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	<title>Angler-Online.de - Angelforum und Informationseite rund ums Angeln &#187; Schwimmbrot</title>
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	<description>Informationen rund um das Thema Angeln</description>
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		<title>Grasfisch / Ctenopharyngodon idella</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 17:04:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Grasfisch, auch Graskarpfen genannt, zählt zu den Neozoen, also zu den eingeschleppten und eingewanderten Tierarten. Mit den Karpfen (Cyprinius) ist er trotz seines eingebürgertem Namens nicht näher verwandt. Er gehört vielmehr in die Reihe der Weißfische (Leuciscus). Man versprach sich von ihm eine Bekämpfung von zu üppig wuchernden Wasserpflanzen. Leider ging das Experiment nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-4239" href="http://www.angler-online.de/fischdatenbank/grasfisch-ctenopharyngodon-idella_4238.html/attachment/grasfisch"><img class="size-full wp-image-4239  aligncenter" title="Grasfisch" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/Grasfisch.jpg" alt="" width="400" height="301" /></a></p>
<p>Der Grasfisch, auch Graskarpfen genannt, zählt zu den Neozoen, also zu den eingeschleppten und eingewanderten Tierarten. Mit den Karpfen (Cyprinius) ist er trotz seines eingebürgertem Namens nicht näher verwandt. <span id="more-4238"></span></p>
<p>Er gehört vielmehr in die Reihe der Weißfische (Leuciscus). Man versprach sich von ihm eine Bekämpfung von zu üppig wuchernden Wasserpflanzen. Leider ging das Experiment nicht in die erwartete Richtung und so ist diese Art heute vielerorts mehr Schädling, denn Nützling. Es ist immer ein Risiko, fremde Arten außerhalb ihres originären Lebensraumes anzusiedeln. Kulinarisch ist der Grasfisch auch alles andere, als eine Offenbarung.</p>
<p><strong>Merkmale:</strong><br />
Der Grasfisch ist ein lang gestreckter, spindelförmiger Karpfenfisch mit großen Schuppen und einem sehr auffälligem Kopf. Die Maulspalte ist breit und leicht unterständig. Die Augen sind groß und liegen tief; unterhalb der optischen Mitte des Kopfes. Die bräunlich graue Rückenfärbung verläuft heller werdend über die über die Flanken zum gelblichen Bauch. Die Flossen sind einheitlich grau. Die Schwanzflosse weißt eine deutliche Kerbung auf. Die großen, Schuppen zeigen ein netzartiges Muster und sind dunkel gerandet.<br />
Entlang der Seitenlinie finden sich 42 – 45 Schuppen.<br />
Schlundzahnformel: (1)2.(4)5-5(4).2(1), gesägt</p>
<p><strong>Lebensräume:</strong><br />
Der Grasfisch stammt aus Ostasien, wo er seit wenigstens 1.000 Jahren teichwirtschaftlich gezüchtet wird. Seinen eigentlichen Ursprung vermutet man in den großen Strömen des südlichen Chinas.<br />
In Europa findet er sich dort, wo man ihn besetzt hat. In offenen Fluss- und Poldersystemen breitet er sich zügig aus.</p>
<p><strong>Größe:</strong><br />
Wegen der niedrigeren Durchschnittstemperaturen erreicht der Grasfisch bei nicht seine eigentliche Maximalgröße von etwa 120 cm. Trotzdem sind Fische von 100 cm möglich.</p>
<p><strong>Laichzeit:</strong><br />
Wegen der fehlenden Wassertemperaturen laicht der Grasfisch bei uns nicht. Er wird, wenn überhaupt, künstlich erbrütet. Als Kieslaicher im Fließwasser(!) benötigt er eine Temperatur von mindestens 20°C über einen längeren Zeitraum.</p>
<p><strong>Nahrung:</strong><br />
Der Grasfisch ist ein reiner Vegetarier. Unter idealen Bedingungen, d.h. wenigstens 16°C Wassertemperatur, benötigt er ca. 120% seines Körpergewichtes an pflanzlicher Nahrung. Er ist auch in der Lage harte Pflanzenteile zu verwerten. Das führt m.E. zu einer Schädigung erwünschter Pflanzen.</p>
<p><strong>Fangmethoden &amp; Fangplätze:</strong><br />
Sein regelmäßiger Fang ist eine Sache für Spezialisten. Mit Boilies und Schwimmbrot stehen die Chancen am besten. Grasfische ziehen gerne in Trupps durch das Gewässer. Anfütterung mit Brot über einen längeren Zeitraum ist meist erfolgreich.</p>
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		<title>Karpfen / Cyprinus carpio</title>
