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	<title>Angler-Online.de - Angelforum und Informationseite rund ums Angeln &#187; Posenangeln</title>
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	<description>Informationen rund um das Thema Angeln</description>
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		<title>Aal / Anguilla anguilla</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 17:29:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fischdatenbank]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Aal mit seinem schlangenähnlichen Körperbau und dem aussergewöhnlichen Geruchsvermögen ist ein Fisch, der auch heute noch so manches Geheimnis birgt. Seine Flexibillität und Anpassungsfähigkeit ist legendär. So unterscheidet man zwischen Spitzkopf und Breitkopfaal. Diese zwei Arten, die nicht genetisch vorbestimmt sind, entwickeln sich auf Grund ihres Nahrungsangebotses und ihres Fressverhaltens. Der Spitzkopfaal frisst vorwiegend [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-6702" href="http://www.angler-online.de/fischdatenbank/aal-anguilla-anguilla_4290.html/attachment/dscf6679-2"><img class="size-full wp-image-6702  aligncenter" title="DSCF6679" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/01/DSCF66791.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Der Aal mit seinem schlangenähnlichen Körperbau und dem aussergewöhnlichen Geruchsvermögen ist ein Fisch, der auch heute noch so manches Geheimnis birgt. Seine Flexibillität und Anpassungsfähigkeit ist legendär. <span id="more-4290"></span></p>
<p>So unterscheidet man zwischen Spitzkopf und Breitkopfaal. Diese zwei Arten, die nicht genetisch vorbestimmt sind, entwickeln sich auf Grund ihres Nahrungsangebotses und ihres Fressverhaltens. Der Spitzkopfaal frisst vorwiegend Weichtiere wie Würmer, Schnecken, kleine Krebs und Fischlaich. Der Breitkopfaal ist der Jäger unter den Aalen und bevorzugt kleine Fisch, Krebse und auch Frösche.<br />
So mancher Mythos rankt sich um den Aal. So hört man von ins Wasser gelassenen Kuhschädeln, in die dann die Aale kriechen sollen, um diesen zu verspeisen etc. Dieses sind Mythen und entsprechen nicht den Tatsachen. Selbst mit einem älterne Köderfisch wird es schwer sein einen Aal zu überlisten, da er frische Nahrung bevorzugt.</p>
<p><strong>Merkmale:</strong><br />
Langgestreckter, schlangenähnlicher, kräftiger muskulöser Körper. Rückenflosse, Schwanzflosse und Afterflosse bilden einen Flossensaum. Zwei kleine Brustflossen und keine Bauchflossen. Die Haut des Aales ist sehr schleimig mit kleinen länglich ovalen tief in der Haut verborgenen Schuppen. Der Rücken ist olivgrün oder schwarzblau, der Bauch weißgelblich.</p>
<p><strong>Lebensräume:</strong><br />
Aale sind in allen Binnengewässern beheimatet, werden aber auch in der Nord- und Ostsee gefangen. Flüsse, Bäche und Seen mit weichem oder schlammigem Grund sind sein bevorzugter Lebensraum. Aber auch in Steinpackungen von Kanälen findet er einen guten Unterschlupf.</p>
<p><strong>Größe:</strong><br />
Männliche Aale werden bis 50 cm lang. Weibliche Aal erreichen eine Länge bis 150 cm.</p>
<p><strong>Laichzeit:</strong><br />
Der Aal pflanzt sich in der Sargassosee (Westatlantik) fort , von dort aus gelangen die kleinen Aallarven mit dem Golfstrom ans europäische Küstengewässer. Dies dauert zwischen 1 &#8211; 3 Jahre. In dieser Zeit wandeln sich die Aallarven in kleine Glasaale, die dann in die Flüsse wandern und landeinwärts schwimmen. Nach 10 bis 15 Jahren werden die Aale geschlechtsreif und wandern dann wieder flußabwärts, um wieder in die Sargassosee zu gelangen und dort abzulaichen.</p>
<p><strong>Nahrung:</strong><br />
Insekten, Würmer, Krebse, Schnecken, kleinere Fische und Fischlaich sind seine Hauptnahrungsquellen.</p>
<p><strong>Fangmethoden &amp; Fangplätze:</strong><br />
Beangelt wird der Aal mit der Posen- oder Grundmontage. Als Köder kommen hauptsächlich kleine Köderfische oder Fischfetzen, Würmer und Maden zum Einsatz. Kanäle und Flüsse haben meist einen guten Aalbestand, da sie einen natürlichen Zugang zum Meer gewährleisten.<br />
An der Küste gibt es die Fangart des Pödderns. Dabei werden Würmer zu einem Knäul verbunden in die dann der Aal beisst. Ein Haken kommt dabei nicht zum Einsatz.</p>
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		<title>Barbe / Barbus barbus</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 17:23:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Barben sind typische Flussfische, die meist gesellig über steinigem, kiesigen Flussgrund leben, wobei sie dieser Region unserer Gewässer auch den Namen „Barbenregion“ gegeben haben, da sie dort den Leitfisch darstellen. Die Barbe ist ein hervorragender Angelfisch. Sie ist zwar bei der Köderaufnahme sehr vorsichtig; wenn sie der Angler aber dann gehakt hat, glänzt sie durch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-4275" href="http://www.angler-online.de/fischdatenbank/barbe-barbus-barbus_4274.html/attachment/barbe"><img class="size-full wp-image-4275  aligncenter" title="Barbe" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/Barbe.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-6914" title="Barbe" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/01/Barbe1.jpg" alt="" width="400" height="300" /></p>
<p>Barben sind typische Flussfische, die meist gesellig über steinigem, kiesigen Flussgrund leben, wobei sie dieser Region unserer Gewässer auch den Namen „Barbenregion“ gegeben haben, da sie dort den Leitfisch darstellen. <span id="more-4274"></span></p>
<p>Die Barbe ist ein hervorragender Angelfisch. Sie ist zwar bei der Köderaufnahme sehr vorsichtig; wenn sie der Angler aber dann gehakt hat, glänzt sie durch kühne Fluchten und große Ausdauer. Schon so mancher Angler der seine Rute auf Grund gelegt und mit geschlossenem Schnurfangbügel geangelt hatte, büßte seine Rute nebst Rolle ein, wenn ein Barbe biss und unvermittelt abzog. Barben liefern oft so einen langanhaltenden Kampf, dass sie, wenn sie ausgedrillt sind so erschöpft sind, dass sie nicht mehr schwimmen können. Der verantwortungsvolle Angler sollte die Barbe dann noch im Wasser vorsichtig vom Haken lösen und solange festhalten, bis sie aus eigener Kraft wieder wegschwimmen kann, denn wer Appetit auf Fischfilet hat, suche sich besser einen anderen Fisch.</p>
<p><strong>Merkmale:</strong><br />
Die Barbe besitzt einen gestreckten, schlanken Körper mit fast kreisrundem Querschnitt. Sie hat einen im Profil keilförmiger Kopf mit recht langer Schnauze und unterständigem Maul mit dicken Lippen, welches je ein kräftiges Bartfaden-Paar am Rand der Oberlippe sowie an den Maulwinkeln aufweist. Die Schwanzflosse ist stark eingeschnitten und hat 19-20 Strahlen; die kurze, hohe, spitze Rückenflosse hat 7-9 Strahlen, wobei der erste Strahl kräftig und eingeschnitten ist sowie am Hinterrand sägeblattartige Zacken besitzt (&#8220;Sägestrahl&#8221;); die Färbung ist meist olivgrün oder grünlich-weiß mit Gold- oder Messingglanz; Brust-, Bauch- und Afterflosse meist mit dunkelrötlicher Färbung</p>
<p><strong>Lebensräume:</strong><br />
Barben leben über ganz Europa verbreitet in Fließgewässern mit stärkerer Strömung. Sie bevorzugen im Fluss die Gumpen oder stehen unterhalb von Wehren, Turbinen und Mühlschüssen. Gibt es dort kiesigen Grund und Wasserpflanzen, hat man seinen Barbenplatz gefunden.</p>
<p><strong>Größe:</strong><br />
bis 90 cm Länge und Gewicht von 16 bis 18 Pfund</p>
<p><strong>Laichzeit:</strong><br />
Die Laichzeit findet im Sommer statt (meist Mai bis Juli), wobei der Rogen giftig ist.</p>
<p><strong>Nahrung:</strong><br />
Auf dem Speiseplan der Barbe stehen Wasserinsekten, Mückenlarven, Würmer, Schnecken, aber gelegentlich auch Fischbrut</p>
<p><strong>Fangmethoden &amp; Fangplätze:</strong><br />
Barben lassen sich an den oben beschriebenen Plätzen auf verschiedene Weisen fangen:</p>
<p>- Mit der Posenrute mit treibendem Floß und nachschleifendem Köder</p>
<p>- mit der Grundrute, wobei man entweder eine Freilaufrolle einsetzen sollte oder wenn man mit dem Feeder und Futterkorb fischt, seine Rute nicht unbeaufsichtigt lassen sollte (siehe oben) oder aber mit rollendem Blei (Ledgering oder Spürangeln) wobei das zielgenaue Anfüttern mit der Futterkorbrute im Fluss am einfachsten ist</p>
<p>- manchmal mit der Spinnrute auf kleine Kunstköder oder Köderfische</p>
<p>Die besten Hakenköder sind Käse, Frühstücksfleisch, Würmer und Maden und als Geheimtipp gequollener gekochter Hanf, wenn damit angefüttert wird (ist allerdings sehr schwer anzuködern), macht Barben aber richtiggehend süchtig!</p>
