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	<title>Angler-Online.de - Angelforum und Informationseite rund ums Angeln &#187; Natur</title>
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	<description>Informationen rund um das Thema Angeln</description>
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		<title>Ein See wird saniert / Teil 1</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Dec 2010 18:53:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[ablassen]]></category>
		<category><![CDATA[Behörden]]></category>
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		<category><![CDATA[Fischkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Sanierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein geborstenes Rohr auf dem Grund eines Vereinssees bereitete  dem Vorstand unseres Vereins schon seit geraumer Zeit Kopfzerbrechen, denn trotz umfangreicher Abdichtungsmaßnahmen konnte der stetige Wasserverlust nicht dauerhaft gestoppt werden. Ein Teil der Bilder mit freundlicher Genehmigung von Jens Ulmers Die einzige wirklich erfolgversprechende Maßnahme ist wohl ein komplettes Ablassen des Wassers und das vorübergehende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-7872" href="http://www.angler-online.de/allgemein/ein-see-wird-saniert-teil-1_7871.html/attachment/konica-minolta-digital-camera-7"></a><img class="aligncenter size-full wp-image-7896" title="KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/11/Elmensee11.jpg" alt="" width="500" height="480" /></p>
<p>Ein geborstenes Rohr auf dem Grund eines Vereinssees bereitete  dem Vorstand unseres Vereins schon seit geraumer Zeit Kopfzerbrechen, denn trotz umfangreicher Abdichtungsmaßnahmen konnte der stetige Wasserverlust nicht dauerhaft gestoppt werden.</p>
<p><span id="more-7871"></span></p>
<p>Ein Teil der Bilder mit freundlicher Genehmigung von <strong>Jens Ulmers</strong></p>
<p>Die einzige wirklich erfolgversprechende Maßnahme ist wohl ein komplettes Ablassen des Wassers und das vorübergehende umsiedeln sämtlicher Teichbewohner um die Reparatur des defekten Rohres in Angriff nehmen zu können.</p>
<p>Ich habe in den vergangenen 2 Jahren in diesem See 4 kapitale Hechte  <strong>(100, 102, 103 und 121cm)</strong> gefangen und bin nun natürlich sehr gespannt, was in diesem Wasser noch auf meine Köder gewartet hätte.</p>
<p>Nachdem sämtliche Antrags- und Genehmigungsformalitäten mit der Wasserbehörde, der unteren Fischereibehörde und der Naturschutzbehörde erledigt und genehmigt waren,  wurde das Gewässer Ende Oktober gesperrt und langsam begonnen die über 8.000 m² große Wasserfläche abzulassen.</p>
<p style="text-align: center;">Der Pegel fällt langsam aber stetig</p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-7897" title="30.10-1" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/11/30.10-11.jpg" alt="" width="500" height="450" /></p>
<p style="text-align: center;">
<p>Dieser Vorgang dauerte fast 3 Wochen,  damit die Fische dem ablaufenden Wasser folgen konnten.</p>
<p>Während dieser Zeit wurden die 3 Vereins eigenen Kleinteiche für die Aufnahme der abgefischten Fische vorbereitet.</p>
<p>Schon einige Tage später kommen Wasserbewohner wie diese großen Teichmuscheln oder Schwanenmuscheln zum Vorschein, die man sonst selten zu sehen bekommt, deren Anwesenheit aber ein Beweis für die gute Qualität der Wassers ist.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-7898" title="KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/11/31.10-11.jpg" alt="" width="500" height="450" /></p>
<p style="text-align: center;">
<p>Aber auch die weniger angenehmen Seiten, die mir übrigens einige Hänger und Köderverluste bescherten, zeigen sich nun im Tageslicht:</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-7906" title="KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/11/31.10-212.jpg" alt="" width="500" height="450" /></p>
<p style="text-align: center;">
<p>Alleine meinerseits wurden in dieser Saison 1 Freddy 170 Catwalk, 1 Freddy 95 Catwalk und 1 Rapala XRAP Shad in den Fluten dieses Gewässers versenkt. Von den verlorenen Gummifischen und Jigs will ich erst gar nicht reden. Wäre schön, wenn wenigstens die vermissten Wobbler  im Laufe dieser Aktion wieder den Weg zurück in meine Köderbox finden würden.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-7900" title="KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/11/PICT22771.jpg" alt="" width="500" height="450" /></p>
<p>Dann endlich war es soweit. Rund 30 Vereinsmitglieder bewaffneten sich mit Wathose und Kescher um die Fische aufzunehmen und in die vorbereiteten Behältnisse zu befördern.</p>
<p>Vor allem die Vereinsjugend ist bei solchen Gelegenheiten mit Feuereifer bei der Sache und jeder will den größten Fisch in den Kescher oder ins Schleppnetz bekommen.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-7901" title="KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/11/PICT22741.jpg" alt="" width="500" height="450" /></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-7914" href="http://www.angler-online.de/allgemein/ein-see-wird-saniert-teil-1_7871.html/attachment/kesch11"><img class="aligncenter size-full wp-image-7914" title="Kesch11" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/12/Kesch11.jpg" alt="" width="500" height="410" /></a></p>
<p>So konnten ohne Verluste rund 100 Zander  mit einer Größe von 10 – 75 cm, ca. 150 Hechte sowie  Schleien,  Schuppen- und Spiegelkarpfen in der Größe von 10 – 80 cm und 20 Aale von rund 80 cm eingefangen werden. Außerdem gingen ca. 40.000 Weißfische in allen Größen ins Netz.</p>
<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-7915" href="http://www.angler-online.de/allgemein/ein-see-wird-saniert-teil-1_7871.html/attachment/k11"><img class="aligncenter size-full wp-image-7915" title="K11" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/12/K11.jpg" alt="" width="500" height="410" /></a></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-7916" href="http://www.angler-online.de/allgemein/ein-see-wird-saniert-teil-1_7871.html/attachment/k22"><img class="aligncenter size-full wp-image-7916" title="K22" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/12/K22.jpg" alt="" width="500" height="410" /></a></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;">
