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	<title>Angler-Online.de - Angelforum und Informationseite rund ums Angeln &#187; Dorsch</title>
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	<description>Informationen rund um das Thema Angeln</description>
	<lastBuildDate>Tue, 07 Sep 2010 14:46:14 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Dorsch / Gadiformes</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 17:16:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fischdatenbank]]></category>
		<category><![CDATA[Boot]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Lieblingsfisch für Meeresangler, ob vom Ufer mit Brandungsangeln, mit Blinkern oder Wobblern, Fliegen, vom Boot mit Pilker oder Naturködern, für jeden ist was dabei. Bellybootfischen vor Fehmarn oder Pilken am Gelben Riff, Fjordangeln in Norwegen oder Brandungsfischen in Dänemark. Jeder träumt mal von seinem Monsterdorsch bei dem die Rute fast am Brechen ist, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-4630" href="http://www.angler-online.de/fischdatenbank/dorsch-gadiformes_4258.html/attachment/do1"><img class="size-full wp-image-4630  aligncenter" title="do1" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/01/do1.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Der Lieblingsfisch für Meeresangler, ob vom Ufer mit Brandungsangeln, mit Blinkern oder Wobblern, Fliegen, vom Boot mit Pilker oder Naturködern, für jeden ist was dabei.<br />
Bellybootfischen vor Fehmarn oder Pilken am Gelben Riff, Fjordangeln in Norwegen oder Brandungsfischen in Dänemark. Jeder träumt mal von seinem Monsterdorsch bei dem die Rute fast am Brechen ist, die Arme Schmerzen und und das Leiden kein Ende hat.<span id="more-4258"></span></p>
<p><strong>Merkmale:</strong><br />
Körper von dunklen Flecken überzogen und marmoriertes Aussehen drei Rückenflossen gut zu sehen, zwei Afterflossen, einen Bartfaden</p>
<p><strong>Lebensräume:</strong><br />
Nördliches Atlantik, Norwegens Küste und Fjorde, die ganze Ostsee Tiefen bis 500 m, der Dorsch ist fast überall zu finden. Wracks, Stein oder Geröllgrund sind bevorzugte Aufenthaltsplätze für Dorsche, auf Sand oder Schlick sind Sie weniger zu finden</p>
<p><strong>Größe:</strong><br />
Die Durchschnittsgrößen 50cm – 80cm, Fische bis 1,50m und 30 Kilo sind möglich aber selten. Bei uns liegt die Lebenserwartung eines Dorsches bei ungefähr sieben Jahren, es wurden aber auch schon im Atlantik Fische gefangen die zwanzig Jahre Alt waren</p>
<p><strong>Laichzeit:</strong><br />
Bei uns in den Wintermonaten, Öresund Schweden Januar-Februar, Bornholm Tief, Gotland Tief und das Danziger Tief sind Laichplätze der Dorsche. Für guten Dorschnachwuchs ist aber Salziges Wasser unbedingt nötig.</p>
<p><strong>Nahrung:</strong><br />
Krebse und alle Arten von kleineren Fischen. Der Dorsch nimmt alles was vors Maul kommt, auch einen Artgenossen der nicht aufpasst. Frisch geschlüpfte Dorsch fressen Algen ungefähr zwei Wochen lang dann wird umgestellt auf Zooplankton, das sind Einzeller und Rädertierchen</p>
<p><strong>Fangmethoden:</strong><br />
Brandungsangeln mit Naturködern wie Wattwurm, Seeringelwurm<br />
Fliegenfischer mit Fliegen als Ringelwurm oder Garnelen Muster<br />
Spinnfischer mit Blinkern oder Wobblern<br />
Bootsangler mit Pilkern und Gummiködern aller Art und mit Naturködermontagen Garniert mit Watt oder Seeringelwurm, oder auch Kleinfische wie Thobiasfische<br />
Auf der Ostsee wird immer leichter gefischt mit Pilkern von 30 Gramm aufwärts während am Gelben Riff und in Norwegen auch mal über 500 Gramm Pilker montiert werden.</p>
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		<title>Rutte, Quappe / Lota lota</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 16:03:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fischdatenbank]]></category>
		<category><![CDATA[Angelarten]]></category>
		<category><![CDATA[Dorsch]]></category>
		<category><![CDATA[Quappe]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Rutte ist der einzige Vertreter der Dorschartigen, der auch im Süßwasser vorkommt. Dieser heimliche Fisch macht sich für den Angler nur in den kalten Monaten des Jahres bemerkbar. In der Küche ist sie ein Star. In manchen Gegenden prügeln sich die Spitzenköche beinahe um sie. Ruttenleber ist eine Delikatesse! Merkmale: Die Rutte hat einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-4354" href="http://www.angler-online.de/fischdatenbank/rutte-quappe-lota-lota_4148.html/attachment/rutte-2"><img class="aligncenter size-full wp-image-4354" title="Rutte" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/Rutte1.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
<p style="text-align: center;">Die Rutte ist der einzige Vertreter der Dorschartigen, der auch im Süßwasser vorkommt. <span id="more-4148"></span></p>
<p>Dieser heimliche Fisch macht sich für den Angler nur in den kalten Monaten des Jahres bemerkbar. In der Küche ist sie ein Star. In manchen Gegenden prügeln sich die Spitzenköche beinahe um sie. Ruttenleber ist eine Delikatesse!</p>
<p><strong>Merkmale:</strong><br />
Die Rutte hat einen dorschtypischen, massigen Kopf. Das Maul ist leicht unterständig. Am Unterkiefer sitzt eine lange Bartel. Die Rückenflosse ist extrem lang, die Brustflossen kehlständig. Die Schuppen sind sehr klein und dünn. Die Afterflosse ist lang. Rücken und Flanken sind hellbraun gelblich marmoriert. Der Bauch ist hell.</p>
<p><strong>Lebensräume:</strong><br />
Die Rutte kommt in fast ganz Eurasien und Amerika vor. Sie fehlt westlich der Rhone und südlich des Pos, sowie auf den Britischen Inseln, mit Ausnahme des äußersten Südostens.<br />
Sie bewohnt bevorzugt kalte und tiefe Seen mit harten Gründen. Sie kommt aber auch in Flüssen vor. Dort vermehrt in der Barben- bis unteren Forellenregion. Seltener findet man sie in den Unterläufen der Flüsse und in leicht brackigen Bereichen. Schlammigen Boden meidet sie.</p>
<p><strong>Größe:</strong><br />
Durchschnittlich 30 – 60 cm. Maximal erreicht sie 100 cm. Die ganz kapitalen Rutten werden in Skandinavien und im Baltikum und klimatisch ähnlichen Gebieten gefangen.</p>
<p><strong>Laichzeit:</strong><br />
Sie laicht zwischen November und März. Dazu ziehen sie sehr zahlreich in die Oberläufe, wo sie über Sand- und Kiesböden enorme Mengen an Laich absetzen.</p>
<p><strong>Nahrung:</strong><br />
Die Rutte lebt als ausgesprochen nachtaktiver Fisch von allem, was sie an tierischer Nahrung erbeuten kann.<br />
<strong><br />
Fangmethoden &amp; Fangplätze:</strong><br />
