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	<title>Angler-Online.de - Angelforum und Informationseite rund ums Angeln &#187; Karpfenangeln</title>
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	<description>Informationen rund um das Thema Angeln</description>
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		<title>Karpfen / Cyprinus carpio</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 16:53:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Urform des Karpfens wurde vermutlich um 500 v.Chr. aus Asien nach Südeuropa eingeführt. Mit den Römern gelangte er dann nach Mitteleuropa. Christliche Mönche nahmen sich sehr intensiv seiner teichwirtschaftliche Nutzung an und veränderten ihn züchterisch fast nach Belieben. So finden wir heute eine Fülle von Formen vor. Vollständig beschuppte und relativ schlanke Schuppenkarpfen, wenig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-4213" href="http://www.angler-online.de/fischdatenbank/karpfen-cyprinus-carpio_4212.html/attachment/spiegelkarpfen-2"><img class="size-full wp-image-4213  aligncenter" title="Spiegelkarpfen" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/Spiegelkarpfen.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Die Urform des Karpfens wurde vermutlich um 500 v.Chr. aus Asien nach Südeuropa eingeführt. Mit den Römern gelangte er dann nach Mitteleuropa. Christliche Mönche nahmen sich sehr intensiv seiner teichwirtschaftliche Nutzung an und veränderten ihn züchterisch fast nach Belieben. So finden wir heute eine Fülle von Formen vor. <span id="more-4212"></span></p>
<p>Vollständig beschuppte und relativ schlanke Schuppenkarpfen, wenig beschuppte Spiegelkarpfen, nur mit einer Schuppenreihe gezeichnete Zeilkarpfen, schuppenlose Lederkarpfen, oder extrem hochrückige Aischgründer Karpfen. Sie unterscheiden sich auch durch die Widerstandfähigkeit gegenüber Krankheiten, dem Abwachsen und der Vermehrungsrate. Die züchterischen Bemühungen sind noch lange nicht am Ende.<br />
Die genetisch reine Form des Karpfens, der echte Wildkarpfen, darf in Europa als nicht mehr existent betrachtet werden.<br />
Der Karpfen ist einer der wichtigsten Wirtschafts- und Speisefische des Süßwassers.</p>
<p><strong>Merkmale:</strong><br />
Der „moderne“ Karpfen ist von mehr, oder weniger gedrungener Form und je nach Zuchtform vollständig bis gar nicht beschuppt. Er hat einen kegelförmig gestreckten Kopf mit kleinen Augen und ein vorstülpbares Rüsselmaul mit vier Barteln seitlich an der Oberlippe. Das vordere Paar ist kürzer.<br />
Das Farbspiel variiert stark nach Zuchtform und Gewässer. Der erste Strahl der Rückenflosse ist dornartig ausgebildet.<br />
Der Urform nahe stehende Schuppenkarpfen haben entlang der Seitenlinie 33 –40 Schuppen.<br />
Schlundzahnformel: 1.1.3-3.1.1</p>
<p><strong>Lebensräume:</strong><br />
Der Karpfen bevorzugt stehende, ruhige Gewässer mit weichem Boden und einem ausgeprägten Pflanzenwuchs. Man findet ihn aber auch in Flüssen und Strömen, wenn die Bedingungen nicht zu extrem sind.</p>
<p><strong>Größe:</strong><br />
Karpfen wachsen zu erstaunlicher Größe heran. 120 cm Länge und 35 kg Gewicht sind als realistisch zu bezeichnen.</p>
<p><strong>Laichzeit:</strong><br />
Karpfen laichen in der Zeit von Mai bis Juli in größeren Gruppen über flachem, bewachsenen Grund.<br />
Der Karpfen ist in der Lage mehrfach zu laichen! Wegen der oft nicht erreichten und notwendig relativ hohen Durchschnittstemperatur führt das Laichgeschäft nicht immer zu einem Aufwachsen der Brut.<br />
Karpfen können unter optimalen Bedingungen das biblische Alter von 50 Jahren erreichen.<br />
Der größte Teil unserer freilebenden Karpfen entstammt aus Besatzmaßnahmen.</p>
<p><strong>Nahrung:</strong><br />
In freier Natur ernährt sich der Karpfen von so ziemlich allem, was er am Gewässerboden findet. Von Schlammröhrenwürmern, bis hin zu Teichmuscheln, die er mit seinen kräftigen Schlundzähnen knackt wird (fast) nichts verschmäht. Bei Engpässen in der Proteinversorgung vergreift er sich auch an Kleinfischen!</p>
<p><strong>Fangmethoden &amp; Fangplätze:</strong><br />
Für viele Angler ist der Karpfen der Angelfisch schlechthin. Man fängt ihn hauptsächlich mit der Grundangel, aber auch Posenfischen und Schwimmbrot führen zum Erfolg. Die Literatur über das Karpfenfischen füllt mittlerweile ganze Bibliotheken</p>
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		<title>Einfache Festbleimontage</title>
		<link>http://www.angler-online.de/montagen/einfache-festbleimontage_3072.html</link>
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		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 19:27:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine einfache Festbleimontage lässt sich mit einem &#8220;Antitangleboom&#8221; herstellen. Eine einfache Festbleimontage lässt sich mit Antitangelbleien herstellen. Diese Bleie mit den langen Kunststoffröhrchen nennen sich so. Man fädelt dazu die Hauptschnur durch das Röhrchen und bindet den Wirbel, keinen Karabinerwirbel(!), an. Damit aus der Montage eine Festbleimontage wird, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Entweder man zieht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-3936" href="http://www.angler-online.de/montagen/einfache-festbleimontage_3072.html/attachment/einfache-festbleimontage-3"><img class="aligncenter size-full wp-image-3936" title="einfache Festbleimontage" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/01/einfache-Festbleimontage.gif" alt="" width="500" height="270" /></a></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;">Eine einfache Festbleimontage lässt sich mit einem &#8220;Antitangleboom&#8221; herstellen.<a rel="attachment wp-att-3073" href="http://www.angler-online.de/montagen/einfache-festbleimontage_3072.html/attachment/einfache-festbleimontage-2"><span id="more-3072"></span></a></p>
<p>Eine einfache Festbleimontage lässt sich mit Antitangelbleien herstellen. Diese Bleie mit den langen Kunststoffröhrchen nennen sich so.</p>
<p>Man fädelt dazu die Hauptschnur durch das Röhrchen und bindet den Wirbel, keinen Karabinerwirbel(!), an. Damit aus der Montage eine Festbleimontage wird, gibt es verschiedene Möglichkeiten.</p>
<p>Entweder man zieht vor dem Blei zwei bis drei Gummistopper auf die Schnur, oder einen Ledgerstopp. Das ist eine Gummiperle die mit einem kleinen Stift auf der Schnur festgesetzt wird.<br />
Oder man verbindet den unteren, kürzeren, Teil des Röhrchens und den Wirbel mit einem stramm sitzenden Stück Gummischlauch.</p>
<p>In beiden Fällen muss der Wirbel ganz am Röhrchen sitzen und darf dabei kein Spiel haben.</p>
<p>Auch hier darf das Haarvorfach auf keinen Fall länger sein, als das gesamte Antitangleblei. Sonst gibt es beim Wurf böse Verwicklungen!</p>
<p>Alternativ zu den Bleien mit dem starren Röhrchen gibt es auch welche mit einem flexiblen Schlauch. Hier kann man den Schlauch am unteren Ende bequem mit heißem Wasser erwärmen und den Wirbel mit der Schnur einziehen. Wenn der Gummi wieder abkühlt sitzt der Wirbel fest.</p>
<p>Achtung: Bitte nicht mit dem Feuerzeug erwärmen!! Das ruiniert die Schnur!!!</p>
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		<title>Erweiterte Futterkorbmontage</title>
		<link>http://www.angler-online.de/montagen/erweiterte-futterkorbmontage_3090.html</link>
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		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 19:15:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachteilig wirkt sich bei der einfachen Futterkorbmontage jedoch die Neigung zu Verwicklungen während des Wurfes aus. Das kann man einigermaßen verhindern, in dem man das Blei nicht direkt auf die Schnur gibt, sondern ein sog. Antitangle Tube verwendet, in welches das Blei dann eingehängt wird. Hierbei zeigt das kurze Ende des Röhrchen in Richtung Haken. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-3091" href="http://www.angler-online.de/montagen/erweiterte-futterkorbmontage_3090.html/attachment/erweiterte-futerkorbmontage-2"><img class="aligncenter size-full wp-image-3091" title="Erweiterte Futerkorbmontage" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/Erweiterte-Futerkorbmontage1.gif" alt="" width="500" height="270" /></a></p>