<p>Rekordhalter war ein Grasfisch von 110 cm und einem Gewicht von über 25 kg.</p>
<p>In dieser Größenordnung von 20 bis 25 kg konnten 7 Marmorkarpfen und 8 Grasfische sicher gelandet werden. Diese wurden dann in einen größeren vereinseigenen Teich umgesetzt</p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-7925" href="http://www.angler-online.de/allgemein/ein-see-wird-saniert-teil-1_7871.html/attachment/es1"><img class="aligncenter size-full wp-image-7925" title="es1" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/12/es1.jpg" alt="" width="500" height="400" /></a></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-7926" href="http://www.angler-online.de/allgemein/ein-see-wird-saniert-teil-1_7871.html/attachment/es2"><img class="aligncenter size-full wp-image-7926" title="es2" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/12/es2.jpg" alt="" width="500" height="400" /></a></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-7927" href="http://www.angler-online.de/allgemein/ein-see-wird-saniert-teil-1_7871.html/attachment/es3"><img class="aligncenter size-full wp-image-7927" title="es3" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/12/es3.jpg" alt="" width="500" height="400" /></a></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-7928" href="http://www.angler-online.de/allgemein/ein-see-wird-saniert-teil-1_7871.html/attachment/es4"><img class="aligncenter size-full wp-image-7928" title="es4" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/12/es4.jpg" alt="" width="500" height="400" /></a></p>
<p>Nun wird gewartet bis der Teichgrund abgetrocknet und begehbar ist, damit mit den Reparaturarbeiten an dem defekten Rohr begonnen werden kann.</p>
<p>Meine vermissten Wobbler tauchten übrigens nicht wieder auf. Wahrscheinlich für alle Zeit im Schlamm versunken, mit dem sie wohl auch entsorgt werden.</p>
<p>Im nächsten Frühjahr mit dem Einsetzen der Schneeschmelze soll der See wieder rechtzeitig zur Vegetationsphase  mit Wasser überspannt sein.</p>
<p><strong>Teil 2 dieser Dokumentation wird sich mit der Reparatur des Rohres, dem ausbaggern und dem erneuten Besatz befassen.</strong></p>
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		<title>Eine kleine Erzählung über Odonata oder Wasserjungfern</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 16:31:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gewässerbewohner]]></category>
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		<description><![CDATA[An schönen Sommertagen kann man sie beobachten, eine Vielfalt an Insekten beim Angeln. Mein besonderes Augenmerk galt einer besonders anmutigen Kreatur mit großen Flügeln. Beim erholenden Ansitz bekam ich Besuch von einem, wie ich meine  größeren Exemplar seiner Gattung. Mit einer Selbstverständlichkeit landete eine Libelle auf dem Blank meiner Angel, wippte wie von einem inneren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-1487" href="http://www.angler-online.de/gewasserbewohner/eine-kleine-erzahlung-uber-odonata-oder-wasserjungfern-2_1486.html/attachment/cimg0730-2"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1487" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/02/CIMG07301-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>An schönen Sommertagen kann man sie beobachten, eine Vielfalt an Insekten beim Angeln. Mein besonderes Augenmerk galt einer besonders anmutigen Kreatur mit großen Flügeln. Beim erholenden Ansitz bekam ich Besuch von einem, wie ich meine  größeren Exemplar seiner Gattung. Mit einer Selbstverständlichkeit landete eine Libelle auf dem Blank meiner Angel, wippte wie von einem inneren Takt angetrieben mit ihrem Rumpfende auf und ab. Vorsichtig erhob ich mich um sie näher zu betrachten. Mit dem Geräusch eines Modellhubschraubers schnurrte sie davon. Klasse.<span id="more-1486"></span></p>
<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-1503" href="http://www.angler-online.de/gewasserbewohner/eine-kleine-erzahlung-uber-odonata-oder-wasserjungfern-2_1486.html/attachment/cimg0723"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1503" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/02/CIMG0723-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Ich verfolgte sie mit meinem Blick und sah wo sie erneut landete. Vorsichtig schlich ich mich an sie heran. Schillernd waren ihre Flügel, in ihren riesigen Augen strahlten sämtliche Spektralfarben des Lichtes- umwerfend. &#8221; Wenn mir jetzt ein Foto gelingen würde! &#8221; Langsam streckte ich meine Arme mit der Kamera an sie heran. Klick. Das erneute Starten des Minihelicopters war zu hören.  Ich beschloss das Ufer nach weiteren Libellen abzusuchen, mein Angelspezi Axel belächelte mich als ich meine Ruten einzog.</p>
<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-7837" href="http://www.angler-online.de/gewasserbewohner/eine-kleine-erzahlung-uber-odonata-oder-wasserjungfern-2_1486.html/attachment/cimg2948-2"><img class="aligncenter size-full wp-image-7837" title="Angler online" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/02/CIMG29481.jpg" alt="" width="405" height="316" /></a></p>
<p>Ich musste nicht lange suchen, zusammen verknotet flog ein Doppelpack blau schimmernde  Libellen an mir vorbei und ließen sich auf einen Schilfhalm vor mir nieder. Was war den das für eine Mutation? Meine Neugierde war nun gänzlich geweckt. Dicht neben diesen Knäuel es müssen zwei gewesen sein (denn ich zählte 8 Flügel) sonnten sich ebenfalls zwei rotbraune Libellen, die an ihren Körperenden zusammen verbunden waren. &#8221; Paarung, alles klar &#8221; gab ich von mir, keinen Schimmer wieso, aber es musste so sein! Schnell den Fotoapparat und meinen laienhaften Abschuss ausgeführt (nur einen Versuch!) Meinen Modellhubschrauber, der sich später beim Nachlesen als Mosaikjunfer entpuppte, konnte ich beim eintauchen seines Körperendes beobachten. Ein kleiner weißer Punkt fiel auf den Grund. Ich beobachtete eine Odonata bei der Eiablage.</p>
