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	<title>Angler-Online.de - Angelforum und Informationseite rund ums Angeln &#187; Pilken</title>
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	<description>Informationen rund um das Thema Angeln</description>
	<lastBuildDate>Sun, 22 Jan 2012 19:44:54 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Produktvorstellung: Hart Poizon 300 MH</title>
		<link>http://www.angler-online.de/spinnfischen/produktvorstellung-hart-poizon-300-mh_2697.html</link>
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		<pubDate>Sun, 12 Sep 2010 09:10:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jochen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meeresangeln]]></category>
		<category><![CDATA[Produktvorstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Spinnfischen]]></category>
		<category><![CDATA[Pilken]]></category>
		<category><![CDATA[Spinnrute]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier stelle ich euch die Hart Poizon MH vor, eine laut Hersteller mittelschwere Spinnrute zum Fischen auf Wolfsbarsch, Hecht und Lachs. Ich verwende die Rute in erster Linie zum Pilken und leichtem Schleppen in der Ostsee, doch auch im Süßwasser fand sie ihre Verwendung. Erste Eindrücke: Beim ersten Anblick wurde ich sofort misstrauisch, der rote [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-6660  aligncenter" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/09/DSCN0004.jpg" alt="" width="279" height="420" /></p>
<p>Hier stelle ich euch die Hart Poizon MH vor, eine laut Hersteller mittelschwere Spinnrute zum Fischen auf Wolfsbarsch, Hecht und Lachs. Ich verwende die Rute in erster Linie zum Pilken und leichtem Schleppen in der Ostsee, doch auch im Süßwasser fand sie ihre Verwendung.</p>
<p><span id="more-2697"></span></p>
<p>Erste Eindrücke:</p>
<p>Beim ersten Anblick wurde ich sofort misstrauisch, der rote Blank und der rotrosa Griff waren auf den ersten Blick sehr ungewohnt. Als ich die Rute in die Hand nahm, kamen die nächsten Zweifel auf: 20-60gr Wurfgewicht, eine mittelschwere Spinnrute, aber doch nichts fürs Pilken! Doch die allerersten Eindrücke trügten, so konnte mich ein kleiner Test im Laden überzeugen, denn die Rute war doch deutlich härter als angegeben! Beringt ist die Rute mit 8+1 Ringen der Marke  Evian (zu der Hart gehört), darunter 5 Low-Ryder Ringe, die bei großer Belastung den Druck besser verteilen sollen und für größere Wurfweiten sorgen. Die Wicklungen sind alle ordentlich gemacht und gut lackiert.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-6662" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/09/015-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></p>
<p>Technische Details:</p>
<ul>
<li>Carbonblank</li>
<li>Fuji DPS 18 Rollenhalter</li>
<li>8+1 Ringe (5 Low-Ryder, 3 Einsteg)</li>
<li>Roter, zweiteiliger Moosgummigriff</li>
<li>inklusive Balancescheiben</li>
</ul>
<p>Erfahrung aus der Praxis:</p>
<p>Schon im Laden ist mir allerdings aufgefallen, dass das 300MH Modell, trotz Konterscheiben, etwas kopflastig ist. Bei dem 270MH Modell war dies nicht der Fall, diese war deutlich besser balanciert. Jedoch fiel die Kopflastigkeit bei der Kombination einer 4000er Rolle kaum noch auf. Der Rote Moosgummigriff sieht nicht nur gut aus, sondern fasst sich gut an, auch bei starker Nässe. Nach regelmäßigem Gebrauch ist die Farbe schon etwas verblasst, was aber nicht wirklich schlimm ist.</p>
