«

»

Sep 04

Zanderkant-Stint – Pünktchen

Dass Gummiköder über den Gewässergrund gejiggt werden, und somit äußert fängig sind, wurde ja schon mehrfach eindrucksvoll beschrieben.

Ein weiterer wichtiger Punkt bei der Sache ist der Reitz der vom Köder ausgeht! Es gibt Köder die mit ihrem großen Schaufelschwanz das Wasser zum quellen bringen und Köder die wiederum einen eher unscheinbaren Eindruck hinterlassen. Doch den hinterlassen sie meist beim Angler, denn unsere Zielfische ticken meist etwas anders.
Mir geht es jetzt aber nicht um die Frage welches Bewegungsmuster von einem Köder ausgeht, sondern darum, in wie weit bestimmte Farbmuster oder Farbeigenschaften auf den Bissreflex des Fisches wirken. Man sagt immer sehr pauschal, dass in einer trüben Angelsituation ein greller Köder am fängigsten ist, und bei einer klaren oder hellen Angelsituation dunkle oder Natürliche Farbmuster besser ziehen. Das ist schon richtig, doch es gibt einen Köder der diese Farbtheorien und die Erfahrungswerte vieler Angler in Bezug auf diese Frage völlig umwirft.

Und das ist der Zanderkant-Stint in der Farbe „Pünktchen“. Dieser Köder wurde nach einem simplen aber eindeutigen Prinzip entworfen. Man imitiert ja beim Jiggen eines Gummifisches einen verletzten Kleinfisch, der nicht mehr richtig schwimmen kann und sich von Fleck zu Fleck schleppt. Somit reizt man genau den wunden Punkt der Raubfische, die sich ja so eine leichte Beute nicht entgehen lassen können und sowieso als Gesundheitspolizei im Gewässer agieren. 😉
Wenn ich jetzt als Angler auf diesen Reiz der Fische gehe, was ich mit dem Jiggen des Köders ja mache, warum passe ich nicht meinen Köder danach an, damit von ihm der gleiche Reiz ausgeht? Genau dies hat Jörg Strehlow im Zanderkant-Stint der Farbe „Pünktchen“ gebannt und vereint. Dieser Köder verfügt über einen roten, unförmigen Kehlfleck, der eine Verletzungswunde eines Kleinfisches darstellen soll.
Dazu kommt noch, dass der Köder auch die natürliche Deckfärbung, die jeder Fisch hat, aufhebt, indem der Rücken hell und der Bauch dunkel ist.Die großen aufgeklebten Augen runden die Natürlichkeit dieses Köders noch zusätzlich ab. Doch der rote Kehlfleck zeigte uns in der Anwendung dieses Köders etwas erstaunliches.

Fast jeder Zander der diesen Köder genommen hatte hing nicht wie zu sonst 80 % üblich am Zusatzdrilling, sondern am Haupthaken, der immer so montiert wird, dass er genau über dem Aggressionspunkt des Köders sitz und dies in trüben, sowie auch in tiefen Gewässern! Es heißt ja das die Farbe rot ab einer gewissen Tiefe oder Lichtundurchlässigkeit des Wassers kaum noch zum tragen kommt, doch warum wird dann von den Zandern immer genau dieser rote Fleck des Köders attackiert?
Die Kombination der Reize, die für den Fangerfolg wichtiger sind als das auffallen des Köders durch eine grelle Farbe oder das aussenden von Druckwellen, sind mit diesem Köder mehr als gegeben, und es zeigt das Fische die Farbmuster und Formen doch ein wenig anders wahrnehmen.
Somit ist dieser Köder universal einsetzbar und kann überall zum Einsatz gebracht werden, ohne sich die Frage stellen zu müssen ob mein Köder jetzt nun zu grell oder zu dunkel gewählt sei.
Der Köder kann über der-angler.de bezogen werden.

Viel Petri heil wünscht euch
Sebastian Hänel

Schreibe einen Kommentar

Zur Werkzeugleiste springen