<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-7838" href="http://www.angler-online.de/gewasserbewohner/eine-kleine-erzahlung-uber-odonata-oder-wasserjungfern-2_1486.html/attachment/cimg2950"><img class="aligncenter size-full wp-image-7838" title="CIMG2950" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/02/CIMG2950.jpg" alt="" width="448" height="336" /></a><a rel="attachment wp-att-7839" href="http://www.angler-online.de/gewasserbewohner/eine-kleine-erzahlung-uber-odonata-oder-wasserjungfern-2_1486.html/attachment/cimg2951"><img class="aligncenter size-full wp-image-7839" title="angler online.de" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/02/CIMG2951.jpg" alt="" width="448" height="336" /></a><a rel="attachment wp-att-7840" href="http://www.angler-online.de/gewasserbewohner/eine-kleine-erzahlung-uber-odonata-oder-wasserjungfern-2_1486.html/attachment/cimg2954"><img class="aligncenter size-full wp-image-7840" title="Angler online" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/02/CIMG2954.jpg" alt="" width="448" height="336" /></a></p>
<p>So verging locker eine Stunde mit meinen Beobachtungen.    &#8220;Fang sie nicht&#8221; dröhnte damals eine Stimme hinter mir. &#8221; Es ist eine Keilfleck Mosaikjungfer, diese Art ist auf der roten Liste wie viele andere auch, es sind schon imposante Insekten&#8221;. Ich erklärte ihn  dass ich sie nur ablichten möchte und ein Anfassen unter gar keinen Umständen drin wäre &#8221; Ich bin allergisch gegen Wespen, wenn mich so ein Teil sticht, nicht auszudenken&#8221;. &#8220;Aberglaube, Libellen stechen nicht, womit auch? Die Weibchen haben einen kleinen Legestachel und Libellen verfügen maximal über scharfes Gebiss, dies allerdings würde man nur bei großen Exemplaren überhaupt spüren&#8221;. Eine Augenbraue hoch gezogen fragte ich ihn schließlich. &#8220;Sie kennen sich gut aus mit Libellen, sind Sie Biologe oder so etwas in der Art? &#8221; Er lachte kurz und kam schließlich zu mir. Während ich ihn meine futterverklebte Hand zum Gruß reichte, antwortete er auf meine Frage. &#8220;Nein, ich bin Lehrer. Biolehrer und mein Fabel sind Käfer und Co. Ich sammle Schmetterlinge und Käfer. Es interessiert nur leider heute kaum noch jemanden was da alles so um einen herumschwirrt. Außer Moskitos und Zecken. Bis vor wenigen Minuten war ich auch der Meinung, Sie wollen etwas für ihren Haken fangen. Etwas was leider auf der roten Liste steht&#8221;. Ich bat ihn mir etwas über meinen kleinen Modellhelicopter zu erzählen. Was er auch mehr als ausgiebig tat. Ich versuche einmal seine Erörterung wiederzugeben.</p>
<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-1490" href="http://www.angler-online.de/gewasserbewohner/eine-kleine-erzahlung-uber-odonata-oder-wasserjungfern-2_1486.html/attachment/cimg0716-2"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1490" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/02/CIMG07161-300x225.jpg" alt="Libelle von Dominik" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Die Libellen oder auch Wasserjungfern fachlich richtig Odanata. Sind weit verbreitet jedoch nicht mehr alle Arten. Diese schillernden, schlanken und farbenfrohen Insekten sind meist in der Nähe von Gewässern anzutreffen, bis auf wenige Ausnahmen, die Weiden und Waldlichtungen als ihr Element erkoren haben. Libellen haben Flügelspannen, die von weniger als 1cm bis über 14 cm reichen, je nach Art. Die Vermehrung, welche ich beobachten durfte, erfolgt mit der Eiablage im Wasser. Es entschlüpft in geraumer Zeit eine Larve, meist- so habe ich es verstanden im Winter. Die Larven sind gefräßige Zeitgenossen, die mit ihren kräftigem Greifzangen ähnelndem Maul so ziemlich alles an Wasserinsekten attackieren, welche sie halbwegs bewerkstelligen können. Somit stehen auch kleine Fische auf ihren Speiseplan. Das Larvendasein dauert im Schnitt so ca. ein ganzes Jahr, je nach Art kürzer oder länger.</p>
<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-8475" href="http://www.angler-online.de/gewasserbewohner/eine-kleine-erzahlung-uber-odonata-oder-wasserjungfern-2_1486.html/attachment/libellenlarve"><img class="aligncenter size-full wp-image-8475" title="Libellenlarve" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/02/Libellenlarve.jpg" alt="" width="448" height="336" /></a></p>
<p>Ist es Zeit zur Metamorphose, krabbelt die Larve aus dem Wasser. Dies geschieht meist an einem Schilfhalm. Der Akt der Verwandlung beginnt ähnlich wie beim Schmetterling der aus einer Puppe entsteigt.Dabei  schält sich die Libelle aus ihrem Larvengebilde (ich nenne es einmal so). Der Vorgang ist ein Kraftakt! Die Libelle pumpt sich auf bis das Larvenkostüm immer weiter aufgerissen wird. Verharrende Haltung ist angesagt, Stunden in der Wärme, diese benötigt das noch unförmige Wesen nämlich stetig für seine Entwicklung. Ist sie entschlüpft pumpt sie Blut in ihre Flügel so dass diese ihre knittrige Form verlassen und sich spannen. Mit dem Licht der Sonne härten diese aus. Jetzt ist der Rest des Körpers dran, das Blut gerät in den Hinterleib welcher sich jetzt auch füllt und streckt. Um den Überdruck im Körper abzulassen scheiden Libellen nach ihrem fertigen Schlupf Blutstropfen aus. Von der Sonne gewärmt und gehärtet steigt die Libelle zum Erkunden auf. Dieser Flug führt aber weg von ihrem Gewässer, sonst würden mänl. Artgenossen Ihn als Konkurrent sehen und sollte es eine Sie sein, würde sie sofort in Paarungsbedrängniss geraten. Also erst einmal weg. Hat sie sich erholt und drucktechnisch normalisiert, fliegt die Libelle an ihr Schlupfgewässer zurück nicht immer; aber öfters. Und es geht zur Paarung. Wer denkt wie ich, dass dies von mir gesehene Knäuel die Paarung ist, liegt richtig. Man spricht von einer Verschlüsselung, falsch wäre die Annahme dass die beiden Geschlechtsteile zusammen sind und die Befruchtung so abliefe. Es ist komplexer als man denkt. Wir Menschen haben es da einfach. Beim Libellenmännchen wird der Samen nicht wie erwartet, beim- so nenne es zum Vergleich einmal- Penis gebildet, sondern im 9. Körpersegment und von dort aus muss es erst einmal zum 2. Segment gelangen. Das Männchen greift sich mit seiner „Zange“ am Körperende das Weibchen am oder hinter dem Kopf. Durch Form und Größe der Zange und den Einbuchtungen beim Weibchen ist ein Artenfremdgehen so gut wie ausgeschlossen. Schon interessant, gäbe es das beim Menschen hätte er nur eine Frau, die auf ihn zugeschnitten ist und Fremdgehen wäre hinfällig. Zurück zum Thema. Unser Libellenmännchen krümmt seinen Körper so dass der Samen aus dem besagten 9. Segment zum 2. läuft, wo die Samentasche ist. Und es ist  beim Weibchen auch so verrückt, es muss ihr 9. Segment, was ihr Geschlechtsteil darstellt, zum 2. Segment des Männchens bringen und andocken. So jedenfalls habe ich es verstanden.</p>
