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	<title>Angler-Online.de - Angelforum und Informationseite rund ums Angeln &#187; Friedfisch</title>
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	<description>Informationen rund um das Thema Angeln</description>
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		<title>Schlaufenmontage zum Feedern mit dem Futterkorb</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 16:06:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Guido</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Friedfischangeln]]></category>
		<category><![CDATA[Montagen]]></category>
		<category><![CDATA[Friedfisch]]></category>
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		<description><![CDATA[Hier möchte ich euch kurz in Wort und Bild erklären, wie ich mir meine Schlaufenmontage zum Feedern baue. Benötigt wird dafür nur ca. 130 &#8211; 140 cm monofile Schnur (ca. Spannweite). Ich nutze dafür die gleiche Stärke wie meine Hauptschnur, meist eine 18er oder 20er Monofile. Dazu noch ein s. g. Ledger Bead und es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-11705" title="Bild 7" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2012/01/Bild-71.jpg" alt="" width="384" height="247" /></p>
<p>Hier möchte ich euch kurz in Wort und Bild erklären, wie ich mir meine Schlaufenmontage zum Feedern baue.<span id="more-11704"></span><br />
Benötigt wird dafür nur ca. 130 &#8211; 140 cm monofile Schnur (ca. Spannweite). Ich nutze dafür die gleiche Stärke wie meine Hauptschnur, meist eine 18er oder 20er Monofile. Dazu noch ein s. g. Ledger Bead und es kann los gehen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-11707" title="Bild 1" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2012/01/Bild-12.jpg" alt="" width="640" height="480" /></p>
<p>Als Erstes das Ledger Bead auf die Schnur. Vielleicht an dieser Stelle noch der Hinweis, dass ich extra dicke und farbige Schnur verwendet habe, um das Ganze besser in den Bildern darstellen zu können.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-11708" title="Bild 2" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2012/01/Bild-21.jpg" alt="" width="640" height="480" /></p>
<p>Dann mit den losen Enden eine Schlaufe gebunden, wobei ich das Schlaufenende immer doppelt durchführe.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-11709" title="Bild 3" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2012/01/Bild-31.jpg" alt="" width="640" height="480" /></p>
<p>Jetzt halte ich die Schlaufe so, dass ein Dreieck entsteht.<br />
<img class="aligncenter size-full wp-image-11710" title="Bild 4" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2012/01/Bild-41.jpg" alt="" width="640" height="347" /></p>
<p>Nun binde ich am anderen Ende des Dreiecks ebenfalls eine Schlaufe. Das Ganze sieht dann so aus.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-11711" title="Bild 5" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2012/01/Bild-51.jpg" alt="" width="640" height="355" /></p>
<p>Das Vorfach wähle ich meist in einer Länge von ca. 20 cm und schlaufe es einfach an der Montage ein.<br />
<img class="aligncenter size-full wp-image-11712" title="Bild 6" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2012/01/Bild-61.jpg" alt="" width="640" height="480" /></p>
<p>So sieht die fertige Schlaufenmontage aus.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-11714" title="Bild 7" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2012/01/Bild-72.jpg" alt="" width="640" height="411" /></p>
<p>Viel Spaß beim Nachbau.<br />
Petri Heil Guido</p>
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		<title>Das Ausloten am Angelplatz</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Nov 2011 07:02:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Guido</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Angel]]></category>
		<category><![CDATA[Friedfisch]]></category>
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		<description><![CDATA[Als Loten bezeichnet man das Ermitteln der Tiefe an bestimmten Punkten eines Gewässers. Dabei unterscheidet man in punktgenaues Loten und grobes Loten zur Ermittlung von Strukturen in einem Gewässer. Beides möchte ich hier kurz erläutern. Das punktgenaue Loten zum Präsentieren des Köders Hierbei kommt es darauf an, die genaue Wassertiefe direkt an unserem Angelplatz zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" title="Bild 1" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2011/11/IMG_2993-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></p>
<p>Als Loten bezeichnet man das Ermitteln der Tiefe an bestimmten Punkten eines Gewässers. Dabei unterscheidet man in punktgenaues Loten und grobes Loten zur Ermittlung von Strukturen in einem Gewässer. Beides möchte ich hier kurz erläutern.</p>
<p><span id="more-10678"></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Das punktgenaue Loten zum Präsentieren des Köders</span></p>
<p>Hierbei kommt es darauf an, die genaue Wassertiefe direkt an unserem Angelplatz zu ermitteln, um später den Köder möglichst in unmittelbare Nähe des Fisches präsentieren zu können.</p>
<p>Dabei verwenden wir neben einer Pose ein handelsübliches Lotblei. Das Gewicht des Lotbleies ist so zu wählen, dass die Pose es nicht tragen kann.  Auf dem Foto zu sehen, zwei Lotbleie mit Korkeinlage und ein Lotblei zum Klemmen.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" title="Bild 2" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2011/11/IMG_3011-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></p>
<p>Die Pose wird entweder als Festmontage oder als Laufpose mit Stopper auf die Hauptschnur montiert und so ausgebleit, wie wir sie später einsetzen werden. An die Hauptschnur kommt unser Vorfach mit der entsprechenden Länge. Nun befestigen wir unser Lotblei am Haken und werfen diese Montage zielgenau an unseren Angelplatz.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" title="Blid 3" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2011/11/IMG_3017-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" title="Bild 4" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2011/11/IMG_3027-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></p>
<p>Legt sich die Pose auf das Gewässer, ist sie zu tief eingestellt. Wird die Pose vom Lotblei unter Wasser gezogen, ist die Montage zu flach. Jetzt wird durch verstellen der Pose bzw. des Stopperknotens so lange probiert bis die Pose nur noch einige Millimeter tiefer gezogen wird.</p>
<p>Jetzt wissen wir, dass bei dieser Einstellung der Köder einige Millimeter über dem Grund hängen würde. Mit diesem Wissen können wir die Pose so verschieben, das der Köder entweder auf dem Grund aufliegt, knapp über dem Grund schwebt oder gar 1 oder 2 Meter über dem Grund hängt.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Das Loten zur Ermittlung von Gewässerstrukturen  </span></p>
<p>Bei dieser Art des Lotens wollen wir uns ein grobes Bild über die Tiefen eines Gewässers machen, um z. B. Barschberge, Rinnen o. ä. zu entdecken.</p>
<p>Dazu benötigen wir eine Wurfrute mit entsprechendem Wurfgewicht, eine gut sichtbare Pose und ein Blei (möglichst flach, damit es besser liegt) von 80 – 120 Gramm.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" title="Bild 5" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2011/11/IMG_3024-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></p>
<p>Auf die Hauptschnur kommt das Blei und vorn an die Schnur eine gut sichtbare Pose. Dann wird die zu lotende Stelle angeworfen. Nachdem das Blei den Grund erreicht hat, zieht man die Pose bis sie am Blei ist. Jetzt geben wir Schnur bis die Pose an der Oberfläche zu sehen ist &#8211; die Länge Schnur, die man nachgeben musste, ist die ca. Wassertiefe. Dann kann man die ganze Montage ein paar Meter ran ziehen und wieder auftreiben lassen. So werden recht schnell Strukturen am Gewässergrund entdeckt.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" title="Bild 6" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2011/11/11.11.2011-6.jpg" alt="" width="410" height="172" /></p>
