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	<title>Angler-Online.de - Angelforum und Informationseite rund ums Angeln &#187; Meerforelle</title>
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	<description>Informationen rund um das Thema Angeln</description>
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		<title>Europäische Forelle / Salmo trutta</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 17:13:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fischdatenbank]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Fischgruppe der Salmoniden ist eine entwicklungsgeschichtlich recht junge Fischgruppe, das zeigt sich in der geringen Differenzierung der einzelnen Arten, verfügen sie doch über viele Gemeinsamkeiten, sei es in der Lebensweise oder im Körperbau. Bei Salmo trutta handelt es sich um nur eine einzige Art, welche sich in drei Unterarten aufteilt, es handelt sich dabei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-4455" href="http://www.angler-online.de/fischdatenbank/europaische-forelle-salmo-trutta_4246.html/attachment/300px-bachforelle_zeichnung"><img class="size-full wp-image-4455  aligncenter" title="300px-Bachforelle_Zeichnung" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/300px-Bachforelle_Zeichnung.jpg" alt="" width="300" height="118" /></a></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-6928" title="Forelle" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/01/Forelle1.jpg" alt="" width="400" height="300" /></p>
<p>Die Fischgruppe der Salmoniden ist eine entwicklungsgeschichtlich recht junge Fischgruppe, das zeigt sich in der geringen Differenzierung der einzelnen Arten, verfügen sie doch über viele Gemeinsamkeiten, sei es in der Lebensweise oder im Körperbau.<span id="more-4246"></span><br />
Bei Salmo trutta handelt es sich um nur eine einzige Art, welche sich in drei Unterarten aufteilt, es handelt sich dabei um die Unterarten:</p>
<p>Mittelmeerforelle &#8211; Pontokaspische Forelle &#8211; Atlantische Forelle</p>
<p>Die bekannten Formen, Bachforelle &#8211; Seeforelle &#8211; Meerforelle sind keine Unterarten sondern lediglich verschiedene Lebensformen und können bei jeder der genannten Unterarten auftreten.<br />
So ist die Bachforelle als stationäre Lebensform einzuordnen, während die Seeforelle bereits als Wanderform angesehen werden muß, da sie zum Laichen in geeignete Fließgewässer aufsteigen muß, die Meerforelle ist eindeutig als anadromer Wanderfisch anzusehen.</p>
<p>Aus diesem Grund möchte ich diese interessante Art zusammenfassend in einem Datenblatt behandeln und mich auf die haupsächlich bei uns vorkommende Atlantische Forelle beschränken.</p>
<p><strong>Merkmale:</strong><br />
Forellen besitzen einen torpedoförmigen, seitlich leicht zusammengedrückten Körper, wie alle Salmoniden besitzt die Forelle eine Fettflosse ohne Flossenstrahlen.</p>
<p>Die Zahl der Seitenlinienschuppen beträgt 100 &#8211; 130, 13-22 Kiemenreusendornen, 20-59 Pylorusanhänge(blindarmähnliche Darmanhänge), 51-62 Wirbel.<br />
Die Kiefer und das Pflugscharbein [(Platte(5 Zähne) und Stiel(zwei Reihen Zähne)] sind bezahnt.<br />
Bei Jungfischen ist die Schwanzflosse gegabelt, mit zunehmendem Alter vergradet die Hinterkante der Schwanzflosse.</p>
<p>Die Färbung der Jungfische ist bei allen Unterarten und Lebensformen recht ähnlich.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Die Färbung adulter Exemplare unterscheidet sich sehr deutlich, je nach Lebensform und Gewässeranpassung, überhaupt ist Salmo trutta eine recht bildhafte Art, selbst im gleichen Gewässerbereich gibt es oftmals Fische recht unterschiedlicher Färbung.</p>
<p>Wie eng die Beziehungen der Lebensformen ist läßt sich recht gut an Bachforelle und Meerforelle verdeutlichen, so ist es möglich, daß Bachforellenbestände , welche zum Beispiel durch Öffnung der Gewässer im Rahmen von Renaturierungsmaßnahmen, die Möglichkeit dazu bekommen, plötzlich anfangen zu wandern, also die Lebensweise der Meerforelle übernehmen, ebenso kann es vorkommen, daß sich aus einem migierenden Meerforellenbestand ein stationärer Teilbestand bildet, der fortan die Lebensweise der Bachforelle annimmt.<br />
Welche Faktoren für das &#8220;Einschalten&#8221; und &#8220;Ausschalten&#8221; des Wandertriebs verantwortlich sind, ist noch nicht völlig geklärt.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Bachforelle</span><br />
Das bekannteste typische Färbungsmerkmal der Bachforelle sind die roten Punkte an den Flanken, diese können sehr unterschiedlich ausgeprägt sein, bei manchen Fischen sind diese leuchtend rot, teilweise mit einem weißlich gelben auch bläulichen Rand umgeben, bei anderen Fischen sind sie winzig klein und nur in geringer Zahl vorhanden, bei einigen Forellenstämmen (meist in Tieflandbächen) sind sie groß, verwaschen und eher dunkelbraun.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Meerforelle</span><br />
Die Färbung der Meerforelle ist sehr variabel, während ihres Aufenthaltes im Meer sind die Fische meist völlig silbern, die roten Punkte fehlen völlig, dafür sind unregelmäßige schwarze Punkte zu finden, welche teilweise rund, aber auch sehr oft x-förmig sind.<br />
Während der Laichwanderung, bei Kurzdistanzwanderern auch schon vor der Laichwanderung färben sich die Fische dunkel, man sagt sie werden &#8220;braun&#8221;, die Färbung wird mehr und mehr bachforellentypisch, bei einigen Stämmen ist eine Unterscheidung von der Bachforelle nicht möglich, insbesondere da wo teilwandernde Bestände vorkommen, deren stationäre Formen ebenfalls großwüchsig sind, auch der oft erwähnte Aufbau der Kiemendeckelknochen hilft nicht immer weiter</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Seeforelle</span><br />
Farblich ist die Seeforelle der Meerforelle recht ähnlich, jedoch sind bei ihr auch rötlich braune Punkte feststellbar, auch bei dieser Lebensform ist die Variationsbreite in der Färbung sehr groß.</p>
<p><strong>Lebensräume(atlantische Forelle):</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Bachforelle</span><br />
Ursprünglich lebte die Bachforelle in Europa von Island bis zur Murmanküste, westlich vom Ural bis nach Afgahanistan, Iran, Libanon und im marokkanischen Atlasgebirge. Seit 1864 erfolgte eine weltweite Verbreitung, welche in Tasmanien begann, seither gibt es Bachforellen in den USA und Kanada, Argentinien und Chile, im Himalajagebiet, sowie in Süd &#8211; und Ostafrika, nur in Nord &#8211; und Zentralasien fehlt die Bachforelle. Die Verbreitung der Bachforelle ist stark mit der englischen Kolonialisierung verbunden.<br />
Die Bachforelle bevorzugt fließende Gewässer mit hohen Sauerstoffgehalt und nicht zu hohen sommerlichen Temperaturen, bewohnt aber auch stehende Gewässer wenn sie ihr zusagen und einen Zufluß mit Laichmöglichkeiten besitzen, hier sind die Abgrenzungen zur Seeforelle fließend.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Meerforelle</span><br />
Die Meerforelle lebt im europäischen Küstengebiet von Portugal bis zum weißen Meer, einschließlich Island.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Seeforelle</span><br />
Die Seeforelle findet man von Skandinavien bis zum nördlichen Ural, auf den britischen Inseln inklusive Irland, sowie in den Voralpen &#8211; und Alpenseen, durch Besatz auch in anderen geeigneten Gewässern, insbesondere Talsperren.</p>
<p><strong>Größe:</strong><br />