<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-1493" href="http://www.angler-online.de/gewasserbewohner/eine-kleine-erzahlung-uber-odonata-oder-wasserjungfern-2_1486.html/attachment/cimg0717-2"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1493" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/02/CIMG07171-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Also gar nicht so einfach. Diese Nummer dauert je nach Art Sekunden oder Stunden. Danach geht es zur Eiablage, je nach Art gibt es die unterschiedl. Variationen, doch enden alle im Wasser. Immer unter Bewachung des Männchens das entweder noch angedockt ist oder als wachsamer Begleider, die Eiablage mit verfolgt. Bei den meisten Libellenarten ist das  Verhältniss zu Larve und Libelle sehr hoch. Ein Larvenstadium kann je nach Art locker 3 Jahre dauern und das Libellendasein 2-3 Monate oder weniger. Was ich damit sagen will, das Larvenstadium ist länger als das eigendliche Leben als Libelle.  &#8220;Willst du heute noch angeln, oder nur quatschen?&#8221; Ah ja, mein Spezi Axel stand neben uns. &#8221; Ich habe Libellen fotografiert &#8221; teilte ich ihm mit. &#8221; Das habe ich mitbekommen und dann noch 2 Stunden blablabla gehalten&#8221; bekam ich als Antwort. &#8220;Ich muss denn&#8221; sagte ich zum Biolehrer und reichte ihm zum Abschied  die, mit der Weile getrocknete mit Lockfutter  verkrustete ,Hand. &#8220;War sehr interessant, vielleicht stelle ich einmal die Libelle in unseren Angelforum vor&#8221; sagte ich ihm. Er winkte ab und mit den Worten &#8220;wen interessiert den so etwas heute noch? &#8221; schlurfte er davon. &#8220;Mich schon&#8221; und mit diesen Gedanken warf ich meine Angeln wieder aus.</p>
<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-1504" href="http://www.angler-online.de/gewasserbewohner/eine-kleine-erzahlung-uber-odonata-oder-wasserjungfern-2_1486.html/attachment/cimg0721"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1504" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/02/CIMG0721-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
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		<title>Eisangeln – gut gemeinte Hinweise</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 18:52:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Guido</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Winter]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Winter hat uns voll im Griff und die Temperaturen sind seit Wochen unter dem Gefrierpunkt. Da bietet es sich doch förmlich an es mit Eisangeln zu versuchen.  Hier ein paar gut gemeinte Hinweise und Sicherheitstipps für das Betreten von Eisflächen, denn kein Fisch ist es wert für ihn sein Leben zu riskieren. • Auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Der Winter hat uns voll im Griff und die Temperaturen sind seit Wochen unter dem Gefrierpunkt. Da bietet es sich doch förmlich an es mit Eisangeln zu versuchen.  Hier ein paar gut gemeinte Hinweise und Sicherheitstipps für das Betreten von Eisflächen, denn kein Fisch ist es wert für ihn sein Leben zu riskieren.</p>
<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-1572" href="http://www.angler-online.de/allgemein/eisangeln-%e2%80%93-gutgemeinte-hinweise_1113.html/attachment/eisangeln-hinweise-3"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1572" title="Eisangeln Hinweise" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/01/Eisangeln-Hinweise2-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a></p>
<p><span id="more-1113"></span></p>
<p>• Auf die Warnhinweise der Wasserschutzpolizei und auch der örtlichen Medien achten.</p>
<p>• Nicht jedes Gewässer mit einer geschlossenen Eisdecke kann auch automatisch betreten werden.</p>
<p>• Bei Schnee auf dem Eis ist besondere Vorsicht geboten, da in diesem Fall die dünneren Eisstellen optisch nicht erkennbar sind.</p>
<p>• Nie auf strömende Gewässer gehen, dort können sich durch die Strömung oder durch schnell fallenden Wasserstand Hohlräume unter dem Eis bilden und sollte man doch einbrechen, wird man sofort vom Loch weg, unter die geschlossene Eisdecke getrieben.</p>
<p>• Beim ersten Betreten in Ufernähe (Flachwasserbereich) mit einer Probebohrung beginnen und sich mit weiteren Bohrungen langsam auf das Gewässer  „hinaus tasten“ dabei sollte das Eis wenigstens eine Stärke von 15 cm aufweisen</p>
<p>• Nie allein auf das Eis gehen, immer wenigstens eine zweite Person dabei haben die einen absichert.</p>
<p>• Wenn die Möglichkeit besteht, mit Skiern auf das Eis gehen, man verteilt damit sein Gewicht auf eine größere Fläche und hat auch gleich ein Hilfsmittel zur Hand, das man einem Eingebrochenen reichen kann.</p>
<p>• Eine Rettungsleine oder anderes Rettungswerkzeug und vor allen Dingen Eiskrallen mitführen, um sich oder Andere retten zu können.</p>
<p>• Die Löcher in das Eis bohren und nicht hacken um Risse zu vermeiden.</p>
<p>• In der Nähe von Schilf, größeren Booten, Steganlagen, oder Ähnlichem größte Vorsicht, da an solchen Stellen das Eis meist dünner als auf dem Rest des Gewässers ist.</p>
<p>• Einige Gewässer, die von Personen betreten werden dürfen sind mit farbigen Wimpeln versehen. Dabei bedeutet rot = Eisfläche betreten verboten,  grün = die Fläche ist sicher und darf betreten werden.</p>
<p>• Nicht mit mehreren Personen gleichzeitig auf einer kleinen Flächen aufhalten.</p>
<p>• Wenn möglich ein Handy mitführen um im Ernstfall schnell Hilfe anfordern zu können.</p>
<p>• Bei der Größe der Löcher die örtlichen Vorschriften beachten (z.B. in Brandenburg 20 cm Kantenlänge bzw. Durchmesser).</p>
<p>• Nach dem Angeln die Löcher deutlich kennzeichnen um Unfällen vorzubeugen.  So z.B. mit Schilfhalmen oder trockenen Ästen die gut sichtbar in die Löcher gesteckt werden.</p>