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		<title>Barsch / Perciformes</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 17:21:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Barsch ist namensgebend für eine weltweit verbreitete Fischfamilie. In unseren Gewässern sind heimisch: Barsch, Zander, Kaulbarsch, Schrätzer, Streber und Zingel. Stellenweise kommen auch diese nicht heimischen Arten vor: Schwarzbarsch, Forellenbarsch und Sonnenbarsch. Der Flussbarsch ist, wie der Zander ein geschätzter und schmackhafter Speisefisch. Merkmale: Der Barsch hat einen gedrungenen, hochrückigen Körper und einen stumpferen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-4271  aligncenter" title="Barsch" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/Barsch.jpg" alt="" width="400" height="300" /></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-6919" title="Barsch" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/01/Barsch3.jpg" alt="" width="400" height="300" /></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;">
<p>Der Barsch ist namensgebend für eine weltweit verbreitete Fischfamilie. In unseren Gewässern sind heimisch: Barsch, Zander, Kaulbarsch, Schrätzer, Streber und Zingel. Stellenweise kommen auch diese nicht heimischen Arten vor: Schwarzbarsch, Forellenbarsch und Sonnenbarsch. Der Flussbarsch ist, wie der Zander ein geschätzter und schmackhafter Speisefisch.<span id="more-4270"></span></p>
<p><strong>Merkmale:</strong><br />
Der Barsch hat einen gedrungenen, hochrückigen Körper und einen stumpferen, kürzeren Kopf als der Zander. Das endständige Maul ist weit gespalten und mit kleinen Zähnen besetzt. Der Kiemendeckel ist nach hinten spitz auslaufend und weist einen Dorn auf. Der Barsch besitzt raue Kammschuppen, die auf dem freien Rand mit Zähnchen besetzt sind. Er hat zwei graue, fast aneinander grenzende Rückenflossen, von denen die erste mit harten, spitzen Strahlen besetzt ist und die zweite mit Weichstrahlen. Daher rührt auch die scherzhafte Bezeichnung &#8220;Stachelritter&#8221;: Die Bauchflossen sind bauchständig und die Afterflosse weist an ihrem Anfang zwei Stachelstrahlen auf. Der Rücken des Barschs ist dunkel, die Seiten sind grünlich mit deutlichen 6 bis 9 Querbinden, den sog. Barschstreifen, der Bauch ist weißlich. Kennzeichnend ist auch ein dunkler Fleck am Hinterrand der vorderen Rückenflosse, die bauchseitigen Flossen sind rötlich gefärbt. Eine weitere Besonderheit der Barschartigen ist das Fehlen der Verbindung zwischen Schwimmblase und Darm.</p>
<p><strong>Lebensräume</strong>:<br />
In stehenden Gewässern lebt der Barsch als &#8220;Krautbarsch&#8221; in der Uferzone, als &#8220;Jagdbarsch&#8221; im Freiwasser und im Tiefwasser als Raubfisch. In Flüssen bevorzugt er die Uferzone.</p>
<p><strong>Größe:</strong><br />
Die Durchschnittsgröße des Barschs liegt bei 15 cm bis 30 cm, unter idealen Bedingungen kann er über 50 cm lang und über 3 kg schwer werden. Das maximale Alter liegt um die 12 Jahre.</p>
<p><strong>Laichzeit:</strong><br />
Erstreckt sich von März bis Juni. An flachen Uferstellen wird abgelaicht. Hier werden die ca. 1,5 &#8211; 2,5 mm großen Eier (3.000 &#8211; 300.000/Weibchen oder ca. 45.000 Eier je kg Gewicht) in Form von langen, netzartigen Gallertschnüren (sog. Barschschnüren) an Wasserpflanzen, Steinen oder Ästen abgelegt.</p>
<p><strong>Nahrung:</strong><br />
Juvenil frisst der Barsch Plankton und Kleintiere wie Insektenlarven, Würmer und Kleinkrebse. Als Erwachsener spezialisiert er sich mehr auf Fischbrut und Jungfische (Rotaugen, Lauben).</p>
<p><strong>Fangmethoden &amp; Fangplätze:</strong><br />
Der Barsch liebt bewegte Köder und ist daher sehr gut mit der leichten Spinnangel zu überlisten. Weiterhin kann man ihm erfolgreich mit der Posen- oder Grundrute nachstellen, wobei dann hauptsächlich Würmer, Maden oder Fischfetzen zum Einsatz gelangen.</p>
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		<title>Brasse, Brachsen, Blei / Abramis brama</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 17:20:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Brasse oder auch die Brachse oder der Blei genannt ist ein den Boden der Gewässer bewohnender Schwarmfisch. Obwohl über den Geschmack dieses Fisches die Meinungen weit auseinandergehen (von lecker bis ungenießbar) ist die Brasse doch mit Sicherheit der Lieblingsfisch der Wettkampfangler, da einerseits zahlreich vorkommend und andererseits enorme Gewichte erreichend. Man kann wohl mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-8628" title="Bild1" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/01/Bild13.jpg" alt="" width="403" height="218" /></p>
<p>Die Brasse oder auch die Brachse oder der Blei genannt ist ein den Boden der Gewässer bewohnender Schwarmfisch.<span id="more-4266"></span></p>
<p>Obwohl über den Geschmack dieses Fisches die Meinungen weit auseinandergehen (von lecker bis ungenießbar) ist die Brasse doch mit Sicherheit der Lieblingsfisch der Wettkampfangler, da einerseits zahlreich vorkommend und andererseits enorme Gewichte erreichend. Man kann wohl mit Recht sagen, dass kein anderer Fisch so vielen Anglern zu einem Meistertitel verholfen hat. Aufgrund ihres zahlreichen Vorkommens stellt die Brasse einen wichtigen Fisch für die Fischwirtschaft dar, da ihr Fleisch in Süddeutschland geräuchert als Delikatesse beliebt ist und ansonsten in die Fischmehlproduktion gelangt.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-8630" title="B1" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/01/B12.jpg" alt="" width="400" height="300" /></p>
<p><strong>Merkmale:</strong><br />
Die Brasse besitzt einen sehr hochrückigen und schmalen Körper mit einem kleinen Kopf. Das Maul ist unterständig und rüsselartig vorstülpbar. Die Brustflossen reichen bis zum Ansatz der Bauchflossen, die Flossen sind grau oder schwarz, aber niemals rötlich! Junge Brassen sind silbrig, ausgwewachsene Exemplare sind messingfarben oder dunkelgrau.</p>
<p><strong>Lebensräume:</strong><br />
Die Brasse kommt in allen großen, stehenden und langsam fließenden Gewässern mit weichgründigem und schlammigen Boden vor. Sie ist der Leitfisch der nach ihr benannten Brassenregion. Während die Jungfische vorwiegend in Ufernähe zwischen Wasserpflanzen auf Nahrungssuche gehen, halten sich die erwachsenen Tiere tagsüber schwarmweise in größeren Tiefen auf und kommen erst nachts in flache Wasserbereiche.<br />
Brassen halten sich vorzugsweise in langsam fließenden Gewässern, aber auch in Teichen, Stauseen und größeren Weihern auf. Sie vertragen auch Brackwasser</p>
<p><strong>Größe:</strong><br />
Die Durchschnittsgröße liegt bei 30 cm, unter günstigen Bedingungen sind Längen bis 70 cm und Gewichte bis 10 kg möglich, was der Brasse auch den Spitznamen „Klodeckel“ eingebracht hat. Die Tiere können ein Alter von 15 bis 25 Jahren erreichen.</p>
<p><strong>Laichzeit:</strong><br />
Die Vermehrung erfolgt im Mai &#8211; Juli, sobald die Wassertemperatur ca. 15° erreicht hat. Die Brasse wird mit 7 bis 10 Jahren geschlechtsreif. Die Fische ziehen in Schwärmen zu flachen, pflanzenreichen Uferstellen oder im befestigten Fluss zum Packwerk. Unter heftigen Paarungsspielen werden 200.000 &#8211; 300.000 klebrige Eier (30.000 bis 40.000 Eier je kg Gewicht) von 1,6 &#8211; 2 mm Durchmesser an Pflanzenstängeln oder Steinen im seichtem Gewässer abgelegt.</p>
<p><strong>Nahrung:</strong><br />
Diese Fischart ernährt sich von verschiedenen Bodentieren (Tubifex, Chironomiden, Schnecken und Muscheln) und pflanzliche Stoffen</p>
<p><strong>Fangmethoden &amp; Fangplätze:</strong><br />
Wer Brassen fangen will muss während des Angelns konstant füttern und die Futterstelle abangeln. Wichtig ist es den Köder am Grund anzubieten. Oft nimmt die Brasse den Köder so auf, dass der Angler vom Hebebiss redet, weil entweder die Pose weiter aus dem Wasser steigt oder die Rutenspitze des Feeders, Winklepickers oder der Schwingspitzrute sich aus ihrer geneigten Position leicht nach oben bewegt.</p>
<p>Die beste Art Brassen nachzustellen dürfte das Angeln mit der Futterkorbrute sein, da sich Hakenköder und Anfutter immer in der Nähe befinden.</p>
<p>Selbstverständlich kann man auch erfolgreich mit der Posenrute (beringte oder unberingte Stipprute oder Matchrute; Bologneserute) den Brassen nachstellen.</p>
<p>Als Hakenköder verwendet man am häufigsten Maden, dann Mais, Würmer, Brot oder Angelteig. Wettkampfangler bevorzugen Zuckmückenlarven, allerdings sind diese nur schwer zu bekommen und es verlangt Fingerfertigkeit diese anzuködern. Da Brassen Feinschmecker und Leckermäuler sind folgt jetzt wieder ein Geheimtipp aus der Wettanglerkiste: Gebt Eurem Lockfutter einfach ein paar Beutel Schokopuddingpulver hinzu und Zucker, wer will kann auch anstatt Paniermehls, Biskuit- oder Waffelmehl nehmen. Die Brassen werden es Euch danken und beissen…so Petrus mit Euch ist!</p>