		<link>http://www.angler-online.de/fischdatenbank/karpfen-cyprinus-carpio_4212.html</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 16:53:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Urform des Karpfens wurde vermutlich um 500 v.Chr. aus Asien nach Südeuropa eingeführt. Mit den Römern gelangte er dann nach Mitteleuropa. Christliche Mönche nahmen sich sehr intensiv seiner teichwirtschaftliche Nutzung an und veränderten ihn züchterisch fast nach Belieben. So finden wir heute eine Fülle von Formen vor. Vollständig beschuppte und relativ schlanke Schuppenkarpfen, wenig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-4213" href="http://www.angler-online.de/fischdatenbank/karpfen-cyprinus-carpio_4212.html/attachment/spiegelkarpfen-2"><img class="size-full wp-image-4213  aligncenter" title="Spiegelkarpfen" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/Spiegelkarpfen.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Die Urform des Karpfens wurde vermutlich um 500 v.Chr. aus Asien nach Südeuropa eingeführt. Mit den Römern gelangte er dann nach Mitteleuropa. Christliche Mönche nahmen sich sehr intensiv seiner teichwirtschaftliche Nutzung an und veränderten ihn züchterisch fast nach Belieben. So finden wir heute eine Fülle von Formen vor. <span id="more-4212"></span></p>
<p>Vollständig beschuppte und relativ schlanke Schuppenkarpfen, wenig beschuppte Spiegelkarpfen, nur mit einer Schuppenreihe gezeichnete Zeilkarpfen, schuppenlose Lederkarpfen, oder extrem hochrückige Aischgründer Karpfen. Sie unterscheiden sich auch durch die Widerstandfähigkeit gegenüber Krankheiten, dem Abwachsen und der Vermehrungsrate. Die züchterischen Bemühungen sind noch lange nicht am Ende.<br />
Die genetisch reine Form des Karpfens, der echte Wildkarpfen, darf in Europa als nicht mehr existent betrachtet werden.<br />
Der Karpfen ist einer der wichtigsten Wirtschafts- und Speisefische des Süßwassers.</p>
<p><strong>Merkmale:</strong><br />
Der „moderne“ Karpfen ist von mehr, oder weniger gedrungener Form und je nach Zuchtform vollständig bis gar nicht beschuppt. Er hat einen kegelförmig gestreckten Kopf mit kleinen Augen und ein vorstülpbares Rüsselmaul mit vier Barteln seitlich an der Oberlippe. Das vordere Paar ist kürzer.<br />
Das Farbspiel variiert stark nach Zuchtform und Gewässer. Der erste Strahl der Rückenflosse ist dornartig ausgebildet.<br />
Der Urform nahe stehende Schuppenkarpfen haben entlang der Seitenlinie 33 –40 Schuppen.<br />
Schlundzahnformel: 1.1.3-3.1.1</p>
<p><strong>Lebensräume:</strong><br />
Der Karpfen bevorzugt stehende, ruhige Gewässer mit weichem Boden und einem ausgeprägten Pflanzenwuchs. Man findet ihn aber auch in Flüssen und Strömen, wenn die Bedingungen nicht zu extrem sind.</p>
<p><strong>Größe:</strong><br />
Karpfen wachsen zu erstaunlicher Größe heran. 120 cm Länge und 35 kg Gewicht sind als realistisch zu bezeichnen.</p>
<p><strong>Laichzeit:</strong><br />
Karpfen laichen in der Zeit von Mai bis Juli in größeren Gruppen über flachem, bewachsenen Grund.<br />
Der Karpfen ist in der Lage mehrfach zu laichen! Wegen der oft nicht erreichten und notwendig relativ hohen Durchschnittstemperatur führt das Laichgeschäft nicht immer zu einem Aufwachsen der Brut.<br />
Karpfen können unter optimalen Bedingungen das biblische Alter von 50 Jahren erreichen.<br />
Der größte Teil unserer freilebenden Karpfen entstammt aus Besatzmaßnahmen.</p>
<p><strong>Nahrung:</strong><br />
In freier Natur ernährt sich der Karpfen von so ziemlich allem, was er am Gewässerboden findet. Von Schlammröhrenwürmern, bis hin zu Teichmuscheln, die er mit seinen kräftigen Schlundzähnen knackt wird (fast) nichts verschmäht. Bei Engpässen in der Proteinversorgung vergreift er sich auch an Kleinfischen!</p>
<p><strong>Fangmethoden &amp; Fangplätze:</strong><br />
Für viele Angler ist der Karpfen der Angelfisch schlechthin. Man fängt ihn hauptsächlich mit der Grundangel, aber auch Posenfischen und Schwimmbrot führen zum Erfolg. Die Literatur über das Karpfenfischen füllt mittlerweile ganze Bibliotheken</p>
