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Jan 13

Hegene

Das fischen mit der Hegene ähnelt sehr stark den Paternostern der Meeresangler. Hier wird aber viel feiner auf vorwiegend Renken (Maränen), Saiblinge und Barsch geangelt. Aber auch Friedfische lassen sich damit sehr gut fangen.

Das Fischen mit der Hegene ähnelt sehr stark den Paternostern der Meeresangler. Hier wird aber sehr viel feiner auf vorwiegend Renken (Maränen), Saiblinge und Barsch geangelt. Aber auch Friedfische lassen sich damit sehr gut fangen. So wie auf dem Bild gezeigt, spricht man vom Angeln mit der Heberute.

Das Kernstück der Montage ist das Rutenlange Vorfach mit den, bis zu fünf, Seitenarmen. Die klassischen Köder sind dabei die Nachbildungen aufsteigender Nymphen, von denen sich die in der Tiefe lebenden Schwarmfische ernähren. Sie wurde in der Schweiz entwickelt und hat den Fang von Renken mit der Angel erst ermöglicht. Am Ende der Montage sitzt ein kleines Blei, das man beim Fischen auf Barsche auch durch einen kleinen Pilker, oder Zocker ohne Haken ersetzen kann. Hier werden dann kleine Krebse oder Fischen statt der Nymphen angeboten.

Zum Fischen mit der Hegene sollte man immer sehr feine und sensible Ruten verwenden, damit man die Bisse in großer Tiefe noch gut erkennen kann. Dazu werden spezielle Hegenenruten angeboten.
Es geht aber auch mit ganz leichten Spinnruten, oder einem kurzen Winkelpicker.

Spezialisten nehmen als Rolle gerne eine Achsrolle mit großem Durchmesser. Es geht aber ebenso mit einer gewöhnlichen Stationärrolle, so sie über eine gute Bremse verfügt.

Mit der Heberute und der Hegene fischt man vom Boot, oder auch von Stegen die ausreichend tiefes Wasser erreichen. Man lässt die Montage zum Grund sinken und holt sie dann mit ganz leichten Hebe- und Senkbewegungen wieder nach oben. Nur beim Barschfischen dürfen die „Pilkbewegungen“ etwas deutlicher ausfallen. Beim kleinsten Zupfer wird angeschlagen.

Als zweite Methode zum Renkenfischen gibt es die Posenmontage. Hierbei kann man auch überall vom Ufer aus angeln wo die Wassertiefe auf mindestens 10m in  Wurfweite abfällt. Hier wird mit einer großen Pose (Renkenpose) mit ca.30-40 Gramm Tragkraft gefischt.

Hier ist wichtig dass das Blei auf dem
Boden aufliegt und die Pose noch steht (schräg). Die Montage bewegt sich hier für die Fische sehr
verführerisch da bei leichtem  Wellengang die Nymphen auf und ab hüpfen.
Den Biss erkennt man durch umfallen der Pose. Ein Anschlag ist hier nicht unbedingt erforderlich da sich die Renke durch das Blei selbst hakt.
Als Ruten eignen sich lange ca. 3.3m – 4,2 m lange weiche Zander oder Floatruten.

Man kann sich diese Hegenen natürlich auch selbst herstellen. Für Einsteiger empfiehlt sich aber auf jeden Fall, sich die ersten Hegenen zu kaufen

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