<p>• Ordnung und Sauberkeit auf dem Eis – das gilt nicht nur für Abfälle sondern auch für Zigarettenkippen.</p>
<p>Jetzt noch ein Hinweis in eigener Sache:</p>
<p>wenn das Eis stark genug ist und von vielen Menschen betreten wird, rücken wir als Angler meist besonders in das „Licht der Öffentlichkeit “. Ich will damit ausdrücken, dass wir von vielen Teilen der Bevölkerung aus nächster Nähe beobachtet werden. Also benehmen wir uns als Angler obervorbildlich &#8211; vor allem im Umgang mit unserem Fang. Ich habe Angler erlebt die ihren Fang nach dem Abhaken einfach auf das Eis geworfen haben, wo die Fische noch ewig zappelten und das unter etlichen Zuschauern.</p>
<p>Petri Heil Guido</p>
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		</item>
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		<title>Perlfisch / Rutilus meidingerii</title>
		<link>http://www.angler-online.de/fischdatenbank/perlfisch-rutilus-meidingerii_4169.html</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 16:16:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fischdatenbank]]></category>
		<category><![CDATA[Fluss]]></category>
		<category><![CDATA[Friedfisch]]></category>
		<category><![CDATA[geschützt]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Perlfisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Den Perlfisch darf man als einen der seltensten Fische Europas bezeichnen. Merkmale: Er ähnelt mit seiner schlanken und drehrunden Form einem Aitel mit großflächigem Laichausschlag. Allerdings trägt der Perlfisch wesentlich mehr und reiskorngroße gelbliche Verhornungen, die sich über den gesamten Rücken ziehen können. Der Ausschlag tritt nur beim Milchner auf. Das brachte ihm auch seinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-4170" href="http://www.angler-online.de/fischdatenbank/perlfisch-rutilus-meidingerii_4169.html/attachment/perlfisch"><img class="size-full wp-image-4170  aligncenter" title="Perlfisch" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/Perlfisch.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Den Perlfisch darf man als einen der seltensten Fische Europas bezeichnen.<span id="more-4169"></span></p>
<p><strong>Merkmale:</strong><br />
Er ähnelt mit seiner schlanken und drehrunden Form einem Aitel mit großflächigem Laichausschlag. Allerdings trägt der Perlfisch wesentlich mehr und reiskorngroße gelbliche Verhornungen, die sich über den gesamten Rücken ziehen können. Der Ausschlag tritt nur beim Milchner auf. Das brachte ihm auch seinen Namen ein.<br />
Sein Maul ist leicht unterständig, der Kopf massig. Dunkler, fast schwarzer, bis dunkelbraunoliver Rücken. Hellere Flanken. Der Bauch ist weiß, in der Laichzeit rot, die Flossen grau mit gelegentlichem rötlichen Einschlag. Er hat deutlich kleinere und mehr Schuppen als der Döbel.<br />
Entlang der Seitenlinie finden sich zwischen 62 und 67 Schuppen<br />
Schlundzahnformel: 6(5)-5</p>
<p><strong>Lebensräume:</strong><br />
In Mitteleuropa beschränkt sich sein Vorkommen auf die Seen des Salzkammergutes in Österreich und den Chiemsee in Bayern, wo seine natürliche Population allerdings als erloschen gilt. Weitere Arten des Formenkreises kommen in Südosteuropa, an der Schwarzmeerküste und am Kaspischen Meer, vor.<br />
Er ist ein bodenbewohnender Fisch, der zur Laichwanderung in Flüsse und Bäche aufsteigt.<br />
Bedingt durch die limnologischen Veränderungen der Seetiefen ist der Bestand der Art mehr als bedroht. Man vermutet als Ursache für den Rückgang Zusammenhänge mit dem Eintrag von Nährstoffen durch Abwässer und die Landwirtschaft. Im Mond-, Atter,- und Traunsee existieren Restpopulationen, die z.Zt. auch dazu benutzt werden, über künstliche Erbrütung den im Chiemsee erloschenen Bestand zu reaktivieren. Leider machen die Kormorane im Mündungsdelta der Tiroler Ache diese Bemühungen wieder zu Nichte!</p>
<p><strong>Größe:</strong><br />
Durchschnittlich erreicht der Perlfisch 40 – 50 cm. Als Maximum gelten 70 cm und bis zu 6 kg Gewicht.</p>
<p><strong>Laichzeit:</strong><br />
Der Perlfisch steigt im April/Mai in die Zuflüsse der Seen auf, wo er über Kies und Pflanzen laicht. Seine Geschlechtsreife erreicht er erst im Alter von 4 oder 5 Jahren.</p>
<p><strong>Nahrung:</strong><br />
Seine Nahrung besteht aus Kleintieren, Krebsen und kleinen Fischen, die er am Grunde des Gewässers aufnimmt.</p>
<p><strong>Fangmethoden &amp; Fangplätze:</strong><br />
Der Perlfisch unterliegt in Deutschland einem ganzjährigen Schutz und darf auf keinen Fall entnommen werden.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Silberkarpfen / Hypophthalmichthys molitrix</title>
		<link>http://www.angler-online.de/fischdatenbank/silberkarpfen-hypophthalmichthys-molitrix_4131.html</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 15:48:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fischdatenbank]]></category>
		<category><![CDATA[Fischbestand]]></category>
		<category><![CDATA[Friedfisch]]></category>
		<category><![CDATA[Karpfen]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Silberkarpfen wurde bei uns eingeschleppt, um Algenblüten zu bekämpfen. Der Versuch schlug fehl. Als Filtrierer reduzierte anstatt der Algen, das Zooplankton. Das führte dann in Folge zu noch üppigeren Algenblüten. In der Küche spielt er mit seinem fetten und sehr schwer verdaulichen Fleisch keine Rolle. Merkmale: Sein Kopf wirkt mit den sehr tief sitzenden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-6952" title="Silberkarpfen1" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/01/Silberkarpfen1.jpg" alt="" width="400" height="282" /></p>
<p style="text-align: center;">Der Silberkarpfen wurde bei uns eingeschleppt, um Algenblüten zu bekämpfen. <span id="more-4131"></span></p>
<p>Der Versuch schlug fehl. Als Filtrierer reduzierte anstatt der Algen, das Zooplankton. Das führte dann in Folge zu noch üppigeren Algenblüten. In der Küche spielt er mit seinem fetten und sehr schwer verdaulichen Fleisch keine Rolle.</p>
<p><strong>Merkmale:</strong><br />
Sein Kopf wirkt mit den sehr tief sitzenden Augen unproportioniert. Die Maulspalte ist groß und oberständig. Seine Schuppen sind sehr klein. Die Färbung ist grau, mit leicht silbrigem Glanz.<br />
Entlang der Seitenlinie finden sich 110 – 124 Schuppen.</p>