<p style="text-align: left;">Diese Methode ist aber nur zum groben Loten, da hier äußere Umstände störend mit einfließen können. So kann es sein, dass z. B. Strömung oder Wind die Pose nicht genau gerade auftreiben lassen. Aber man kann sich auf diese Weise nicht nur ein Bild von einem Gewässerabschnitt machen, sondern durchaus auch Rückschlüsse über die Grundbeschaffenheit ziehen.</p>
<p>Petri Heil</p>
<p>Guido</p>
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		<title>Still ruht der See …oder:  wie unsere Fische überwintern</title>
		<link>http://www.angler-online.de/allgemein/still-ruht-der-see-%e2%80%a6oder-wie-unsere-fische-uberwintern_8223.html</link>
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		<pubDate>Sat, 22 Jan 2011 18:07:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Jedes Jahr, wenn der Winter Einzug hält und sich die erste dünne Eisschicht auf unseren Angelgewässern bildet, ist für viele von uns die Zeit gekommen das Jahr angeltechnisch zu beenden. Man kümmert sich um seine Ausrüstung, pflegt Ruten und Rollen, füllt verbrauchtes und verloren gegangenes wieder auf, und wartet auf den Frühling und den Beginn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-8224" href="http://www.angler-online.de/allgemein/still-ruht-der-see-%e2%80%a6oder-wie-unsere-fische-uberwintern_8223.html/attachment/elmensee-winter"><img class="aligncenter size-full wp-image-8224" title="Elmensee Winter" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2011/01/Elmensee-Winter.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a></p>
<p>Jedes Jahr, wenn der Winter Einzug hält und sich die erste dünne Eisschicht auf unseren Angelgewässern bildet, ist für viele von uns die Zeit gekommen das Jahr angeltechnisch zu beenden.</p>
<p>Man kümmert sich um seine Ausrüstung, pflegt Ruten und Rollen, füllt verbrauchtes und verloren gegangenes wieder auf, und wartet auf den Frühling und den Beginn der nächsten Angelsaison.</p>
<p>Nun kehrt auch Ruhe am und im Wasser ein. Die Fische drosseln mit der sinkenden Wassertemperatur ihren Stoffwechsel und alle Körperfunktionen laufen nun auf „Sparflamme“ um die lange kalte Zeit zu überbrücken.</p>
<p>Werfen wir mal einen Blick unter das Eis, um zu sehen, wie unsere geschuppten Freunde überwintern.<span id="more-8223"></span></p>
<p>Viele von ihnen haben sich im Sommer und Herbst eine ordentliche Fettreserve angefressen und einige von ihnen bereiten sich nun auf das Laichgeschäft vor.</p>
<p>Die meisten Fische ziehen sich nun in die tieferen Zonen des Sees zurück, wo die Wassertemperatur immer  +4° C beträgt, denn bei dieser Temperatur hat Wasser die größte Dichte, ist also am schwersten.  Der Rest des  Wassers, egal ob wärmer oder kälter „schwimmt“ auf dieser Wasserschicht.  Man nennt  das <strong>Anomalie des Wassers</strong>. Ein geschickter Schachzug von Mutter Natur, denn so ist gewährleistet, dass ein stehendes Gewässer mit entsprechender Tiefe niemals durchfrieren kann und dessen Bewohner selbst den härtesten Winter überleben können.</p>
<p>Unsere Tinca tinca (Schleie) hält sogar einen richtigen Winterschlaf. Aus diesem Grund sind auch die Bisse der Schleie im Frühjahr längst nicht so zögerlich und vorsichtig wie im Sommer oder Frühherbst, denn nach dem Winterschlaf ist sie regelrecht ausgehungert.</p>
<p>Karpfen liegen dicht aneinander gedrängt am Boden und verfallen in eine Art Winterstarre, während Barsch, Hecht und Zander in Grundnähe gemächlich umherziehen.  Eine langsam vorbeiziehenden Köder würden sie wohl kaum verschmähen, aber auf eine lange und energiefressende Jagd wird sich jetzt keiner dieser Fische einlassen. Das Risiko leer auszugehen und unnötig Reserven verbraucht zu haben, wäre einfach zu groß.</p>
<p>Rotauge und andere Weißfische treiben wie bewusstlos in Gruppen in Grundnähe.</p>
<p>Aal und Waller graben sich ein, sodass nur noch der Kopf aus dem Schlamm schaut. Der Waller bekommt außerdem eine fleckige dicke Schleimschicht, eine Art &#8220;Winterfell&#8221;.</p>
<p>Also gönnen wir unseren schuppigen Freunden ihre wohlverdiente Winterruhe, auf dass sie sich ungestört fortpflanzen können.</p>
<p>Petri heil   Volker</p>
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		</item>
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		<title>Eisangeln – gut gemeinte Hinweise</title>
		<link>http://www.angler-online.de/allgemein/eisangeln-%e2%80%93-gutgemeinte-hinweise_1113.html</link>
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		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 18:52:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Guido</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gewässer]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Winter hat uns voll im Griff und die Temperaturen sind seit Wochen unter dem Gefrierpunkt. Da bietet es sich doch förmlich an es mit Eisangeln zu versuchen.  Hier ein paar gut gemeinte Hinweise und Sicherheitstipps für das Betreten von Eisflächen, denn kein Fisch ist es wert für ihn sein Leben zu riskieren. • Auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Der Winter hat uns voll im Griff und die Temperaturen sind seit Wochen unter dem Gefrierpunkt. Da bietet es sich doch förmlich an es mit Eisangeln zu versuchen.  Hier ein paar gut gemeinte Hinweise und Sicherheitstipps für das Betreten von Eisflächen, denn kein Fisch ist es wert für ihn sein Leben zu riskieren.</p>
<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-1572" href="http://www.angler-online.de/allgemein/eisangeln-%e2%80%93-gutgemeinte-hinweise_1113.html/attachment/eisangeln-hinweise-3"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1572" title="Eisangeln Hinweise" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/01/Eisangeln-Hinweise2-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a></p>
<p><span id="more-1113"></span></p>
<p>• Auf die Warnhinweise der Wasserschutzpolizei und auch der örtlichen Medien achten.</p>
<p>• Nicht jedes Gewässer mit einer geschlossenen Eisdecke kann auch automatisch betreten werden.</p>
<p>• Bei Schnee auf dem Eis ist besondere Vorsicht geboten, da in diesem Fall die dünneren Eisstellen optisch nicht erkennbar sind.</p>
<p>• Nie auf strömende Gewässer gehen, dort können sich durch die Strömung oder durch schnell fallenden Wasserstand Hohlräume unter dem Eis bilden und sollte man doch einbrechen, wird man sofort vom Loch weg, unter die geschlossene Eisdecke getrieben.</p>
<p>• Beim ersten Betreten in Ufernähe (Flachwasserbereich) mit einer Probebohrung beginnen und sich mit weiteren Bohrungen langsam auf das Gewässer  „hinaus tasten“ dabei sollte das Eis wenigstens eine Stärke von 15 cm aufweisen</p>
<p>• Nie allein auf das Eis gehen, immer wenigstens eine zweite Person dabei haben die einen absichert.</p>
<p>• Wenn die Möglichkeit besteht, mit Skiern auf das Eis gehen, man verteilt damit sein Gewicht auf eine größere Fläche und hat auch gleich ein Hilfsmittel zur Hand, das man einem Eingebrochenen reichen kann.</p>
<p>• Eine Rettungsleine oder anderes Rettungswerkzeug und vor allen Dingen Eiskrallen mitführen, um sich oder Andere retten zu können.</p>
<p>• Die Löcher in das Eis bohren und nicht hacken um Risse zu vermeiden.</p>
<p>• In der Nähe von Schilf, größeren Booten, Steganlagen, oder Ähnlichem größte Vorsicht, da an solchen Stellen das Eis meist dünner als auf dem Rest des Gewässers ist.</p>
<p>• Einige Gewässer, die von Personen betreten werden dürfen sind mit farbigen Wimpeln versehen. Dabei bedeutet rot = Eisfläche betreten verboten,  grün = die Fläche ist sicher und darf betreten werden.</p>