Auf Rutten wird ausschließlich mit der Grundangel gefischt. Nachts und in der kalten Jahreszeit. Eine Fischerei für Enthusiasten! In Flüssen bietet man Würmer, Fischfetzen und Köderfische in den tiefen, die nahe am Ufer laufen an. Je strukturreicher dabei der Grund ist, desto besser. In Seen findet man sie am Fuß steiler, steiniger Halden und gerne auch in der Tiefe der Schuttkegel einmündender Bäche. Grundsätzlich immer dort, wo es sehr schnell sehr tief wird.</p>
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		<title>Pilker</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jan 2010 19:55:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hanns</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kunstköder für Dorsch, Köhler, Polack u.a. Meeresbewohner Durch verschiedene Gewichte von 30gr-1200gr kann jede Situation wie Wassertiefe oder Strömung bewältigt werden. Unterschiedliche Formen machen Pilker für bestimmte Zwecke tauglich. Am bekanntesten ist die schlanke Torpedoform des Gelben Riff Pilkers. Dieser Pilker soll auf dem schnellsten Weg zum Grund ohne auf dem Weg Aktion zu haben. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table border="0">
<tr>
<td>
<a rel="attachment wp-att-3690" href="http://www.angler-online.de/angelkoeder/pilker_3689.html/attachment/pilker"><img class="alignleft size-full wp-image-3690" title="Pilker" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/Pilker.gif" alt="" width="134" height="100" /></a>
<td>
<td>
<p><strong>Kunstköder für</strong> Dorsch, Köhler, Polack u.a. Meeresbewohner</p>
</td>
</tr>
</table>
<p><span id="more-3689"></span></p>
<p><span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;">Durch verschiedene  Gewichte von 30gr-1200gr kann jede Situation wie Wassertiefe oder  Strömung bewältigt werden. Unterschiedliche Formen machen Pilker für  bestimmte Zwecke tauglich. Am bekanntesten ist die schlanke Torpedoform des Gelben Riff Pilkers.  Dieser Pilker soll auf dem schnellsten Weg zum Grund ohne auf dem Weg  Aktion zu haben. Ein anderer Pilker, wie der Kieler Blitz, ist speziell für die Ostsee  entwickelt worden und hat richtig Aktion schon bei kleinsten Bewegungen.<br />
Ähnlich ist es mit dem Waagerechtpilker, als erster Pilker mit einem  Waagerechten Aktion aus bleifreien Material hergestellt.</span></p>
<p>Am unteren Ende sitzt meistens ein Drilling, manchmal auch mit Anhang  wie ein Octopus. Bei großen Pilkern wird oben ab und zu noch ein Beifänger mit ein gehangen. Farben gibt es in allen Varianten von einfarbig bis selbstleuchtend.</p>
<p>Mit Pilkern wird auf Dorsch, Köhler, Polack, Steinbeißer und ähnlichen  Fischen geangelt. An einem guten Tag mit vielen Hängern geht schon mal ein Satz Euros mit  in die Tiefe. Gefischt wird, in dem der Pilker bis zum Grund abgelassen wird und dann  auf und ab bewegt wird. Alternativ wird der Pilker auch zum Fang von großen Polack oder Dorschen  eingesetzt die im Mittelwasser unter einem Schwarm anderer Fische  Jagen. Bei dieser Technik werden die Drillinge des Pilker mit  Fischfetzen oder Twistern bedeckt um die kleineren Fische nicht zu Haken  und ungehindert zu den großen Fischen durchzukommen.</p>
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		<title>Seeringelwurm</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jan 2010 19:45:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hanns</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zielfisch: alle Meeresfische Allgemeines Der &#8220;ver de chalut&#8221; ist ein großer Seeringelwurm; er kann maximal eine Länge von 1 m erreichen. Die im Handel angebotenen Würmer sind durchschnittlich 30 cm lang &#8211; ohne Seitenborsten -, und der gelb bis kastanienbraun gefärbte Körper sieht schlaff aus. Was man in Geschäften für Anglerbedarf bekommt, stammt meist aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table border="0">
<tr>
<td><a rel="attachment wp-att-3702" href="http://www.angler-online.de/angelkoeder/seeringelwurm_3701.html/attachment/seeringelwurm"><img class="alignleft size-medium wp-image-3702" title="Seeringelwurm" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/Seeringelwurm-300x268.jpg" alt="" width="300" height="268" /></a></td>
<td>
<p><span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"><strong>Zielfisch: </strong>alle Meeresfische</p>
</td>
</tr>
</table>
<p><span id="more-3701"></span></p>
<p><span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"><strong>Allgemeines</strong><br />
Der &#8220;ver de chalut&#8221; ist ein großer Seeringelwurm; er kann maximal eine  Länge von 1 m erreichen. Die im Handel angebotenen Würmer sind  durchschnittlich 30 cm lang &#8211; ohne Seitenborsten -, und der gelb bis  kastanienbraun gefärbte Körper sieht schlaff aus.<br />
Was man in Geschäften für Anglerbedarf bekommt, stammt meist aus  Spanien. Der Wurm lebt dort in 5 bis 10 m Tiefe auf Böden aus kleinen  Kieselsteinen oder grobem Sand in der Nähe von felsigen Zonen. So werden  beispielsweise im Mündungsgebiet des Ebro größere Mengen  Seeringelwürmer gefangen.<br />
Achtung:Sobald man diesen Wurm berührt, spritzt er eine gelbe Substanz  aus. Wenn man ihn durchschneidet, wird ein schwärzlicher bis violetter  Saft freigesetzt.</span></p>
<p><strong></strong><strong>Vorteile</strong><br />
- länger haltbar als der Wattwurm<br />
- halt lange am Haken<br />
- übersteht ohne Probleme Gewaltwürfe</p>
<p><strong>Nachteile</strong><br />
- nicht sehr aktiv im Wasser</p>
<p><strong>Methoden &amp; Montagen</strong><br />
Man zieht den Seeringelwurm am besten mit der Wurmnadel auf den Haken. Will man kleine Fische fangen, kann man ihn auch in Stücke zerteilen. Zuerst wird der Wurm auf die Wurmnadel aufgezogen, und dann auf den  Haken geschoben.</p>
<p><strong>Tipp</strong><br />
Man kann diese Würmer problemlos ein bis zwei Wochen bei Zimmertemperatur  in einem Eimer mit Meerwasser aufbewahren, dessen Boden man mit Sand  bedeckt hat. Bei Verwendung einer Sauerstoffpumpe bleiben die Würmer  noch länger frisch. Der große Seeringelwurm kann auch in Meerwasser  tiefgefroren werden, ohne dass er seine Wirksamkeit als Köder verlieren  würde.</p>
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		<title>Das erste Mal &#8211; angeln an/in der Ostsee</title>
