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	<title>Angler-Online.de - Angelforum und Informationseite rund ums Angeln &#187; Boot</title>
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	<description>Informationen rund um das Thema Angeln</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Sep 2010 08:59:22 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Schweden 2010</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Sep 2010 07:07:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Guido</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Angelberichte]]></category>
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		<description><![CDATA[Endlich war es soweit und es ging mit dem „Schwedenteam“ wieder Richtung Norden. Unser Reiseziel war wie immer eine kleine Hütte in der Nähe von Rydaholm. Dirk, Guido und Andreas (von links) Am Donnerstag die Sachen gepackt und Freitag das Auto beladen oder besser vollgestopft. Dabei wurde Dirk mit in das Gepäck integriert. Gegen 11:00 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-6582" title="klein" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/09/klein.jpg" alt="" width="448" height="336" /></p>
<p>Endlich war es soweit und es ging mit dem „Schwedenteam“ wieder Richtung Norden. Unser Reiseziel war wie immer eine kleine Hütte in der Nähe von Rydaholm.<span id="more-6533"></span></p>
<p>Dirk, Guido und Andreas (von links)</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-6537" title="1" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/09/1.jpg" alt="" width="640" height="480" /></p>
<p>Am Donnerstag die Sachen gepackt und Freitag das Auto beladen oder besser vollgestopft. Dabei wurde Dirk mit in das Gepäck integriert. Gegen 11:00 Uhr ging es los Richtung Rostock. Ohne größere Verzögerungen kamen wir gegen 14:30 Uhr an der Fähre an. Ab 15:00 Uhr wurde die Fähre beladen und um 15:30 Uhr ging es los Richtung Trelleborg.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-6539" title="2" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/09/2.jpg" alt="" width="640" height="480" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-6541" title="3" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/09/3.jpg" alt="" width="640" height="480" /></p>
<p>Dort legte die Fähre pünktlich um 21:00 Uhr an. Nach weiteren 3,0 Stunden Autofahrt konnten wir in der Hütte einen Begrüßungskräuter trinken und die Betten beziehen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-6542" title="3a" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/09/3a.jpg" alt="" width="640" height="480" /></p>
<p>Am Samstag erst einmal ausgeschlafen, in Ruhe gefrühstückt und dann das ganze Material zum Boot geschafft. Dort angekommen die erste Ernüchterung, denn der Wasserstand war ca. 1,0 m über Normal und das Boot war zwischen den Bäumen des Uferbewuchses angebunden, mit Gummistiefeln fast nicht erreichbar.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-6543" title="4" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/09/4.jpg" alt="" width="640" height="480" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-6544" title="4a" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/09/4a.jpg" alt="" width="640" height="480" /></p>
<p>Egal, Motor und Echolot montiert, die Spinnruten fertiggemacht und raus auf den See. Zielfisch war wie auch die Jahre davor der Zander. Wir konnten zwischen 10:00 und 16:00 Uhr 6 Zander mit unseren Gummifischen überlisten, nur leider war der Größte ca. 55 und der Kleinste ca. 18 cm. Aber für den Anfang waren wir zufrieden.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-6545" title="5" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/09/5.jpg" alt="" width="640" height="480" /></p>
<p>Bei einer Rundfahrt über den See mussten wir leider feststellen, dass bei dem Hochwasser sämtliche Uferbereiche überschwemmt waren und somit ein Angeln von Land unmöglich war. Am Abend ging es noch einmal von 17:00 – 20:00 Uhr auf den See und Dirk konnte noch einen kleinen Hecht und ich den einzigen Barsch der Woche fangen. Leider gibt es davon keine Fotos, da wir zu dem Zeitpunkt noch der Meinung waren die richtigen Brocken im Laufe der Woche zu fangen.</p>
<p>Wasserstand normal</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-6546" title="6" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/09/6.jpg" alt="" width="640" height="480" /></p>
<p>Wasserstand August 2010</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-6547" title="7" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/09/7.jpg" alt="" width="640" height="480" /></p>
<p>Am Sonntag wurde ich wie immer recht zeitig wach und machte mir Frühstück. Da ich meine beiden Freunde als Langschläfer kannte, schnappte ich mir das Boot und fuhr alleine auf den See. Ich konnte von 07:30 – 10:00 Uhr 5 Zander von 45 – 50 cm fangen. Dann machten sich meine beiden Langschläfer bemerkbar und ich fuhr zu ihnen an das Ufer. Da die Beiden auch auf Zander wollten blieb ich an Land und baute im Wasser stehend meine Feederrute auf. Nach einer Stunde hatte ich einige ordentliche Plötzen gefangen, aber auch die Nase voll, im Wasser stehend die Fische im Drill zwischen den Bäumen hindurch zu zirkeln. Dabei schwamm mein Eimer mit Futter und Maden an einen Baum angebunden vor meinen Füßen.</p>
<p>Mein „Feederplatz“</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-6550" title="8" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/09/8.jpg" alt="" width="640" height="480" /></p>
<p>Die Beiden kamen dann gegen 15:00 Uhr und hatten 15 Zander in Standardgröße gefangen (40 – 50 cm). Nach einem ausgiebigen Mittag ging es von 16:00 bis 18:30 Uhr noch einmal auf den See und ich konnte noch 2 Zander mit meinem Kopyto überlisten.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-6551" title="9" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/09/9.jpg" alt="" width="640" height="480" /></p>
<p>Am Montag das gleiche Spiel, ich bin leise aufgestanden und habe gefrühstückt. Gegen 06:30 Uhr war ich auf dem See. Als ich die Beiden vom Ufer abholte standen schon die ersten Zander auf meiner Liste. Wir fuhren dann gemeinsam bis 14:00 Uhr auf den See und konnten gesamt 11 Zander fangen. Leider alles die kleinen Burschen. Nach einer ausgedehnten Mittagspause ging es von 16:00 bis 19:30 Uhr noch einmal gemeinsam raus. Gesamt konnten wir noch einmal 6 Zander fangen. Ich muss an dieser Stelle auch anmerken, dass wir täglich zwischendurch auch schleppend und werfend hinter den Hechten her waren, nur leider wollte Meister Esox nicht so richtig. Eine freudige Überraschung gab es dann noch für mich, denn beim Versuch einen Hecht mit einem großen Effzett-Blinker zu fangen ging mir mein allererster mit Blinker-Zander an den Haken.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-6552" title="10" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/09/10.jpg" alt="" width="640" height="480" /></p>
<p>Am Rande noch eine Bemerkung zum Wetter – es war total durchwachsen. Von der einen Woche hatten wir gerade mal zwei Tage an denen es nicht regnete. Zum Glück waren es meist nur kurze Regenschauer, aber nervig war es schon, raus aus dem „Wallerposenkostüm“ und eine halbe Stunde später wieder rein in den orangen Regenanzug.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-6555" title="11" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/09/11.jpg" alt="" width="640" height="480" /></p>
<p>Dienstag war ich, wie auch die Tage davor gegen 07:00 Uhr auf dem Wasser. Gegen 10:00 Uhr die Freunde eingeladen und gemeinsam bis 16:00 Uhr die Kunstköder fliegen lassen. Das war von den Zandern her mein bester Tag, denn ich konnte in der Zeit 11 Stück fangen, aber wir konnten auch etliche Kontakte nicht verwandeln.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-6554" title="11a" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/09/11a1.jpg" alt="" width="640" height="480" /></p>
<p>Zum Abendbrot gab es frittierte Fischfilets (Barsch, Hecht und Zander) mit Salzkartoffeln und Sahnedillsoße. Keine Frage, da hat Andreas was locker. Danach schafften wir es gerade noch den Tisch abzuräumen, aber so voll gefuttert war an Angeln nicht mehr zu denken.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-6556" title="12" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/09/12.jpg" alt="" width="640" height="480" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-6557" title="13" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/09/13.jpg" alt="" width="640" height="480" /></p>
<p>Am Mittwoch das selbe Spiel, ich fuhr nach einsamen Frühstück hinaus in den Nebel, um endlich den Zander zu erwischen auf den man eigentlich bei jedem Wurf hofft.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-6558" title="14" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/09/14.jpg" alt="" width="640" height="480" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-6559" title="15" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/09/15.jpg" alt="" width="640" height="480" /></p>
