“ sind also an der Öffnung breiter um einen besseren Stand zu bieten. Die im Schilf lebenden Arten bilden am „Hauseingang“ einen Haken aus um sich damit festzuhalten. Fortbewegung ist wie bei allen Schnecken, die Schleimspur. Mit dieser kann sie sogar unterseitig an der Wasseroberfläche wandern.

Die auf den Stiel artigen Fühler sitzenden Augen sind eher „Kurzsichtig“. Die Fühler dienen unter anderen zur Hautatmung unter Wasser. Im Erscheinungsbild würde ich der Spitzhornschnecke eine grau bis sandige Farbe zuteilen.In erster Linie ernährt sich die Schnecke von Algen,Schwebstoffen,Aas,Laich und Pflanzenresten. In Aquarien werden die quarantänierten Schnecken eingesetzt um Süßwasserpolypen oder starken Hydrabewuchs zu dezimieren. Und um lästigen  Posthorn oder Quellblasenschneckenlaich zu vertilgen.

Die Spitzhornschnecke ist ein Zwitter und kann nach 9-12 Wochen ihres Daseins sich Fortpflanzen. Hier entscheidet sie ob sie nun männl oder weibl agiert. Die Laich-schnüre sind oft an Gewässerpflanzenblätter zu finden.So ein Gallertgebilde zählt bis zu 200 Eier. Nach 12-17 Tagen schlüpfen die voll ausgebildeten Jungschnecken.

Eine Überpopulation in einem kleinen Gewässer kann auch Folgen haben. Kannibalismus ,Verdrängung anderer Schnecken-arten im Wasser und auch die  Zerstörung von Fischlaich kann auftreten. Die Spitzschlammschnecke kann ein Alter von 4 Jahren erreichen.

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