		<link>http://www.angler-online.de/meeresangeln/das-erste-mal-angeln-anin-der-ostsee_597.html</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 05:12:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jochen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Viele Angler, welche aus dem Innenland Deutschlands kommen und an der Ostsee Urlaub betreiben, fragen sich oft, wie man auf was und wo fischen kann. Vorallem die Wahl des Gerätes fällt vielen schwer, dabei hat fast jeder das, was man braucht. Hier zeige ich Ihnen, welches Gerät, das sie bestimmt herumliegen haben, Sie wofür verwenden können. Hauptsächlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Angler, welche aus dem Innenland Deutschlands kommen und an der Ostsee Urlaub betreiben, fragen sich oft, wie man auf was und wo fischen kann. Vorallem die Wahl des Gerätes fällt vielen schwer, dabei hat fast jeder das, was man braucht.</p>
<p>Hier zeige ich Ihnen, welches Gerät, das sie bestimmt herumliegen haben, Sie wofür verwenden können.<span id="more-597"></span></p>
<p>Hauptsächlich kann man die Fischerei an der Ostsee in mehrere Kategorien aufteilen:</p>
<ul>
<li>-Spinnfischen (Meerforelle/kleinere Lachse; Hornhechte und Dorsch</li>
<li>-Pilken (Hauptsächlich Dorsch)</li>
<li>-Naturköderangeln (Dorsch, Plattfisch und Aal)</li>
<li>-Brandungsangeln/Molenangeln (Dorsch, Plattfisch, Aal)</li>
</ul>
<p> Meerforellen und Dorsche lassen sich ab Herbst bis Anfang Sommer in großer Zahl fangen. Besonders Dorsche ziehen erst Nachts in Ufernähe, dafür in großen Schwärmen. Hornhechte gibt es ab Mitte Mai bis Anfang Herbst und lassen sich tagsüber in teilweise großen Mengen fangen. Plattfische gibt es das ganze Jahr über, bevorzugt am Tag, zu fangen. Und Aalangler sollten ihr Glück in der Nacht versuchen.</p>
<ul>
<li>Beginnen wir mit dem Spinnfischen:</li>
</ul>
<p> </p>
<p>Ruten von 240cm bis 330cm Länge und einen Wurfgewicht zwischen 20gr und 50gr sind Ideal zum Fischen auf Meerforelle, Hornhecht und Dorsch. Wenn es auf Dorsche geht, sollte man eher schwerer fischen, denn Küstendorsche sind starke Kämpfer! Die Aktion sollte Semi-Parabolisch bis Parabolisch sein, um härtere Drills gut ab federn zu können, jedoch mit schneller Spitze um ein sicheres Setzen des Hakens zu gewährleisten. Als Rollen empfehlen sich die Größen 2500-4000 (je nach Hersteller), am besten mit Frontbremse. Bei den Schnüren empfehlen sich hier geflochtene Schnüre mit einer Tragkraft von rund 5-8Kg, aufgrund der geringen Dehnung hat man direkten Kontakt zum Fisch.</p>
<p>Und auch bei den Ködern muss es nichts Extravagantes sein. Der Markt bietet eine Vielzahl von Küstenblinkern und Küstenwobblern, für erschwingliche Preise. Es ist aber nicht ratsam sich billige Modelle zu kaufen, diese haben oft schlechte Haken und einen eher nüchternen Lauf. Besonders zu empfehlen sind der Gno und Spöket von Falkfish, der Fight und Stripper von Hansen und der Snap. Diese Köder haben sich ganz klar gegenüber anderen Ködern herausgehoben. Dabei haben sollte man Köder in Gewichten von 15-30gr, je nach Strömung und Wind.</p>
<p style="text-align: center"><img class="size-full wp-image-617 aligncenter" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2009/11/024.JPG" alt="024" width="504" height="240" /></p>
<p style="text-align: center">Bei den Farben ist es wie im normalen Leben: weniger ist mehr!</p>
<p style="text-align: left">Im Grunde genommen verwende ich immer nur die selben Farben, mit denen ich auch fange. Man sollte sich nicht die Köderbox vollkaufen und später beim Angeln alle 10 Minuten den Ködern wechseln, eher sollte man immer nur eine begrenzte Anzahl an Ködern bei sich haben, dafür aber welche, denen man vertraut und durchgehend verwendet.</p>
<p style="text-align: left">Jedoch sollte in keiner Köderbox fehlen:</p>
<ul>
<li>
<div style="text-align: left">Silber</div>
</li>
<li>
<div style="text-align: left">Kupfer</div>
</li>
<li>
<div style="text-align: left">Schwarz(+Rot)</div>
</li>
<li>
<div style="text-align: left">Blau(+Silber)</div>
</li>
<li>
<div style="text-align: left">Grün</div>
</li>
</ul>
<p style="text-align: left">Sonstiges:</p>
<p style="text-align: left">Unerlässlich ist die Verwendung einer (Neopren) Wathose, hiermit kann man ggf. ein wenig ins Wasser gehen, zudem isoliert sie gut die Körperwärme wenn man außerhalb des Wassers steht. Gummiwathosen sind recht günstig, jedoch gehen die schnell bei schlechter Pflege kaput und isolieren schlecht im Wasser. Neoprenwathosen kosten ein wenig mehr halten dafür selbst bei kaltem Wasser warm. Es empfiehlt sich, einen Watkescher dabei zu haben, darin kann man ggf. auch (getötete!!!) Fische aufbewahren.</p>
<p style="text-align: left"> </p>
<ul>
<li>
<div style="text-align: left">Kommen wir zum Pilken</div>
</li>
</ul>
<p style="text-align: left">Um es gleich zu sagen: Für das Pilken benötigt man ein Boot, bzw. man angelt von einem Angelkutter</p>
<p style="text-align: left">Unter Pilkangeln stellen sich viele Leute die Verwendung dicker Ruten, großer Rollen, starken Schnüren und großen Ködern vor. Nicht in der Ostsee. Man braucht keine extra Pilkruten, wenn man nur 1x im Leben losgeht, schwere Spinnruten mit einem Wurfgewicht ab 80gr bis 150gr und einer Länge von rund 270cm sind Ideal. Rollen der größe 4000-6000 sind völlig ausreichend und als Schnur empfehlen sich geflochtene Schnüre von rund 8-15Kg, bei Monofil ist man mit guten 0,35mm Produkten gut beraten. Wenn man sich die Gerätezusammenstellung anguckt, bemerkt man, dass sie der Zusammenstellung des Hechtangelns sehr ähnelt, bzw. übereinstimmt.</p>
<p style="text-align: left">Wie der Name schon sagt, sind sog. &#8220;Pilker&#8221; extra Köder für das Pilken. Man kann sie vergleichen mit sehr schweren Blinkern, mit schneller Sinkgeschwindigkeit. Erhältlich sind sie ab 20gr, bis hin zu 1000gr, für die Ostsee reichen im Normalfall Gewichte von 50-100gr. Keine Angst, leichte Überschreitungen des Wurfgewichtes halten ihre Spinnruten locker stand.</p>
<p style="text-align: center"><img class="size-full wp-image-622 aligncenter" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2009/11/Kieler-Blitz.jpg" alt="Kieler Blitz" width="428" height="316" /></p>
<p>Pilker werden &#8211; wie alle Kunstköder- in tausenden von Farben verkauft, doch anders als beim Spinnfischen ist es oft von Vorteil mehrere Farben bei sich zu haben, denn oft fangen andere auf dem Kutter besser, weil sie eine andere Farbe verwenden, mit mehr Farben in der Köderkiste ist man flexibler und kann immer umsteigen. Jedoch muss auch die Köderführung stimmen, sonst ist der beste Köder nutzlos!</p>
<p>Aber auch wie beim Spinnfischen sollten folgende Farben unbedingt dabei sein:</p>
<ul>
<li>Japanrot(+Schwarz)</li>
<li>Schwarz</li>
<li>Orange(+Silber)</li>
<li>Grün</li>
<li>Blau(+Silber)</li>
</ul>