<p>Es wurden aber nur die kleinen Stachelritter wie die Tage davor. Da ich, inzwischen bei schönstem Sonnenschein, jeden Augenblick mit dem Erscheinen der beiden Freunde rechnete, blieb ich in unserer Bucht und versuchte tapfer mit dem Effzett doch einen Hecht zu überreden. Es gelang mir doch tatsächlich – seht selbst ; )</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-6560" title="16" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/09/16.jpg" alt="" width="336" height="448" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-6561" title="17" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/09/17.jpg" alt="" width="640" height="480" /></p>
<p>Wir versuchten noch einmal gemeinsam unser Glück, konnten aber neben dem Mini-Hecht nur noch 8 Zander in gewohnter Größe fangen. Ich ließ mich dann gegen 15:00 Uhr von den Beiden am Ufer absetzen, da ich mir für den Abend ein Nachtangeln vom Boot aus vorgenommen hatte und dafür etwas vorschlafen wollte. Ich bin gerade eingeschlummert, da stürzen die Freunde in die Hütte – total durchnässt. Man staunt wie schnell hier im Norden die dunklen Wolken ran sind und wenn sie sich öffnen, dann sollte man nicht im Freien stehen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-6562" title="18" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/09/18.jpg" alt="" width="640" height="480" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-6563" title="19" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/09/19.jpg" alt="" width="640" height="480" /></p>
<p>Während ich noch am Zusammenpacken war setzten sich die Beiden ins Auto und drehten eine Erkundungsrunde. Nach etwa einer halben Stunde waren sie begeistert zurück und ich zum Glück noch nicht auf dem See. Denn sie hatten in etwa 1,5 km Entfernung an einem benachbarten See einen kleinen Damm ausgemacht auf dem wir wunderbar zu dritt sitzen und vom Ufer aus Angeln konnten. Also das Angelzeug und die Würmer ins Auto und hin zu der Stelle. Perfekt, es war sogar auf dem Damm gemäht und unser Auto stand nur etwa 50 m entfernt.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-6564" title="20" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/09/20.jpg" alt="" width="640" height="480" /></p>
<p>Schnell, beim letzten Licht, die Gerten aufgebaut und mit Wurm bestückt. Einziger Nachteil war der nicht enden wollende Regen. Auf so einem Damm aus Schotter und Fels bekommt man keinen Schirmständer fest und so standen wir unter ein paar Laubbäumen und hofften auf irgend einen Fisch. Gegen 20:15 Uhr war es dann soweit. Ohne Ansatz kreischte meine Freilaufrolle und der Bissanzeiger jaulte wie wild. Hin, Rute gegriffen und den Anhieb gesetzt. Ein ordentlicher Widerstand, der sich nach der Landung als mein PB-Aal herausstellte – 94 cm und 1440 Gramm.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-6565" title="21" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/09/21.jpg" alt="" width="640" height="480" /></p>
<p>Es wurde ein richtig genialer Abend. Gegen 22:00 Uhr lies der Regen langsam nach und wir konnten mit unseren Würmern gesamt 11 Aale,  2 Quappen (beide ca. 35 cm) und 4 Brassen von 50 – 60 cm fangen. Nebenbei vergeigten wir noch etliche Bisse. Gegen 01:30 Uhr packten wir ein.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-6566" title="22" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/09/22.jpg" alt="" width="640" height="480" /></p>
<p>Am nächsten Morgen doch etwas länger geschlafen und dann aber raus. Ich war gegen 08:00 Uhr auf dem See und der Rest der Truppe stieß erst gegen Mittag dazu. Bis 16:30 Uhr hatten wir 3 Zander und ich konnte doch tatsächlich noch einen besseren Hecht (ca. 70+) bis zum Boot drillen. Da die Entscheidung ob Kescher oder Handlandung dem Hecht wohl zu lange dauerte, spuckte er mir den Gufi vors Boot  und verabschiedete sich mit einem lauten Platschen. Dann ging es für mich wieder zur Mittagsruhe und die Kumpels fuhren noch einmal raus. Leider wollte kein Räuber mehr einen der angebotenen Kunstköder.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-6568" title="24" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/09/24.jpg" alt="" width="640" height="469" /></p>
<p>Dann Abendbrot gegessen und ab zum Nachbarsee. Es regnete zwar an dem Abend nicht, aber dafür fiel die Temperatur bei einer sternklaren Nacht auf 5°C.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-6569" title="25" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/09/25.jpg" alt="" width="640" height="480" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-6570" title="26" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/09/26.jpg" alt="" width="640" height="480" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-6571" title="27" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/09/27.jpg" alt="" width="640" height="480" /></p>
<p>Die Freunde hatten sich noch schnell ein paar Köderfische gestippt die sie als Fetzen oder Filet anboten. Ich versuchte es wieder mit Wurm. Ich konnte an diesem Abend wieder einen schönen Aal von 87 cm fangen und Andreas hatte einen Zander auf sein Filet.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-6572" title="28" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/09/28.jpg" alt="" width="640" height="480" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-6573" title="29" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/09/29.jpg" alt="" width="640" height="480" /></p>
<p>Die Überraschung kam dann beim Einpacken. Als ich die Montage einholen will spüre ich einen Widerstand – kurz angeschlagen und nach einem kurzen Drill liegt eine 44 cm Schleie vor mir im Gras.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-6574" title="30" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/09/30.jpg" alt="" width="640" height="480" /></p>
<p>Am Freitag wollten wir es noch einmal wissen. Diesmal fuhren wir gemeinsam gegen Mittag auf den See und konnten noch einmal 10 Zander überlisten. Dann hieß es auch schon zusammenpacken und die Sachen vom Boot zum Haus den Hang hoch schleppen. Eine recht schweißtreibende Sache, vor allem da man ja im Laufe der Woche immer mal wieder etwas nach unten zum Boot mitgenommen hatte.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-6575" title="31" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/09/31.jpg" alt="" width="640" height="480" /></p>
<p>Der Weg nach oben zur Hütte flankiert von Pilzen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-6578" title="32" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/09/32.jpg" alt="" width="640" height="480" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-6579" title="33" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/09/33.jpg" alt="" width="640" height="480" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-6580" title="34" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/09/34.jpg" alt="" width="640" height="480" /></p>
<p>Dirk und ich waren uns einig, dass wir am Abend noch einmal zu dem anderen See mussten, auch wenn es nur von 19:40 – 23:30 Uhr war. Andreas verspürte keine Lust mehr bei der Kälte einen Ansitz zu machen. So zogen wir zu zweit los um unserer Würmer zu baden. Insgeheim hoffte ich ja noch auf eine richtig schöne Schleie. Die Ruten aufgebaut und es war genau 20:03 Uhr als es ein paar mal an meinem Bissanzeiger piepste. Sofort hoch, den Bügel auf und die Schnur zwischen die Finger. Ganz leichtes zupfen war zu spüren und es dauerte bestimmt 5 Minuten eh der Fisch los zog. Anhieb und schon war die Gerte krumm. Ein kurzer Drill und eine schöne Schleie (52 cm PB) tauchte im Licht der Kopflampe auf.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-6581" title="35" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/09/35.jpg" alt="" width="640" height="480" /></p>
<p>Neben der schönen Schleie konnte ich den Abend noch 3 Aale von 76 , 84 und 87 cm sowie einen ordentlichen Brassen fangen. Dann mussten wir leider los, denn am nächsten Morgen stand einpacken und Hütte sauber machen auf dem Programm.</p>
<p>Am Samstag in Ruhe gefrühstückt, das Auto beladen und die Hütte gereinigt. Die Fähre fuhr auch pünktlich, die Straßen waren nicht nur in Schweden sondern auch in Deutschland frei und so waren wir gegen 23:50 Uhr wieder zu Hause.</p>
<p>Gesamtergebnis der Woche (ohne meinen Feedertag und die Köderfische)</p>
<p>Zander: 80 ; Hecht: 3; Aal: 15; Barsch: 1; Quappe: 2, Schleie: 2 und Brassen 50+: 6</p>
<p>Gruß Guido</p>
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		<title>Atlantischer Lachs / Salmo salar</title>
		<link>http://www.angler-online.de/fischdatenbank/atlantischer-lachs-salmo-salar_4282.html</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 17:26:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fischdatenbank]]></category>
		<category><![CDATA[Boot]]></category>
		<category><![CDATA[Meeresangeln]]></category>
		<category><![CDATA[Spinnfischen]]></category>