<p>Nachteilig wirkt sich bei der einfachen Futterkorbmontage jedoch die Neigung zu Verwicklungen während des Wurfes aus. Das kann man einigermaßen verhindern, in dem man das Blei nicht direkt auf die Schnur gibt, sondern ein sog. Antitangle Tube verwendet, in welches das Blei dann eingehängt wird. Hierbei zeigt das kurze Ende des Röhrchen in Richtung Haken. Dadurch entsteht ein Abstand zwischen Vorfach und Hauptschnur</p>
<p>Zusätzlich sollte der Wurf gegen Ende etwas abgestoppt werden. So kann sich die Montage in der Luft strecken und Verwicklungen werden sehr selten.</p>
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		<title>Feststell Posenmontage</title>
		<link>http://www.angler-online.de/montagen/feststell-posenmontage_3079.html</link>
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		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 18:38:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Feststellpose sollte man grundsätzlich den Vorzug geben wann immer es die Angeltiefe zulässt. Der Feststellpose sollte man grundsätzlich den Vorzug geben. Im strömenden Wasser kommt man ohnehin nicht darum herum, da gleitende Montagen ständig unter Wasser gedrückt werden. Wann immer es die die Angeltiefe zulässt &#8211; Festellpose! Damit gelingt es deutlich leichter die Pose [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-3928" href="http://www.angler-online.de/montagen/feststell-posenmontage_3079.html/attachment/feststell-posenmontage-4"><img class="aligncenter size-full wp-image-3928" title="Feststell - Posenmontage" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/Feststell-Posenmontage3.gif" alt="" width="500" height="400" /></a></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;">Der Feststellpose sollte man grundsätzlich den Vorzug geben wann immer es die Angeltiefe zulässt.<a rel="attachment wp-att-3080" href="http://www.angler-online.de/montagen/feststell-posenmontage_3079.html/attachment/feststell-posenmontage-2"><span id="more-3079"></span></a></p>
<p>Der Feststellpose sollte man grundsätzlich den Vorzug geben. Im strömenden Wasser kommt man ohnehin nicht darum herum, da gleitende Montagen ständig unter Wasser gedrückt werden. Wann immer es die die Angeltiefe zulässt &#8211; Festellpose!</p>
<p>Damit gelingt es deutlich leichter die Pose zu führen und zu kontrollieren. Das funktioniert auch bei Posen, die man sonst für Laufmontagen benützt, z.B. den Wagglern. Dabei spielt es dann keine Rolle, ob man die Pose mit Adaptern, Klemmschroten, oder Posengummis feststellt. Selbst ohnehin sehr sensible Montage, wie die Liftmontage, werden durch Festellposen noch deutlicher in der Bissanzeige.</p>
<p>Um Verwicklungen beim Werfen in den Griff zu bekommen, muss der Abstand der Hauptbleimenge zu Pose immer größer sein, als die Pose lang ist. Zusätzlich ist nahe des Hakens noch ein sog. Signalschrot anzubringen. Das stellt zum einen eine bessere Bissanzeige sicher und zum anderen streckt es die Montage beim Wurf etwas.</p>
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		<title>Helicopterrig Montage</title>
		<link>http://www.angler-online.de/montagen/helicopterrig-montage_3109.html</link>
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		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 18:35:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Heli-Rig ist für den Einsatz auf weite Wurfentfernungen entwickelt worden. Hauptgedanke dabei war, das beim wurf &#8220;flatternde&#8221; Vorfach vom Blei fernzuhalten. Das Heli-Rig ist für den Einsatz auf weite Wurfentfernungen entwickelt worden. Grundsätzlicher Gedanke dabei war, das beim Wurf &#8220;flatternde&#8221; Vorfach vom Blei fernzuhalten. Deshalb ist bei dieser Montage das Blei direkt an das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-3919" href="http://www.angler-online.de/montagen/helicopterrig-montage_3109.html/attachment/helicopterrig-montage-3"><img class="aligncenter size-full wp-image-3919" title="Helicopterrig Montage" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/Helicopterrig-Montage2.gif" alt="" width="500" height="270" /></a></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;">Das Heli-Rig ist für den Einsatz auf weite Wurfentfernungen entwickelt worden. Hauptgedanke dabei war, das beim wurf &#8220;flatternde&#8221; Vorfach vom Blei fernzuhalten.<a rel="attachment wp-att-3110" href="http://www.angler-online.de/montagen/helicopterrig-montage_3109.html/attachment/helicopterrig-montage-2"><span id="more-3109"></span></a></p>
<p>Das Heli-Rig ist für den Einsatz auf weite Wurfentfernungen entwickelt worden. Grundsätzlicher Gedanke dabei war, das beim Wurf &#8220;flatternde&#8221; Vorfach vom Blei fernzuhalten.</p>
<p>Deshalb ist bei dieser Montage das Blei direkt an das Ende der Hauptschnur gebunden. Oberhalb des Knotens folgt der eigentliche Clou des Rigs. Hier sitzt zwischen Blei und dem nach oben führenden Schlauch ein Metallstift mit einem frei beweglichen Wirbel. Die Stifte, sowie sinnvollerweise die ganze Montage, erwirbt man im Fachhandel.</p>
<p>Durch die bewegliche Montage des Vorfaches kann diese nun wie der Rotor eines Helikopters um die Montage rotieren. Sie wickelt sich nicht mehr  um den Rest der Montage. Der flexible Schlauch oberhalb des Bleies muss aber dabei immer länger sein, als das Vorfach.</p>
<p>Zusätzlich kann man die Windschnittigkeit dieser Montage noch steigern, wenn man das Vorfach nach oben hin zum Wurf mit einer PVA-Schnur festbindet. Das bringt oft noch den fehlenden Meter an Wurfweite.</p>
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		<title>Laufposenmontage</title>
		<link>http://www.angler-online.de/montagen/laufposenmontage_3117.html</link>
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		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 18:33:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Durchlaufmontage beim Posenangeln. Diese Art der Montagekommt zum Einsatz, wenn die Tiefe des Wassers am Angelplatz größer ist, als die Länge der Rute. Sonst ist der festen Montage der Pose der Vorzug zu geben. Man kann sie auf jeden gewünschten Zielfisch anpassen. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob die Schnur die Pose, wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-3913" href="http://www.angler-online.de/montagen/laufposenmontage_3117.html/attachment/laufposenmontage-3"><img class="aligncenter size-full wp-image-3913" title="Laufposenmontage" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/Laufposenmontage2.gif" alt="" width="500" height="400" /></a></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;">Die Durchlaufmontage beim Posenangeln. Diese Art der Montagekommt zum Einsatz, wenn die Tiefe des Wassers am Angelplatz größer ist, als die Länge der Rute.<a rel="attachment wp-att-3118" href="http://www.angler-online.de/montagen/laufposenmontage_3117.html/attachment/laufposenmontage-2"><span id="more-3117"></span></a></p>
<p>Sonst ist der festen Montage der Pose der Vorzug zu geben.<br />
Man kann sie auf jeden gewünschten Zielfisch anpassen. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob die Schnur die Pose, wie im Bild gezeigt, nur an der Öse am Fuß, durch außenliegende Ösen, oder in einem Schnurführungsröhrchen im Inneren geführt wird. Das Prinzip des Aufbaues ist immer das Gleiche.</p>