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		<title>Nerfling,Aland,Orfe / Leuciscus idus</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 16:34:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Fluss]]></category>
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		<category><![CDATA[Spinnfischen]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Nerfling ist ein enger Verwandter des Döbels und wie dieser ein anspruchsvoller Angelfisch, der aber in der Küche deutlich geringer zu bewerten ist. Er wird auch Orfe genannt. Merkmale: Er ist von gestreckter, hochrückiger und seitlich abgeflachter Form. Seine Maulspalte ist eng und endständig. Der Rücken ist dunkelgrau bis dunkelbraun, die Seiten heller. Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-4387" href="http://www.angler-online.de/fischdatenbank/nerflingalandorfe-leuciscus-idus_4178.html/attachment/orfe"><img class="aligncenter size-full wp-image-4387" title="Orfe" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/Orfe.jpg" alt="" width="300" height="128" /></a></p>
<p>Der Nerfling ist ein enger Verwandter des Döbels und wie dieser ein anspruchsvoller Angelfisch, der aber in der Küche deutlich geringer zu bewerten ist. Er wird auch Orfe genannt.<span id="more-4178"></span></p>
<p><strong>Merkmale:</strong><br />
Er ist von gestreckter, hochrückiger und seitlich abgeflachter Form. Seine Maulspalte ist eng und endständig. Der Rücken ist dunkelgrau bis dunkelbraun, die Seiten heller. Der Bauch ist weiß, in der Laichzeit mit Messingglanz. Ältere Exemplare sind insgesamt auffallend dunkel gefärbt. Die Schuppen sind klein und zahlreich. Die Flossen sind rötlich-grau, bei Jungfischen hellrot. Die Afterflosse ist konkav.<br />
Die Farbvarietät Goldorfe tritt als Zuchtform in Erscheinung.<br />
Entlang der Seitenlinie finden sich 55 – 61 Schuppen<br />
Schlundzahnformel: 3,5-5,3 Enden leicht gebogen.</p>
<p><strong>Lebensräume:</strong><br />
Der Nerfling bevorzugt, wie der Döbel, das Fließwasser, vorzugsweise die der Barbenregion. Man findet ihn aber auch im Brackwasser der Ostsee. In angeschlossenen Seen sind sie ebenso, aber selten, anzutreffen. Im Süden ist er fast ausschließlich im Einzugsgebiet der Donau zu finden. Sonst in Europa östlich des Rheines und der Donau, bis hin nach Sibirien, in Dänemark, dem südlichen Schweden, Südfinnland und teilweise in England.<br />
Stellenweise wurde er aber außerhalb dieser Gebiete eingebürgert.</p>
<p><strong>Größe:</strong><br />
Im Schnitt 30 – 50 cm. Maximal bis 80 cm und 7 kg Gewicht.</p>
<p><strong>Laichzeit:</strong><br />
Im Mai/Juni ziehen die Nerflinge flussaufwärts um über Kies im flachen Wasser abzulaichen. Während des Jahres unternehmen sie sehr komplexe Wanderungen.</p>
<p><strong>Nahrung:</strong><br />
Der Nerfling bevorzugt Anflugnahrung, b.z.w. Nahrung die aus Larven und Kleinlebewesen besteht. Gelegentlich ist er aber auch räuberische und bedient sich an Kleinfischen.</p>
<p><strong>Fangmethoden &amp; Fangplätze:</strong><br />
Auch er ist mit allen gängigen Methoden zu erbeuten. Besonders eine treibende Brotflocke wird im Frühjahr gerne genommen, ebenso buschige Fliegen. Im Brackwasser nimmt er gerne kleine Spinner u.ä.<br />
Er bevorzugt ruhige und pflanzenreiche Gewässerabschnitte, wo er gerne auf Anflugnahrung wartet.<br />
Nerflinge neigen nicht übermäßig dazu, sich in Gruppen zu formieren.</p>
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		<title>Karpfenangeln &#8211; Teil 2</title>
		<link>http://www.angler-online.de/friedfischangeln/karpfenangeln-teil-2_393.html</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 08:59:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hanns</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Teil 2 Nachdem im ersten Teil eine Vorstellung der verschiedenen Karpfenarten erfolgte und ein Überblick über die Angelmethoden gegeben wurde, möchte ich Euch nun in diesem Teil weitere hoffentlich nützliche Informationen zur Ausrüstung (Tackle), den Hotspots und dem Anfüttern geben. 3. Angelgerät Vorweggesagt, es gibt unzähliges Gerät von den verschiedensten Herstellern. Ich möchte hier nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center"><strong>Teil 2</strong></p>