		<category><![CDATA[Trolling]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Lachs ist wohl der bekannteste Fisch der Gattung Salmo, der er wohl auch den Namen gab. Früher muß dieser anadrome Wanderfisch in unseren Breiten ein Massenfisch gewesen sein, durch Überfischung, Wasserverschmutzung und Verbauung der Flüsse ist er jedoch bei uns fast völlig verschwunden gewesen, es gibt heute wohl keinen echten einheimischen Stamm mehr. Seit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-4501" href="http://www.angler-online.de/fischdatenbank/atlantischer-lachs-salmo-salar_4282.html/attachment/300px-atlantischer_lachs"><img class="size-full wp-image-4501  aligncenter" title="300px-Atlantischer_Lachs" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/300px-Atlantischer_Lachs.jpg" alt="" width="300" height="119" /></a></p>
<p>Der Lachs ist wohl der bekannteste Fisch der Gattung Salmo, der er wohl auch den Namen gab. Früher muß dieser anadrome Wanderfisch in unseren Breiten ein Massenfisch gewesen sein, durch Überfischung, Wasserverschmutzung und Verbauung der Flüsse ist er jedoch bei uns fast völlig verschwunden gewesen, es gibt heute wohl keinen echten einheimischen Stamm mehr.<span id="more-4282"></span><br />
Seit einigen Jahren bemüht man sich jedoch mit teilweise großem Erfolg wieder um diesen Fisch, so ist das Projekt Lachs 2000 ja recht bekannt.<br />
Dieses Projekt, daß sich mit der Ansiedlung des Lachses beschäftigt kommt nicht nur dem Lachs, sondern auch anderen Wanderfischen zugute, sei es die Meerforelle, aber auch die Barbe und der Aal ziehen nutzen daraus, ist doch der Lachs, oft als König der einheimischen Fische bezeichnet, selbst bei absoluten Laien gut bekannt und unter seinem Namen sind viele Projekte, die sich mit der Renaturierung der Gewässer beschäftigen leichter durchsetzbar.</p>
<p><strong>Kennzeichen:</strong><br />
Der Lachs besitzt einen langgestreckten spindelförmigen Körper, der Fisch wirkt im ganzen etwas schlanker als eine Forelle, der Schwanzstiel ist wesentlich schlanker ausgeprägt. Während seines Aufenthaltes im Meer ist der Fisch silbrig gefärbt, der Rücken ist blaugrau bis graugrün und der Bauch weiß gefärbt. Oberhalb der Seitenlinie befinden sich schwarze Tupfen, welche teilweise x-förmig ausgeprägt sind.<br />
Bei der Laichwanderung färbt sich der Fisch deutlich um der Rücken wird noch dunkler meist bräunlich, die Zahl der Tupfen nimmt zu, auch zeigt der Fisch dann zahlreiche rote Tupfen, der Silberglanz weicht einem grauen Grundton.</p>
<p><strong>Lebensräume:</strong><br />
Der Lachs bewohnt den Nordatlantik sowie seine Nebenmeere, von der Iberischen Halbinsel bis zum Weißen Meer, von Island über Südgrönland bis zur Nordamerikanischen Küste, von Baffin Island bis Virginia.<br />
Durch Besatzmaßnahmen gibt es auch Bestände in Neuseeland.<br />
Während seines Meeresaufenthaltes unternimmt der Lachs sehr lange Wanderungen, die in der Ostsee vorkommenden Lachse bilden eine Lokalform und verlassen die Ostsee in der Regel nie.<br />
Wie auch andere Arten der Gattung Salmo gibt es auch beim Lachs stationäre Formen, sowohl als Populationen in großen Seen, als auch in Fließgewässern(Bachlachse), diese Binnenformen, insbesondere die Bewohner der Seen können sogar recht beachtliche Größen erreichen.</p>
<p><strong>Größe:</strong><br />
Die Maximalgröße des Atlantischen Lachses dürfte bei etwa 40 &#8211; 45kg(Milchner, Rogner werden nur etwa halb so schwer) liegen, bei einer Länge von über 1,50m, bei solchen Fischen handelt es sich um Mehrfachlaicher.<br />
Die Fisch welche zum ersten Mal zum Laichen ins Süsswasser ziehen, die sogenannten Grilse, sind im Durchschnitt etwa 65 &#8211; 70 cm groß und wiegen etwa 2 &#8211; 3kg, gelingt es ihnen das Meer wieder zu erreichen, dann sind sie im nachfolgenden Jahr bereits 4 &#8211; 9kg schwer, ein Jahr später bereits 8 &#8211; 15 kg.<br />
Nicht verschwiegen werden sollte, daß der Lachs inzwischen in der Aquakultur eine bedeutende Rolle spielt, ähnlich wie bei der Regenbogenforelle erfolgt die Zucht und Mast in Netzgehegen, oftmals kommen diese Zuchtlachse durch Unfälle frei und vermischen sich mit den freilebenden Lachsen, das kann zur Bedrohung einzelner Flußpopulationen führen, da sich die genetische Grundlage durch die züchterische Bearbeitung geändert hat, auch führen diese Lachsfarmen zu einer Konzentration von Lachsparasiten, welche dann in starkem Maße die vorbeiziehenden Wildlachse befallen können und diese bis zur Bedeutungslosigkeit dezimieren können.</p>
<p><strong>Laichzeit und Vermehrungsverhalten:</strong><br />
Die Lachse sind wie, viele andere Arten der Gattung Salmo Winterlaicher. Die Laichzeit liegt je nach geographischer Breite und Stamm zwischen September und Februar.<br />
Der Lachs gilt, bis auf die wenigen Binnenformen als anadromer Wanderfisch, der Laichaufstieg in die Flüsse kann zu verschiedenen Zeiten erfolgen, man unterscheidet zwischen Sommer &#8211; und Winterlachsen, wobei die Winterlachse manchmal erst im folgenden Herbst ablaichen, sich also recht lange im Süsswasser aufhalten. Gelaicht wird meist etwas unterhalb der Forellenregion auf geeigneten kiesigen Strecken, in bis zu 3m langen Laichgruben. Es werden etwa 8000 bis 25000 Eier abgelegt in seltenen Fällen bis 40000.<br />
Lachse nehmen auf der Laichwanderung, weder beim Aufstieg noch beim Abwandern, Nahrung auf, die Mortalitätsrate ist beim atlantischen Lachs sehr hoch und auch abhängig von der Länge der Wanderstrecke im Süsswasser, nur etwa 5 &#8211; 7% der Lachse laichen ein zweites Mal.<br />
Interessant ist die Tatsache, daß ein geringer Teil der sich entwickelnden männlichen Lachse im Süsswasser verbleibt, diese Zwergmännchen werden schon im ersten Lebensjahr mit etwas 13 &#8211; 15cm geschlechtsreif und werde selten länger als 20cm.<br />
Wissenschaftlich werden sie Precociuos Parr, auch als frühreife Männchen bezeichnet, wahrscheinlich bilden diese Fische eine Genreserve bei Aufstiegskatastrophen. Die auch volksmündlich im Elberaum als &#8220;Struwitze&#8221; bezeichneten Fischchen sind voll geschlechtsfähig und nehmen oft erfolgreich am Laichgeschehen teil, sie sind genetisch genauso vollwertig wie die großwüchsigen Männchen.<br />
In neubesetzten Gewässern kommt es in der ersten Generation recht oft zur Bastardierung mit der Bachforelle, wobei die nichtgeschlechtsfähigen Nachkommen Merkmale beider Arten haben.</p>
<p><strong>Nahrung:</strong><br />
Die Jungfische sind wie bei den anderen Salmo -Arten Keintierfresser, im Meer ernähren sich Lachse sowohl von Fischen als auch zu einem große Teil von verschiedensten Krebstieren(Garnelen), dieser Anteil an Krebstieren ist auch verantwortlich für die Rotfärbung des Lachsfleisches.</p>
<p><strong>Fangmethoden und Fangplätze:</strong><br />
Im offenen Meer ist die effektivste Angelmethode das Schleppfischen, auch Trolling genannt.<br />
Meist wird aber den Lachsen während ihrer Laichwanderung im Süsswasser nachgestellt, obwohl die Fische während der Wanderung keine Nahrung aufnehmen so attackieren sie doch oft verschiedenste Spinnköder und künstliche Fliegen, worin diese Aggressivität begründet ist, ist nicht ganz klar, wahrscheinlich ist es eine Art Revierverteidigungsreflex.<br />
Die kurzstreckenwandernden Lachse in den Ostseezuflüssen werden oft während ihres Abwanderns befischt, man mag der Meinung sein, daß diese Fische von Laichgeschäft stark geschwächt sind, in der Realität entpuppen sich diese Fische doch als äußerst kampfstark.<br />
In Deutschland ist die Beanglung des Lachses in Binnengewässern in den meisten Bundesländern noch verboten.</p>
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		<title>Dorsch / Gadiformes</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 17:16:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Lieblingsfisch für Meeresangler, ob vom Ufer mit Brandungsangeln, mit Blinkern oder Wobblern, Fliegen, vom Boot mit Pilker oder Naturködern, für jeden ist was dabei. Bellybootfischen vor Fehmarn oder Pilken am Gelben Riff, Fjordangeln in Norwegen oder Brandungsfischen in Dänemark. Jeder träumt mal von seinem Monsterdorsch bei dem die Rute fast am Brechen ist, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-4630" href="http://www.angler-online.de/fischdatenbank/dorsch-gadiformes_4258.html/attachment/do1"><img class="size-full wp-image-4630  aligncenter" title="do1" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/01/do1.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Der Lieblingsfisch für Meeresangler, ob vom Ufer mit Brandungsangeln, mit Blinkern oder Wobblern, Fliegen, vom Boot mit Pilker oder Naturködern, für jeden ist was dabei.<br />
Bellybootfischen vor Fehmarn oder Pilken am Gelben Riff, Fjordangeln in Norwegen oder Brandungsfischen in Dänemark. Jeder träumt mal von seinem Monsterdorsch bei dem die Rute fast am Brechen ist, die Arme Schmerzen und und das Leiden kein Ende hat.<span id="more-4258"></span></p>
<p><strong>Merkmale:</strong><br />
Körper von dunklen Flecken überzogen und marmoriertes Aussehen drei Rückenflossen gut zu sehen, zwei Afterflossen, einen Bartfaden</p>
<p><strong>Lebensräume:</strong><br />
Nördliches Atlantik, Norwegens Küste und Fjorde, die ganze Ostsee Tiefen bis 500 m, der Dorsch ist fast überall zu finden. Wracks, Stein oder Geröllgrund sind bevorzugte Aufenthaltsplätze für Dorsche, auf Sand oder Schlick sind Sie weniger zu finden</p>
<p><strong>Größe:</strong><br />