Die Europäische Forelle kann erhebliche Größen erreichen, Fische von über 30kg sind möglich, insbesondere bei der Lebensform Seeforelle, wobei hier der Fangdurchschnitt bei 6 &#8211; 10kg liegt.<br />
Meerforellen werden teilweise deutlich über 15kg schwer, ihr Fangdurchschnitt liegt bei 2 &#8211; 4kg.<br />
Bei der Bachforelle sind die Maximalgewichte etwas strittig, nach einigen Quellen wird sie weit über 10kg schwer, allerdings stammen die Fänge dieser starken Fische fast ausnahmslos aus stehenden Gewässern, sodaß man hier eventuell von Seeforellen sprechen muß.<br />
Die Bachforelle als maximal 50cm lang werdende Zwergform der Meerforelle zu bezeichnen ist aber unsinnig.<br />
Die Wachstumsgrößen der Bachforelle ist sehr stark gewässerabhängig und wird vom jährlichen Temperaturverlauf und dem Nahrungsaufkommen bestimmt, in manchen Mittelbegirgsbächen werden die Fische schon mit 12 &#8211; 13cm geschlechtsreif und erreichen kaum mehr als 25cm Länge, in anderen Gewässern, meist Niederungsbächen werden die Fische hingegen bis zu 80cm lang und über 5kg schwer.</p>
<p><strong>Nahrung:</strong><br />
Die Bachforelle ernährt sich haupsächlich von Kleintieren, seien es Krebstiere, wie Gammariden oder Insektenlarven und Vollinsekten, einige Fische spezialisieren sich auch auf Fischnahrung, werden also zum Raubfisch. Das ist nicht zwingend der Größe der Bachforellen zu zuordnen, sondern hängt stark vom Nahrungsaufkommen der entsprechenden Gewässer ab.<br />
Dabei geht die Bachforelle stark opportunistisch vor, das was mit dem geringsten Energieaufwand und in der größten Menge verfügbar ist wird gefressen.<br />
Die Bachforelle kann , wie kaum ein anderer Fisch zu Nahrungsspezialisierungen neigen, welche genereller oder saisonaler Natur sein können.<br />
Die Meerforelle ernährt sich als Jungfisch genauso wie die Bachforelle, also meist von Kleintieren, im Meer bilden auch weiterhin Krebstiere, wie Gammariden und Wasserasseln sowie Garnelen einen Teil der Nahrung jedoch werden auch Fische gefressen, Tobiasfische, Sprotten und Heringe.<br />
Für die Seeforelle gilt als Jungfisch das gleiche wie für Bach &#8211; und Meerforelle, die Fische werden aber zunehmend zum reinen Raubfisch und ernähren sich von Maränenartigen, Weißfischen auch von den kleinwüchsigen Formen des Seesaiblings, gelten sogar als natürliches Regulativ der Saiblingsbestände.</p>
<p><strong>Fangmethoden und Fangplätze:</strong><br />
Bachforellen können mit den verschiedensten Methoden, mit natürlichen und künstlichen Ködern gefangen werden.<br />
Wobei die künstlichen Köder aus hegerischen Gründen bevorzugt werden sollten, bei Verwendung natürlicher Köder wie Würmern, Maden u.s.w. kommt es sehr oft zum Verangeln untermaßiger Fische, da Forellen oftmals sehr tief schlucken und dann kaum noch lebensfähig zurück gesetzt werden können.<br />
Insbesondere dem Fliegenfischen als der schonendsten Art der Fischerei sollte hierbei der Vorrang gegeben werden, beim Spinnfischen sollte auch darüber nachgedacht werden ob man nicht den Drilling gegen einen Einzelhaken austauscht oder zumindest aus dem Drilling einen Doppelhaken macht, man verhindert so das &#8220;Vernageln&#8221; sehr wirkungsvoll.<br />
Bachforellen sind im Fließgewässer stark an Unterstände orientiert, das können größere Steine, Totholz und unterspülte Ufer sein, ebenso tiefer Züge und Gumpen, wo sie meist an den Ein &#8211; und Ausgängen anzutreffen sind.<br />
Seeforellen halten sich sehr gern im Bereich der Sprungschicht, oft in recht beachtlichen Tiefen auf, als erfolgreichste Methode ist hier wohl das Schleppangeln anzusehen, von Ufer aus hat man meist nur im Frühjahr Chancen mit Spinn &#8211; und Fliegenrute und oft erwischt man dabei nur kleinere Fische.<br />
Bei der Meerforelle muß man unterscheiden ob man im Meer fischt, oder während der Laichwanderung im Süsswasser.<br />
Im Meer ist die erfolgreichste Methode das Schleppangeln auch Trolling genannt, es ist zwar eine gute und vor allem bequeme Art der Fischerei, jedoch von umstrittenem anglerischen Wert.<br />
Ansonsten wird der Meerforelle hauptsächlich mit der Spinnrute nachgestellt, insbesondere im Frühjahr, auch Fliegenfischen kann sehr erfolgreich sein, wenn die äußeren Bedingungen stimmen(wenig Wind), dabei wird meist das Watfischen über sogenanntem Leopardengrund(mit Steinen durchsetzter Grund) ausgeübt, die frühen Morgenstunden, sowie die Abenddämmerung sind besonders erfolgversprechened.<br />
Reine Sandgründe sind nicht besonders günstig, besser Gebiete mit vielen Steinen im Wasser, welche man meist vor Steilküsten findet. Als Spinnköder finden schlanke Blinkermodelle oder Brandungswobbler von 15-30g Verwendung.<br />
Als Köder an der Fliegenrute Streamer, Garnelenimitationen, Tangläufer und ähnliches Verwendung, in der Dämmerung auch schwarze Muddler.</p>
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		<title>Sbirulinomontage</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 18:30:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Sbirulinomontage ist gedacht um sehr leichte Köder mit Hilfe dieser speziellen &#8220;Posen&#8221; auf Weite zu bringen. Vorzugsweise in Forellenteichanlagen, oder aber auch beim Einsatz einer Fliege beim Meerforellenfischen. Die Sbirulinomontage ist gedacht um sehr leichte Köder mit Hilfe dieser speziellen &#8220;Posen&#8221; auf Weite zu bringen, vorzugsweise in Forellenteichanlagen, oder aber auch beim Einsatz einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-3905" href="http://www.angler-online.de/montagen/sbirulinomontage_3129.html/attachment/sbirulinomontage-3"><img class="aligncenter size-full wp-image-3905" title="Sbirulinomontage" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/Sbirulinomontage2.gif" alt="" width="500" height="250" /></a></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;">Die Sbirulinomontage ist gedacht um sehr leichte Köder mit Hilfe dieser speziellen &#8220;Posen&#8221; auf Weite zu bringen. Vorzugsweise in Forellenteichanlagen, oder aber auch beim Einsatz einer Fliege beim Meerforellenfischen.<a rel="attachment wp-att-3130" href="http://www.angler-online.de/montagen/sbirulinomontage_3129.html/attachment/sbirulinomontage-2"><span id="more-3129"></span></a></p>
<p>Die Sbirulinomontage ist gedacht um sehr leichte Köder mit Hilfe dieser speziellen &#8220;Posen&#8221; auf Weite zu bringen, vorzugsweise in Forellenteichanlagen, oder aber auch beim Einsatz einer Fliege beim Meerforellenfischen.</p>
<p>Die Sbirus sind von schwimmend, bis schnell sinkend erhältlich. Damit und mit dem Einholtempo bestimmt man die Lauftiefe des Köders.<br />
Wichtig dabei ist neben dem Dreifachwirbel, der den Drall des Köders kompensiert, auch das teilweise sehr lange Vorfach. Längen von einem bis zwei Meter sind die Regel. Das stellt sicher, dass der Sbiru nicht zu sehr den Fisch vom Köder verschreckt.</p>
<p>Die Köder (Paste, Gummiköder, oder Wachsmottenlarven (Bienenmaden)) werden, wie gezeigt, in Form eines &#8220;L&#8221;, oder wie ein verdrehtes Blatt am Haken befestigt. Dadurch drehen sie sich beim Einholen und lösen durch diese Bewegung denn Fressreiz der Forellen aus.</p>
<p>Gefischt wird diese Montage an langen, bis sehr langen sensiblen Ruten, meist Teleruten. Nach dem Wurf lässt man die Montage absinken, um sie dann mit langsamen Hebebewegungen der Rute einzuholen. Die Bisse werden über die feine Rutenspitze angezeigt.</p>
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		<title>Das erste Mal &#8211; angeln an/in der Ostsee</title>