<p>Nachdem im ersten Teil eine Vorstellung der verschiedenen Karpfenarten erfolgte und ein Überblick über die Angelmethoden gegeben wurde, möchte ich Euch nun in diesem Teil weitere hoffentlich nützliche Informationen zur Ausrüstung (Tackle), den Hotspots und dem Anfüttern geben.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">3. Angelgerät</span></p>
<p>Vorweggesagt, es gibt unzähliges Gerät von den verschiedensten Herstellern. Ich möchte hier nur grundsätzliches aufzählen, da der Kauf  – gerade beim Karpfenangeln – tief in die Geldbörse einschlägt und schöne Löcher im Budget hinterlässt. Außerdem ist bei manchen auch die Optik ein Kaufgrund.<span id="more-393"></span></p>
<p>Rute:</p>
<p>Es werden Ruten mit einer Länge von ca. 3,60 m und einer Testkurve von 2 bis 3 ½ lbs in Abhängigkeit von Art der Angelei und Entfernung zur Angelstelle benötigt. Das Wurfgewicht sollte bei der „alten Art“ bis zu 80 gr. betragen und beim „modernen Karpfenangeln“ mindestens 60 bis 80 gr. Die Rute sollte eine semiparabolische Spitzenaktion haben. Die Preise bewegen sich zwischen 50 und deutlich über 500 Euro.</p>
<p>Rolle:</p>
<p>Die Rolle sollte (muss aber nicht) eine Freilaufrolle sein und ca. 200 m 30er monofile Schnur fassen. Bei den Freilaufrollen ist der Vorteil von zwei getrennten Systemen – Bremse und Freilauf – vorhanden. Es kann durch einfaches Umlegen des Hebels zwischen Bremse und Freilauf gewechselt werden. Wenn man „normale“ Rollen verwenden möchte, muss man auf eine perfekt einzustellende Bremse achten. Die Bremse muss nach dem Auswerfen so leicht eingestellt werden, dass der Karpfen nach einem Biss ohne Probleme Schnur abziehen kann und beim Hochnehmen muss die Bremse wieder fester eingestellt werden.</p>
<p>Schnur:</p>
<p>Man sollte bei monofilen Schnüren Stärken zwischen 0,30 und 0,42 mm verwenden. Wenn man allerdings nicht mit so ganz Kapitalen rechnen muss, können auch dünnere Schnüre verwendet werden. Für das Angeln in hindernisreichen Gewässern, wie z.B. bei vielen Wasserpflanzen, wird besser geflochtene Schnur verwendet, die dann wegen der höheren Tragkraft auch dünner ausfallen kann. Jedoch ist beim Drill dann die fehlende Dehnung der Schnur zu berücksichtigen.</p>
<p>Was wird noch gebraucht:</p>
<p>Großer Kescher, Rod-Pod, Bissanzeiger, Abhakmatte, Boiliebohrer und –nadel, PVA-Netz oder –schnur, Bivvy, Bedchair, Boot u.v.m.</p>
<p>Jeder muss für sich selbst entscheiden, was er benötigt. Einiges ist nur bei Longturns erforderlich, anderes ist Nützlich aber nicht zwingend Erforderlich bzw. wird nur bei bestimmten Angelarten verwendet, oder es kann durch anderes ersetzt werden (z.B. Rod-Pod durch Banksticks).</p>
<p>Es geht auch ohne das große Schleppen:</p>
<p style="text-align: center">
<div id="attachment_490" class="wp-caption aligncenter" style="width: 624px"><img class="size-large wp-image-490" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2009/11/Kleines-Karpfentackle-1024x768.jpg" alt="Kleines Karpfentackle" width="614" height="461" /><p class="wp-caption-text">Kleines Karpfentackle: Rute mit Rolle, 2 Banksticks, Bissanzeiger, Kescher, Boilies und Boiliebohrer mit -nadel</p></div>
<p><span style="text-decoration: underline;">4. Finden der Hot Spots:</span></p>
<p>Nachdem nun der Zielfisch erkannt, die Angelmethode gewählt und das Tackle bereit liegt, geht es an das Wasser um die Futterplätze der Karpfen ausfindig zu machen.</p>
<p>Die Karpfen nutzen im Gewässer fast immer dieselben Strecken auf der Futtersuche – die so genannten Karpfenstrassen. Diese gilt es zu finden. Die Karpfenstrassen liegen, in Abhängigkeit vom natürlichen Nahrungsangebot und Gewässertyp, meistens an markanten Stellen. Das können z.B. Wasserpflanzenfelder (Schilf, Seerosen etc.), flache Sandbänke, Muschelbänke, Buchten oder Landzungen, Inseln oder auch Stellen an denen Wasservögel gefüttert werden sein.</p>
<p style="text-align: center"><img class="size-full wp-image-430 aligncenter" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2009/11/hinter-Halbinsel_41.jpg" alt="Karpfenplätze" width="640" height="480" /></p>