Die Durchschnittsgrößen 50cm – 80cm, Fische bis 1,50m und 30 Kilo sind möglich aber selten. Bei uns liegt die Lebenserwartung eines Dorsches bei ungefähr sieben Jahren, es wurden aber auch schon im Atlantik Fische gefangen die zwanzig Jahre Alt waren</p>
<p><strong>Laichzeit:</strong><br />
Bei uns in den Wintermonaten, Öresund Schweden Januar-Februar, Bornholm Tief, Gotland Tief und das Danziger Tief sind Laichplätze der Dorsche. Für guten Dorschnachwuchs ist aber Salziges Wasser unbedingt nötig.</p>
<p><strong>Nahrung:</strong><br />
Krebse und alle Arten von kleineren Fischen. Der Dorsch nimmt alles was vors Maul kommt, auch einen Artgenossen der nicht aufpasst. Frisch geschlüpfte Dorsch fressen Algen ungefähr zwei Wochen lang dann wird umgestellt auf Zooplankton, das sind Einzeller und Rädertierchen</p>
<p><strong>Fangmethoden:</strong><br />
Brandungsangeln mit Naturködern wie Wattwurm, Seeringelwurm<br />
Fliegenfischer mit Fliegen als Ringelwurm oder Garnelen Muster<br />
Spinnfischer mit Blinkern oder Wobblern<br />
Bootsangler mit Pilkern und Gummiködern aller Art und mit Naturködermontagen Garniert mit Watt oder Seeringelwurm, oder auch Kleinfische wie Thobiasfische<br />
Auf der Ostsee wird immer leichter gefischt mit Pilkern von 30 Gramm aufwärts während am Gelben Riff und in Norwegen auch mal über 500 Gramm Pilker montiert werden.</p>
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		<title>Hecht / Esox lucius</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 17:02:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Hecht ist einer der beliebtesten Raubfische der Angelschaft. Mit seinem perfekt an die Jagd angepassten Körper erreicht er während des Zustossens unvorstellbare Geschwindigkeiten. Sein Vorkommen erstreckt sich auf fast alle Gewässer Europas. Aber auch in Nordamerika und in Asien ist er beheimatet. Merkmale: Der langgestreckte, torpedoförmige Leib des Hechtes besitzt eine grünlichgelbe Färbung die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-4235" href="http://www.angler-online.de/fischdatenbank/hecht-esox-lucius_4234.html/attachment/hecht-2"><img class="size-full wp-image-4235  aligncenter" title="Hecht" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/Hecht.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Der Hecht ist einer der beliebtesten Raubfische der Angelschaft. Mit seinem perfekt an die Jagd angepassten Körper erreicht er während des Zustossens unvorstellbare Geschwindigkeiten. Sein Vorkommen erstreckt sich auf fast alle Gewässer Europas. Aber auch in Nordamerika und in Asien ist er beheimatet.<span id="more-4234"></span></p>
<p><strong>Merkmale:</strong><br />
Der langgestreckte, torpedoförmige Leib des Hechtes besitzt eine grünlichgelbe Färbung die zum Teil auch ins bräunliche gehen kann, wobei eine deutliche Maserung zu erkennen ist. Die Bauchunterseite ist weiß bis weißgelblich. Auffällig ist sein großer Kopf, der etwa 20% seiner Gesamtlänge ausmacht. Das oberständige Maul ist &#8220;entenschnabelförmig&#8221; und mit großen, scharfen Zähnen bestückt. Die große Rückenflosse liegt im hinteren Drittel des Hechtes, nah an der Schwanzflosse.</p>
<p><strong>Lebensräume:</strong><br />
In Seen und Flüssen ist der Hecht zuhause. Dabei bevorzugt er Seerosenfelder und Schilfgürtel in Ufernähe, die ihm ein gutes Versteck bieten. Dort lauert er auf seine Beute, die er durch einen blitzschnellen Vorstoss fängt. Er ist nahezu standorttreu und verteidigt sein Territorium gegen andere Artgenossen.</p>
<p><strong>Größe:</strong><br />
Die männlichen Hechte erreichen eine Länge von ca. 1 m. Die weiblichen Tiere bis ca. 1,5 m. Gewichte um die 20 kg sind bei solchen &#8220;Kapitalen&#8221; nicht ungewöhnlich.</p>
<p><strong>Laichzeit:</strong><br />
Mit zwei bis drei Jahren wird der Hecht geschlechtsreif. In die Laichzeit, von Februar bis April, zieht es die Hechte in ufernahe, flache Bereiche mit ausreichendem Pflanzenbewuchs. Dort legt das Weibchen seine Eier (bis 20.000 pro kg Körpergewicht), indem es sie an die Pflanzenstengel heftet. Nach 10 bis 20 Tagen (je nach Wassertemperatur) schlüpfen die Larven, die sich anfangs von Kleinkrebsen ernähren. Haben die Jungfische eine Länge von ca. 5 cm ereicht, stellen sie ihre Nahrung auf Fisch um.</p>
<p><strong>Nahrung:</strong><br />
Das Hauptziel seines Jagdtriebes ist eindeutig der Fisch, wobei er auch vor eigenen Artgenossen nicht zurückschreckt. Aber auch Krebse, Frösche und kleinere Säugetiere sind vor ihm nicht sicher.<br />
<strong><br />
Fangmethoden &amp; Fangplätze:</strong><br />
Nahe Uferbereihe mit Schilfgürteln, Seerosenfelder oder bis an die Oberfläche wachsende Vegetation innerhalb eines Sees sind die idealen Hechtstandplätze.<br />
Die althergebrachte Angelmethode ist der Hechtansitz mit Pose und Köderfisch. Aber immer mehr Angler bevorzugen das Spinnfischen oder Schleppfischen, wobei große Blinker, Spinner, Wobbler oder auch Gummifische zum Einsatz kommen.</p>
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		<title>Hering / Clupeidae</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 17:01:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Heringe werden in verschiedene Rassen eingeteilt, die sich hinsichtlich Laichzeit, Größe und Wanderwege unterscheiden. Als Unterscheidungsmerkmale gelten u.a. die Anzahl der Wirbelkörper, die Otolithen und die Schuppen. Neben den wichtigsten Heringsrassen (Weißmeer-Hering, Murman-Hering, der winterlaichende Norwegische Hering u.a.) gibt es zahlreiche Lokalerassen der Küstenheringe. Der Hering ist einer der wirtschaftlich bedeutendsten Speisefische. Leider haben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-4231" href="http://www.angler-online.de/fischdatenbank/hering-clupeidae_4230.html/attachment/hering"><img class="size-full wp-image-4231  aligncenter" title="Hering" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/Hering.jpg" alt="" width="400" height="189" /></a></p>
<p>Die Heringe werden in verschiedene Rassen eingeteilt, die sich hinsichtlich Laichzeit, Größe und Wanderwege unterscheiden. Als Unterscheidungsmerkmale gelten u.a. die Anzahl der Wirbelkörper, die Otolithen und die Schuppen. <span id="more-4230"></span></p>
<p>Neben den wichtigsten Heringsrassen (Weißmeer-Hering, Murman-Hering, der winterlaichende Norwegische Hering u.a.) gibt es zahlreiche Lokalerassen der Küstenheringe. Der Hering ist einer der wirtschaftlich bedeutendsten Speisefische. Leider haben sich durch permanente Überfischung die Bestände rückläufig entwickelt. Für uns Angler wird der Ostsee-Hering interessant wenn er zum laichen in die Förden und Flussmündungen zieht.</p>
<p><strong>Merkmale:</strong><br />
Seitlich abgeflachter, schlanker Körper mit leicht oberständigem Maul. Tief gegabelte Schwanzflosse. Seitenlinie fehlt. Rücken dunkelgrau oder grün, Flanken silbrig.</p>
<p><strong>Lebensräume:</strong><br />
Nordatlantik, in Europa von Grönland bis zur Bretagne. Nord- und Ostsee, fehlt im Mittelmeer. Innerhalb der Verbreitungsgebiete mehrere lokale Unterarten. Lebt in der Freiwasserregion küstennaher Gewässer in Tiefen bis zu 250 mtr. Kommt meist nachts an die Wasseroberfläche und zieht sich tagsüber in größere Tiefen zurück.</p>
<p><strong>Größe:</strong><br />
Länge: bis 30 cm.</p>
<p><strong>Laichzeit:</strong><br />
Man unterscheidet zwischen Frühjahrs- und Winterlaicher. Der Atlantische Hering laicht in Wassertiefen zwischen 40 und 70 mtr., während viele Küsten-Heringsarten in die Förden und Flußmündungen ziehen. Die Rogner legen ca. 20 000-50 000 Eier ab, die zum Grund sinken und am Substrat festhaften. Die Larven schlüpfen nach 2-4 Wochen und schwimmen zur Oberfläche, wobei sie sich am Licht orientieren. Jungheringe schließen sich gelegentlich mit Sprotten zusammen. Geschlechtsreif werden Heringe nach 3-7 Jahren, sie können über 20 Jahre alt werden.</p>
<p><strong>Nahrung:</strong><br />
Die Nahrung besteht aus Zooplankton (Kleinkrebse), das mit Hilfe der Kiemenreusen aus dem Wasser gefiltert wird.</p>
<p><strong>Fangmethoden &amp; Fangplätze:</strong><br />
Gefangen wird der Hering bei uns mit dem Heringspaternoster, dazu eine etwas kräftigere Rute mit einem Wurfgewicht zwischen 30 und 60 g sollte vollkommen ausreichend sein. Wenn der Hering an die Küste kommt, spricht es sich unter Anglern wie ein Lauffeuer rum, viele Angelplätze sind meist schon früh besetzt. Beliebte Stellen sind u.a. die Kieler Förde, der Nord-Ostsee Kanal (kein freies Küstengewässer, extra Kanalschein erforderlich und es sind nur zwei Haken erlaubt), die Schlei bei Kappeln, die Eckernförder Bucht usw. Diese Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollzähligkeit, sicher gibt es noch unzählige gute Heringsstellen. Hat man den Schwarm erwischt, geht es meist Schlag auf Schlag. Und bei einem Hering bleibt es meist nicht, so dass der Eimer sich meist schnell füllt. Ist der Hering richtig in Beißlaune, kommt man schnell in einen Fangrausch. Dabei sollte man jedoch bedenken, nur soviel Fisch entnehmen wie ich in den nächsten Tagen auch verbrauchen kann. Die Natur wird´s uns danken!</p>