<p>Es hat sich auch als fängig erwiesen, ein Monovorfach mit einem kleinen Seitenarm, an dem ein Twister mit 2gr Kopf befestigt ist, über den Pilker zu montieren, so wird oft ein Fressneid hervorgerufen.</p>
<p>Sonstiges:</p>
<p>Es ist wichtig, dass der Pilker immer am Grund bleibt, am besten immer den Pilker einmal auf Grund sinken lassen, man spürt wenn er angekommen ist! Es gibt zudem zwei verschiedene Driftarten: die An- und Ab- Drift. Bei der Andrift treibt der Köder auf einen zu &#8211; man muss möglichst weit vom Kutter wegwerfen (Achtung! Überkopfwürfe sind nicht gern gesehen!)  und die Schnur möglichst immer stramm halten. Bei der Abdrift treibt der Köder von einem weg &#8211; man muss immer wieder Schnur lassen.</p>
<ul>
<li>Auch vom Boot betrieben wird das Naturköderangeln:</li>
</ul>
<p>Das Naturköderangeln ist die perfekte Angelmethode in der Ostsee für die, die nichts lieber mögen, als mit dem Boot rauszufahren, die Angeln auszuschmeißen und dann in aller Ruhe auf einen Biss zu warten.</p>
<p>Ideal für diese Angelmethode sind schwere Picker- oder Feederruten mit einer Länge von maximal 270cm, längere Ruten sind auf dem Boot zu unhandlich. Als Rollen kommen 2500er bis 5000er Rollen in Frage, stehen aber nicht im Vordergrund. Auch hier empfiehlt sich die Verwendung von Geflochtenen Schnüren,  so sind selbst feinste Plattfischbisse in der ohnehin sehr sensiblen Spitze gut zu erkennen. Die Montage kann aus einer ganz normalen Durchlaufmontage mit einem Haken bestehen, so wie man sie z.B. auf Aal verwendet, oder man nimmt fertig geknüpfte Vorfächer aus dem Fachhandel. Wichtig ist, dass die Haken langschenklig sind, so passt der Wattwurm besser und Plattfische saugen den Haken besser ein. Die Bleie haben je nach Wind und Strömung Gewichte von 40gr bis 200gr und die Montage wird entweder vor dem Boot runter gelassen oder man wirft ganz leicht aus.</p>
<p>Als Köder sind und bleiben Wattwürmer die Nummer 1, dicht gefolgt von Seeringelwürmern. Beide lassen sich bei fast jeden Händler an der Ostsee kaufen. Oft noch unterschätzt sind Garnelen. Diese lassen sich vorallem im Sommer ganz leicht im Flachwasser mit einem Kinderkescher fangen. Es empfiehlt sich immer zwei Wattwürmer auf den Haken zu ziehen, so ergibt sich eine höhere Lockwirkung.</p>
<p>Sonstiges:</p>
<p>Die Mitnahme eines Bootskeschers ist wichtig, auf keinen Fall sollten Schwimmwesten und ein gut gefüllter Tank fehlen! Alkohol hat nichts beim Bootsfahren zu suchen und nie bei Nebel oder Sturm losfahren! Für das Aufziehen der Köder sollte eine lange Ködernadel verwendet werden</p>
<p> </p>
<ul>
<li>Und zum Schluss: Das Brandungsangeln bzw. Molenangeln</li>
</ul>
<p>Schwere Karpfenruten von mindestens 3Lbs sollte man verwenden, schwächere wabbeln bei starken Würfen zu stark. Als Rollen empfehlen sich große Weitwurfrollen, wie Karpfenangler sie oft auf großer Distanz nutzen, bespult mit 200m 0,30mm Schnur ist man gut bedient. Auch Geflochtene Schnüre von rund 7Kg Tragkraft kann man verwenden, sie erlauben bessere Bisserkennung und weitere Würfe. Wenn man von der Mole angelt, benötigt man nicht unbedingt so große Rollen, die Größe 4000 bis 5000 reicht völlig aus. Auch können von der Mole starke Feederruten verwendet werden, wenn es recht ruhig ist. Als Montagen kommen bei mir nur sogenannte &#8220;Weitwurfclips&#8221; an die Angel, sie erlauben weitere, geziehltere Würfe, zudem zerfetzt der Wattwurm nicht beim Aufschlagen der Wasseroberfläche. Benötigt werden Bleie von 100-250gr, am besten Aerodynamisch geformt.</p>
<p style="text-align: center"><img class="size-full wp-image-631 aligncenter" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2009/11/BR-STN1.JPG" alt="BR-STN~1" width="310" height="462" /></p>
<p>Unbedingt erforderlich ist ein Dreibein, welches ein standortunabhängiges Aufstellen der Ruten ermöglicht. Es empfielt sich, einen Sandsack anzubringen, damit die Ruten bei härteren Bissen nicht umfallen. Dreibeine eignen sich übrigens auch wunderbar zum Feederangeln und Aalangeln, so hat man davon noch länger was.</p>
<p>Als Köder kommen hauptsächlich Wattwürmer und Seeringelwürmer in Frage, am besten immer 2 Stück aufziehen, so duftet es mehr im Wasser!</p>
<p>Sonstiges:</p>
<p>Man sollte unbedingt immer eine Kopflampe dabei haben, wenn man in die Nacht angelt.</p>
<p> </p>
<ul>
<li>Anderes:</li>
</ul>
<p>Die Auflistung der Gerätschaften ist natürlich größtenteils nicht das Optimale, jedoch möchte ich mit diesem Bericht zeigen, dass es Notfalls auch ohne Neuanschaffungen geht. Selbstverständlich gehört zu jeder Angelmethode die Mitnahme von einen Fischbetäuber und einem scharfem Messer. Es ist von großer Bedeutung, das komplette Angelgerät, welches mit Salzwasser in Berührung kam, nach dem Angeln gründlich abzuwaschen und anschließend gut trocknen zu lassen. So werden Schäden und Folgeschäden durch Salz verhindert.</p>
<p> </p>
<p>Petri Heil,</p>
<p>Jochen</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Produktvorstellung: Sondermodell Shimano Sahara 4000FD</title>
		<link>http://www.angler-online.de/raubfischangeln/produktvorstellung-sondermodell-shimano-sahara-4000fd_375.html</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 16:33:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jochen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meeresangeln]]></category>
		<category><![CDATA[Raubfischangeln]]></category>
		<category><![CDATA[Spinnfischen]]></category>
		<category><![CDATA[Testberichte]]></category>
		<category><![CDATA[angeln]]></category>
		<category><![CDATA[Dorsch]]></category>
		<category><![CDATA[FD]]></category>
		<category><![CDATA[Hecht]]></category>
		<category><![CDATA[Meerforelle]]></category>
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		<category><![CDATA[Sahara]]></category>
		<category><![CDATA[Shimano]]></category>
		<category><![CDATA[Spider Wire]]></category>
		<category><![CDATA[Testbericht]]></category>

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		<description><![CDATA[Ursprünglich nur auf dem amerikanischen Markt erhältlich, gab es ab Sommer 2009 auch in Deutschland die Shimano Sahara FD zu kaufen. Dieses Modell wird als Sondermodell bezeichnet, da es nicht in den Katalogen von Europa erschien und Shimano recht spontan diese Rollenserie für Deutschland anbot. Da ich auf der Suche nach einer neuen Pilkrolle und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ursprünglich nur auf dem amerikanischen Markt erhältlich, gab es ab Sommer 2009 auch in Deutschland die Shimano Sahara FD zu kaufen. Dieses Modell wird als Sondermodell bezeichnet, da es nicht in den Katalogen von Europa erschien und Shimano recht spontan diese Rollenserie für Deutschland anbot.<span id="more-375"></span></p>