<p>Dort, wo ein Boot erlaubt ist, macht es Sinn mit einem Echolot die Grundstruktur abzusuchen. So kann man sich in einer eigenen Gewässerkarte die markanten Stellen eintragen.</p>
<p>In Gewässern, in denen Boote nicht erlaubt sind, bleibt nur das Loten.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">5. Anfüttern:</span></p>
<p>Ein viel diskutiertes und teilweise auch umstrittenes Thema ist das Anfüttern. Hier tauchen Fragen wie welcher Köder, wie lange und welche Mengen soll ich anfüttern auf.</p>
<p>Ein Problem ist, dass wir die großen und wirklich kapitalen Karpfen mit unserem Futter aller Wahrscheinlichkeit nach nicht zu unserem Futterplatz locken können. Die „Dicken“ haben feste Plätze, an denen sie fressen und die sie gegen die kleinen und mittleren Artgenossen verteidigen. Hier heißt es nach guten Stellen Ausschau halten. Da die wirklich Kapitalen Einzelgänger sind und es Ruhig und Ungestört lieben, suchen wir die Stellen, an denen die Angelkollegen nicht laufend ihre Montagen hinlegen. Oft reichen zum Fang kurze Ansitze aus und wir brauchen daher keine komfortablen und großflächigen Angelplätze.</p>
<p>Doch vor dem Fang kommt erst einmal das Anfüttern. Wer ohne Vorfüttern Angelt, fängt das, was gerade zufällig an unserem Hakenköder vorbeischwimmt. Und der Fisch muss sich an unseren Köder gewöhnen.</p>
<p>Ob nun mit Boilies oder mit Partikelködern geangelt wird, mag jeder für sich entscheiden. Auch ist die Wahl des Köders abhängig von der Methode mit der wir dem Karpfen nachstellen und die ist häufig wiederum davon abhängig welche Stelle wir beangeln.</p>
<p>Wichtig ist, dass über einen längeren Zeitraum – möglichst täglich – gefüttert wird ohne die Stelle zu beangeln, der Platz also absolut ungestört bleibt. Die Futtermenge sollte am Bestand und der Gewässergröße angepasst werden. Zu viel des Guten ist nicht unbedingt ein Garant für mehr Fänge. Bis zu einem Kilogramm täglich sollte reichen.</p>
<p>Unter Wasser passiert jetzt folgendes: Zuerst kommen die die neugierigen kleineren Karpfen und fressen unser Futter, dann werden sich nach und nach die Größeren einfinden und die Kleinen vertreiben. Bei Partikelködern bzw. wenn man zu Beginn der Futteraktion zusätzlich Grundfutter beifügt werden sich zu allererst die Weißfische einfinden, die dann von den kleinen Karpfen und die wiederum von den Größeren verdrängt werden.</p>
<p>Wir kennen wir nun unseren Zielfisch und das benötigte Gerät, wissen (hoffentlich) wo wir die Karpfen finden und wie wir sie mit welchen Ködern anlocken können.</p>
<p>Im dritten und letzten Teil versuche ich dann die Angelarten näher zu beschreiben, das Landen zu erklären und möchte Anregungen zur Fischverwertung geben.</p>
<p>In der Zwischenzeit könnt Ihr in den Berichten fleißig lesen und im Forum fleißig Fragen stellen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Karpfenangeln &#8211; Ein Überblick in 3 Teilen</title>
		<link>http://www.angler-online.de/friedfischangeln/karpfenangeln-ein-uberblick-in-3-teilen_279.html</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 05:21:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hanns</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Teil 1 Die Angelei auf Karpfen ist, neben dem Nachstellen auf Raubfische, eine der beliebtesten Angelarten. Sie ist äußerst vielfältig und der Drill extrem spannend. Die Vielfalt kann natürlich auch verwirren: welche Montage soll ich verwenden, welches Gerät benötige ich und welches ist vielleicht unnötig, welche Futterstrategie u.v.m. Ich möchte Euch einen kleinen Überblick vom [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center"><strong>Teil 1</strong></p>
<p style="text-align: left">Die Angelei auf Karpfen ist, neben dem Nachstellen auf Raubfische, eine der beliebtesten Angelarten. Sie ist äußerst vielfältig und der Drill extrem spannend.</p>
<p style="text-align: left">Die Vielfalt kann natürlich auch verwirren: welche Montage soll ich verwenden, welches Gerät benötige ich und welches ist vielleicht unnötig, welche Futterstrategie u.v.m.</p>
<p style="text-align: left">Ich möchte Euch einen kleinen Überblick vom Zielfisch selbst über Angelarten und das entsprechende Equipment dafür bis hin zur Verwertung des Fisches geben.</p>
