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	<title>Angler-Online.de - Angelforum und Informationseite rund ums Angeln &#187; Boilieangeln</title>
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	<description>Informationen rund um das Thema Angeln</description>
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		<title>Grasfisch / Ctenopharyngodon idella</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 17:04:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fischdatenbank]]></category>
		<category><![CDATA[Boilieangeln]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Grasfisch, auch Graskarpfen genannt, zählt zu den Neozoen, also zu den eingeschleppten und eingewanderten Tierarten. Mit den Karpfen (Cyprinius) ist er trotz seines eingebürgertem Namens nicht näher verwandt. Er gehört vielmehr in die Reihe der Weißfische (Leuciscus). Man versprach sich von ihm eine Bekämpfung von zu üppig wuchernden Wasserpflanzen. Leider ging das Experiment nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-4239" href="http://www.angler-online.de/fischdatenbank/grasfisch-ctenopharyngodon-idella_4238.html/attachment/grasfisch"><img class="size-full wp-image-4239  aligncenter" title="Grasfisch" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/Grasfisch.jpg" alt="" width="400" height="301" /></a></p>
<p>Der Grasfisch, auch Graskarpfen genannt, zählt zu den Neozoen, also zu den eingeschleppten und eingewanderten Tierarten. Mit den Karpfen (Cyprinius) ist er trotz seines eingebürgertem Namens nicht näher verwandt. <span id="more-4238"></span></p>
<p>Er gehört vielmehr in die Reihe der Weißfische (Leuciscus). Man versprach sich von ihm eine Bekämpfung von zu üppig wuchernden Wasserpflanzen. Leider ging das Experiment nicht in die erwartete Richtung und so ist diese Art heute vielerorts mehr Schädling, denn Nützling. Es ist immer ein Risiko, fremde Arten außerhalb ihres originären Lebensraumes anzusiedeln. Kulinarisch ist der Grasfisch auch alles andere, als eine Offenbarung.</p>
<p><strong>Merkmale:</strong><br />
Der Grasfisch ist ein lang gestreckter, spindelförmiger Karpfenfisch mit großen Schuppen und einem sehr auffälligem Kopf. Die Maulspalte ist breit und leicht unterständig. Die Augen sind groß und liegen tief; unterhalb der optischen Mitte des Kopfes. Die bräunlich graue Rückenfärbung verläuft heller werdend über die über die Flanken zum gelblichen Bauch. Die Flossen sind einheitlich grau. Die Schwanzflosse weißt eine deutliche Kerbung auf. Die großen, Schuppen zeigen ein netzartiges Muster und sind dunkel gerandet.<br />
Entlang der Seitenlinie finden sich 42 – 45 Schuppen.<br />
Schlundzahnformel: (1)2.(4)5-5(4).2(1), gesägt</p>
<p><strong>Lebensräume:</strong><br />
Der Grasfisch stammt aus Ostasien, wo er seit wenigstens 1.000 Jahren teichwirtschaftlich gezüchtet wird. Seinen eigentlichen Ursprung vermutet man in den großen Strömen des südlichen Chinas.<br />
In Europa findet er sich dort, wo man ihn besetzt hat. In offenen Fluss- und Poldersystemen breitet er sich zügig aus.</p>
<p><strong>Größe:</strong><br />
Wegen der niedrigeren Durchschnittstemperaturen erreicht der Grasfisch bei nicht seine eigentliche Maximalgröße von etwa 120 cm. Trotzdem sind Fische von 100 cm möglich.</p>
<p><strong>Laichzeit:</strong><br />
Wegen der fehlenden Wassertemperaturen laicht der Grasfisch bei uns nicht. Er wird, wenn überhaupt, künstlich erbrütet. Als Kieslaicher im Fließwasser(!) benötigt er eine Temperatur von mindestens 20°C über einen längeren Zeitraum.</p>
<p><strong>Nahrung:</strong><br />
Der Grasfisch ist ein reiner Vegetarier. Unter idealen Bedingungen, d.h. wenigstens 16°C Wassertemperatur, benötigt er ca. 120% seines Körpergewichtes an pflanzlicher Nahrung. Er ist auch in der Lage harte Pflanzenteile zu verwerten. Das führt m.E. zu einer Schädigung erwünschter Pflanzen.</p>
<p><strong>Fangmethoden &amp; Fangplätze:</strong><br />
Sein regelmäßiger Fang ist eine Sache für Spezialisten. Mit Boilies und Schwimmbrot stehen die Chancen am besten. Grasfische ziehen gerne in Trupps durch das Gewässer. Anfütterung mit Brot über einen längeren Zeitraum ist meist erfolgreich.</p>
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		<title>Boilie</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jan 2010 21:45:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hanns</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angelköder]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Boilie ist ein selektiver Köder auf Karpfen. Je nach Größe des Boilies (< 16 mm jedoch auch auf Schleien und große Brassen). Beifänge sind äußerst selten aber möglich. Der Boilie ist grundsätzlich nichts anderes, als ein Teigköder, der durch die Verwendung besonderer Inhaltsstoffe (hier: besonders das Ei) und durch abschließendes Garen zu einer festen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table border="0">