		<link>http://www.angler-online.de/meeresangeln/das-erste-mal-angeln-anin-der-ostsee_597.html</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 05:12:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Viele Angler, welche aus dem Innenland Deutschlands kommen und an der Ostsee Urlaub betreiben, fragen sich oft, wie man auf was und wo fischen kann. Vorallem die Wahl des Gerätes fällt vielen schwer, dabei hat fast jeder das, was man braucht. Hier zeige ich Ihnen, welches Gerät, das sie bestimmt herumliegen haben, Sie wofür verwenden können. Hauptsächlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Angler, welche aus dem Innenland Deutschlands kommen und an der Ostsee Urlaub betreiben, fragen sich oft, wie man auf was und wo fischen kann. Vorallem die Wahl des Gerätes fällt vielen schwer, dabei hat fast jeder das, was man braucht.</p>
<p>Hier zeige ich Ihnen, welches Gerät, das sie bestimmt herumliegen haben, Sie wofür verwenden können.<span id="more-597"></span></p>
<p>Hauptsächlich kann man die Fischerei an der Ostsee in mehrere Kategorien aufteilen:</p>
<ul>
<li>-Spinnfischen (Meerforelle/kleinere Lachse; Hornhechte und Dorsch</li>
<li>-Pilken (Hauptsächlich Dorsch)</li>
<li>-Naturköderangeln (Dorsch, Plattfisch und Aal)</li>
<li>-Brandungsangeln/Molenangeln (Dorsch, Plattfisch, Aal)</li>
</ul>
<p> Meerforellen und Dorsche lassen sich ab Herbst bis Anfang Sommer in großer Zahl fangen. Besonders Dorsche ziehen erst Nachts in Ufernähe, dafür in großen Schwärmen. Hornhechte gibt es ab Mitte Mai bis Anfang Herbst und lassen sich tagsüber in teilweise großen Mengen fangen. Plattfische gibt es das ganze Jahr über, bevorzugt am Tag, zu fangen. Und Aalangler sollten ihr Glück in der Nacht versuchen.</p>
<ul>
<li>Beginnen wir mit dem Spinnfischen:</li>
</ul>
<p> </p>
<p>Ruten von 240cm bis 330cm Länge und einen Wurfgewicht zwischen 20gr und 50gr sind Ideal zum Fischen auf Meerforelle, Hornhecht und Dorsch. Wenn es auf Dorsche geht, sollte man eher schwerer fischen, denn Küstendorsche sind starke Kämpfer! Die Aktion sollte Semi-Parabolisch bis Parabolisch sein, um härtere Drills gut ab federn zu können, jedoch mit schneller Spitze um ein sicheres Setzen des Hakens zu gewährleisten. Als Rollen empfehlen sich die Größen 2500-4000 (je nach Hersteller), am besten mit Frontbremse. Bei den Schnüren empfehlen sich hier geflochtene Schnüre mit einer Tragkraft von rund 5-8Kg, aufgrund der geringen Dehnung hat man direkten Kontakt zum Fisch.</p>
<p>Und auch bei den Ködern muss es nichts Extravagantes sein. Der Markt bietet eine Vielzahl von Küstenblinkern und Küstenwobblern, für erschwingliche Preise. Es ist aber nicht ratsam sich billige Modelle zu kaufen, diese haben oft schlechte Haken und einen eher nüchternen Lauf. Besonders zu empfehlen sind der Gno und Spöket von Falkfish, der Fight und Stripper von Hansen und der Snap. Diese Köder haben sich ganz klar gegenüber anderen Ködern herausgehoben. Dabei haben sollte man Köder in Gewichten von 15-30gr, je nach Strömung und Wind.</p>
<p style="text-align: center"><img class="size-full wp-image-617 aligncenter" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2009/11/024.JPG" alt="024" width="504" height="240" /></p>
<p style="text-align: center">Bei den Farben ist es wie im normalen Leben: weniger ist mehr!</p>
<p style="text-align: left">Im Grunde genommen verwende ich immer nur die selben Farben, mit denen ich auch fange. Man sollte sich nicht die Köderbox vollkaufen und später beim Angeln alle 10 Minuten den Ködern wechseln, eher sollte man immer nur eine begrenzte Anzahl an Ködern bei sich haben, dafür aber welche, denen man vertraut und durchgehend verwendet.</p>
<p style="text-align: left">Jedoch sollte in keiner Köderbox fehlen:</p>
<ul>
<li>
<div style="text-align: left">Silber</div>
</li>
<li>
<div style="text-align: left">Kupfer</div>
</li>
<li>
<div style="text-align: left">Schwarz(+Rot)</div>
</li>
<li>
<div style="text-align: left">Blau(+Silber)</div>
</li>
<li>
<div style="text-align: left">Grün</div>
</li>
</ul>
<p style="text-align: left">Sonstiges:</p>
<p style="text-align: left">Unerlässlich ist die Verwendung einer (Neopren) Wathose, hiermit kann man ggf. ein wenig ins Wasser gehen, zudem isoliert sie gut die Körperwärme wenn man außerhalb des Wassers steht. Gummiwathosen sind recht günstig, jedoch gehen die schnell bei schlechter Pflege kaput und isolieren schlecht im Wasser. Neoprenwathosen kosten ein wenig mehr halten dafür selbst bei kaltem Wasser warm. Es empfiehlt sich, einen Watkescher dabei zu haben, darin kann man ggf. auch (getötete!!!) Fische aufbewahren.</p>
<p style="text-align: left"> </p>
<ul>
<li>
<div style="text-align: left">Kommen wir zum Pilken</div>
</li>
</ul>
<p style="text-align: left">Um es gleich zu sagen: Für das Pilken benötigt man ein Boot, bzw. man angelt von einem Angelkutter</p>
<p style="text-align: left">Unter Pilkangeln stellen sich viele Leute die Verwendung dicker Ruten, großer Rollen, starken Schnüren und großen Ködern vor. Nicht in der Ostsee. Man braucht keine extra Pilkruten, wenn man nur 1x im Leben losgeht, schwere Spinnruten mit einem Wurfgewicht ab 80gr bis 150gr und einer Länge von rund 270cm sind Ideal. Rollen der größe 4000-6000 sind völlig ausreichend und als Schnur empfehlen sich geflochtene Schnüre von rund 8-15Kg, bei Monofil ist man mit guten 0,35mm Produkten gut beraten. Wenn man sich die Gerätezusammenstellung anguckt, bemerkt man, dass sie der Zusammenstellung des Hechtangelns sehr ähnelt, bzw. übereinstimmt.</p>
<p style="text-align: left">Wie der Name schon sagt, sind sog. &#8220;Pilker&#8221; extra Köder für das Pilken. Man kann sie vergleichen mit sehr schweren Blinkern, mit schneller Sinkgeschwindigkeit. Erhältlich sind sie ab 20gr, bis hin zu 1000gr, für die Ostsee reichen im Normalfall Gewichte von 50-100gr. Keine Angst, leichte Überschreitungen des Wurfgewichtes halten ihre Spinnruten locker stand.</p>
<p style="text-align: center"><img class="size-full wp-image-622 aligncenter" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2009/11/Kieler-Blitz.jpg" alt="Kieler Blitz" width="428" height="316" /></p>
<p>Pilker werden &#8211; wie alle Kunstköder- in tausenden von Farben verkauft, doch anders als beim Spinnfischen ist es oft von Vorteil mehrere Farben bei sich zu haben, denn oft fangen andere auf dem Kutter besser, weil sie eine andere Farbe verwenden, mit mehr Farben in der Köderkiste ist man flexibler und kann immer umsteigen. Jedoch muss auch die Köderführung stimmen, sonst ist der beste Köder nutzlos!</p>
<p>Aber auch wie beim Spinnfischen sollten folgende Farben unbedingt dabei sein:</p>
<ul>
<li>Japanrot(+Schwarz)</li>
<li>Schwarz</li>
<li>Orange(+Silber)</li>
<li>Grün</li>
<li>Blau(+Silber)</li>
</ul>
<p>Es hat sich auch als fängig erwiesen, ein Monovorfach mit einem kleinen Seitenarm, an dem ein Twister mit 2gr Kopf befestigt ist, über den Pilker zu montieren, so wird oft ein Fressneid hervorgerufen.</p>
<p>Sonstiges:</p>
<p>Es ist wichtig, dass der Pilker immer am Grund bleibt, am besten immer den Pilker einmal auf Grund sinken lassen, man spürt wenn er angekommen ist! Es gibt zudem zwei verschiedene Driftarten: die An- und Ab- Drift. Bei der Andrift treibt der Köder auf einen zu &#8211; man muss möglichst weit vom Kutter wegwerfen (Achtung! Überkopfwürfe sind nicht gern gesehen!)  und die Schnur möglichst immer stramm halten. Bei der Abdrift treibt der Köder von einem weg &#8211; man muss immer wieder Schnur lassen.</p>