<p style="text-align: left"><span style="text-decoration: underline;">1. Karpfenarten</span></p>
<p style="text-align: left">Karpfen „Cyprinus Carpio“ kennen wir heute in den unterschiedlichsten Arten und Körperformen.</p>
<p style="text-align: left">Die Urform – der Wildkarpfen – kommt nur noch sehr selten vor und steht auf der „roten Liste bedrohter Tierarten“ und ist dort in der Kategorie 2 (stark gefährdet) eingestuft. Jedoch sind die verschiedensten Zucht- und Mischformen in fast allen unserer Gewässer anzutreffen.</p>
<p style="text-align: left">Der Wildkarpfen besitzt ein mit unregelmäßiger Schuppenbesetzung angeordnetes Schuppenkleid. Die Körperform ist Spindelförmig. Viele der in den Fanglisten aufgeführten „Rekordfänge“ sind wahrscheinlich keine reine Wildkarpfen sondern Kreuzungen mit Schuppenkarpfen, da der Wildkarpfen „nur“ ein Gewicht von ca. 10 Pfund auf die Waage bringt. Eine Zuordnung zu den Wildkarpfen kann eigentlich nur über einen aufwendigen Bluttest erfolgen.</p>
<p style="text-align: left"><span id="more-279"></span></p>
<p style="text-align: left">Bei den Zuchtformen unterscheiden wir zwischen dem, der Urform am nächsten kommenden, Schuppenkarpfen,</p>
<p style="text-align: center"><img class="size-full wp-image-291 aligncenter" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2009/11/Schuppenkarpfen.JPG" alt="" width="358" height="269" /></p>
<p style="text-align: left">den wenig beschuppten Spiegelkarpfen,</p>
<p style="text-align: center"><img class="size-full wp-image-286 aligncenter" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2009/11/Spiegelkarpfen.jpg" alt="" width="370" height="248" /></p>
<p style="text-align: left">den nur mit einer Schuppenreihe gezeichneten Zeilkarpfen, den schuppenlosen Leder- oder Nacktkarpfen und dem extrem hochrückigen „Aischgründer Karpfen“.</p>
<p style="text-align: left">Oft sind Mischformen der Vorgenannten anzutreffen.</p>
<p style="text-align: center"><img class="size-medium wp-image-288 alignnone" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2009/11/Karpfen-20052009-1-300x225.jpg" alt="" width="344" height="256" /></p>
<p style="text-align: left">Auch werden Karpfen nach ihrem Vorkommen benannt: z.B. Moorkarpfen oder Flusskarpfen. Diese zeichnen sich durch ihre besondere Färbung oder geänderte Körperform aus.</p>
<p style="text-align: left">Die Zuchtformen sind hochrückiger als der Wildkarpfen und haben gleichmäßigere Schuppen.</p>
<p style="text-align: left">Die Karpfen haben eine lange Rückenflosse und eine schwach gegabelte Schwanzflosse, 4 Barteln (zwei längere unten und zwei kürzere oben) und ein großes rüsselartiges Maul.</p>
<p style="text-align: left">Die „Karpfenarten“ Gras-, Silber- und Marmorkarpfen sind keine Karpfen im eigentlichen Sinne. Sie sind reine Planktonfresser und spielen in der Angelei so gut wie keine Rolle. Sie sind entweder Zufallsfänge oder das Ergebnis vom Reißangeln.</p>
<p style="text-align: left">Bei den Koi´s wurden durch Züchtung farbige Mutationen erzeugt.</p>
<p style="text-align: left">Wenn Ihr mehr über die Karpfen wissen wollt, dann schaut <a href="http://www.angler-online-forum.de/cms.php?q=28490">hier</a> oder <a href="http://www.angler-online-forum.de/cms.php?q=43522">hier</a> nach.</p>
<p style="text-align: left"><span style="text-decoration: underline;">2. Angelmethoden (Grundsätzliches)</span></p>
<p style="text-align: left">Das Fischen auf Karpfen ist sehr vielfältig. Jeder schwört auf seine eigene Methode und Montage, jedoch ist vieles hauptsächlich vom zu beangelnden Gewässer abhängig. Daher ist das nachfolgende erst einmal nur ein grober Überblick.</p>
<p style="text-align: left">Die nachfolgende Aufzählung orientiert sich in der Reihenfolge an der beangelten Tiefe.</p>
<p style="text-align: left">- Angeln mit Schwimmködern</p>
<p style="text-align: left">- Angeln auf die „traditionelle Art“</p>
<ul style="text-align: left">
<li>mit der Pose</li>
<li>auf Grund</li>
</ul>
<p style="text-align: left">- „modernes Karpfenangeln“</p>