<tr>
<td><a rel="attachment wp-att-3298" href="http://www.angler-online.de/angelkoeder/boilie_3297.html/attachment/boilie"><img class="alignleft size-full wp-image-3298" title="Boilie" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/Boilie.jpg" alt="" width="300" height="150" /></a></td>
<td>
<p>Der Boilie ist ein selektiver Köder auf Karpfen. Je nach Größe des Boilies (< 16 mm jedoch auch auf Schleien und große Brassen). Beifänge sind äußerst selten aber möglich.</p>
</td>
</tr>
</table>
<p><span id="more-3297"></span><br />
<span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"><strong>Der Boilie ist  grundsätzlich nichts anderes, als ein Teigköder</strong>, der durch die  Verwendung besonderer Inhaltsstoffe (hier: besonders das Ei) und durch  abschließendes Garen zu einer festen und haltbaren Kugel wurde. Das  ergab sich bei seiner Entwicklung aus der Forderung, einen für Karpfen  attraktiven und gut verwertbaren Köder zu schaffen, der für andere  Fischarten weitestgehend nicht aufzunehmen ist. Mittlerweile gilt der  Boilie als der Karpfenköder schlechthin. Mit dem Boilie hat das  Karpfenangeln eine kleine Revolution erlebt. Aber er wurde in  entsprechenden Geschmacksrichtungen und Größen auf für andere Fischarten  zu einem sehr erfolgreichen Köder. So lassen sich auch Schleien, Döbel,  Barben und kapitale Karauschen oder Brassen damit sehr gezielt befischen.</p>
<p>Unabhängig von den überaus zahlreichen Aromen unterscheidet man  grundsätzlich zwei Grundtypen. Den Boilie mit hohem Proteinanteil und  den mit maximalem Kohlehydratgehalt. Wobei Letzterer der Geeignetere und  für den Fisch besser zu verwertende Köder erscheint. Zusätzlich  unterscheidet man bei beiden Zusammensetzungen noch den sinkenden und  den schwimmenden (Popup) Boilie, der gerne bei sehr schlammigem Grund als  Hakenköder gefischt wird, weil er nicht versinkt und für den Zielfisch  deutlicher aus der Masse der Futterboilies herausragt.</span></p>
<p>Auf Grund ihrer Konsistenz werden Boilies immer an Haarmontagen  angeboten. Hier ist der Köder über eine kurze und dünne Schnur mit dem  Haken verbunden, der völlig frei liegt. So bemerkt der Fisch den Haken  erst, wenn er den Boilie bereits tief im Maul hat. Wenn er nun  erschrickt, den Boilie ausspucken möchte, oder flieht, dann greift der  Haken an der Lippe und wird gegen den Widerstand des schweren Festbleies  so weit eindringen, dass nur noch ein kleiner Anhieb genügt, den Fisch  sicher zu haken.</p>
<p>Boilies haben den Vorteil, dass man mit ihnen sehr selektiv auf den  Zielfisch angeln kann, Beifänge weitestgehend auszuschließen sind und  der Köder über sehr lange Zeit am Angelplatz belassen werden kann.  Dadurch entsteht wesentlich weniger Unruhe, als durch das wiederholte  Einwerfen konventioneller Köder. Die Verwendung von Boilies an  Haarmontagen verhindert auf zuverlässig das tiefe Schlucken des Hakens  und ist somit sehr schonend für den Fisch. Boilies und Boiliezutaten  werden mittlerweile in einer schier unüberschaubaren geschmacklichen  Vielfalt angeboten, so dass wirklich für jeden Zweck und für jedes  Gewässer der richtige Köder zur Verfügung steht.</p>
<p>Der Boilie hat aber auch Nachteile. An sehr selten befischten Gewässern  muss beinahe zwingend über einen längeren Zeitraum vorgefüttert werden,  um die Fische an die für sie neue Form der Ernährung zu gewöhnen. Im  Gegenzug dazu können Boilies an stark frequentierten Gewässern von den  Fischen fast zur Gänze gemieden werden, da sie damit eine latente  Gefahr verbinden.</p>
<p>Leider sind gute Boilies und Boiliezutaten für die eigene Herstellung  auch nicht billig. Die Vorbereitung des Angelplatzes und ein längerer  Ansitz könne so ein nicht unerhebliches Loch ins Portemonnaie reißen.</p>
<p>Außerdem ist das Boilieangeln für Anfänger absolut nicht geeignet. Es  setzt ein sehr umfangreiches Wissen und Verständnis über Zielfisch und  Gewässer voraus.</p>
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		<title>Hartmais</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jan 2010 20:50:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hanns</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Für folgende Fische besonders geeignet: Hartmais ist in erster Linie als so genannter Partikelköder beim Angeln auf Karpfen in Gebrauch. Allerdings bewährt er sich auch beim gezielten Fang von Groß-Brassen, Döbeln und auch bisweilen beim Ansitz auf Schleien. Allgemeines: Mais ist einer der beliebtesten Angelköder überhaupt. Leider hat der häufig benutzte Dosenmais bei all seinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table border="0">