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		<title>Döbel / Leuciscus cephalus</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 17:17:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Döbel ist ein weit verbreiteter Angelfisch in unseren Gewässern. Man bezeichnet ihn auch als Dickkopf, was seiner launigen Art durchaus gerecht wird. Viele Angler sehen ihn als minderwertigen Fisch, was ihm aber Unrecht tut. Sowohl anglerisch, als auch kulinarisch ist er durchaus eine wertvolle Art. Merkmale: Gestreckter, länglicher Körper. Im Querschnitt fast drehrund. Wuchtiger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-4484" href="http://www.angler-online.de/fischdatenbank/dobel-leuciscus-cephalus_4262.html/attachment/dobel-2"><img class="size-full wp-image-4484  aligncenter" title="Döbel" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/Döbel1.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: center;">Der Döbel ist ein weit verbreiteter Angelfisch in unseren Gewässern. Man bezeichnet ihn auch als Dickkopf, was seiner launigen Art durchaus gerecht wird. Viele Angler sehen ihn als minderwertigen Fisch, was ihm aber Unrecht tut. Sowohl anglerisch, als auch kulinarisch ist er durchaus eine wertvolle Art.<span id="more-4262"></span></p>
<p><strong>Merkmale:</strong><br />
Gestreckter, länglicher Körper. Im Querschnitt fast drehrund. Wuchtiger Kopf mit endständiger Mauspalte. Große, schwarz gerandete Schuppen. Rückenfärbung graubraun bis gelboliv, selten fast schwarz. Die Flanken gelblich bis hell bräunlich. Der Bauch ist weiß.<br />
Die Bauch- und Afterflossen zeigen einen rötlichen Ton. Die Afterflosse ist konvex.<br />
Entlang der Seitenlinie hat er zwischen 44 und 46 Schuppen.<br />
Schlundzahnformel: 2.5-5.2</p>
<p><strong>Lebensräume:</strong><br />
Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich über fast ganz Europa. Er fehlt in Irland, Schottland, Nordskandinavien und Süditalien.<br />
Der Döbel bevorzugt als robuster die Fließgewässer der Äschen- und Barbenregion. Gerne bevölkert er in den diesen Bereichen auch Staustufen. Er ist aber trotzdem auch in der Lage, bis in hochgelegene Abschnitte der Forellenregion aufzusteigen. In Seen, die an diese Regionen angeschlossen sind, ist er gelegentlich anzutreffen und erreicht dort ansehnliche Größen.</p>
<p><strong>Größe:</strong><br />
Durchschnittlich erreicht der Döbel eine Größe von 30 – 40 cm. Maximal wächst er bis zu 70 cm ab. Das Maximalgewicht ist mit 5 kg anzunehmen.</p>
<p><strong>Laichzeit:</strong><br />
Seine Laichzeit erstreckt sich witterungs- und gewässerabhängig von April bis Juni. Rogner legen dann bis zu 200.000 Eier an Steinen und Wasserpflanzen ab. Die Milchner tragen in dieser zeit einen körnigen Laichausschlag auf dem Kopf.</p>
<p><strong>Nahrung:</strong><br />
Kaum ein heimischer Fisch hat ein breiteres Nahrungsspektrum, als der Döbel.<br />
Jungfische, die im Schwärmen leben, ernähren sich bevorzugt von Larven und Nymphen, sowie von Anflugnahrung. Mit zunehmendem Alter organisiert er sich in kleineren Schulen und wandelt sich zu einem Allesfresser mit einem deutlichen Hang zum Räuberischen. Würmer, kleine Fische und Amphibien stehen nun auf dem Speisezettel. Ins Wasser gefallene Früchte werden ebenso wenig verschmäht.<br />
Sie machen auch vor dem Laich und dem Nachwuchs anderer Arten nicht Halt. Das führt in einigen Gewässern zu Konflikten mit Forellen, deren Populationen durch einen übermäßigen Bestand an Döbeln nachhaltigen Schaden nehmen können. Solche Erscheinungen sind immer ein sicheres Zeichen für eine gestörte Ökologie und unsachgemäße Bewirtschaftung des Gewässers.</p>
<p><strong>Fangmethoden &amp; Fangplätze:</strong><br />
Für den Angler ist der Döbel ein Fisch fürs ganze Jahr und alle Methoden. Egal, ob mit der Pose, der Grundangel, der Spinn- oder Fliegenrute. Der Döbel ist mit allem zu fangen, so er denn will! Trotz seines langen Speisezettels ist er sehr wählerisch und es bedarf schon der sorgfältigen Auswahl.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Naturköder:</span> Würmer, Maden, Schnecken, Brot, Mais, Kirschen, Wurst, Käse u.v.m.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Kunstköder:</span> kleine Spinner, Blinker, Wobbler buschige Trockenfliegen, sowie Nymphen aller Art.</p>
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		<title>Europäische Forelle / Salmo trutta</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 17:13:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Fischgruppe der Salmoniden ist eine entwicklungsgeschichtlich recht junge Fischgruppe, das zeigt sich in der geringen Differenzierung der einzelnen Arten, verfügen sie doch über viele Gemeinsamkeiten, sei es in der Lebensweise oder im Körperbau. Bei Salmo trutta handelt es sich um nur eine einzige Art, welche sich in drei Unterarten aufteilt, es handelt sich dabei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-4455" href="http://www.angler-online.de/fischdatenbank/europaische-forelle-salmo-trutta_4246.html/attachment/300px-bachforelle_zeichnung"><img class="size-full wp-image-4455  aligncenter" title="300px-Bachforelle_Zeichnung" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/300px-Bachforelle_Zeichnung.jpg" alt="" width="300" height="118" /></a></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-6928" title="Forelle" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/01/Forelle1.jpg" alt="" width="400" height="300" /></p>
<p>Die Fischgruppe der Salmoniden ist eine entwicklungsgeschichtlich recht junge Fischgruppe, das zeigt sich in der geringen Differenzierung der einzelnen Arten, verfügen sie doch über viele Gemeinsamkeiten, sei es in der Lebensweise oder im Körperbau.<span id="more-4246"></span><br />
Bei Salmo trutta handelt es sich um nur eine einzige Art, welche sich in drei Unterarten aufteilt, es handelt sich dabei um die Unterarten:</p>
<p>Mittelmeerforelle &#8211; Pontokaspische Forelle &#8211; Atlantische Forelle</p>
<p>Die bekannten Formen, Bachforelle &#8211; Seeforelle &#8211; Meerforelle sind keine Unterarten sondern lediglich verschiedene Lebensformen und können bei jeder der genannten Unterarten auftreten.<br />
So ist die Bachforelle als stationäre Lebensform einzuordnen, während die Seeforelle bereits als Wanderform angesehen werden muß, da sie zum Laichen in geeignete Fließgewässer aufsteigen muß, die Meerforelle ist eindeutig als anadromer Wanderfisch anzusehen.</p>
<p>Aus diesem Grund möchte ich diese interessante Art zusammenfassend in einem Datenblatt behandeln und mich auf die haupsächlich bei uns vorkommende Atlantische Forelle beschränken.</p>
<p><strong>Merkmale:</strong><br />
Forellen besitzen einen torpedoförmigen, seitlich leicht zusammengedrückten Körper, wie alle Salmoniden besitzt die Forelle eine Fettflosse ohne Flossenstrahlen.</p>
<p>Die Zahl der Seitenlinienschuppen beträgt 100 &#8211; 130, 13-22 Kiemenreusendornen, 20-59 Pylorusanhänge(blindarmähnliche Darmanhänge), 51-62 Wirbel.<br />
Die Kiefer und das Pflugscharbein [(Platte(5 Zähne) und Stiel(zwei Reihen Zähne)] sind bezahnt.<br />
Bei Jungfischen ist die Schwanzflosse gegabelt, mit zunehmendem Alter vergradet die Hinterkante der Schwanzflosse.</p>
<p>Die Färbung der Jungfische ist bei allen Unterarten und Lebensformen recht ähnlich.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Die Färbung adulter Exemplare unterscheidet sich sehr deutlich, je nach Lebensform und Gewässeranpassung, überhaupt ist Salmo trutta eine recht bildhafte Art, selbst im gleichen Gewässerbereich gibt es oftmals Fische recht unterschiedlicher Färbung.</p>
<p>Wie eng die Beziehungen der Lebensformen ist läßt sich recht gut an Bachforelle und Meerforelle verdeutlichen, so ist es möglich, daß Bachforellenbestände , welche zum Beispiel durch Öffnung der Gewässer im Rahmen von Renaturierungsmaßnahmen, die Möglichkeit dazu bekommen, plötzlich anfangen zu wandern, also die Lebensweise der Meerforelle übernehmen, ebenso kann es vorkommen, daß sich aus einem migierenden Meerforellenbestand ein stationärer Teilbestand bildet, der fortan die Lebensweise der Bachforelle annimmt.<br />
Welche Faktoren für das &#8220;Einschalten&#8221; und &#8220;Ausschalten&#8221; des Wandertriebs verantwortlich sind, ist noch nicht völlig geklärt.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Bachforelle</span><br />