<p>• Nicht mit mehreren Personen gleichzeitig auf einer kleinen Flächen aufhalten.</p>
<p>• Wenn möglich ein Handy mitführen um im Ernstfall schnell Hilfe anfordern zu können.</p>
<p>• Bei der Größe der Löcher die örtlichen Vorschriften beachten (z.B. in Brandenburg 20 cm Kantenlänge bzw. Durchmesser).</p>
<p>• Nach dem Angeln die Löcher deutlich kennzeichnen um Unfällen vorzubeugen.  So z.B. mit Schilfhalmen oder trockenen Ästen die gut sichtbar in die Löcher gesteckt werden.</p>
<p>• Ordnung und Sauberkeit auf dem Eis – das gilt nicht nur für Abfälle sondern auch für Zigarettenkippen.</p>
<p>Jetzt noch ein Hinweis in eigener Sache:</p>
<p>wenn das Eis stark genug ist und von vielen Menschen betreten wird, rücken wir als Angler meist besonders in das „Licht der Öffentlichkeit “. Ich will damit ausdrücken, dass wir von vielen Teilen der Bevölkerung aus nächster Nähe beobachtet werden. Also benehmen wir uns als Angler obervorbildlich &#8211; vor allem im Umgang mit unserem Fang. Ich habe Angler erlebt die ihren Fang nach dem Abhaken einfach auf das Eis geworfen haben, wo die Fische noch ewig zappelten und das unter etlichen Zuschauern.</p>
<p>Petri Heil Guido</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Brasse, Brachsen, Blei / Abramis brama</title>
		<link>http://www.angler-online.de/fischdatenbank/brasse-brachsen-blei-abramis-brama_4266.html</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 17:20:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fischdatenbank]]></category>
		<category><![CDATA[Friedfisch]]></category>
		<category><![CDATA[Grundangeln]]></category>
		<category><![CDATA[Posenangeln]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Brasse oder auch die Brachse oder der Blei genannt ist ein den Boden der Gewässer bewohnender Schwarmfisch. Obwohl über den Geschmack dieses Fisches die Meinungen weit auseinandergehen (von lecker bis ungenießbar) ist die Brasse doch mit Sicherheit der Lieblingsfisch der Wettkampfangler, da einerseits zahlreich vorkommend und andererseits enorme Gewichte erreichend. Man kann wohl mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-8628" title="Bild1" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/01/Bild13.jpg" alt="" width="403" height="218" /></p>
<p>Die Brasse oder auch die Brachse oder der Blei genannt ist ein den Boden der Gewässer bewohnender Schwarmfisch.<span id="more-4266"></span></p>
<p>Obwohl über den Geschmack dieses Fisches die Meinungen weit auseinandergehen (von lecker bis ungenießbar) ist die Brasse doch mit Sicherheit der Lieblingsfisch der Wettkampfangler, da einerseits zahlreich vorkommend und andererseits enorme Gewichte erreichend. Man kann wohl mit Recht sagen, dass kein anderer Fisch so vielen Anglern zu einem Meistertitel verholfen hat. Aufgrund ihres zahlreichen Vorkommens stellt die Brasse einen wichtigen Fisch für die Fischwirtschaft dar, da ihr Fleisch in Süddeutschland geräuchert als Delikatesse beliebt ist und ansonsten in die Fischmehlproduktion gelangt.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-8630" title="B1" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/01/B12.jpg" alt="" width="400" height="300" /></p>
<p><strong>Merkmale:</strong><br />
Die Brasse besitzt einen sehr hochrückigen und schmalen Körper mit einem kleinen Kopf. Das Maul ist unterständig und rüsselartig vorstülpbar. Die Brustflossen reichen bis zum Ansatz der Bauchflossen, die Flossen sind grau oder schwarz, aber niemals rötlich! Junge Brassen sind silbrig, ausgwewachsene Exemplare sind messingfarben oder dunkelgrau.</p>
<p><strong>Lebensräume:</strong><br />
Die Brasse kommt in allen großen, stehenden und langsam fließenden Gewässern mit weichgründigem und schlammigen Boden vor. Sie ist der Leitfisch der nach ihr benannten Brassenregion. Während die Jungfische vorwiegend in Ufernähe zwischen Wasserpflanzen auf Nahrungssuche gehen, halten sich die erwachsenen Tiere tagsüber schwarmweise in größeren Tiefen auf und kommen erst nachts in flache Wasserbereiche.<br />
Brassen halten sich vorzugsweise in langsam fließenden Gewässern, aber auch in Teichen, Stauseen und größeren Weihern auf. Sie vertragen auch Brackwasser</p>
<p><strong>Größe:</strong><br />
Die Durchschnittsgröße liegt bei 30 cm, unter günstigen Bedingungen sind Längen bis 70 cm und Gewichte bis 10 kg möglich, was der Brasse auch den Spitznamen „Klodeckel“ eingebracht hat. Die Tiere können ein Alter von 15 bis 25 Jahren erreichen.</p>
<p><strong>Laichzeit:</strong><br />
Die Vermehrung erfolgt im Mai &#8211; Juli, sobald die Wassertemperatur ca. 15° erreicht hat. Die Brasse wird mit 7 bis 10 Jahren geschlechtsreif. Die Fische ziehen in Schwärmen zu flachen, pflanzenreichen Uferstellen oder im befestigten Fluss zum Packwerk. Unter heftigen Paarungsspielen werden 200.000 &#8211; 300.000 klebrige Eier (30.000 bis 40.000 Eier je kg Gewicht) von 1,6 &#8211; 2 mm Durchmesser an Pflanzenstängeln oder Steinen im seichtem Gewässer abgelegt.</p>
<p><strong>Nahrung:</strong><br />
Diese Fischart ernährt sich von verschiedenen Bodentieren (Tubifex, Chironomiden, Schnecken und Muscheln) und pflanzliche Stoffen</p>
<p><strong>Fangmethoden &amp; Fangplätze:</strong><br />
Wer Brassen fangen will muss während des Angelns konstant füttern und die Futterstelle abangeln. Wichtig ist es den Köder am Grund anzubieten. Oft nimmt die Brasse den Köder so auf, dass der Angler vom Hebebiss redet, weil entweder die Pose weiter aus dem Wasser steigt oder die Rutenspitze des Feeders, Winklepickers oder der Schwingspitzrute sich aus ihrer geneigten Position leicht nach oben bewegt.</p>
<p>Die beste Art Brassen nachzustellen dürfte das Angeln mit der Futterkorbrute sein, da sich Hakenköder und Anfutter immer in der Nähe befinden.</p>
<p>Selbstverständlich kann man auch erfolgreich mit der Posenrute (beringte oder unberingte Stipprute oder Matchrute; Bologneserute) den Brassen nachstellen.</p>
<p>Als Hakenköder verwendet man am häufigsten Maden, dann Mais, Würmer, Brot oder Angelteig. Wettkampfangler bevorzugen Zuckmückenlarven, allerdings sind diese nur schwer zu bekommen und es verlangt Fingerfertigkeit diese anzuködern. Da Brassen Feinschmecker und Leckermäuler sind folgt jetzt wieder ein Geheimtipp aus der Wettanglerkiste: Gebt Eurem Lockfutter einfach ein paar Beutel Schokopuddingpulver hinzu und Zucker, wer will kann auch anstatt Paniermehls, Biskuit- oder Waffelmehl nehmen. Die Brassen werden es Euch danken und beissen…so Petrus mit Euch ist!</p>
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		<title>Döbel / Leuciscus cephalus</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 17:17:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Blinker]]></category>
		<category><![CDATA[Friedfisch]]></category>
		<category><![CDATA[Posenangeln]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Döbel ist ein weit verbreiteter Angelfisch in unseren Gewässern. Man bezeichnet ihn auch als Dickkopf, was seiner launigen Art durchaus gerecht wird. Viele Angler sehen ihn als minderwertigen Fisch, was ihm aber Unrecht tut. Sowohl anglerisch, als auch kulinarisch ist er durchaus eine wertvolle Art. Merkmale: Gestreckter, länglicher Körper. Im Querschnitt fast drehrund. Wuchtiger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-4484" href="http://www.angler-online.de/fischdatenbank/dobel-leuciscus-cephalus_4262.html/attachment/dobel-2"><img class="size-full wp-image-4484  aligncenter" title="Döbel" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/Döbel1.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: center;">Der Döbel ist ein weit verbreiteter Angelfisch in unseren Gewässern. Man bezeichnet ihn auch als Dickkopf, was seiner launigen Art durchaus gerecht wird. Viele Angler sehen ihn als minderwertigen Fisch, was ihm aber Unrecht tut. Sowohl anglerisch, als auch kulinarisch ist er durchaus eine wertvolle Art.<span id="more-4262"></span></p>