<tr>
<td><a rel="attachment wp-att-3389" href="http://www.angler-online.de/angelkoeder/hartmais_3388.html/attachment/hartmais"><img class="alignleft size-medium wp-image-3389" title="Hartmais" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/Hartmais-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></td>
<td>
<p><strong>Für folgende Fische besonders geeignet:</strong><br />
Hartmais ist in erster Linie als so genannter Partikelköder beim Angeln  auf Karpfen in Gebrauch. Allerdings bewährt er sich auch beim gezielten  Fang von Groß-Brassen, Döbeln und auch bisweilen beim Ansitz auf  Schleien.</p>
</td>
</tr>
</table>
<p><span id="more-3388"></span><br />
<span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"><strong>Allgemeines:</strong><br />
Mais ist einer der beliebtesten Angelköder überhaupt. Leider hat der  häufig benutzte Dosenmais bei all seinen Vorteilen auch den Nachteil,  dass er wenig Resistenz gegenüber Kleinfischen aufweist. Hier hat der  Hartmais eindeutige Vorteile.<br />
Hartmais ist nichts anderes, als die am Kolben gereiften Körner, des in  manchen Gegenden beinahe allgegenwärtigen Futtermaises auf den Feldern.<br />
Kommt der Speisemais in Dosen hauptsächlich aus französischen  Anbaugebieten, wird der Hartmais als gewöhnlicher Futtermais auch in  unseren Breiten geerntet. Es handelt sich dabei in der Regel um Sorten,  die in der Landwirtschaft zur Fütterung des Viehs verwendet werden.  Daher ist Hartmais auch einfach, billig und in größeren Mengen im  landwirtschaftlichen Fachhandel und in Lagerhäusern erhältlich. Er wird  offen, oder auch in größeren Gebinden, angeboten. Die Körner sind dann  bereits vom Kolben getrennt.</span></p>
<p><strong>Vorteile:</strong><br />
Hier kommen mehrere Eigenschaften dem Angler zu Gute.<br />
- Karpfen werden in den Zuchtbetrieben damit gefüttert. Man muss sie  also i.d.R. nicht am diesen Köder, b.z.w. dieses Futtermittel gewöhnen.<br />
- Hartmais ist auch durch aufwendige Bearbeitung nie so weich zu  bekommen, wie Mais aus der Dose. Dadurch ist er aber wesentlich  widerstandsfähiger und Kleinfische haben so gut wie keine Gelegenheit,  ihn mit ihren Schlundzähnen zu zerkleinern.<br />
- Hartmais ist ohne großen Aufwand einsetzbar und er benötigt keine  besonderen Zutaten. Das eigene Aroma ist vollkommen ausreichend.<br />
- Es ist ein ausgesprochen preiswerter Köder bzw. Futter.</p>
<p><strong>Fütterung und Gewöhnung:</strong><br />
Hartmais benötigt, im Gegensatz zum Beispiel zum Boilie, keine lange  Gewöhnungsphase. Er ist also ein sog. instanter Köder. Trotzdem ist es  kein Fehler, sich den Angelplatz damit zu präparieren. Das dient aber  nur dazu, dass sich die Fische an einen „gedeckten Tisch“ gewöhnen und  den nach Möglichkeit regelmäßig aufsuchen.</p>
<p><strong>Zubereitung:</strong><br />
Die getrockneten und steinharten Köder können nicht ohne eine  Vorbehandlung benützt werden. Zum einen, weil sie so nicht gut  anzuködern sind und zum anderen, weil sie sonst im Darm der Fische zu  quellen beginnen und den Tieren so einen möglichen Schaden zufügen  könnten. Außerdem sind sie nach den verschiedenen Zubereitungen  wirksamer.</p>
<p><strong>Dazu hat man verschiedene Optionen:</strong></p>
<p>1. Man gibt den Mais in einen verschließbaren Eimer und übergießt ihn  mit etwa der zweieinhalbfachen Menge Wasser und lässt ihn so an einem  warmen Ort für mehrere Tage weichen und quellen. Dabei wird der Mais in  eine Gärung übergehen. Das nennt man die enzymatische Fermentation. Das  Wasser nimmt eine schleimige Konsistenz an und riecht nicht besonders  gut. Die Fische allerdings lieben dieses Aroma. So zubereiteten Mais  benützt man hauptsächlich zum Füttern auf Karpfen.</p>
<p>2. Man weicht den Mais für 24 Stunden ein und kocht ihn dann  anschließend für rund 25 min. auf kleiner Flamme. So wird der Mais  weicher, man kann dann einzelne Körner ohne viel Kraft zwischen zwei  Fingern zerdrücken. Dieser Mais kann dann auch direkt am Haken angeboten  werden.</p>
<p>3. Man gibt die die benötigte Menge an Körnern in ein verschließbares  Gefäß und übergießt sie mit kochendem Wasser, bis sie gut bedeckt sind.  Dieses Mischung lässt man dann über Nacht stehen. Diese Körner haben  dann die optimale Konsistenz, um sie, wie meisten verwendet, am Haar  anzubieten.</p>
<p><strong>Zusätzliches Tuning:</strong><br />
An und für sich ist es nicht notwendig, dass man Hartmais mit Zusätzen  verbessern muss. Manchmal ist es aber trotzdem erforderlich. Brassen  sind als „Süßmäuler“ bekannt. Dann bringt es Vorteile, wenn dem Mais  eine süße Note beigegeben wird. Ebenso wirkt bisweilen gefärbter Mais  attraktiver auf die Fische, oder sie nehmen ihn in gedeckten Farben mit  weniger Argwohn.</p>