<p><strong>Lebensräume:</strong><br />
Entsprechend Besatz</p>
<p><strong>Größe:</strong><br />
Im Ursprung angeblich bis zu 100 cm. Hier etwas kleiner.</p>
<p><strong>Laichzeit:</strong><br />
Vermehrt sich zum Glück in Europa nicht.</p>
<p><strong>Nahrung:</strong><br />
Der Silberkarpfen filtriert Plankton von weniger als 0,1 mm</p>
<p><strong>Fangmethoden &amp; Fangplätze:</strong><br />
Der gezielte Fang gilt als unmöglich. Fänge durch Angelfischer dürfen als Zufall bezeichnet werden.<br />
Fänge mit Spinnködern sind in der Regel gerissene Fische.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Aufruf des LFV Baden</title>
		<link>http://www.angler-online.de/allgemein/aufruf-des-lfv-baden_1000.html</link>
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		<pubDate>Thu, 31 Dec 2009 09:09:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hanns</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[angeln]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Sportfischen]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit seiner Stellungnahme zur Änderung der LFischO B-W und Bodenseefischereiverordnung beantragt der NABU-Landesverband B-W Schonzeiten für Fischarten, die &#8220;landesweit rückläufige Bestandstrends&#8221; haben deutich auszuweiten und das Angeln in Natur- und Vogelschutzgebieten stark einzuschränken. Weiterhin wird gefordert, dass die Prüfungsanforderungen zur Erlangung des Fischereischeines (auch Bundesfischereischein genannt) derart hochgeschraubt werden. Mit einer Vorgabe von 90 % [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit seiner Stellungnahme zur Änderung der LFischO B-W und Bodenseefischereiverordnung beantragt der NABU-Landesverband B-W Schonzeiten für Fischarten, die &#8220;landesweit rückläufige Bestandstrends&#8221; haben deutich auszuweiten und das Angeln in Natur- und Vogelschutzgebieten stark einzuschränken.</p>
<p>Weiterhin wird gefordert, dass die Prüfungsanforderungen zur Erlangung des Fischereischeines (auch Bundesfischereischein genannt) derart hochgeschraubt werden. Mit einer Vorgabe von 90 % richtiger Antworten für das Bestehen der Prüfung ist zu erwarten, dass es kaum noch Nachwuchs geben wird und wir Angler zu einer aussterbenden Zunft werden.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.lfvbaden.de/uploads/media/NABU-Stellungnahme.pdf">Stellungnahme NABU</a></p>
<p>Um die Belange der Angler und Fischer öffentlich zu machen, hat der LFV Baden zu einer Kundgebung am 04.01.2010 um 09.00 Uhr aufgerufen. Treffpunkt ist der Bahnhof Radolfzell.</p>
<p><a href="http://www.lfvbaden.de/61.0.html?&amp;tx_ttnews[tt_news]=9&amp;tx_ttnews[backPid]=8&amp;cHash=9e3ecad7f8">Aufruf LFV Baden</a></p>
<p>Es wird um zahlreiche Teilnahme gebeten.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Horizont OUTDOOR – Natur erlebbar gemacht – vom 5. bis 7. Februar 2010 in der Messe Karlsruhe</title>
		<link>http://www.angler-online.de/allgemein/horizont-outdoor-%e2%80%93-natur-erlebbar-gemacht-%e2%80%93-vom-5-bis-7-februar-2010-in-der-messe-karlsruhe_124.html</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 05:28:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[angeln]]></category>
		<category><![CDATA[Boot]]></category>
		<category><![CDATA[Freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[karlsruhe]]></category>
		<category><![CDATA[Küste]]></category>
		<category><![CDATA[Meer]]></category>
		<category><![CDATA[Messe]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Outdoor]]></category>
		<category><![CDATA[Sportfischen]]></category>

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		<description><![CDATA[Für alle die schon jetzt ihren Terminkalender 2010 zur Hand haben und in die &#8220;Freizeitplanung&#8221; einsteigen wollen hier der erste Messetipp für 2010. (Auszug der Pressemeldung) Ganz unter dem Motto &#8220;Natur erlebbar gemacht&#8221; präsentiert sich die Publikumsmesse Horizont OUTDOOR mit neuem Konzept und umfangreicher Themenvielfalt vom 5. bis 7. Februar 2010 in der Messe Karlsruhe. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für alle die schon jetzt ihren Terminkalender 2010 zur Hand haben und in die &#8220;Freizeitplanung&#8221; einsteigen wollen hier der erste Messetipp für 2010.</p>
<p>(Auszug der Pressemeldung)</p>
<p>Ganz unter dem Motto &#8220;Natur erlebbar gemacht&#8221; präsentiert sich  die</p>
<p>Publikumsmesse Horizont OUTDOOR mit neuem Konzept und  umfangreicher<br />
Themenvielfalt vom 5. bis 7. Februar 2010 in der Messe  Karlsruhe.</p>
<p>Ein Highlight der Horizont OUTDOOR ist die AngelMesse  Karlsruhe mit<br />
hochkarätigem Vortragsprogramm und einer großen Auswahl von  aktuellen<br />
Neuheiten. Erstmals wird das Thema Meeresangeln auf der  AngelMesse<br />
Karlsruhe vertreten sein.<br />
<span id="more-124"></span><br />
Auch 2010 wieder mit einem  umfangreichen Angebot für Angler geben. Erstmals wird<br />
das Thema Meeresangeln  auf der AngelMesse vertreten sein.<br />
Ob Brandungsangeln, Fischen vom Kutter  oder vom Boot aus oder das<br />
Meerforellenfischen an der Küste&#8230;..</p>
<p>Parallel auf der Ausstellung der AngelMesse Karlsruhe finden Freizeitangler und  Sportfischer eine große Auswahl und die aktuellsten Neuheiten rund um  Ausrüstung, Bekleidung, Boote sowie Angelreisen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Schweden 2009</title>
		<link>http://www.angler-online.de/angelberichte/wieder-eine-woche-schweden_2858.html</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Mar 2009 16:02:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Guido</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angelberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Hecht]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Schweden]]></category>
		<category><![CDATA[Zander]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir, das sind diesmal Dirk, Andreas und ich, sind guten Mutes vom 18.04.2009 bis zum 25.04.2009 wieder an &#8220;unseren&#8221; kleinen See im Süden von Schweden gefahren. Das Schwedenteam 2009 auf einen Blick – Dirk, Guido und Andreas (von links) Am Samstag schön gefrühstückt und dann ganz in Ruhe das Boot zu Wasser gelassen, Motor anmontiert, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir, das sind diesmal Dirk, Andreas und ich, sind guten Mutes vom 18.04.2009 bis zum 25.04.2009 wieder an &#8220;unseren&#8221; kleinen See im Süden von Schweden gefahren.</p>