<ul>
<li>Auch vom Boot betrieben wird das Naturköderangeln:</li>
</ul>
<p>Das Naturköderangeln ist die perfekte Angelmethode in der Ostsee für die, die nichts lieber mögen, als mit dem Boot rauszufahren, die Angeln auszuschmeißen und dann in aller Ruhe auf einen Biss zu warten.</p>
<p>Ideal für diese Angelmethode sind schwere Picker- oder Feederruten mit einer Länge von maximal 270cm, längere Ruten sind auf dem Boot zu unhandlich. Als Rollen kommen 2500er bis 5000er Rollen in Frage, stehen aber nicht im Vordergrund. Auch hier empfiehlt sich die Verwendung von Geflochtenen Schnüren,  so sind selbst feinste Plattfischbisse in der ohnehin sehr sensiblen Spitze gut zu erkennen. Die Montage kann aus einer ganz normalen Durchlaufmontage mit einem Haken bestehen, so wie man sie z.B. auf Aal verwendet, oder man nimmt fertig geknüpfte Vorfächer aus dem Fachhandel. Wichtig ist, dass die Haken langschenklig sind, so passt der Wattwurm besser und Plattfische saugen den Haken besser ein. Die Bleie haben je nach Wind und Strömung Gewichte von 40gr bis 200gr und die Montage wird entweder vor dem Boot runter gelassen oder man wirft ganz leicht aus.</p>
<p>Als Köder sind und bleiben Wattwürmer die Nummer 1, dicht gefolgt von Seeringelwürmern. Beide lassen sich bei fast jeden Händler an der Ostsee kaufen. Oft noch unterschätzt sind Garnelen. Diese lassen sich vorallem im Sommer ganz leicht im Flachwasser mit einem Kinderkescher fangen. Es empfiehlt sich immer zwei Wattwürmer auf den Haken zu ziehen, so ergibt sich eine höhere Lockwirkung.</p>
<p>Sonstiges:</p>
<p>Die Mitnahme eines Bootskeschers ist wichtig, auf keinen Fall sollten Schwimmwesten und ein gut gefüllter Tank fehlen! Alkohol hat nichts beim Bootsfahren zu suchen und nie bei Nebel oder Sturm losfahren! Für das Aufziehen der Köder sollte eine lange Ködernadel verwendet werden</p>
<p> </p>
<ul>
<li>Und zum Schluss: Das Brandungsangeln bzw. Molenangeln</li>
</ul>
<p>Schwere Karpfenruten von mindestens 3Lbs sollte man verwenden, schwächere wabbeln bei starken Würfen zu stark. Als Rollen empfehlen sich große Weitwurfrollen, wie Karpfenangler sie oft auf großer Distanz nutzen, bespult mit 200m 0,30mm Schnur ist man gut bedient. Auch Geflochtene Schnüre von rund 7Kg Tragkraft kann man verwenden, sie erlauben bessere Bisserkennung und weitere Würfe. Wenn man von der Mole angelt, benötigt man nicht unbedingt so große Rollen, die Größe 4000 bis 5000 reicht völlig aus. Auch können von der Mole starke Feederruten verwendet werden, wenn es recht ruhig ist. Als Montagen kommen bei mir nur sogenannte &#8220;Weitwurfclips&#8221; an die Angel, sie erlauben weitere, geziehltere Würfe, zudem zerfetzt der Wattwurm nicht beim Aufschlagen der Wasseroberfläche. Benötigt werden Bleie von 100-250gr, am besten Aerodynamisch geformt.</p>
<p style="text-align: center"><img class="size-full wp-image-631 aligncenter" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2009/11/BR-STN1.JPG" alt="BR-STN~1" width="310" height="462" /></p>
<p>Unbedingt erforderlich ist ein Dreibein, welches ein standortunabhängiges Aufstellen der Ruten ermöglicht. Es empfielt sich, einen Sandsack anzubringen, damit die Ruten bei härteren Bissen nicht umfallen. Dreibeine eignen sich übrigens auch wunderbar zum Feederangeln und Aalangeln, so hat man davon noch länger was.</p>
<p>Als Köder kommen hauptsächlich Wattwürmer und Seeringelwürmer in Frage, am besten immer 2 Stück aufziehen, so duftet es mehr im Wasser!</p>
<p>Sonstiges:</p>
<p>Man sollte unbedingt immer eine Kopflampe dabei haben, wenn man in die Nacht angelt.</p>
<p> </p>
<ul>
<li>Anderes:</li>
</ul>
<p>Die Auflistung der Gerätschaften ist natürlich größtenteils nicht das Optimale, jedoch möchte ich mit diesem Bericht zeigen, dass es Notfalls auch ohne Neuanschaffungen geht. Selbstverständlich gehört zu jeder Angelmethode die Mitnahme von einen Fischbetäuber und einem scharfem Messer. Es ist von großer Bedeutung, das komplette Angelgerät, welches mit Salzwasser in Berührung kam, nach dem Angeln gründlich abzuwaschen und anschließend gut trocknen zu lassen. So werden Schäden und Folgeschäden durch Salz verhindert.</p>
<p> </p>
<p>Petri Heil,</p>
<p>Jochen</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Produktvorstellung: Sondermodell Shimano Sahara 4000FD</title>
		<link>http://www.angler-online.de/raubfischangeln/produktvorstellung-sondermodell-shimano-sahara-4000fd_375.html</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 16:33:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meeresangeln]]></category>
		<category><![CDATA[Raubfischangeln]]></category>
		<category><![CDATA[Spinnfischen]]></category>
		<category><![CDATA[Testberichte]]></category>
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		<category><![CDATA[FD]]></category>
		<category><![CDATA[Hecht]]></category>
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		<category><![CDATA[Spider Wire]]></category>
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		<description><![CDATA[Ursprünglich nur auf dem amerikanischen Markt erhältlich, gab es ab Sommer 2009 auch in Deutschland die Shimano Sahara FD zu kaufen. Dieses Modell wird als Sondermodell bezeichnet, da es nicht in den Katalogen von Europa erschien und Shimano recht spontan diese Rollenserie für Deutschland anbot. Da ich auf der Suche nach einer neuen Pilkrolle und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ursprünglich nur auf dem amerikanischen Markt erhältlich, gab es ab Sommer 2009 auch in Deutschland die Shimano Sahara FD zu kaufen. Dieses Modell wird als Sondermodell bezeichnet, da es nicht in den Katalogen von Europa erschien und Shimano recht spontan diese Rollenserie für Deutschland anbot.<span id="more-375"></span></p>
<p style="text-align: center"><img class="size-full wp-image-384 aligncenter" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2009/11/Shimano-Sahara-001.JPG" alt="Shimano Sahara 001" width="391" height="336" /></p>
<p>Da ich auf der Suche nach einer neuen Pilkrolle und Hechtrolle war, habe ich mir gleich einmal diese Rolle gekauft, die Sahara 4000FD.</p>
<p>3 Salzwasserresistente Kugellager und ein Walzenlager sorgen für einen seidenweichen Lauf der Rolle, da diese an der richtigen Stelle liegen und somit perfekt arbeiten. Zudem erledigt ein Shimano Walzenlager den Job von 4 Kugellagern.</p>
<p>Der Körper der Shimano Sahara ist aus Metall gefertigt, Seitenplatte und Rotor sind aus XT-7, einem Carbonstoff, wodurch die Rolle selbst stärksten Belastungen stand hält. Die Schnurverlegung wird von Shimano als &#8220;Slow Oscilation&#8221; bezeichnet, welches für eine sehr langsame Auf- und Abbewegung der Spule sorgt und auch dünne Schnurdurchmesser perfekt verlegt werden. Bei diesem Schnurverlegungssystem handelt es sich hierbei wie bei dem &#8220;Shimano Varispeed&#8221; System um eine Exzenterverlegung, welche zwar nicht so perfekt wie ein Wormshaft verlegt, aber dafür um einiges robuster und unempfindlicher ist.</p>
<p>Die Spule der Rolle ist aus kaltgeschmiedetem Aluminium gefertigt und fasst ca. 100m 0,40mm monofiler Schnur. Die Spule besitzt eine von Shimano genannte &#8220;Ar-C&#8221; (Aero-C) Spulenlippe, welche dafür sorgt, dass sie Schnur in flacheren Klängen von der Spule fliegt, auch sollen so Perücken verhindert werden. Leider ist im Lieferumfang keine Ersatzspule vorhanden, bzw. vorgesehen Zudem besitzt die Rolle unter dem Rotor ein Gummiring, welcher beim werfen zuverlässig verhindert, dass der Bügel ungewollt umklappt. Das Antidrall-Schnurlaufröllchen arbeitet sehr leicht und macht seinen Job. Der Kurbelgriff ist aus angerautem Gummi gefertigt, liegt sehr gut in der Hand und rutscht selbst bei Nässe nicht.</p>