<p><strong>Merkmale:</strong><br />
Gestreckter, länglicher Körper. Im Querschnitt fast drehrund. Wuchtiger Kopf mit endständiger Mauspalte. Große, schwarz gerandete Schuppen. Rückenfärbung graubraun bis gelboliv, selten fast schwarz. Die Flanken gelblich bis hell bräunlich. Der Bauch ist weiß.<br />
Die Bauch- und Afterflossen zeigen einen rötlichen Ton. Die Afterflosse ist konvex.<br />
Entlang der Seitenlinie hat er zwischen 44 und 46 Schuppen.<br />
Schlundzahnformel: 2.5-5.2</p>
<p><strong>Lebensräume:</strong><br />
Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich über fast ganz Europa. Er fehlt in Irland, Schottland, Nordskandinavien und Süditalien.<br />
Der Döbel bevorzugt als robuster die Fließgewässer der Äschen- und Barbenregion. Gerne bevölkert er in den diesen Bereichen auch Staustufen. Er ist aber trotzdem auch in der Lage, bis in hochgelegene Abschnitte der Forellenregion aufzusteigen. In Seen, die an diese Regionen angeschlossen sind, ist er gelegentlich anzutreffen und erreicht dort ansehnliche Größen.</p>
<p><strong>Größe:</strong><br />
Durchschnittlich erreicht der Döbel eine Größe von 30 – 40 cm. Maximal wächst er bis zu 70 cm ab. Das Maximalgewicht ist mit 5 kg anzunehmen.</p>
<p><strong>Laichzeit:</strong><br />
Seine Laichzeit erstreckt sich witterungs- und gewässerabhängig von April bis Juni. Rogner legen dann bis zu 200.000 Eier an Steinen und Wasserpflanzen ab. Die Milchner tragen in dieser zeit einen körnigen Laichausschlag auf dem Kopf.</p>
<p><strong>Nahrung:</strong><br />
Kaum ein heimischer Fisch hat ein breiteres Nahrungsspektrum, als der Döbel.<br />
Jungfische, die im Schwärmen leben, ernähren sich bevorzugt von Larven und Nymphen, sowie von Anflugnahrung. Mit zunehmendem Alter organisiert er sich in kleineren Schulen und wandelt sich zu einem Allesfresser mit einem deutlichen Hang zum Räuberischen. Würmer, kleine Fische und Amphibien stehen nun auf dem Speisezettel. Ins Wasser gefallene Früchte werden ebenso wenig verschmäht.<br />
Sie machen auch vor dem Laich und dem Nachwuchs anderer Arten nicht Halt. Das führt in einigen Gewässern zu Konflikten mit Forellen, deren Populationen durch einen übermäßigen Bestand an Döbeln nachhaltigen Schaden nehmen können. Solche Erscheinungen sind immer ein sicheres Zeichen für eine gestörte Ökologie und unsachgemäße Bewirtschaftung des Gewässers.</p>
<p><strong>Fangmethoden &amp; Fangplätze:</strong><br />
Für den Angler ist der Döbel ein Fisch fürs ganze Jahr und alle Methoden. Egal, ob mit der Pose, der Grundangel, der Spinn- oder Fliegenrute. Der Döbel ist mit allem zu fangen, so er denn will! Trotz seines langen Speisezettels ist er sehr wählerisch und es bedarf schon der sorgfältigen Auswahl.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Naturköder:</span> Würmer, Maden, Schnecken, Brot, Mais, Kirschen, Wurst, Käse u.v.m.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Kunstköder:</span> kleine Spinner, Blinker, Wobbler buschige Trockenfliegen, sowie Nymphen aller Art.</p>
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		<title>Grasfisch / Ctenopharyngodon idella</title>
		<link>http://www.angler-online.de/fischdatenbank/grasfisch-ctenopharyngodon-idella_4238.html</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 17:06:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fischdatenbank]]></category>
		<category><![CDATA[Boilieangeln]]></category>
		<category><![CDATA[Friedfisch]]></category>
		<category><![CDATA[Schwimmbrot]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Grasfisch, auch Graskarpfen genannt, zählt zu den Neozoen, also zu den eingeschleppten und eingewanderten Tierarten. Mit den Karpfen (Cyprinius) ist er trotz seines eingebürgertem Namens nicht näher verwandt. Er gehört vielmehr in die Reihe der Weißfische (Leuciscus). Man versprach sich von ihm eine Bekämpfung von zu üppig wuchernden Wasserpflanzen. Leider ging das Experiment nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-4239" href="http://www.angler-online.de/fischdatenbank/grasfisch-ctenopharyngodon-idella_4238.html/attachment/grasfisch"><img class="size-full wp-image-4239  aligncenter" title="Grasfisch" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/Grasfisch.jpg" alt="" width="400" height="301" /></a></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-6931" title="Grasfisch" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/01/Grasfisch1.jpg" alt="" width="400" height="300" /></p>
<p>Der Grasfisch, auch Graskarpfen genannt, zählt zu den Neozoen, also zu den eingeschleppten und eingewanderten Tierarten. Mit den Karpfen (Cyprinius) ist er trotz seines eingebürgertem Namens nicht näher verwandt. <span id="more-4238"></span></p>
<p>Er gehört vielmehr in die Reihe der Weißfische (Leuciscus). Man versprach sich von ihm eine Bekämpfung von zu üppig wuchernden Wasserpflanzen. Leider ging das Experiment nicht in die erwartete Richtung und so ist diese Art heute vielerorts mehr Schädling, denn Nützling. Es ist immer ein Risiko, fremde Arten außerhalb ihres originären Lebensraumes anzusiedeln. Kulinarisch ist der Grasfisch auch alles andere, als eine Offenbarung.</p>
<p><strong>Merkmale:</strong><br />
Der Grasfisch ist ein lang gestreckter, spindelförmiger Karpfenfisch mit großen Schuppen und einem sehr auffälligem Kopf. Die Maulspalte ist breit und leicht unterständig. Die Augen sind groß und liegen tief; unterhalb der optischen Mitte des Kopfes. Die bräunlich graue Rückenfärbung verläuft heller werdend über die über die Flanken zum gelblichen Bauch. Die Flossen sind einheitlich grau. Die Schwanzflosse weißt eine deutliche Kerbung auf. Die großen, Schuppen zeigen ein netzartiges Muster und sind dunkel gerandet.<br />
Entlang der Seitenlinie finden sich 42 – 45 Schuppen.<br />
Schlundzahnformel: (1)2.(4)5-5(4).2(1), gesägt</p>
<p><strong>Lebensräume:</strong><br />
Der Grasfisch stammt aus Ostasien, wo er seit wenigstens 1.000 Jahren teichwirtschaftlich gezüchtet wird. Seinen eigentlichen Ursprung vermutet man in den großen Strömen des südlichen Chinas.<br />
In Europa findet er sich dort, wo man ihn besetzt hat. In offenen Fluss- und Poldersystemen breitet er sich zügig aus.</p>
<p><strong>Größe:</strong><br />
Wegen der niedrigeren Durchschnittstemperaturen erreicht der Grasfisch bei nicht seine eigentliche Maximalgröße von etwa 120 cm. Trotzdem sind Fische von 100 cm möglich.</p>
<p><strong>Laichzeit:</strong><br />
Wegen der fehlenden Wassertemperaturen laicht der Grasfisch bei uns nicht. Er wird, wenn überhaupt, künstlich erbrütet. Als Kieslaicher im Fließwasser(!) benötigt er eine Temperatur von mindestens 20°C über einen längeren Zeitraum.</p>
<p><strong>Nahrung:</strong><br />
Der Grasfisch ist ein reiner Vegetarier. Unter idealen Bedingungen, d.h. wenigstens 16°C Wassertemperatur, benötigt er ca. 120% seines Körpergewichtes an pflanzlicher Nahrung. Er ist auch in der Lage harte Pflanzenteile zu verwerten. Das führt m.E. zu einer Schädigung erwünschter Pflanzen.</p>
<p><strong>Fangmethoden &amp; Fangplätze:</strong><br />
Sein regelmäßiger Fang ist eine Sache für Spezialisten. Mit Boilies und Schwimmbrot stehen die Chancen am besten. Grasfische ziehen gerne in Trupps durch das Gewässer. Anfütterung mit Brot über einen längeren Zeitraum ist meist erfolgreich.</p>
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		<title>Güster / Blicca bjoerkna</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 17:04:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fischdatenbank]]></category>