<p>Zum Färben eignen sich gewöhnliche wasserlösliche Lebensmittelfarben.  Aromen sollten nach Möglichkeit nicht auf Ölbasis gefertigt sein. Alle  anderen Substanzen werden besser von den Körnern aufgenommen. Zum Süßen  sind Sweetener deutlich besser geeignet, wie normaler Zucker. Das hängt  mit der Osmose zusammen.</p>
<p>Alle Farben, Aromen und Süßstoffe müssen bereits zum ersten Einweichen  zum Mais gegeben werden. Nur so können die Substanzen zusammen mit dem  Wasser von den an sich harten Ködern aufgenommen werden. Wird der Mais  anschließend noch gekocht, oder mit heißem Wasser behandelt, dann sollte  man bedenken, dass viele Aromen durch die Hitze abgeschwächt werden.</p>
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		<title>Karpfenangeln &#8211; Teil 2</title>
		<link>http://www.angler-online.de/friedfischangeln/karpfenangeln-teil-2_393.html</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 08:59:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hanns</dc:creator>
				<category><![CDATA[Friedfischangeln]]></category>
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		<category><![CDATA[Schwimmbrot]]></category>

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		<description><![CDATA[Teil 2 Nachdem im ersten Teil eine Vorstellung der verschiedenen Karpfenarten erfolgte und ein Überblick über die Angelmethoden gegeben wurde, möchte ich Euch nun in diesem Teil weitere hoffentlich nützliche Informationen zur Ausrüstung (Tackle), den Hotspots und dem Anfüttern geben. 3. Angelgerät Vorweggesagt, es gibt unzähliges Gerät von den verschiedensten Herstellern. Ich möchte hier nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center"><strong>Teil 2</strong></p>
<p>Nachdem im ersten Teil eine Vorstellung der verschiedenen Karpfenarten erfolgte und ein Überblick über die Angelmethoden gegeben wurde, möchte ich Euch nun in diesem Teil weitere hoffentlich nützliche Informationen zur Ausrüstung (Tackle), den Hotspots und dem Anfüttern geben.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">3. Angelgerät</span></p>
<p>Vorweggesagt, es gibt unzähliges Gerät von den verschiedensten Herstellern. Ich möchte hier nur grundsätzliches aufzählen, da der Kauf  – gerade beim Karpfenangeln – tief in die Geldbörse einschlägt und schöne Löcher im Budget hinterlässt. Außerdem ist bei manchen auch die Optik ein Kaufgrund.<span id="more-393"></span></p>
<p>Rute:</p>
<p>Es werden Ruten mit einer Länge von ca. 3,60 m und einer Testkurve von 2 bis 3 ½ lbs in Abhängigkeit von Art der Angelei und Entfernung zur Angelstelle benötigt. Das Wurfgewicht sollte bei der „alten Art“ bis zu 80 gr. betragen und beim „modernen Karpfenangeln“ mindestens 60 bis 80 gr. Die Rute sollte eine semiparabolische Spitzenaktion haben. Die Preise bewegen sich zwischen 50 und deutlich über 500 Euro.</p>
<p>Rolle:</p>
<p>Die Rolle sollte (muss aber nicht) eine Freilaufrolle sein und ca. 200 m 30er monofile Schnur fassen. Bei den Freilaufrollen ist der Vorteil von zwei getrennten Systemen – Bremse und Freilauf – vorhanden. Es kann durch einfaches Umlegen des Hebels zwischen Bremse und Freilauf gewechselt werden. Wenn man „normale“ Rollen verwenden möchte, muss man auf eine perfekt einzustellende Bremse achten. Die Bremse muss nach dem Auswerfen so leicht eingestellt werden, dass der Karpfen nach einem Biss ohne Probleme Schnur abziehen kann und beim Hochnehmen muss die Bremse wieder fester eingestellt werden.</p>
<p>Schnur:</p>
<p>Man sollte bei monofilen Schnüren Stärken zwischen 0,30 und 0,42 mm verwenden. Wenn man allerdings nicht mit so ganz Kapitalen rechnen muss, können auch dünnere Schnüre verwendet werden. Für das Angeln in hindernisreichen Gewässern, wie z.B. bei vielen Wasserpflanzen, wird besser geflochtene Schnur verwendet, die dann wegen der höheren Tragkraft auch dünner ausfallen kann. Jedoch ist beim Drill dann die fehlende Dehnung der Schnur zu berücksichtigen.</p>
<p>Was wird noch gebraucht:</p>
<p>Großer Kescher, Rod-Pod, Bissanzeiger, Abhakmatte, Boiliebohrer und –nadel, PVA-Netz oder –schnur, Bivvy, Bedchair, Boot u.v.m.</p>
<p>Jeder muss für sich selbst entscheiden, was er benötigt. Einiges ist nur bei Longturns erforderlich, anderes ist Nützlich aber nicht zwingend Erforderlich bzw. wird nur bei bestimmten Angelarten verwendet, oder es kann durch anderes ersetzt werden (z.B. Rod-Pod durch Banksticks).</p>
<p>Es geht auch ohne das große Schleppen:</p>
<p style="text-align: center">
