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Okt 17

Rügentour 2017

Wie schnell doch so ein Jahr vergeht (Rückblick 2016) und schon waren wir wieder auf der Insel Rügen. In diesem Jahr haben wir auf das Boot verzichtet und uns nur die Belly´s in den Kombi gepackt.

In spannender Erwartung haben wir die Kilometer runtergespult. Der Wagen hatte eine gute Straßenlage, kein Wunder bei dem Gepäck. Genügend Ruten und Köder waren jedenfalls dabei. Die Fahrzeit verging wie im Flug und so konnten wir am Nachmittag das erste Mal in die Wathosen schlüpfen und in den Bodden stiefeln. Wir konnten auch gleich die ersten Hechte und Barsche erwischen. Der Anfang war gemacht …

Auch ein paar ordentliche Brassen lieferten spannende Drills.

Am Abend wurden in der Unterkunft die Köder sortiert und Pläne für die kommenden Tage geschmiedet. Nach einem guten Frühstück ging es am Folgetag auch schon wieder über die Insel zu unseren Hotspots.

Leider wurde der Wind aus südlicher Richtung immer stärker. Das hieß wieder wenig Wasser in den Bodden, ordentliche Wellen, Schnurbögen und viel umhertreibendes Seegras.

Hier kann man gut erkennen, wie viel Wasser fehlte.

Wir ließen uns dadurch natürlich nicht wirklich entmutigen und warfen tapfer unsere Köder und fingen auch unsere Fische.

Am nächsten Tag derselbe Ablauf, in Ruhe gefrühstückt und dann ab ans Wasser. Leider waren einige unserer Hotspots aufgrund des fehlenden Wassers keine Hotspots mehr und wir mussten weiter rauslaufen, um an einigermaßen tiefes Wasser zu kommen.

Zwischendurch im Hafen ein paar leckere Fischbrötchen gegessen und dann ging es weiter. Zum Abend machten wir unsere Grundruten fertig und fuhren nach Binz, um es von der Seebrücke zu versuchen. Auch dort wehte der Wind recht kräftig, aber wir konnten auf unsere Würmer etliche schöne Platten, einige Plötzen und sogar einen Aal überlisten. Und eine Doublette aus Plötze und Plattfisch ist sicher auch nicht alltäglich.

Gegen 03:00 Uhr packten wir zufrieden ein und fielen nach kurzer Fahrt ins Bett. Am nächsten Morgen wurde dann doch etwas länger geschlafen, aber schließlich gings wieder ab zum Wasser.

Wir hofften zwar auf einen Belly-Boot-Einsatz, aber der Wind machte eine sichere Ausfahrt unmöglich. So blieben wir beim Watangeln und fingen die Fische in den flacheren Gewässerregionen.

Unser diesjähriges Fazit: Leider waren es nicht die erhofften Fänge – in Menge und auch Größe, aber es hat trotzdem wieder Spaß gemacht. Fische kann man auf jeden Fall auch ohne Boot fangen – es lohnt sich also in die Wathose zu schlüpfen.

Petri Heil

Guido und Frank

 

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