Das bekannteste typische Färbungsmerkmal der Bachforelle sind die roten Punkte an den Flanken, diese können sehr unterschiedlich ausgeprägt sein, bei manchen Fischen sind diese leuchtend rot, teilweise mit einem weißlich gelben auch bläulichen Rand umgeben, bei anderen Fischen sind sie winzig klein und nur in geringer Zahl vorhanden, bei einigen Forellenstämmen (meist in Tieflandbächen) sind sie groß, verwaschen und eher dunkelbraun.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Meerforelle</span><br />
Die Färbung der Meerforelle ist sehr variabel, während ihres Aufenthaltes im Meer sind die Fische meist völlig silbern, die roten Punkte fehlen völlig, dafür sind unregelmäßige schwarze Punkte zu finden, welche teilweise rund, aber auch sehr oft x-förmig sind.<br />
Während der Laichwanderung, bei Kurzdistanzwanderern auch schon vor der Laichwanderung färben sich die Fische dunkel, man sagt sie werden &#8220;braun&#8221;, die Färbung wird mehr und mehr bachforellentypisch, bei einigen Stämmen ist eine Unterscheidung von der Bachforelle nicht möglich, insbesondere da wo teilwandernde Bestände vorkommen, deren stationäre Formen ebenfalls großwüchsig sind, auch der oft erwähnte Aufbau der Kiemendeckelknochen hilft nicht immer weiter</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Seeforelle</span><br />
Farblich ist die Seeforelle der Meerforelle recht ähnlich, jedoch sind bei ihr auch rötlich braune Punkte feststellbar, auch bei dieser Lebensform ist die Variationsbreite in der Färbung sehr groß.</p>
<p><strong>Lebensräume(atlantische Forelle):</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Bachforelle</span><br />
Ursprünglich lebte die Bachforelle in Europa von Island bis zur Murmanküste, westlich vom Ural bis nach Afgahanistan, Iran, Libanon und im marokkanischen Atlasgebirge. Seit 1864 erfolgte eine weltweite Verbreitung, welche in Tasmanien begann, seither gibt es Bachforellen in den USA und Kanada, Argentinien und Chile, im Himalajagebiet, sowie in Süd &#8211; und Ostafrika, nur in Nord &#8211; und Zentralasien fehlt die Bachforelle. Die Verbreitung der Bachforelle ist stark mit der englischen Kolonialisierung verbunden.<br />
Die Bachforelle bevorzugt fließende Gewässer mit hohen Sauerstoffgehalt und nicht zu hohen sommerlichen Temperaturen, bewohnt aber auch stehende Gewässer wenn sie ihr zusagen und einen Zufluß mit Laichmöglichkeiten besitzen, hier sind die Abgrenzungen zur Seeforelle fließend.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Meerforelle</span><br />
Die Meerforelle lebt im europäischen Küstengebiet von Portugal bis zum weißen Meer, einschließlich Island.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Seeforelle</span><br />
Die Seeforelle findet man von Skandinavien bis zum nördlichen Ural, auf den britischen Inseln inklusive Irland, sowie in den Voralpen &#8211; und Alpenseen, durch Besatz auch in anderen geeigneten Gewässern, insbesondere Talsperren.</p>
<p><strong>Größe:</strong><br />
Die Europäische Forelle kann erhebliche Größen erreichen, Fische von über 30kg sind möglich, insbesondere bei der Lebensform Seeforelle, wobei hier der Fangdurchschnitt bei 6 &#8211; 10kg liegt.<br />
Meerforellen werden teilweise deutlich über 15kg schwer, ihr Fangdurchschnitt liegt bei 2 &#8211; 4kg.<br />
Bei der Bachforelle sind die Maximalgewichte etwas strittig, nach einigen Quellen wird sie weit über 10kg schwer, allerdings stammen die Fänge dieser starken Fische fast ausnahmslos aus stehenden Gewässern, sodaß man hier eventuell von Seeforellen sprechen muß.<br />
Die Bachforelle als maximal 50cm lang werdende Zwergform der Meerforelle zu bezeichnen ist aber unsinnig.<br />
Die Wachstumsgrößen der Bachforelle ist sehr stark gewässerabhängig und wird vom jährlichen Temperaturverlauf und dem Nahrungsaufkommen bestimmt, in manchen Mittelbegirgsbächen werden die Fische schon mit 12 &#8211; 13cm geschlechtsreif und erreichen kaum mehr als 25cm Länge, in anderen Gewässern, meist Niederungsbächen werden die Fische hingegen bis zu 80cm lang und über 5kg schwer.</p>
<p><strong>Nahrung:</strong><br />
Die Bachforelle ernährt sich haupsächlich von Kleintieren, seien es Krebstiere, wie Gammariden oder Insektenlarven und Vollinsekten, einige Fische spezialisieren sich auch auf Fischnahrung, werden also zum Raubfisch. Das ist nicht zwingend der Größe der Bachforellen zu zuordnen, sondern hängt stark vom Nahrungsaufkommen der entsprechenden Gewässer ab.<br />
Dabei geht die Bachforelle stark opportunistisch vor, das was mit dem geringsten Energieaufwand und in der größten Menge verfügbar ist wird gefressen.<br />
Die Bachforelle kann , wie kaum ein anderer Fisch zu Nahrungsspezialisierungen neigen, welche genereller oder saisonaler Natur sein können.<br />
Die Meerforelle ernährt sich als Jungfisch genauso wie die Bachforelle, also meist von Kleintieren, im Meer bilden auch weiterhin Krebstiere, wie Gammariden und Wasserasseln sowie Garnelen einen Teil der Nahrung jedoch werden auch Fische gefressen, Tobiasfische, Sprotten und Heringe.<br />
Für die Seeforelle gilt als Jungfisch das gleiche wie für Bach &#8211; und Meerforelle, die Fische werden aber zunehmend zum reinen Raubfisch und ernähren sich von Maränenartigen, Weißfischen auch von den kleinwüchsigen Formen des Seesaiblings, gelten sogar als natürliches Regulativ der Saiblingsbestände.</p>
<p><strong>Fangmethoden und Fangplätze:</strong><br />
Bachforellen können mit den verschiedensten Methoden, mit natürlichen und künstlichen Ködern gefangen werden.<br />
Wobei die künstlichen Köder aus hegerischen Gründen bevorzugt werden sollten, bei Verwendung natürlicher Köder wie Würmern, Maden u.s.w. kommt es sehr oft zum Verangeln untermaßiger Fische, da Forellen oftmals sehr tief schlucken und dann kaum noch lebensfähig zurück gesetzt werden können.<br />
Insbesondere dem Fliegenfischen als der schonendsten Art der Fischerei sollte hierbei der Vorrang gegeben werden, beim Spinnfischen sollte auch darüber nachgedacht werden ob man nicht den Drilling gegen einen Einzelhaken austauscht oder zumindest aus dem Drilling einen Doppelhaken macht, man verhindert so das &#8220;Vernageln&#8221; sehr wirkungsvoll.<br />
Bachforellen sind im Fließgewässer stark an Unterstände orientiert, das können größere Steine, Totholz und unterspülte Ufer sein, ebenso tiefer Züge und Gumpen, wo sie meist an den Ein &#8211; und Ausgängen anzutreffen sind.<br />
Seeforellen halten sich sehr gern im Bereich der Sprungschicht, oft in recht beachtlichen Tiefen auf, als erfolgreichste Methode ist hier wohl das Schleppangeln anzusehen, von Ufer aus hat man meist nur im Frühjahr Chancen mit Spinn &#8211; und Fliegenrute und oft erwischt man dabei nur kleinere Fische.<br />
Bei der Meerforelle muß man unterscheiden ob man im Meer fischt, oder während der Laichwanderung im Süsswasser.<br />
Im Meer ist die erfolgreichste Methode das Schleppangeln auch Trolling genannt, es ist zwar eine gute und vor allem bequeme Art der Fischerei, jedoch von umstrittenem anglerischen Wert.<br />
Ansonsten wird der Meerforelle hauptsächlich mit der Spinnrute nachgestellt, insbesondere im Frühjahr, auch Fliegenfischen kann sehr erfolgreich sein, wenn die äußeren Bedingungen stimmen(wenig Wind), dabei wird meist das Watfischen über sogenanntem Leopardengrund(mit Steinen durchsetzter Grund) ausgeübt, die frühen Morgenstunden, sowie die Abenddämmerung sind besonders erfolgversprechened.<br />
Reine Sandgründe sind nicht besonders günstig, besser Gebiete mit vielen Steinen im Wasser, welche man meist vor Steilküsten findet. Als Spinnköder finden schlanke Blinkermodelle oder Brandungswobbler von 15-30g Verwendung.<br />
Als Köder an der Fliegenrute Streamer, Garnelenimitationen, Tangläufer und ähnliches Verwendung, in der Dämmerung auch schwarze Muddler.</p>
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		<title>Güster / Blicca bjoerkna</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 17:04:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Friedfisch]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Güster kann leicht mit der Brasse verwechselt werden, da er ihr recht ähnlich sieht, jedoch bleibt er wesentlich kleiner. Für den Sportfischer ist der Güster nur von Interesse, wenn es bei Wettkämpfen darum geht viele Fische mit einem hohen Gesamtgewicht zu erbeuten, da sein Fleisch grätenreich und wenig schmackhaft ist. Obwohl der Güster sehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-4243" href="http://www.angler-online.de/fischdatenbank/guster-blicca-bjoerkna_4242.html/attachment/guster"><img class="size-full wp-image-4243  aligncenter" title="Güster" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/Güster.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Der Güster kann leicht mit der Brasse verwechselt werden, da er ihr recht ähnlich sieht, jedoch bleibt er wesentlich kleiner. <span id="more-4242"></span></p>