<div id="attachment_490" class="wp-caption aligncenter" style="width: 624px"><img class="size-large wp-image-490" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2009/11/Kleines-Karpfentackle-1024x768.jpg" alt="Kleines Karpfentackle" width="614" height="461" /><p class="wp-caption-text">Kleines Karpfentackle: Rute mit Rolle, 2 Banksticks, Bissanzeiger, Kescher, Boilies und Boiliebohrer mit -nadel</p></div>
<p><span style="text-decoration: underline;">4. Finden der Hot Spots:</span></p>
<p>Nachdem nun der Zielfisch erkannt, die Angelmethode gewählt und das Tackle bereit liegt, geht es an das Wasser um die Futterplätze der Karpfen ausfindig zu machen.</p>
<p>Die Karpfen nutzen im Gewässer fast immer dieselben Strecken auf der Futtersuche – die so genannten Karpfenstrassen. Diese gilt es zu finden. Die Karpfenstrassen liegen, in Abhängigkeit vom natürlichen Nahrungsangebot und Gewässertyp, meistens an markanten Stellen. Das können z.B. Wasserpflanzenfelder (Schilf, Seerosen etc.), flache Sandbänke, Muschelbänke, Buchten oder Landzungen, Inseln oder auch Stellen an denen Wasservögel gefüttert werden sein.</p>
<p style="text-align: center"><img class="size-full wp-image-430 aligncenter" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2009/11/hinter-Halbinsel_41.jpg" alt="Karpfenplätze" width="640" height="480" /></p>
<p>Dort, wo ein Boot erlaubt ist, macht es Sinn mit einem Echolot die Grundstruktur abzusuchen. So kann man sich in einer eigenen Gewässerkarte die markanten Stellen eintragen.</p>
<p>In Gewässern, in denen Boote nicht erlaubt sind, bleibt nur das Loten.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">5. Anfüttern:</span></p>
<p>Ein viel diskutiertes und teilweise auch umstrittenes Thema ist das Anfüttern. Hier tauchen Fragen wie welcher Köder, wie lange und welche Mengen soll ich anfüttern auf.</p>
<p>Ein Problem ist, dass wir die großen und wirklich kapitalen Karpfen mit unserem Futter aller Wahrscheinlichkeit nach nicht zu unserem Futterplatz locken können. Die „Dicken“ haben feste Plätze, an denen sie fressen und die sie gegen die kleinen und mittleren Artgenossen verteidigen. Hier heißt es nach guten Stellen Ausschau halten. Da die wirklich Kapitalen Einzelgänger sind und es Ruhig und Ungestört lieben, suchen wir die Stellen, an denen die Angelkollegen nicht laufend ihre Montagen hinlegen. Oft reichen zum Fang kurze Ansitze aus und wir brauchen daher keine komfortablen und großflächigen Angelplätze.</p>
<p>Doch vor dem Fang kommt erst einmal das Anfüttern. Wer ohne Vorfüttern Angelt, fängt das, was gerade zufällig an unserem Hakenköder vorbeischwimmt. Und der Fisch muss sich an unseren Köder gewöhnen.</p>
<p>Ob nun mit Boilies oder mit Partikelködern geangelt wird, mag jeder für sich entscheiden. Auch ist die Wahl des Köders abhängig von der Methode mit der wir dem Karpfen nachstellen und die ist häufig wiederum davon abhängig welche Stelle wir beangeln.</p>
<p>Wichtig ist, dass über einen längeren Zeitraum – möglichst täglich – gefüttert wird ohne die Stelle zu beangeln, der Platz also absolut ungestört bleibt. Die Futtermenge sollte am Bestand und der Gewässergröße angepasst werden. Zu viel des Guten ist nicht unbedingt ein Garant für mehr Fänge. Bis zu einem Kilogramm täglich sollte reichen.</p>
<p>Unter Wasser passiert jetzt folgendes: Zuerst kommen die die neugierigen kleineren Karpfen und fressen unser Futter, dann werden sich nach und nach die Größeren einfinden und die Kleinen vertreiben. Bei Partikelködern bzw. wenn man zu Beginn der Futteraktion zusätzlich Grundfutter beifügt werden sich zu allererst die Weißfische einfinden, die dann von den kleinen Karpfen und die wiederum von den Größeren verdrängt werden.</p>
<p>Wir kennen wir nun unseren Zielfisch und das benötigte Gerät, wissen (hoffentlich) wo wir die Karpfen finden und wie wir sie mit welchen Ködern anlocken können.</p>
<p>Im dritten und letzten Teil versuche ich dann die Angelarten näher zu beschreiben, das Landen zu erklären und möchte Anregungen zur Fischverwertung geben.</p>
<p>In der Zwischenzeit könnt Ihr in den Berichten fleißig lesen und im Forum fleißig Fragen stellen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Karpfenangeln &#8211; Ein Überblick in 3 Teilen</title>
		<link>http://www.angler-online.de/friedfischangeln/karpfenangeln-ein-uberblick-in-3-teilen_279.html</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 05:21:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hanns</dc:creator>
				<category><![CDATA[Friedfischangeln]]></category>
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		<category><![CDATA[Schwimmbrot]]></category>