<p>Zuerst wird der Stopper für die Pose auf der Schnur angebracht. Hier empfiehlt es sich den Stopperknoten zu erlernen und ihn aus dickerem Garn, oder einen feinen monofilen Schnur selbst zu binden. Die im Handel angebotenen Gummistopper erfüllen ihre Aufgabe nur unzuverlässig. Sie sind teurer, als Garn, verrutschen gerne, werden bei längerer Lagerung spröde und sie hemmen den Wurf in den Rutenringen. Je weiter man den Stopper an der Hauptschnur nach oben schiebt, desto tiefer hängt der Haken im Wasser. Durch schrittweises Verschieben kann man die richtige Angeltiefe finden.<br />
Ggf. kann es notwendig sein, dass man eine zusätzliche Stopperperle verwenden muss, wenn der Schnurdurchlauf der Pose größer ist, als der Knoten. Die Perle wird dementsprechend als nächstes Bauteil der Montage auf die Schnur gezogen. Nun folgt die Pose.</p>
<p>Bei größeren Tragkräften der Pose sollte nun ein kompaktes (z.B. Torpillenblei, oder Tropfenblei) mit 2/3 der Tragkraft folgen. Jetzt erst folgt der Karabinerwirbel, der in etwa die Tragkraft der Schnur haben sollte. Keinesfalls geringer! Man kann aber durchaus nur einen Tönnchenwirbel benützen, oder die Hauptschnur und das Vorfach mit einer Schlaufenverbindung verbinden. Je nach Gewicht der Montage nimmt man immer die leichteste Verbindung, die eine sichere(!) Verbindung gewährleistet.</p>
<p>Der Rest der Bebleiung kommt nun in Form von Bleischroten an das Vorfach. Von oben nach unten in kleiner werdenden Schroten und in einem zunehmenden Abstand.<br />
Das letzte Schrot vor dem Haken ist sehr wichtig für eine präzise Bissanzeige. Je näher es am Haken sitzt, desto deutlicher ist die Anzeige an der Pose.</p>
<p>Bei vorbebleiten Posen wird die Tragkraft z.B. so angegeben: 4+3<br />
Das heißt, die Pose ist bereits mit 4 gr. beschwert. Es müssen also noch 3 gr. zusätzlich an der Schnur befestigt werden, damit sie richtig steht.</p>
<p>Kommen die Bisse schnell und blitzartig, so dass man sie nicht anschlagen kann, dann muss dieses letzte Blei weiter vom Haken entfernt angebracht werden. Fressen einem die Fische den Köder ab, ohne dass es zu einer Bissanzeige kommt, dann muss es näher zu Haken.</p>
<p>Tipp gegen Verwicklungen beim Wurf:<br />
Hängt die Montage vor dem Wurf an der Rute nach unten, dann muss der Abstand des ersten Bleies zur Pose größer sein, als die Pose lang ist. Das bedeutet, dass man ggf. unter der Pose auch noch einen zusätzlichen Stopper anbringen muss, damit dieser Abstand eingehalten werden kann.</p>
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		<title>Lotmontage 1</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 18:32:10 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Für den Fangerfolg ist es ausgesprochen wichtig, dass man weiß, wie es unter der Wasseroberfläche ausschaut. Selbst kleinste Kanten und Plateaus ziehen die Fische magisch an. Mit der abgebildeten ersten Montage ist das denkbar einfach sich ein Profil des Gewässers auszuloten. Das braucht zwar seine Zeit, aber man ist dann wirklich gerüstet und hat bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-3908" href="http://www.angler-online.de/montagen/lotmontage-1_3121.html/attachment/lotmontage-1-3"><img class="aligncenter size-full wp-image-3908" title="Lotmontage 1" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/Lotmontage-12.gif" alt="" width="400" height="320" /></a></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;">Für den Fangerfolg ist es ausgesprochen wichtig, dass man weiß, wie es unter der Wasseroberfläche ausschaut. Selbst kleinste Kanten und Plateaus ziehen die Fische magisch an.<a rel="attachment wp-att-3122" href="http://www.angler-online.de/montagen/lotmontage-1_3121.html/attachment/lotmontage-1-2"><span id="more-3121"></span></a></p>
<p>Mit der abgebildeten ersten Montage ist das denkbar einfach sich ein Profil des Gewässers auszuloten. Das braucht zwar seine Zeit, aber man ist dann wirklich gerüstet und hat bei weitem nicht die Kosten, wie bei einem Echolot, das ja nur vom Boot aus richtig Sinn macht und teilweise auch verboten ist.</p>
<p>Die Montage erfolgt, wie abgebildet. Das Blei sollte etwa 30 gr. wiegen, die Pose eine Tragkraft von ca. 20 gr. haben. Jetzt wird die Stelle angeworfen, die man ausloten möchte und lässt das Blei auf den Grund sinken. Nun holt man so lange Schnur ein, bis die Pose unten am Blei ansteht. Gibt man jetzt wieder so viel Schnur nach, bis die Pose an der Oberfläche ankommt, dann hat man die exakte Wassertiefe. Um die zu messen kann man sich eine Markierung (Klebstreifen) von meinetwegen 50 cm auf der Rute machen und so den Wert genau ermitteln.</p>
<p>Mit dieser Montage kann man auch den Platz markieren, damit das Futter auch wirklich an die ausgelotete Stelle kommt.</p>
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		<title>Lotmontage 2</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 18:31:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die zweite Lotmontage ist etwas umständlicher in der Anwendung. Man verschiebt so lange den Stopper und wirft wieder neu aus, bis die exakte Tiefe ermittelt ist. Dann steht die Pose wie eine &#8220;1&#8243; im Wasser. Sie hat aber den Vorteil, dass man die ermittelte Tiefe unmittelbar auf die Angelmontage übertragen kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-3126" href="http://www.angler-online.de/montagen/lotmontage-2_3125.html/attachment/lotmontage-2-2"><img class="aligncenter size-full wp-image-3126" title="Lotmontage 2" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/Lotmontage-21.gif" alt="" width="400" height="320" /></a></p>
<p>Die zweite Lotmontage ist etwas umständlicher in der Anwendung. Man verschiebt so lange den Stopper und wirft wieder neu aus, bis die exakte Tiefe ermittelt ist. Dann steht die Pose wie eine &#8220;1&#8243; im Wasser.</p>
<p>Sie hat aber den Vorteil, dass man die ermittelte Tiefe unmittelbar auf die Angelmontage übertragen kann.</p>
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		<title>Straight &#8211; Paternoster Montage</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 18:28:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Straight Paternoster, bzw. die feste Seitenarmmontage ist die einfachste Montage um auf Grund zu fischen. Sie eignet sich für alle Gewässertypen. Das Straight Paternoster, bzw. die feste Seitenarmmontage ist die einfachste und zugleich einfachste Montage, um auf Grund zu fischen. Sie eignet sich für alle Gewässertypen. Schwerpunktmäßig wird es mit dem Winkelpicker, oder einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-3899" href="http://www.angler-online.de/montagen/straight-paternoster-montage_3137.html/attachment/straight-parternoster-montage-3"><img class="aligncenter size-full wp-image-3899" title="Straight Parternoster Montage" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/Straight-Parternoster-Montage2.gif" alt="" width="500" height="270" /></a></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;">Das Straight Paternoster, bzw. die feste Seitenarmmontage ist die einfachste Montage um auf Grund zu fischen. Sie eignet sich für alle Gewässertypen.<a rel="attachment wp-att-3138" href="http://www.angler-online.de/montagen/straight-paternoster-montage_3137.html/attachment/straight-parternoster-montage-2"><span id="more-3137"></span></a></p>
<p>Das Straight Paternoster, bzw. die feste Seitenarmmontage ist die einfachste und zugleich einfachste Montage, um auf Grund zu fischen. Sie eignet sich für alle Gewässertypen.</p>
<p>Schwerpunktmäßig wird es mit dem Winkelpicker, oder einer leichten Grund/Feederrute eingesetzt. Sie lässt sich einigermaßen verwicklungsfrei werfen, wenn man auf Gewaltwürfe verzichtet und den Wurf gegen Ende etwas abbremst.</p>
<p>Man bindet aus der Hauptschnur eine Schlaufe, die in aufgeschnittenem Zustand der Länge des Bleiseitenzweiges entspricht. Der Knoten ist ein doppelter Überhand-, auch Wasserknoten genannt. Das nach oben aus dem Knoten ragende Schurende bildet das Hakenvorfach und ist dementsprechend lang zu halten. Dadurch werden Vorfach und Seitenzweig beim Wurf voneinander getrennt.<br />