<p>Gefischt wurde die Rute hauptsächlich in der Ostsee zum Pilken oder Schleppen. Beim Pilken kamen Pilker zwischen 40 und 100gr zum Einsatz, die sich sehr gut werfen und führen ließen. Einmal mussten sogar schwerere Köder ran, dies waren 120 und 150gr Pilker. Die ließen sich zwar noch einigermaßen gut führen, doch wirklich Spaß hat das dann nicht mehr gemacht. Optimal waren ~60-80gr.  Ansonsten habe ich die Rute auch mit Gummifischen geangelt, mir persönlich war sie da in der Ostsee mit 60gr Köpfen zu &#8220;weich&#8221;. Beim Schleppen konnte ich durch das starke Rückgrat der Rute die Fische sicher drillen, auch wenn das Boot sich noch bewegte. Wo wir beim Rückgrat sind: Davon hat die Rute unglaublich viel. Mein größter Fisch mit der Rute war ein kräftiger Dorsch von 87cm, die Rute war zwar stark gebogen, gefühlt hat man aber, das da noch mehr ginge. Trotzdem machen 50er-60er Portionsdorsche ordentlich Spaß.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-medium wp-image-6661  aligncenter" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/09/Dorschangeln-008-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></p>
<p>Natürlich habe ich die Rute nicht nur im Salzwasser gefischt, im Süßwasser fand sie Verwendung als schwere Spinnrute zum Hechtangeln. Jerkbaits bis 50gr, große Blinker und Spinner, sowie größere Gummitwister ließen sich wunderbar werfen, ebenso führen. Für die XXL-Brocken ist die Rute meiner Meinung nach nicht geeignet, diese würden wohl zu viel Druck machen.</p>
<p>Fazit:</p>
<p>Nach mehr als einem halben Jahr angeln hat mich diese Rute noch nicht enttäuscht. Nach schon vielen Einsätzen im Salzwasser und einigen harten Drills ist, bis auf den leicht ausgeblassten Griff, kein Verschleiß zu erkennen. Auch die Ringe haben nach nur relativ geringer Pflege leichten Flugrost angesetzt, der sich mit ein wenig WD-40 hat beseitigen lassen. Ich kann diese Rute nur jedem empfehlen, der auf der Suche nach einer Pilk- oder Spinnrute ist.</p>
<p>In diesem Sinne,</p>
<p>Petri Heil,</p>
<p>Jochen</p>
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		<item>
		<title>Das erste Mal &#8211; angeln an/in der Ostsee</title>
		<link>http://www.angler-online.de/meeresangeln/das-erste-mal-angeln-anin-der-ostsee_597.html</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 05:12:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jochen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meeresangeln]]></category>
		<category><![CDATA[Aal]]></category>
		<category><![CDATA[Brandungsangeln]]></category>
		<category><![CDATA[Dorsch]]></category>
		<category><![CDATA[Hornhecht]]></category>
		<category><![CDATA[Meerforelle]]></category>
		<category><![CDATA[Ostsee]]></category>
		<category><![CDATA[Pilken]]></category>
		<category><![CDATA[Pilker]]></category>
		<category><![CDATA[Plattfisch]]></category>
		<category><![CDATA[Wattwurm]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Angler, welche aus dem Innenland Deutschlands kommen und an der Ostsee Urlaub betreiben, fragen sich oft, wie man auf was und wo fischen kann. Vorallem die Wahl des Gerätes fällt vielen schwer, dabei hat fast jeder das, was man braucht. Hier zeige ich Ihnen, welches Gerät, das sie bestimmt herumliegen haben, Sie wofür verwenden können. Hauptsächlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Angler, welche aus dem Innenland Deutschlands kommen und an der Ostsee Urlaub betreiben, fragen sich oft, wie man auf was und wo fischen kann. Vorallem die Wahl des Gerätes fällt vielen schwer, dabei hat fast jeder das, was man braucht.</p>
<p>Hier zeige ich Ihnen, welches Gerät, das sie bestimmt herumliegen haben, Sie wofür verwenden können.<span id="more-597"></span></p>
<p>Hauptsächlich kann man die Fischerei an der Ostsee in mehrere Kategorien aufteilen:</p>
<ul>
<li>-Spinnfischen (Meerforelle/kleinere Lachse; Hornhechte und Dorsch</li>
<li>-Pilken (Hauptsächlich Dorsch)</li>
<li>-Naturköderangeln (Dorsch, Plattfisch und Aal)</li>
<li>-Brandungsangeln/Molenangeln (Dorsch, Plattfisch, Aal)</li>