<p style="text-align: center"><a href="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2009/11/Shimano-Sahara-005.JPG"><img class="aligncenter size-medium wp-image-386" title="Shimano Sahara 005" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2009/11/Shimano-Sahara-005-279x300.jpg" alt="Shimano Sahara 005" width="279" height="300" /></a></p>
<p>Zum Einsatz kam die Rolle bei dem größtem Feind der Stationärrollen &#8211; dem Salzwasser. Diesen meisterte sie jedoch ohne Probleme. Egal ob mit der Pilkrute mit leichten und schweren Pilkern, Buttangeln oder Meerforellenangeln auf Distanz, alles bestand die Rolle ohne Makel. Gefischt habe ich mit einer 0,14mm Spiderwire mit rund 10Kg, welche nahezu perfekt verlegt wurde. Die recht flotte Übersetzung von 5,7:1 (bei den kleinere Modellen 6,2:1 (3000&amp;2500) ; 5,6:1(1000er) und 4,7:1  (bei der 500er)) sorgt für einen hohen Einzug wodurch Köder bei Fehlwürfen oder aus großer Tiefe schnell wieder hochgekurbelt werden können. Die Bremse arbeitet ruckfrei, auch bei stärkerer Bremseinstellung. Die maximale Bremskraft beträgt laut Hersteller rund 7,5Kg. Die Bremsscheiben sind aus reinem Carbon gefertigt, welche selbst nach längerem Einsatz wenig Verschleiß zeigen.</p>
<p>Der geringe Preis ist bei der Leistung dieser Rolle mehr als akzeptabel!  Wer eine neue Rolle für das Hecht-; Dorsch-; oder Meerforellenangeln sucht, ist mit dieser Rolle aller bestens bedient!</p>
<p>Gruß, Jochen</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Start in die Meerforellensaison</title>
		<link>http://www.angler-online.de/meeresangeln/start-in-die-meerforellensaison_91.html</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 08:50:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meeresangeln]]></category>
		<category><![CDATA[Blinker]]></category>
		<category><![CDATA[Küste]]></category>
		<category><![CDATA[Meerforelle]]></category>
		<category><![CDATA[Ostsee]]></category>
		<category><![CDATA[Spinnfischen]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit dem Herbst sinken die Temperaturen, die Tage werden kürzer und für so manchen endet die Angelsaison 2009.  Aber nicht für alle, denn nun schlägt die Zeit der Meerforellenangler. Das begehrte Ostseesilber kommt nun in immer größeren Mengen an die Küste und in die Wurfweite der Spinnangler. Man braucht teilweise nicht einmal eine Wathose, da die Fische sogar im Knietiefem Wasser zu finden sind und man sie nur unnötig verschrecken würde. Besonders am frühen Morgen und am späteren Abend stehen die Chancen gut einen dicken Fisch zu landen. Und wenn alles klappt, kann man wahre Sternstunden am Wasser erleben.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mit dem Herbst</strong> sinken die Temperaturen, die Tage werden kürzer und für so manchen endet die Angelsaison 2009.  Aber nicht für alle, denn nun schlägt die Zeit der Meerforellenangler. Das begehrte Ostseesilber kommt nun in immer größeren Mengen an die Küste und in die Wurfweite der Spinnangler. Man braucht teilweise nicht einmal eine Wathose, da die Fische sogar im Knietiefem Wasser zu finden sind und man sie nur unnötig verschrecken würde. Besonders am frühen Morgen und am späteren Abend stehen die Chancen gut einen dicken Fisch zu landen. Und wenn alles klappt, kann man wahre Sternstunden am Wasser erleben.<span id="more-91"></span></p>
<p><strong>Als Topköder</strong> haben sich kleine, leichte Küstenblinker und Küstenwobbler im Sandaaldesing oder für die Nacht in schwarz(+rot) erwiesen, welche mit kleinen Rucken eingeholt werden. Auch als effektiv hat sich herausgestellt, einen Küstenwobbler (ich bevorzuge Spöket) ruckartig aus dem Wasser springen zu lassen, wobei er popperähnliche Geräusche macht. Diese Köderführung imitiert einen flüchtenen Sandaal. Auf jeden Fall sollte man aber die Pudelmütze und ein paar Handschuhe nicht vergessen, denn Nachts wird es eiskalt!</p>
<div class="mceTemp">
<div id="attachment_205" class="wp-caption alignnone" style="width: 514px"><img class="size-full wp-image-205" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2009/10/0241.JPG" alt="Besonders wichtig ist es, den Köder nicht zu schwer zu wählen, Gewichte von bis zu 25gr reichen völlig aus" width="504" height="240" /><p class="wp-caption-text">Besonders wichtig ist es, den Köder nicht zu schwer zu wählen, Gewichte von bis zu 25gr reichen völlig aus</p></div>
</div>
<p><strong>Eine weiterer Besonderheit</strong> liegt auch bei den Fischen selber: Denn die Meerforellen und Lachse sind nun mitten in der Schonzeit und man bekommt oft einen wunderschön bunt gefärbten Fisch zum sehen. Diese Fische sind jedoch am besten unmittelbar nach dem Fang frei zu lassen, denn die Schonzeit beginnt am 1. Oktober und endet am (einschließlich) 31. Dezember. Dies gildet <strong>nur</strong> für Fische im Laichkleid, blanke Fische mit u.A. losen Schuppen von über 40 cm (Mindestmaß) sind ausgeschlossen. Es gehört aber dennoch dazu, solche Fische freizulassen, zum Erhalt des Bestandes und als Zeichen des Respekts gegenüber der Kreatur.</p>
<div class="mceTemp">
<div class="mceTemp">
<div class="mceTemp">
<div id="attachment_208" class="wp-caption alignnone" style="width: 482px"><img class="size-full wp-image-208" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2009/10/0194.JPG" alt="Oft gehen auch kleine Meerforellen (Grönländer) an den Haken" width="472" height="262" /><p class="wp-caption-text">Oft gehen auch kleine Meerforellen (Grönländer) an den Haken</p></div>
</div>
</div>
</div>
<p>Für interessierte Angler, die es auch gerne mal versuchen würden finden  unter  <a title="Meerforellenangeln" href="http://www.angler-online-forum.de/cms.php?q=36265" target="_blank">http://www.angler-online-forum.de/cms.php?q=36265</a> Tipps, Tricks &amp; Infos.<a class="aligncenter" title="HIER" href="http://www.angler-online-forum.de/cms.php?q=36265" target="_blank"></a></p>
<p>Petri Heil, und ein paar schöne Stunden am Wasser,</p>
<p>euer Jochen</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Spinnangeln auf Meerforelle und Hornhecht</title>
		<link>http://www.angler-online.de/meeresangeln/spinnangeln-auf-meerforelle-und-hornhecht_4969.html</link>
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		<pubDate>Sun, 01 Feb 2009 16:41:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herbert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meeresangeln]]></category>
		<category><![CDATA[Hornhecht]]></category>
		<category><![CDATA[Meerforelle]]></category>
		<category><![CDATA[Naturköder]]></category>
		<category><![CDATA[Spökket]]></category>
		<category><![CDATA[Watkescher]]></category>

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		<description><![CDATA[Außer durch Pilken, Brandungsangeln wird dem Fisch mit der Spinnrute nachgestellt. Zielfisch ist hier in erster Linie die Meerforelle und dann der Hornhecht. Dänemark hat hier die Vorreiterrolle übernommen und für die Erhaltung und Verbreitung der Meerforelle ein riesiges Programm aufgelegt. Alle Gelder die für die Meeresfischereigenehmigungen eingenommen werden, fließen hier ein. Die Hauptangelzeit auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-4981" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/Mefo1-300x82.jpg" alt="" width="300" height="82" /></p>
