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Sep 03

Forellenangeln

Es ist Samstag der 6. Dezember 13.30 Uhr. Wir machen uns auf, zu unserem Vereinsgewässer, um auf Forellen zu angeln.
Die Bienenmade wurde gerade in letzter Zeit so hoch gelobt, so dass wir damit einen Test machen wollen. Wir haben uns für konservierte Bienenmaden in der Farbe Gelb/Gold entschieden

Unser Vereinsgewässer ist ein kleiner See, der mit Forellen, Zandern, Karpfen und Aalen besetzt wird. Dieser ist, sofern man die Stellen kennt, immer für eine Forelle gut. Es ist hier jedoch nicht so übermäßig besetzt, wie in den kommerziellen Forellenteichen, wo einem die Fische direkt vor die Angeln geschmissen werden. Gerade hier kommt es auf die richtige Montage und den richtigen Köder an.

Am See angekommen suchen wir uns eine Stelle, die recht Windgeschützt ist und auf der die Sonne scheint. Das Wasser ist hier sehr flach und erwärmt sich deshalb schneller.

Geangelt wird mit nahezu der gleichen Montage. Einer Wasserkugel-Pilot Montage. Diese sieht zwar sehr grob aus, ist aber durch den Piloten fein genug um selbst Köderfische damit zu fangen.

Auf die Hauptschnur kommt eine große Wasserkugel und in einem Abstand von ca. 10 cm ein Pilot. An dem folgenden Wirbel wird ein ca. 60 cm langes Vorfach eingehängt.

Der Haken wurde für unseren Test entweder mit einer Bienenmade und normalen Made oder mit 5 normalen Maden bestückt.

Insgesamt wurde mit 6 Ruten geangelt.

Angefüttert wurde nicht. Dies ist in diesem Gewässer auch nicht erlaubt.

Wir bestücken unsere Ruten und werfen diese aus. Sofort beginnt das Spiel. An meinen Köder rührt sich etwas. Aber es sieht nicht normal aus. Die Wasserkugel bewegt sich hin und her, taucht aber nicht ab. Ich hole ein, die Bienenmade ist weg.

Den Haken neu bestückt und wieder den Köder ausgebracht. Nach kurzer Zeit beginnt das Spiel von neuem. Ich hole wieder ein und Bitte Ingo, meine 2 Rute einzuholen. Er holte diese ein und legte diese ab, so dass die Bienenmade gerade so im Wasser ist.

Die Rute, die ich eingeholt habe, ist wieder von Ihrem Köder befreit worden. Wir beschließen ‚Haken zu groß’. Ich wollte gerade ein anderes Vorfach mit kleinerem Haken Montieren, da sehe ich aus dem Augenwinkel, das eine Forelle direkt an der anderen Rute angebissen hatte (die wo der Köder direkt am Rand war). Ich laufe hin und schlage an. Aber auch diese Forelle befreite sich wieder, bevor der Kescher da war.
SO! nun komplett neue Vorfächer mit feineren Haken montiert und ausgeworfen.
Zack! sofort ist wieder eine Forelle am Haken. Dieses Mal hakte sie sich auch ohne Probleme selber.
Wir fingen dann noch 2 weitere innerhalb einer Stunde.

Fazit:

Wir waren ca. 2 Stunden fischen und fingen 3 Forellen. Rechnet man aber die Fehlbisse mit ein, so war die Aktivität ganz enorm.

Jeder Biss und Fehlbiss folgte auf eine Bienenmade. Somit Gewinnt die Bienenmade den Test ganz eindeutig. Sie ist ein absoluter TOP-Köder.

Petri beim nächsten Forellenangeln

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