Zum Schluss werden noch Blei und Haken befestigt.</p>
<p>Als Standardlängen für Vorfach und Seitenzweig gilt 60 cm, bzw. 20-30 cm. Da es sich hier um eine durchgebundene Montage handelt und sie ohnehin an feinen Ruten gefischt wird, gelten Schnüre von 0,20 mm als obere Grenze.</p>
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		<title>Boilie</title>
		<link>http://www.angler-online.de/angelkoeder/boilie_3297.html</link>
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		<pubDate>Fri, 01 Jan 2010 21:45:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hanns</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Boilie ist ein selektiver Köder auf Karpfen. Je nach Größe des Boilies (< 16 mm jedoch auch auf Schleien und große Brassen). Beifänge sind äußerst selten aber möglich. Der Boilie ist grundsätzlich nichts anderes, als ein Teigköder, der durch die Verwendung besonderer Inhaltsstoffe (hier: besonders das Ei) und durch abschließendes Garen zu einer festen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table border="0">
<tr>
<td><a rel="attachment wp-att-3298" href="http://www.angler-online.de/angelkoeder/boilie_3297.html/attachment/boilie"><img class="alignleft size-full wp-image-3298" title="Boilie" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/Boilie.jpg" alt="" width="300" height="150" /></a></td>
<td>
<p>Der Boilie ist ein selektiver Köder auf Karpfen. Je nach Größe des Boilies (< 16 mm jedoch auch auf Schleien und große Brassen). Beifänge sind äußerst selten aber möglich.</p>
</td>
</tr>
</table>
<p><span id="more-3297"></span><br />
<span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"><strong>Der Boilie ist  grundsätzlich nichts anderes, als ein Teigköder</strong>, der durch die  Verwendung besonderer Inhaltsstoffe (hier: besonders das Ei) und durch  abschließendes Garen zu einer festen und haltbaren Kugel wurde. Das  ergab sich bei seiner Entwicklung aus der Forderung, einen für Karpfen  attraktiven und gut verwertbaren Köder zu schaffen, der für andere  Fischarten weitestgehend nicht aufzunehmen ist. Mittlerweile gilt der  Boilie als der Karpfenköder schlechthin. Mit dem Boilie hat das  Karpfenangeln eine kleine Revolution erlebt. Aber er wurde in  entsprechenden Geschmacksrichtungen und Größen auf für andere Fischarten  zu einem sehr erfolgreichen Köder. So lassen sich auch Schleien, Döbel,  Barben und kapitale Karauschen oder Brassen damit sehr gezielt befischen.</p>
<p>Unabhängig von den überaus zahlreichen Aromen unterscheidet man  grundsätzlich zwei Grundtypen. Den Boilie mit hohem Proteinanteil und  den mit maximalem Kohlehydratgehalt. Wobei Letzterer der Geeignetere und  für den Fisch besser zu verwertende Köder erscheint. Zusätzlich  unterscheidet man bei beiden Zusammensetzungen noch den sinkenden und  den schwimmenden (Popup) Boilie, der gerne bei sehr schlammigem Grund als  Hakenköder gefischt wird, weil er nicht versinkt und für den Zielfisch  deutlicher aus der Masse der Futterboilies herausragt.</span></p>
<p>Auf Grund ihrer Konsistenz werden Boilies immer an Haarmontagen  angeboten. Hier ist der Köder über eine kurze und dünne Schnur mit dem  Haken verbunden, der völlig frei liegt. So bemerkt der Fisch den Haken  erst, wenn er den Boilie bereits tief im Maul hat. Wenn er nun  erschrickt, den Boilie ausspucken möchte, oder flieht, dann greift der  Haken an der Lippe und wird gegen den Widerstand des schweren Festbleies  so weit eindringen, dass nur noch ein kleiner Anhieb genügt, den Fisch  sicher zu haken.</p>
<p>Boilies haben den Vorteil, dass man mit ihnen sehr selektiv auf den  Zielfisch angeln kann, Beifänge weitestgehend auszuschließen sind und  der Köder über sehr lange Zeit am Angelplatz belassen werden kann.  Dadurch entsteht wesentlich weniger Unruhe, als durch das wiederholte  Einwerfen konventioneller Köder. Die Verwendung von Boilies an  Haarmontagen verhindert auf zuverlässig das tiefe Schlucken des Hakens  und ist somit sehr schonend für den Fisch. Boilies und Boiliezutaten  werden mittlerweile in einer schier unüberschaubaren geschmacklichen  Vielfalt angeboten, so dass wirklich für jeden Zweck und für jedes  Gewässer der richtige Köder zur Verfügung steht.</p>
<p>Der Boilie hat aber auch Nachteile. An sehr selten befischten Gewässern  muss beinahe zwingend über einen längeren Zeitraum vorgefüttert werden,  um die Fische an die für sie neue Form der Ernährung zu gewöhnen. Im  Gegenzug dazu können Boilies an stark frequentierten Gewässern von den  Fischen fast zur Gänze gemieden werden, da sie damit eine latente  Gefahr verbinden.</p>
<p>Leider sind gute Boilies und Boiliezutaten für die eigene Herstellung  auch nicht billig. Die Vorbereitung des Angelplatzes und ein längerer  Ansitz könne so ein nicht unerhebliches Loch ins Portemonnaie reißen.</p>
<p>Außerdem ist das Boilieangeln für Anfänger absolut nicht geeignet. Es  setzt ein sehr umfangreiches Wissen und Verständnis über Zielfisch und  Gewässer voraus.</p>
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		<title>Hartmais</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jan 2010 20:50:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hanns</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Für folgende Fische besonders geeignet: Hartmais ist in erster Linie als so genannter Partikelköder beim Angeln auf Karpfen in Gebrauch. Allerdings bewährt er sich auch beim gezielten Fang von Groß-Brassen, Döbeln und auch bisweilen beim Ansitz auf Schleien. Allgemeines: Mais ist einer der beliebtesten Angelköder überhaupt. Leider hat der häufig benutzte Dosenmais bei all seinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table border="0">
<tr>
<td><a rel="attachment wp-att-3389" href="http://www.angler-online.de/angelkoeder/hartmais_3388.html/attachment/hartmais"><img class="alignleft size-medium wp-image-3389" title="Hartmais" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/Hartmais-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></td>
<td>
<p><strong>Für folgende Fische besonders geeignet:</strong><br />
Hartmais ist in erster Linie als so genannter Partikelköder beim Angeln  auf Karpfen in Gebrauch. Allerdings bewährt er sich auch beim gezielten  Fang von Groß-Brassen, Döbeln und auch bisweilen beim Ansitz auf  Schleien.</p>
</td>
</tr>
</table>
<p><span id="more-3388"></span><br />
<span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"><strong>Allgemeines:</strong><br />
Mais ist einer der beliebtesten Angelköder überhaupt. Leider hat der  häufig benutzte Dosenmais bei all seinen Vorteilen auch den Nachteil,  dass er wenig Resistenz gegenüber Kleinfischen aufweist. Hier hat der  Hartmais eindeutige Vorteile.<br />
Hartmais ist nichts anderes, als die am Kolben gereiften Körner, des in  manchen Gegenden beinahe allgegenwärtigen Futtermaises auf den Feldern.<br />
Kommt der Speisemais in Dosen hauptsächlich aus französischen  Anbaugebieten, wird der Hartmais als gewöhnlicher Futtermais auch in  unseren Breiten geerntet. Es handelt sich dabei in der Regel um Sorten,  die in der Landwirtschaft zur Fütterung des Viehs verwendet werden.  Daher ist Hartmais auch einfach, billig und in größeren Mengen im  landwirtschaftlichen Fachhandel und in Lagerhäusern erhältlich. Er wird  offen, oder auch in größeren Gebinden, angeboten. Die Körner sind dann  bereits vom Kolben getrennt.</span></p>
<p><strong>Vorteile:</strong><br />
Hier kommen mehrere Eigenschaften dem Angler zu Gute.<br />
- Karpfen werden in den Zuchtbetrieben damit gefüttert. Man muss sie  also i.d.R. nicht am diesen Köder, b.z.w. dieses Futtermittel gewöhnen.<br />
