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Feb 04

Brandungsangeln und was dazu gehört,

Diese ist eine Grundanleitung zum Brandungsangeln  in mehreren Teilen. Sie soll vor allem Anfängern eine  Übersicht geben, was zum Brandungsangeln benötigt wird und auf was beim Kauf der Ausrüstung zu achten ist. Im  ersten Teil wird speziell für das Brandungsangeln  erforderliche Bekleidung eingegangen. Im Teil 2  wird Angelgerät und Zubehör abgehandelt. Teil 3 befasst sich mit Köder und Montagen und im 4. Teil geht es dann endlich ans Angeln.

Copyright: Einige der Bilder in diesen Berichten wurden mit freundlicher Genehmigung dem Askari Online Shop entnommen. Danke dafür.

Teil2

Teil 1 – Bekleidung:

Da die Brandungsangelei nicht gerade in der schönsten Jahreszeit stattfinden, ist unbedingt winddichte, wasserfeste, warme Kleidung /Schuhwerk erforderlich, welche da im Einzelnen sind.

Ich fange einmal von oben an

Kopfbedeckungen: Bei der Kopfbedeckung sind die Klassiker

die „“Pudel-/ Skimütze“

Beim Kauf einer solchen  Mütze ist darauf zu achten, dass sie aus dickem Garn besteht,  eng gestrickt ist und zusätzlich einen eingenähten Einsatz aus Fleece hat. Nur so wird verhindert, dass  der Wind ungehindert durchgehen kann.

die Fellmütze

Diese Kopfbedeckung bietet wohl den besten Schutz gegen Kälte und Wind. Hier ist darauf zu achten das die Seitenteile lange genug sind, damit sie  sicher unter dem Kinn verschlossen  werden kann.  Der Verschluss sollte aus Klettband sein;  Druckknöpfe dagegen bilden eine Kältebrücke und es sehr unangenehm  damit in Berührung zu kommen.

die Sturmhaube

Solche eine Sturmhaube eignet sich nicht nur für Banküberfälle, sondern ist auch ein hervorragender Gesichtsschutz  gegen kalten schneidenden Wind.

Anmerkung: Eine zusätzliche Behandlung alle Kopfbedeckungen mit handelsüblichen  Imprägnierungsmittel  wird empfohlen

Oberbekleidung

der Thermoanzug-/ Overall

Zum Schutz des Körpers empfiehlt sich ein Thermoanzug-/Overall. Sie müssen Wind -und Wasserdicht sein und einen  Wärmeeinsatz haben. Eine großzügig  bemessene, am Hals verschließbare  Kapuze  besitzen. Die Ärmel (Bündchen) müssen eng anliegen. Die Beine sollten zwecks   leichterer Handhabung beim An-und Ausziehen  zu öffnen sein. Ein paar Taschen für diverses Kleinmaterial sollten  auch nicht fehlen. Anzug oder Overall, das ist Geschmacks-und Ansichtssache. Ich bevorzuge den Anzug. Bei diesem Anzug ist die Kapuze im Kragen verborgen.

Ich sehe die Vorteile gegen über einen Overall darin: Er ist schneller angezogen und man kommt in einer  plötzlichen  Notdurft Situation auch schneller wieder raus. Desweiteren  ist der Oberkörper bedingt durch die Latzhose ist der Oberkörper doppelt geschützt.

Zu Beiden gilt wie oben schon einmal gesagt. Sie müssen Wind -und Wasserdicht sein und einen  Wärmeeinsatz haben. Eine großzügig  bemessene, am Hals verschließbare  Kapuze  besitzen. Die Ärmel (Bündchen) müssen eng anliegen. Die Beine sollten zwecks   leichterer Handhabung beim An-und Ausziehen  zu öffnen sein.  Ein paar Taschen für diverses Kleinmaterial sollten  auch nicht fehlen.

Anmerkung: Thermoanzug oder Overall immer eine Nummer größer kaufen, damit noch entsprechen was darunter angezogen werden kann.

Unterbekleidung:

Thermounterwäsche

aus dem Sportbereich  (Funktionsunterwäsche)

oder aus den Angelbereich, etwas großzügiger geschnitten

erfüllen  hier  hervorragend ihren Zweck. Wichtig ist das die Bekleidung den Schweiß aufsaugt und nach außen von der Haut weg transportiert, atmungsaktiv ist.

Darüber  evtl. einen Rollkragenpullover, eine Jeanshose,  so sollte  man ausreichend  gegen  Wetterunbilden geschützt sein.

Generell aber gilt das Zwiebelprinzip, – lieber mehrere Dünne, als eine dicke Schicht.

Schuhwerk

Wie soll es anders sein.

Die Schuhe/Stiefel  müssen Wasserdicht und warm sein. Solche „Alaska Stiefel“   bis minus 20° C haben sie hervorragend bewährt. Die Stiefel sollte man immer eine Nummer größer kaufen, dann kann man durch Einlegesohlen und  durch ein zusätzliches Paar Strümpfe die Wärmeisolierung  noch erhöhen.

Handschuhe

Handschuhe  dürfen auf keinen Fall  fehlen.

Am Wärmsten halten Fausthandschuhe, daneben gibt es da noch die Fingerhandschuh, welche jedoch  nicht so warm halten.  Einen Nachteil haben alle  im normalen Laden gekaufte Handschuhe; man kann damit die Haken nicht beködern und auch nicht vernünftig auswerfen. Deshalb wurden extra Handschuhe für Angler konstruiert. Bei diesen Handschuhen lassen sich die Faust- und Fingerlinge nach hinten klappen um vorgenannte Tätigkeiten durchführen zu können.

Doch welche kaufen?  Ich denke das liegt am Kälteempfinden eines jeden Einzelnen und sollte jeder für sich selbst entscheiden

Anmerkung Eine zusätzliche Imprägnierung aller Handschuhe, außer Neoprenhandschuh,  verhindert das Feuchtigkeit durch den Handschuh dringen kann.   Wem es  dann immer noch friert kann mit solchen Taschenöfen oder Wärmepads für zusätzliche Wärme sorgen.  Hier Ausführliches über  Taschenöfen und Co.:

Taschenöfen & Co.

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Oldman

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