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		<description><![CDATA[Teil 1 Die Angelei auf Karpfen ist, neben dem Nachstellen auf Raubfische, eine der beliebtesten Angelarten. Sie ist äußerst vielfältig und der Drill extrem spannend. Die Vielfalt kann natürlich auch verwirren: welche Montage soll ich verwenden, welches Gerät benötige ich und welches ist vielleicht unnötig, welche Futterstrategie u.v.m. Ich möchte Euch einen kleinen Überblick vom [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center"><strong>Teil 1</strong></p>
<p style="text-align: left">Die Angelei auf Karpfen ist, neben dem Nachstellen auf Raubfische, eine der beliebtesten Angelarten. Sie ist äußerst vielfältig und der Drill extrem spannend.</p>
<p style="text-align: left">Die Vielfalt kann natürlich auch verwirren: welche Montage soll ich verwenden, welches Gerät benötige ich und welches ist vielleicht unnötig, welche Futterstrategie u.v.m.</p>
<p style="text-align: left">Ich möchte Euch einen kleinen Überblick vom Zielfisch selbst über Angelarten und das entsprechende Equipment dafür bis hin zur Verwertung des Fisches geben.</p>
<p style="text-align: left"><span style="text-decoration: underline;">1. Karpfenarten</span></p>
<p style="text-align: left">Karpfen „Cyprinus Carpio“ kennen wir heute in den unterschiedlichsten Arten und Körperformen.</p>
<p style="text-align: left">Die Urform – der Wildkarpfen – kommt nur noch sehr selten vor und steht auf der „roten Liste bedrohter Tierarten“ und ist dort in der Kategorie 2 (stark gefährdet) eingestuft. Jedoch sind die verschiedensten Zucht- und Mischformen in fast allen unserer Gewässer anzutreffen.</p>
<p style="text-align: left">Der Wildkarpfen besitzt ein mit unregelmäßiger Schuppenbesetzung angeordnetes Schuppenkleid. Die Körperform ist Spindelförmig. Viele der in den Fanglisten aufgeführten „Rekordfänge“ sind wahrscheinlich keine reine Wildkarpfen sondern Kreuzungen mit Schuppenkarpfen, da der Wildkarpfen „nur“ ein Gewicht von ca. 10 Pfund auf die Waage bringt. Eine Zuordnung zu den Wildkarpfen kann eigentlich nur über einen aufwendigen Bluttest erfolgen.</p>
<p style="text-align: left"><span id="more-279"></span></p>
<p style="text-align: left">Bei den Zuchtformen unterscheiden wir zwischen dem, der Urform am nächsten kommenden, Schuppenkarpfen,</p>
<p style="text-align: center"><img class="size-full wp-image-291 aligncenter" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2009/11/Schuppenkarpfen.JPG" alt="" width="358" height="269" /></p>
<p style="text-align: left">den wenig beschuppten Spiegelkarpfen,</p>
<p style="text-align: center"><img class="size-full wp-image-286 aligncenter" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2009/11/Spiegelkarpfen.jpg" alt="" width="370" height="248" /></p>
<p style="text-align: left">den nur mit einer Schuppenreihe gezeichneten Zeilkarpfen, den schuppenlosen Leder- oder Nacktkarpfen und dem extrem hochrückigen „Aischgründer Karpfen“.</p>
<p style="text-align: left">Oft sind Mischformen der Vorgenannten anzutreffen.</p>
<p style="text-align: center"><img class="size-medium wp-image-288 alignnone" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2009/11/Karpfen-20052009-1-300x225.jpg" alt="" width="344" height="256" /></p>
<p style="text-align: left">Auch werden Karpfen nach ihrem Vorkommen benannt: z.B. Moorkarpfen oder Flusskarpfen. Diese zeichnen sich durch ihre besondere Färbung oder geänderte Körperform aus.</p>
<p style="text-align: left">Die Zuchtformen sind hochrückiger als der Wildkarpfen und haben gleichmäßigere Schuppen.</p>
<p style="text-align: left">Die Karpfen haben eine lange Rückenflosse und eine schwach gegabelte Schwanzflosse, 4 Barteln (zwei längere unten und zwei kürzere oben) und ein großes rüsselartiges Maul.</p>
<p style="text-align: left">Die „Karpfenarten“ Gras-, Silber- und Marmorkarpfen sind keine Karpfen im eigentlichen Sinne. Sie sind reine Planktonfresser und spielen in der Angelei so gut wie keine Rolle. Sie sind entweder Zufallsfänge oder das Ergebnis vom Reißangeln.</p>
<p style="text-align: left">Bei den Koi´s wurden durch Züchtung farbige Mutationen erzeugt.</p>
<p style="text-align: left">Wenn Ihr mehr über die Karpfen wissen wollt, dann schaut <a href="http://www.angler-online-forum.de/cms.php?q=28490">hier</a> oder <a href="http://www.angler-online-forum.de/cms.php?q=43522">hier</a> nach.</p>
<p style="text-align: left"><span style="text-decoration: underline;">2. Angelmethoden (Grundsätzliches)</span></p>
<p style="text-align: left">Das Fischen auf Karpfen ist sehr vielfältig. Jeder schwört auf seine eigene Methode und Montage, jedoch ist vieles hauptsächlich vom zu beangelnden Gewässer abhängig. Daher ist das nachfolgende erst einmal nur ein grober Überblick.</p>
<p style="text-align: left">Die nachfolgende Aufzählung orientiert sich in der Reihenfolge an der beangelten Tiefe.</p>