		<category><![CDATA[Friedfisch]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Güster kann leicht mit der Brasse verwechselt werden, da er ihr recht ähnlich sieht, jedoch bleibt er wesentlich kleiner. Für den Sportfischer ist der Güster nur von Interesse, wenn es bei Wettkämpfen darum geht viele Fische mit einem hohen Gesamtgewicht zu erbeuten, da sein Fleisch grätenreich und wenig schmackhaft ist. Obwohl der Güster sehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-4243" href="http://www.angler-online.de/fischdatenbank/guster-blicca-bjoerkna_4242.html/attachment/guster"><img class="size-full wp-image-4243  aligncenter" title="Güster" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/Güster.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Der Güster kann leicht mit der Brasse verwechselt werden, da er ihr recht ähnlich sieht, jedoch bleibt er wesentlich kleiner. <span id="more-4242"></span></p>
<p>Für den Sportfischer ist der Güster nur von Interesse, wenn es bei Wettkämpfen darum geht viele Fische mit einem hohen Gesamtgewicht zu erbeuten, da sein Fleisch grätenreich und wenig schmackhaft ist. Obwohl der Güster sehr fruchtbar ist und sich stark vermehrt, wird seine Gefahr als Nahrungskonkurrenz für andere Fischarten oft überschätzt.</p>
<p><strong>Merkmale:</strong><br />
Von der Gattung Abramis unterscheidet sich Blicca durch die zweireihigen Schlundzähne (Brassen hingegen haben nur einreihige Schlundzähne). Am einfachsten lässt sich der Güster vom Brassen anhand der grossen Augen und der farbenfrohen paarigen Flossen unterscheiden. Die Afterflosse ist kürzer als beim Brassen und beginnt erst hinter dem letzten Strahl der Rückenflosse. Der Güster hat einen grauschwarzen Rücken, silberfarbene Seiten mit einem typischen Metall &#8211; bläulichen bis grünlichen Glanz. Die unpaaren Flossen sind grau, die Ansatzstellen der paarigen Flossen sind rötlich oder orangerot gefärbt</p>
<p><strong>Lebensräume:</strong><br />
Der Güster kommt als ein gesellig lebender Schwarmfisch in stehenden wie auch in langsam fließenden Gewässern der Brassenregion vor. Hier lebt er bevorzugt in Ufernähe.</p>
<p><strong>Größe:</strong><br />
Die Durchschnittsgröße beträgt 20 cm, kapitale Exemplare können auch 35 cm Länge erreichen. Das Gewicht liegt maximal um die zwei Pfund.</p>
<p><strong>Laichzeit:</strong><br />
Von Mai bis Ende Juni laichen Güstern portionsweise oft an den gleichen Laichplätzen wie die anderen Weissfische (vor allem Rotaugen, Rotfedern und Brassen mit denen sie fortpflanzungsfähige Hybriden bilden). Das Weibchen produziert je nach Grösse zwischen 15.000 und 110.000 Eiern.</p>
<p><strong>Nahrung:</strong><br />
Die Nahrung besteht aus kleinen, bodenbewohnenden Wirbellosen (Muscheln, Schnecken, Würmern) und teilweise auch aus Wasserpflanzen.<br />
<strong><br />
Fangmethoden &amp; Fangplätze:</strong><br />
Da der Güster eigentlich nicht gezielt befischt wird, taucht er immer wieder als Beifang beim Angeln auf Brassen und Rotaugen auf, d.h. Angelarten und Köder siehe dort.</p>
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		<title>Karpfen / Cyprinus carpio</title>
		<link>http://www.angler-online.de/fischdatenbank/karpfen-cyprinus-carpio_4212.html</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 16:53:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Karpfen]]></category>
		<category><![CDATA[Karpfenangeln]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Urform des Karpfens wurde vermutlich um 500 v.Chr. aus Asien nach Südeuropa eingeführt. Mit den Römern gelangte er dann nach Mitteleuropa. Christliche Mönche nahmen sich sehr intensiv seiner teichwirtschaftliche Nutzung an und veränderten ihn züchterisch fast nach Belieben. So finden wir heute eine Fülle von Formen vor. Vollständig beschuppte und relativ schlanke Schuppenkarpfen, wenig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-4213" href="http://www.angler-online.de/fischdatenbank/karpfen-cyprinus-carpio_4212.html/attachment/spiegelkarpfen-2"><img class="size-full wp-image-4213  aligncenter" title="Spiegelkarpfen" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/Spiegelkarpfen.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-6934" title="Karpfen1" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/01/Karpfen11.jpg" alt="" width="400" height="300" /></p>
<p>Die Urform des Karpfens wurde vermutlich um 500 v.Chr. aus Asien nach Südeuropa eingeführt. Mit den Römern gelangte er dann nach Mitteleuropa. Christliche Mönche nahmen sich sehr intensiv seiner teichwirtschaftliche Nutzung an und veränderten ihn züchterisch fast nach Belieben. So finden wir heute eine Fülle von Formen vor. <span id="more-4212"></span></p>
<p>Vollständig beschuppte und relativ schlanke Schuppenkarpfen, wenig beschuppte Spiegelkarpfen, nur mit einer Schuppenreihe gezeichnete Zeilkarpfen, schuppenlose Lederkarpfen, oder extrem hochrückige Aischgründer Karpfen. Sie unterscheiden sich auch durch die Widerstandfähigkeit gegenüber Krankheiten, dem Abwachsen und der Vermehrungsrate. Die züchterischen Bemühungen sind noch lange nicht am Ende.<br />
Die genetisch reine Form des Karpfens, der echte Wildkarpfen, darf in Europa als nicht mehr existent betrachtet werden.<br />
Der Karpfen ist einer der wichtigsten Wirtschafts- und Speisefische des Süßwassers.</p>
<p><strong>Merkmale:</strong><br />
Der „moderne“ Karpfen ist von mehr, oder weniger gedrungener Form und je nach Zuchtform vollständig bis gar nicht beschuppt. Er hat einen kegelförmig gestreckten Kopf mit kleinen Augen und ein vorstülpbares Rüsselmaul mit vier Barteln seitlich an der Oberlippe. Das vordere Paar ist kürzer.<br />
Das Farbspiel variiert stark nach Zuchtform und Gewässer. Der erste Strahl der Rückenflosse ist dornartig ausgebildet.<br />
Der Urform nahe stehende Schuppenkarpfen haben entlang der Seitenlinie 33 –40 Schuppen.<br />
Schlundzahnformel: 1.1.3-3.1.1</p>
<p><strong>Lebensräume:</strong><br />
Der Karpfen bevorzugt stehende, ruhige Gewässer mit weichem Boden und einem ausgeprägten Pflanzenwuchs. Man findet ihn aber auch in Flüssen und Strömen, wenn die Bedingungen nicht zu extrem sind.</p>
<p><strong>Größe:</strong><br />
Karpfen wachsen zu erstaunlicher Größe heran. 120 cm Länge und 35 kg Gewicht sind als realistisch zu bezeichnen.</p>
<p><strong>Laichzeit:</strong><br />
Karpfen laichen in der Zeit von Mai bis Juli in größeren Gruppen über flachem, bewachsenen Grund.<br />
Der Karpfen ist in der Lage mehrfach zu laichen! Wegen der oft nicht erreichten und notwendig relativ hohen Durchschnittstemperatur führt das Laichgeschäft nicht immer zu einem Aufwachsen der Brut.<br />
Karpfen können unter optimalen Bedingungen das biblische Alter von 50 Jahren erreichen.<br />
Der größte Teil unserer freilebenden Karpfen entstammt aus Besatzmaßnahmen.</p>
<p><strong>Nahrung:</strong><br />
In freier Natur ernährt sich der Karpfen von so ziemlich allem, was er am Gewässerboden findet. Von Schlammröhrenwürmern, bis hin zu Teichmuscheln, die er mit seinen kräftigen Schlundzähnen knackt wird (fast) nichts verschmäht. Bei Engpässen in der Proteinversorgung vergreift er sich auch an Kleinfischen!</p>
<p><strong>Fangmethoden &amp; Fangplätze:</strong><br />
Für viele Angler ist der Karpfen der Angelfisch schlechthin. Man fängt ihn hauptsächlich mit der Grundangel, aber auch Posenfischen und Schwimmbrot führen zum Erfolg. Die Literatur über das Karpfenfischen füllt mittlerweile ganze Bibliotheken</p>
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		<item>
		<title>Marmorkarpfen / Hypophthalmichthys nobilis</title>
		<link>http://www.angler-online.de/fischdatenbank/marmorkarpfen-hypophthalmichthys-nobilis_4190.html</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 16:42:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fischdatenbank]]></category>
		<category><![CDATA[Friedfisch]]></category>
		<category><![CDATA[Karpfen]]></category>
		<category><![CDATA[Plankton]]></category>