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		<title>Heilbutt / Hippoglossus hippoglossus</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 16:59:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Traumfisch für Meeresangler, Heilbutt an der Angel. Dieser Traum wird leider nur für wenige Angler wahr, aber in Norwegen werden Regelmäßig welche gefangen. Die Chancen werden je weiter es nach Norden geht immer besser. Merkmale: Lang Ovaler Fisch, Maul reicht bis hinter die Augen und liegt auf der linken Körperseite, dunkle Färbung von fast [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-4616" href="http://www.angler-online.de/fischdatenbank/heilbutt-hippoglossus-hippoglossus_4226.html/attachment/bild-fehlt-16"><img class="size-full wp-image-4616  aligncenter" title="Bild-fehlt" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/01/Bild-fehlt3.jpg" alt="" width="268" height="200" /></a></p>
<p>Der Traumfisch für Meeresangler, Heilbutt an der Angel. Dieser Traum wird leider nur für wenige Angler wahr, aber in Norwegen werden Regelmäßig welche gefangen. Die Chancen werden je weiter es nach Norden geht immer besser.<span id="more-4226"></span></p>
<p><strong>Merkmale:</strong><br />
Lang Ovaler Fisch, Maul reicht bis hinter die Augen und liegt auf der linken Körperseite, dunkle Färbung von fast Schwarz, Braun und rötlich mit Flecken auf der Oberseite. Maul reicht weit nach hinten bis hinter den Augen.</p>
<p><strong>Lebensräume:</strong><br />
Nördliches Atlantik, Norwegens Küste und Fjorde, Pazifische Küste von Kanada</p>
<p><strong>Größe:</strong><br />
Bis 3m, normal 1m – 1,5 m Gewicht bis 300 KG, beim fischen liegt der Rekord in Norwegen ungefähr bei 170 KG</p>
<p><strong>Laichzeit:</strong><br />
Bei uns in den Wintermonaten von Dezember bis April in Tiefen von 300 – 1000 m<br />
Bei einer Wassertemperatur von 5° bis 7°</p>
<p><strong>Nahrung:</strong><br />
Krebse und alle Arten von kleineren Fischen, Tintenfischen. Der Heilbutt kommt zur Nahrungsaufnahme aus größeren Tiefen weiter nach oben</p>
<p><strong>Fangmethoden:</strong><br />
Bootsangler mit Naturködermontagen garniert mit einer Flattermakrele oder anderen Fischfetzen. Speziell für das fischen auf Heilbutt wurden verschiedene Systeme entwickelt wie zum Beispiel der Heilbutt-Jigger. In Kanada wird schon lange beim fischen auf Heilbutt eine Lichtquelle eingesetzt, die Technik ist bei uns im kommen.</p>
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		<title>Hornhecht / Belonidae</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 16:58:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Für Küstenangler wird der Hornhecht im Frühjahr interessant, fast zeitgleich mit der Rapsblüte kommt er zum laichen unter Land. Der Hornhecht ist ein toller Kämpfer, er liefert einen spannenden Drill. Seinen Beinamen &#8220;Mini-Marlin&#8221; hat er bekommen, weil er bei seinen Fluchten immer wieder aus dem Wasser springt. Durch eingelagertes Vivanit sind die Gräten des Hornhecht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-4221" href="http://www.angler-online.de/fischdatenbank/hornhecht-belonidae_4220.html/attachment/hornhecht"><img class="size-full wp-image-4221  aligncenter" title="Hornhecht" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/Hornhecht.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Für Küstenangler wird der Hornhecht im Frühjahr interessant, fast zeitgleich mit der Rapsblüte kommt er zum laichen unter Land. <span id="more-4220"></span></p>
<p>Der Hornhecht ist ein toller Kämpfer, er liefert einen spannenden Drill. Seinen Beinamen &#8220;Mini-Marlin&#8221; hat er bekommen, weil er bei seinen Fluchten immer wieder aus dem Wasser springt. Durch eingelagertes Vivanit sind die Gräten des Hornhecht grün gefärbt, was ihn als Speisefisch nicht sehr beliebt gemacht hat. Obwohl sein Fleisch äußerst schmackhaft ist.</p>
<p><strong>Merkmale:</strong><br />
Extrem langgestreckter, schlanker, an beiden Enden spitz zulaufender Körper mit schnabelartig verlängertem Maul. Der Unterkiefer ist größer als der Oberkiefer. Bauchständige Bauchflossen, die weit hinter den Brustflossen ansetzen. Die Rückenflosse sitzt am hinteren Körperende, gegenüber der Afterflosse. Die Schwanzflosse ist spitz eingekerbt. Der Körper ist grau bis silbrig glänzend. Die Rippenbögen sind grün.</p>
<p><strong>Lebensräume:</strong><br />
Nordostatlantik von Island, Skandinavien bis Marokko, Nord- und Ostsee. Er unternimmt innerhalb des Verbreitungsgebietes weite Wanderungen. Jungfische bevorzugen die Küstengewässer.</p>
<p><strong>Größe:</strong><br />
Länge: 40-50 cm; Maximal 90 cm mit einem Gewicht von 1 kg.</p>
<p><strong>Laichzeit:</strong><br />
Im Mai bis September wandern die Hornhechte in großen Schwärmen an seichte Küsten um zu laichen. Die Weibchen legen 1000-35 000 Eier, die mit langen, klebrigen Fäden am Substrat haften. Die Larven schlüpfen nach 5 Wochen und ernähren sich von Plankton. Mit 2 Jahren werden Hornhechte Geschlechtsreif, sie können bis zu 18 Jahre alt werden.</p>
<p><strong>Nahrung:</strong><br />
Der Hornhecht hält sich meist oberflächennah auf und ernährt sich überwiegend von kleinen Fischen.</p>
<p><strong>Fangmethoden &amp; Fangplätze:</strong><br />
An vielen Stränden kann der Hornhecht erbeutet werden. Die Strände rund um Fehmarn sind ein beliebtes Hornhecht Revier, aber auch viele andere Strände (Hohenfelde) und Molenköpfe sind beliebt unter Hornhecht Anglern. Beliebte Köder sind z.B. der Heringsfetzen an der Wasserkugel oder schlanke, helle Blinker (z.B. Jensen-Tobis). Die Angeltiefe sollte nicht mehr als 1-2 mtr. betragen. Außerdem begünstigt ruhige See und Sonnenschein den Hornhechtfang. Da bei den Sprüngen aus dem Wasser immer wieder Hornhechte verloren gehen, hat sich ein kleiner Trick bewährt: ein etwa 5 Zentimeter langes Schnurstück wird zwischen Drilling und Blinker geknotet, so kann sich der Blinker nicht so leicht aus dem harten Maul hebeln.</p>
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		<title>Kliesche / Limanda limanda</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 16:51:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Nordsee]]></category>
		<category><![CDATA[Plattfisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Kliesche ist in der Nordsee einer der häufigsten Plattfische, sie ist Schwarmbildend und im Gegensatz zu Scholle und Flunder, die auf weite Wanderungen gehen, stationär. Klieschen werden oft als Beifang vermarktet und sind beim Fischhändler dann als &#8220;Limanda&#8221; erhältlich. Häufig wird die Kliesche mit der Flunder verwechselt, obwohl man sie sehr leicht auseinanderhalten kann: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-4621" href="http://www.angler-online.de/fischdatenbank/kliesche-limanda-limanda_4206.html/attachment/bild-fehlt-18"><img class="size-full wp-image-4621  aligncenter" title="Bild-fehlt" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/01/Bild-fehlt5.jpg" alt="" width="268" height="200" /></a></p>
<p>Die Kliesche ist in der Nordsee einer der häufigsten Plattfische, sie ist Schwarmbildend und im Gegensatz zu Scholle und Flunder, die auf weite Wanderungen gehen, stationär. <span id="more-4206"></span></p>
<p>Klieschen werden oft als Beifang vermarktet und sind beim Fischhändler dann als &#8220;Limanda&#8221; erhältlich. Häufig wird die Kliesche mit der Flunder verwechselt, obwohl man sie sehr leicht auseinanderhalten kann: streicht man der Flunder an der Seitenlinie über die Haut so ist sie in allen Richtungen rau. Die Kliesche ist nur &#8220;gegen den Strich&#8221; rau.</p>
<p><strong>Merkmale:</strong><br />
Ovaler, seitlich stark abgeflachter Körper. Die Augen liegen meist auf der rechten Seite des Körpers. Das endständige Maul reicht bis zum vorderen Augendrittel. Die Seitenlinie ist über der Brustflosse halbkreisförmig gebogen. In der Haut befinden sich Kammschuppen, sodass sie sich rau anfühlt. Die Augenseite ist braun mit kleinen dunklen Punkten, meist auch orangefarbene Punkte, blindseite weiß.</p>
<p><strong>Lebensräume:</strong><br />
Nordostatlantik vom Weißen Meer bis zur Biskaya; Nord- und westliche Ostsee. Klieschen leben stationär in Tiefen bis zu 100 mtr. über Sand- oder Schlickgrund.</p>
<p><strong>Größe:</strong><br />
Länge: bis 20 cm, max. 40 cm.</p>
<p><strong>Laichzeit:</strong><br />
Klieschen laichen von Januar bis August (je südlicher, desto früher) in Küstennähe ab. Die Rogener geben, je nach Größe, 80 000-130 000 pelagische Eier ab. Die Larven schlüpfen nach 1-2 Wochen. Ab ca. 1,5 cm Länge gehen sie zur bodenorientierten Lebensweise über, obwohl die Umwandlung zum Plattfisch noch nicht abgeschlossen ist. Die Kliesche ist ab einer Länge von 15-20 cm fortpflanzungsfähig.</p>
<p><strong>Nahrung:</strong><br />
Die Kliesche ernährt sich von kleinen Fischen, Borstenwürmern, Krebsen und Stachelhäuter.</p>
<p><strong>Fangmethoden &amp; Fangplätze:</strong><br />
Die Kliesche wird wie alle anderen Plattfische mit der Grundangel befischt. Als Köder bieten sich wie bei den anderen Platten auch der Wattwurm an. Fischfetzen (Hering oder Makrele) wären aber auch einen Versuch wert.</p>
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		<title>Leng / Molva molva</title>
