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Jan 13

Jerkbaitmontage

Klassische Jerkbaits sehen oftmals Wobblern ohne Tauchschaufel ähnlich und unterscheiden sich von ihnen hauptsächlich durch das fehlen einer Aktion beim bloßen Schnureinholen. Sie sind eine eigene Ködergruppe, die besondere Anforderungen an das Gerät stellt.

Klassische Jerkbaits sehen oftmals Wobblern ohne Tauchschaufel ähnlich und unterscheiden sich von ihnen hauptsächlich durch das Fehlen einer Aktion beim bloßen Schnureinholen. Sie sind eine ganz eigene Ködergruppe, die besondere Voraussetzungen an das Gerät stellt.

Ihr sehr spezielles Laufverhalten erreicht man durch Einsatz kurzer, oft einteiliger Ruten in Längen zwischen ca. 1,80 und 2,00 Metern, die bei Wurfgewichten von ca. 50 bis teilweise weit über 100 gr. über eine mittelharte bis steife Aktion verfügen sollten. Erst sie geben einem die Möglichkeit, die Köder durch gefühlvolles bis hartes Rucken oder Schlagen variantenreich und somit effektiv zu führen.

Auf Grund des oftmals hohen Gewichts der Jerkbaits und den dadurch entstehenden großen Kräften, die auf das eingesetzte Material wirken, empfiehlt sich die Verwendung von geflochtenen Schnüren mit Tragkräften nicht unter 10 Kg, die im Gegensatz zu monofilen Schnüren auch einen viel direkteren Köderkontakt gewährleisten. Der Einsatz stabiler Wirbel, Karabiner und eines Stahlvorfachs sind ebenso wie die Verwendung einer Multirolle dringend zu empfehlen, welche im Vergleich zu einer Stationärrolle über deutlich mehr mechanische Reserven bzw. Stabilität verfügt.

Jerkbaits mit Gewichten von 20-30 gr. lassen sich durchaus mit steifen und eher kurzen Spinnruten und Stationärrollen einsetzen. Ein Umstand, der es dem Jerkbaitanfänger ohne große Investition in komplett anderes Gerät ermöglicht eine der faszinierendsten Arten des Fischens kennenzulernen.

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