- Hartmais ist auch durch aufwendige Bearbeitung nie so weich zu  bekommen, wie Mais aus der Dose. Dadurch ist er aber wesentlich  widerstandsfähiger und Kleinfische haben so gut wie keine Gelegenheit,  ihn mit ihren Schlundzähnen zu zerkleinern.<br />
- Hartmais ist ohne großen Aufwand einsetzbar und er benötigt keine  besonderen Zutaten. Das eigene Aroma ist vollkommen ausreichend.<br />
- Es ist ein ausgesprochen preiswerter Köder bzw. Futter.</p>
<p><strong>Fütterung und Gewöhnung:</strong><br />
Hartmais benötigt, im Gegensatz zum Beispiel zum Boilie, keine lange  Gewöhnungsphase. Er ist also ein sog. instanter Köder. Trotzdem ist es  kein Fehler, sich den Angelplatz damit zu präparieren. Das dient aber  nur dazu, dass sich die Fische an einen „gedeckten Tisch“ gewöhnen und  den nach Möglichkeit regelmäßig aufsuchen.</p>
<p><strong>Zubereitung:</strong><br />
Die getrockneten und steinharten Köder können nicht ohne eine  Vorbehandlung benützt werden. Zum einen, weil sie so nicht gut  anzuködern sind und zum anderen, weil sie sonst im Darm der Fische zu  quellen beginnen und den Tieren so einen möglichen Schaden zufügen  könnten. Außerdem sind sie nach den verschiedenen Zubereitungen  wirksamer.</p>
<p><strong>Dazu hat man verschiedene Optionen:</strong></p>
<p>1. Man gibt den Mais in einen verschließbaren Eimer und übergießt ihn  mit etwa der zweieinhalbfachen Menge Wasser und lässt ihn so an einem  warmen Ort für mehrere Tage weichen und quellen. Dabei wird der Mais in  eine Gärung übergehen. Das nennt man die enzymatische Fermentation. Das  Wasser nimmt eine schleimige Konsistenz an und riecht nicht besonders  gut. Die Fische allerdings lieben dieses Aroma. So zubereiteten Mais  benützt man hauptsächlich zum Füttern auf Karpfen.</p>
<p>2. Man weicht den Mais für 24 Stunden ein und kocht ihn dann  anschließend für rund 25 min. auf kleiner Flamme. So wird der Mais  weicher, man kann dann einzelne Körner ohne viel Kraft zwischen zwei  Fingern zerdrücken. Dieser Mais kann dann auch direkt am Haken angeboten  werden.</p>
<p>3. Man gibt die die benötigte Menge an Körnern in ein verschließbares  Gefäß und übergießt sie mit kochendem Wasser, bis sie gut bedeckt sind.  Dieses Mischung lässt man dann über Nacht stehen. Diese Körner haben  dann die optimale Konsistenz, um sie, wie meisten verwendet, am Haar  anzubieten.</p>
<p><strong>Zusätzliches Tuning:</strong><br />
An und für sich ist es nicht notwendig, dass man Hartmais mit Zusätzen  verbessern muss. Manchmal ist es aber trotzdem erforderlich. Brassen  sind als „Süßmäuler“ bekannt. Dann bringt es Vorteile, wenn dem Mais  eine süße Note beigegeben wird. Ebenso wirkt bisweilen gefärbter Mais  attraktiver auf die Fische, oder sie nehmen ihn in gedeckten Farben mit  weniger Argwohn.</p>
<p>Zum Färben eignen sich gewöhnliche wasserlösliche Lebensmittelfarben.  Aromen sollten nach Möglichkeit nicht auf Ölbasis gefertigt sein. Alle  anderen Substanzen werden besser von den Körnern aufgenommen. Zum Süßen  sind Sweetener deutlich besser geeignet, wie normaler Zucker. Das hängt  mit der Osmose zusammen.</p>
<p>Alle Farben, Aromen und Süßstoffe müssen bereits zum ersten Einweichen  zum Mais gegeben werden. Nur so können die Substanzen zusammen mit dem  Wasser von den an sich harten Ködern aufgenommen werden. Wird der Mais  anschließend noch gekocht, oder mit heißem Wasser behandelt, dann sollte  man bedenken, dass viele Aromen durch die Hitze abgeschwächt werden.</p>
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		<title>Kichererbse</title>
		<link>http://www.angler-online.de/angelkoeder/kichererbse_3400.html</link>
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		<pubDate>Fri, 01 Jan 2010 20:30:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hanns</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zielfische: Rotaugen, Brassen und natürlich Karpfen Es ist bekannt, dass die Kichererbse schon mehrere tausend Jahre v. Chr. im asiatischen Raum als Nahrungsmittel genutzt wurde. Mit Amphoren aus Pompeji waren es Kaufleute, die in den besetzten Gebieten der Römer, die Kichererbse exportierten. Im mittleren Osten ist sie ein Grundnahrungsmittel. Es ist eine Hülsenfrucht, die an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table border="0">
<tr>
<td><a rel="attachment wp-att-3598" href="http://www.angler-online.de/angelkoeder/kichererbse_3400.html/attachment/kichererbsen-gequollen-u-gekocht-2"><img class="alignleft size-medium wp-image-3598" title="Kichererbsen, gequollen u gekocht" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/Kichererbsen-gequollen-u-gekocht-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></td>
<td>
<p><strong>Zielfische</strong>: Rotaugen, Brassen und natürlich Karpfen</p>
</td>
</tr>
</table>
<p><span id="more-3400"></span></p>
<p>Es ist bekannt,  dass die Kichererbse schon mehrere tausend Jahre v. Chr.  im asiatischen  Raum als Nahrungsmittel genutzt wurde. Mit Amphoren aus  Pompeji waren  es Kaufleute, die in den besetzten Gebieten der Römer, die  Kichererbse  exportierten. Im mittleren Osten ist sie ein  Grundnahrungsmittel. Es  ist eine Hülsenfrucht, die an einem Strauch mit  tiefen Wurzeln reift.  Ihren deutschen Namen bekam diese Hülsenfrucht,  von hanseatischen  Kaufleuten.<br />
<span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"> Wir Angler machen sie uns durch ihre super Eigenschaften zu nutzen, um  sie als Köder den Fischen anzubieten. Durch Kalium, Magnesium, Phosphor,  Eisen, Eiweiß und komplexen Kohlenhydraten wird es noch verstärkt, sie  als Köder zu benutzen. Kichererbsen gibt es auch in Dosen zu kaufen, sie  erreichen jedoch bei weitem nicht das Aroma, die Frische und die Konsistenz  von getrockneten Kichererbsen.<br />
Die Kichererbse hat einen sehr nussigen Geschmack und ihre Farbskala  reicht von schwarz, rot bis gelb und beige. Die von Anglern benutzten  haben die Farbe gelb-beige.<br />
Kichererbsen sollten eine gleichmäßige Größe und Färbung haben und nicht  zerbrochen, oder gesprungen sein. Sie kann in einem Behälter mit Deckel  etwa 4 Monate haltbar aufbewahrt werden. Neue nie mit Alten mischen, da  sie ungleichmäßig lange Kochzeiten haben. Gekochte kann man gut drei  Tage zugedeckt im Kühlschrank aufbewahren und sie auch sehr gut  einfrieren.</span></p>
<p><strong>Vorteile</strong><br />
Preiswert und in fast jedem großen Lebensmittelhandel erhältlich, doch  ich persönlich besorge sie zu 99 % in einem türkischen  Lebensmittelladen. Selektives Fangen auf große Fische, diese bleiben am Platz,  weil wenig sättigend. Sehr günstig.</p>
<p><strong>Nachteile</strong><br />
Nehmen schnell Farbe und Geruch vom schlammigen Gewässergrund auf.</p>
<p><strong>Montagen</strong><br />
Wie Mais direkt auf den Haken mit freier Spitze oder mehrere  Kichererbsen an der Haarmontage.<br />
<strong><br />
Füttern</strong><br />
Das Anfüttern ist sehr sinnvoll, doch bitte mit Verstand. Ich empfehle  500g pro Tag.</p>
<p><strong>Mein Tipp</strong><br />
Mit Lebensmittelfarbe lassen sich Kichererbsen gut färben und mit  Backaromen kann man den Geruch beeinflussen.</p>
<p><strong>Zubereitung</strong><br />
Kichererbsen muss man mindestens 18 bis 24 Stunden quellen lassen.  Vorsicht: Kichererbsen nehmen sehr viel Wasser auf, den Topf halb voll  mit Erbsen und dann genug mit Wasser auffüllen. Nun nur noch eine  Kochzeit von ca. 30 Minuten und schon ist sie fertig.</p>
<p><strong>Fazit</strong><br />
An dem Gewässer, wo sie angenommen wird, fängt man das ganze Jahr über  mit ihr und man hat einen sehr preisgünstigen Köder.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Karpfenangeln &#8211; Teil 2</title>
		<link>http://www.angler-online.de/friedfischangeln/karpfenangeln-teil-2_393.html</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 08:59:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hanns</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Boilieangeln]]></category>
		<category><![CDATA[Friedfisch]]></category>