<p>Für den Sportfischer ist der Güster nur von Interesse, wenn es bei Wettkämpfen darum geht viele Fische mit einem hohen Gesamtgewicht zu erbeuten, da sein Fleisch grätenreich und wenig schmackhaft ist. Obwohl der Güster sehr fruchtbar ist und sich stark vermehrt, wird seine Gefahr als Nahrungskonkurrenz für andere Fischarten oft überschätzt.</p>
<p><strong>Merkmale:</strong><br />
Von der Gattung Abramis unterscheidet sich Blicca durch die zweireihigen Schlundzähne (Brassen hingegen haben nur einreihige Schlundzähne). Am einfachsten lässt sich der Güster vom Brassen anhand der grossen Augen und der farbenfrohen paarigen Flossen unterscheiden. Die Afterflosse ist kürzer als beim Brassen und beginnt erst hinter dem letzten Strahl der Rückenflosse. Der Güster hat einen grauschwarzen Rücken, silberfarbene Seiten mit einem typischen Metall &#8211; bläulichen bis grünlichen Glanz. Die unpaaren Flossen sind grau, die Ansatzstellen der paarigen Flossen sind rötlich oder orangerot gefärbt</p>
<p><strong>Lebensräume:</strong><br />
Der Güster kommt als ein gesellig lebender Schwarmfisch in stehenden wie auch in langsam fließenden Gewässern der Brassenregion vor. Hier lebt er bevorzugt in Ufernähe.</p>
<p><strong>Größe:</strong><br />
Die Durchschnittsgröße beträgt 20 cm, kapitale Exemplare können auch 35 cm Länge erreichen. Das Gewicht liegt maximal um die zwei Pfund.</p>
<p><strong>Laichzeit:</strong><br />
Von Mai bis Ende Juni laichen Güstern portionsweise oft an den gleichen Laichplätzen wie die anderen Weissfische (vor allem Rotaugen, Rotfedern und Brassen mit denen sie fortpflanzungsfähige Hybriden bilden). Das Weibchen produziert je nach Grösse zwischen 15.000 und 110.000 Eiern.</p>
<p><strong>Nahrung:</strong><br />
Die Nahrung besteht aus kleinen, bodenbewohnenden Wirbellosen (Muscheln, Schnecken, Würmern) und teilweise auch aus Wasserpflanzen.<br />
<strong><br />
Fangmethoden &amp; Fangplätze:</strong><br />
Da der Güster eigentlich nicht gezielt befischt wird, taucht er immer wieder als Beifang beim Angeln auf Brassen und Rotaugen auf, d.h. Angelarten und Köder siehe dort.</p>
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		<title>Hecht / Esox lucius</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 17:02:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Aktiv-Methode]]></category>
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		<category><![CDATA[Boot]]></category>
		<category><![CDATA[Gummifisch]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Hecht ist einer der beliebtesten Raubfische der Angelschaft. Mit seinem perfekt an die Jagd angepassten Körper erreicht er während des Zustossens unvorstellbare Geschwindigkeiten. Sein Vorkommen erstreckt sich auf fast alle Gewässer Europas. Aber auch in Nordamerika und in Asien ist er beheimatet. Merkmale: Der langgestreckte, torpedoförmige Leib des Hechtes besitzt eine grünlichgelbe Färbung die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-4235" href="http://www.angler-online.de/fischdatenbank/hecht-esox-lucius_4234.html/attachment/hecht-2"><img class="size-full wp-image-4235  aligncenter" title="Hecht" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/Hecht.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;">
<p>Der Hecht ist einer der beliebtesten Raubfische der Angelschaft. Mit seinem perfekt an die Jagd angepassten Körper erreicht er während des Zustossens unvorstellbare Geschwindigkeiten. Sein Vorkommen erstreckt sich auf fast alle Gewässer Europas. Aber auch in Nordamerika und in Asien ist er beheimatet.<span id="more-4234"></span></p>
<p><strong>Merkmale:</strong><br />
Der langgestreckte, torpedoförmige Leib des Hechtes besitzt eine grünlichgelbe Färbung die zum Teil auch ins bräunliche gehen kann, wobei eine deutliche Maserung zu erkennen ist. Die Bauchunterseite ist weiß bis weißgelblich. Auffällig ist sein großer Kopf, der etwa 20% seiner Gesamtlänge ausmacht. Das oberständige Maul ist &#8220;entenschnabelförmig&#8221; und mit großen, scharfen Zähnen bestückt. Die große Rückenflosse liegt im hinteren Drittel des Hechtes, nah an der Schwanzflosse.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-7357" title="Angler online" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/01/Angler-online2.jpg" alt="" width="400" height="300" /></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-7354" title="CIMG3586" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/01/CIMG35861.jpg" alt="" width="400" height="300" /></p>
<p><strong>Lebensräume:</strong><br />
In Seen und Flüssen ist der Hecht zuhause. Dabei bevorzugt er Seerosenfelder und Schilfgürtel in Ufernähe, die ihm ein gutes Versteck bieten. Dort lauert er auf seine Beute, die er durch einen blitzschnellen Vorstoss fängt. Er ist nahezu standorttreu und verteidigt sein Territorium gegen andere Artgenossen.</p>
<p><strong>Größe:</strong><br />
Die männlichen Hechte erreichen eine Länge von ca. 1 m. Die weiblichen Tiere bis ca. 1,5 m. Gewichte um die 20 kg sind bei solchen &#8220;Kapitalen&#8221; nicht ungewöhnlich.</p>
<p><strong>Laichzeit:</strong><br />
Mit zwei bis drei Jahren wird der Hecht geschlechtsreif. In die Laichzeit, von Februar bis April, zieht es die Hechte in ufernahe, flache Bereiche mit ausreichendem Pflanzenbewuchs. Dort legt das Weibchen seine Eier (bis 20.000 pro kg Körpergewicht), indem es sie an die Pflanzenstengel heftet. Nach 10 bis 20 Tagen (je nach Wassertemperatur) schlüpfen die Larven, die sich anfangs von Kleinkrebsen ernähren. Haben die Jungfische eine Länge von ca. 5 cm ereicht, stellen sie ihre Nahrung auf Fisch um.</p>
<p><strong>Nahrung:</strong><br />
Das Hauptziel seines Jagdtriebes ist eindeutig der Fisch, wobei er auch vor eigenen Artgenossen nicht zurückschreckt. Aber auch Krebse, Frösche und kleinere Säugetiere sind vor ihm nicht sicher.<br />
<strong><br />
Fangmethoden &amp; Fangplätze:</strong><br />
Nahe Uferbereihe mit Schilfgürteln, Seerosenfelder oder bis an die Oberfläche wachsende Vegetation innerhalb eines Sees sind die idealen Hechtstandplätze.<br />
Die althergebrachte Angelmethode ist der Hechtansitz mit Pose und Köderfisch. Aber immer mehr Angler bevorzugen das Spinnfischen oder Schleppfischen, wobei große Blinker, Spinner, Wobbler oder auch Gummifische zum Einsatz kommen.</p>
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		<title>Karausche / Carassius carassius</title>
		<link>http://www.angler-online.de/fischdatenbank/karausche-carassius-carassius_4216.html</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 16:56:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Grundangeln]]></category>
		<category><![CDATA[Posenangeln]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Karausche, auch Bauernkarpfen genannt, ist ein enorm widerstandsfähiger und anspruchsloser Fisch, der auch mit härtesten Bedingungen zu Rande kommt. Anglerisch ist er zwar ob seiner Größe nicht so reizvoll. Trotzdem fordert er den ganzen Angler und kämpft im Verhältnis stärker als der Karpfen. Regional genießen sie in der Küche ein hohes Ansehen. Merkmale: Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-6939" title="Karausche" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/01/Karausche.jpg" alt="" width="400" height="300" /></p>
<p>Die Karausche, auch Bauernkarpfen genannt, ist ein enorm widerstandsfähiger und anspruchsloser Fisch, der auch mit härtesten Bedingungen zu Rande kommt. <span id="more-4216"></span></p>
<p>Anglerisch ist er zwar ob seiner Größe nicht so reizvoll. Trotzdem fordert er den ganzen Angler und kämpft im Verhältnis stärker als der Karpfen. Regional genießen sie in der Küche ein hohes Ansehen.</p>
<p><strong>Merkmale:</strong><br />
Die Karausche besitz eine gedrungene Karpfenform. Sie ist vollständig beschuppt, bronzefarben und mit einem diffusen dunklen Fleck an der Schwanzwurzel. Sie hat keine Barteln und das Maul ist endständig. Die lange Rückenflosse ist konvex. Die Flossen haben einen graubraunen Ton. Die paarigen Flossen gelegentlich mit einem rötlichen Stich. Goldkarauschen, eine Farbvarietät, entstammen züchterischen Bemühungen und sind beliebte Zierfische.<br />
Entlang der Seitenlinie finden sich 31 – 35 Schuppen.<br />
Schlundzahnformel: 4-4, Erster Kiemenbogen mit 23 – 33 Reusendornen.</p>
<p><strong>Lebensräume:</strong><br />
Die Karausche ist ein typischer Bewohner von Überschwemmungsauen und der angrenzenden Weiher und Tümpel, sowie besetzter Gewässer. Gerne mit ausgeprägtem Pflanzenwuchs. Dort lebt sie sehr gesellig. Sie ist von allen heimischen Arten am unempfindlichsten gegenüber Versauerung und Sauerstoffmangel. Kurzfristiges Durchfrieren, oder Austrocknen kann sie Schlamm vergraben überstehen. Sie ist bei dieser Kälte/Wärmestarre in der Lage, in der Leber eingelagertes Glykogen zu zerlegen und den Sauerstoff dem Blutkreislauf zuzuführen. Der Stoffwechsel ist dabei bis zum absoluten Minimum reduziert.<br />