		<link>http://www.angler-online.de/fischdatenbank/leng-molva-molva_4202.html</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 16:49:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dieser Fisch ist eine begehrte und oft gezielt beangelte Beute der Norwegenangler. Lenge bevorzugen zerklüftete, tiefe Standplätze wo sie zu beachtlichen Größen abwachsen können. Sein schmackhaftes, festes, weisses Fleisch macht ihn zudem zu einem absoluten Gaumenschmaus. Merkmale: Die markante zylindrisch gestreckte Körperform des Lengs machen eine Bestimmung der Art sehr leicht. Die Farbe des Rückens [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-4203" href="http://www.angler-online.de/fischdatenbank/leng-molva-molva_4202.html/attachment/leng"><img class="size-full wp-image-4203  aligncenter" title="Leng" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/Leng.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Dieser Fisch ist eine begehrte und oft gezielt beangelte Beute der Norwegenangler. <span id="more-4202"></span></p>
<p>Lenge bevorzugen zerklüftete, tiefe Standplätze wo sie zu beachtlichen Größen abwachsen können. Sein schmackhaftes, festes, weisses Fleisch macht ihn zudem zu einem absoluten Gaumenschmaus.</p>
<p><strong>Merkmale:</strong><br />
Die markante zylindrisch gestreckte Körperform des Lengs machen eine Bestimmung der Art sehr leicht. Die Farbe des Rückens kann von rötlich-braun bis zu olivgrün variieren, der Bauch ist gelblich hell bis schneeweis. Als Mitglied in der Familie der Dorschartigen verfügt der Leng über eine Bartel am Unterkiefer des unterständigen Mails, kehlständige Bauchflossen. Die erste Rückenflosse weist am hinteren Ende oft einen dunklen Fleck auf. Die zweite Rückenflosse und Afterflosse sind lang gestrecjt und enden erst kurz vor der Schwanzflosse. Die hinteren Ränder von After, zweiter Rücken- und Schwanzflosse sind dunkel und oft mit einem hellen Rand versehen.</p>
<p><strong>Lebensräume:</strong><br />
Nordöstlicher Atlantik von der Barentssee bis hinunter nach Marokko. Hauptfanggebiet sind jedoch Südnorwegen bis auf die Höhen von Trondheim sowie um die Britischen Inseln. Weiter nach Norden nimmt der Bestand rapide ab. Lengs bevorzugen das tiefe Wasser der Fjorde mit steinigem Boden, vorgelagerte Strukturen (Riffe) und Wracks &#8211; im allgemeinen gut strukturierte Böden, wo sie gute Verstecke finden.</p>
<p><strong>Größe:</strong><br />
Bis 2m und bis zu 45kg schwer. Fische über 30kg werden regelmäßig mit der Angel erbeutet. Die überwiegende Zahl der erbeuteten Lengs bewegt sich im Bereich von 80cm bis 120cm.</p>
<p><strong>Laichzeit:</strong><br />
Frühjahr von Februar bis April, je nach Wassertemperatur.</p>
<p><strong>Nahrung:</strong><br />
Als Raubfisch ernährt sich der Leng von allem, was er bezwingen kann. Krebse, Seesterne, Heringe, Köhler, Dorsch, Plattfische sowie Goldlachse stehen auf dem Speiseplan.</p>
<p><strong>Fangmethoden:</strong><br />
Obwohl kleinere Lengs auch häufig vom Ufer bei der Spin- oder Pilkangelei gefangen werden, bestehen die besten Chancen bei der Bootsangelei in tiefem Wasser. Bevorzugte Angelmethode auf diesen Fisch ist die Neturköderangelei. Hierbei werden Makrelen, Heringe und Köhler in Flattermontage oder als Kebab kurz über dem Grund präsentiert. Regelmäßige Bewegung und gelegentliches Aufklopfen der Montage erwecken die Aufmerksamkeit des Lengs. Die Angeltiefe liegt bei ca. 80m -300m. Das Gerät sollte fein aufeinander abgestimmt und entsprechend stark gewählt sein. Bootsruten der 30lbs oder 50lbs Klasse bis 2,40m Länge und solide Multirollen bis zur Größe 6/0 sind angebracht. Der Einsatz von 2-Gang Rollen wird immer beliebter, da hier Geschwindigeit und Kraft kombiniert sind. Als Schnüre werden inzwischen fast ausschließlich Geflochtene (20kg-25kg Tragkraft) verwendet, deren geringe Dehnung und kleiner Schnurquerschnitt sich bei dieser Angelei extrem positiv bemerkbar machen. Als Vorfach verwendet man ca. 2m Monofile mit einem Durchmesser von 0,80-1,5mm.</p>
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		<title>Makrele / Scomber scombrus</title>
		<link>http://www.angler-online.de/fischdatenbank/makrele-scomber-scombrus_4194.html</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 16:44:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Makrelen sind pelagisch lebende Schwarmfische, die als ausdauernde und schnelle Schwimmer nah der Wasseroberfläche leben. Ein Großteil überwintert in bodennahen Schichten der nördlichen Nordsee und des Skagerrak. In den Sommermonaten suchen sie die wärmeren Wasserschichten auf und ziehen in küstennahe Gewässer. Da den Makrelen die Schwimmblase fehlt, können sie sehr schnell große Tiefen aufsuchen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-4195" href="http://www.angler-online.de/fischdatenbank/makrele-scomber-scombrus_4194.html/attachment/makrele"><img class="size-full wp-image-4195  aligncenter" title="Makrele" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/Makrele.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Die Makrelen sind pelagisch lebende Schwarmfische, die als ausdauernde und schnelle Schwimmer nah der Wasseroberfläche leben. <span id="more-4194"></span></p>
<p>Ein Großteil überwintert in bodennahen Schichten der nördlichen Nordsee und des Skagerrak. In den Sommermonaten suchen sie die wärmeren Wasserschichten auf und ziehen in küstennahe Gewässer. Da den Makrelen die Schwimmblase fehlt, können sie sehr schnell große Tiefen aufsuchen bzw. aus großen Tiefen schnell zur Oberfläche aufsteigen. Makrelen sind hochwertige Speisefische, die ähnlich dem Hering in allen möglichen Variationen angeboten werden.</p>
<p><strong>Merkmale:</strong><br />
Torpedoförmiger Körper, mit endständigem, bis unter die Augen reichendem Maul. Zwei getrennte Rückenflossen, die hintere steht über der Afterflosse. Zwischen der hinteren Rückenflosse und der Schwanzflosse, befinden sich fünf kleine &#8220;Flösselchen&#8221;. Oberseite blau oder grün gefärbt mit dunklen, welligen Querlinien, Unterseite silbrigweiß.</p>
<p><strong>Lebensräume:</strong><br />
Ostatlantik von Nordnorwegen bis Marokko, Nordsee, Ostsee und dem Mittelmeer. Lebt in den Sommermonaten in den oberen Wasserschichten der Küstennahen Gewässer und verläßt diese wieder im August-September.</p>
<p><strong>Größe:</strong><br />
Länge: bis 50 cm, Gewicht bis 1,8 kg</p>
<p><strong>Laichzeit:</strong><br />
In der Nordsee Mai-Juni, im Skagerrak und Kattegat Juni-Juli, im Mittelmeer bereits März-April. Die Rogener legen 200 000-450 000 pelagische Eier nahe der Wasseroberfläche ab. Die Larven schlüpfen nach ca. 6 Tagen. Im Spätjahr entfernen sich die Jungfische von der Küste, sie sind nach 2 Jahren bereits über 20 cm lang.</p>
<p><strong>Nahrung:</strong><br />
Nach der Winterruhe beginnt die Makrele sich hauptsächlich von Zooplankton zu ernähren, dass sie mit Hilfe ihres Kiemenfilters aus dem Wasser aussiebt. Außerdem ernährt sie sich von kleinen Fischen. Nach dem Laichgeschäft beginnt die Makrele sehr stark zu fressen. In kleinen Trupps macht sie Jagd auf Kleinheringe, Sprotten und Sandaale.</p>
<p><strong>Fangmethoden &amp; Fangplätze:</strong><br />
Makrelen werden hauptsächlich von Booten und Kuttern aus gefangen. Entlang der deutschen Nordseeküste gibt es eine ganze Reihe Kutter die in den Sommermonaten speziell zum Makrelenangeln rausfahren. Geangelt werden die schnellen Schwimmer überwiegend mit Makrelenpaternostern. Die meisten Angler gehen mit relativ schwerem Gerät auf die Makrelenjagd. Wer die Möglichkeit hat, sollte es mal mit einer Spinnrute, so um die 30g Wurfgewicht und silbernen Meerforellenblinkern versuchen. Eine erwachsene Makrele steht im Drill einer guten Forelle in nichts nach. Sie begeht rasante Fluchten, die teilweise so heftig sein können, dass sich die Rute zum Halbkreis verneigt. Gerade nach der Laichzeit sind Makrelen sehr hungrig, sie gehen auf alles was sie bewältigen können. Auch auf Köder die sie gar nicht bewältigen können z.B. Pilker oder große Fischfetzen</p>
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		<title>Scholle, Goldbutt / Pleuronectes platessa</title>
		<link>http://www.angler-online.de/fischdatenbank/scholle-goldbutt-pleuronectes-platessa_4140.html</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 15:58:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Scholle ist eine unserer wirtschaftlich wichtigsten Speisefische. Sie sind schwarmbildende, bodenorientierte Küstenfische. Von den meisten Anglern werden Schollen meist mit anderen Plattfischen verwechselt, obwohl die Scholle aufgrund ihrer auffälligen kreisförmigen roten Punkte auf der Augenseite nahezu unverwechselbar ist. Wie dem auch sei, viele Angler, auch die, die Nah an der Küste leben, angeln nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-4607" href="http://www.angler-online.de/fischdatenbank/scholle-goldbutt-pleuronectes-platessa_4140.html/attachment/bild-fehlt-13"><img class="size-full wp-image-4607  aligncenter" title="Bild-fehlt" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/01/Bild-fehlt.jpg" alt="" width="268" height="200" /></a></p>
<p style="text-align: center;">Die Scholle ist eine unserer wirtschaftlich wichtigsten Speisefische. Sie sind schwarmbildende, bodenorientierte Küstenfische. <span id="more-4140"></span></p>