<p style="text-align: center"><img class="size-full wp-image-384 aligncenter" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2009/11/Shimano-Sahara-001.JPG" alt="Shimano Sahara 001" width="391" height="336" /></p>
<p>Da ich auf der Suche nach einer neuen Pilkrolle und Hechtrolle war, habe ich mir gleich einmal diese Rolle gekauft, die Sahara 4000FD.</p>
<p>3 Salzwasserresistente Kugellager und ein Walzenlager sorgen für einen seidenweichen Lauf der Rolle, da diese an der richtigen Stelle liegen und somit perfekt arbeiten. Zudem erledigt ein Shimano Walzenlager den Job von 4 Kugellagern.</p>
<p>Der Körper der Shimano Sahara ist aus Metall gefertigt, Seitenplatte und Rotor sind aus XT-7, einem Carbonstoff, wodurch die Rolle selbst stärksten Belastungen stand hält. Die Schnurverlegung wird von Shimano als &#8220;Slow Oscilation&#8221; bezeichnet, welches für eine sehr langsame Auf- und Abbewegung der Spule sorgt und auch dünne Schnurdurchmesser perfekt verlegt werden. Bei diesem Schnurverlegungssystem handelt es sich hierbei wie bei dem &#8220;Shimano Varispeed&#8221; System um eine Exzenterverlegung, welche zwar nicht so perfekt wie ein Wormshaft verlegt, aber dafür um einiges robuster und unempfindlicher ist.</p>
<p>Die Spule der Rolle ist aus kaltgeschmiedetem Aluminium gefertigt und fasst ca. 100m 0,40mm monofiler Schnur. Die Spule besitzt eine von Shimano genannte &#8220;Ar-C&#8221; (Aero-C) Spulenlippe, welche dafür sorgt, dass sie Schnur in flacheren Klängen von der Spule fliegt, auch sollen so Perücken verhindert werden. Leider ist im Lieferumfang keine Ersatzspule vorhanden, bzw. vorgesehen Zudem besitzt die Rolle unter dem Rotor ein Gummiring, welcher beim werfen zuverlässig verhindert, dass der Bügel ungewollt umklappt. Das Antidrall-Schnurlaufröllchen arbeitet sehr leicht und macht seinen Job. Der Kurbelgriff ist aus angerautem Gummi gefertigt, liegt sehr gut in der Hand und rutscht selbst bei Nässe nicht.</p>
<p style="text-align: center"><a href="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2009/11/Shimano-Sahara-005.JPG"><img class="aligncenter size-medium wp-image-386" title="Shimano Sahara 005" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2009/11/Shimano-Sahara-005-279x300.jpg" alt="Shimano Sahara 005" width="279" height="300" /></a></p>
<p>Zum Einsatz kam die Rolle bei dem größtem Feind der Stationärrollen &#8211; dem Salzwasser. Diesen meisterte sie jedoch ohne Probleme. Egal ob mit der Pilkrute mit leichten und schweren Pilkern, Buttangeln oder Meerforellenangeln auf Distanz, alles bestand die Rolle ohne Makel. Gefischt habe ich mit einer 0,14mm Spiderwire mit rund 10Kg, welche nahezu perfekt verlegt wurde. Die recht flotte Übersetzung von 5,7:1 (bei den kleinere Modellen 6,2:1 (3000&amp;2500) ; 5,6:1(1000er) und 4,7:1  (bei der 500er)) sorgt für einen hohen Einzug wodurch Köder bei Fehlwürfen oder aus großer Tiefe schnell wieder hochgekurbelt werden können. Die Bremse arbeitet ruckfrei, auch bei stärkerer Bremseinstellung. Die maximale Bremskraft beträgt laut Hersteller rund 7,5Kg. Die Bremsscheiben sind aus reinem Carbon gefertigt, welche selbst nach längerem Einsatz wenig Verschleiß zeigen.</p>
<p>Der geringe Preis ist bei der Leistung dieser Rolle mehr als akzeptabel!  Wer eine neue Rolle für das Hecht-; Dorsch-; oder Meerforellenangeln sucht, ist mit dieser Rolle aller bestens bedient!</p>
<p>Gruß, Jochen</p>
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		<title>Dorschbestände in der Ostsee haben sich erholt</title>
		<link>http://www.angler-online.de/meeresangeln/dorschbestande-in-der-ostsee-haben-sich-erholt_221.html</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 11:20:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meeresangeln]]></category>
		<category><![CDATA[Dorsch]]></category>
		<category><![CDATA[Fischbestand]]></category>

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		<description><![CDATA[Durch den Internationalen Rat für Meeresforschung wurde bestätigt, dass sich der Dorschbestand in der Ostsee deutlich erholt hat. Ein großer Anstieg des Bestandes wurde in der östlichen Ostsee festgestellt. Gründe für diese positive Erholung der Dorschbestände sind : massive Kontrollen, die guten Nachwuchsjahrgänge 2005 und 2006. Fischer haben mit dem freiwilligen Benutzen von großmaschigen Netzen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Durch den Internationalen Rat für Meeresforschung wurde bestätigt, dass sich der Dorschbestand in der Ostsee deutlich erholt hat. Ein großer Anstieg des Bestandes wurde in der östlichen Ostsee festgestellt. Gründe für diese positive Erholung der Dorschbestände sind : massive Kontrollen, die guten Nachwuchsjahrgänge 2005 und 2006. Fischer haben mit dem freiwilligen Benutzen von großmaschigen Netzen den &#8220;Kleinen&#8221; ein Weiterschwimmen ermöglicht. Beitragend war auch die Einsicht der Angler, die bewusst auf das Angeln in Laich Einzugsgebieten verzichtet haben.<span id="more-221"></span> Doch nicht nur in der Ostsee hat sich der Dorschbestand wieder erholt, wenn auch gering steigen die Bestandszahlen in der Nordsee laut ICES wieder an. Mitwirkend ist die Verkleinerung der Dänischen und Holländischen Flotten ( Treibstoffkosten). Übrigens, in der Barentssee ist der Dorschbestand weiterhin im grünen Bereich. So bleibt uns Angler nur zu hoffen, das dieser Bestandsanstieg anhält und dieser wertvolle Fisch uns weiterhin schöne Angeltage beschert.  <img class="aligncenter size-full wp-image-223" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2009/10/CIMG16651.JPG" alt="" width="448" height="141" /> Mehr zum Thema Dorsch findest du<a href="http://www.angler-online-forum.de/cms.php?q=28402"> hier.</a></p>
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		<title>Pilken in Ost- und Nordsee</title>
		<link>http://www.angler-online.de/meeresangeln/pilken-in-ost-und-nordsee_5008.html</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Feb 2009 19:21:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herbert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meeresangeln]]></category>
		<category><![CDATA[Dorsch]]></category>
		<category><![CDATA[Drift]]></category>
		<category><![CDATA[Pilker]]></category>