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		<description><![CDATA[    Der Marmorkarpfen wurde bei uns eingeschleppt, um Algenblüten zu bekämpfen. Der Versuch schlug fehl. Als Filtrierer reduzierte anstatt der Algen, das Zooplankton. Das führte dann in Folge zu noch üppigeren Algenblüten. In der Küche spielt er mit seinem fetten und sehr schwer verdaulichem Fleisch keine Rolle. Merkmale: Sein Kopf wirkt mit den sehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"> </p>
<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-6968" href="http://www.angler-online.de/fischdatenbank/marmorkarpfen-hypophthalmichthys-nobilis_4190.html/attachment/marmorkarpfen-2"><img class="size-full wp-image-6968    aligncenter" title="marmorkarpfen" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/01/marmorkarpfen.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p> </p>
<p style="text-align: center;">Der Marmorkarpfen wurde bei uns eingeschleppt, um Algenblüten zu bekämpfen. Der Versuch schlug fehl.<span id="more-4190"></span></p>
<p>Als Filtrierer reduzierte anstatt der Algen, das Zooplankton. Das führte dann in Folge zu noch üppigeren Algenblüten. In der Küche spielt er mit seinem fetten und sehr schwer verdaulichem Fleisch keine Rolle.</p>
<p><strong>Merkmale:</strong><br />
Sein Kopf wirkt mit den sehr tief sitzenden Augen unproportioniert. Die Maulspalte ist groß und oberständig. Seine Schuppen sind sehr klein. Die Färbung ist bräunlich marmoriert. Die Bauchlinie ist gekielt.<br />
Entlang der Seitenlinie finden sich 110 – 124 Schuppen.</p>
<p><strong>Lebensräume:</strong><br />
Entsprechend Besatz</p>
<p><strong>Größe:</strong><br />
Im Ursprung angeblich bis zu 200 cm. Hier deutlich kleiner.</p>
<p><strong>Laichzeit:</strong><br />
Vermehrt sich zum Glück in Europa nicht.</p>
<p><strong>Nahrung:</strong><br />
Der Marmorkarpfen filtriert Plankton von weniger als 0,1 mm</p>
<p><strong>Fangmethoden &amp; Fangplätze:</strong><br />
Der gezielte Fang gilt als unmöglich. Fänge durch Angelfischer dürfen als Zufall bezeichnet werden.<br />
Fänge mit Spinnködern sind in der Regel gerissene Fische.</p>
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		<item>
		<title>Nase / Chondrostoma nasus</title>
		<link>http://www.angler-online.de/fischdatenbank/nase-chondrostoma-nasus_4182.html</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 16:37:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fischdatenbank]]></category>
		<category><![CDATA[Angelarten]]></category>
		<category><![CDATA[Friedfisch]]></category>
		<category><![CDATA[Posenangeln]]></category>

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		<description><![CDATA[  Das Fleisch der Nasen ist nicht von besonders gutem Geschmack und ist sehr grätenreich. Trotzdem wird Ihnen gelegentlich mit der Angel nachgestellt, obwohl der gezielte Fang nicht einfach ist, was mit den Ernährungsgewohnheiten ausgewachsener Nasen zusammenhängt. Merkmale: Das auffälligste Merkmal der Nase ist die namensgebende Form der Maulpartie. Ihr Körper ist dem Leben in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"> </p>
<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-4897" href="http://www.angler-online.de/fischdatenbank/nase-chondrostoma-nasus_4182.html/attachment/nase1"><img class="size-full wp-image-4897  aligncenter" title="Nase1" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/01/Nase1.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Das Fleisch der Nasen ist nicht von besonders gutem Geschmack und ist sehr grätenreich. Trotzdem wird Ihnen gelegentlich mit der Angel nachgestellt, obwohl der gezielte Fang nicht einfach ist, was mit den Ernährungsgewohnheiten ausgewachsener Nasen zusammenhängt.<span id="more-4182"></span></p>
<p><strong>Merkmale:</strong><br />
Das auffälligste Merkmal der Nase ist die namensgebende Form der Maulpartie. Ihr Körper ist dem Leben in starker Strömung angepasst, ihr charakteristisch geformtes Maul hat eine gerade Spalte. Die Körperfarbe ist gräulich bis silbrigweiss, während der Rücken manchmal einen bläulichen Schimmer besitzt. Mit Ausnahme der Rückenflosse sind die Flossen rötlich bis rot, die Bauchhöhle ist innen schwarz.</p>
<p><strong>Lebensräume:</strong><br />
Nasen leben in schnellströmenden Abschnitten der Flussmittelläufe, können sich aber auch an das Leben im stehenden Wasser verschiedener Staubecken anpassen. Sie bilden grosse, mehrere Hundert Tiere zählende Schwärme, die vom Ufer aus gut auszumachen sind</p>
<p><strong>Größe:</strong><br />
Nasen erreichen Größen von 25 bis 40 cm, selten auch 50 cm, das Gewicht beträgt 300 Gramm bis 2 Pfund, selten auch 4 Pfund.</p>
<p><strong>Laichzeit:</strong><br />
Sie laichen in den Stromschnellen der Oberläufe von Flüssen und Bächen von März bis Mai, wobei der Rogner 2500 bis 6500 Eier je Kilogramm Körpergewicht produziert.</p>
<p><strong>Nahrung:</strong><br />
Mit Ausnahme des Jugendstadiums ernähren sie sich fast ausschlieslich von Algen und Kieselalgen, die sie das ganze Jahr über fressen. An den &#8220;Weideplätzen&#8221; dieser Fische bleiben auf den Steinen gut erkennbare helle Streifen zurück.</p>
<p><strong>Fangmethoden &amp; Fangplätze:</strong><br />
Am aussichtsreichsten ist ein Versuch mit der leichten Posenrute und Fadenalgen als Köder</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Perlfisch / Rutilus meidingerii</title>
		<link>http://www.angler-online.de/fischdatenbank/perlfisch-rutilus-meidingerii_4169.html</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 16:16:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fischdatenbank]]></category>
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		<description><![CDATA[Den Perlfisch darf man als einen der seltensten Fische Europas bezeichnen. Merkmale: Er ähnelt mit seiner schlanken und drehrunden Form einem Aitel mit großflächigem Laichausschlag. Allerdings trägt der Perlfisch wesentlich mehr und reiskorngroße gelbliche Verhornungen, die sich über den gesamten Rücken ziehen können. Der Ausschlag tritt nur beim Milchner auf. Das brachte ihm auch seinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-4170" href="http://www.angler-online.de/fischdatenbank/perlfisch-rutilus-meidingerii_4169.html/attachment/perlfisch"><img class="size-full wp-image-4170  aligncenter" title="Perlfisch" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/Perlfisch.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Den Perlfisch darf man als einen der seltensten Fische Europas bezeichnen.<span id="more-4169"></span></p>
<p><strong>Merkmale:</strong><br />
Er ähnelt mit seiner schlanken und drehrunden Form einem Aitel mit großflächigem Laichausschlag. Allerdings trägt der Perlfisch wesentlich mehr und reiskorngroße gelbliche Verhornungen, die sich über den gesamten Rücken ziehen können. Der Ausschlag tritt nur beim Milchner auf. Das brachte ihm auch seinen Namen ein.<br />
Sein Maul ist leicht unterständig, der Kopf massig. Dunkler, fast schwarzer, bis dunkelbraunoliver Rücken. Hellere Flanken. Der Bauch ist weiß, in der Laichzeit rot, die Flossen grau mit gelegentlichem rötlichen Einschlag. Er hat deutlich kleinere und mehr Schuppen als der Döbel.<br />
Entlang der Seitenlinie finden sich zwischen 62 und 67 Schuppen<br />
Schlundzahnformel: 6(5)-5</p>
<p><strong>Lebensräume:</strong><br />
In Mitteleuropa beschränkt sich sein Vorkommen auf die Seen des Salzkammergutes in Österreich und den Chiemsee in Bayern, wo seine natürliche Population allerdings als erloschen gilt. Weitere Arten des Formenkreises kommen in Südosteuropa, an der Schwarzmeerküste und am Kaspischen Meer, vor.<br />
Er ist ein bodenbewohnender Fisch, der zur Laichwanderung in Flüsse und Bäche aufsteigt.<br />
Bedingt durch die limnologischen Veränderungen der Seetiefen ist der Bestand der Art mehr als bedroht. Man vermutet als Ursache für den Rückgang Zusammenhänge mit dem Eintrag von Nährstoffen durch Abwässer und die Landwirtschaft. Im Mond-, Atter,- und Traunsee existieren Restpopulationen, die z.Zt. auch dazu benutzt werden, über künstliche Erbrütung den im Chiemsee erloschenen Bestand zu reaktivieren. Leider machen die Kormorane im Mündungsdelta der Tiroler Ache diese Bemühungen wieder zu Nichte!</p>