<p style="text-align: left">Beim Angeln mit Schwimmködern wird der Köder (Brot, Popup-Boilie) meist an der „freien Leine“ auf Sicht angeboten. Um den von Natur aus sehr leichten Köder etwas auf Weite zu bringen kann eine nach Bedarf gefüllte Wasserkugel eingesetzt werden. Die Angelmethode wird im Sommer genutzt, wenn die Karpfen sich sonnen und daher kurz unter der Wasseroberfläche schwimmen.</p>
<p style="text-align: left">Das Posenangeln ist variabel einzusetzen und erlaubt eine schnelle Reaktion auf verändertes Verhalten des Zielfisches in Bezug auf Angeltiefe und Köder. Es können die verschiedensten Köder angeboten werden: Wurm, Made, Teig, Mais, Kartoffel und vieles mehr, wie auch Käse oder Wurst.</p>
<p style="text-align: left">Für das Grundangeln wird eine einfache Montage mit Laufblei genutzt, die Köder sind meistens die Gleichen, die bei der Posenmontage genutzt werden.</p>
<p style="text-align: left">„Modernes Karpfenangeln“ bezeichnet das Angeln mit Haar, d.h. der Köder wird nicht am Haken sondern auf ein über den Haken hinaus verlängertes Vorfach, dem Haar gefädelt und vor dem Haken angeboten. Als Köder werden hauptsächlich Boilies, Tigernüsse, Pellets und Mais verwendet. Hier werden meistens „Selbsthakmethoden“ eingesetzt.</p>
<p style="text-align: left">Neben den vorgenannten Methoden können kleinere Karpfen auch gezielt mit der Match und der Stippe beangelt werden. Auch die Pirsch auf Karpfen ist eine interessante Variante der Angelei.</p>
<p style="text-align: left">Hier endet der erste Teil. In den weiteren Teilen möchte ich dann einen Überblick in die Bereiche Angelgerät, Hotspots, Anfüttern geben sowie die Angelarten ausführlicher beschreiben.</p>
<p style="text-align: left">Im <a href="http://www.angler-online-forum.de">Angler-Online-Forum</a> sind viele Karpfenangler vertreten, so dass kaum eine Frage unbeantwortet bleiben wird. Also nicht scheuen, Eintreten, Vorstellen und Fragen stellen.</p>
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		<title>Angeln auf Sicht &#8211; Mit Schwimmbrot auf Karpfen</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Jan 2009 16:09:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herbert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Friedfischangeln]]></category>
		<category><![CDATA[Anti Tangle Tubes]]></category>
		<category><![CDATA[Hair Rigs]]></category>
		<category><![CDATA[Schwimmbrot]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt beim Angeln eine unglaublich große Vielfalt an möglichen Montagen, Gerätezusammenstellungen und Möglichkeiten einen Köder anzubieten. Gerade beim Karpfenangeln stößt man immer wieder auf besonders ausgefeilte Montagen. Was man diesbezüglich heutzutage im Angelladen alles erwerben kann, geht weit über die, vor ein paar Jahren noch neuartigen, „Hair Rigs“, „Boilies“ und „Anti Tangle Tubes“ , [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-6093" title="Schwimmbrotkarpfen" src="http://www.angler-online.de/wp-content/uploads/2010/08/Schwimmbrotkarpfen-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></p>
<p>Es gibt beim Angeln eine unglaublich große Vielfalt an möglichen Montagen, Gerätezusammenstellungen und Möglichkeiten einen Köder anzubieten. Gerade beim Karpfenangeln stößt man immer wieder auf besonders ausgefeilte Montagen. Was man diesbezüglich heutzutage im Angelladen alles erwerben kann, geht weit über die, vor ein paar Jahren noch neuartigen, „Hair Rigs“, „Boilies“ und „Anti Tangle Tubes“ , hinaus</p>
<p><span id="more-6092"></span></p>
<p>Doch auch mit diesen, der Theorie nach ja wirklich makellos durchdachten Montagen, haben nicht nur Einsteiger, sondern auch erfahrene Angler öfters Schneidertage. Das ist bitter, gerade auch deswegen, weil diese Geräte meist auch richtig teuer sind. – Aber es gibt eine Montage, an die viele Karpfenangler gar nicht mehr denken: Das Schwimmbrotangeln. Eine sehr kostengünstige Methode welche an Tagen wenn sie denn fängt, unter Garantie mehr Fische auf die Schuppen legt als jede Grundangelei.</p>
<p><strong>Wann und wo habe ich gute Chancen mit Schwimmbrot?</strong><br />