Die Karausche kommt in Europa bis hin nach Sibirien (Fluss-System der Lena) vor. Sie fehlt im nördlichen Skandinavien, Irland, Schottland und Teilen Frankreichs, Spanien, des Balkans, des Peloponnes und im südlichen Italien. Ihre Bestände sind mittlerweile stark fragmentiert. Sie ist vielerorts durch den weniger spezialisierten Giebel verdrängt, b.z.w. mit ihm vermischt.</p>
<p><strong>Größe:</strong><br />
Im Durchschnitt 15 – 30 cm und durch abgeschlossene nahrungsarme Gewässer verbuttet. Maximal bis 70 cm in großen und nahrungsreichen Gewässern.</p>
<p><strong>Laichzeit:</strong><br />
In der Laichzeit, Mai und Juni, versammeln sie sich in größeren Gruppen über flachem und mit Pflanzen bestandenem Grund in ruhigen Buchten. Dort legen die Rogner bis zu 300.000 klebrige Eier die an den Pflanzen anhaften. Bei gleichzeitigem Vorkommen an Giebeln kommt es häufig zu einer Bastardisierung. Diese Mischformen sind oft nur sehr schwer, oder gar nicht mehr zu bestimmen.</p>
<p><strong>Nahrung:</strong><br />
Karauschen ernähren sich sowohl von pflanzlicher Kost, als auch von Kleintieren, Schnecken und Larven.</p>
<p><strong>Fangmethoden &amp; Fangplätze:</strong><br />
Die Karausche fängt man mit der Grundangel, besser aber mit der Pose und auf Grund liegendem Köder. Sie ist die ungekrönte Königin der heimlichen Köderdiebe. Selbst bei feinsten Montagen schafft sie es, Würmer und Maden von Haken zu lutschen, ohne dass der Schwimmer auch nur im Geringsten zuckt! Gerne verharrt sie auch nach dem Nehmen des Köders regungslos an Ort und Stelle. Dies und ihre Wehrhaftigkeit im Drill machen sie zu einem sehr reizvollen Angelfisch. Sie hält sich bevorzugt in, oder an dichten Wasserpflanzen auf, was das Angeln nicht einfacher macht. An einsamen und ruhigen Waldweihern kann man mit der Karausche eine unterhaltsame und spannende Fischerei erleben. Nebenbei ist immer mit Schleien zu rechnen, das sie den gleichen Lebensraum haben.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Karpfen / Cyprinus carpio</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 16:53:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fischdatenbank]]></category>
		<category><![CDATA[Friedfisch]]></category>
		<category><![CDATA[Karpfen]]></category>
		<category><![CDATA[Karpfenangeln]]></category>
		<category><![CDATA[Posenangeln]]></category>
		<category><![CDATA[Schwimmbrot]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Urform des Karpfens wurde vermutlich um 500 v.Chr. aus Asien nach Südeuropa eingeführt. Mit den Römern gelangte er dann nach Mitteleuropa. Christliche Mönche nahmen sich sehr intensiv seiner teichwirtschaftliche Nutzung an und veränderten ihn züchterisch fast nach Belieben. So finden wir heute eine Fülle von Formen vor. Vollständig beschuppte und relativ schlanke Schuppenkarpfen, wenig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-4213" href="http://www.angler-online.de/fischdatenbank/karpfen-cyprinus-carpio_4212.html/attachment/spiegelkarpfen-2"><img class="size-full wp-image-4213  aligncenter" title="Spiegelkarpfen" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/Spiegelkarpfen.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-6934" title="Karpfen1" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/01/Karpfen11.jpg" alt="" width="400" height="300" /></p>
<p>Die Urform des Karpfens wurde vermutlich um 500 v.Chr. aus Asien nach Südeuropa eingeführt. Mit den Römern gelangte er dann nach Mitteleuropa. Christliche Mönche nahmen sich sehr intensiv seiner teichwirtschaftliche Nutzung an und veränderten ihn züchterisch fast nach Belieben. So finden wir heute eine Fülle von Formen vor. <span id="more-4212"></span></p>
<p>Vollständig beschuppte und relativ schlanke Schuppenkarpfen, wenig beschuppte Spiegelkarpfen, nur mit einer Schuppenreihe gezeichnete Zeilkarpfen, schuppenlose Lederkarpfen, oder extrem hochrückige Aischgründer Karpfen. Sie unterscheiden sich auch durch die Widerstandfähigkeit gegenüber Krankheiten, dem Abwachsen und der Vermehrungsrate. Die züchterischen Bemühungen sind noch lange nicht am Ende.<br />
Die genetisch reine Form des Karpfens, der echte Wildkarpfen, darf in Europa als nicht mehr existent betrachtet werden.<br />
Der Karpfen ist einer der wichtigsten Wirtschafts- und Speisefische des Süßwassers.</p>
<p><strong>Merkmale:</strong><br />
Der „moderne“ Karpfen ist von mehr, oder weniger gedrungener Form und je nach Zuchtform vollständig bis gar nicht beschuppt. Er hat einen kegelförmig gestreckten Kopf mit kleinen Augen und ein vorstülpbares Rüsselmaul mit vier Barteln seitlich an der Oberlippe. Das vordere Paar ist kürzer.<br />
Das Farbspiel variiert stark nach Zuchtform und Gewässer. Der erste Strahl der Rückenflosse ist dornartig ausgebildet.<br />
Der Urform nahe stehende Schuppenkarpfen haben entlang der Seitenlinie 33 –40 Schuppen.<br />
Schlundzahnformel: 1.1.3-3.1.1</p>
<p><strong>Lebensräume:</strong><br />
Der Karpfen bevorzugt stehende, ruhige Gewässer mit weichem Boden und einem ausgeprägten Pflanzenwuchs. Man findet ihn aber auch in Flüssen und Strömen, wenn die Bedingungen nicht zu extrem sind.</p>
<p><strong>Größe:</strong><br />
Karpfen wachsen zu erstaunlicher Größe heran. 120 cm Länge und 35 kg Gewicht sind als realistisch zu bezeichnen.</p>
<p><strong>Laichzeit:</strong><br />
Karpfen laichen in der Zeit von Mai bis Juli in größeren Gruppen über flachem, bewachsenen Grund.<br />
Der Karpfen ist in der Lage mehrfach zu laichen! Wegen der oft nicht erreichten und notwendig relativ hohen Durchschnittstemperatur führt das Laichgeschäft nicht immer zu einem Aufwachsen der Brut.<br />
Karpfen können unter optimalen Bedingungen das biblische Alter von 50 Jahren erreichen.<br />
Der größte Teil unserer freilebenden Karpfen entstammt aus Besatzmaßnahmen.</p>
<p><strong>Nahrung:</strong><br />
In freier Natur ernährt sich der Karpfen von so ziemlich allem, was er am Gewässerboden findet. Von Schlammröhrenwürmern, bis hin zu Teichmuscheln, die er mit seinen kräftigen Schlundzähnen knackt wird (fast) nichts verschmäht. Bei Engpässen in der Proteinversorgung vergreift er sich auch an Kleinfischen!</p>
<p><strong>Fangmethoden &amp; Fangplätze:</strong><br />
Für viele Angler ist der Karpfen der Angelfisch schlechthin. Man fängt ihn hauptsächlich mit der Grundangel, aber auch Posenfischen und Schwimmbrot führen zum Erfolg. Die Literatur über das Karpfenfischen füllt mittlerweile ganze Bibliotheken</p>
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		<title>Nase / Chondrostoma nasus</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 16:37:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[  Das Fleisch der Nasen ist nicht von besonders gutem Geschmack und ist sehr grätenreich. Trotzdem wird Ihnen gelegentlich mit der Angel nachgestellt, obwohl der gezielte Fang nicht einfach ist, was mit den Ernährungsgewohnheiten ausgewachsener Nasen zusammenhängt. Merkmale: Das auffälligste Merkmal der Nase ist die namensgebende Form der Maulpartie. Ihr Körper ist dem Leben in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"> </p>
<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-4897" href="http://www.angler-online.de/fischdatenbank/nase-chondrostoma-nasus_4182.html/attachment/nase1"><img class="size-full wp-image-4897  aligncenter" title="Nase1" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/01/Nase1.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Das Fleisch der Nasen ist nicht von besonders gutem Geschmack und ist sehr grätenreich. Trotzdem wird Ihnen gelegentlich mit der Angel nachgestellt, obwohl der gezielte Fang nicht einfach ist, was mit den Ernährungsgewohnheiten ausgewachsener Nasen zusammenhängt.<span id="more-4182"></span></p>
<p><strong>Merkmale:</strong><br />
Das auffälligste Merkmal der Nase ist die namensgebende Form der Maulpartie. Ihr Körper ist dem Leben in starker Strömung angepasst, ihr charakteristisch geformtes Maul hat eine gerade Spalte. Die Körperfarbe ist gräulich bis silbrigweiss, während der Rücken manchmal einen bläulichen Schimmer besitzt. Mit Ausnahme der Rückenflosse sind die Flossen rötlich bis rot, die Bauchhöhle ist innen schwarz.</p>
<p><strong>Lebensräume:</strong><br />
Nasen leben in schnellströmenden Abschnitten der Flussmittelläufe, können sich aber auch an das Leben im stehenden Wasser verschiedener Staubecken anpassen. Sie bilden grosse, mehrere Hundert Tiere zählende Schwärme, die vom Ufer aus gut auszumachen sind</p>
<p><strong>Größe:</strong><br />