		<category><![CDATA[Zupfmethode]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Richtig&#8221; Pilken &#8211; die Auffassungen sind natürlich, wie immer beim Angeln , verschieden . Ich maße mir nicht an -das Non Plus Ultra -hier darzustellen. Ich will hiermit nur die Grundregeln für diese Art des Angelns darstellen. Es gibt Leute, die behaupten, das Pilken sei das populärste, am meisten geliebte und zugleich anstrengenste Meeresangeln. Welch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-5009" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/pi_1.gif" alt="" width="300" height="150" /></p>
<p>&#8220;Richtig&#8221; Pilken &#8211; die Auffassungen sind natürlich, wie immer beim Angeln , verschieden .<br />
Ich maße mir nicht an -das Non Plus Ultra -hier darzustellen.<br />
Ich will hiermit nur die Grundregeln für diese Art des Angelns darstellen.</p>
<p><span id="more-5008"></span></p>
<p>Es gibt Leute, die behaupten, das Pilken sei das populärste, am meisten geliebte und zugleich anstrengenste Meeresangeln.<br />
Welch ein Unsinn ! Genauso unsinnig, wie das Flugangeln als die höchste Disziplin des Angelns zu bezeichnen. Alles nur eine Frage von Theorie und Umsetzung in die Praxis sowie Übungssache.</p>
<p>Wer beim Pilken gewisse Grundregeln erlernt hat und diese schließlich beherrscht, wird unabhängig von der Größe des Kutters oder Bootes Erfolg haben<br />
<strong><br />
<strong>Auswahl der Geräte:</strong></strong><br />
Wie immer, muß man für sich das optimale Gerät herausfinden. Das geht nur über probieren.<br />
Die Angeln sowie die Schnüre und Rollen haben sich enorm weiterentwickelt. Moderne Pilkruten verfügen über eine enorme Schnellkraft, stabiles Rückgrat und sind superleicht, weil sie aus Kohlefasern hergestellt werden. Haben also ihren Preis.<br />
Dem Fisch ist es völlig egal, ob Ihr eine Kohlefaserrute benutzt, oder eine Bleistange.<br />
Eine 2,10 m- 3m Pilkrute wiegt heute zwischen 200 bis 300 g. Das ideale Wurfgewicht liegt zwischen 80 und 180 g. Die Multi- oder Stationärrolle sollte ein Fassungsvermögen von mindestens 100 m 0,50- 0,60er monofiler Schnur haben. Große Spulendurchmesser lassen Weitwürfe zu, welche jedoch meiner Ansicht nach beim Pilken keinen größeren Sinn machen. Wichtiger ist ein ordentliches Rollengetriebe mit zumindest drei Kugellagern, die auch bei großer Belastung für einen guten Lauf sorgen, um sich beim sogenannten Pumpen nicht zu verausgaben. Die Schnurstärke liegt beim Pilken auf der Ostsee bei 0,30 bis 0,45 mm, auf der Nordsee können es schon einmal 0,50 sein.<br />
Eine gute Pilkschnur sollte nicht zu hart sein, sonst wirft sie Perücken.</p>
<p><strong>Merke:</strong> Steigt ein Fisch beim Pilken aus, hat das oft drei Gründe: zu harte Schnur, falsch eingestellte Bremse und eine zu steife, unelastische Rute.</p>
<p><strong>Technik des Pilkens</strong><br />
Welchen Pilker nehme ich ? Nun, der Pilker sollte so leicht sein, damit er als Köder verführerisch auf- und abtaumelt. Nur muß er auch schwer genug sein, um den Grund zu erreichen.Dorsche fängt man zumeist am Grund nicht im mittleren und nicht im Oberwasser.</p>
<p><strong>Pilken mit dem Rücken zum Wind (Lee)</strong><br />
In einem solchen Fall treibt das Boot oder der Kutter auf den ausgeworfenen Pilker (Köder) zu. Dann gilt es, etwas weiter auszuwerfen ( 30 &#8211; 50 m sollten ausreichen), um zu vermeiden, dass das Boot/Kutter nicht sofort über den Pilker treibt. Der Pilker muß bis zum Grund sinken. Nun nimmt man schnell Schnur auf bis man Kontakt zum Pilker hat. Jetzt zupft man ein, zwei Male mit der Rute und läßt den Plker wieder absinken. Das Ganze wiederholt man bis ein Dorsch anbeißt oder bis man mit dem Pilker wieder am Boot/Kutter angelangt ist. Man sollte vermeiden, die Schnur unter das Boot oder den Kutter treiben zu lassen, wennn man Verknotungen oder Abrisse vermeiden möchte.</p>
<p><strong>Pilken mit dem Wind von vorne(Luv)</strong><br />
Bie dieser Situation ist es nicht erforderlich, auszuwerfen.Jetzt läßt man den Pilker senkrecht zum Grund absinken,weil das Boot/Kutter vom Pilker abtreibt. auf dem Grund gelandet, läßt man den Pilker wieder mit der Zupfmethode tänzeln und taumeln. Wieder Schnur nachgeben, bis die Grundberührung spürbar ist und wieder zupfen. enn die Drift den Grundkontakt verhindert, holt man den Pilker ein und läßt ihn dann neu absinken in der Nähe des Bootes/Kutter. Bei starker Drift, hohem Seegang oder grosser Tiefe ist ein schlanker, gerader Pilker angesagt, weil dieser schnell zum Grund sinkt und kein großer Schnurbogen im Wasser entsteht und man den Pilker am Grund halten kann, da wo wir den Dorsch erwarten.<br />
Ich bevorzuge das Angeln von vorne, weil ich dann den Pilker, ähnlich der &#8220;Faulenzermethode&#8221; beim Spinnfischen recht langsam über den Grund ziehe. Mit dieser Methode habe ich bislang immer die größten Dorsche gefangen. Kleinere Dorsche neigen eher dazu auf kurze ruckartige Bewegungen des Pilkers zu reagieren.</p>
<p><strong>Der Biss</strong><br />
Wenn ein Dorsch beißt, merkst man das garantiert. Dann brauch man nur einen kurzen, kräftigen Ruck als Anhieb zu setzen. Jetzt erfolgt der Drill des Fisches, den man beim Pilken auch Pumpen nennt. Die Rute wird langsam, aber kontinuierlich nach oben gezogen und dann kurz und schnell nach unten geführt. Gleichzeitig wird dabei die Schnur eingeholt. Um die &#8220;Großen &#8221; , welche anbeißen, nicht zu verlieren, sollte die Rollenbremse immer richtig eingestellt sein. Wenn man die Schnur mit der Hand gerade noch von der Rolle ziehen kann, ist die Bremse gut eingestellt.</p>
<p><strong>Faustregel aus der Praxis</strong><br />
Das Pumpen sollte nicht zu kräftig erfolgen, weil Dorsche weiche Mäuler haben und der Drilling bei zu harter Belastung dann eventuell ausschlitzt. Wichtig ist auch, den Dorsch an der Oberfläche nicht halb aus dem Wasser zu heben. Solange es geht, muß er unter Wasser bleiben, weil er sich sonst, ähnlich einem Karpfen, mit einigen Schlägen der Schwanzflosse losreißt. Dorsche bis etwa 2kg hebt man an Deck. Größere hebe ich mit dem Kescher hoch oder einer Schwanzschlinge. Ein Gaff benutze ich nicht. Wer aber mit einem Gaff arbeitet, sollte das Gaff immer hinter den Kiemen ansetzen.</p>
<p><strong>Die Pilk-Montage</strong><br />
An das Ende der Hauptschnur kommt ein, stabiler Karabinerwirbel, in den das Vorfach mit dem Pilker eingehängt wird. Wer will, kann an einem Seitenarm noch einen Beifänger anbringen. Dazu werden Twister-Jigs in allen Formen und Farben eingesetzt. Rot und Schwarz sind dabei die gängigsten Farben.<br />
Es gibt noch einen Haufen an Möglichkeiten, weitere Montagen anzuwenden. Ich wende nur die vorweg genannte gängige an.</p>