<p>Außer durch Pilken, Brandungsangeln wird dem Fisch mit der Spinnrute nachgestellt.<br />
Zielfisch ist hier in erster Linie die Meerforelle und dann der Hornhecht.</p>
<p><span id="more-4969"></span><br />
Dänemark hat hier die Vorreiterrolle übernommen und für die Erhaltung und Verbreitung der Meerforelle ein riesiges Programm aufgelegt.<br />
Alle Gelder die für die Meeresfischereigenehmigungen eingenommen werden, fließen hier ein.<br />
Die Hauptangelzeit auf die Mefo`s ist die Abend –und Morgendämmerung im Herbst und Frühjahr, wenn die Mefo`s nahe dem Ufer genug Nahrung finden..<br />
Für den Hornhecht liegt die Hauptangelzeit in der 1. Sommerhälfte.<br />
Das Spinnangeln an der Meeresküste erfreut sich einer immer grösser werdenden Beliebtheit –gewinnt immer mehr Freunde.</p>
<p><strong>auf Meerforelle</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Meerforelle</strong></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-4970" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/Mefo.jpg" alt="" width="400" height="110" /></p>
<p><strong>Kleidung :</strong><br />
Da die Hauptangelzeit auf Mefo´s in der ungemütlichen Jahreszeit liegt, ist warme wind- und wasserfeste Bekleidung unbedingt notwendig.<br />
Eine gute Wathose mit der man den Fisch an bestimmten Küstenabschnitten etliche Meter entgegen gehen kann, leistet wertvolle Dienste.</p>
<p><strong>Rute</strong>:<br />
Als Ruten kommen Spinnruten von 2,70m bis 3m Länge, mit einem Wurfgewicht von 20 -60 gr. zur Anwendung</p>
<p><strong>Rolle:</strong><br />
Die Rolle, wie kann es auch anders sein, soll See-/Salzwasserbeständig sein und ein Fassungsvermögen von ca. 200m , 25 er Monoschnur haben.<br />
Ebenso eine konische Spule und eine saubere Schnurverlegung &#8211; am besten Kreuzwicklung – für weite Würfe.</p>
<p><strong>Schnur :</strong><br />
25er Mono oder eine 18er Geflochtene ist für diese Angelei 1. Wahl.</p>
<p><strong>Köder:</strong><br />
Für die Jagd auf Mefo&#8220;s werden eingesetzt<br />
<strong>Kunstköder </strong>- schlanke Blinker und Pilker, Küstenwobbler, Fliegen, Streamer und Wurmnachbildungen aus Gummi</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Meerforellenblinker</strong></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-4971" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/Mefo-blinker.jpg" alt="" width="400" height="301" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Küstenwobbler (Spöket)</strong></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-4972" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/spöket_1.jpg" alt="" width="400" height="274" /></p>
<p style="text-align: center;">
<p><strong>Naturköder</strong></p>
<p style="text-align: center;">– Watt-/Seeringelwürmer, Krebsfleisch und Heringsfetzen in Frage.</p>
<p style="text-align: center;"><strong><img class="aligncenter size-full wp-image-4973" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/Watti.jpg" alt="" width="400" height="223" /></strong></p>
<p><strong>Weiteres Gerät:</strong><br />
Ersatzmaterial , Kleinteile, Gerät für die Versorgung der gefangen Fische (Schlagholz, Messer), Aufbewahrungsbehälter<br />
für den Fang , ein Maßband ö.ä. und ein Unterfang-/Watkescher.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Watkescher aus Holz -schwimmfähig</strong></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-4977" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/110905-ggr.jpg" alt="" width="400" height="400" /></p>
<p><strong><br />
Angelmethode:</strong><br />
Die Angelmethoden auf Mefo mit der Spinnrute sind Blinkern/Pilken und Schleppen.<br />
<strong>Blinkern/Pilken</strong><br />
Beim Blinkern und Pilken werden schlanke Mefo`-Blinker eingesetzt.<br />
Nach dem der Blinker/ Pilker möglichst weit ausgeworfen ist, wird er eingekurbelt.<br />
Die Einholgeschwindigkeit muss durch Ausprobieren heraus gefunden werden.<br />
Einmal ist ein schnelles, ein anderes Mal ist ein langsames Einholen erfolgreich.<br />
Ein Variiren der Einholgeschwindigkeit (Stop and Go) sowie ein dem Blinker vorgeschalteter Springer, bestehend<br />
aus einer Fliege oder Streamer, kann die Erfolgschancen steigern.<br />
Das unterschiedliche Beissverhalten der Mefo`s ist von mehreren Faktoren – wie Jahreszeit, Wassertemperatur, Wassertiefe u. s. w. abhängig.<br />
Der Blinker/Pilker wird mittels eines Wirbels direkt an der Hauptschnur befestigt.</p>
<p><strong>Schleppen</strong><br />
Eine weitere Methode der Mefo nachzustellen ist das Schleppen mit der Spinnrute.<br />
Hierbei werden Naturköder oder aber auch eine Fliege oder Streamer mit einer Wasserkugel oder dem Sbirolino<br />
an einem 2 -3m langen Vorfach ausgeworfen und dann wieder eingeholt<br />
Bei der Verwendung einer Fliege/ Streamer ist es ratsam ca.50 cm vor dem Köder ein Bleischrot zuklemmen und beim Auswerfen die Schnur kurz<br />
bevor sie auf dem Wasser auftrifft abzubremsen, damit das Vorfach sich streckt.<br />
Das Einholen (schleppen) des Köders hat sehr langsam zu erfolgen.<br />
Auch hier kann durch Variation der Einholgeschwindigkeit die Erfolgschance steigen.<br />
<strong><br />
Angelplätze:</strong><br />
Gute Angelplätze sind Flussmündungen, da die Mefo`s zu laichen in diese aufsteigen. Küstenstreifen mit Leopardengrund.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Hot Spot</strong></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-4974" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/Hot-Spot.jpg" alt="" width="400" height="300" /></p>
<p><strong>Tipp:</strong><br />
Beim Angeln immer erst den Nahbereich befischen, da sich die Mefo`s oft im seichten Wasser auf Nahrungssuche befindet</p>
<p>Fehmarnangler/Oldman</p>
<p><strong>auf Hornhecht</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Hornhecht</strong></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-4975" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/hornhecht.jpg" alt="" width="399" height="138" /></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-4976" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/horni2.jpg" alt="" width="400" height="157" /></p>
<p><strong><br />
Die erste 1. Sommerhälfte ist Hornhechtsaison.</strong><br />
Jetzt kommen die Hornhechte aus dem atlantischen Ozean an die Nord- und Ostseeküste um zu laichen. Diese pfeilschnellen Räuber<br />
jagen nahe des Ufers kurz unter der Wasseroberfläche ihre Beute.<br />
Schönes, windstilles Wetter und leichter Wellengang ist die beste Voraussetzung dafür diese Räuber zu erwischen.<br />
Der Hornhecht ist ein kampfstarker Fisch und liefert einen spannenden Drill an der Spinnrute.<br />
Zum Fang von Hornhechten benötigt man folgende Ausrüstung.</p>
<p><strong>Kleidung:</strong><br />
Die Kleidung sollte der Jahreszeit entsprechend angepaßt sein. Eine Wind –und Wasserdichte „Regenkleidung“<br />
sowie ein warmer Pullovers sollte im Gepäck nicht fehlen.<br />
Wie beim Angeln auf Meerforelle leistet eine Wathose auch hier gute Dienste.</p>
<p><strong>Rute:</strong><br />
geangelt wird auf den Hornhecht mit einer 2,70 bis 3,60 m lange Spinnrute miteinem Wurfgewicht von 20 –60 gr.<br />
Eine gute Alternative ist eine leichte Karpfenrute.</p>
<p><strong>Rolle:</strong><br />
Als Rolle kommt eine See-/Salzwasser beständige Rolle mit einem Fassungsvermögen von ca. 200m, 25er Monoschnur in betracht.<br />