</ul>
<p> Meerforellen und Dorsche lassen sich ab Herbst bis Anfang Sommer in großer Zahl fangen. Besonders Dorsche ziehen erst Nachts in Ufernähe, dafür in großen Schwärmen. Hornhechte gibt es ab Mitte Mai bis Anfang Herbst und lassen sich tagsüber in teilweise großen Mengen fangen. Plattfische gibt es das ganze Jahr über, bevorzugt am Tag, zu fangen. Und Aalangler sollten ihr Glück in der Nacht versuchen.</p>
<ul>
<li>Beginnen wir mit dem Spinnfischen:</li>
</ul>
<p> </p>
<p>Ruten von 240cm bis 330cm Länge und einen Wurfgewicht zwischen 20gr und 50gr sind Ideal zum Fischen auf Meerforelle, Hornhecht und Dorsch. Wenn es auf Dorsche geht, sollte man eher schwerer fischen, denn Küstendorsche sind starke Kämpfer! Die Aktion sollte Semi-Parabolisch bis Parabolisch sein, um härtere Drills gut ab federn zu können, jedoch mit schneller Spitze um ein sicheres Setzen des Hakens zu gewährleisten. Als Rollen empfehlen sich die Größen 2500-4000 (je nach Hersteller), am besten mit Frontbremse. Bei den Schnüren empfehlen sich hier geflochtene Schnüre mit einer Tragkraft von rund 5-8Kg, aufgrund der geringen Dehnung hat man direkten Kontakt zum Fisch.</p>
<p>Und auch bei den Ködern muss es nichts Extravagantes sein. Der Markt bietet eine Vielzahl von Küstenblinkern und Küstenwobblern, für erschwingliche Preise. Es ist aber nicht ratsam sich billige Modelle zu kaufen, diese haben oft schlechte Haken und einen eher nüchternen Lauf. Besonders zu empfehlen sind der Gno und Spöket von Falkfish, der Fight und Stripper von Hansen und der Snap. Diese Köder haben sich ganz klar gegenüber anderen Ködern herausgehoben. Dabei haben sollte man Köder in Gewichten von 15-30gr, je nach Strömung und Wind.</p>
<p style="text-align: center"><img class="size-full wp-image-617 aligncenter" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2009/11/024.JPG" alt="024" width="504" height="240" /></p>
<p style="text-align: center">Bei den Farben ist es wie im normalen Leben: weniger ist mehr!</p>
<p style="text-align: left">Im Grunde genommen verwende ich immer nur die selben Farben, mit denen ich auch fange. Man sollte sich nicht die Köderbox vollkaufen und später beim Angeln alle 10 Minuten den Ködern wechseln, eher sollte man immer nur eine begrenzte Anzahl an Ködern bei sich haben, dafür aber welche, denen man vertraut und durchgehend verwendet.</p>
<p style="text-align: left">Jedoch sollte in keiner Köderbox fehlen:</p>
<ul>
<li>
<div style="text-align: left">Silber</div>
</li>
<li>
<div style="text-align: left">Kupfer</div>
</li>
<li>
<div style="text-align: left">Schwarz(+Rot)</div>
</li>
<li>
<div style="text-align: left">Blau(+Silber)</div>
</li>
<li>
<div style="text-align: left">Grün</div>
</li>
</ul>
<p style="text-align: left">Sonstiges:</p>
<p style="text-align: left">Unerlässlich ist die Verwendung einer (Neopren) Wathose, hiermit kann man ggf. ein wenig ins Wasser gehen, zudem isoliert sie gut die Körperwärme wenn man außerhalb des Wassers steht. Gummiwathosen sind recht günstig, jedoch gehen die schnell bei schlechter Pflege kaput und isolieren schlecht im Wasser. Neoprenwathosen kosten ein wenig mehr halten dafür selbst bei kaltem Wasser warm. Es empfiehlt sich, einen Watkescher dabei zu haben, darin kann man ggf. auch (getötete!!!) Fische aufbewahren.</p>
<p style="text-align: left"> </p>
<ul>
<li>
<div style="text-align: left">Kommen wir zum Pilken</div>
</li>
</ul>
<p style="text-align: left">Um es gleich zu sagen: Für das Pilken benötigt man ein Boot, bzw. man angelt von einem Angelkutter</p>