		<category><![CDATA[Karpfen]]></category>
		<category><![CDATA[Karpfenangeln]]></category>
		<category><![CDATA[Posenangeln]]></category>
		<category><![CDATA[Schwimmbrot]]></category>

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		<description><![CDATA[Teil 2 Nachdem im ersten Teil eine Vorstellung der verschiedenen Karpfenarten erfolgte und ein Überblick über die Angelmethoden gegeben wurde, möchte ich Euch nun in diesem Teil weitere hoffentlich nützliche Informationen zur Ausrüstung (Tackle), den Hotspots und dem Anfüttern geben. 3. Angelgerät Vorweggesagt, es gibt unzähliges Gerät von den verschiedensten Herstellern. Ich möchte hier nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center"><strong>Teil 2</strong></p>
<p>Nachdem im ersten Teil eine Vorstellung der verschiedenen Karpfenarten erfolgte und ein Überblick über die Angelmethoden gegeben wurde, möchte ich Euch nun in diesem Teil weitere hoffentlich nützliche Informationen zur Ausrüstung (Tackle), den Hotspots und dem Anfüttern geben.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">3. Angelgerät</span></p>
<p>Vorweggesagt, es gibt unzähliges Gerät von den verschiedensten Herstellern. Ich möchte hier nur grundsätzliches aufzählen, da der Kauf  – gerade beim Karpfenangeln – tief in die Geldbörse einschlägt und schöne Löcher im Budget hinterlässt. Außerdem ist bei manchen auch die Optik ein Kaufgrund.<span id="more-393"></span></p>
<p>Rute:</p>
<p>Es werden Ruten mit einer Länge von ca. 3,60 m und einer Testkurve von 2 bis 3 ½ lbs in Abhängigkeit von Art der Angelei und Entfernung zur Angelstelle benötigt. Das Wurfgewicht sollte bei der „alten Art“ bis zu 80 gr. betragen und beim „modernen Karpfenangeln“ mindestens 60 bis 80 gr. Die Rute sollte eine semiparabolische Spitzenaktion haben. Die Preise bewegen sich zwischen 50 und deutlich über 500 Euro.</p>
<p>Rolle:</p>
<p>Die Rolle sollte (muss aber nicht) eine Freilaufrolle sein und ca. 200 m 30er monofile Schnur fassen. Bei den Freilaufrollen ist der Vorteil von zwei getrennten Systemen – Bremse und Freilauf – vorhanden. Es kann durch einfaches Umlegen des Hebels zwischen Bremse und Freilauf gewechselt werden. Wenn man „normale“ Rollen verwenden möchte, muss man auf eine perfekt einzustellende Bremse achten. Die Bremse muss nach dem Auswerfen so leicht eingestellt werden, dass der Karpfen nach einem Biss ohne Probleme Schnur abziehen kann und beim Hochnehmen muss die Bremse wieder fester eingestellt werden.</p>
<p>Schnur:</p>
<p>Man sollte bei monofilen Schnüren Stärken zwischen 0,30 und 0,42 mm verwenden. Wenn man allerdings nicht mit so ganz Kapitalen rechnen muss, können auch dünnere Schnüre verwendet werden. Für das Angeln in hindernisreichen Gewässern, wie z.B. bei vielen Wasserpflanzen, wird besser geflochtene Schnur verwendet, die dann wegen der höheren Tragkraft auch dünner ausfallen kann. Jedoch ist beim Drill dann die fehlende Dehnung der Schnur zu berücksichtigen.</p>
<p>Was wird noch gebraucht:</p>
<p>Großer Kescher, Rod-Pod, Bissanzeiger, Abhakmatte, Boiliebohrer und –nadel, PVA-Netz oder –schnur, Bivvy, Bedchair, Boot u.v.m.</p>
<p>Jeder muss für sich selbst entscheiden, was er benötigt. Einiges ist nur bei Longturns erforderlich, anderes ist Nützlich aber nicht zwingend Erforderlich bzw. wird nur bei bestimmten Angelarten verwendet, oder es kann durch anderes ersetzt werden (z.B. Rod-Pod durch Banksticks).</p>
<p>Es geht auch ohne das große Schleppen:</p>
<p style="text-align: center">
<div id="attachment_490" class="wp-caption aligncenter" style="width: 624px"><img class="size-large wp-image-490" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2009/11/Kleines-Karpfentackle-1024x768.jpg" alt="Kleines Karpfentackle" width="614" height="461" /><p class="wp-caption-text">Kleines Karpfentackle: Rute mit Rolle, 2 Banksticks, Bissanzeiger, Kescher, Boilies und Boiliebohrer mit -nadel</p></div>
<p><span style="text-decoration: underline;">4. Finden der Hot Spots:</span></p>
<p>Nachdem nun der Zielfisch erkannt, die Angelmethode gewählt und das Tackle bereit liegt, geht es an das Wasser um die Futterplätze der Karpfen ausfindig zu machen.</p>
<p>Die Karpfen nutzen im Gewässer fast immer dieselben Strecken auf der Futtersuche – die so genannten Karpfenstrassen. Diese gilt es zu finden. Die Karpfenstrassen liegen, in Abhängigkeit vom natürlichen Nahrungsangebot und Gewässertyp, meistens an markanten Stellen. Das können z.B. Wasserpflanzenfelder (Schilf, Seerosen etc.), flache Sandbänke, Muschelbänke, Buchten oder Landzungen, Inseln oder auch Stellen an denen Wasservögel gefüttert werden sein.</p>
<p style="text-align: center"><img class="size-full wp-image-430 aligncenter" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2009/11/hinter-Halbinsel_41.jpg" alt="Karpfenplätze" width="640" height="480" /></p>
<p>Dort, wo ein Boot erlaubt ist, macht es Sinn mit einem Echolot die Grundstruktur abzusuchen. So kann man sich in einer eigenen Gewässerkarte die markanten Stellen eintragen.</p>
<p>In Gewässern, in denen Boote nicht erlaubt sind, bleibt nur das Loten.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">5. Anfüttern:</span></p>
<p>Ein viel diskutiertes und teilweise auch umstrittenes Thema ist das Anfüttern. Hier tauchen Fragen wie welcher Köder, wie lange und welche Mengen soll ich anfüttern auf.</p>
<p>Ein Problem ist, dass wir die großen und wirklich kapitalen Karpfen mit unserem Futter aller Wahrscheinlichkeit nach nicht zu unserem Futterplatz locken können. Die „Dicken“ haben feste Plätze, an denen sie fressen und die sie gegen die kleinen und mittleren Artgenossen verteidigen. Hier heißt es nach guten Stellen Ausschau halten. Da die wirklich Kapitalen Einzelgänger sind und es Ruhig und Ungestört lieben, suchen wir die Stellen, an denen die Angelkollegen nicht laufend ihre Montagen hinlegen. Oft reichen zum Fang kurze Ansitze aus und wir brauchen daher keine komfortablen und großflächigen Angelplätze.</p>
<p>Doch vor dem Fang kommt erst einmal das Anfüttern. Wer ohne Vorfüttern Angelt, fängt das, was gerade zufällig an unserem Hakenköder vorbeischwimmt. Und der Fisch muss sich an unseren Köder gewöhnen.</p>
<p>Ob nun mit Boilies oder mit Partikelködern geangelt wird, mag jeder für sich entscheiden. Auch ist die Wahl des Köders abhängig von der Methode mit der wir dem Karpfen nachstellen und die ist häufig wiederum davon abhängig welche Stelle wir beangeln.</p>
<p>Wichtig ist, dass über einen längeren Zeitraum – möglichst täglich – gefüttert wird ohne die Stelle zu beangeln, der Platz also absolut ungestört bleibt. Die Futtermenge sollte am Bestand und der Gewässergröße angepasst werden. Zu viel des Guten ist nicht unbedingt ein Garant für mehr Fänge. Bis zu einem Kilogramm täglich sollte reichen.</p>
<p>Unter Wasser passiert jetzt folgendes: Zuerst kommen die die neugierigen kleineren Karpfen und fressen unser Futter, dann werden sich nach und nach die Größeren einfinden und die Kleinen vertreiben. Bei Partikelködern bzw. wenn man zu Beginn der Futteraktion zusätzlich Grundfutter beifügt werden sich zu allererst die Weißfische einfinden, die dann von den kleinen Karpfen und die wiederum von den Größeren verdrängt werden.</p>
<p>Wir kennen wir nun unseren Zielfisch und das benötigte Gerät, wissen (hoffentlich) wo wir die Karpfen finden und wie wir sie mit welchen Ködern anlocken können.</p>
<p>Im dritten und letzten Teil versuche ich dann die Angelarten näher zu beschreiben, das Landen zu erklären und möchte Anregungen zur Fischverwertung geben.</p>
<p>In der Zwischenzeit könnt Ihr in den Berichten fleißig lesen und im Forum fleißig Fragen stellen.</p>
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		<title>Karpfenangeln &#8211; Ein Überblick in 3 Teilen</title>