Nasen erreichen Größen von 25 bis 40 cm, selten auch 50 cm, das Gewicht beträgt 300 Gramm bis 2 Pfund, selten auch 4 Pfund.</p>
<p><strong>Laichzeit:</strong><br />
Sie laichen in den Stromschnellen der Oberläufe von Flüssen und Bächen von März bis Mai, wobei der Rogner 2500 bis 6500 Eier je Kilogramm Körpergewicht produziert.</p>
<p><strong>Nahrung:</strong><br />
Mit Ausnahme des Jugendstadiums ernähren sie sich fast ausschlieslich von Algen und Kieselalgen, die sie das ganze Jahr über fressen. An den &#8220;Weideplätzen&#8221; dieser Fische bleiben auf den Steinen gut erkennbare helle Streifen zurück.</p>
<p><strong>Fangmethoden &amp; Fangplätze:</strong><br />
Am aussichtsreichsten ist ein Versuch mit der leichten Posenrute und Fadenalgen als Köder</p>
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		<title>Rotauge / Rutilus rutilus</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 16:07:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Rotauge ist ein Schwarmfisch, der in fast allen unseren Gewässern vorkommt, es meidet nur die stark strömenden Bereiche der Forellen- und Äschenregion. Die Plötze ist ein kampfstarker Fisch, wobei besonders kapitale Exemplare am feinen Zeug einen guten Sport bieten. Das Rotauge ist schlichtweg der &#8220;Brotfisch&#8221; der Kopfrutenangler und für viele Anhänger der leichten Angelei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-5578" title="Rot" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/01/Rot-300x225.jpg" alt="" width="438" height="327" /></p>
<p>Das Rotauge ist ein Schwarmfisch, der in fast allen unseren Gewässern vorkommt, es meidet nur die stark strömenden Bereiche der Forellen- und Äschenregion. <span id="more-4156"></span></p>
<p>Die Plötze ist ein kampfstarker Fisch, wobei besonders kapitale Exemplare am feinen Zeug einen guten Sport bieten. Das Rotauge ist schlichtweg der &#8220;Brotfisch&#8221; der Kopfrutenangler und für viele Anhänger der leichten Angelei ihr absoluter Lieblingsfisch. Besonders in Süddeutschland und in den BeNeLux-Ländern wird das Rotauge als Speisefisch geschätzt und dort entweder am Stock gegrillt (Steckerlfisch) oder in schwimmendem Fett ausgebraten (Fritture de la Moselle). In unseren Breiten dient es hauptsächlich als Köderfisch für Hecht und Zander oder wird fischwirtschaftlich genutzt (Fischmehl). Kapitale Exemplare lassen sich eigentlich nur von Experten überlisten und werden in der Regel schonend zurückgesetzt.</p>
<p><strong>Merkmale:</strong><br />
Das Rotauge besitzt eine rote Iris im Auge (namensgebend) und eine gedrungene Körperform. Das Maul ist end- bis leicht unterständig. Die Färbung ist in Abhänigkeit vom Gewässer meist silbergrau, die Rücken- und Seitenflossen grau, die übrigen Flossen sind gelb bis rötlich. Hervorzuheben ist, dass Rotaugen in Gewässern mit gutem Raubfischbestand schneller hochrückig werden als in Gewässern wo kaum Räuber vorkommen.</p>
<p><strong>Lebensräume:</strong><br />
Vom Fluss bis zum See und Weiher, ja sogar im Brackwasser kommt die Plötze vor. Rotaugen sind Schwarmfische, die sich bevorzugt in flachen und pflanzenreichen Uferbereichen aufhalten, im Kanal und Hafen kommen sie quasi überall vor.</p>
<p><strong>Größe:</strong><br />
Die Durchschnittsgröße liegt bei 15 bis 20 cm, kann bei kapitalen Exemplaren aber auch 30 cm überschreiten. Das Maximalgewicht liegt dann bei über vier Pfund. Das Rotauge kann 10 bis 15 Jahre alt werden.</p>
<p><strong>Laichzeit:</strong><br />
Die Laichzeit liegt in den Monaten April und Mai bei einer Wassertemperatur von mindestens 10° C. Teilweise werden auch kurze Wanderungen flussauf zu den Laichplätzen, flachen und krautreichen Uferbereichen, unternommen. Hier werden unter heftigen Paarungsspielen die ca. 1 bis 1,5 mm großen, klebrigen Eier (25.000 bis 1.000.000 Eier je kg Gewicht) an Pflanzenstängeln abgelegt. Die Plötze ist ein sehr fruchtbarer Fisch und kann ein Gewässer in kurzer Zeit regelrecht “überrennen”. In regulierten Gewässern sind die Fische imstande, in freien strömenden Gewässerabschnitten zu laichen. Rotaugen Werden mit 2 bis 3 Jahren geschlechtsreif.<br />
In Gewässern mit Brassen und Rotfedern kommt es zu Kreuzungen (Hybriden) die zum Teil recht farbenfroh und äusserst kämpferisch.</p>
<p><strong>Nahrung:</strong><br />
Rotaugen fressen überwiegend Würmer, Krebse, Muscheln, Schnecken und Insektenlarven, aber auch Wasserpflanzen werden nicht verschmäht</p>
<p><strong>Fangmethoden &amp; Fangplätze:</strong><br />
Die gebräuchslichste Angelart auf Rotaugen stellt die Posenfischerei dar, wobei es jedem selbst überlassen bleibt ob er mit der unberingten oder der beringten Rute fischen möchte, nur sollte das Gerät fein sein. Grundvoraussetzung für eine reiche Beute ist auch wieder das Anfüttern während der Angelsitzung. Zur Taktik: Das Rotauge frisst zunächst am Grund, kann aber dann im Verlauf der Angelsitzung bis ins Mittelwasser aufsteigen, also mit abgestufter Bebeleiung angeln, damit der Hakenköder natürlich absinkt und schon im Sinken auf Bisse achten. Kapitale Exemplare stehen fast immer außerhalb des Schwarms und weiter vom Ufer ab. Die gebräuchlichsten Hakenköder sind Maden, Pinkies und Mehlwürmer, Rotaugen verschmähen aber auch Mais, Brot und Würmer nicht. Topköder sind gequollener Hanf und gefärbte Maden (besonders rote in Kombination mit weissen). Als Anfutter genügt Paniermehl mit einigen Exemplaren des späteren Hakenköders. Da Rotaugen es würzig lieben, kann man dem Anfutter Spekulatius- oder Lebkuchengewürz zufügen. Eine Besonderheit stellt das Fischen mit der Fliegenrute auf Rotaugen dar, wobei hier hauptsächlich Trockenfliegen zum Einsatz kommen, um steigenden Rotaugen nachzustellen.</p>
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		<title>Rotfeder / Scardinius erythrophthalmus</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 16:05:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Fischbestand]]></category>
		<category><![CDATA[Friedfisch]]></category>
		<category><![CDATA[Köder]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Rotfeder ist einer der farbenfrohesten Fische in unseren Gewässern und, obwohl sie im Vergleich zum Rotauge an den meisten Standorten mit wesentlich niedrigeren Beständen vertreten ist, trotzdem ein wichtiger Nährfisch der Raubfischarten. Ihr Fleisch schmeckt besser als das der Plötze, hat aber ebenso viele feine Gräten. Merkmale: Rotfedern sind hochrücking und besitzen kleine, schräg [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-4153" href="http://www.angler-online.de/fischdatenbank/rotfeder-scardinius-erythrophthalmus_4152.html/attachment/rotfeder"><img class="size-full wp-image-4153  aligncenter" title="Rotfeder" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/Rotfeder.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Die Rotfeder ist einer der farbenfrohesten Fische in unseren Gewässern und, obwohl sie im Vergleich zum Rotauge an den meisten Standorten mit wesentlich niedrigeren Beständen vertreten ist, trotzdem ein wichtiger Nährfisch der Raubfischarten. Ihr Fleisch schmeckt besser als das der Plötze, hat aber ebenso viele feine Gräten.<span id="more-4152"></span></p>
<p><strong>Merkmale:</strong><br />
Rotfedern sind hochrücking und besitzen kleine, schräg nach oben gerichtete Mäuler und eine deutliche Bauchkante mit Kielschuppen. Der Anfang ihrer Rückenflosse liegt hinter dem Ansatzende der Bauchflossen. Die Iris des Auges ist gelb und nicht rot wie beim Rotauge (Hauptunterscheidungsmerkmal). Auch die Körperfarbe ist verschieden. Während der Rücken grün bis grünbraun ist, sind die Seiten grüngelb mit einem goldenen Glanz und der Bauch hell. Rücken und Brustflossen sind gelbrot bis rotgrau, die übrigen Flossen sind besonders zur Laichzeit blutrot.</p>
<p><strong>Lebensräume:</strong><br />
Rotfedern leben vor allem in stehenden und langsam fliessenden Gewässern, wo sie sich in Schwärmen nahe der Oberfläche oder in mittleren Tiefen bewegen. Besonders gesucht wird die Nähe von Schilfgürteln und anderen Wasserpflanzen.</p>
<p><strong>Größe:</strong><br />
Rotfedern erreichen eine Größe von 25 bis 30 cm, in Ausnahmefällen um die 50 cm. Das furchschnittliche Gewicht einer ausgewachsenen Rotfeder beträgt ca. 2 Pfund, vereinzelte Exemplare um die 3 Pfund.</p>
<p><strong>Laichzeit:</strong><br />
Mit 2-3 Jahren erreichen sie die Geschlechtsreife und laichen in kleineren Schwärmen von Mai bis Juli. Meist laichen sie ein oder zweimal an Wasserpflanzen und Steinen. Auch sie kreuzen sich mit Rotaugen, Güstern und Lauben.</p>
<p><strong>Nahrung:</strong><br />
Rotfedern ernähren sich von Zooplankton und Phytoplankton, Weichtieren, Wasserinsekten und verschmähen selbst die Larven und den Laich verwandter Arten nicht. Gern fressen sie auch Pflanzen und deren Reste.</p>