Obwohl der Hornhecht nahe unter Land raubt – sollte auch hier eine konische Spule mit einer sauberen Wicklungskontur (Kreuzwicklung),<br />
für weite Würfe, Anwendung finden.</p>
<p><strong>Schnur:</strong><br />
Die Spule sollte mit 25er Monoschnur oder 18er Geflochtene gefüllt sein.</p>
<p><strong>Köder:</strong><br />
Als Köder für den Hornhecht eignen sich<br />
<strong>Kunstköder</strong> – wie schlanke Blinker , kleine schlanke Wobbler, und kleine Würmernachbildungen aus „Gummi“<br />
sowie Streamer und Fliege<strong>Naturköder</strong> – Fischfetzen (vom Lachs, Hering oder Hornhecht selbst) , kleine Watt- oder Seeringelwürmer.<br />
Also Köder ähnlich den der Meerforelle</p>
<p><strong>Weiteres Angelgerät:</strong><br />
Ersatzmaterial, Gerät zum Versorgen des Fisches (Messer, Schlagholz, Hakenlöser/Arterienklemme) Behälter zum Aufbewahren des Fanges,<br />
Unterfang-/ Watkescher.</p>
<p><strong>Fangmethoden:</strong><br />
<strong>Blinkern</strong><br />
Eine Fangmethode von Hornhechten ist das Blinkern. Es werden schlanke Blinker –ähnlich denen für Meerforelle – weit ausgeworfen und in der Regel schnell eingekurbelt, so dass sich der Blinker kurz unter der Wasseroberfläche befindet. Sollte kein Anbiß erfolgen so kann man durch vareieren der Einholgeschwindkeit (Stop und Go) doch noch zum Erfolg kommen.<br />
Die Erfolgschancen können noch gesteigert werden, wenn der Haken vom Blinker gelöst und an einer Vorfachschnur ca. 4cm vom eigentlichen Blinker entfernt wieder befestigt wird.<br />
Der Haken befindet sich somit 4cm hinter dem Blinker. Diesen Haken kann man dann noch mit einem Naturköder bestücken oder ein rotes Wollbüschel daran befestigen.<br />
Der Wollbüschel vermindert Fischverluste, weil sich die kleinen Zähne des Hornhechtes darin verfangen.<br />
Wenn möglich sollte der Drilling durch einen Einzelhaken ersetzt werden. Bei einem Drilling besteht die Gefahr, dass bei einem harten Drill der Schnabel des Hornhechtes abbricht und dann der Fisch verludert/verhungert.<br />
Anstelle des Blinkers kann auch ein kleiner, schlanker, flachlaufender Wobbler verwendet werden.</p>
<p><strong>Schleppen</strong><br />
Hier werden Naturköder oder Köderimitate an einem 1- 2m langen Vorfach mit der Wasserkugel, einer schlanken Weitwurfpose<br />
oder dem Spirolino ausgeworfen und im Gegenteil zum Blinker langsam herangezupft/geschleppt.<br />
Erfolgt ein Biss so ist mit leichter Verzögerung anzuschlagen.</p>
<p><strong>Fangplätze</strong><br />
Hornhechte können im 1. Sommerhalbjahr fast an der gesamten Nord-/Ostseeküste gefangen werden.<br />
Ein wahres Hornhechteldorado soll in Deutschland die Insel Fehmarn sein.</p>
<p>Fehmarn Angler/Oldman</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Fehmarn &#8211; eine Insel für Angler</title>
		<link>http://www.angler-online.de/angelberichte/fehmarn-eine-insel-fur-angler_5043.html</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Jan 2009 11:30:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herbert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angelberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Dorsch]]></category>
		<category><![CDATA[Fehmarn]]></category>
		<category><![CDATA[Hornhecht]]></category>
		<category><![CDATA[Meerforelle]]></category>
		<category><![CDATA[Spökket]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.angler-online.de/?p=5043</guid>
		<description><![CDATA[Im Grunde stand das Angeln gar nicht so im Vordergrund bei diesem Urlaub. Ein paar schöne Tage mit den Kindern sollten es werden und ist es auch geworden. Trotzdem kann man sich auf der Insel Fehmarn dem Angeln nicht entziehen und weil das Hobby nun mal mehr als nur im Blut steckt, waren die Angelsachen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-5051" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/fehm061-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></p>
<p>Im Grunde stand das Angeln gar nicht so im Vordergrund bei diesem Urlaub. Ein paar schöne Tage mit den Kindern sollten es werden und ist es auch geworden. Trotzdem kann man sich auf der Insel Fehmarn dem Angeln nicht entziehen und weil das Hobby nun mal mehr als nur im Blut steckt, waren die Angelsachen (zumindest die Spinnklamotten) natürlich im Auto verstaut.<br />
<span id="more-5043"></span><br />
<strong>Der erste Angelausflug:</strong></p>
<p>Keine 24 Stunden nach der Ankunft war es dann soweit. Ich plante eine Abend- und Nachttour mit der Spinnrute in der Ostsee. Eben noch Abendbrot gegessen und ab ins Auto. Ziel sollte das Staberhuk sein und obwohl der Marsch vom Parkplatz an der Radarstation bis zum Leuchtturm sehr beschwerlich ist (besonders mit Wathose) laufe ich dort immer wieder gerne entlang. Am Huk angekommen war ich aufgrund des Wolkenbruchs der Einzige und das sollte den Abend über auch so bleiben. Dank der Wathose und der Regenjacke blieb ich doch relativ trocken und es war Beißwetter. Mäßiger warmer Wind aus West und ein Wolkenbruch ging gerade vorüber. Was will man mehr dachte ich.<br />
Die ersten Würfe brachten gleich zwei Bisse, die aber nicht gehakt werden konnten und mit der Zeit stellte sich heraus, daß ich einen Schwarm Hornhechte ausfindig gemacht hatte. Ich sah sie am flach und schnell geführten Hansen Flash in grün-weiß nur so aus dem Wasser springen und ab und zu nur ein kurzer Ruck und trotzdem der Anhieb hundertstel Sekunden später kam, war kein rankommen.<br />
Doch plötzlich, was war das ein völlig untypischer Biss für die letzte Stunde und nach ein paar Fluchten kam eine wunderbar gezeichnete Meerforelle von gerademal 25cm zum Vorschein. Vorsichtig gelöst ein kurzer liebevoller Blick auf diesen wunderschönen Fisch und ein Dank, daß ich heute nicht als Schneider nach Hause gehen sollte und zurückgesetzt.<br />
Danach ging die Krux mit den Hornhechten weiter und ich musste mir etwas einfallen lassen. Ich nahm den schärfsten und kleinsten Drilling, den ich hatte, knüpfte diesen an etwa 5 cm monofile Schnur und diese an einen heringsfarbenen Spöket in 18g. Der Drilling saß also jetzt erheblich weiter hinten und ich erhoffte mir den Spielkameraden jetzt ein wenig näher zu kommen und was soll ich sagen. Drei Würfe, Ruck, Anhieb und da war er, mein erster Hornhecht meines Lebens mit 65cm. Weitere 10 Würfe brauchte ich für den zweiten (auch 65 cm) und als ich so richtig loslegen wollte, wurde es durch Wolken und Steilküste sehr rasch sehr dunkel und da Hornhechte Sichträuber sind war plötzlich Schluss.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-5044" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/fehm01.jpg" alt="" width="400" height="300" /></p>
<p>Mit der Dunkelheit drehte auch der Wind und kam jetzt von vorne. Die Wellen wurden höher und das heran geschwemmte Kraut wurde immer mehr. Nach einer weiteren Stunde war der Blinker und auch der Spöket bei jedem Wurf mit Kraut verhangen und ich beschloss, den ersten Versuch in diesem Urlaub zu beenden. Der Marsch zurück war unter dem Mond entlang der Steilküste toll und der eine Hornhecht hat am nächsten Tag sehr gut geschmeckt (die grünen Gräten machen sich super auf einem weißen Teller – ist bestimmt nicht Jedermanns Sache).</p>
<p><strong>Der zweite Angelausflug:</strong></p>