<p style="text-align: left">Unter Pilkangeln stellen sich viele Leute die Verwendung dicker Ruten, großer Rollen, starken Schnüren und großen Ködern vor. Nicht in der Ostsee. Man braucht keine extra Pilkruten, wenn man nur 1x im Leben losgeht, schwere Spinnruten mit einem Wurfgewicht ab 80gr bis 150gr und einer Länge von rund 270cm sind Ideal. Rollen der größe 4000-6000 sind völlig ausreichend und als Schnur empfehlen sich geflochtene Schnüre von rund 8-15Kg, bei Monofil ist man mit guten 0,35mm Produkten gut beraten. Wenn man sich die Gerätezusammenstellung anguckt, bemerkt man, dass sie der Zusammenstellung des Hechtangelns sehr ähnelt, bzw. übereinstimmt.</p>
<p style="text-align: left">Wie der Name schon sagt, sind sog. &#8220;Pilker&#8221; extra Köder für das Pilken. Man kann sie vergleichen mit sehr schweren Blinkern, mit schneller Sinkgeschwindigkeit. Erhältlich sind sie ab 20gr, bis hin zu 1000gr, für die Ostsee reichen im Normalfall Gewichte von 50-100gr. Keine Angst, leichte Überschreitungen des Wurfgewichtes halten ihre Spinnruten locker stand.</p>
<p style="text-align: center"><img class="size-full wp-image-622 aligncenter" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2009/11/Kieler-Blitz.jpg" alt="Kieler Blitz" width="428" height="316" /></p>
<p>Pilker werden &#8211; wie alle Kunstköder- in tausenden von Farben verkauft, doch anders als beim Spinnfischen ist es oft von Vorteil mehrere Farben bei sich zu haben, denn oft fangen andere auf dem Kutter besser, weil sie eine andere Farbe verwenden, mit mehr Farben in der Köderkiste ist man flexibler und kann immer umsteigen. Jedoch muss auch die Köderführung stimmen, sonst ist der beste Köder nutzlos!</p>
<p>Aber auch wie beim Spinnfischen sollten folgende Farben unbedingt dabei sein:</p>
<ul>
<li>Japanrot(+Schwarz)</li>
<li>Schwarz</li>
<li>Orange(+Silber)</li>
<li>Grün</li>
<li>Blau(+Silber)</li>
</ul>
<p>Es hat sich auch als fängig erwiesen, ein Monovorfach mit einem kleinen Seitenarm, an dem ein Twister mit 2gr Kopf befestigt ist, über den Pilker zu montieren, so wird oft ein Fressneid hervorgerufen.</p>
<p>Sonstiges:</p>
<p>Es ist wichtig, dass der Pilker immer am Grund bleibt, am besten immer den Pilker einmal auf Grund sinken lassen, man spürt wenn er angekommen ist! Es gibt zudem zwei verschiedene Driftarten: die An- und Ab- Drift. Bei der Andrift treibt der Köder auf einen zu &#8211; man muss möglichst weit vom Kutter wegwerfen (Achtung! Überkopfwürfe sind nicht gern gesehen!)  und die Schnur möglichst immer stramm halten. Bei der Abdrift treibt der Köder von einem weg &#8211; man muss immer wieder Schnur lassen.</p>
<ul>
<li>Auch vom Boot betrieben wird das Naturköderangeln:</li>
</ul>
<p>Das Naturköderangeln ist die perfekte Angelmethode in der Ostsee für die, die nichts lieber mögen, als mit dem Boot rauszufahren, die Angeln auszuschmeißen und dann in aller Ruhe auf einen Biss zu warten.</p>
<p>Ideal für diese Angelmethode sind schwere Picker- oder Feederruten mit einer Länge von maximal 270cm, längere Ruten sind auf dem Boot zu unhandlich. Als Rollen kommen 2500er bis 5000er Rollen in Frage, stehen aber nicht im Vordergrund. Auch hier empfiehlt sich die Verwendung von Geflochtenen Schnüren,  so sind selbst feinste Plattfischbisse in der ohnehin sehr sensiblen Spitze gut zu erkennen. Die Montage kann aus einer ganz normalen Durchlaufmontage mit einem Haken bestehen, so wie man sie z.B. auf Aal verwendet, oder man nimmt fertig geknüpfte Vorfächer aus dem Fachhandel. Wichtig ist, dass die Haken langschenklig sind, so passt der Wattwurm besser und Plattfische saugen den Haken besser ein. Die Bleie haben je nach Wind und Strömung Gewichte von 40gr bis 200gr und die Montage wird entweder vor dem Boot runter gelassen oder man wirft ganz leicht aus.</p>