<p><strong>Größe:</strong><br />
Durchschnittlich erreicht der Perlfisch 40 – 50 cm. Als Maximum gelten 70 cm und bis zu 6 kg Gewicht.</p>
<p><strong>Laichzeit:</strong><br />
Der Perlfisch steigt im April/Mai in die Zuflüsse der Seen auf, wo er über Kies und Pflanzen laicht. Seine Geschlechtsreife erreicht er erst im Alter von 4 oder 5 Jahren.</p>
<p><strong>Nahrung:</strong><br />
Seine Nahrung besteht aus Kleintieren, Krebsen und kleinen Fischen, die er am Grunde des Gewässers aufnimmt.</p>
<p><strong>Fangmethoden &amp; Fangplätze:</strong><br />
Der Perlfisch unterliegt in Deutschland einem ganzjährigen Schutz und darf auf keinen Fall entnommen werden.</p>
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		<title>Rotauge / Rutilus rutilus</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 16:07:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fischdatenbank]]></category>
		<category><![CDATA[Angelarten]]></category>
		<category><![CDATA[Friedfisch]]></category>
		<category><![CDATA[Posenangeln]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Rotauge ist ein Schwarmfisch, der in fast allen unseren Gewässern vorkommt, es meidet nur die stark strömenden Bereiche der Forellen- und Äschenregion. Die Plötze ist ein kampfstarker Fisch, wobei besonders kapitale Exemplare am feinen Zeug einen guten Sport bieten. Das Rotauge ist schlichtweg der &#8220;Brotfisch&#8221; der Kopfrutenangler und für viele Anhänger der leichten Angelei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-5578" title="Rot" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/01/Rot-300x225.jpg" alt="" width="438" height="327" /></p>
<p>Das Rotauge ist ein Schwarmfisch, der in fast allen unseren Gewässern vorkommt, es meidet nur die stark strömenden Bereiche der Forellen- und Äschenregion. <span id="more-4156"></span></p>
<p>Die Plötze ist ein kampfstarker Fisch, wobei besonders kapitale Exemplare am feinen Zeug einen guten Sport bieten. Das Rotauge ist schlichtweg der &#8220;Brotfisch&#8221; der Kopfrutenangler und für viele Anhänger der leichten Angelei ihr absoluter Lieblingsfisch. Besonders in Süddeutschland und in den BeNeLux-Ländern wird das Rotauge als Speisefisch geschätzt und dort entweder am Stock gegrillt (Steckerlfisch) oder in schwimmendem Fett ausgebraten (Fritture de la Moselle). In unseren Breiten dient es hauptsächlich als Köderfisch für Hecht und Zander oder wird fischwirtschaftlich genutzt (Fischmehl). Kapitale Exemplare lassen sich eigentlich nur von Experten überlisten und werden in der Regel schonend zurückgesetzt.</p>
<p><strong>Merkmale:</strong><br />
Das Rotauge besitzt eine rote Iris im Auge (namensgebend) und eine gedrungene Körperform. Das Maul ist end- bis leicht unterständig. Die Färbung ist in Abhänigkeit vom Gewässer meist silbergrau, die Rücken- und Seitenflossen grau, die übrigen Flossen sind gelb bis rötlich. Hervorzuheben ist, dass Rotaugen in Gewässern mit gutem Raubfischbestand schneller hochrückig werden als in Gewässern wo kaum Räuber vorkommen.</p>
<p><strong>Lebensräume:</strong><br />
Vom Fluss bis zum See und Weiher, ja sogar im Brackwasser kommt die Plötze vor. Rotaugen sind Schwarmfische, die sich bevorzugt in flachen und pflanzenreichen Uferbereichen aufhalten, im Kanal und Hafen kommen sie quasi überall vor.</p>
<p><strong>Größe:</strong><br />
Die Durchschnittsgröße liegt bei 15 bis 20 cm, kann bei kapitalen Exemplaren aber auch 30 cm überschreiten. Das Maximalgewicht liegt dann bei über vier Pfund. Das Rotauge kann 10 bis 15 Jahre alt werden.</p>
<p><strong>Laichzeit:</strong><br />
Die Laichzeit liegt in den Monaten April und Mai bei einer Wassertemperatur von mindestens 10° C. Teilweise werden auch kurze Wanderungen flussauf zu den Laichplätzen, flachen und krautreichen Uferbereichen, unternommen. Hier werden unter heftigen Paarungsspielen die ca. 1 bis 1,5 mm großen, klebrigen Eier (25.000 bis 1.000.000 Eier je kg Gewicht) an Pflanzenstängeln abgelegt. Die Plötze ist ein sehr fruchtbarer Fisch und kann ein Gewässer in kurzer Zeit regelrecht “überrennen”. In regulierten Gewässern sind die Fische imstande, in freien strömenden Gewässerabschnitten zu laichen. Rotaugen Werden mit 2 bis 3 Jahren geschlechtsreif.<br />
In Gewässern mit Brassen und Rotfedern kommt es zu Kreuzungen (Hybriden) die zum Teil recht farbenfroh und äusserst kämpferisch.</p>
<p><strong>Nahrung:</strong><br />
Rotaugen fressen überwiegend Würmer, Krebse, Muscheln, Schnecken und Insektenlarven, aber auch Wasserpflanzen werden nicht verschmäht</p>
<p><strong>Fangmethoden &amp; Fangplätze:</strong><br />
Die gebräuchslichste Angelart auf Rotaugen stellt die Posenfischerei dar, wobei es jedem selbst überlassen bleibt ob er mit der unberingten oder der beringten Rute fischen möchte, nur sollte das Gerät fein sein. Grundvoraussetzung für eine reiche Beute ist auch wieder das Anfüttern während der Angelsitzung. Zur Taktik: Das Rotauge frisst zunächst am Grund, kann aber dann im Verlauf der Angelsitzung bis ins Mittelwasser aufsteigen, also mit abgestufter Bebeleiung angeln, damit der Hakenköder natürlich absinkt und schon im Sinken auf Bisse achten. Kapitale Exemplare stehen fast immer außerhalb des Schwarms und weiter vom Ufer ab. Die gebräuchlichsten Hakenköder sind Maden, Pinkies und Mehlwürmer, Rotaugen verschmähen aber auch Mais, Brot und Würmer nicht. Topköder sind gequollener Hanf und gefärbte Maden (besonders rote in Kombination mit weissen). Als Anfutter genügt Paniermehl mit einigen Exemplaren des späteren Hakenköders. Da Rotaugen es würzig lieben, kann man dem Anfutter Spekulatius- oder Lebkuchengewürz zufügen. Eine Besonderheit stellt das Fischen mit der Fliegenrute auf Rotaugen dar, wobei hier hauptsächlich Trockenfliegen zum Einsatz kommen, um steigenden Rotaugen nachzustellen.</p>
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		<title>Rotfeder / Scardinius erythrophthalmus</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 16:05:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fischdatenbank]]></category>
		<category><![CDATA[Fischbestand]]></category>
		<category><![CDATA[Friedfisch]]></category>
		<category><![CDATA[Köder]]></category>
		<category><![CDATA[Posenangeln]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Rotfeder ist einer der farbenfrohesten Fische in unseren Gewässern und, obwohl sie im Vergleich zum Rotauge an den meisten Standorten mit wesentlich niedrigeren Beständen vertreten ist, trotzdem ein wichtiger Nährfisch der Raubfischarten. Ihr Fleisch schmeckt besser als das der Plötze, hat aber ebenso viele feine Gräten. Merkmale: Rotfedern sind hochrücking und besitzen kleine, schräg [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-4153" href="http://www.angler-online.de/fischdatenbank/rotfeder-scardinius-erythrophthalmus_4152.html/attachment/rotfeder"><img class="size-full wp-image-4153  aligncenter" title="Rotfeder" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/Rotfeder.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Die Rotfeder ist einer der farbenfrohesten Fische in unseren Gewässern und, obwohl sie im Vergleich zum Rotauge an den meisten Standorten mit wesentlich niedrigeren Beständen vertreten ist, trotzdem ein wichtiger Nährfisch der Raubfischarten. Ihr Fleisch schmeckt besser als das der Plötze, hat aber ebenso viele feine Gräten.<span id="more-4152"></span></p>
<p><strong>Merkmale:</strong><br />
Rotfedern sind hochrücking und besitzen kleine, schräg nach oben gerichtete Mäuler und eine deutliche Bauchkante mit Kielschuppen. Der Anfang ihrer Rückenflosse liegt hinter dem Ansatzende der Bauchflossen. Die Iris des Auges ist gelb und nicht rot wie beim Rotauge (Hauptunterscheidungsmerkmal). Auch die Körperfarbe ist verschieden. Während der Rücken grün bis grünbraun ist, sind die Seiten grüngelb mit einem goldenen Glanz und der Bauch hell. Rücken und Brustflossen sind gelbrot bis rotgrau, die übrigen Flossen sind besonders zur Laichzeit blutrot.</p>