<p style="text-align: center;">Das Schwedenteam 2009 auf einen Blick – Dirk, Guido und Andreas (von links)<img class="aligncenter size-medium wp-image-4029" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/01/Bild-24-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></p>
<p style="text-align: center;">
<p><span id="more-2858"></span></p>
<p><img src="file:///C:/DOKUME%7E1/Herbert/LOKALE%7E1/Temp/moz-screenshot.png" alt="" /></p>
<p>Am Samstag schön gefrühstückt und dann ganz in Ruhe das Boot zu Wasser gelassen, Motor anmontiert, das Echolot angeschraubt, das Angelzeug eingeladen und schon ging es los. Das Wetter war einfach herrlich. Leider blies der Wind die ganze Woche aus Ost bis Südost und jeder Angler weiß, was man über Ostwind sagt. (irgendwer muss die Schuld schließlich auf sich nehmen)</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-3853" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/01/Bild-3.jpg" alt="" width="640" height="480" /></p>
<p>Da wir ja die markanten Stellen vom Vorjahr schon kannten, sollte es (so dachten wir jedenfalls) kein Problem darstellen, die Zander, auf die wir es hauptsächlich abgesehen hatten, an die Ruten zu bekommen. Doch das stellte sich schwieriger heraus als gedacht. So konnten wir von 11:00 – 17:00 Uhr zwei Zander von ca. 40 cm und einen Hecht von der gleichen Länge fangen – naja, wenigstens blieb keiner Schneider.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-3854" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/01/Bild-5.jpg" alt="" width="640" height="480" /></p>
<p>Erst noch schnell ein paar Köderfische gestippt und dann Abendbrot gegessen (wie auch im Jahr zuvor gab es nur zwei Mahlzeiten am Tag – war einfach keine Zeit für ein Mittagessen). Danach die Sachen ins Boot geladen und zum Einlauf des Sees gefahren. Dort die Ruten ausgebracht und dann hieß es Abwarten. Es dauerte gar nicht lange und der erste Zander hing bei Dirk am Haken – leider nicht viel größer als die beiden vom Nachmittag. Dann wurde es richtig kalt, ca. 2° C und dann noch den Wind von vorn. Wir waren uns schnell einig, dass kein Fisch so eine Quälerei wert ist und packten gegen 23:00 Uhr ein.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-3855" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/01/Bild-6.jpg" alt="" width="640" height="480" /></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-3856" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/01/Bild-7.jpg" alt="" width="640" height="480" /></p>
<p>Am Sonntag ging es nach einem guten Frühstück wieder raus an die zanderverdächtigen Stellen. Nach etlichen Stunden ohne jeglichen Kontakt hatte Dirk einen schönen Ruck in der Rute, der sich nach sicherer Landung als Hecht von 83 cm und 3200 Gramm herausstellte. Ansonsten fingen wir sehr vereinzelt die kleinen Zander. Nachdem wir von 11:00 – 18:00 durchgepeitscht hatten fehlte die Lust, am Abend noch einmal in die Kälte zum Ansitzangeln rauszufahren. Also machten wir uns in der Hütte einen ruhigen Abend und schmiedeten Schlachtpläne für den kommenden Tag.</p>
<p>Dirk mit seinem 83er</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-3857" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/01/Bild-8.jpg" alt="" width="640" height="480" /></p>
<p>Montag waren wir noch hoch motiviert und starteten gut gelaunt, um die richtigen Brocken zu überlisten. Das Wetter war immer noch spitze – OK es war stellenweise mit 12°C und etwas Wind trotz des Sonnenscheins recht frisch auf dem See. Ich hatte mit zwei Zandern von ca. 45 und 46 cm sowie einem Barsch von 20 cm und einem Hecht von ca. 50 cm (alle Größen nur geschätzt) einen der besten Tage in dieser Woche (zum Glück wusste ich das zu diesem Zeitpunkt noch nicht). Irgendwie schafften wir es wieder, dass keiner Schneider blieb, aber das war es dann auch schon.<br />
Nachdem wir Andreas am Haus abgesetzt hatten, er war als unser Koch mitgereist, fuhren Dirk und ich zum Einlauf schnell ein paar Köderfische stippen. Es gab an diesem Abend frittierte Hechtnuggets mit Kartoffeln und einer Sahne-Dill- Sauce.</p>
<p>Andreas an seinem Arbeitsgerät</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-3858" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/01/Bild-9.jpg" alt="" width="640" height="480" /></p>
<p>Gut gestärkt ging es mit dem Boot zum Nachtangeln. Die Rod-Pods aufgebaut, ein Feuerchen angemacht und gewartet. Wie auch beim Nachtangeln davor dauerte es gar nicht lange, und Dirk konnte einen Zander mit seinem Köderfisch überlisten. Leider war der Bursche auch nur ca. 40 cm lang. Zum Glück hing er gut und konnte schonend zurück gesetzt werden. Dann passierte nichts mehr, außer dass es immer kälter wurde. Aber wir hatten das wärmende Feuer und unsere Kombis. Gegen 00:40 Uhr gaben wir auf und freuten uns aufs warme Bett.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-3859" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/01/Bild-10.jpg" alt="" width="640" height="480" /></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-3860" title="Bild 11" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/01/Bild-11.jpg" alt="" width="640" height="480" /></p>
<p>Am Dienstag ordentlich ausgeschlafen und ausgiebig gefrühstückt. Während des Frühstücks entschieden wir uns, aus den verbleibenden Tagen Urlaub zu machen und die Angelei zum Zeitvertreib zu degradieren. Es schien zwar die Sonne, aber bei Temperaturen von 10° &#8211; 12° C und einem ordentlichen Wind waren Kombis angesagt. Es ging nach dem Frühstück gegen 12:00 Uhr los und es sollte zu meinem persönlichen Schwedentiefpunkt werden – kurz um, ich blieb Schneider. Die anderen Beiden fingen noch zwei kleine Zander und zwei genau so große Hechte. Gegen 18:30 Uhr war ich endlich von diesem Tag erlöst. Abends habe ich noch den Vorschlag gemacht, einmal richtig früh rauszufahren – habe aber nur zur Antwort bekommen „ja mach man ruhig, aber sei leise“.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-3861" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/01/Bild-12.jpg" alt="" width="640" height="480" /></p>