<p>Als Köder sind und bleiben Wattwürmer die Nummer 1, dicht gefolgt von Seeringelwürmern. Beide lassen sich bei fast jeden Händler an der Ostsee kaufen. Oft noch unterschätzt sind Garnelen. Diese lassen sich vorallem im Sommer ganz leicht im Flachwasser mit einem Kinderkescher fangen. Es empfiehlt sich immer zwei Wattwürmer auf den Haken zu ziehen, so ergibt sich eine höhere Lockwirkung.</p>
<p>Sonstiges:</p>
<p>Die Mitnahme eines Bootskeschers ist wichtig, auf keinen Fall sollten Schwimmwesten und ein gut gefüllter Tank fehlen! Alkohol hat nichts beim Bootsfahren zu suchen und nie bei Nebel oder Sturm losfahren! Für das Aufziehen der Köder sollte eine lange Ködernadel verwendet werden</p>
<p> </p>
<ul>
<li>Und zum Schluss: Das Brandungsangeln bzw. Molenangeln</li>
</ul>
<p>Schwere Karpfenruten von mindestens 3Lbs sollte man verwenden, schwächere wabbeln bei starken Würfen zu stark. Als Rollen empfehlen sich große Weitwurfrollen, wie Karpfenangler sie oft auf großer Distanz nutzen, bespult mit 200m 0,30mm Schnur ist man gut bedient. Auch Geflochtene Schnüre von rund 7Kg Tragkraft kann man verwenden, sie erlauben bessere Bisserkennung und weitere Würfe. Wenn man von der Mole angelt, benötigt man nicht unbedingt so große Rollen, die Größe 4000 bis 5000 reicht völlig aus. Auch können von der Mole starke Feederruten verwendet werden, wenn es recht ruhig ist. Als Montagen kommen bei mir nur sogenannte &#8220;Weitwurfclips&#8221; an die Angel, sie erlauben weitere, geziehltere Würfe, zudem zerfetzt der Wattwurm nicht beim Aufschlagen der Wasseroberfläche. Benötigt werden Bleie von 100-250gr, am besten Aerodynamisch geformt.</p>
<p style="text-align: center"><img class="size-full wp-image-631 aligncenter" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2009/11/BR-STN1.JPG" alt="BR-STN~1" width="310" height="462" /></p>
<p>Unbedingt erforderlich ist ein Dreibein, welches ein standortunabhängiges Aufstellen der Ruten ermöglicht. Es empfielt sich, einen Sandsack anzubringen, damit die Ruten bei härteren Bissen nicht umfallen. Dreibeine eignen sich übrigens auch wunderbar zum Feederangeln und Aalangeln, so hat man davon noch länger was.</p>
<p>Als Köder kommen hauptsächlich Wattwürmer und Seeringelwürmer in Frage, am besten immer 2 Stück aufziehen, so duftet es mehr im Wasser!</p>
<p>Sonstiges:</p>
<p>Man sollte unbedingt immer eine Kopflampe dabei haben, wenn man in die Nacht angelt.</p>
<p> </p>
<ul>
<li>Anderes:</li>
</ul>
<p>Die Auflistung der Gerätschaften ist natürlich größtenteils nicht das Optimale, jedoch möchte ich mit diesem Bericht zeigen, dass es Notfalls auch ohne Neuanschaffungen geht. Selbstverständlich gehört zu jeder Angelmethode die Mitnahme von einen Fischbetäuber und einem scharfem Messer. Es ist von großer Bedeutung, das komplette Angelgerät, welches mit Salzwasser in Berührung kam, nach dem Angeln gründlich abzuwaschen und anschließend gut trocknen zu lassen. So werden Schäden und Folgeschäden durch Salz verhindert.</p>
<p> </p>
<p>Petri Heil,</p>
<p>Jochen</p>
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		<title>Produktvorstellung: Sondermodell Shimano Sahara 4000FD</title>
		<link>http://www.angler-online.de/raubfischangeln/produktvorstellung-sondermodell-shimano-sahara-4000fd_375.html</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 16:33:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jochen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ursprünglich nur auf dem amerikanischen Markt erhältlich, gab es ab Sommer 2009 auch in Deutschland die Shimano Sahara FD zu kaufen. Dieses Modell wird als Sondermodell bezeichnet, da es nicht in den Katalogen von Europa erschien und Shimano recht spontan diese Rollenserie für Deutschland anbot. Da ich auf der Suche nach einer neuen Pilkrolle und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ursprünglich nur auf dem amerikanischen Markt erhältlich, gab es ab Sommer 2009 auch in Deutschland die Shimano Sahara FD zu kaufen. Dieses Modell wird als Sondermodell bezeichnet, da es nicht in den Katalogen von Europa erschien und Shimano recht spontan diese Rollenserie für Deutschland anbot.<span id="more-375"></span></p>