Von Frühlingsanfang bis Ende des Sommers ist die eigentliche Fangzeit. Mit dem einfachen Grund, dass die Karpfen sich in den warmen Wasserschichten ganz nah der Oberfläche aufhalten. Gerade in kleinen Teichen, wo sich das Wasser schnell erwärmt hat man im Sommer beste Voraussetzungen. Wichtig ist auf jeden fall die Sonne. Nach mehreren völlig wolkenverhangenen Tagen wird man wohl kaum Oberflächenkarpfen antreffen. Wenn aber die Sonne von oben auf’s Wasser knallt, sieht man meist sogar in der prallen Mittagshitzegroße Karpfen unmittelbar unter der Oberfläche stehen, wo sie sich sonnen.<br />
Außerdem eignen sich auf jeden Fall Teiche, wo ältere Leute oder auch Kinder, gern Enten füttern. Dort kennen die Karpfen Brot schon genau und man braucht selbst kaum anzufüttern. Schon oft habe ich gesehen wie eine Ente drauf und dran war, sich eine Brotflocke zu schnappen, im letzten Moment aber zurückwich, weil mit einem großen Schwall ein dicker Rüssel das Brot in die Tiefe zog.</p>
<p><strong>Anfüttern?</strong><br />
Ja, und zwar ganz einfach: Brot in 3-6cm große Stücke schneiden bzw. reißen und dort wo man Fische vermutet (Stand der Sonne beachten), bzw. wo man sie sieht, auf die Oberfläche werfen. Sobald die Karpfen angefangen haben zu fressen, kann man seinen Köder hinterherwerfen.</p>
<p><strong>Welche Gerätezusammenstellung eignet sich?</strong><br />
Da man ja immer noch auf Karpfen angelt braucht man auf jeden Fall eine überaus kräftige Rute um den kampfstarken Fischen im Drill auch gewachsen zu sein. Das Wurfgewicht allerdings braucht nicht sehr hoch sein, da Brot ja gewöhnlich nicht viel wiegt. Dazu eine gewohnt kräftige Rolle mit ausreichend Schnurreserven für die ganze großen „U-Boote“. Die Schnur sollte demnach natürlich auch kräftig gewählt werden, ich verwende eine 0,33er Mono an einem 0,30er Vorfach.</p>
<p><strong>Wie soll ich den Köder anbieten?</strong><br />
An einem kleinen Teich, wo man auch keine großen Wurfdistanzen bewältigen muss, oder auch wenn die Karpfen sich in unmittelbarer Ufernähe aufhalten, reicht es schon, wenn man einen ausreichend kräftigen Karpfenhaken einfach per Vorfach an die Hauptschnur knotet. Der Haken wird durch die Rinde der Brotflocke gestochen, weil er dort besser hält. Nun hält man den Köder kurz ins Wasser, damit er sich voll saugt und man zusätzlich ein wenig Wurfgewicht hat. Dann wird vorsichtig ausgeworfen. Bei ruckartigen Würfen löst sich das Brot im Nu vom Haken.</p>
<p>Wenn man über größere Distanzen angeln muss, zieht man am besten eine kleine, durchsichtige, zu ¾ mit Wasser gefüllte Wasserkugel auf die Hauptschnur. Dann eine mittlere Glasperle und einen kleinen Tönnchen- oder Karabinerwirbel, woran wiederum das Vorfach befestigt wird. Es ist auf jeden Fall von Vorteil, wenn der Fisch Schnur durch die Wasserkugel hindurch abziehen kann und nicht schon vor dem Anhieb den Widerstand der Kugel spürt.</p>
<p>Sollte das Brot absolut nicht am Haken halten, kann man es auch in Würfel schneiden, mit dünner Angelschnur paketartig einschnüren und anschließend den Haken in die Schnur einknoten, so dass er praktisch lose neben dem Köder hängt, so wie es Boilieangler auch kennen.</p>
<p>Sollte die Schnur nach dem Auswurf zu sehr absinken, so lohnt es sich die Schnur mit Schnurfett minimal einzufetten, so dass sie auf der Oberfläche liegen bleibt.</p>
<p><strong>Wie verhalte ich mich vor dem Drill?</strong><br />
Nach dem Auswurf lässt man den Bügel an der Rolle gleich geöffnet so dass der Karpfen nach dem Biss erstmal ungehemmt Schnur abziehen kann.<br />
Den Biss sieht man ja deutlich sobald das Brot mit einem Platsch an der Oberfläche verschwindet. Nun wartet man 10-20Sekunden und lässt den Fisch abziehen. Dann wird schnell der Bügel geschlossen und man setzt eine kurzen, kräftigen Anhieb.</p>
<p>Es gibt in meinen Augen keine spannendere Angelmethode, für Friedfische, als die Schwimmbrotangelei. So einfach, aber so mitreißend. „Angeln auf Sicht“ hat eben einen besonderen Reiz.<br />
Wenn man einen dicken Rüssler schon vorneweg sieht, oder man direkt mitverfolgen kann, wie ein gewaltiger Schuppi sich erst das Brot schnappt und anschließend zügig von dannen zieht, kann man schon ahnen was für ein Drillerlebnis einem kurz bevorsteht</p>
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