<p><strong>Lebensräume:</strong><br />
Rotfedern leben vor allem in stehenden und langsam fliessenden Gewässern, wo sie sich in Schwärmen nahe der Oberfläche oder in mittleren Tiefen bewegen. Besonders gesucht wird die Nähe von Schilfgürteln und anderen Wasserpflanzen.</p>
<p><strong>Größe:</strong><br />
Rotfedern erreichen eine Größe von 25 bis 30 cm, in Ausnahmefällen um die 50 cm. Das furchschnittliche Gewicht einer ausgewachsenen Rotfeder beträgt ca. 2 Pfund, vereinzelte Exemplare um die 3 Pfund.</p>
<p><strong>Laichzeit:</strong><br />
Mit 2-3 Jahren erreichen sie die Geschlechtsreife und laichen in kleineren Schwärmen von Mai bis Juli. Meist laichen sie ein oder zweimal an Wasserpflanzen und Steinen. Auch sie kreuzen sich mit Rotaugen, Güstern und Lauben.</p>
<p><strong>Nahrung:</strong><br />
Rotfedern ernähren sich von Zooplankton und Phytoplankton, Weichtieren, Wasserinsekten und verschmähen selbst die Larven und den Laich verwandter Arten nicht. Gern fressen sie auch Pflanzen und deren Reste.</p>
<p><strong>Fangmethoden &amp; Fangplätze:</strong><br />
Am aussichtsreichsten ist das Angeln mit der Posenrute und leichtem Zeug, wobei man möglichst dicht an Seerosen oder Schilf angeln sollte. Bewährte Köder sind Brotflocken oder Maden. Wer will kann auch durchaus sein Glück mit der Fliegenrute versuchen, wobei sowohl Nass-, als auch Trockenfliegen genommen werden. Im Drill versuchen Rotfedern oft ins Kraut zu flüchten, woraus sie nur schwer zu lösen sind.</p>
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		<title>Schleie / Tinca tinca</title>
		<link>http://www.angler-online.de/fischdatenbank/schleie-tinca-tinca_4144.html</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 15:59:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
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		<category><![CDATA[angeln]]></category>
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		<description><![CDATA[Man sagt der Schleie magische Kräfte nach. Sie soll in der Lage sein, die Wunden anderer Fische mit ihrem Schleim zu heilen. Lässt man diesen Volksaberglauben außer acht, dann bleibt sie immer noch ein heimlicher, schöner und anglerisch sehr anspruchsvoller Fisch, der auch in der Küche einen sehr guten Eindruck hinterlässt und den Karpfen an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-4347" href="http://www.angler-online.de/fischdatenbank/schleie-tinca-tinca_4144.html/attachment/schleie-2"><img class="aligncenter size-full wp-image-4347" title="Schleie" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/Schleie1.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-6947" title="Schleie1" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/01/Schleie11.jpg" alt="" width="400" height="220" /></p>
<p style="text-align: center;">Man sagt der Schleie magische Kräfte nach. Sie soll in der Lage sein, die Wunden anderer Fische mit ihrem Schleim zu heilen. <span id="more-4144"></span></p>
<p>Lässt man diesen Volksaberglauben außer acht, dann bleibt sie immer noch ein heimlicher, schöner und anglerisch sehr anspruchsvoller Fisch, der auch in der Küche einen sehr guten Eindruck hinterlässt und den Karpfen an Qualität übertrifft.</p>
<p><strong>Merkmale:</strong><br />
Die Schleie ist ein gedrungener, kleinschuppiger Fisch. Der Grundton ist dunkel oliv. Sie hat einen teilweise fast schwarzen Rücken, einen goldenen Schimmer an den Flanken und einen grüngelblichen bis weißlichen Bauch. Die Augen sind klein und haben eine goldrote Iris. Das Maulspalte ist kurz und endständig, mit zwei kurzen Barteln an den Mundwinkeln. Die Flossen sind dunkel und gerundet. Die Schwanzflosse ist nur mäßig gekeilt. Die Bauchflossen der Milchner überragen das Waidloch. Zudem ist der zweite Flossenstrahl verdickt. Das dient als äußeres Unterscheidungsmerkmal zu Milchnern!<br />
Selten kommt es zur Farbvarietät der Goldschleie. Ihr fehlen dann Farbpigmente in der Haut. Dabei handelt es sich aber um keinen Albinismus.<br />
Die Haut ist von einer sehr ausgeprägten Schleimschicht überzogen.<br />
Entlang der Seitenlinie hat sie 95 – 100 Schuppen<br />
Schlundzahnformel: 4(5)-5</p>
<p><strong>Lebensräume:</strong><br />
Die Schleie kommt mit einigen wenigen Ausnahmen in ganz Europa und im gemäßigten Asien vor. Sie lebt bevorzugt in stehenden, pflanzenreichen und weichgründigen Gewässern vor. In Flüssen bevorzugt sie die Bereiche mit möglichst geringer Strömung. Als relativ anspruchsloser Fisch findet sie auch in kleinen und sauerstoffarmen Gewässern ihr Auskommen. Sie verfügt über die Fähigkeit zur Kälte- und Hitzestarre, die es ihr ermöglicht auch kurzfristigen, extremen Mangel an Sauerstoff zu überleben. Daher kommt sie oft in Gemeinschaft mit Karauschen als einzige Art in kleinen und kleinsten Gewässern vor. Sie ist ein sehr deckungsliebender Fisch und deshalb fast ausschließlich in, oder an Wasserpflanzen zu finden.<br />
Die Schleie neigt sehr stark zur Verbuttung. Bei hoher Bestandsdichte und gleichzeitig geringem Nahrungsangebot bleibt sie kleinwüchsig und bildet Hungerformen aus. Diese Schleien sind dann bei einer Größe ab 10 cm geschlechtsreif und wachsen auch kaum noch ab. Als ebenfalls nacktaktive Fische steuern Welse diesem Prozess entgegen.</p>
<p><strong>Größe:</strong><br />
Im Schnitt 20 – 30 cm. Maximal sind 70 cm bei 10 kg möglich.</p>
<p><strong>Laichzeit:</strong><br />
Abhängig vom Gewässer laichen Schleien in kleinen Trupps in der Zeit zwischen April und Juni. Ausschlaggebend ist dafür eine Temperatur von mindestens 18°C. Die Rogner legen dabei bis zu 300.000 klebrige Eier an Wasserpflanzen ab. Die Dottersacklarven schlüpfen nach 45 Tagesgraden und heften sich sofort danach mit einem am Kopf befindlichen, klebrigen Drüsenfeld an den Wasserpflanzen an. Damit verhindern sie, wie viele andere Arten die über schlammigen Grund laichen, dass sie absinken und im weichen Substrat ersticken. Jungschleien verbringen ihr ganzes Dasein ausschließlich im Schutz dichter Vegetation, wo sie Schutz und Nahrung finden. Dieses Verhalten verliert sie auch im Lauf ihres Lebens kaum. Erst adulte Exemplare verlassen gelegentlich in kleineren Trupps die Deckungen zur Nahrungsaufnahme.</p>
<p><strong>Nahrung:</strong><br />
Schleien ernähren sich hauptsächlich von Kleinlebewesen, aber auch von Schnecken und Algenaufwuchs. Gerne nehmen sie Nährtiere von der Unterseite von Schwimmblattpflanzen ab. Beim Fressen hinterlassen sie im Boden oft kleine Fraßtrichter, die entstehen, wenn sich die Fische senkrecht mit dem Kopf nach unten in den Schlamm wühlen. Dieses Verhalten ist arttypisch.</p>
<p><strong>Fangmethoden &amp; Fangplätze:</strong><br />
Schleien gelten als ausgesprochene Grundfische und werden demzufolge vorzugsweise mit Grundmontagen befischt. Der feinen Posenmontage ist hierbei der Vorzug zu geben. Sie ist sensibler und führt bei diesem besonders vorfachscheuen Fisch besser zum Fangerfolg. Zudem lässt sich die Schleie sehr viel Zeit, den Köder zu prüfen. Der Zeitpunkt für den Anhieb lässt sich mit der Pose so leichter bestimmen. Beim Fischen mit dem Bodenblei, oder dem Futterkorb ist der Schwingspitze der Vorzug zu geben. In Gewässern, die viel mit Boilies auf Karpfen befischt werden, sind auch kleine (8 – 10 mm) Boilies teilweise sehr erfolgreich.<br />
Ihre Lebensgewohnheiten entsprechend liegen die Fangplätze in, b.z.w. in der unmittelbaren Nähe von Wasserpflanzen. Das Vorhandensein von fressenden Schleien erkennt man oft an feinen Gasbläschen, die sich beim Gründeln vom Boden lösen und wie in perlendem Sekt an die Oberfläche steigen.</p>
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