<p style="text-align: left">- Angeln mit Schwimmködern</p>
<p style="text-align: left">- Angeln auf die „traditionelle Art“</p>
<ul style="text-align: left">
<li>mit der Pose</li>
<li>auf Grund</li>
</ul>
<p style="text-align: left">- „modernes Karpfenangeln“</p>
<p style="text-align: left">Beim Angeln mit Schwimmködern wird der Köder (Brot, Popup-Boilie) meist an der „freien Leine“ auf Sicht angeboten. Um den von Natur aus sehr leichten Köder etwas auf Weite zu bringen kann eine nach Bedarf gefüllte Wasserkugel eingesetzt werden. Die Angelmethode wird im Sommer genutzt, wenn die Karpfen sich sonnen und daher kurz unter der Wasseroberfläche schwimmen.</p>
<p style="text-align: left">Das Posenangeln ist variabel einzusetzen und erlaubt eine schnelle Reaktion auf verändertes Verhalten des Zielfisches in Bezug auf Angeltiefe und Köder. Es können die verschiedensten Köder angeboten werden: Wurm, Made, Teig, Mais, Kartoffel und vieles mehr, wie auch Käse oder Wurst.</p>
<p style="text-align: left">Für das Grundangeln wird eine einfache Montage mit Laufblei genutzt, die Köder sind meistens die Gleichen, die bei der Posenmontage genutzt werden.</p>
<p style="text-align: left">„Modernes Karpfenangeln“ bezeichnet das Angeln mit Haar, d.h. der Köder wird nicht am Haken sondern auf ein über den Haken hinaus verlängertes Vorfach, dem Haar gefädelt und vor dem Haken angeboten. Als Köder werden hauptsächlich Boilies, Tigernüsse, Pellets und Mais verwendet. Hier werden meistens „Selbsthakmethoden“ eingesetzt.</p>
<p style="text-align: left">Neben den vorgenannten Methoden können kleinere Karpfen auch gezielt mit der Match und der Stippe beangelt werden. Auch die Pirsch auf Karpfen ist eine interessante Variante der Angelei.</p>
<p style="text-align: left">Hier endet der erste Teil. In den weiteren Teilen möchte ich dann einen Überblick in die Bereiche Angelgerät, Hotspots, Anfüttern geben sowie die Angelarten ausführlicher beschreiben.</p>
<p style="text-align: left">Im <a href="http://www.angler-online-forum.de">Angler-Online-Forum</a> sind viele Karpfenangler vertreten, so dass kaum eine Frage unbeantwortet bleiben wird. Also nicht scheuen, Eintreten, Vorstellen und Fragen stellen.</p>
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		<title>schwere Karpfenruten</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Dec 2008 17:57:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gerätedatenbank]]></category>
		<category><![CDATA[Angelarten]]></category>
		<category><![CDATA[Boilieangeln]]></category>
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		<description><![CDATA[schwere Karpfenruten     Wie der Name schon sagt werden diese Ruten vorzugsweise für den Fang Karpfen eingesetzt. Durch das hohe Wurfgewicht sind die besten Voraussetzungen für die Selbsthak- oder Fluchtmontage gegeben. Bleie von 60-100g sind Alltag. Die Stärke dieser Ruten liegt ganz klar in der Distanz. Auch die weitesten Futterplätze können angeworfen werden. Für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><strong>schwere Karpfenruten</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><a rel="attachment wp-att-5312" href="http://www.angler-online.de/geratedatenbank/schwere-karpfenruten_5311.html/attachment/schwere-karpfenrute"><img class="size-full wp-image-5312        aligncenter" title="schwere Karpfenrute" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/schwere-Karpfenrute.gif" alt="" width="300" height="150" /></a></strong></p>
<p> </p>
<p><span id="more-5311"></span></p>
<p>Wie der Name schon sagt werden diese Ruten vorzugsweise für den Fang Karpfen eingesetzt. Durch das hohe Wurfgewicht sind die besten Voraussetzungen für die Selbsthak- oder Fluchtmontage gegeben. Bleie von 60-100g sind Alltag. Die Stärke dieser Ruten liegt ganz klar in der Distanz. Auch die weitesten Futterplätze können angeworfen werden. Für den Karpfenangler gehören elektronische Bissanzeiger, Rod Pod, Karpfenliege und Karpfenzelt einfach dazu. Um im Halbschlaf sich besser orientieren zu können, werden zwei gleiche Ruten gefischt. Aber nicht jeder Angler ist gleich ein Karpfen-Freak.</p>
<p><strong>Basismontage:</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><a rel="attachment wp-att-5313" href="http://www.angler-online.de/geratedatenbank/schwere-karpfenruten_5311.html/attachment/helcopter-rig"><img class="aligncenter size-full wp-image-5313" title="Helcopter Rig" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/Helcopter-Rig.gif" alt="" width="400" height="216" /></a></strong></p>