<p><strong>Die Pilker</strong><br />
Muß man ausprobieren. Es würde einfach unendlich lange dauern, hier alle zu benennen oder zu beschreiben. Jeder macht andere Erfahrungen und hat unterschiedlichen Erfolg mit den verschiedenen Pilkern. Werbung darf und will ich hier für keinen Hersteller machen.</p>
<p>Übrigens. Das Pilken in Skandinavien, insbesondere Schweden und Norwegen erfordert hier und da schon schwerere Geräte sowie vor allem Pilker. Dies ist insbesondere deshalb erforderlich, weil in den Gewässern um Skandinavien andere Tiefen und damit verbunden auch Strömungen vorherrschen, die in Nord- und Ostsee nicht so vorliegen. Soll da ein Pilker auf dem Grund bleiben, muß er logischer Weise schwerer sein. Ansonsten angelt man da nur im mittleren oder oberen Wasser, was die Ausbeute deutlich schmälern kann.</p>
<p>Uncleos</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Fehmarn &#8211; eine Insel für Angler</title>
		<link>http://www.angler-online.de/angelberichte/fehmarn-eine-insel-fur-angler_5043.html</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Jan 2009 11:30:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herbert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angelberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Dorsch]]></category>
		<category><![CDATA[Fehmarn]]></category>
		<category><![CDATA[Hornhecht]]></category>
		<category><![CDATA[Meerforelle]]></category>
		<category><![CDATA[Spökket]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Grunde stand das Angeln gar nicht so im Vordergrund bei diesem Urlaub. Ein paar schöne Tage mit den Kindern sollten es werden und ist es auch geworden. Trotzdem kann man sich auf der Insel Fehmarn dem Angeln nicht entziehen und weil das Hobby nun mal mehr als nur im Blut steckt, waren die Angelsachen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-5051" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/fehm061-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></p>
<p>Im Grunde stand das Angeln gar nicht so im Vordergrund bei diesem Urlaub. Ein paar schöne Tage mit den Kindern sollten es werden und ist es auch geworden. Trotzdem kann man sich auf der Insel Fehmarn dem Angeln nicht entziehen und weil das Hobby nun mal mehr als nur im Blut steckt, waren die Angelsachen (zumindest die Spinnklamotten) natürlich im Auto verstaut.<br />
<span id="more-5043"></span><br />
<strong>Der erste Angelausflug:</strong></p>
<p>Keine 24 Stunden nach der Ankunft war es dann soweit. Ich plante eine Abend- und Nachttour mit der Spinnrute in der Ostsee. Eben noch Abendbrot gegessen und ab ins Auto. Ziel sollte das Staberhuk sein und obwohl der Marsch vom Parkplatz an der Radarstation bis zum Leuchtturm sehr beschwerlich ist (besonders mit Wathose) laufe ich dort immer wieder gerne entlang. Am Huk angekommen war ich aufgrund des Wolkenbruchs der Einzige und das sollte den Abend über auch so bleiben. Dank der Wathose und der Regenjacke blieb ich doch relativ trocken und es war Beißwetter. Mäßiger warmer Wind aus West und ein Wolkenbruch ging gerade vorüber. Was will man mehr dachte ich.<br />
Die ersten Würfe brachten gleich zwei Bisse, die aber nicht gehakt werden konnten und mit der Zeit stellte sich heraus, daß ich einen Schwarm Hornhechte ausfindig gemacht hatte. Ich sah sie am flach und schnell geführten Hansen Flash in grün-weiß nur so aus dem Wasser springen und ab und zu nur ein kurzer Ruck und trotzdem der Anhieb hundertstel Sekunden später kam, war kein rankommen.<br />
Doch plötzlich, was war das ein völlig untypischer Biss für die letzte Stunde und nach ein paar Fluchten kam eine wunderbar gezeichnete Meerforelle von gerademal 25cm zum Vorschein. Vorsichtig gelöst ein kurzer liebevoller Blick auf diesen wunderschönen Fisch und ein Dank, daß ich heute nicht als Schneider nach Hause gehen sollte und zurückgesetzt.<br />
Danach ging die Krux mit den Hornhechten weiter und ich musste mir etwas einfallen lassen. Ich nahm den schärfsten und kleinsten Drilling, den ich hatte, knüpfte diesen an etwa 5 cm monofile Schnur und diese an einen heringsfarbenen Spöket in 18g. Der Drilling saß also jetzt erheblich weiter hinten und ich erhoffte mir den Spielkameraden jetzt ein wenig näher zu kommen und was soll ich sagen. Drei Würfe, Ruck, Anhieb und da war er, mein erster Hornhecht meines Lebens mit 65cm. Weitere 10 Würfe brauchte ich für den zweiten (auch 65 cm) und als ich so richtig loslegen wollte, wurde es durch Wolken und Steilküste sehr rasch sehr dunkel und da Hornhechte Sichträuber sind war plötzlich Schluss.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-5044" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/fehm01.jpg" alt="" width="400" height="300" /></p>
<p>Mit der Dunkelheit drehte auch der Wind und kam jetzt von vorne. Die Wellen wurden höher und das heran geschwemmte Kraut wurde immer mehr. Nach einer weiteren Stunde war der Blinker und auch der Spöket bei jedem Wurf mit Kraut verhangen und ich beschloss, den ersten Versuch in diesem Urlaub zu beenden. Der Marsch zurück war unter dem Mond entlang der Steilküste toll und der eine Hornhecht hat am nächsten Tag sehr gut geschmeckt (die grünen Gräten machen sich super auf einem weißen Teller – ist bestimmt nicht Jedermanns Sache).</p>
<p><strong>Der zweite Angelausflug:</strong></p>
<p>Wieder sollte es ein Abend werden. Um 20:00 Uhr am Wasser (an einer anderen Stelle), nach 1,5 h wurde es dann auch dunkler und da ich bis dahin keinen Biss hatte, hoffte ich nun auf Dorsche, die in der Dunkelheit aus dem tiefen in das flache Wasser kommen. Zur besten Dämmerungszeit jedoch begann sich ein Mega Gewitter auf See zusammenzubrauen und ich zählte 14 Sekunden Abstand. Als dann nach 15 Minuten aus 14 Sekunden nur noch 7 geworden waren und die Blitze wirklich beängstigend aussahen und der Donner immer lauter wurde, beschloss ich, die Angelsession für diesen Abend abzubrechen. Kein Fisch der Welt ist es wert, das eigene Leben aufs Spiel zu setzen und schon gar nicht mit den Hüften im Wasser mit einer Kohlefaserrute in der Hand während eines Gewitters.<br />
Also, an diesem Abend keinen Biss.</p>
<p><strong>Der dritte Angelausflug:</strong></p>