		<link>http://www.angler-online.de/friedfischangeln/karpfenangeln-ein-uberblick-in-3-teilen_279.html</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 05:21:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hanns</dc:creator>
				<category><![CDATA[Friedfischangeln]]></category>
		<category><![CDATA[Angelarten]]></category>
		<category><![CDATA[Boilieangeln]]></category>
		<category><![CDATA[Friedfisch]]></category>
		<category><![CDATA[Karpfen]]></category>
		<category><![CDATA[Karpfenangeln]]></category>
		<category><![CDATA[Posenangeln]]></category>
		<category><![CDATA[Schwimmbrot]]></category>

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		<description><![CDATA[Teil 1 Die Angelei auf Karpfen ist, neben dem Nachstellen auf Raubfische, eine der beliebtesten Angelarten. Sie ist äußerst vielfältig und der Drill extrem spannend. Die Vielfalt kann natürlich auch verwirren: welche Montage soll ich verwenden, welches Gerät benötige ich und welches ist vielleicht unnötig, welche Futterstrategie u.v.m. Ich möchte Euch einen kleinen Überblick vom [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center"><strong>Teil 1</strong></p>
<p style="text-align: left">Die Angelei auf Karpfen ist, neben dem Nachstellen auf Raubfische, eine der beliebtesten Angelarten. Sie ist äußerst vielfältig und der Drill extrem spannend.</p>
<p style="text-align: left">Die Vielfalt kann natürlich auch verwirren: welche Montage soll ich verwenden, welches Gerät benötige ich und welches ist vielleicht unnötig, welche Futterstrategie u.v.m.</p>
<p style="text-align: left">Ich möchte Euch einen kleinen Überblick vom Zielfisch selbst über Angelarten und das entsprechende Equipment dafür bis hin zur Verwertung des Fisches geben.</p>
<p style="text-align: left"><span style="text-decoration: underline;">1. Karpfenarten</span></p>
<p style="text-align: left">Karpfen „Cyprinus Carpio“ kennen wir heute in den unterschiedlichsten Arten und Körperformen.</p>
<p style="text-align: left">Die Urform – der Wildkarpfen – kommt nur noch sehr selten vor und steht auf der „roten Liste bedrohter Tierarten“ und ist dort in der Kategorie 2 (stark gefährdet) eingestuft. Jedoch sind die verschiedensten Zucht- und Mischformen in fast allen unserer Gewässer anzutreffen.</p>
<p style="text-align: left">Der Wildkarpfen besitzt ein mit unregelmäßiger Schuppenbesetzung angeordnetes Schuppenkleid. Die Körperform ist Spindelförmig. Viele der in den Fanglisten aufgeführten „Rekordfänge“ sind wahrscheinlich keine reine Wildkarpfen sondern Kreuzungen mit Schuppenkarpfen, da der Wildkarpfen „nur“ ein Gewicht von ca. 10 Pfund auf die Waage bringt. Eine Zuordnung zu den Wildkarpfen kann eigentlich nur über einen aufwendigen Bluttest erfolgen.</p>
<p style="text-align: left"><span id="more-279"></span></p>
<p style="text-align: left">Bei den Zuchtformen unterscheiden wir zwischen dem, der Urform am nächsten kommenden, Schuppenkarpfen,</p>
<p style="text-align: center"><img class="size-full wp-image-291 aligncenter" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2009/11/Schuppenkarpfen.JPG" alt="" width="358" height="269" /></p>
<p style="text-align: left">den wenig beschuppten Spiegelkarpfen,</p>
<p style="text-align: center"><img class="size-full wp-image-286 aligncenter" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2009/11/Spiegelkarpfen.jpg" alt="" width="370" height="248" /></p>
<p style="text-align: left">den nur mit einer Schuppenreihe gezeichneten Zeilkarpfen, den schuppenlosen Leder- oder Nacktkarpfen und dem extrem hochrückigen „Aischgründer Karpfen“.</p>
<p style="text-align: left">Oft sind Mischformen der Vorgenannten anzutreffen.</p>
<p style="text-align: center"><img class="size-medium wp-image-288 alignnone" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2009/11/Karpfen-20052009-1-300x225.jpg" alt="" width="344" height="256" /></p>
<p style="text-align: left">Auch werden Karpfen nach ihrem Vorkommen benannt: z.B. Moorkarpfen oder Flusskarpfen. Diese zeichnen sich durch ihre besondere Färbung oder geänderte Körperform aus.</p>
<p style="text-align: left">Die Zuchtformen sind hochrückiger als der Wildkarpfen und haben gleichmäßigere Schuppen.</p>
<p style="text-align: left">Die Karpfen haben eine lange Rückenflosse und eine schwach gegabelte Schwanzflosse, 4 Barteln (zwei längere unten und zwei kürzere oben) und ein großes rüsselartiges Maul.</p>
<p style="text-align: left">Die „Karpfenarten“ Gras-, Silber- und Marmorkarpfen sind keine Karpfen im eigentlichen Sinne. Sie sind reine Planktonfresser und spielen in der Angelei so gut wie keine Rolle. Sie sind entweder Zufallsfänge oder das Ergebnis vom Reißangeln.</p>
<p style="text-align: left">Bei den Koi´s wurden durch Züchtung farbige Mutationen erzeugt.</p>
<p style="text-align: left">Wenn Ihr mehr über die Karpfen wissen wollt, dann schaut <a href="http://www.angler-online-forum.de/cms.php?q=28490">hier</a> oder <a href="http://www.angler-online-forum.de/cms.php?q=43522">hier</a> nach.</p>
<p style="text-align: left"><span style="text-decoration: underline;">2. Angelmethoden (Grundsätzliches)</span></p>
<p style="text-align: left">Das Fischen auf Karpfen ist sehr vielfältig. Jeder schwört auf seine eigene Methode und Montage, jedoch ist vieles hauptsächlich vom zu beangelnden Gewässer abhängig. Daher ist das nachfolgende erst einmal nur ein grober Überblick.</p>
<p style="text-align: left">Die nachfolgende Aufzählung orientiert sich in der Reihenfolge an der beangelten Tiefe.</p>
<p style="text-align: left">- Angeln mit Schwimmködern</p>
<p style="text-align: left">- Angeln auf die „traditionelle Art“</p>
<ul style="text-align: left">
<li>mit der Pose</li>
<li>auf Grund</li>
</ul>
<p style="text-align: left">- „modernes Karpfenangeln“</p>
<p style="text-align: left">Beim Angeln mit Schwimmködern wird der Köder (Brot, Popup-Boilie) meist an der „freien Leine“ auf Sicht angeboten. Um den von Natur aus sehr leichten Köder etwas auf Weite zu bringen kann eine nach Bedarf gefüllte Wasserkugel eingesetzt werden. Die Angelmethode wird im Sommer genutzt, wenn die Karpfen sich sonnen und daher kurz unter der Wasseroberfläche schwimmen.</p>
<p style="text-align: left">Das Posenangeln ist variabel einzusetzen und erlaubt eine schnelle Reaktion auf verändertes Verhalten des Zielfisches in Bezug auf Angeltiefe und Köder. Es können die verschiedensten Köder angeboten werden: Wurm, Made, Teig, Mais, Kartoffel und vieles mehr, wie auch Käse oder Wurst.</p>
<p style="text-align: left">Für das Grundangeln wird eine einfache Montage mit Laufblei genutzt, die Köder sind meistens die Gleichen, die bei der Posenmontage genutzt werden.</p>
<p style="text-align: left">„Modernes Karpfenangeln“ bezeichnet das Angeln mit Haar, d.h. der Köder wird nicht am Haken sondern auf ein über den Haken hinaus verlängertes Vorfach, dem Haar gefädelt und vor dem Haken angeboten. Als Köder werden hauptsächlich Boilies, Tigernüsse, Pellets und Mais verwendet. Hier werden meistens „Selbsthakmethoden“ eingesetzt.</p>
<p style="text-align: left">Neben den vorgenannten Methoden können kleinere Karpfen auch gezielt mit der Match und der Stippe beangelt werden. Auch die Pirsch auf Karpfen ist eine interessante Variante der Angelei.</p>
<p style="text-align: left">Hier endet der erste Teil. In den weiteren Teilen möchte ich dann einen Überblick in die Bereiche Angelgerät, Hotspots, Anfüttern geben sowie die Angelarten ausführlicher beschreiben.</p>
<p style="text-align: left">Im <a href="http://www.angler-online-forum.de">Angler-Online-Forum</a> sind viele Karpfenangler vertreten, so dass kaum eine Frage unbeantwortet bleiben wird. Also nicht scheuen, Eintreten, Vorstellen und Fragen stellen.</p>
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		<title>Feederruten</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Dec 2008 10:28:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gerätedatenbank]]></category>