<p>Inzwischen hat sich der Karpfenkult schon weit entwickelt. Bei der Selbsthakmontage kann man entweder Inline-Bleie (mit Innenlauf) oder auch normale große Birnenbleie am Antitangle-Röhrchen montieren. Wer die Wahl hat, hat bekanntlich auch die Qual – Carp Bomb, Zip Bomb, Inline Torpedo oder lieber mit Method und Futter? Man sollte nur immer darauf achten, dass unmittelbar hinter dem Blei ein Stopper angebracht wird.<br />
Wenn der Karpfen den Köder einsaugt, hakt er sich selbst und der Angler muss nicht mehr anschlagen.<br />
Mit PVA-Beutel oder Schnüren kann man sparsam anfüttern. PVA löst sich im Wasser auf und macht einen kleinen Futterplatz um den Hakenköder.</p>
<p><strong>Vorfach:</strong><br />
Oft wird mit einer Haarmontage gefischt. Es sollte ca. 10-30cm lang sein. Der Köder wird natürlicher präsentiert und der Karpfen schonend in der Lippe gehakt. Es sind immer speziell für diesen Zweck vorgesehende Vorfächer zu benutzen. Auch hier gibt es schon sehr viele verschiedene. Besonders weiche Vorfächer, mit Blei ummantelte Vorfächer, Vorfächer, die im Wasser zu hunderten Einzelfäden werden etc. Mit einem Boiliebohrer wird der Köder (Boilie, Frolic, Hartmais&#8230;) durchbohrt und mit einer Boilie- oder Ködernadel auf das Haar aufgezogen. Danach kann der Köder mit einem Boiliestopper oder Gummiteilchen gesichert werden, sonst würde der Köder beim Werfen davonfliegen.<br />
Wenn man mit Pop-Up-Boilies (auftreibend) fischt, sollte man ca. 5cm nach dem Haken Pop-Up Putty (knetbares Blei) anbringen. So kann der Boilie über der Futterstelle schwebend angeboten werden.</p>
<p><strong>Länge und Teile:</strong><br />
Meist 3,6-3,9m. Am besten zweiteilig, wegen der besseren Aktion. Für Angler mit weniger geräumigeren Autos oder für Angler, die ein kurzes Packmaß vorziehen sind dreiteilige Modelle besser geeignet.</p>
<p><strong>Ringe:</strong><br />
Die Ruten besitzen vorzugsweise eine stabile Weitwurfberingung</p>
<p><strong>Wurfgewicht und Aktion:</strong><br />
2,5lbs- 3lbs, in Ausnahmefällen (z.B. große Gewässer in Frankreich) sogar noch mehr.</p>
<p><strong>Griff :</strong><br />
Für die Distanz ausgerichteter Weitwurfgriff. Er ist zweigeteilt. Mit Kork oder Kunststoff.<br />
Weniger geläufig sind bei diesen Ruten Korkgriffe an einem Stück.</p>
<p><strong>Rutengewicht, Bissanzeiger und spezielle Rutenauflagen:</strong><br />
Das Rutengewicht spielt eigentlich keine Rolle, da die Rute nicht ständig in der Hand liegt. Meistens liegt das Gewicht zwischen knapp unter 300g und über 400g. Gut geeignet sind auch Rod Pods, welche für einen guten Stand der Ruten, sogar bei unregelmäßigen und steilen Böden sorgen.<br />
Als Bissanzeiger können normale Einhängebissanzeiger oder Swinger hergenommen werden. Die Swinger kann man entweder direkt auf dem Rod Pod bzw. Bankstick befestigen oder in den Boden stecken (spezielle Ausführungen). Die Schnur wird in den Bissanzeiger eingehängt. Die Bisse werden sehr genau angezeigt. Auch Fallbisse sind kein Problem. Für Nachtangler sind Bissanzeiger mit LED-Licht im Bissanzeiger oder fluoriszierende Bissanziger eine gute Anschafffung.<br />
Elektronische Bissanzeiger sind für den Karpfen-Freak Pflicht, mit Funksendern ausgestattet wecken sie in der Nacht die Karpfenangler sogar aus dem Tiefschlaf. So wird kein Biss mehr verpasst.</p>
<p><strong>Schnur:</strong><br />
Monofile Schnüre setzten sich auch hier fast ausschließlich durch. Auch wenn wenige Karpfenangler mit geflochtener Sehne zu Werke gehen. Die Stärke der monofilen Schnur sollte zwischen 0,28mm und 0,32mm liegen. 0,30mm ist die perfekte Standard-Schnur. Bei extrem großen Karpfen und vielen Hindernissen (Büsche, Äste unter Wasser, Seerosenfelder,&#8230;.) sind Schnüre mit Stärken zwischen 0,35 und 0,40mm nicht zu dick.</p>
<p><strong>Rolle:</strong><br />
Hier ist ganz klar die Freilaufrolle der Favorit. Lästiges Drehen an der Bremse fällt weg, ein einziges Umlegen des Hebels löst den Freilauf aus bzw. schaltet auf die normale Rollenbremse um. Aber vorsicht: den Freilauf nur so leicht einstellen, dass es zu keinen Verwicklungen kommen kann.</p>
<p><strong>Köder:</strong><br />
Boilies, Pellets, Dosenmais, Hartmais, Maples, Kichererbsen, Frolic, Teig&#8230;<br />
Bei den Ködern sind keine Grenzen gesetzt &#8211; egal ob High-Tech-Boilie oder Kartoffel.<br />
Man sollte unbedingt darauf achten, dass manche Köder wie z.B. Boilies am besten fangen, wenn sie 2 oder 3 Tage vorgefüttert werden. Bei Boilie-Verbot fällt dieser Köder natürlich weg.<br />
Boilies, Pellets, Mais, Maples, Kichererbsen, Frolic,&#8230;</p>
<p><strong>Zielfisch(e):</strong><br />
Karpfen (Brachse, Schleie&#8230;als Beifang)</p>
<p><strong>Sonstiges:</strong><br />
Nicht nur für den Karpfenfang sind diese Ruten der Knaller, nein, auch für das Ansitzen auf Hechte mit Köderfischen sind diese Ruten eine Alternative.</p>
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