<p style="text-align: center"><img class="size-full wp-image-384 aligncenter" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2009/11/Shimano-Sahara-001.JPG" alt="Shimano Sahara 001" width="391" height="336" /></p>
<p>Da ich auf der Suche nach einer neuen Pilkrolle und Hechtrolle war, habe ich mir gleich einmal diese Rolle gekauft, die Sahara 4000FD.</p>
<p>3 Salzwasserresistente Kugellager und ein Walzenlager sorgen für einen seidenweichen Lauf der Rolle, da diese an der richtigen Stelle liegen und somit perfekt arbeiten. Zudem erledigt ein Shimano Walzenlager den Job von 4 Kugellagern.</p>
<p>Der Körper der Shimano Sahara ist aus Metall gefertigt, Seitenplatte und Rotor sind aus XT-7, einem Carbonstoff, wodurch die Rolle selbst stärksten Belastungen stand hält. Die Schnurverlegung wird von Shimano als &#8220;Slow Oscilation&#8221; bezeichnet, welches für eine sehr langsame Auf- und Abbewegung der Spule sorgt und auch dünne Schnurdurchmesser perfekt verlegt werden. Bei diesem Schnurverlegungssystem handelt es sich hierbei wie bei dem &#8220;Shimano Varispeed&#8221; System um eine Exzenterverlegung, welche zwar nicht so perfekt wie ein Wormshaft verlegt, aber dafür um einiges robuster und unempfindlicher ist.</p>
<p>Die Spule der Rolle ist aus kaltgeschmiedetem Aluminium gefertigt und fasst ca. 100m 0,40mm monofiler Schnur. Die Spule besitzt eine von Shimano genannte &#8220;Ar-C&#8221; (Aero-C) Spulenlippe, welche dafür sorgt, dass sie Schnur in flacheren Klängen von der Spule fliegt, auch sollen so Perücken verhindert werden. Leider ist im Lieferumfang keine Ersatzspule vorhanden, bzw. vorgesehen Zudem besitzt die Rolle unter dem Rotor ein Gummiring, welcher beim werfen zuverlässig verhindert, dass der Bügel ungewollt umklappt. Das Antidrall-Schnurlaufröllchen arbeitet sehr leicht und macht seinen Job. Der Kurbelgriff ist aus angerautem Gummi gefertigt, liegt sehr gut in der Hand und rutscht selbst bei Nässe nicht.</p>
<p style="text-align: center"><a href="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2009/11/Shimano-Sahara-005.JPG"><img class="aligncenter size-medium wp-image-386" title="Shimano Sahara 005" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2009/11/Shimano-Sahara-005-279x300.jpg" alt="Shimano Sahara 005" width="279" height="300" /></a></p>
<p>Zum Einsatz kam die Rolle bei dem größtem Feind der Stationärrollen &#8211; dem Salzwasser. Diesen meisterte sie jedoch ohne Probleme. Egal ob mit der Pilkrute mit leichten und schweren Pilkern, Buttangeln oder Meerforellenangeln auf Distanz, alles bestand die Rolle ohne Makel. Gefischt habe ich mit einer 0,14mm Spiderwire mit rund 10Kg, welche nahezu perfekt verlegt wurde. Die recht flotte Übersetzung von 5,7:1 (bei den kleinere Modellen 6,2:1 (3000&amp;2500) ; 5,6:1(1000er) und 4,7:1  (bei der 500er)) sorgt für einen hohen Einzug wodurch Köder bei Fehlwürfen oder aus großer Tiefe schnell wieder hochgekurbelt werden können. Die Bremse arbeitet ruckfrei, auch bei stärkerer Bremseinstellung. Die maximale Bremskraft beträgt laut Hersteller rund 7,5Kg. Die Bremsscheiben sind aus reinem Carbon gefertigt, welche selbst nach längerem Einsatz wenig Verschleiß zeigen.</p>
<p>Der geringe Preis ist bei der Leistung dieser Rolle mehr als akzeptabel!  Wer eine neue Rolle für das Hecht-; Dorsch-; oder Meerforellenangeln sucht, ist mit dieser Rolle aller bestens bedient!</p>
<p>Gruß, Jochen</p>
]]></content:encoded>
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