<p>Wieder sollte es ein Abend werden. Um 20:00 Uhr am Wasser (an einer anderen Stelle), nach 1,5 h wurde es dann auch dunkler und da ich bis dahin keinen Biss hatte, hoffte ich nun auf Dorsche, die in der Dunkelheit aus dem tiefen in das flache Wasser kommen. Zur besten Dämmerungszeit jedoch begann sich ein Mega Gewitter auf See zusammenzubrauen und ich zählte 14 Sekunden Abstand. Als dann nach 15 Minuten aus 14 Sekunden nur noch 7 geworden waren und die Blitze wirklich beängstigend aussahen und der Donner immer lauter wurde, beschloss ich, die Angelsession für diesen Abend abzubrechen. Kein Fisch der Welt ist es wert, das eigene Leben aufs Spiel zu setzen und schon gar nicht mit den Hüften im Wasser mit einer Kohlefaserrute in der Hand während eines Gewitters.<br />
Also, an diesem Abend keinen Biss.</p>
<p><strong>Der dritte Angelausflug:</strong></p>
<p>An diesem Abend wollte ich die Sache etwas mehr mit Konzept angehen. Habe daher akzeptiert, daß die Meerforellen durch die Hornhechte doch recht genervt sind und am Tage zur Zeit eher weniger in den flachen Bereichen zu finden sind. Ich wollte im Dunkeln fischen und bin daher erstmal um 20:00 losgezogen und ohne Rute auf der Steilkante gelaufen, um im letzten Tageslicht von oben eine gute Stelle zum Spinnen zu finden. Gesagt getan: Eine kleine Riffzunge gefunden, die auf der einen Ausläuferseite eine Rinne aufwies und der Untergrund fast keinen Sand hergab, sondern nur Seegrasfelder und große Steine besaß. An der Stelle unten angekommen gleich rein und ein paar Probewürfe. Die Nachläufer an Hornhechten waren immer noch da und auch gut zu sehen und ich beschloss, sie in Ruhe zu lassen und noch etwas zu warten auf die Dunkelheit.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-5045" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/fehm02.jpg" alt="" width="400" height="300" /></p>
<p>Ich fing dann etwa 21:15 an zu spinnen. Um Punkt 22:00 dann tatsächlich der erste Biss in voller Wurfweite von 60m. Der erste Dorsch des Urlaubs mit 40cm Länge. Danach ging es 30 Minuten Schlag auf Schlag. Immer wieder Bisse, die immer näher ans Ufer rückten und als es ziemlich dunkel war, kamen die Fische auch in 10m Entfernung zum Biss. Plötzlich war wieder Schluß und ich wollte gerade aufhören als die Wolkendecke aufriss und der Vollmond in voller Pracht die Nacht zum Tage machte. Was soll ich sagen, die Beißzeit begann wieder und als ich um 0:00 Uhr die Heimreise antrat, konnte ich insgesamt 10 Dorsche in Größen zwischen 33 und 45 cm verzeichnen. Zugegebener weise keine Riesen, aber trotzdem gut im Drill (besonders im Dunkeln) und das Maß liegt ja auch bei 38cm. Es war ein wirklich toller Abend mit einer tollen Kulisse inklusive Vollmond, der durch die Spiegelung im Wasser eine Taschenlampe komplett sinnlos werden ließ. Für mich ein wahre Sternstunde in diesem Jahr. Als Köder habe ich den ganzen Abend einen rot-schwarzen Meereswobbler in 20g Marke Eigenbau benutzt.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-5046" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/fehm03.jpg" alt="" width="400" height="300" /></p>
<p>Zu dem Thema Mindestmaß möchte ich noch eines anmerken: das Heraufsetzen des Mindestmaßes von 35 auf 38cm im letzten Jahr ist mehr als sinnvoll. Der Unterschied eines 35cm Dorsches gegenüber eines 38cm Dorsches ist unverhältnismäßig groß in Umfang und Gewicht (tolle Maßnahme).</p>
<p><strong>Der vierte Angelausflug:</strong></p>
<p>Bei dem hiesigen Grillfest habe einen Anglerkollegen aus Westfalen kennengelernt und wir sind am nächsten Abend zusammen los gewesen. Andere Stelle, etwas anderes Wetter (ein wärmerer Tag gewesen, aber am Abend zog kühler Nebel auf). Das Ergebnis war daher auch nicht wirklich erfolgreich mit jeweils 2 kleinen Dorschen und zwei Aussteigern. Keine Meerforelle gesehen. An so einem Tag ist man sich nicht sicher, ob es an dem Stellenwechsel lag oder doch am Wetter oder woran auch immer.</p>
<p><strong>Der fünfte Angelausflug:</strong></p>
<p>Dieser Tag sollte richtig gut werden. Der Westfale hatte sein Boot, ein Faltboot, mitgebracht und wir sind trotz strahlendem Sonnenschein über Nachmittag auf die Ostsee gefahren.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-5048" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/fehm04.jpg" alt="" width="400" height="300" /></p>
<p>Rote und grüne Pilker mit Beifänger aus japanrotem Twister. Das Echolot zeigte eine Kante von 14 auf 19 m und es waren tatsächlich immer mal wieder Fische beim Driften auf dem Schirm zu sehen. Dann kamen auch die Bisse und wir fingen die ersten Dorsche alle auf den Twister &#8211; Beifänger (später auch auf Pilker). Ich hatte mich trotz der 19m für das etwas feinere Pilken mit 35g-Pilker entschieden und es stellte sich heraus, dass diese Methode mit langsamen kleineren Sprüngen am erfolgreichsten war. Die anderen „Touristen-Boote“, die immer mal wieder um uns gesehen wurden, hatten dagegen eine recht grobe Angelweise aufzuweisen; sie rissen die Pilker mit einer Wucht nach oben und ließen ihn komplett wieder fallen (so wie es auf den „Reißer-Pilk-Videos“ immer wieder zu sehen ist). Ich habe nicht einmal gesehen, dass die etwas gefangen hätten. Wir setzten immer mal wieder um und zum Teil waren wir 2 km von der Ostküste Fehmarn entfernt.<br />
Das Ergebnis: insgesamt 12 Dorsche für mich und 15 Dorsche für meinen Kapitän. Es waren nicht alle mäßig (Mindestmaß = 38cm), aber mein größter war 62cm und der Durchschnitt lag bei etwa 48cm.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-5049" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/fehm051.jpg" alt="" width="400" height="300" /></p>
<p>Es war ein toller Tag, nur der Sonnenbrand auf den Handrücken schmerzt immer noch.</p>
<p>Das war dann auch der letzte Auftritt in diesem Urlaub mit der Angelrute auf Fehmarn und ich bin sehr zufrieden gewesen, auch wenn die Meerforellen sich nicht blicken ließen, aber das war wohl auch kein Wunder aufgrund der Hornhechtschwärme.</p>
<p style="text-align: center;"><strong><img class="aligncenter size-full wp-image-5050" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/fehm06.jpg" alt="" width="400" height="300" /><br />
</strong></p>
<p><strong>Zum Schluss noch ein paar Tipps:</strong><br />
Fahrt Mitte bzw. Ende April bis Anfang Mai los, und wenn der Hornhecht wirklich da ist kann ihn mit Wasserkugel und Heringsfetzen oder einfach mit Maden gut fangen.<br />
Aber auch das Spinnfischen lohnt sich, denn die Wasserkugel ist nicht jedermanns Sache.<br />
Jeder Abend ist anders, die Technik, die an einem Abend erfolgreich war, muss am nächsten Abend schon wieder bewiesen werden.<br />
Es ist allerdings noch hinzuzufügen, dass die Dorschfänge in den letzten Jahren drastisch zurückgegangen sind, daher sind nur noch selten gute Fänge zu verzeichnen. Als kleiner Trost, die Meerforellen gibt es jetzt wieder in größerer Zahl, in den frühen Morgenstunden wird man oft mit dem Ostseesilber belohnt.<br />
Die Angelshops auf Fehmarn sind mittlerweile sehr gut für die Spinnfischerei von der Küste aus ausgestattet, es gibt eine riesige Auswahl an Farben und Ködern. Jedoch sollte man auf jeden Fall Ersatzausrüstung mitbringen. Denn eine beschädigte Rolle kann einem wirklich den Spaß verderben und gute Sachen kosten Geld!<br />
Ein Besuch im Angelladen lohnt sich übrigens immer, zum Fragen, was zur Zeit womit geht und wenn man Glück hat, werden auch Stellen verraten.<br />
Ich kann den Fehmarn-Angelführer sehr empfehlen, er zeigt im groben die Stellen, auch für Brandungsfischer und in Verbindung einer Fehmarn-Landkarte, findet man die Parkplätze sehr gut.</p>
<p>Viel Spaß, es lohnt sich immer, auch ohne Fisch!</p>
<p>Zanderglück</p>
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