<p>Also am Mittwoch um 05:00 Uhr leise aufgestanden und alleine rausgefahren. Zu meinem Entsetzen musste ich erst einmal das Boot vom Eis befreien. Vielleicht lag es ja auch an den Motorgeräuschen, also in die Riemen gegriffen und zu den Hot-Spots gerudert. Was soll ich erzählen, gegen 10:00 Uhr saß ich als erneuter Schneider mit den anderen am Frühstückstisch, nur dass die Beiden im Gegensatz zu mir ausgeschlafen waren.<br />
Dirk und Andreas sind dann wieder mit Kunstködern losgezogen, haben mich aber auf meinen Wunsch hin am Einlauf des Sees auf einer Wiese abgesetzt, da ich entschieden hatte, einen Friedfischtag einzulegen. Nachdem die Beiden mit dem Boot weg waren, habe ich zwei Grundruten und eine Matchrute montiert und mit Wurm, Mais bzw. Made ausgeworfen. Etwas Futter (Brot mit Mais und Haferflocken) eingeworfen, so dauerte es gar nicht lange und ich konnte etliche schöne Plötzen von 30 – 35 cm fangen.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-3862" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/01/Bild-13.jpg" alt="" width="640" height="480" /></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-3863" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/01/Bild-14.jpg" alt="" width="640" height="480" /></p>
<p>Gegen 16:30 holten mich die Freunde wieder ab und ich bekam die Bestätigung, mit dem Friedfischtag alles richtig gemacht zu haben. Sie hatten in der Zeit von 11:00 – 16:30 Uhr einen Zander von ca. 50 cm und zwei Hechte von ca. 60 und 70 cm gefangen.<br />
Nach dem Abendessen, es gab noch mal Hecht, versuchten wir es mit Gummifischen bis in die Dämmerung gegen 21:30 Uhr hinein. Wieder konnten wir zwar herrliche Echos erkennen, jedoch keinen Räuber überlisten. Wir wurden aber mit einem tollen Sonnenuntergang entschädigt.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-3865" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/01/Bild-15.jpg" alt="" width="640" height="480" /></p>
<p>Donnerstag wurden wieder unsere Jagdinstinkte wach und wir wollten es noch einmal wissen. Gegen 10:30 Uhr raus auf den See und mit den Kunstködern, schleppend und werfend, das Wasser durchpflügt. Der eine Tag Raubfischpause schien sich auszuzahlen, denn ich holte mir den „Tagessieg“ mit zwei Hechten (46 und 73 cm) und drei Zandern (48,42, und45 cm).</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-3868" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/01/Bild-17.jpg" alt="" width="640" height="480" /></p>
<p>Gegen 16:30 hatten wir die Nasen voll und machten uns einen schönen Abend in bzw. vor der Hütte.<br />
Der letzte Tag sollte noch einmal alles bringen. Wir wollten durch den Auslauf in den nächsten See fahren, um es dort zu versuchen. Einziges Problem, wir wussten nicht, ob die Verbindung frei ist und ob unser kleiner Motor es gegen die Strömung zurück schafft. Für die etwas unerfahrenen Bootsfahrer sei kurz erklärt, dass ein Boot sich nur steuern lässt, wenn es schneller als die Strömung fährt. Dabei einem Stein auszuweichen, den man in letzer Sekunde sieht, ist fast unmöglich.</p>
<p>Die Gefahr, Hauptsache liegen keine Steine im Weg</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-3869" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/01/Bild-211.jpg" alt="" width="640" height="480" /></p>
<p>Aber ich kann hier an der Stelle mitteilen, dass alles gut gegangen ist und wir hin- und auch zurückgekommen sind, obwohl sich der Motor ganz schön gequält hat.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-3870" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/01/Bild-22.jpg" alt="" width="640" height="480" /></p>
<p>Gleich am Einlauf eine tiefe Stelle mit ca. 8 m ausgemacht, erst einmal vornotiert und weiter. Im Grunde sah der See genau wie unserer aus, nur dass hier eine fast gleichbleibende Bodenstruktur mit einer Tiefe von ca. 2,5 – 3,5 m vorlag.<br />
Unter einer Hochspannungsleitung haben wir dann doch noch ein Loch von ca. 5 m entdeckt und es auch gleich mit unseren Kunstködern bombardiert. Nach einigen Würfen konnte Dirk einen schönen Barsch von ca. 35 cm überlisten, aber eh ich den Knipskasten raus hatte, ist er ihm aus der Hand gerutscht und ab über Bord. Das gab natürlich Motivation, also kleinere Kopytos ran und ab dafür. Tatsächlich konnte ich drei Fische kurz haken, habe sie aber leider im Drill verloren und nicht einen zu sehen bekommen. Nach etlichen Versuchen zum Verbindungskanal geschleppt, um an dem Loch noch einmal unser Glück zu versuchen. Dabei ging mir noch ein kleiner Hecht auf meinen Wobbler. Am Loch hatten wir auch nicht den geringsten Kontakt, also zurück auf unseren See.<br />
An einer interessanten Stelle mitten im Verbindungskanal noch mal einen kurzen Stopp eingelegt und Dirk konnte tatsächlich noch einen kleinen Hecht überlisten.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-3871" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/01/Bild-25.jpg" alt="" width="640" height="480" /></p>
<p>Etwas demotiviert haben wir dann noch etliche Würfe gemacht, immer mit der leisen Hoffnung, dass noch ein richtiger Räuber zuschnappt, aber statt dessen habe ich den Kleinsten erwischt.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-3872" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/01/Bild-28.jpg" alt="" width="640" height="480" /></p>
<p>Danach war dann der Riemen ganz runter. Es wurde nur noch halbherzig gepeitscht, bis wir entschieden, dem Drama ein Ende zu setzen. Dabei muss ich noch erwähnen, dass Andreas auch einen Schneidertag hatte. Dirk war der Einzige, der immer irgendeinen Räuber erwischt hatte.</p>
<p>Wie immer kam die Faulenzermethode zum Einsatz</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-3873" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/01/Bild-29.jpg" alt="" width="640" height="480" /></p>
<p>Nachdem wir das Boot gereinigt hatten und das Angelzeug im Großen und Ganzen verstaut war, haben wir den Grill angemacht und mit ein paar Würsten die Woche ausklingen lassen. Am Samstag ging es dann um 15:30 Uhr mit der Fähre von Trelleborg aus Richtung Rostock zurück und gegen 00:00 Uhr waren wir wieder zu Hause.</p>
<p>Gruß Guido</p>
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