<p>Von den meisten Anglern werden Schollen meist mit anderen Plattfischen verwechselt, obwohl die Scholle aufgrund ihrer auffälligen kreisförmigen roten Punkte auf der Augenseite nahezu unverwechselbar ist. Wie dem auch sei, viele Angler, auch die, die Nah an der Küste leben, angeln nicht auf Scholle sondern auf &#8220;Butt&#8221;.</p>
<p><strong>Merkmale:</strong><br />
Asymmetrischer, seitlich stark abgeflachter, ovaler Körper mit oberständigem Maul. Bei den meisten Schollen liegen die Augen auf der rechten Körperseite. Zwischen den Augen und über dem Kopf erstreckt sich ein Kamm mit 4-9 Knochenhöckern. Der vordere Rückenflossenansatz liegt über dem oberen Auge. Die Augenseite ist meist grau, braun oder sandfarben mit kreisförmigen rötlichen Flecken. Die Blindseite ist weiß.</p>
<p><strong>Lebensräume:</strong><br />
Die Scholle ist an fast allen Europäischen Küsten zuhause: vom weißen Meer bis Portugal, Nord -und Ostsee, sowie im westlichen Mittelmeer. Sie leben über Sand- und Schlickgrund in Tiefen von 1-200 mtr.</p>
<p><strong>Größe:</strong><br />
Länge: bis 40 cm, max. 90 cm; Gewicht bis 7 kg. so große Exemplare werden jedoch selten gefangen. Durchschnittsgröße 25-40 cm.</p>
<p><strong>Laichzeit:</strong><br />
Schollen laichen bei einer Wassertemperatur von 6°C in der Nordsee von Januar bis Juni in Tiefen von 20-40 mtr. und in der Ostsee von November bis Juni in Tiefen von 60-90 mtr. Die Rogener geben, je nach Größe 50 000-500 000 pelagische Eier ab, aus denen nach 10-20 Tagen 6 mm lange, symmetrische Larven schlüpfen. Geschlechtsreife bei den Männchen nach 3-4 Jahren mit einer Länge von 18-26 cm, bei den Weibchen nach 6-9 Jahren mit einer Länge von 30-40 cm. Schollen können bis zu 50 Jahre alt werden.</p>
<p><strong>Nahrung:</strong><br />
Ihre Nahrung setzt sich aus dünnschaligen Muscheln, Schnecken, Kleinkrebsen und Borstenwürmern zusammen. Auf ihren Nahrungswanderungen dringen sie auch in Lagunen und in den Brackwasserbereich von Flussmündungen ein.</p>
<p><strong>Fangmethoden &amp; Fangplätze</strong><br />
Die Scholle wird in allen Bereichen der Nord- und Ostsee an der Grundangel gefangen. Der Beste aller Köder ist nach wie vor der Wattwurm. Schollen mögen es gerne bunt: Perlen, Spinnerblätter, Fluo Perlen usw. Hat eine Scholle gebissen nur die Ruhe bewahren: eine Scholle kommt selten allein und es ist nicht ungewöhnlich, dass der zweite Haken nach kurzer Zeit auch besetzt ist.</p>
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		<title>Hegene</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 18:36:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das fischen mit der Hegene ähnelt sehr stark den Paternostern der Meeresangler. Hier wird aber viel feiner auf vorwiegend Renken (Maränen), Saiblinge und Barsch geangelt. Aber auch Friedfische lassen sich damit sehr gut fangen. Das Fischen mit der Hegene ähnelt sehr stark den Paternostern der Meeresangler. Hier wird aber sehr viel feiner auf vorwiegend Renken [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-3922" href="http://www.angler-online.de/montagen/hegene_3102.html/attachment/hegene-4"><img class="aligncenter size-full wp-image-3922" title="Hegene" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/Hegene3.gif" alt="" width="180" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;">Das fischen mit der Hegene ähnelt sehr stark den Paternostern der Meeresangler. Hier wird aber viel feiner auf vorwiegend Renken (Maränen), Saiblinge und Barsch geangelt. Aber auch Friedfische lassen sich damit sehr gut fangen.<strong><span id="more-3102"></span></strong></p>
<p style="text-align: center;">
<p>Das Fischen mit der Hegene ähnelt sehr stark den Paternostern der Meeresangler. Hier wird aber sehr viel feiner auf vorwiegend Renken (Maränen), Saiblinge und Barsch geangelt. Aber auch Friedfische lassen sich damit sehr gut fangen. So wie auf dem Bild gezeigt, spricht man vom Angeln mit der Heberute.<!--more--></p>
<p>Das Kernstück der Montage ist das Rutenlange Vorfach mit den, bis zu fünf, Seitenarmen. Die klassischen Köder sind dabei die Nachbildungen aufsteigender Nymphen, von denen sich die in der Tiefe lebenden Schwarmfische ernähren. Sie wurde in der Schweiz entwickelt und hat den Fang von Renken mit der Angel erst ermöglicht. Am Ende der Montage sitzt ein kleines Blei, das man beim Fischen auf Barsche auch durch einen kleinen Pilker, oder Zocker ohne Haken ersetzen kann. Hier werden dann kleine Krebse oder Fischen statt der Nymphen angeboten.</p>
<p>Zum Fischen mit der Hegene sollte man immer sehr feine und sensible Ruten verwenden, damit man die Bisse in großer Tiefe noch gut erkennen kann. Dazu werden spezielle Hegenenruten angeboten.<br />
Es geht aber auch mit ganz leichten Spinnruten, oder einem kurzen Winkelpicker.</p>
<p>Spezialisten nehmen als Rolle gerne eine Achsrolle mit großem Durchmesser. Es geht aber ebenso mit einer gewöhnlichen Stationärrolle, so sie über eine gute Bremse verfügt.</p>
<p>Mit der Heberute und der Hegene fischt man vom Boot, oder auch von Stegen die ausreichend tiefes Wasser erreichen. Man lässt die Montage zum Grund sinken und holt sie dann mit ganz leichten Hebe- und Senkbewegungen wieder nach oben. Nur beim Barschfischen dürfen die &#8220;Pilkbewegungen&#8221; etwas deutlicher ausfallen. Beim kleinsten Zupfer wird angeschlagen.</p>
<p>Als zweite Methode zum Renkenfischen gibt es die Posenmontage. Hierbei kann man auch überall vom Ufer aus angeln wo die Wassertiefe auf mindestens 10m in  Wurfweite abfällt. Hier wird mit einer großen Pose (Renkenpose) mit ca.30-40 Gramm Tragkraft gefischt.</p>
<p>Hier ist wichtig dass das Blei auf dem<br />
Boden aufliegt und die Pose noch steht (schräg). Die Montage bewegt sich hier für die Fische sehr<br />
verführerisch da bei leichtem  Wellengang die Nymphen auf und ab hüpfen.<br />
Den Biss erkennt man durch umfallen der Pose. Ein Anschlag ist hier nicht unbedingt erforderlich da sich die Renke durch das Blei selbst hakt.<br />
Als Ruten eignen sich lange ca. 3.3m &#8211; 4,2 m lange weiche Zander oder Floatruten.</p>
<p>Man kann sich diese Hegenen natürlich auch selbst herstellen. Für Einsteiger empfiehlt sich aber auf jeden Fall, sich die ersten Hegenen zu kaufen</p>
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		<title>Wobblermontage</title>
		<link>http://www.angler-online.de/montagen/wobblermontage_3149.html</link>
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		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 18:25:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Montage eines wobblers an einer Spinnrute ist denkbar einfach. Grundsätzlich genügt es den Wobbler an die Schnur zu binden. Wenn aber Hechte im Gewässer vorhanden sind, was man grundsätzlich nie ausschliessen kann, ist ein Stahlvorfach Pflicht. Die Montage eines Wobblers an einer Spinnrute ist ja nun wirklich denkbar einfach. Grundsätzlich genügt es, den Wobbler [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-3890" href="http://www.angler-online.de/montagen/wobblermontage_3149.html/attachment/wobblermontage-3"><img class="aligncenter size-full wp-image-3890" title="Wobblermontage" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/01/Wobblermontage.gif" alt="" width="500" height="250" /></a></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;">Die Montage eines wobblers an einer Spinnrute ist denkbar einfach. Grundsätzlich genügt es den Wobbler an die Schnur zu binden. Wenn aber Hechte im Gewässer vorhanden sind, was man grundsätzlich nie ausschliessen kann, ist ein Stahlvorfach Pflicht.<a rel="attachment wp-att-3150" href="http://www.angler-online.de/montagen/wobblermontage_3149.html/attachment/wobblermontage-2"><span id="more-3149"></span></a></p>
<p>Die Montage eines Wobblers an einer Spinnrute ist ja nun wirklich denkbar einfach. Grundsätzlich genügt es, den Wobbler an die Schnur zu binden. Aber wenn Hechte vorhanden sind, was man ja grundsätzlich nie ausschließen kann, dann wird der Einsatz eines Stahlvorfaches unabdingbar! Zurzeit gibt es keine wirklich gleichwertige Alternative zu Stahl. Dabei kann man aber einige Fehler machen !</p>
<p>Fertige Spinnvorfächer sind oft viel zu kurz. Schon ein mittlerer Hecht kann ein Vorfach mit 20 cm samt Köder locker überbeißen. Dann ist der Schnurbruch nicht mehr weit. Ein Stahlvorfach kann also nie zu lang sein.</p>
<p>Kleinere Wobbler können bei zu schweren Stahlvorfächern vollständig die Aktion einbüßen. Hier sollte man unbedingt mit leichten 7&#215;7 Stahlvorfächern und sehr leichten Einhängern arbeiten. Auch sollte man aus Gründen der Gewichtseinsparung auf zusätzliche Wirbel verzichten.</p>
<p>Allerdings sollte das Stahlvorfach auch immer steifer werden, je größer der Wobbler ist. Die Großwobbler neigen gerne dazu, beim Wurf das Vorfach zu fangen und sich in der Luft zu überschlagen. Hier hilft oft nur noch der Einsatz einer Spinnstange und einer Multirolle.</p>
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		<title>Gummiköder: Shads, Twister und Gummifische</title>
		<link>http://www.angler-online.de/angelkoeder/gummikoder-shads-twister-und-gummifische_3332.html</link>