		<category><![CDATA[Angelarten]]></category>
		<category><![CDATA[Fluss]]></category>
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		<category><![CDATA[Karpfenangeln]]></category>
		<category><![CDATA[Köder]]></category>

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		<description><![CDATA[Feederruten     Herkunft und Verwendung: Feederuten kommen, wie viele Friedfischruten, aus England. Ursprünglich waren sie für die Futterkorbfischerei gedacht, doch ihre exzellenten Eigenschaften haben sich auch mit anderen Montagen und Methoden bewährt. Futterspiralen und Grundbleie werden auch gerne mit diesem Rutentyp gefischt. Der klare Vorteil der Feederruten liegt darin, dass man hohe Gewichte weit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><strong>Feederruten</strong></p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;"><strong><br />
</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><a rel="attachment wp-att-5392" href="http://www.angler-online.de/geratedatenbank/feederruten_5391.html/attachment/feederrute"><img class="size-full wp-image-5392    aligncenter" title="Feederrute" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/Feederrute.gif" alt="" width="300" height="150" /></a></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong><span id="more-5391"></span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Herkunft und Verwendung:</strong><br />
Feederuten kommen, wie viele Friedfischruten, aus England. Ursprünglich waren sie für die Futterkorbfischerei gedacht, doch ihre exzellenten Eigenschaften haben sich auch mit anderen Montagen und Methoden bewährt. Futterspiralen und Grundbleie werden auch gerne mit diesem Rutentyp gefischt.<br />
Der klare Vorteil der Feederruten liegt darin, dass man hohe Gewichte weit werfen kann. Das wäre sicher auch mit einer extra schweren Karpfenrute möglich, doch feine Bisse wären nicht erkennbar. Die Feederrute macht durch ihre feinsten Spitzen jeden noch so kleinen Zupfer, auch auf große Entfernungen, sichtbar. Die Feederruten öffnen für den Angler neue Dimensionen und sind vielseitig einsetzbar. Sicherlich stehen auf der Liste der Zielfische ganz klar die Friedfische, doch auch Forellen-, Zander- und Aalangler wissen die Eigenschaften der Feederrute zu schätzen. Sie werden als Steck-, aber auch als Teleruten angeboten. Die Steckruten sind aber, auf Grund verschiedener Aspekte, den Teleruten vorzuziehen. Für den schmalen Geldbeutel sind die Teleruten eine Alternative. Außerdem können sie platzsparend mitgeführt werden.<br />
Zum Schluss sollen noch Vario-Feederruten genannt sein. Es wird ein „Verlängerungsteil“ und manchmal sogar doppelte Teile mit unterschiedlichen Eigenschaften mitgeliefert. Dadurch lässt sich nicht nur die Länge, sondern auch die Aktion deutlich verändern. Für Allrounder ist diese Feederrute eine gute Lösung, da sie eine „3 in 1“-Funktion hat. Oft wird auch ein Spitzenteil mit Gewinde geliefert, sodass auch z.B. Schwingspitzen Verwendung finden. Bei hochwertigen Ruten dieser Art, ändert sich die Aktion nur kaum.<br />
Manchmal ist es nicht ganz einfach eine Feederrute von einer Pickerrute zu unterscheiden, da die Hersteller oft die Ruten nicht korrekt auszeichnen. So wird eine Rute mit 60g Wurfgewicht noch als Pickerruten, eine andere Gerte mit nur 40 oder 50g Wurfgewicht schon als Feederute bezeichnet. Also Augen auf beim Kauf.</p>
<p><strong>Basismontagen:</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><a rel="attachment wp-att-5393" href="http://www.angler-online.de/geratedatenbank/feederruten_5391.html/attachment/grundbleimontage-7"><img class="size-full wp-image-5393  aligncenter" title="Grundbleimontage" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/Grundbleimontage6.gif" alt="" width="350" height="189" /></a></strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><a rel="attachment wp-att-5394" href="http://www.angler-online.de/geratedatenbank/feederruten_5391.html/attachment/futterkorbmontage-3"><img class="size-full wp-image-5394  aligncenter" title="Futterkorbmontage" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/Futterkorbmontage2.gif" alt="" width="350" height="189" /></a></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Längen und Teile:</strong><br />
Die Längen von Feederruten liegen im Normalfall zwischen 3,3m und 4,5m. Die Länge kann je nach Gewässer, Zielfisch, benötigter Wurfweite, Uferbewuchs etc. sehr stark variieren. Die längeren Ausführungen sind für die großen Flüsse gut geeignet.<br />
Steck-Feederruten sind je nach Länge aus 2 bis 5 Teilen aufgebaut (+Spitzen)</p>
<p><strong>Wurfgewicht und Aktion:</strong><br />
Das Wurfgewicht dieser Ruten wird traditionsgemäß meist nicht genau in Gramm, sondern mit den Bezeichnungen: „light“, „light-medium“, „medium“, „medium-heavy“, „heavy“, oder „extra heavy“ angegeben. Diese Angaben sind von Hersteller zu Hersteller verschieden. Die Standard-Feederrute ist die, die eine medium-Aktion aufweist. Mit ihr lassen sich sowohl Seen, wie auch kleinere Flüsse befischen. Sie haben genügend Rückrat, um auch größere Friedfische wie Karpfen, Schleien usw. sicher zu landen. Für Angler, die gerne an großen Stömen fischen, sind schwere Feederruten mit bis zu 200g Wurfgewicht nicht unüblich.<br />
Falls sie genauere Angaben über das Wurfgewicht einer Feederrute erhalten wollen, können sie sich gerne per email bei uns melden, oder telefonisch mit uns kontaktieren.<br />
Feederruten haben eine Spitzenaktion. Je nach verwendeter Spitze stärker oder weniger stark. Die Spitzenaktion macht die Ruten schnell und ermöglicht blitzschnelle Anschläge auch bei feinen Bissen.</p>
<p><strong>Signalspitzen:</strong><br />
Typisch für Feederuten sind die, zur Bissanzeige verwendeten, Signalspitzen. Sie können beliebig ausgewechselt werden. Die Schnur wird so gespannt, dass die Spitze sich ganz leicht krümmt, so sind die Bisse am besten sichtbar. Man sollte beim Kauf darauf achten, dass 2-3 Spitzen im Lieferumfang enthalten sind. Sollte das nicht der Fall sein, kann man auch nachträglich Ersatzspitzen erwerben. Häufig sind sie auch flouriszierend und somit in der Dämmerung bzw. nachts gut sichtbar. Spezialisten greifen auch gerne auf Targetboards zurück, um „Geisterbisse“ zu vermeiden.</p>
<p><strong>Griff:</strong><br />
Beim Griff werden oft Kork- und Moosgummi-Teile kombiniert.</p>
<p><strong>Rutengewicht und spezielle Auflagen:</strong><br />
Das Eigengewicht von Feederuten reicht je nach Ausführung von 200 bis über 500g. Das Gewicht ist aber bei der Feederrute nicht ganz so wichtig, wie z.B. bei Spinnruten, die man immer in der Hand hält. Ganz im Gegenteil, ein sicherer Stand ist bei Feederruten sogar von zentraler Bedeutung. Diese Stabilität wird durch spezielle Feederrutenauflagen noch verstärkt und ist ein Vorteil bei „Gewaltbissen“ der ganz Großen, aber auch bei äußeren Einflüssen wie Wind.</p>
<p><strong>Rollen und Schnur:</strong><br />
Gut geeignet sind stabile Stationärrollen mit fein einstellbarer Bremse. Auch Kampfbremsen werden immer beliebter. Man kann damit sehr schnell reagieren und den Bremswiderstand optimalisieren. Für Barbenfischer sind Freilaufrollen ratsam! Die Rollengröße sollte nicht zu klein ausfallen. Durch einen größeren Spulendurchmesser verhindert man Schnurdrall. An Seen sind monofile Schnüre in Stärken, je nach vorkommenden Fischen von 0,16 bis 0,25, bei guten Karpfenvorkommen perfekt. Am Anfang lieber nicht zu fein fischen. An Flüssen werden machmal auch hochwertige sehr fein geflochtene Schnüre (meist sinkend) gefischt. Das ist aber Geschmackssache.</p>
<p><strong>Gewässer:</strong><br />
vor allem Flüsse, aber auch Seen, Teiche</p>
<p><strong>Zielfische:</strong><br />
Rotauge, Rotfeder, Brachsen, Aland, Döbel, Schleie, Karpfen,&#8230;(mit angepasster Rute)</p>
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