<p><strong>Fangmethoden &amp; Fangplätze:</strong><br />
Am aussichtsreichsten ist das Angeln mit der Posenrute und leichtem Zeug, wobei man möglichst dicht an Seerosen oder Schilf angeln sollte. Bewährte Köder sind Brotflocken oder Maden. Wer will kann auch durchaus sein Glück mit der Fliegenrute versuchen, wobei sowohl Nass-, als auch Trockenfliegen genommen werden. Im Drill versuchen Rotfedern oft ins Kraut zu flüchten, woraus sie nur schwer zu lösen sind.</p>
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		<title>Schleie / Tinca tinca</title>
		<link>http://www.angler-online.de/fischdatenbank/schleie-tinca-tinca_4144.html</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 15:59:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Man sagt der Schleie magische Kräfte nach. Sie soll in der Lage sein, die Wunden anderer Fische mit ihrem Schleim zu heilen. Lässt man diesen Volksaberglauben außer acht, dann bleibt sie immer noch ein heimlicher, schöner und anglerisch sehr anspruchsvoller Fisch, der auch in der Küche einen sehr guten Eindruck hinterlässt und den Karpfen an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-4347" href="http://www.angler-online.de/fischdatenbank/schleie-tinca-tinca_4144.html/attachment/schleie-2"><img class="aligncenter size-full wp-image-4347" title="Schleie" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/Schleie1.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-6947" title="Schleie1" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/01/Schleie11.jpg" alt="" width="400" height="220" /></p>
<p style="text-align: center;">Man sagt der Schleie magische Kräfte nach. Sie soll in der Lage sein, die Wunden anderer Fische mit ihrem Schleim zu heilen. <span id="more-4144"></span></p>
<p>Lässt man diesen Volksaberglauben außer acht, dann bleibt sie immer noch ein heimlicher, schöner und anglerisch sehr anspruchsvoller Fisch, der auch in der Küche einen sehr guten Eindruck hinterlässt und den Karpfen an Qualität übertrifft.</p>
<p><strong>Merkmale:</strong><br />
Die Schleie ist ein gedrungener, kleinschuppiger Fisch. Der Grundton ist dunkel oliv. Sie hat einen teilweise fast schwarzen Rücken, einen goldenen Schimmer an den Flanken und einen grüngelblichen bis weißlichen Bauch. Die Augen sind klein und haben eine goldrote Iris. Das Maulspalte ist kurz und endständig, mit zwei kurzen Barteln an den Mundwinkeln. Die Flossen sind dunkel und gerundet. Die Schwanzflosse ist nur mäßig gekeilt. Die Bauchflossen der Milchner überragen das Waidloch. Zudem ist der zweite Flossenstrahl verdickt. Das dient als äußeres Unterscheidungsmerkmal zu Milchnern!<br />
Selten kommt es zur Farbvarietät der Goldschleie. Ihr fehlen dann Farbpigmente in der Haut. Dabei handelt es sich aber um keinen Albinismus.<br />
Die Haut ist von einer sehr ausgeprägten Schleimschicht überzogen.<br />
Entlang der Seitenlinie hat sie 95 – 100 Schuppen<br />
Schlundzahnformel: 4(5)-5</p>
<p><strong>Lebensräume:</strong><br />
Die Schleie kommt mit einigen wenigen Ausnahmen in ganz Europa und im gemäßigten Asien vor. Sie lebt bevorzugt in stehenden, pflanzenreichen und weichgründigen Gewässern vor. In Flüssen bevorzugt sie die Bereiche mit möglichst geringer Strömung. Als relativ anspruchsloser Fisch findet sie auch in kleinen und sauerstoffarmen Gewässern ihr Auskommen. Sie verfügt über die Fähigkeit zur Kälte- und Hitzestarre, die es ihr ermöglicht auch kurzfristigen, extremen Mangel an Sauerstoff zu überleben. Daher kommt sie oft in Gemeinschaft mit Karauschen als einzige Art in kleinen und kleinsten Gewässern vor. Sie ist ein sehr deckungsliebender Fisch und deshalb fast ausschließlich in, oder an Wasserpflanzen zu finden.<br />
Die Schleie neigt sehr stark zur Verbuttung. Bei hoher Bestandsdichte und gleichzeitig geringem Nahrungsangebot bleibt sie kleinwüchsig und bildet Hungerformen aus. Diese Schleien sind dann bei einer Größe ab 10 cm geschlechtsreif und wachsen auch kaum noch ab. Als ebenfalls nacktaktive Fische steuern Welse diesem Prozess entgegen.</p>
<p><strong>Größe:</strong><br />
Im Schnitt 20 – 30 cm. Maximal sind 70 cm bei 10 kg möglich.</p>
<p><strong>Laichzeit:</strong><br />
Abhängig vom Gewässer laichen Schleien in kleinen Trupps in der Zeit zwischen April und Juni. Ausschlaggebend ist dafür eine Temperatur von mindestens 18°C. Die Rogner legen dabei bis zu 300.000 klebrige Eier an Wasserpflanzen ab. Die Dottersacklarven schlüpfen nach 45 Tagesgraden und heften sich sofort danach mit einem am Kopf befindlichen, klebrigen Drüsenfeld an den Wasserpflanzen an. Damit verhindern sie, wie viele andere Arten die über schlammigen Grund laichen, dass sie absinken und im weichen Substrat ersticken. Jungschleien verbringen ihr ganzes Dasein ausschließlich im Schutz dichter Vegetation, wo sie Schutz und Nahrung finden. Dieses Verhalten verliert sie auch im Lauf ihres Lebens kaum. Erst adulte Exemplare verlassen gelegentlich in kleineren Trupps die Deckungen zur Nahrungsaufnahme.</p>
<p><strong>Nahrung:</strong><br />
Schleien ernähren sich hauptsächlich von Kleinlebewesen, aber auch von Schnecken und Algenaufwuchs. Gerne nehmen sie Nährtiere von der Unterseite von Schwimmblattpflanzen ab. Beim Fressen hinterlassen sie im Boden oft kleine Fraßtrichter, die entstehen, wenn sich die Fische senkrecht mit dem Kopf nach unten in den Schlamm wühlen. Dieses Verhalten ist arttypisch.</p>
<p><strong>Fangmethoden &amp; Fangplätze:</strong><br />
Schleien gelten als ausgesprochene Grundfische und werden demzufolge vorzugsweise mit Grundmontagen befischt. Der feinen Posenmontage ist hierbei der Vorzug zu geben. Sie ist sensibler und führt bei diesem besonders vorfachscheuen Fisch besser zum Fangerfolg. Zudem lässt sich die Schleie sehr viel Zeit, den Köder zu prüfen. Der Zeitpunkt für den Anhieb lässt sich mit der Pose so leichter bestimmen. Beim Fischen mit dem Bodenblei, oder dem Futterkorb ist der Schwingspitze der Vorzug zu geben. In Gewässern, die viel mit Boilies auf Karpfen befischt werden, sind auch kleine (8 – 10 mm) Boilies teilweise sehr erfolgreich.<br />
Ihre Lebensgewohnheiten entsprechend liegen die Fangplätze in, b.z.w. in der unmittelbaren Nähe von Wasserpflanzen. Das Vorhandensein von fressenden Schleien erkennt man oft an feinen Gasbläschen, die sich beim Gründeln vom Boden lösen und wie in perlendem Sekt an die Oberfläche steigen.</p>
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		<title>Lotmontage 1</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 18:32:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Für den Fangerfolg ist es ausgesprochen wichtig, dass man weiß, wie es unter der Wasseroberfläche ausschaut. Selbst kleinste Kanten und Plateaus ziehen die Fische magisch an. Mit der abgebildeten ersten Montage ist das denkbar einfach sich ein Profil des Gewässers auszuloten. Das braucht zwar seine Zeit, aber man ist dann wirklich gerüstet und hat bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-3908" href="http://www.angler-online.de/montagen/lotmontage-1_3121.html/attachment/lotmontage-1-3"><img class="aligncenter size-full wp-image-3908" title="Lotmontage 1" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/Lotmontage-12.gif" alt="" width="400" height="320" /></a></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;">Für den Fangerfolg ist es ausgesprochen wichtig, dass man weiß, wie es unter der Wasseroberfläche ausschaut. Selbst kleinste Kanten und Plateaus ziehen die Fische magisch an.<a rel="attachment wp-att-3122" href="http://www.angler-online.de/montagen/lotmontage-1_3121.html/attachment/lotmontage-1-2"><span id="more-3121"></span></a></p>
<p>Mit der abgebildeten ersten Montage ist das denkbar einfach sich ein Profil des Gewässers auszuloten. Das braucht zwar seine Zeit, aber man ist dann wirklich gerüstet und hat bei weitem nicht die Kosten, wie bei einem Echolot, das ja nur vom Boot aus richtig Sinn macht und teilweise auch verboten ist.</p>
<p>Die Montage erfolgt, wie abgebildet. Das Blei sollte etwa 30 gr. wiegen, die Pose eine Tragkraft von ca. 20 gr. haben. Jetzt wird die Stelle angeworfen, die man ausloten möchte und lässt das Blei auf den Grund sinken. Nun holt man so lange Schnur ein, bis die Pose unten am Blei ansteht. Gibt man jetzt wieder so viel Schnur nach, bis die Pose an der Oberfläche ankommt, dann hat man die exakte Wassertiefe. Um die zu messen kann man sich eine Markierung (Klebstreifen) von meinetwegen 50 cm auf der Rute machen und so den Wert genau ermitteln.</p>
<p>Mit dieser Montage kann man auch den Platz markieren, damit das Futter auch wirklich an die ausgelotete Stelle kommt.</p>
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