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		<pubDate>Fri, 01 Jan 2010 21:05:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hanns</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gummiköder imitieren einen Beutefisch, Insekt oder Wurm und werden in der Regel auf Raubfisch (Hecht, Forelle , Zander und Barsch) eingesetzt. Hier und da hat man auch schon gehört dass auch andere Fischarten mit einem Gummiköder gefangen wurden, allen voran Rapfen und räuberische Döbel. Gummiköder reizen durch ihre Farbe und Bewegung. Entscheidend für die Beweglichkeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table border="0">
<tr>
<td><a rel="attachment wp-att-3334" href="http://www.angler-online.de/angelkoeder/gummikoder-shads-twister-und-gummifische_3332.html/attachment/digital-camera-7"><img class="alignleft size-medium wp-image-3334" title="Gummifische" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/Gummifische-300x182.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><a rel="attachment wp-att-3335" href="http://www.angler-online.de/angelkoeder/gummikoder-shads-twister-und-gummifische_3332.html/attachment/twister-2"><img class="alignleft size-medium wp-image-3335" title="Twister" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/Twister1-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></td>
<td>
<p><span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"><strong>Gummiköder</strong> imitieren einen Beutefisch, Insekt oder Wurm und werden in der Regel auf Raubfisch (Hecht, Forelle , Zander und Barsch)  eingesetzt. Hier und da hat man auch schon gehört dass auch andere  Fischarten mit einem Gummiköder gefangen wurden, allen voran Rapfen und  räuberische Döbel.</span></p>
</td>
</tr>
</table>
<p><span id="more-3332"></span><br />
<span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;">Gummiköder reizen durch ihre Farbe und Bewegung. Entscheidend für die  Beweglichkeit eines Gummiköders ist die Form des Schwanzes und des  Köderkörpers.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;">Die Schwanzform reicht vom Einfachen über einen Doppelschwanz beim  Twister und von einer horizontalen über vertikalen (Schaufelform) beim  Gummifisch. Bei der Körperform ist die eines Wurmes und die des Fisches  vorherrschend. Um die Beweglichkeit zu steigern ist der Fischkörper oft in mehrere Segmente unterteilt bzw. eingekerbt.</span></p>
<p><strong>Montagen</strong><br />
Gummiköder werden auf einen so genannten Jigkopf, einen langstieligen  Haken welcher am Öhr ein Bleigewicht als Wurfgewicht hat, gezogen. Die  gängigsten Formen dieser Bleiköpfe sind der Rundkopf (Abb. 1. bis 3. Jigkopf), der Fischkopf für die Strömung und der so genannte Erie-Jig (Abb. 4. Jigkopf). Letzterer  steht geradezu auf dem Grund, Gummifisch nach oben, und imitiert so  perfekt einen gründelnden Beutefisch.</p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"><a rel="attachment wp-att-3336" href="http://www.angler-online.de/angelkoeder/gummikoder-shads-twister-und-gummifische_3332.html/attachment/jigkopfe"><img class="size-medium wp-image-3336 aligncenter" title="Jigköpfe" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/Jigköpfe-300x180.jpg" alt="" width="300" height="180" /></a></span></p>
<p><span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;">Spätestens hier  seien die heute in vielfältigen Ausführungen angebotenen, fertig  montierten Gummifische erwähnt. Vielfach erhält man sie vormontiert,  d.h. mit eingebauter Bebleiung und mit einem oder mehreren Haken.  Vorteil dieser Spielart kann u. a. ihre mitunter verblüffende  Ähnlichkeit mit echten Kleinfischen sein. Zu ihrer Anwendung: Mehr unter den Methoden.</span></p>
<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-3338" href="http://www.angler-online.de/angelkoeder/gummikoder-shads-twister-und-gummifische_3332.html/attachment/digital-camera-9"><img class="size-medium wp-image-3338 aligncenter" title="Gummifisch mit Jig" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/Gummifisch-aufgezogen1-300x217.jpg" alt="" width="300" height="217" /></a></p>
<p><span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"><strong>Methoden</strong><br />
Gummiköder werden an der Spinnrute angeboten. Durch geschicktes  Einkurbeln mit unterschiedlicher Kurbelgeschwindigkeit auch Spinnpausen genannt,  absinken lassen bis auf den Grund, hüpfen lassen über dem Grund, soll  der Raubfisch zum Anbiss verführt werden.<br />
Gummiköder mit eingebauter oder selbst montierter Bleibeschwerung sind  dabei flexibler. Über das  Grundhüpfen und ein gelegentliches Liegenlassen am Grund, die so genannte Faulenzermethode, hinaus kann auch das Einholen im Freiwasser zum  Erfolg führen. Insbesondere fertig montierte Gummifische mit  integrierter Bleibeschwerung lassen Führungsexperimente aller Art zu.</span></p>
<p><strong>Besonderheiten</strong><br />
Gummiköder bestehen aus einem sehr weichen Kunststoff, der oft  aggressive Weichmacher enthält, damit er geschmeidig und somit beweglich bleibt.  Sie sollten deshalb in weichmacherfesten Behältern aufbewahrt werden. Es  kann sonst passieren das der Weichmacher den Behälter anlöst und die  Köder mit dem Behälter verkleben und damit unbrauchbar werden. Gleiches  gilt für verschiedene Köder, die sich gegenseitig anlösen können, sie sollten daher in separaten Fächern gelagert werden.</p>
<p><strong>WICHTIG </strong>Gummiköder sind dringend außerhalb der Reichweite von  Kleinkindern aufzubewahren! Bunte Farben und weiche Konsistenz können  zum Spielen und evtl. sogar schlucken animieren. Über die Giftigkeit  der Kunststoffzusammensetzung hinaus können montierte Bleie und vor  allem Haken fatale Folgen haben: Lebensgefahr.</p>
<p><strong>Anmerkung der Verfasser</strong><br />
Gummiköder oder das Angeln mit Kunstködern allgemein haben sich in den  letzten Jahren zu einem kaum zu bewältigenden Themenkomplex entwickelt,  dem hier – mit Rücksicht auf gebotene Knappheit und Übersichtlichkeit –  nur ansatzweise Rechnung getragen werden kann. Allen, die hier Hinweise  auf Boots- und Vertikalangeln, Schleppfischen, No-Action-Shads , Drop-Shot-, Zusatzdrillinge oder auch Verwendung von Schnüren vermissen  dazu eine Unzahl weiterer Aspekte, sei das weitere Stöbern in diesem  Angelforum und natürlich das Hinzuziehen von Fachliteratur empfohlen.  Wir bitten um Verständnis.</p>
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		<title>Pilker</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jan 2010 19:55:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hanns</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kunstköder für Dorsch, Köhler, Polack u.a. Meeresbewohner Durch verschiedene Gewichte von 30gr-1200gr kann jede Situation wie Wassertiefe oder Strömung bewältigt werden. Unterschiedliche Formen machen Pilker für bestimmte Zwecke tauglich. Am bekanntesten ist die schlanke Torpedoform des Gelben Riff Pilkers. Dieser Pilker soll auf dem schnellsten Weg zum Grund ohne auf dem Weg Aktion zu haben. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table border="0">
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<a rel="attachment wp-att-3690" href="http://www.angler-online.de/angelkoeder/pilker_3689.html/attachment/pilker"><img class="alignleft size-full wp-image-3690" title="Pilker" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/Pilker.gif" alt="" width="134" height="100" /></a>
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<p><strong>Kunstköder für</strong> Dorsch, Köhler, Polack u.a. Meeresbewohner</p>
</td>
</tr>
</table>
<p><span id="more-3689"></span></p>
<p><span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;">Durch verschiedene  Gewichte von 30gr-1200gr kann jede Situation wie Wassertiefe oder  Strömung bewältigt werden. Unterschiedliche Formen machen Pilker für  bestimmte Zwecke tauglich. Am bekanntesten ist die schlanke Torpedoform des Gelben Riff Pilkers.  Dieser Pilker soll auf dem schnellsten Weg zum Grund ohne auf dem Weg  Aktion zu haben. Ein anderer Pilker, wie der Kieler Blitz, ist speziell für die Ostsee  entwickelt worden und hat richtig Aktion schon bei kleinsten Bewegungen.<br />
Ähnlich ist es mit dem Waagerechtpilker, als erster Pilker mit einem  Waagerechten Aktion aus bleifreien Material hergestellt.</span></p>
<p>Am unteren Ende sitzt meistens ein Drilling, manchmal auch mit Anhang  wie ein Octopus. Bei großen Pilkern wird oben ab und zu noch ein Beifänger mit ein gehangen. Farben gibt es in allen Varianten von einfarbig bis selbstleuchtend.</p>
<p>Mit Pilkern wird auf Dorsch, Köhler, Polack, Steinbeißer und ähnlichen  Fischen geangelt. An einem guten Tag mit vielen Hängern geht schon mal ein Satz Euros mit  in die Tiefe. Gefischt wird, in dem der Pilker bis zum Grund abgelassen wird und dann  auf und ab bewegt wird. Alternativ wird der Pilker auch zum Fang von großen Polack oder Dorschen  eingesetzt die im Mittelwasser unter einem Schwarm anderer Fische  Jagen. Bei dieser Technik werden die Drillinge des Pilker mit  Fischfetzen oder Twistern bedeckt um die kleineren Fische nicht zu Haken  und ungehindert zu den großen Fischen durchzukommen.</p>
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