<p>An diesem Abend wollte ich die Sache etwas mehr mit Konzept angehen. Habe daher akzeptiert, daß die Meerforellen durch die Hornhechte doch recht genervt sind und am Tage zur Zeit eher weniger in den flachen Bereichen zu finden sind. Ich wollte im Dunkeln fischen und bin daher erstmal um 20:00 losgezogen und ohne Rute auf der Steilkante gelaufen, um im letzten Tageslicht von oben eine gute Stelle zum Spinnen zu finden. Gesagt getan: Eine kleine Riffzunge gefunden, die auf der einen Ausläuferseite eine Rinne aufwies und der Untergrund fast keinen Sand hergab, sondern nur Seegrasfelder und große Steine besaß. An der Stelle unten angekommen gleich rein und ein paar Probewürfe. Die Nachläufer an Hornhechten waren immer noch da und auch gut zu sehen und ich beschloss, sie in Ruhe zu lassen und noch etwas zu warten auf die Dunkelheit.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-5045" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/fehm02.jpg" alt="" width="400" height="300" /></p>
<p>Ich fing dann etwa 21:15 an zu spinnen. Um Punkt 22:00 dann tatsächlich der erste Biss in voller Wurfweite von 60m. Der erste Dorsch des Urlaubs mit 40cm Länge. Danach ging es 30 Minuten Schlag auf Schlag. Immer wieder Bisse, die immer näher ans Ufer rückten und als es ziemlich dunkel war, kamen die Fische auch in 10m Entfernung zum Biss. Plötzlich war wieder Schluß und ich wollte gerade aufhören als die Wolkendecke aufriss und der Vollmond in voller Pracht die Nacht zum Tage machte. Was soll ich sagen, die Beißzeit begann wieder und als ich um 0:00 Uhr die Heimreise antrat, konnte ich insgesamt 10 Dorsche in Größen zwischen 33 und 45 cm verzeichnen. Zugegebener weise keine Riesen, aber trotzdem gut im Drill (besonders im Dunkeln) und das Maß liegt ja auch bei 38cm. Es war ein wirklich toller Abend mit einer tollen Kulisse inklusive Vollmond, der durch die Spiegelung im Wasser eine Taschenlampe komplett sinnlos werden ließ. Für mich ein wahre Sternstunde in diesem Jahr. Als Köder habe ich den ganzen Abend einen rot-schwarzen Meereswobbler in 20g Marke Eigenbau benutzt.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-5046" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/fehm03.jpg" alt="" width="400" height="300" /></p>
<p>Zu dem Thema Mindestmaß möchte ich noch eines anmerken: das Heraufsetzen des Mindestmaßes von 35 auf 38cm im letzten Jahr ist mehr als sinnvoll. Der Unterschied eines 35cm Dorsches gegenüber eines 38cm Dorsches ist unverhältnismäßig groß in Umfang und Gewicht (tolle Maßnahme).</p>
<p><strong>Der vierte Angelausflug:</strong></p>
<p>Bei dem hiesigen Grillfest habe einen Anglerkollegen aus Westfalen kennengelernt und wir sind am nächsten Abend zusammen los gewesen. Andere Stelle, etwas anderes Wetter (ein wärmerer Tag gewesen, aber am Abend zog kühler Nebel auf). Das Ergebnis war daher auch nicht wirklich erfolgreich mit jeweils 2 kleinen Dorschen und zwei Aussteigern. Keine Meerforelle gesehen. An so einem Tag ist man sich nicht sicher, ob es an dem Stellenwechsel lag oder doch am Wetter oder woran auch immer.</p>
<p><strong>Der fünfte Angelausflug:</strong></p>
<p>Dieser Tag sollte richtig gut werden. Der Westfale hatte sein Boot, ein Faltboot, mitgebracht und wir sind trotz strahlendem Sonnenschein über Nachmittag auf die Ostsee gefahren.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-5048" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/fehm04.jpg" alt="" width="400" height="300" /></p>
<p>Rote und grüne Pilker mit Beifänger aus japanrotem Twister. Das Echolot zeigte eine Kante von 14 auf 19 m und es waren tatsächlich immer mal wieder Fische beim Driften auf dem Schirm zu sehen. Dann kamen auch die Bisse und wir fingen die ersten Dorsche alle auf den Twister &#8211; Beifänger (später auch auf Pilker). Ich hatte mich trotz der 19m für das etwas feinere Pilken mit 35g-Pilker entschieden und es stellte sich heraus, dass diese Methode mit langsamen kleineren Sprüngen am erfolgreichsten war. Die anderen „Touristen-Boote“, die immer mal wieder um uns gesehen wurden, hatten dagegen eine recht grobe Angelweise aufzuweisen; sie rissen die Pilker mit einer Wucht nach oben und ließen ihn komplett wieder fallen (so wie es auf den „Reißer-Pilk-Videos“ immer wieder zu sehen ist). Ich habe nicht einmal gesehen, dass die etwas gefangen hätten. Wir setzten immer mal wieder um und zum Teil waren wir 2 km von der Ostküste Fehmarn entfernt.<br />
Das Ergebnis: insgesamt 12 Dorsche für mich und 15 Dorsche für meinen Kapitän. Es waren nicht alle mäßig (Mindestmaß = 38cm), aber mein größter war 62cm und der Durchschnitt lag bei etwa 48cm.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-5049" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/fehm051.jpg" alt="" width="400" height="300" /></p>
<p>Es war ein toller Tag, nur der Sonnenbrand auf den Handrücken schmerzt immer noch.</p>
<p>Das war dann auch der letzte Auftritt in diesem Urlaub mit der Angelrute auf Fehmarn und ich bin sehr zufrieden gewesen, auch wenn die Meerforellen sich nicht blicken ließen, aber das war wohl auch kein Wunder aufgrund der Hornhechtschwärme.</p>
<p style="text-align: center;"><strong><img class="aligncenter size-full wp-image-5050" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/fehm06.jpg" alt="" width="400" height="300" /><br />
</strong></p>
<p><strong>Zum Schluss noch ein paar Tipps:</strong><br />
Fahrt Mitte bzw. Ende April bis Anfang Mai los, und wenn der Hornhecht wirklich da ist kann ihn mit Wasserkugel und Heringsfetzen oder einfach mit Maden gut fangen.<br />
Aber auch das Spinnfischen lohnt sich, denn die Wasserkugel ist nicht jedermanns Sache.<br />
Jeder Abend ist anders, die Technik, die an einem Abend erfolgreich war, muss am nächsten Abend schon wieder bewiesen werden.<br />
Es ist allerdings noch hinzuzufügen, dass die Dorschfänge in den letzten Jahren drastisch zurückgegangen sind, daher sind nur noch selten gute Fänge zu verzeichnen. Als kleiner Trost, die Meerforellen gibt es jetzt wieder in größerer Zahl, in den frühen Morgenstunden wird man oft mit dem Ostseesilber belohnt.<br />
Die Angelshops auf Fehmarn sind mittlerweile sehr gut für die Spinnfischerei von der Küste aus ausgestattet, es gibt eine riesige Auswahl an Farben und Ködern. Jedoch sollte man auf jeden Fall Ersatzausrüstung mitbringen. Denn eine beschädigte Rolle kann einem wirklich den Spaß verderben und gute Sachen kosten Geld!<br />
Ein Besuch im Angelladen lohnt sich übrigens immer, zum Fragen, was zur Zeit womit geht und wenn man Glück hat, werden auch Stellen verraten.<br />
Ich kann den Fehmarn-Angelführer sehr empfehlen, er zeigt im groben die Stellen, auch für Brandungsfischer und in Verbindung einer Fehmarn-Landkarte, findet man die Parkplätze sehr gut.</p>
<p>Viel Spaß, es lohnt sich immer, auch ohne Fisch!</p>
<p>Zanderglück</p>
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